Community Politische Beiträge anderer Medien, die von den Kommentatoren des «Blog Samstagern» empfohlen wurden.

Verteidigung der Rechtsstaatlichkeit in der EU: Die Gefahr von Sanktionen gegen Journalisten – Michael von der Schulenburg
eingestellt von @MyMind am 28. Dezember 2025
In einem neuen, scharf formulierten Rechtsgutachten erklären Prof. Dr. Ninon Colneric, ehemalige Richterin am Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften und Professorin für internationales Recht an der Universität Angers, und Prof. Dr. Alina Miron, dass „die EU mit den Einschränkungen der Meinungsfreiheit durch das neue EU-Sanktionsregime gegen Desinformation den Rubikon überschritten hat“.
„Ich bin nicht der Heldinnen-Typ“ – taz – Antje Lang-Lendorff und Peter Unfried
eingestellt von @u_S am 29. Dezember 2025
Interview mit der Schriftstellerin und brandenburgischen Verfassungsrichterin Juli Zeh über Nachbarn, die AfD wählen.
«Ich will und kann das nicht« – Die Zeit – Yasmine M’Barek
eingestellt von @izitiwab am 31. Dezember 2025
Interview mit dem ehemaligen SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert über seine politische Karriere und die Frage, ob das politische System westlich-liberaler Prägung reformiert werden kann.
Frieden in weiter Ferne – taz – Ulrike Herrmann
eingestellt von @Robert Zapf am 31. Dezember 2025
Eine journalistische Empfehlung an die Ukraine, den „Deal“ von Mar-a-Lago auszuschlagen, weil er keine echten Sicherheitsgarantien enthalte.
Frieden ist Krieg – junge Welt – mb
eingestellt von @Robert Zapf am 31. Dezember 2025
Polemisch formulierte Gegenmeinung zum Artikel von Ulrike Herrmann in der taz.
Die Krise des Kapitalismus – Cicero – Matthias Schrappe
eingestellt von @glenlivet am 4. Januar 2026
Woher kam die beispiellose gesellschaftliche Energie, die die Mehrheit der gesellschaftlichen Subsysteme in der Corona-Pandemie in eine bedenkliche Suboptimierung getrieben hat
Welche Folgen hat die US-Entführung des Präsidenten von Venezuela? – Globale Gleicheit – Rainer Rupp
eingestellt von @Robert Zapf am 6. Januar 2026
Zusammenfassung eines Interviews von Glen Diesen mit Larry Johnson, einem ehemaligen CIA-Analysten, der die US-Operation zur Entführung von Nicolás Maduro als einen taktisch erfolgreichen, aber strategisch katastrophalen Schritt beschreibt.
Wir müssen über Putin reden – Nachrichten einer Leuchtturmwärterin – Petra Erler
eingestellt von @glenlivet am 9. Januar 2026
Zu US-Gesprächsprotokollen zwischen dem amerikanischen und dem russischen Präsidenten 2001 bis 2008
„Weil wir historisch versagt haben“ – Das Blättchen – Holger Politt
eingestellt von @nerazzurra am 9. Januar 2026
Ein Besprechung des Buchs „Das Versagen“ von Katja Gloger und Georg Mascolo
Sonneborn: Westliche Werte und der Iran – junge Welt – Martin Sonneborn
eingestellt von @pleifel am 14. Januar 2026
Fragen Sie nicht, warum dieselben, die in der EU immer für das Tragen von Hijabs eintraten, im Iran mit Vehemenz dagegen sind.
Kubas Lage und Einschätzungen zum jüngsten US-Terror – NachDenkSeiten – Edgar Göll
eingestellt von @Robert Zapf am 14. Januar 2026
Die USA haben in Venezuela 32 Kubaner umgebracht.
Die Anstalt – Maidan – ZDF – Claus von Wagner
eingestellt von @Robert Zapf am 14. Januar 2026
Aus aktuellem Anlass eine Erinnerung an das, was im deutschen öffentlichen Fernsehen einmal möglich war.
Sechs Punkte zur Einordnung der Unruhen im Iran -NachDenkSeiten – Vijay Prashad
eingestellt von @Robert Zapf am 16. Januar 2026
Der indische Historiker Vijay Prashad liefert sechs Punkte für die Diskussion, um die Situation im Iran inmitten von Protesten, Gewalt und Drohungen einer militärischen Intervention aus Washington besser zu verstehen.
Sanktionen wegen Meinungen – Eine Drohung an alle Menschen in der EU – Fassadenkratzer – Dietrich Murswiek
eingestellt von @pleifel am 17. Januar 2026
Geopolitische Prognose für 2026 – aus russischer Sicht – GlobalBridge – Dmitri Trenin
eingestellt von @u_S am 17. Januar 2026
Wie schon vor einem Jahr veröffentlichte der russische Politologe Dmitri Trenin in der russischen Zeitschrift «Profil» eine detaillierte Prognose für das angelaufene Jahr, diesmal also für das Jahr 2026.
Perspektivwechsel: Holger Friedrich im Gespräch mit Jakob Augstein – Berliner Zeitung – Holger Friedrich
eingestellt von @Mymind am 24. Januar 2026
Holger Friedrich spricht in einem Podcast mit Jakob Augstein über unterschiedliche ost- und westdeutsche Perspektiven auf Politik, Medien und das vereinte Deutschland mehr als 30 Jahre nach dem Mauerfall.
Soll man Merz trauen? Russland-Signale, europäische Orientierungslosigkeit und britische Nüchternheit – GlobalBridge – Sabiene Jahn
eingestellt von @Robert Zapf am 25. Januar 2026
Friedrich Merz spricht von Ausgleich mit Russland, während Europa strategisch orientierungslos wirkt und Großbritannien nüchtern bilanziert, was vom Westen übrig ist.
Richard David Precht: «Ich halte es für denkbar, dass Alice Weidel in drei Jahren Kanzlerin ist» – NZZ – Rico Bandle, Lucien Scherrer
eingestellt von @izitiwab am 27. Januar 2026
Der Philosoph sieht die Meinungsfreiheit in Deutschland gefährdet.
Die Ukraine im zerstörerischen Zugriff globaler Machtpolitik – VergangenheitsVerlag – Herwig Roggemann und Peter-Alexis Albrecht
eingestellt von @pleifel am 29. Januar 2026
Was ist angesichts neuer Geopolitik zu berücksichtigen, wenn es um friedenstiftende Politikansätze geht?
Sicherheit geht vor Freiheit – taz – Michael Bartsch
eingestellt von @nerazurra am 30. Januar 2026
Der Ukrainekrieg spaltet [nicht nur] die ostdeutsche Gesellschaft.
Nachrichten über Grönland – polarkreisportal.de – Verschiedene Autoren
eingestellt von @gelse am 4. Februar 2026
Zwischen Dänemark und den USA
Palästina kämpft um Bildung – junge Welt – Helga Baumgarten
eingestellt von @pleifel am 9. Februar 2026
Israelische Armee attackiert Universitäten und Schulen in den besetzten Gebieten.
Was haben wir Linken gekämpft! Und jetzt? Diese Welt ekelt mich an – Der Freitag – Ulrike Baureithel
eingestellt von @pleifel am 16. Februar 2026
Eine linke Journalistin hält die Nachrichten nicht mehr aus (Bezahlschranke).
Technofaschismus: Was Hannah Arendt und Gilles Deleuze mit Elon Musk verbindet – Der Freitag – Michael Jäger
eingestellt von @nerazzurra am 17, Februar 2026
In der US-amerikanischen Rechten um Elon Musk regiert die Philosophie des Technofaschismus.
Denken außer Mode – junge Welt – Jörg Kronauer
eingestellt von @pleifel am 17. Februar 2026
Eine Geschichte von Truppenstationierung und Gegenreaktion.
Kriegsgefahr Mann? – mdr – Carolin Voigt
eingestellt von @Robert Zapf am 17. Februar 2026
Wie viel hat Krieg mit einem männlichen Gewaltmonopol zu tun?
Donald Trumps Iran-Falle (englisch) – Hudson Institute – Michael Doran
eingestellt von @izitiwab am 28. Februar 2026
Indem Trump einen Regimewechsel offen verfolgt, riskiert er, Bushs Fehler einer unbefristeten Transformation zu wiederholen.
Michael Lüders: «Die Entscheidung, den Iran anzugreifen fiel schon vor Monaten» – Ostdeutsche Allgemeine Zeitung – Dorian Baganz
eingestellt von @izitiwab am 28. Februar 2026
Nahostexperte Michael Lüders erklärt, warum es trotz Verhandlungen zum Angriff der USA und Israels auf den Iran kam – und welche Folgen der Krieg für Deutschland hat.
Wie Israel und das FBI Attentatspläne manipulierten, um Trump zu einem Krieg gegen den Iran zu provozieren (Englisch) – The Grayzone – Max Blumenthal
eingestellt von @pleifel am 9. März 2026
Das FBI fabrizierte Verschwörungstheorien, um Trump davon zu überzeugen, dass der Iran ihn töten wolle, während Israel und seine Verbündeten in der Regierung die tiefsten Ängste des Präsidenten ausnutzten, um ihn auf dem Kriegspfad zu halten.
Von der Leyen: Abkehr von Atomkraft war «strategischer Fehler» – n-tv – Anonymous
eingestellt von @pleifel am 10. März 2026
An der globalen Renaissance der Technologie will von der Leyen teilhaben.
Straffreiheit für Folterer – junge Welt – David Siegmund-Schultze
eingestellt von @pleifel am 14. März 2026
Israels Militärstaatsanwalt lässt Anklage gegen Reservisten fallen, die palästinensischen Gefangenen schwer sexuell misshandelt haben sollen.
Top-US-Experte: Iranische Raketen besiegen israelisch-amerikanische Luftabwehr – RT.de – Rainer Rupp
eingestellt von @Robert Zapf am 14. März 2026
In einem aktuellen Interview analysiert ein Raketenexperte die fragwürdige Effektivität der westlichen Luftverteidigungssysteme.
