Klüger aus Schaden?


Covid-19 Während der Covid-19-Pandemie wurden sehr viele Daten erfasst und analysiert. Aus den Ergebnissen könnten die Öffentlichkeit im Allgemeinen und die Politiker im Besonderen etwas lernen. Das allgemeine Verständnis ist aber weit von der Datenlage entfernt.

Finden Sie Covid!

Gleich zu Anfang der Covid-19-Pandemie, Mitte März 2020, wurden in vielen Ländern drakonische Einschränkungen der Freiheiten der Bevölkerung erlassen und erhebliche wirtschaftliche Einbußen in Kauf genommen, mit der Begründung, man könne auf dies Art den Tod vieler Menschen verhindern. Am 17. März wies John Ioannidis, einer der meistzitierten Wissenschaftler weltweit und der wohl führende Medizinstatistiker darauf hin, dass für so weitreichende Maßnahmen keine ausreichenden Daten vorlägen und dass die vorhandenen Daten misinterpretiert wurden. Ioannidis wurde dafür stark angegriffen. «Social distancing» schien das Gebot der Stunde zu sein, um die Epidemie einzudämmen, obgleich ein frischer Übersichtsartikel einen sehr geringen, teilweise gar nicht messbaren Effekt derartiger Interventionen bei früheren Epidemiewellen mit anderen Viren gefunden hatte. Dieser Artikel trägt jetzt das Datum der Maiausgabe 2020 von «Emerging Infectious Diseases», war aber bereits vorab im Internet zugänglich. Insbesondere waren die Befunde der Weltgesundheitsorganisation WHO bekannt, die diese Untersuchung in Auftrag gegeben hatte. Bevor ich auf die Effektivität nichtpharmazeutischer Maßnahmen während der Covid-Pandemie zurückkomme, werfe ich einen Blick auf den eigentlichen Anlass, solche Maßnahmen zu ergreifen, die infolge von Covid-19 erwartete Übersterblichkeit. Wer hatte Recht, John Ioannidis, der diese Erwartungen für stark überzogen hielt, oder diejenigen, die im Frühjahr 2020 die Politik machten und die veröffentlichte Meinung bestimmten?

Abbildung 1: Finden Sie Covid! – Teil 1. Normierte Übersterblichkeit in Deutschland über einen Zeitraum von 312 Wohen. Wo liegt in dieser Periode die Covid-Pandemie? Daten: EUROMOMO

Zunächst schauen wir uns die Übersterblichkeitsdaten für Deutschland In Abbildung 1 an, die EUROMOMO saisonal basislinienkorrigiert und auf die Unsicherheit normiert hat. Da uns nur der zeitliche Verlauf interessiert, können wir von diesen Details absehen. Gezeigt is ein Zeitraum von fünf Jahren (312 Wochen). Wo aber liegt in diesem Zeitraum die Covid-Pandemie? Ich persönlich kann es nicht erkennen.

Abbildung 2. Finden Sie Covid! – Teil 2. Gezeigt sind absolute Übersterblichkeitszahlen für Kinder (0-14 Jahre) für einen Zeitraum von 312 Wochen als Summe aller Länder, die Daten an EUROMOMO liefern. Daten: EUROMOMO.

Schauen wir uns das doch noch einmal für die Bevölkerungsgruppe an, die eine Gesellschaft am Stärksten schützen sollte, die Kinder (0-14 Jahre). Diesmal betrachten wir ganz Europa, das heißt, alle Länder, die EUROMOMO Daten liefern und absolute Zahlen, die ebenfalls basislinienkorrigiert sind (Abbildung 2). Wieder scheitere ich persönlich daran, den Zeitraum der Pandemie zu identifizieren.

Abbildung 3. Finden Sie Covid! – Auflösung. Gezeigt sind absolute Übersterblichkeitszahlen für Senioren (75-84 Jahre) für einen Zeitraum von 312 Wochen als Summe aller Länder, die Daten an EUROMOMO liefern. Daten: EUROMOMO.

Nun die Auflösung. Wir blicken jetzt auf die Übersterblichkeit von Senioren zwischen 75 und 84 Jahren (Abbildung 3). Auch in dieser Abbildung ist die Pandemie schwer zu lokalisieren. Deshalb habe ich sie als roten Balken eingezeichnet. Definiert habe ich die Pandemie ab dem Zeitpunkt, an dem die WHO sie ausgerufen hat (15. März 2020) bis zu dem Zeitpunkt, zu dem die Schweiz weitere Maßnahmen außerhalb des Gesundheitswesens für unnötig hielt (31. März 2022). Die Übersterblichkeit unter den Senioren war in diesem Zeitraum etwas erhöht. Die Erregung der Öffentlichkeit, die behauptete Überlastung der Intensivstationen und die weitreichenden Maßnahmen der Regierungen scheinen jedoch in einem Missverhältnis zur Größe des Effekts zu stehen. Oder waren es etwa diese Maßnahmen, die Schlimmes verhinderten?