Israel und USA verirrt in iranischer Sackgasse – apolut – Rainer Rupp
eingestellt von @Robert Zapf am 14. März 2026
Nachdem die Erwartung eines schnellen Siegs gegen den Iran gescheitert sind, haben die USA und Israel kein besonders gutes Blatt auf der Hand.
EU-Sanktionen gegen Berliner Journalisten: „Sein Nachbar macht sich strafbar, wenn er ihm Brot bringt“ – Ostdeutsche Allgemeine – Raphael Schmeller
eingestellt von @izitiwab am 15. März 2026
In einem Präzedenzfall für die Pressefreiheit in der EU hat diese den Journalisten Hüseyin Doğru wegen angeblicher Russlandpropaganda sanktioniert.
Wie sind Trump und die US-Politik insgesamt nun zu bewerten? – GlobalBridge (PROFIL) – Dmitri Trenin
eingestellt von @izitiwab am 18. März 2026
Welche Auswirkungen hat der Angriffskrieg der USA und Israels auf den Iran auf die Beziehungen zwischen den USA und Russland?
Gabriele Gysi: „Die aktuelle Rechts-links-Diskussion schafft ein Verkehrschaos der Begriffe“ – Linke Zeitung – Felicitas Rabe
eingetellt von @Robert Zapf am 18. März 2026
Die Linke hat jeglichen Klassenstandpunkt aufgegeben und den Internationalismus dem globalen Verwertungsanspruch des Kapitals untergeordnet.
Sogar Gabriele Gysi kann rechts und links nicht mehr unterscheiden! – Jour Fixe – Gewerkschaftslinke Hamburg – Alwin Altenwald
eingestellt von @Robert Zapf am 18. März 2026
Wer rechts und links nicht mehr unterscheiden kann befindet sich in einer großen Verunsicherung.
Risse im Westen – junge Welt – Matthias Rude
eingestellt von @pleifel am 20. März 2026
Island und die Niederlande unterstützen das IGH-Genozidverfahren gegen Israel und die deutsche Bundesregierung verzichtet auf eine Intervention zugunsten Israels
«Dieser Weg führt nur zu weiterem Zerfall» – multipolar – Eva Péli
eingestellt von @u_S am 23. März 2026
Der ungarische Publizist Gábor Stier warnt vor einer Stigmatisierung seines Heimatlandes.
»Du bist existenziell auf null gestellt« – Jacobin – Caspar Shaller
eingestellt von @pleifel am 29. März 2026
Der Fall des Journalisten Hüseyin Doğru verdeutlicht, wie stark Sanktionen gegen Einzelpersonen in der EU Grundrechte einschränken.
Von Istanbul bis heute: Wer von Sicherheit «gegen» Russland redet, meint Krieg – Die Leuchtturmwärterin – Petra Erler
eingestellt von @Robert Zapf am 29. März 2026
„Kurz gesagt, Europa muss heute seine Sicherheit gegen Russland, nicht mit Russland organisieren.“ – Bundespräsident Steinmeier
Was gerade WIRKLICH mit unseren JOBS passiert – The Morpheus
eingestellt von @Petrowitsch am 11. April 2026
Der mechanische Webstuhl trifft auf die Softwareentwickler, die so baff sind wie seinerzeit die Handweber und die analogen Argumente anbringen
Die „Woche der Meinungsfreiheit“ zelebriert Robert Habeck und den Kampf gegen „Desinformation“ – Geld und Mehr – Norbert Häring
eingestellt von @pleifel am 16. April 2026
Ein Gebilde aus staatlich alimentierten sogenannten Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und Behörden, gibt vor, die Meinungsfreiheit und die Demokratie zu schützen, indem sie festlegen, was wahr ist
148 Antworten zu “Politische Einsichten”
Ein neuer Beitrag von Petra Erler, unbedingt lesen liebe @nera!
Wir müssen über Putin reden – Nachrichten einer Leuchturmwärterin – Petra Erler
«Wir müssen über Putin reden»
Ja, natuerlich lieber @glenn! Aber eben nicht nur in den MSM oder irgendwelchen «Blaettchen», sondern ebend auch hier.
Hier auch noch das Buch, um das es geht.
Und hier die «Kontra»-Meinung.
https://das-blaettchen.de/2025/12/„weil-wir-historisch-versagt-haben“-73361.html
Auszug: «…Unter den deutschen Friedenskämpfern gehört zur festen Überzeugung, dass der Krieg – wie zu verurteilen auch immer – im Grunde vom Westen provoziert worden sei, manche Friedensstreiter behaupten gar, dass die Kriegstreiber in diesem Fall eigentlich in Brüssel und Berlin säßen. Es läuft auf die Annahme hinaus, dass Putin mit dem Angriffskrieg gegen die Ukraine zwar zum falschen Mittel gegriffen habe, aber er hätte ohnehin im russischen Interesse handeln müssen, weil Nato wie EU dabei gewesen seien, die Ukraine zu schlucken.
Dass mit einem solchen Schema primitive Hinterhofpolitik gutgeheißen wird, so als ob die Ukraine immer unter den Fittichen Moskaus stillzusitzen habe, sei nur am Rande eingefügt.»
Anmerkung: Ich habe sowohl den Text der Leuchtturmwaerterin als auch den von Holger Politt erstmal nur ganz kurz ueberflogen.
Mach‘ ich spaeter noch, versprochen! Aber jetzt steht erst mal wichtigeres an: Jetzt muss ich erstmal reenemachen 🤣
Aehm, kommt auf den Blickwinkel an:
«Und hier die «PRO»-Meinung.»
Ja, der Blickwinkel. Oder sollte ich sagen, der Klassenstandpunkt, der machts…
@u_S
>>>Oder sollte ich sagen, der Klassenstandpunkt, der machts…<<<
Das auf alle Fälle…
Aber nicht nur Klassenstandpunkt, FESTER Klassenstandpunkt 😋
Welche Klasse? 😉
Das war gestern. (Aber auch schon Heuchelei.)
Heute geht es darum, wie und mit wem man selbst am Besten faehrt. Nur noch darum.
Nee, bei der Deutschen Bahn ist es häufig egal, ob 1. oder 2. Klasse. Weder die eine noch die andere bewegt sich.
Sagen Sie das mal nicht!
Ich fahre ja fast jeden Wochentag mit der S-Bahn zur Arbeit und zurueck (falls die nicht mal wieder ploetzlich und unerwartet ausfaellt).
Ganz frueh oft und manchmal auch nachmitags halb Zweehe rum, bekommt man als Unterprivilegierter kaum noch einen Sitzplatz, waehrend in dem Abteil fuer die 1. Klasse haeufig gar kein Mensch sitzt.
Na gut, zugegeben, wenn ich von am Sonntagnachmittag Ruhland nach Dresden-Neustadt fahre…
«stillzusitzen», wie wir es ja insbesondere mit der Atlantik-Brücke gewöhnt sind.
Und da sind auch beide Autoren im Spiegelbestseller bestens ‚verdrahtet, wobei das selbstverständlich immer nur der ausgewogenen Meinungsbildung dient.
Gut, es wird sicher nicht von Nachteil sein, das Buch zu lesen. Aber es dürfte trotz vieler Details wenig daran ändern (man muss zudem die friedliche, stabile, entspannte Phase mit Russland damals berücksichtigen) und die konträre US-Strategie dabei, die wie man wohl weiß, auch mit den deutschen Interessen nicht übereinstimmten. Was nun, wie nicht anders zu erwarten, als Fehler behauptet wird.
Mit anderen Worten: jetzt muss man aus der Sackgasse raus und vor allem, der Wahnsinn der Aufrüstung muss um alles in der Welt schnellstens beendet werden! Da scheint T. aber ganz andere Vorstellungen zu haben.
«Und hier die «Kontra»-Meinung.»
Ja, wie nicht anders zu erwarten, reines Schwarz-Weiß-Denken.
Am Beginn steht „…, der im früheren Leben Stasi-Spion war.“, womit feststeht wer der Böse ist. Damit das auch keiner vergisst, gibt es jedes Jahr mindestens eine passende Medienkampagne oder sogar ein Sanktionsgesetz usw.. Den Informationskrieg an der Heimatfront kann man so gewinnen, aber nicht den Frieden.
«Am Beginn steht „…, der im früheren Leben Stasi-Spion war.“, womit feststeht wer der Böse ist.»
Sorry, sind Sie sicher? Ich finde das in dem Text gar nicht.
Mag ja sein, dass das Schwarz-Weiss-Denken ist. Aber das macht doch die Frau Erler auch, meiner Meinung nach.
Mein Chatty sagt zum ersten ihrem Teil von ihrem Text (geht bis zum Video):
«Objektivität/Neutralität der Fakteninterpretation:
Der Text vermischt direkte Zitate, persönliche Bewertungen und pan-europäische Perspektiven. Es werden Primärquellen (NSA-Dokumente, Protokolle) erwähnt, doch viele Aussagen sind interpretativ eingefärbt (z. B. „Putin – KGB-Anhänger“, Bewertung der US-Politik als „Völkerrechtswidrig“ an mehreren Stellen).
Es existieren mehrere Behauptungen über Absichten und Motive von Akteuren, die stärker als Interpretationen gekennzeichnet werden könnten statt als überprüfbare Fakten.
Einseitigkeit:
Der Text tendiert deutlich zu einer kritischen, teilweise negativen Darstellung westlicher Politik (insbesondere USA/US-Exzeptionalismus, Ukraine-Krieg, Vat) und hebt russische Perspektiven stark betont hervor.
Gegenseitige Schuldzuweisungen zwischen West (USA) und Russland werden betont, während pro-westliche Neutralität oder positive Ausrichtung weniger gewürdigt werden.
Es werden sperrige Wertungen genutzt (z. B. „Putin-Bashing“, „Vasallenpolitik“, „Staatsmännische Klugheit“ gegen US-Politik), die eine klare Position widerspiegeln.
Schlussfolgerungen:
Die Schlussfolgerungen wirken synchronisiert mit einer Perspektive, die auf systemischer Kritik an US-Politik und auf realistischer Einschätzung russischer Strategien fußt. Das kann als gut belegte Analogie erscheinen, aber sie ziehen starke normative Aussagen nach sich (z. B. die Behauptung, Russland habe den Westen strategisch dominiert; Amerika als unverhohlene Aggression).