Effizienz der Maßnahmen

In keiner Pandemie zuvor wurden Infektionszahlen, Hospitalisierungen, Sterbefälle und Regierungsmaßnahmen so genau erfasst. Es liegen nahezu weltweit tagesgenaue Daten vor. Es bestünde erhebliches wissenschaftliches und politisches Interesse, zu wissen, welche Maßnahmen welchen Effekt hatten. Demzufolge würden Publikationen großes Aufsehen erregen, in denen das sauber anhand der Daten gezeigt werden kann. Die Autoren könnten in den angesehensten Zeitschriften publizieren. Die Daten sind öffentlich zugänglich. Jeder, der statistische Kenntnisse und einen mittelmäßig guten Computer hat, könnte es versuchen.

Ich habe nach solchen Publikationen gesucht. Zu finden ist kaum etwas und so gut wie nichts, das den gesamten Datensatz ausnutzt oder das Daten nach dem ersten Halbjahr 2020 nutzt und noch in einer höchstrangigen Zeitschrift erschienen wäre. In der Kriminalistik nennt man das den «Hund, der nicht gebellt hat». Danit ist gemeint, dass eine Hypothese wohl falsch ist, wenn etwas nicht geschehen ist, was unbedingt geschehen wäre, wenn die Hypothese zutreffend wäre. Einfacher gesagt: Wenn niemand eine überzeugende große Studie zur Wirksamkeit der Maßnahmen veröffentlicht hat, dann war es mit dieser Wirksamkeit wohl nicht sehr weit her.

Gleichwohl schauen wir uns hier am Besten einige Studien an. Eine davon ist im Februar 2021 in «Science» erschienen und betrachtet Daten aus dem Zeitraum zwischen dem 22. Januar und 30. Mai 2020. Bemerkenswert ist sie als Paradebeispiel dafür, wie man Daten nicht analysisieren darf. Die Autoren haben die Einführung verschiedener Maßnahmen in verschiedenen Ländern in diesem Zeitraum mit einer zurückgerechneten Übertragungsrate Rt korreliert (wie viele wietere Personen steckt eine infizierte Person an). Wenn ein Land eine Maßnahme wieder aufgehoben hat, wurden dessen Daten nicht mehr weiter beachtet. Die mathematischen Details der Analyse tun nichts zur Sache. Sie zeigen Abbildungen, in denen suggeriert wird, nichtpharmazeutische Maßnahmen hätten einen bestimmten Rückgang von Rt zur Folge gehabt. Wertlos ist diese Analyse, weil sie den folgenden Effekt vernachlässigt, der in diesem Zeitraum dominant war. Zunächst waren noch keine Maßnahmen in Kraft und die Infektionszahlen stiegen stark an, wie das am Anfang einer Infektionswelle immer der Fall ist. Dann wurden die Maßnahmen in Kraft gesetzt und parallel wurde der Antsieg der Infektionzahlen flacher und schließlich gingen die Infektionszahlen zurück. Der Punkt ist, dass Letzteres zumindest qualitativ auch ohne die Maßnahmen geschehen wäre. So lange man nicht weiß, welcher Anteil des Rückgangs einem normalen Verlauf der Epidemiewelle und dem besseren Wetter zuzuschreiben ist, kann man nicht auf die Wirksamkeit der Maßnahmen schließen.

Eine wesentlich besser entworfene Studie, wenn auch an einem kleineren Datensatz, findet sich in der viel niederrangigeren Zeitschrift «Journal of School Health». Die Autoren haben verschiedene Unterrichtsformen in verschiedenen Bezirken des US-Staats Missouri mit dem Covid-19-Infektionsgeschehen korreliert. Es gab Bezirke mit nur Fernunterricht, solche mit nur Präsenzunterricht und solche mit Mischformen. Eine Korrelation zum Infektionsgeschehen gab es nicht.

Eine neuere Studie an Daten für neun europäische Länder ist am 19. Juli 2023 in «Scientific Reports» erschienen. Die Autoren korrelieren verschiedene Maßzahlen für die Schwere der Epidemie mit dem zeitlichen Verlauf von Indices für verschiedene Regierungsmaßnahmen. So schauen sie sich zum Beispiel Aufnahmen auf die Intensivstation (ICUadmin), Hospitalisierungen (Hadmin), Infektionsfälle (cases) und Todesfälle (deaths) an. Sie merken an, dass es zwischen dem Inkrafttreten einer Maßnahme und ihrer Wirkung einen Zeitverzug geben kann. Deshalb wenden sie eine sogenannte Kreuzkorrelation an, welche den Korrelationkoeffizienten (y-Achse) als Funktion der Zeitverschiebung (x-Achse, in Wochen) liefert. Korrelationskoeffizienten bis 0.29 gelten dabei als vernachlässigbarer Zusammenhang und solche zwischen 0.3 und 0.49 als schwacher Zusammenhang. Ich repoduziere hier als meine Abbildung 4 die Abbildung 3 aus dieser Publikation, welche das Ergebnis am Beispiel Frankreichs zeigt.