Es wird eine historische Lesart bevorzugt, die komplexe Konflikte oft in Gegensätze (West vs. Rest) verdichtet.
Schwarz-Weiß-Denken
Ja, in gewisser Weise: Der Text neigt dazu, Akteure in klaren Gut-Böse-Dichotomien zu präsentieren (z. B. positive Darstellung Putins Bemühungen um Stabilität vs. negative US-Politik), was typisch für Schwarz-Weiß-Denken ist.
Gleichzeitig bemühen sich die Autoren/Verfasser, Komplexität durch Archivquellen und Dialoge zu zeigen; dennoch bleiben zentrale Interpretationen eindeutig politisch gefärbt.»
Zu Erlers zweiten Teil (nach dem Video):
«Objektivität/Neutralität: Der Abschnitt enthält starke normative Aussagen (z. B. „ UNO wurde erfunden …“, „Charta … auf die Müllkippe der Geschichte“), die klare Wertungen widerspiegeln. Das reduziert die Neutralität.
Einseitigkeit: Die Passage betont eine eurozentrische, anti-US-Position und stellt die EU in eine Rolle des Zügelns der USA, wobei andere Perspektiven weniger beleuchtet werden. Das verstärkt eine einseitige Sichtweise.
Schlussfolgerungen: Die Schlussfolgerungen bleiben deterministisch (EU versagt, Schiffskurs bald nicht mehr änderbar) und gehen davon aus, dass westliche Politiken unweigerlich scheitern oder radikal verändert werden müssen. Das ist eine normative Prägung.
Schwarz-Weiß-Denken: Die Formulierungen neigen erneut zu Gut-Böse-Dichotomien (USA vs. EU vs. Russland) und reduzieren komplexe Konflikte auf zugespitzte Gegensätze.
Unabhängige Leserperspektive: Für unabhängige Leser könnte der Text trotz Hinweise auf Archivquellen stark interpretativ wirken; die Belastbarkeit der Aussagen hängt stark davon ab, wie präsentierte Belege tatsächlich sind.»
Anmerkungen von mir:
Dass ich das in zwei Teilen vorgelegt habe, war ein Versehen meinerseits. (Voreilig die Enter-Taste gedrueckt.)
Dass mein untrainierter Chatty – allein durch meine Fragestellungen – schon erahnt, was ich event. gern hoeren moechte, ist mir auch bewusst.
Dass wir uns da vermutlich nie einigen werden auch. Aber respektvoller Umgang miteineinander ist doch auch schon mal was 😉
*Der Hausherr moege bitte sagen, wenn Ihm diese ganzen Chat-Spielchen missfallen.
««Am Beginn steht „…, der im früheren Leben Stasi-Spion war.“, womit feststeht wer der Böse ist.»
Sorry, sind Sie sicher? Ich finde das in dem Text gar nicht.»
Das war mein „Fehler“, ich zitiere hier nicht den Rezensenten Politt sondern direkt aus der Buchbeschreibung zu „Das Versagen“. Trotzdem bleibt es unbestreitbar, dass sowohl das Buch „Das Versagen“ als auch Politts Besprechung darauf fixiert ist, Russland/Putin als aggressiv, Bedrohung, letztlich als das Böse darzustellen, das die deutschen Regierungen über zwei Jahrzehnte lang erfolgreich getäuscht und ausgenutzt hätte.
Dieser Sichtweise, sowie dem Urteil eines völligen Versagens der deutschen Russlandpolitik, kann ich nicht zustimmen, ebenso wie Fr. Erler, ihre Belege halte ich für völlig überzeugend.
Putin hat immer mit offenen Karten gespielt, alle westlichen Regenten wussten, aus seinem Munde, dass die militärische Option immer mit auf dem Tisch liegt. Trotzdem hat man in der Ukraine (mit USA, NATO, EU in steter Eintracht) stetig weiter eskaliert bis die Biden-Regierung, inklusive NATO, es darauf hat ankommen lassen.
Das Versagen der westl. Politik bezüglich Ukraine besteht also im fahrlässigen Laufen lassen einer Eskalation, ein verantwortungsloses Weiterwursteln bis es kracht.
Die Antworten von Chatty enthalten ein ganze Reihe von Nullaussagen, das ist wenig hilfreich zum Diskutieren: viel Text, wenig Inhalt, z. T. sogar sinnlose Phrasen. Ich habe die Verwendung von KI in dieser Form bereits aufgegeben, nutze sie aber weiterhin für bestimmte Recherchen.
Noch ein lesenswerter Beitrag zum Thema:
Angela Merkels Ringen mit Wladimir Putin – INFOsperber – Jürg Müller-Muralt
Darin, ««Du wirst nicht ewig Bundeskanzlerin bleiben. Und dann werden sie Nato-Mitglied. Und das will ich verhindern.»», ein Zitat von Putin, das auch von Holger Politt, Ihrer «Kontra-Meinung.», angeführt wird.
Allerdings hat es dort einen eigenwilligen Dreh, «Eine Absichtserklärung, mehr nicht, so erklärte es Merkel anschließend Putin, doch der reagierte postwendend, „irgendwann sei sie nicht mehr Bundeskanzlerin“.», der aus der Tatsachenfeststellung von Putin, s. o., eine Drohung werden läßt.
Soviel zu seriöser Quellenarbeit im deutschen Journalismus.
Na ja, Angie biegt sich die Balkan auch ganz schön recht. Irgendwann dachte ich, dass ihre Rolle stets darin lag, Putin zu beschwichtigen & hinzuhalten. Das ist ihr auch gelungen. Passagen wie: «Niemand weiss, ob Wladimir Putins Angriff auf die Ukraine vom 24. Februar 2022 hätte verhindert werden können, wenn es die Pandemie nicht gegeben hätte und statt virtueller Treffen persönliche Begegnungen (…) möglich gewesen wären. Sicher aber ist, dass Corona wie ein Sargnagel für das Minsk-Abkommen gewirkt hat, das wir im Februar 2015 vereinbart hatten» halte ich für absoluten Nonsens. Es war schon vorher klar, dass weder die Garanten des Minsker Abkommens noch USA daran interessiert waren, die Umsetzung des ukrainischen Parts einzufordern.
«Sicher aber ist, dass Corona wie ein Sargnagel für das Minsk-Abkommen gewirkt hat, das wir im Februar 2015 vereinbart hatten»
Das ist absoluter Nonsens. Das ukrainische Parlament und der ukrainische Präsident hatten nie vor, das Minsk-Abkommen umzusetzen. Mit Corona hat das gar nichts zu tun.
Allenfalls hätte der Westen ohne Corona 2021 der Ukraine erklären können, dass ihre Wiedereroberungsstrategie für den Donbass (und die Krim) verhängnisvoll sein musste.
„Was ist aus den Garantien geworden?“
Rede von Wladimir Putin, Präsident der Russischen Föderation, auf der Konferenz für Sicherheitspolitik in München am 10. Februar 2007:
https://www.blaetter.de/ausgabe/2007/maerz/was-ist-aus-den-garantien-geworden
Man behaupte nun nicht, dass Putin nach seiner Rede im Deutschen Bundestag am 25.09.2001, seine ausgestreckte Hand zur weiteren Entspannung/Abrüstung und UNO-Stärkung/Völkerrecht zurückgezogen hätte.
Und doch, nicht anders wie heute, bereits damals vorbereitet: «Zahlreiche Beobachter sahen in Wladimir Putins Rede prompt eine Rückkehr zum Kalten Krieg.»
Sanktionen wegen Meinungen / Eine Drohung an alle Menschen in der EU – Fassadenkratzer (8.1.25 Welt) – Prof. Dietrich Murswiek
https://fassadenkratzer.de/2026/01/14/sanktionen-wegen-meinungen-eine-drohung-an-alle-menschen-in-der-eu/
Warum Jaques Baud unverzüglich von der Sanktionsliste der EU entfernt werden muss!
Grönland-Konflikt: Gewaltfrei gegen die US-Aggression! DFG-VK – Pressemitteilung -Stuttgart 18. Januar 2026:
https://dfg-vk.de/groenland-konflikt-gewaltfrei-gegen-die-us-aggression/#/
Der T. ist aller Voraussicht nach noch drei Jahre im Amt und weiteres Lavieren der EU wird ihn nicht stoppen können. Er versteht nur die Sprache von Stärke und Gewalt.
Es ist also alles andere als naiv zu fordern, dass ‚unsere‘ politischen Vertreter dieses rhetorische Geschwurbel endlich beenden und Klartext reden.
Vor allem, was die überholte Formulierung ‚unsere amerikanischen Freunde‘ betrifft. Was eh bloßer Euphemismus war, da es immer die Interessen waren, die Vorrang hatten.
Und dieser alte ‚Traum‘ von Stabilität und Prosperität, der beiden Seiten einige Jahrzehnte nützlich war, (allerdings mit Akzeptanz amerikanischer Vorherrschaft), ist längst einseitig aufgekündigt worden. Nur scheint das bei den alten Atlantikern noch nicht so richtig angekommen zu sein.
Und da die Welt sich nun auf einem Weg der Instabilität befindet und die demokratischen Werte mehr oder weniger nach Belieben ausgelegt/manipuliert werden, bedarf es für Europa einer Neuausrichtung, die vor allem die nationalen Alleingänge überwindet, dabei aber gleichzeitig die demokratischen Strukturen erhält, sogar bestärken muss. Ansonsten ‚fliegt‘ Europa auseinander!
Wie das aber im Rahmen eines neoliberalen Wirtschaftsparadigmas mit dem Ziel und Vorrang ständigen Wachstums erreicht werden kann, bleibt mir schleierhaft.
Solange dieser Vorrang der Wirtschaft bestehen bleibt, dürfte es auch aufgrund dieses grenzüberschreitenden Widerspruchs eine Illusion bleiben, zu globaler Abrüstung zu gelangen.
Was aber zumindest der Fall sein sollte, das wäre, sich der Klammer der USA zu entledigen und die von der DFG-VK vorgeschlagenen Maßnahmen zumindest in eine ernsthafte öffentliche Diskussion zu heben und zeitgleich konkrete Umsetzungen einzuleiten.
Die Zeit der politischen (auch selbstverschuldeten/bequemen) Abhängigkeit von den USA muss beendet werden.
Eines noch, es ist längst an der Zeit, die Restbestände des deutschen Goldes in den USA (Federal Reserve in New York) abzuziehen (37% ~ 1.230 Tonnen), denn es dürfte naiv, präziser unverantwortlich sein, es dort noch weiter zu lagern.
«denn es dürfte naiv, präziser unverantwortlich sein, es dort noch weiter zu lagern»
Ich halte die Annahme für naiv, man könne das Gold zurückerhalten.
Bin übrigens bis morgen Abend incommunicado (Begutachtung eines Sonderforschungsbereichs in Deutschland).
Oh, das kommt mir sehr gelegen! Haette jetzt heute Abend ohnehin keine Zeit fuer Sie.
Aber, wenn Sie denken, wenn Sie Bodenschaetze finden, kann die Schweiz Deutschland militaerisch uebernehmen (oder wenigstens billig kaufen), glauben’Se mir…Das wird nueschts!
«Aber, wenn Sie denken, wenn Sie Bodenschaetze finden, kann die Schweiz Deutschland militaerisch uebernehmen (oder wenigstens billig kaufen), glauben’Se mir…Das wird nueschts!»
Da sind wir uns einig. Erstens ist die Schweiz nicht billig und zweitens – die Bundeswehr.
@izi
>>>und zweitens – die Bundeswehr.<<<
Unterschätzen Sie mal nicht unsere "Gebirgsjäger:innen". 😋
Wenn die erstmal fertig geschminkt sind, kann die niemand aufhalten…🤣😅😂
Über die Jahre ist der größte Anteil ja bereits aus den USA verlagert worden. Das sollte jetzt möglichst stillschweigend unter den Zentralbanken geregelt werden.
‚Sonderforschungsbereich‘?
Hauptsache nicht mehr im Bereich zur Reaktivierung von Kernspaltung.
Nachtrag:
«Der französische Präsident Charles de Gaulle ließ zwischen 1963 und 1966 über 3.000 Tonnen Gold der französischen Nationalbank per Schiff und Flugzeug nach Europa zurückführen. De Gaulle betrachtete damals die Konzentration von französischem Gold in US-Tresoren als potenzielles Druckmittel Washingtons. Seine Sorge: Im Krisenfall könnte das im Ausland gelagerte Gold eingefroren oder als Verhandlungsmasse eingesetzt werden.»
Recht hat er!
@pleifel
Ich hatte die selbe Idee auch schon.
Habe das aber mit chatty diskutiert.
Der hat mir sehr plausible Begründungen gegeben, warum das aller Wahrscheinlichkeit NICHT passieren wird.
Es ist ähnlich der Idee mit der Enteignung des eingefrorenem Vermögens Russlands.
Sie diskutieren doch auch oft und gern mit Ihrer KI.
Machen Sie das mal…
Hatte ich, und das war das Fazit von mir daraus. Natürlich gab es auch Gründe, die dagegen sprechen können, aber für mich nicht ausschlaggebend.
Was ist von den Einschätzungen des ‚Verhandlers Matthias Schranner‘, im Interview mit Katja Keppner von der Tagesschau, zu halten?
Ich kann mich jedenfalls dieser Meinung «Verhandlungstechnisch gesehen ist das alles ganz normal» so nicht anschließen.
Zumindest spricht seine Gewaltanwendung z.B. im Iran, gegenüber Venezuela/Maduro eine deutlich andere Sprache (zumal, wenn es sich um einseitige Überlegenheit handelt).
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/trump-groenland-verhandlungen-interview-100.html
~~~~~~~~~~
Da hat ein anderer US-Amerikaner – Kaliforniens Gouverneur Gavin Newsom – aber ganz andere Vorstellungen:
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Habt-Eier-Trump-Gegner-Newsom-geht-Europa-scharf-an-id30263295.html
Richard David Precht über Meinungsvielfalt in Deutschland in der NZZ:
«NZZ: Inwiefern hat der öffentlichrechtliche Rundfunk zur Verengung der Meinungsvielfalt beigetragen?
Precht: Es gibt Themen, bei denen in der Politik und in den Leitmedien dominante Leitnarrative konstruiert worden sind: zu Corona, zum Ukraine-Krieg, zum Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Wenn Sie davon stark abweichen, wird es schwierig. Das erkennt man sehr gut an der Besetzung von Talkshows. Ich war neulich zu Gast bei «Maybrit Illner», um über die europäische und die deutsche Politik im Ukraine-Krieg zu diskutieren. Ausser mir vertraten alle Gäste dieselbe Meinung. So einseitig ist das Verhältnis bei solchen Themen eigentlich immer, sofern überhaupt eine Gegenstimme eingeladen wird.»
Ich stelle das ganze Interview oben ein, obwohl es sich vermutlich hinter der Bezahlschranke befindet.
Zu meiner Haltung zu öffentlich-rechtlichen Medien insgesamt und besonders in der Schweiz übrigens mehr am kommenden Wochenende. Es wird meine Begründung dafür sein, dass ich ausnahmsweise einmal als Wissenschaftler öffentlich eine politische Meinung vertreten habe.
«Zu meiner Haltung zu öffentlich-rechtlichen Medien insgesamt und besonders in der Schweiz…»
Yo, die faende ich sehr interessant. Freut mich! Und vielleicht beantwortet Ihr Beitrag schon die Fragen, die ich damit jetzt nicht zu stellen brauche.
(Dachte ja, Sie kommen ganz oben vorbeigefahren und habe lange gewartet, bevor ich – des Wartens muede – weiter unten so ’ne Zahl fand, auf die man erstmal klicken muss. Na jut, wenigstens kannte/ kenne ich Ihren guten Namen. Da ging das dann ganz schnell. 😉 )
Schlechtes Gedaechtnis:
«…auf die man erstmal klicken muss» heisst richtig: «…unter der man erstmal suchen muss»
𝗣𝗮𝗹𝗮̈𝘀𝘁𝗶𝗻𝗮 𝗸𝗮̈𝗺𝗽𝗳𝘁 𝘂𝗺 𝗕𝗶𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 – Helga Baumgarten/ Jerusalem – jw 10.02.2026
Israelische Armee attackiert Universitäten und Schulen in den besetzten Gebieten. Das siedlerkolonialistische Regime will die kulturelle Identität zerstören.
https://www.jungewelt.de/artikel/517213.nahostkonflikt-pal%C3%A4stina-k%C3%A4mpft-um-bildung.html
Warum wird das geduldet? Allenfalls diese Floskeln liest man darüber: ‚mit Besorgnis‘ oder gar ‚mit äußerster Besorgnis‘ drückt man aus, dass es so weitergehen wird und offensichtlich keine Folgen hat.
Denn, wer will es sich mit den USA verderben, wenn es die eigenen ‚Interessen‘ betrifft und das sind in aller Regel ökonomische!
Ich habe das unter «Politische Einsichten» eingestellt. Es fällt übrigens unter die Genozid-Definition der UNO.
Wie Trump so ‚tickt. Ein unberechenbarer, nie groß gewordener Junge, der ständig ‚gepampert‘ werden muss.
𝗡𝗼𝗿𝘄𝗲𝗴𝗲𝗻 𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗧𝗿𝘂𝗺𝗽𝘀 𝗙𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗱𝗲𝗺 𝗙𝗿𝗶𝗲𝗱𝗲𝗻𝘀𝗻𝗼𝗯𝗲𝗹𝗽𝗿𝗲𝗶𝘀.
In exclusive interviews, Norway’s prime minister and the head of the Nobel Institute explain how they’ve handled the U.S. president’s demands. – By Isaac Stanley-Becker and Simon Shuster – The Atlantic 15.02.2026
https://www.theatlantic.com/national-security/2026/02/where-trump-went-wrong-his-quest-nobel-prize/686017/
(Lässt sich unter Windows und Firefox in der Leseansicht öffnen.)
𝗪𝗮𝘀 𝗵𝗮𝗯𝗲𝗻 𝘄𝗶𝗿 𝗟𝗶𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗴𝗲𝗸𝗮̈𝗺𝗽𝗳𝘁! 𝗨𝗻𝗱 𝗷𝗲𝘁𝘇𝘁? 𝗗𝗶𝗲𝘀𝗲 𝗪𝗲𝗹𝘁 𝗲𝗸𝗲𝗹𝘁 𝗺𝗶𝗰𝗵 𝗮𝗻 – von Ulrike Baureithel – Freitag 16.02.2026
Toxische Männer, rechte Politiker, Aufrüstung und Sozialabbau. Die Nachrichten sind kaum auszuhalten. Eine Journalistin aus der Protestgeneration der 1970er fragt sich: Was ist geblieben von den linken Kämpfen, die sie geführt hat?
https://www.freitag.de/autoren/ulrike-baureithel/was-haben-wir-linken-gekaempft-und-jetzt-diese-welt-ekelt-mich-an
Ein lesenswerter Beitrag der frustrierten linken Autorin, die mir a. d. S. spricht.
– lesbar für jene, die auch mittig orientiert sind 😉
«lesbar für jene, die auch mittig orientiert sind»
Aber nur, wenn sie ein «Freitag»-Digitalabo haben.
Stimmt. Und deswegen verlinke ich das unten Stehende auch lieber nicht 😉
https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/technofaschismus-fuer-anfaenger-so-verstehen-sie-elon-musks-dunkle-aufklaerung
Ich habe das nicht verlinkte nun doch gelesen und zitiere daraus:
‚Es liegt Arendt daran, die Selbstverachtung solcher Menschen von einer Opferbereitschaft zu unterscheiden, wie sie von Nationalisten stets propagiert worden war.