Abbildung 4. Kreuzkorrelation zwischen Regierungsmaßnahmen und Pandemieindikatoren in Frankreich. Die y-Achse zeigt den Korrelationskoeffizienten, die x-Achse die Zeitverschiebung zwischen Inkrafttreten der Maßnahme und dem Pandemieindikator. Quelle: Abbildung 3 aus Podrecca et al. Scientific Reports, (2023) 13:11631.

Das Erste, was auffällt, sind die positiven Korrelationskoeffizienten für fast alle Kombinationen von Pandemieindikatoren und Maßnahmen für die meisten Zeitverschiebungen. Einfacher gesagt: Je mehr Maßnahmen, desto schlechter die Situation. Die Kausalität dürfte natürlich umgekehrt sein. Betrachten sollte man daher, wie sich die Indikatoren ab dem Zeitpunkt Null hin zu späteren Zeitpunkten ändern. Etwa bei Masken (Mask Policies). Das Infektionsgeschehen ging nicht zurück. Man könnte annehmen, es habe sich wenigstens der Anstieg verringert. Schaut man sich allerdings Gesundheitsüberwachung (Health Monitoring) an, so erkennt man, dass die Indikatoren außer den Infektionen bereits vor der Einführung der Maßnahmen zurückgehen. Mit anderen Worten muss das Virus im Voraus gewusst haben, dass es bald unter Beobachtung stehen werde. Schulrestriktionen (School restrictions) verringern in den Wochen danach Aufnahmen in Krankenhäuser, auf Intensivstationen und Todesfälle – nicht aber die Infektionen. Das alles ergibt keinen Sinn, obwohl die Studie sauber durchgeführt ist. Die vernachlässigbaren oder schwachen Korrelationen, die man hier sieht, müssen durch nicht kontrollierte andere Variablen verursacht sein. Diese aktuelle Studie zeigt, richtig interpretiert, das Folgende: Die Maßnahmen hatten keinen sichtbaren Effekt auf die Pandemie.

Es hat doch aber wenigstens nicht geschadet?

Das alles hat viel Geld gekostet und nichts gebracht. Aber vielleicht war es ja einen Versuch wert, wenn es doch nicht umgekehrt zu gesundheitlichen Schäden geführt hat. Dazu schauen wir uns zunächst eine Studie mit einem sehr witzigen Design an, die für französische und kanadische junge Erwachsene (28-29 Jahre) untersucht hat, ob die Einhaltung von Pandemievorschriften mit der Entwicklung einer Depression korreliert ist. Nicht unerwartet finden die Autoren, dass junge Franzosen widerborstiger sind als junge Kanadier. Sie finden aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung einer Depression um so größer war, je stärker sich die jungen Leute an die Vorschriften hielten. Auch hier ist die Interpretation etwas heikel. Es könnte ja auch sein, dass diejenigen, die sich besonders viele Sorgen machen, sowohl stärker zur Einhaltung von Vorschriften als auch stärker zur Entwicklung von Depressionen neigen. Das würde aber immer noch bedeuten, dass es die psychische Volksgesundheit verschlechtert, wenn man der Bevölkerung Angst macht, wie es die meisten Politiker und Journalisten während der Pandemie getan haben.

Ernster ist ein Befund, der aus Abbildung 1 folgt. Die Pandemie ging etwa bis Woche 244 und war zuletzt schon stark abgeschwächt. Danach ist eine nichtsaisonale erhöhte Übersterblichkeit zu beobachten. Tasächlich betrug die Sterblichkeitsrate in Deutschland 2019 laut «knoema» 1.14% und 2022 betrug sie 1.24%. Das ist ein Zuwachs von fast 9%. Verschiedene Ursachen sind denkbar. Es könnte sich um Langezeitfolgen von Covid-19 handeln. Allerdings gibt es keine Hinweise, dass diese zu einer deutlich erhöhten Sterblichkeit führen. Es könnte sich um versäumte Behandlungen und Diagnosen anderen Krankheiten im Pandemiezeitraum handeln, also eine indirekte Folge der Maßnahmen und der Angstmache. Denkbar ist auch, dass sich infolge des Drucks auf das Gesundheitswesen dasselbe verschlechtert hat. Schließlich könnten die Impfungen die Ursache sein.

Waren die Covid-19-Impfungen frei von schweren Nebenwirkungen?

Während der Pandemie wurde, auch von Medizinern, behauptet, es gäbe praktisch keine schweren Nebenwirkungen der Covid-Impfung und Langzeitnebenwirkungen seien völlig ausgeschlossen. Für diese Behauptungen gab es nie eine wissenschaftliche Basis. Inzwischen ist beispielsweise bekannt, dass die Covid-Impfung in seltenen Fällen Nierenschäden verursacht (bei schweren Covid-Infektionen kommt das auch vor). Bekannt ist auch, dass die Covid-Impfung etwas das Risiko erhöht, an einer Herzkrankheit zu sterben, besonders bei Männern. Dieser Effekt geht allerdings wieder im Rauschen unter, wenn man die Sterblichkeit durch beliebige Ursachen anschaut. Insgesamt ist das Risiko der Impfung nach den vorhandenen Daten eher gering. Es stellt sich allerdings die Frage, wie groß der Nutzen ist.