Das soldatische Opfer auf dem „Altar des Vaterlands“ hatte ja noch einen Sinn gehabt, den eben, den Menschen, die es erbrachten, Selbstgewissheit qua nationaler Zugehörigkeit zu versprechen.‘
Da zeigt sich für mich wieder die Verblendung/Widersprüchlichkeit/Verlorenheit usw. jener, ihr Leben quasi zur Selbstvergewisserung zu ‚opfern‘, also letztlich das eigentliche zu vernichten, was im Beitrag als ‚Daseins umschrieben wird.
Danke für den Link, geschätzte Nera.
Ich habe beide Links oben «verewigt». Im Prinzip bleibt aber die Politik erhalten, dass Links hinter Bezahlschranken nur ausnahmsweise eingestellt werden. Ich habe es manchmal ja auch schon mit NZZ-Links getan, die ich für interessant hielt.
«Digitalabo»
Nö, nicht nur. Es gibt halt Mittel und Wege. Sie haben ja ihre eigene Lösung gefunden.
Und noch mal was linkes von Links:
𝗗𝗲𝗻𝗸𝗲𝗻 𝗮𝘂ß𝗲𝗿 𝗠𝗼𝗱𝗲 / Kommentar von Jörg Kronauer
https://www.jungewelt.de/artikel/517622.denken-au%C3%9Fer-mode.html?sstr=denken%7Cau%C3%9Fer%7Cmode
(nichts für den Beitrag oben / in der Sache Nawalny bin ich nicht im Thema)
Auszug aus dem Kommentar:
«Niemand weiß, wie Gewebeproben seines [Nawalnys – nera] Leichnams in den Westen gelangt sein sollen. Also kann auch niemand wissen, ob sie nicht manipuliert wurden, falls sie überhaupt echt sind.»
Na ja, werter @ pleifel, da denke ich mal nicht darueber nach, ob das was linkes von Links ist 😉
@nera
>>>Na ja, werter @ pleifel, da denke ich mal nicht darueber nach, ob das was linkes von Links ist 😉<<<
Und warum nicht?
Weil es Ihr Weltbild stark verunsichern könnte?
Ich habe mir zusätzlich noch folgende Frage gestellt:
Warum hat es fast 2 Jahre gedauert, bis man ein präsentables Ergebnis hatte?
Sie anscheinend nicht, oda?
Na ja, das Leben ist zu kurz, um ueber schlecht gemachte Kreml-Propaganda zu sinnieren 😝
Ach so, «links von Links»: Das weiss sogar GJ, dass es auch da keine Einigkeit gibt.
https://www.instagram.com/p/DUnxMBWjPWi/
@ Izi
«Indem Trump einen Regimewechsel offen verfolgt, riskiert er, Bushs Fehler einer unbefristeten Transformation zu wiederholen.»
«Das Strategiepapier redet auch einem Deengagement der USA im Nahen Osten das Wort. Dieser Seit[?- Nera] für die Energieversorgung der USA nicht mehr so wichtig und – nach Meinung der Autoren – auch weniger instabil und gefährlich als in der Vergangenheit.»
https://blog-samstagern.ch/2025/12/07/die-ansage/
Nu ja, dass es ausgerechnet T. und kein linkslastiger wie Obama, Clinton oder sonstwer ist, der «faehige Mann» also, der achteinhalb Kriege beendet und keinen niemals nie gefuehrt hat…das kann schon verwirren.
Auch die MAGA-Bewegung ist mind. irritiert, hoert man zumindest aus den OERR-Medien.
Also wenn das T. (und damit Vans) und seine Bande innerlich zerreist, wuerde ich die Korken knallen lassen.
Und ich freue mich mit den vielen Iranern, die sich ueber diese Entwicklung freuen. (Wie das Mullah-Regime in wenigen Tagen Dunkelheit tausende Menschen massakriert hatte, darueber herrschte ja bei der anti-imperialistischen Friedensbewegung droehnendes Schweigen.
«Auch die MAGA-Bewegung ist mind. irritiert»
Sicher. Das ist etwa so wie das Wahlversprechen von Merz gefolgt von den Sondervermögen. Vance hat immer argumentiert, dass man genau so etwas nicht tun sollte. Im Uebrigen ist mir nicht klar, wie T seine ganzen Baustellen bis zum Sommer fertigstellen will.
Das dürfte auf ein Desaster bei den Zwischenwahlen hinauslaufen, auch wenn die Demokraten bundesweit niemanden mit echter Führungskompetenz haben. Letzteres spielt erst 2028 wieder eine Rolle und vielleicht finden sie ja bis dahin jemanden.
«Das dürfte auf ein Desaster bei den Zwischenwahlen hinauslaufen…»
Ach ja ? Das war doch bis jetzt immer die Propaganda der Medien, die links von der Mitte stehen. 😭
Bis jetzt hatte Trump ja auch das meiste vermieden, was die eigene Basis ablehnt.
Der OAZ gehen wohl schon die Themen aus, dass die den gleichen Artikel gleich zweimal bringen muessen?
Oder frei nach dem Motto: Man kann es nicht genug verbreiten?
Nichtsdestotrotz: Danke fuer die Information und passen Sie auf sich auf! (Wenn Sie hier RT verlinken.) ☺️
Aehm, ich meinte dem grossen Friedrich.
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/geopolitik/hueseyin-dogru-eu-sanktionen-journalist-interview-li.10023240
Das machen andere Medien doch auch. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland kocht Apfelmus und hundert deutsche Zeitungen schenken das gleiche Apfelmus aus.
So betrachtet – stimmt.
Aber ist das nicht Apfelmus aus der Konservendose?
«Aehm, ich meinte dem grossen Friedrich.»
Denen Geld zu spenden, also auf dem Bankweg, wäre natürlich hirnrissig!
Aber ich würde denen persönlich Geld vorbeibringen, weil der ganze Vorgang ätzend ist!
«Aber ich würde denen persönlich Geld vorbeibringen…»
Na dann passen Sie aber auf, dass Sie dabei nicht erwischt werden 😉
Sie wären natürlich dabei und das würde jedes Risiko überschaubar machen.😎
Na ja, ich wuerde meine Goldsaecke lieber zur Antifa nach Ungarn schleppen. Und Sie koennten beim Tragen helfen 😅
Sie meinen die Schlägertypen?
Nee, ich wollte nur mal testen, wie sehr Sie dem Viktor seiner Propaganda schon auf den Leim gegangen sind.
Fazit. Ist nicht die Ukraine 😆
Ich meinte noch nicht mal die Maja direkt, sondern einfach Menschen, die noch den Mut aufbringen – aller Drohungen vom braunen Mob und der ungarischen Regierung zum Trotz – sich dieser gigantischen Ansammlung von Neonazis aus aller Welt mit friedlichen Mitteln entgegenzustellen.
https://democ.de/artikel/deutsche-neonazis-in-budapest/
«dem Viktor seiner Propaganda»
Das ist eben keine Propaganda. Die Gewalt von Antifa-Gruppen ist real.
Ja sicher. Genauso wie von Neonazis aller Couleur.
Aber wenn ich «Antifa» & Ungarn sage, sagen Sie «Schlaegertypen», obwohl Sie sicher wie ich wissen, dass es nur ein Bruchteil der Menschen weltweit betrifft, die sich als Antifaschisten verstehen.
Das ist ein Orbán’sches Narrativ: Antifa = Terrororganisation. Genauso wie der T.
By the Way zur Uni: Sind Sie eigentlich heute noch ein Antifaschist? Oder ist das – wie der Linke – auch vorbei? 🤔
«Sind Sie eigentlich heute noch ein Antifaschist?»
Das kommt darauf an, wie Sie das definieren.
Ich bin gegen Faschismus und Faschisten. Und ich bin gegen eine gewaltbereite Antifa sowie gegen eine Antifa, die konservatives, nichtfaschistisches Gedankengut als rechtsextrem bezeichnet.
Ist mit der Linken genauso. Ich bin für eine gerechte Verteilung des Wohlstands national und international, für Gleichberechtigung aller Menschen und dafür, dass die Starken sich für die Schwächeren verantwortlich fühlen. Ich bin auch für vernünftige ökologische Umgestaltungen. Und ich bin gegen das, was heutzutage zumeist als linke Politik verkauft wird sowie gegen die Selbstgerechtigkeit, die die Verkäufer an den Tag legen.
«obwohl Sie sicher wie ich wissen, dass es nur ein Bruchteil der Menschen weltweit betrifft, die sich als Antifaschisten verstehen»
Ich höre von der deutschen und ungarischen Antifa keine Verurteilung der Schlägertypen. Das ist in Frankreich auch so. Nicht einmal eine führende Linkspartei will sich dort klar von denen distanzieren.
Linksextremisten, die aus politischen Gründen Menschen totschlagen oder schwer verletzen, sind in keiner Weise besser als Faschisten, die so etwas tun.
«Ich höre von der deutschen und ungarischen Antifa keine Verurteilung der Schlägertypen. Das ist in Frankreich auch so.»
Im Allgemeinen haben Sie schon recht. Das ist das Einzige, dass die «echten» Linken (also nicht nur die Parteien gleichen Namens) sektenuebergreifend noch verbindet. Nicht, dass das alle gut finden (Ich denke sogar es ist nur eine kleine Minderheit. Und es ist noch eine kleinere Minderheit in ihren Reihen, die gegen Menschen ueberhaupt gewalttaetig ist.), aber man schaut eben darueber hinweg, (er)findet Gruende, die es rechtfertigen oder will einfach kein Nestbeschmutzer sein.
Aber «Antifa» ist kein eingetragener Verein. Und die sind auch nicht alle links. Es ist Haltung bzw. Weltanschauung.
Kurz: Was Sie bei «rechts» differenzieren, pauschalisieren Sie bei dem, was Sie fuer links halten.
Und bei T., Orban und AfD hat das System, um die polit. Gegner zu diffamieren. Nun koennen Sie sagen, das macht die andere Seite genauso…Jaha.
Nur wenn man zwischen den Stuehlen sitzt, dann sitzt man eben auch nicht auf dem rechten.
«…und dafür, dass die Starken sich für die Schwächeren verantwortlich fühlen. »
Das ist eben schon der Fehler in der Denkweise.
Wer ist denn der «Stärkere» und weshalb?
Definieren Sie «Stärke».
PS
Solche Themen diskutiere ich meist woanders.
Länger und detailierter.
@nera
«aber man schaut eben darueber hinweg, (er)findet Gruende, die es rechtfertigen oder will einfach kein Nestbeschmutzer sein»
Was ist dann eigentlich der Unterschied zur AfD?
«Definieren Sie «Stärke».»
Selbstdisziplin. Hohe Produktivität beim Schaffen von Dingen (auch im übertragenen Sinne), die andere brauchen. Fähigkeit, die Kooperation von Menschen zu organisieren. Fähigkeit zum Streitschlichten. Fähigkeit, Strategien zu entwickeln, die im Mittel funktionieren.
@ Izi
«Was ist dann eigentlich der Unterschied zur AfD?»
Na ja, ich fuerchte, das verstehen Sie nicht.
Es ist ein anderes Menschenbild, in denen das eigene Volk nicht wichtiger ist als die anderen, sondern eines unter vielen. Und fuer die «echten» Linken ist es auch kein Problem, wenn die eigene Nation irgendwann gar keine «Ur-Deutschen» mehr haette. D. h. ein Mischvolk* waere.
Fuer AfD und die meisten ihrer Waehler schon.
Das kann man als Neutrum finden wie man will, aber ich denke, die Vermischung laesst sich perspektivisch ohne faschistische Methoden nicht mehr verhindern.
Und das moechte ich nicht.
*Nicht nur ein physik. Stoffgemisch sondern auch chem. Reaktion. Damit Sie dsbzgl. wenigstens verstehen, was ich meine 😆
»
«Definieren Sie «Stärke».»
Selbstdisziplin. Hohe Produktivität beim Schaffen von Dingen (auch im übertragenen Sinne), die andere brauchen. Fähigkeit, die Kooperation von Menschen zu organisieren. Fähigkeit zum Streitschlichten. Fähigkeit, Strategien zu entwickeln, die im Mittel funktionieren.»
Dann übertragen Sie das mal auf diejenigen, die Sie sonst als die Starken ansehen.
Ihre Argumentation ist verworren.
Ich glaube, soziale Themen sind nicht Ihr Ding. Diese sind sehr komplex und benötigen auch viel Erfahrung und ein sehr breites Spektrum an Informationen/Lebenswirklichkeiten.
«Na ja, ich fuerchte, das verstehen Sie nicht.»
Gewaltbereitschaft ist Gewaltbereitschaft ist Gewaltbereitschaft.
Und nie ethisch gerechtfertigt, ausser in direkter, verhältnismässiger Notwehr.
Ob unter Hitler oder Pol Pot Millionen umkommen, es wurden Millionen Leben zerstört. Unter den Menschenbildern von Hitler und Pol Pot ist keines besser. Welche Gruppe man auch als lebensunwert betrachtet, die Betrachtung von Menschen als lebensunwert ist immer unethisch.
«Dann übertragen Sie das mal auf diejenigen, die Sie sonst als die Starken ansehen.»
Wen sehe ich den sonst als die Starken an?
Mein ursprünglicher Punkt war, dass die Starken für die Schwächeren Verantwortung übernehmen sollen. Sie haben mich daraufhin gefragt, wie ich Stärke definiere. Ich habe sie in diesem Sinne definiert.
@Izi
«Gewaltbereitschaft ist Gewaltbereitschaft ist Gewaltbereitschaft.»
Zweifelslos.
Aber da hatten wir wieder mal aneinander vorbeigeschrieben.
«Was ist dann eigentlich der Unterschied zur AfD?»
Ich suchte krampfhaft stroemungsuebergreifend nach dem vielleicht einzigen Bindeglied aller Linken (und ganz sicher nicht aller Rechten), dass dann freilich den Antifaschismus und solidarische Hilfe mit allen politischen (nicht-rechten) Gefangenen von RAF bis zur Letzten Generation mit einschliesst… und Sie als flottes rotes Pferdchen mit den Eisen an den Hufen, stellten eigentlich nur eine rhetorische Frage.
Weil meine Meinung zu den sozialistisch/ kommunistischen Versuchen kennen Sie ja.
«mit allen politischen (nicht-rechten) Gefangenen von RAF bis zur Letzten Generation mit einschliesst»
Weder die RAF-Leute noch diejenigen der Letzten Generation, die einsitzen, sind politische Gefangene. Es liegen in allen Fällen tatsächliche Gesetzesvorstösse vor.
Ja, das sagt jeder Nicht-Linker. Ich sprach aber von der linken Bewegung.
Aber selbst da ist mir ein Fehler unterlaufen: Die pro-israelischen Linken solidarisieren sich garantiert nicht mit RAF-Gefangenen und den Leuten, die wg. israelbezogenen Antisemitismus* im Knast sitzen.
*wie immer man das auch als Linker, quer Denkender oder Nicht-Linker persoenlich bewerten mag
Lisa Fitz – Dreckschleuder Militär – Rede für den Frieden
https://youtu.be/ql-aiYf3AFc
«…dass es nur ein Bruchteil der Menschen weltweit betrifft, die sich als Antifaschisten verstehen.»
«Pandemie und trotzdem da, durchgeimpfte Antifa», «Wir impfen euch alle!»
Remember?
Ich als ungeimpfter, vermeintlich Rechtsradikaler, der sich immer als «Linker» verstand und Sympathie und Freunde dort, bei der Antifa, hatte, wechsle inzwischen die Straßenseite wenn ich engegenkommende Antifa vermute.
Aber Sie brauchen vielleicht noch ein wenig Zeit bis auch bei Ihnen die diesbezügliche Desillusionierung einsetzt.
Bis dahin: angenehme Träume, die wünsch ich natürlich jedem, einschließlich mir selbst.
«durchgeimpfte Antifa»
Wenn man aufgrund eines Sachverhalts unterschiedlicher Meinung ist, ansonsten aber die größte Schnittmenge gemeinsamer Überzeugungen teilt, die dann aber wegen Corona in die ‚Tonne kloppt‘, da würde ich mal meinen, dass die Gewichtungen ein wenig durcheinander gekommen sind.
Und in der strittigen Sache ging es zudem noch allen Seiten (sollte man zumindest meinen), um den Schutz des Lebens.
Wenn nun aus epidemiologischen Gründen ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung dazu geimpft sein muss, um dieses Ziel möglichst umfassend zu erreichen, dann wird es für jeden Staat politisch problematisch, wie bei Widerstand gegen Impfungen vorzugehen ist.
Das auch ’nur‘ noch mal am Rande und natürlich der berechtigten Forderung nach Nachbearbeitung/Aufklärung dessen, was selbstverständlich sein sollte, weil es auch zukünftige Epidemien betrifft.
@pleifel und nera
«die dann aber wegen Corona in die ‚Tonne kloppt‘»
Nein, nicht nur deswegen, das war eher so was wie ein i Tüpfelchen, ein Fladen von einem Tüpfelchen allerdings.
«Und in der strittigen Sache ging es zudem noch allen Seiten (sollte man zumindest meinen), um den Schutz des Lebens.»
Wenn Sie geschrieben hätten AUCH um den Schutz des Lebens würd ich weniger widersprechen.
Ich würde hier die Gewichtung eher darauf legen dass es darum ging das durchzusetzen was für richtig gehalten wurde, Ideologiegeleitet, im Brustton der Überzeugung, nein, der absoluten Gewissheit, unter Akzeptanz von Gewalt, gerade so wie schon häufig und sehr viel drastischer in der jüngeren Menschheitsgeschichte vollzogen.
(Pol Pot…. wurde schon erwähnt, nur um unnötigen Nachfragen zu begegnen.
Die Hufeisentheorie ist eben doch nicht soo weit hergeholt.
«Wenn nun aus epidemiologischen Gründen ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung dazu geimpft sein muss, um dieses Ziel möglichst umfassend zu erreichen,..»
Ja, wenn!
Wenn Sie immer noch glauben dass das bei Corona so war, wird die Erschütterung Ihres Weltbildes Sie hoffentlich nicht zu sehr in Ihrer psychischen Gesundheit beeinträchtigen, WENN eine ehrliche öffentliche Aufarbeitung mal erfolgen sollte. Ich fürchte jedoch dass dazu noch der ein oder andere Krieg und viel Zeit verstreichen muss. Ob unsere «Restlaufzeit» dafür noch ausreicht?
Lieber Eifeler, schauen Sie ruhig auch noch mal was Lisa Fitz in der Coronazeit so verbraten hat.
«Wenn nun aus epidemiologischen Gründen ein gewisser Prozentsatz der Bevölkerung dazu geimpft sein muss, um dieses Ziel möglichst umfassend zu erreichen»
Das ist eben falsch. Die Oeffentlichkeit wurde in diesem Punkt getäuscht. Die Corona-Impfung beugt der Weiterverbreitung nicht vor. Sie ist in Fachsprache keine «sterile» Impfung.
Eine Wirkung auf die Weiterverbreitung ist nie belegt oder auch nur getestet worden. Die Impfung mildert im Mittel schwere Verläufe ab und das ist in Altersgruppen und bei speziell infektionsanfälligen Gruppen vorteilhaft. Vermutlich gibt es eine Altersgrenze unter der die Impfung wegen ihrer Nebenwirkungen und der seltenen schweren Verlauffformen von Corona im Mittel kontraproduktiv ist.
Es sollte übrigens anhand der Epidemie-Geschichte inzwischen jedem klar sein, dass die Impfung nicht gegen Weiterverbreitung hilft. Bei Omikron war eine grosse Mehrheit der Bevölkerung geimpft und fast alle Geimpften hatten Omikron. Diese Variante verbreitete sich extrem schnell in der geimpften Bevölkerung.
Die (guten) israelischen Daten belegen ebenfalls eine hohe Ansteckungsrate unter Geimpften. Das war alles bereits bekannt, als die deutsche Regierung aggressiven Impfdruck aufbaute.
«Remember?»
Aber ja doch! Und ich war not amused.