Dieser scheint bei älteren Menschen (über 60 Jahre) doch erheblich zu sein. Die Risiken einer Infektion, Hospitalisierung und eines Todesfalls sinkt nach drei bis vier Impfdosen auf etwa die Hälfte. In dieser Altersgruppe ist die Impfung also auch nach meiner heutigen Sicht indiziert gewesen, zumindest solange die Covid-19-Virenstämme noch so gefährlich waren, dass sie bei älteren Menschen häufig schwere Erkrankungen nach sich zogen.

Für jüngere Menschen sieht das allerdings völlig anders aus. Die Sterblichkeit durch Covid-19 wuchs exponentiell mit dem Lebensalter und das um 7.4% mit jedem Jahr. Herzkomplikationen (Myokarditis) nach Impfungen waren hingegen besonders bei jungen Männern häufig. Das Verhältnis zwischen dem Risiko der Infektion und demjenigen der Impfung ist für junge Männer nicht genau bekannt, aber sehr wahrscheinlich doch derart, dass zumindest dieser Gruppe von einer Impfung abzuraten ist. Für eine Covid-Impfempfehlung für Kinder (außerhalb spezieller Risikogruppen) gab es nie einen Anlass. Die deutsche Ständige Impfkommission hatte sich auch lange dagegen gewehrt, eine solche Empfehlung auszusprechen, ist dann aber bedauerlicherweise umgekippt. Diese Umkippen hat sehr wahrscheinlich deutlichen Schaden angerichtet.

Für eine Impfzertifikatspflicht bestand nie ein Anlass. Wie inzwischen jedem klar sein dürfte, verhindert die Impfung nicht die Weitergabe der Infektion. Daraufhin wurde sie auch nie getestet und das war nach allem, was über Corona-Viren und den Infektionsverlauf bekannt war, auch zu keinem Zeitpunkt zu erwarten. Die Zertifikatspflicht hat sich vor allem auf junge Leute ausgewirkt, deren Infektionen nicht signifikant zur Belastung des Gesundheitswesens beitrugen. Der zivile Ungehorsam gegen die Zertifikatspflicht war aus meiner Sicht gerechtfertigt oder sogar geboten.

Was bleibt

Das Regierungshandeln, das Handeln der meisten Journalisten und vieler wissenschaftlicher Institutionen und medizinischer Vereinigungen während der Covid-Pandemie war kontraproduktiv. Inwieweit es anderen Interessen diente, als der Erhaltung der Volksgesundheit, wäre gesondert zu untersuchen. Wichtig erscheint mir, aus den vorliegenden Daten Lehren zu ziehen und die Planung für zukünftige Pandemien daran auszurichten.


56 Antworten zu “Klüger aus Schaden?”

  1. «Ungehorsam gegen die Zertifikatspflicht war aus meiner Sicht gerechtfertigt oder sogar geboten.»

    Dankeschoen, Sie dreifach Geimpfter 😉

    OT: Was ich immer schon mal wissen wollte… Benutzen Sie eigentlich fuer Beitraege und fuer Kommentare (im Normalfall) verschiedene Geraete? (Natuerlich muessen Sie nicht antworten.)

    • Ich benutze immer mal wieder verschiedene Geräte, auch für Beiträge, zum Beispiel in der Bahn das Laptop und zu Hause lieber den Linux-PC mit dem grösseren Bildschirm.

      Mit dem Smartphone tue ich aber nichts im Blog, weder Beiträge noch Kommentare. Das Tippen mit dem Ding finde ich immer noch unbequem.

    • «Sie dreifach Geimpfter»

      Ich war damals 55 Jahre alt und nach den damals vorliegenden Daten war meine Einschätzung, dass für mich die Impfung (knapp) vorteilhaft sein würde. Das glaube ich mit meinen heutigen Wissen und angesichts meines allgemeinen Gesundheitszustands nicht mehr. Ich würde nun (intuitiv) eher sagen, dass die Impfungen bei mir knapp unvorteilhaft waren.

      Sicher belegen kann ich das nicht. Mir fällt aber auf, dass diejenigen, die über die Vorteile der Impfung für ältere Menschen publiziert haben, eigentlich auch die Daten für jüngere Altersgruppen untersucht haben müssen. Jeder Wissenschaftler würde das tun. Die Hauptarbeit ist das Aufsetzen der Analyse, einen weiteren Datensatz zu verarbeiten, kostet fast nichts mehr. Sie schweigen sich aber zu jüngeren Altersgruppen aus.

      Das ist wieder so ein «Hund, der nicht bellt». Die Studie war gross und ich denke, man kann aus der Nichtpublikation ziemlich sicher schliessen, dass unter 60 Jahren kein statistisch signifikanter positiver Impfeffekt mehr auszumachen war. Dann hätte ich nur noch zwei Fragen an die Autoren dieser Studie: 1. Haben sie die Altersgruppe 50-59 gesondert angesehen? 2. Gab es Altersgruppen, zum Beispiel 0-14, wo sie einen statistisch signifikant nachteiligen Effekt gefunden haben? Ich war aber nicht Gutachter für dieses Manuskript.

      • Das war keine Kritik oder Triumphgeheul: Ich hatte mich nur echt gefreut, dass Sie den Satz geschrieben haben. (Allerdings so richtig ueberrascht war ich da auch nicht.) Wobei «sogar geboten», wuerde ich nicht sagen. Die meisten sind doch keine Experten und dann vertrauen sie eben den «Experten» die im Fernsehen und den MSM praesentiert werden oder eben denen aus den alternativen Medien oder entscheiden sich aus anderen Gruenden so oder so.

        Jedenfalls sind die Impf- und/ oder Masznahmegegner nicht pauschal als unsolidarisch, ruecksichtslos, schlimmeres zu betrachten.

        Was Impfschaeden betrifft, sind die jetzt im Vergleich zu anderen Impfungen auch nicht mehr – oder? (event.Langzeitschaeden kann man ja jetzt noch nicht beurteilen.)

        «…dass unter 60 Jahren kein statistisch signifikanter positiver Impfeffekt mehr auszumachen war.»

        Tja, den Kompromiss-Vorschlag hatten ja auch einige Ampel-Politiker, damit es ueberhaupt zu einer Impfpflicht kommt. Ist zum Glueck gescheitert. Denn auch diese Menschen sollte man frei entscheiden lassen (selbst wenn ein «nein» denen zum Nachteil waere)

        • «Was Impfschaeden betrifft, sind die jetzt im Vergleich zu anderen Impfungen auch nicht mehr – oder? (event.Langzeitschaeden kann man ja jetzt noch nicht beurteilen.)»

          Nein, dass die mRNA-Impfungen riskanter wären als andere Impfungen, kann man aus der vorliegenden Evidenz wohl nicht schliessen.

          Wir scheinen allerdings Kinder ohnehin «überzuimpfen». Darauf gibt es Hinweise.

          • «…mRNA-Impfungen riskanter wären als andere Impfungen…»

            Ja, das hatten Sie auch schon mal geschrieben, aber offenbar auch nicht gefaehrlicher als z.B. Grippe-Impfungen. (Sind ja sonstwas fuer Schreckensszenarios von einigen verbreitet worden.)

            Die Studie habe ich gerade gelesen. Ganz schoen kritisch – zumind. was Hepatitis-B- und Tuberkulose-Impfungen bei Neugeborenen, im Saeuglings-/ Kleinkindalter betrifft.

            Welche Ueberlegung steckt eigentlich dahinter, so frueh zu impfen?

            Wurden diese Impfungen eigentlich auch in der DDR so frueh verabreicht? Kann mich nicht mehr daran erinnern. Nur an Impfungen in der Schulzeit – da wurden die ja quasi ohne viel Federlesens verabreicht.

    • Guten Tag Herr Gräser, Sie schreiben:

      «Zur Frage „Inwieweit es anderen Interessen diente, als der Erhaltung der Volksgesundheit“ empfehle ich die zahlreiche Literatur zu den Pharma-Verbrechen bereits vor der Corona-Panikdemie. Da gibt es ganz klare Antworten, wessen Interessen die Politik auch diesmal diente.»

      Dass es fuer einige Firmen und Personen aus der Pharmaindustrie eine Goldgrube war (und ist), ist nicht zu bestreiten. Aber dass diese bewusst verbrecherisch gehandelt hat, denke ich eher nicht.

      Ich glaube auch nicht dass es der Politik in erster Linie um die Interessen der Pharmaindustrie ging. War wohl eher eine guenstige Gelegenheit (nachdem man wusste, dass es nicht der grosse Killervirus war) mal auszutesten, wie weit man mit der Bevoelkerung «gehen kann», ohne dass die signifikant aufmuckt (und wie man Gegner diskreditiert).

      • Die Leute, die ungenügend getestete Impfstoffe gegen eine Pandemie von insgesamt doch geringer Gefährlichkeit ins Feld geführt haben, haben nicht bewusst verbrecherisch gehandelt. Die Sache hätte allerdings auch sehr viel schlechter ausgehen können, als sie ausgegangen ist. Und dass die Impfstoffe gesunden Menschen aus jüngeren Altersgruppen aufgenötigt wurden, die sie definitiv nicht brauchten, und das mit dieser Art von Druck, bleibt ein Skandal.