Ich glaube, Sie haben auch ein falsches Bild von mir.
Ich bin und war auch nie Freund von der Gewaltbereitschaft irgendwelcher durchgeknallter Antifa-Grueppchen. Aber ist eben kein Grund hier in Deutschland ueberhaupt keine Faschisten mehr zu sehen oder die nur auf der linken Seite, in der Ukraine oder Israel auszumachen.
And you? Do you remember, wo Corona seinen realen Anfang nahm? Weder war das Virus eine westl. Erfindung, noch die restriktiven nachfolgenden Masznahmen ein Merkel’scher Alleingang.
@nera
>>>Aber ist eben kein Grund hier in Deutschland ueberhaupt keine Faschisten mehr zu sehen oder die nur auf der linken Seite, in der Ukraine oder Israel auszumachen.<<<
Das ist eben leider Ihr blinder Fleck.
Ich sehe in Dt. und Israel RECHTSEXTREME.
In der Ukraine aber leider NAZIS.
Ich habe auf alle Fälle ein GROSSES Problem mit einem Land, das Stepan Bandera als Helden verehrt.
Ich kann es aushalten, dass es Menschen gibt, für die Bandera ein Held ist.
Ich meine aber eben nicht EINZELNE Menschen, sondern DEN STAAT Ukraine.
Wenn das für Sie nicht so ist, kann ich nichts machen, aber verstehen kann ich es eben auch nicht.🤔
«In der Ukraine aber leider NAZIS…Ich meine aber eben nicht EINZELNE Menschen, sondern DEN STAAT Ukraine.»
(Sagen Sie’s bitte nicht weiter. Aber unter uns gesagt: Ich glaube… Das ist russische Propaganda.)
@nera
Der BR24-Faktenfuchs-Artikel ignoriert 40+ staatliche Bandera-Denkmäler, Zelensky bei Enthüllungen und offizielle Feiertage. Swoboda-Wahlergebnisse (2%) sind irrelevant – der S Ukraine macht Bandera zum Nationalhelden.
Russische Propaganda? Harvard zählt 46 Denkmäler (2014). Das ist Faktenlage, kein Kreml-Skript.
Frage an Sie: Warum glorifiziert Europa Holocaust-Mitläufer (Lwiw-Pogrome 1941), nennt aber Putin «Faschisten»?
@ Oberst Zapf
«Warum glorifiziert Europa Holocaust-Mitläufer…»
Da muessten Sie Europa fragen.
«…nennt aber Putin «Faschisten»?»
Na ja, auf die MSM habe ich leider keinen Einfluss, und ich kann auch nicht Meinungen anderer verbieten. Aber waere das okay fuer Sie, wenn wir uns beide auf Moechtegern-Stalin einigen? 😆
https://www.ipg-journal.de/rubriken/demokratie-und-gesellschaft/artikel/er-ist-wieder-da-2-8300/
«Moechtegern-Stalin»
P. muss auch nicht den Ansprüchen genügen, da er weder einen EU-Beitritt, noch der NATO beitreten will.
Obwohl, sollte T. aus der NATO austreten, was bei ihm durchaus denkbar wäre, dann könnte sich das auch noch ändern. Dann hieße das Bündnis ggf. EATO (E für East).
Nicht zu vergessen die zahlreichen Umbennungen von Straßen & Plätzen zu Ehren dieser dubiosen historischen Figuren. Die wenigen Kritiker wurden i.d.R. als störend für das Narrativ der demokratischen Wende in der Ukraine empfunden _ oder als russische Propagandisten oder Kreml-Trolle oder…._ in der Ukraine als auch in der EU.
Bezeichnend ist auch das Abstimmungsverhalten der Staaten des politischen Westens zu der seit 2005 jährlich eingebrachten UN-Resolution zur Bekämpfung der Verherrlichung des Nazismus, des Neonazismus und anderer Praktiken, die zum Schüren zeitgenössischer Formen des Rassismus, der Rassendiskriminierung, der Fremdenfeindlichkeit und damit zusammenhängender Intoleranz». Die Resolution wird von jenem Staat eingebracht, der vom sog. «Protofaschisten» regiert wird & von jenen abgelehnt oder mit Enthaltung bedacht, die all dies in ihren Staaten bekämpfen wollen. Kannste Dir nicht ausdenken…
@Mymind
>>>Kannste Dir nicht ausdenken…<<<
Aber wahrscheinlich können das VIELE in Dt. eben doch erfolgreich AUSBLENDEN.
«…für die Bandera ein Held ist.»
Schuchewytsch und Melnyk, v.a. der ältere, sind auch gern gesehen.
Wie alt sind die jüngsten Denkmale?
Putin ist übrigends ein menschenverachtender Protofaschist, meinen viele. Ich kann mich dem auch nicht völlig entziehen.
@Eremit
>>>Putin ist übrigends ein menschenverachtender Protofaschist, meinen viele. Ich kann mich dem auch nicht völlig entziehen.<<<
Wenn jemand mit dem Faschismusbegriff kommt, weiss ich eigentlich schon, was damit gesagt werden soll.
Mit Menschen, die so in eine Debatte einsteigen, braucht man nach meiner Meinung nicht versuchen, zu diskutieren.
Da ist das Meinungsbild unverrüttbar.
Faschismus ist zum reinen FRAMINGBEGRIFF geworden.
Das war ja bei Corona das Schlimme für mich.
Man wurde gnadenlos geframt, in Dt. war man dann sogar NAZI, was noch eine Stufe höher einzuordnen ist.
Weil der Nazibegriff im Zusammenhang mit Holocaust steht, was beim einfachen Faschisten nicht gegeben ist.
Putin mag alles mögliche sein, aber eben KEIN Faschist, Protofaschist oder irgendetwas mit "Faschist".
Der Faschismusbegriff bzw. die Definition von Dimitroff dafür, war einzig und alleine bisher NUR für die Zeit von 1935-1945 zutreffend.
Der Faschismus war eine Sonderform des Imperialismus, zum Glück bisher nur auf diese Zeit beschränkt.
Selbst irgendwelche Farbmobilisationen überall auf der Welt haben nichts mit Faschismus zu tun.
In der Ukraine war das erfolgreich, aber eben nicht faschistisch, auch wenn die treibenden Kräfte für meine Begriffe als damals eher als "faschistisch" bezeichnet werden konnten.
Es sind Umsturzbewegungen, auch dort kommt es oft zu Toten, aber es sind Umsturzversuche, noch nicht mal Revolutionen, im klassischen Sinn.
«Mit Menschen, die so in eine Debatte einsteigen, braucht man nach meiner Meinung nicht versuchen, zu diskutieren.»
Mir ist klar, dass Sie nicht nur mich hauptsächlich hier ansprechen.
Nichtsdestotrotz, ja, ich habe den Faschismusbegriff hier zu lax und evtl. irreführend benutzt. Sollte man durchaus etwas verantwortungsvoller mit umgehen, d’accord.
Ich habe mich auch nie wirklich wissenschaftlich mit Faschismus beschäftigt aber ein kleiner Blick auf die entsprechenden Wikipediaseiten legt nahe, dass sich um diesen Begriff viele Menschen mit verschiedenen Sichtweisen und Interpretationen zanken. Dimitrof ist da einer unter vielen.
Ich schrieb auch von Proto(prä)faschist, und ich finde schon, dass es in die Richtung geht.
Das wirklich Schlimme bei corona war für mich, dass es da in eine ähnliche RICHTUNG (ja ja, gaanz weit weg von Faschismus, sicher, aber eben darauf hin weisend) ging, mit unterdrückung und sanktionierung von abweichenden Sichtweisen und dem Diktat einer Einheitsmaxime, einer Ideologie.
Möchtegern Stalin klingt für mich noch härter und moralisch verurteilender (darum geht es doch im Kern?) als Protofaschist.
Farbmobilisationen oder -revolutionen im allgemeinen hätte ich damit auch nicht in unmittelbaren Zusammenhang gebracht.
«Möchtegern Stalin klingt für mich noch härter und moralisch verurteilender (darum geht es doch im Kern?) als Protofaschist.»
Wieso? Wegen der Millionen Toten, die auf Stalin’s Kappe gingen? Dann ziehen Sie doch einfach die Toten ab, die Nazis waren.
Macht es aber eigentlich auch nicht besser.
@Eremit
>>>Mir ist klar, dass Sie nicht nur mich hauptsächlich hier ansprechen.<<<
Eigentlich wollte ich Sie ÜBERHAUPT NICHT ansprechen. Meine Aussage, dass man dann eigentlich nicht mehr diskutieren muss, bezog sich auf das "meinen viele".
Da hatte ich mich unglücklich ausgedrückt.
Putin ist für meine Begriffe weder "Protofaschist" noch "Möchtegern Stalin".
Er ist auch keiner, der wieder von einem "Grossrussland" träumt.
Seine Reden kann man mit viel schlechtem Willen zwar so interpretieren, aber das muss ich mir ja nicht zu Eigen machen.
Dem Kapitalismus oder Imperialismus wohnt die Kriegsgefahr systemisch bedingt inne. Nicht als Verteidigungskrieg, sondern eben der Rohstoffe wegen.
Das habe ich beim Sozialismus nicht als gegeben und systemisch gesehen.
Nun funktionieren China und Russland mittlerweile nach dem selben Modell, trotzdem werden diese Länder, so ist jedenfalls ZUR ZEIT noch meine Meinung, KEINE Angriffskriege führen.
Das EINZIGE Land, das dies seit 1945 eigentlich noch tut, sind nach meiner Meinung, die USA.
Was Russland getan hat, war für viele erschreckend, aber nach meinem Verständnis stark vorhersehbar. Man hätte es es von westlicher Seite verhindern können. Allerdings war die ENTSCHEIDENDE Triekraft hinter allem WIEDER einmal die USA.
Das ist nun auch nichts, was wirklich NEU wäre.
Farbrevolutionen haben auch nichts mit Faschismus zu tun.
Ich hatte das nur gebracht, weil ja auch in Bezug auf die Ukraine von einer "Farbrevolution" die Rede war.