        Um mehr Leute als Wieler aus ihren Positionen zu entfernen, muss man auch nicht einen verbrecherischen Vorsatz annehmen. Mich interessiert nicht einmal, ob das Paul-Ehrlich-Institut bewusst Impfschäden verschleiert hat. Es reicht, dass das Paul-Ehrlich-Institut de facto Impfschäden verschleiert hat, was diametral seinem Auftrag zuwiederläuft. Die Verantwortlichen sollten aus ihren Posten entfernt werden, wenigstens wegen Inkompetenz.

        • «Die Verantwortlichen sollten aus ihren Posten entfernt werden, wenigstens wegen Inkompetenz.»

          Ja, sicher. Da aber vom Grossteil der Bevoelkerung einfach wenig Interesse daran besteht und nur die AfD auf Aufarbeitung und Untersuchungsausschuesse (wie in Brandenburg) draengt, wird da nicht viel passieren.
          Also, im Prinzip sehen die meisten Leute, die Masznahmen im Nachgang immer noch als gerechtfertigt.

          Der angepasste Impfstoff von Biontech kommt auch in Kuerze auf den Markt. (Die Verluste seit Ende des Corona-Booms muessen ja irgendwie ausgeglichen werden.)

          Bleibt abzuwarten, ob sich die Leute dann die vierte Impfung reinziehen. Ueber Maskenpflicht demnaext wird auch nachgedacht. Sehe jetzt schon wieder taeglich mehr Leute, die damit rumrennen. (Gut so, verbleibt der Rotz wenigstens im eigenen Gesicht kleben.)

          • Auf welcher Basis will die Regierung denn eine Maskenpflicht anordnen? Die WHO hat die Pandemie für beendet erklärt, die Pandemiegesetze sind ausgelaufen. Der Bundestag müsste über eine besondere Lage abstimmen.

            Zumindest in der Schweiz halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass so etwas geschieht. Wenn doch, dann mache ich halt eine statistisch saubere Analyse zur Maskenpflicht während der Pandemie. Die Daten sind ja verfügbar.

            • Nee, soweit ist es auch noch nicht. Nur paar Zeitungen (und einzelne Politiker) greifen das Thema wieder auf.

              Und die WHO ist besorgt angesichts möglichen Corona-Winters. Also soweit alles gut.

              War’s in der Schweiz damals mit den Masznahmen und Informationen nicht aehnlich? Falls ja, sind die verantwortlichen Personen da wenigstens von ihren Posten entfernt worden?

              Kann mich leider nur ganz dunkel an die beiden schweizer (?)Bergsteiger erinnern mit dem Hotel (?). Sind die denn inzwischen rehabilitiert und entschaedigt worden?

              • Die Bergsteiger-Geschichte kenne ich nun wieder nicht.

                Der Wirt der «Walliser Kanne» in Zermatt hat vor dem Untersuchungsrichter (bezüglich U-Haft) und dann noch einmal vor Gericht gewonnen.

                Insgesamt war die Politik in der Schweiz weniger übergriffig als in Deutschland. Gleichwohl war sie übergriffig, wobei sie aber oft sogar hinter den noch übergriffigeren Empfehlungen der «Swiss Covid Science Taskforce» zurückblieb. Es gab Proteste, ein Bundesrat (Minister, Ueli Maurer von der SVP) hat auch kein Hehl daraus gemacht, dass er selbst die Covid-Politik übergriffig fand. Ob ein Minister öffentlich die Regierungspolitik in Frage stellen sollte, ist eine andere Frage, wo Grundrechte berührt sind, ist es vielleicht verständlich. Ich habe damals als Departementsvorsteher auch in einigen Punkten intern-öffentlich die Schulleitung der ETH kritisiert, zum Beispiel bei der Zertifikatspflicht.

                Jedenfalls stand die Covid-Gesetzgebung in der Schweiz zweimal zum Referendum und beide Male hat die Schweizer Bevölkerung sie bestätigt. Das war ein Ergebnis der allgemeinen Angstmache, aber man muss das akzeptieren. Demokratie ist Demokratie. Wenn das Volk gefragt wurde und das akzeptiert hat, kann die Regierung das eben tun.

                • Hmm, sicher habe ich da was vermehrt. Vielleicht hatten sich damals zwei (?) beruehmte Bergsteiger mit dem Wirt solidarisiert oder war es eine ganz andere Geschichte. Auf «Bergsteiger» bestehe ich aber. Sie hatten sogar ein Foto verlinkt.

                  Na wenigstens hat der Wirt vor Gericht gewonnen.

                  «Jedenfalls stand die Covid-Gesetzgebung in der Schweiz zweimal zum Referendum und beide Male hat die Schweizer Bevölkerung sie bestätigt.»

                  Waere bei uns nicht anders gewesen. Viele empfanden das eben im wesentlichen als vernuenftig – und wuerden sich auch beim naechsten Mal wieder an die Anweisungen halten.

                  • «Die Bergsteiger-Geschichte kenne ich nun wieder nicht.»

                    Yo – ging erstaunlicherweise ganz ruckzuck, das zu finden.

                    Sie schrieben (Auszug):

                    «…Am 31. Oktober 2021 schlug die Polizei mit Macht zu. Eine lokale Grösse von Zermatt, Mario Julen, der sich angeboten hatte, zwischen den Wirtsleuten und den Behörden zu vermitteln, war zu einem Gespräch mit den Aufdenblattens vor Ort…Mario Julen ist nicht irgendwer. Er ist Alpinist, zertifizierter Bergführer, hat einen Helikopterführerschein und ist ein erfolgreicher Unternehmer.»

                    Und dann noch der Kommentar und Link (der bei mir wohl haengengeblieben ist):

                    «Wenn Sie den Wirt sehen wollen, der nicht verhaftet werden konnte: Hier ist eine kurze Mitteilung über seine Rekordkletterei in der Eiger Nordwand 2011. Der war mal einer der besten Eiskletterer der Welt und ist auch jetzt noch ein sehr guter Kletterer.»

                    (aus Ihren Kommentaren zu Ihrem Blogbeitrag: «Die unerklaerten Toten»)

                    Okay. Dann morgen viel Spass beim «Knabenschiessen». Obwohl – aus dem Alter sind Sie ja raus und ausserdem in Oesterreich oder bei Workshops am See…

                  • Der Bruder des Wirts der «Walliser Kanne» (dem das Restaurant auch mit gehört) ist einer der besten, wenn nicht sogar der beste gegenwärtige Bergsteiger der Schweiz. Er war nur zum Zeitpunkt dieser Polizeiaktion im Ausland. Wenn ihm die Schulter ausgekugelt worden wäre, hätte das zum Ende seiner Klettererkarriere (auf diesem Niveau) führen können.

  2. Der Bundesgesundheitsminister hat die Verschleierung von Impfschäden eingeräumt. Ein Spiegel-Artikel berichtet von einem «Runden Tisch Coronavirus». Darin heisst es:

    «Bei dem runden Tisch mit Experten sei auch eine Vertreterin von Impfgeschädigten vertreten gewesen. Deren Erkrankung ähnelten (sic!) denen von Long-Covid-Patienten. Man mache keine Unterscheidung (sic!), betonte Lauterbach.»

    Es wäre aber gerade wichtig, Beides zu trennen und die Long-Covid-ähnlichen Impfschäden zu quantifizieren.

  3. Die Schweizer Runfunk- und Fernsehgesellschaft SRG hat wegen unangemessener Berichterstattung über Corona-Massnahmengegner vor dem Schweizer Bundesgericht verloren.

    «Radio Télévision Suisse (RTS) hat mit einem Beitrag zu Hass im Abstimmungskampf zum Covid-Gesetz das Gebot der Meinungsvielfalt verletzt. Das Bundesgericht hat die Beschwerde der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) gegen einen Entscheid der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) abgewiesen.»

    «Die RTS strahlte Mitte November 2021 in der Sendung «Mise au Point» einen Beitrag mit dem Titel «Der Hass vor der Abstimmung über das Covid-Gesetz» aus. Die Abstimmung über das Covid-Gesetz fand zwei Wochen danach statt.»

    «Massgeblich ist in Bezug auf die Ausgewogenheit insbesondere die Wirkung der Sendung. In der Sendung komme ungenügend zum Ausdruck, dass sich die Gegnerschaft des Covid-Gesetzes keineswegs auf Verschwörungstheoretiker und Gewaltbereite reduzieren lasse. (Urteil 2C_859/2022 20.9.2023)»

    Quelle: persoenlich.com

  4. Fehlerhafte Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das tatsächliche «Long COVID»-Risiko wahrscheinlich übertrieben ist

    «Zu weit gefasste Definitionen und fehlende Vergleichsgruppen haben das Risiko verzerrt, sagen Forscher
    Dies führt zu überhöhter öffentlicher Besorgnis und höheren Gesundheitsausgaben, zu Fehldiagnosen und zur Fehlleitung von Geldern.»

    Der Originalartikel findet sich hier. Wen wundert’s? Die Zeitschrift befasst sich mit evidenzbasierter Medizin. Die entsprechende Mediziner-Vereinigung war schon während der Pandemie sehr kritsich gegenüber der Politik.

      • «Ich denke, «Long-Covid» ist ME/CFS? Also nicht nur eine eingebildete Krankheit.»

        Solche Fälle gibt es ganz sicher, aber eben auch ganz sicher nicht annähernd in dem behaupteten Ausmaß. Jeder, der mal Covid-19 hatte (und das ist fast jeder, viele hatten es inzwischen sogar mehrfach) und sich hinterher irgendwie niedergeschlagen oder müde fühlt und deshalb zum Arzt geht, geht in diese Statistik ein.

        Man kann so etwas wirklich nur sauber erfassen, wenn man einen ordentlichen Diagnoseschlüssel hat und Vergleichsgruppen. Obwohl fast alle Covid-19 hatten, ginge das mit den Vergleichsgruppen schon, weil sich feststellen ließe, ob die Krankheit unmittelbar im Anschluss an die Infektion aufgetreten ist.

        • Ja, das ist schon wahr, dass der Herr Lauterbach & Co. es mit «Long-Covid» uebertreiben, waehrend «Post-Vac» nicht mit der gleichen Aufmerksamkeit bedacht wird.

          Dennoch sind auch diese Faelle von L.-C. (die es nachweislich auch gibt) ernst zu nehmen.

          «Obwohl fast alle Covid-19 hatten…»

          Ich denke auch das ist nur ein gaengiges Narrativ oder gibt’s dazu Statistiken, die das belegen? Also ich hatte das nicht, Sie wohl auch nicht (?), die meisten Freunde (geimpft als auch ungeimpft), meine Eltern (geimpft), mein Bruder (geimpft), Bekannte… alle hatten das nicht. Hmm – ja, in meiner Schicht hatten es wohl tatsaechlich fast alle KollegInnen (geimpft/ ungeimpft – sch…egal)

          • ««Obwohl fast alle Covid-19 hatten…»

            Ich denke auch das ist nur ein gaengiges Narrativ oder gibt’s dazu Statistiken, die das belegen?»

            https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1103779/umfrage/infektionsrate-beim-coronavirus-nach-bundeslaendern/

            Ja, das war salopp formuliert. Nach den Statistiken sind es deutschlandweit etwa 46% (Stand: 31. März 2023) und in den Bundesländern zwischen 39% (erfasste Fälle in Berlin) und 51% (Bayern).

            Mit der Dunkelziffer dürften es deutschlandweit deutlich über 50% sein. Es gab ja auch symptomlose Verläufe, selbst schon mit dem gefährlichen Virus am Anfang. Ich persönlich hatte nie einen positiven Test, abeer so viel Kontakt mit infizierten Personen, dass ich mir nicht so sicher bin, es nie gehabt zu haben.

            • «Es gab ja auch symptomlose Verläufe, selbst schon mit dem gefährlichen Virus am Anfang.»

              Ja. Aber gehen die dann irgendwann zum Arzt – und der diagnostiziert «Long Covid»?

              Ich wollte auf diesen Satz von Ihnen hinaus:

              «Jeder, der mal Covid-19 hatte…und sich hinterher irgendwie niedergeschlagen oder müde fühlt und deshalb zum Arzt geht, geht in diese Statistik ein.»

              Ich meine, wer’s symptomlos hatte, geht doch dann nicht deswegen zum Arzt – oda?

              Was mich mehr interessieren wuerde, waere, ob bei denen die event. «Long Covid» haben, die zu Zeitpunkt der Virus-Infektion geimpft waren oder eben nicht. Also, ob es da einen deutlichen Unterschied gibt.

              • «Was mich mehr interessieren wuerde, waere, ob bei denen die event. «Long Covid» haben, die zu Zeitpunkt der Virus-Infektion geimpft waren oder eben nicht. Also, ob es da einen deutlichen Unterschied gibt.»

                Mich interessiert das auch, aber das werden weder Sie noch ich je erfahren. Da es «Long-Covid» (also eigentlich ME/CFS) auch allein durch die Impfung gegeben hat, würde eine echte Untersuchung wahrscheinlich ergeben, dass die Impfung in puncto ME/CFS-Risiko statistisch schädlich war.

  5. Die NZZ bemerkt:

    «Journalisten sind schnell mit Rufen nach «Aufarbeitung» zur Stelle, wenn es um die Verfehlungen von anderen geht. Mit den eigenen Entgleisungen während der Corona-Krise wollen sie sich jedoch kaum beschäftigen.»

    Die Ueberschrift des Artikels lautet:

    ««Staatsfeinde», «Schweinehunde», «Bekloppte» – vor zwei Jahren überboten sich Qualitätsmedien mit Tiraden gegen Massnahmenkritiker und Impfskeptiker»

    • Experten haben festgestellt, dass Infektionen den Immunstatus auffrischen. Was für eine neue Entdeckung! Und das krampfhafte Vermeiden jeglicher Infektion über viele Monate endet irgendwann böse. Wer hätte das nur gedacht?

      Und wenn das vielleicht doch schon lange bekannt war: Wo waren diese Experten, als der ganze Corona-Maßnahmen-Quatsch betrieben wurde?

      Und warum weiß man auf einmal, dass natürliche Infektionen doch besser sind als Impfungen? Oder besser gefragt: Warum wollte man damals nichts davon wissen?

    • Das hat er sich doch redlich verdient. Wer, wenn nicht der? Er war die ganze Pandemie lang ein Lakai politischer Interessen der Bundesregierung, obwohl er einer Institution vorstand, die apolitisch hätte handeln müssen. So viel Einsatz für den Staat rechtfertigt jeden Orden.

Schreiben Sie einen Kommentar