Dort kamen zwar die wirklich militanten Kräfte aus diesem Bereich, es gab für mich aber trotzdem einen Unterschied zum Putsch von Pinochet damals in Chile.
«…trotzdem werden diese Länder, so ist jedenfalls ZUR ZEIT noch meine Meinung, KEINE Angriffskriege führen.»
Wie bitte?
Chatty sagt:
«Ja. Der Angriff Russlands auf die Ukraine am 24. Februar 2022 wird allgemein als völkerrechtswidriger Angriffskrieg bewertet. Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) und zahlreiche Staaten- und Völkerrechtsexperten sehen darin eine Verletzung der Souveränität eines UN-Mitgliedstaats und des Grundsatzes der Nichtangriffe. Die UN-Generalversammlung verurteilte den Einmarsch, und der Sicherheitsrat konnte aufgrund des Vetos Russlands keine Bindungserklärung erwirken.»
Und der laeuft – meines Erachtens – immer noch.
Aber fragen Sie ruhig mal Ihre chatty. Sie duerfen es auch heimlich tun 🤣
@nera
>>>Aber fragen Sie ruhig mal Ihre chatty. Sie duerfen es auch heimlich tun<<<
Warum denn heimlich?
Meine Frage: welche kriege kriege wurden seit 1964 geführt und wie ist deren einstufung hinsichtlich des völkerrechts?
Hier die Antwort:
Einordnung (klar, systematisch):
-Legitim (UN-Mandat oder Selbstverteidigung):
Golfkrieg 1991
Afghanistan 2001 (nur Einstieg)
-Formal legal, aber problematisch:
Libyen 2011
Jemen (je nach Perspektive)
-Völkerrechtswidrig:
Vietnam 1964
Afghanistan (UdSSR)
Jugoslawien 1999
Irak 2003
Russland (Ukraine, Georgien)
Türkei (Syrien)
Iran/Israel-Angriffe (aktuell überwiegend)
-Unsicherheiten / Grenzen:
einige Konflikte sind hybrid / indirekt (z. B. Iran, Syrien)
Bewertung hängt teilweise ab von:
-Selbstverteidigungsargumenten
-Zurechenbarkeit
Fazit:
Der rechtliche Maßstab ist durchgehend gleich:
UN-Mandat oder Selbstverteidigung – legitim
alles andere – völkerrechtswidrig
In der Praxis seit 1964:
ein GROSSTEIL der militärischen Interventionen erfüllt diese Kriterien NICHT.
Kurzform:
Die MEHRZAHL der Kriege seit 1964 war VÖLKERRECHTSWIDRIG.
Legitime Ausnahmen sind selten und meist an UN-Mandate gebunden.
Das ist auch eine Übersicht, die nachdenklich macht:
Russland – Kriege (militärisch begonnen)
-Ukraine (2014 / 2022)
Anzahl: 1
USA – Kriege (militärisch begonnen)
-Vietnam (1964)
-Jugoslawien (1999, NATO unter US-Führung)
-Afghanistan (2001)
-Irak (2003)
-Iran (2026, Erstschlag USA/Israel)
Anzahl: 5
Dann können Sie auch noch nach den OPFERZAHLEN fragen.
Ich zitiere Sie da mal etwas ausholender:
«Nun funktionieren China und Russland mittlerweile nach dem selben Modell (Zwischenfrage: Das Modell heisst Kapitalismus – Habe ich das richtig verstanden?), trotzdem werden diese Länder, so ist jedenfalls ZUR ZEIT noch meine Meinung, KEINE Angriffskriege führen.»
Auszuege von dem was Ihre kleine chatty sagt:
«-Völkerrechtswidrig:
Russland – Kriege (militärisch begonnen)
-Ukraine (2014 [!!! – Nera] / 2022)
-Völkerrechtswidrig:
Russland (Ukraine, Georgien [!!! – Nera])
-Völkerrechtswidrig:
Afghanistan (UdSSR)»
Okay, Afghanistan – das war die UdSSR, und das haben Sie auch jetzt nicht behauptet. Dann lassen wir das mal weg.
Was nu?
«Was nu?»
Ich glaube dass die kriegerische Auseinandersetzung Russland/Georgien hauptsächlich von Russland ausging wird, mit guten Argumenten, von nicht wenigen Analysten bestritten.
«von nicht wenigen Analysten bestritten»
Das ist sehr vornehm ausgedrückt. Die georgischen Streitkräte haben eine vereinbarte Demarkationslinie zu Südossetien überschritten und russische Friedenstruppen angegriffen, die nach einem gültigen Vertrag in Südossetien stationiert waren.
Das mag sein, aber darum ging es gerade nicht.
Wenn Sie behaupten, es gibt keine schwarzen Schwaene und ich zeige Ihnen nur einen Einzigen, koennen Sie Ihre ganze These in die Tonne kloppen 😉
Ich dachte, die These sei, dass es beide Seiten gibt. Es gibt weisse und schwarze Schwäne. Weiterhin war die These, dass die weissen Schwäne häufiger seien. Wenn Sie die widerlegen wollen, hilft Ihnen ein einziger weisser Schwan nix.
@izi
Eigentlich ging es HIER los:
https://blog-samstagern.ch/2025/12/31/politische-einsichten/#comment-31810
Da hat sich Eremit zu Bandera und den Nazikult in der Ukraine geäussert.
Später im thread habe ich an Ihn gewandt geschrieben:
https://blog-samstagern.ch/2025/12/31/politische-einsichten/#comment-31869
«Nun funktionieren China und Russland mittlerweile nach dem selben Modell, trotzdem werden diese Länder, so ist jedenfalls ZUR ZEIT noch meine Meinung, KEINE Angriffskriege führen.
Das EINZIGE Land, das dies seit 1945 eigentlich noch tut, sind nach meiner Meinung, die USA.»
Mit Angriffskrieg meinte ich Kriege, wie sie typischer Weise von den USA geführt werden.
Das war natürlich in der pauschalen Form für RUSSLAND nicht richtig, und darauf bezog sich nera.
Da hat Sie dann schon recht, wenn Sie sagt: «Das mag sein, aber darum ging es gerade nicht.
Allerdings habe ich in meiner Antwort den Ukrainekrieg auch als MILITÄRISCH von Russland begonnen und auch VÖLKERRECHTSWIDRIG dargestellt, nachdem nera mich dahingehend aufforderte.
Was Sie dann nun wieder auszusetzen hatte, verstehe ich auch nicht.
Das ist eben hier WIRKLICH ein Problem, dass man die Übersicht behält.
Aber wahrscheinlich muss man auch richtig lesen🤔
«Ich dachte, die These sei, dass es beide Seiten gibt.»
Nee diese These hatten wir ja schon bis zum wahnsinnig werden durchgenudelt.
Aber der @Oberst Zapf hat es Ihnen ja – keine Ahnung wie schnell Sie die Mails abrackern – vor 10 min?, schon erklaert. (Obwohl Sie das als Gott in Ihrem eigenen Universum eigentlich schon gewusst haben muessen.)
Im Uebrigen sind es laut klein chatty (nimmt man Georgien raus) immer noch ZWEI lupenreine SCHWARZE Schwaene (2014/ 2022).
«Wenn jemand mit dem Faschismusbegriff kommt, weiss ich eigentlich schon, was damit gesagt werden soll.»
Ich auch. UKRAINE.
Am gutsten sind halt die olivgrünen Protofaschisten. Da stimmt wenigstens der bohemsche Lebensstil im Geist des alten Bürgertums, was man nach außen so verweigert.
«Putin ist übrigens ein menschenverachtender Protofaschist, meinen viele. Ich kann mich dem auch nicht völlig entziehen.»
Sagen wir, ein Möchtegern-Stalin. Wäre gern Wladimir der Grosse und geht dafür über Leichen. P und T sind Brüder im Geiste.
«Sagen wir, ein Möchtegern-Stalin. Wäre gern Wladimir der Grosse und geht dafür über Leichen. P und T sind Brüder im Geiste.»
Okay, damit gehe ich mit.
++Sagen wir, ein Möchtegern-Stalin…++
Oh je, sorry, aber diese Aussagen liegen tief unterhalb Ihres geistigen Urteilsvermögens.
Wieso das jetzt?
@ Izi
Also einen Kriegsverbrecher (Das vermutlich spar‘ ich mir mal. Kann ja jeder selber sehen.) aus den eigenen ideologischen Reihen nun auch noch mit Stalin (Dessen Verbrechen – gemessen an all seinen Verdiensten – man am Liebsten vergessen will.) vergleichen… Uijuijui!
Wissen Sie doch, dass das die Mehrheit der Gemeinde hier das nicht gerne hoert.
Oder woll’n Sie wieder mal testen? Sag mir, wo du (heute) stehst? 😆
@izi
>>>Wieso das jetzt?<<<
Na ja, Sie haben auch für meine Begriffe, nun Bezeichnungen benutzt, die ich jetzt auch nicht unbedingt von Ihnen erwartet hätte:
"Sagen wir, ein Möchtegern-Stalin. Wäre gern Wladimir der Grosse und geht dafür über Leichen. P und T sind Brüder im Geiste."
Möchtegern-Stalin? Da würde mich Ihre Begründung wirklich interessieren.
Wladimir der Grosse, das kann man diskutieren. Putin will Russland als eine geeinte, starke Nation. Das denke ich auch, das werden aber vielleicht auch viele Russen so sehen.
Allerdings jetzt nicht unter dem Primat der Agression.
Und Putin mit Trump zu vergleichen, ist nach meiner Meinung auch nicht passend. Dann vielleicht eher mit dem chinesischen Führer.
Aber es gibt eben auch erklärbare Unterschiede, warum sehr grosse Länder eine etwas andere Demokratieform haben, als bedeutend kleinere Länder.
Das Demokratiemodell der Schweiz z.B. mit den Volksabstimmungen finde ich sehr gut. Ich hätte aber hinsichtlich der Übertragbarkeit auf Dt. auch sehr grosse Bauchschmerzen…
«Putin will Russland als eine geeinte, starke Nation.»
Nein. Putin will mehr als Russland.
Mir hat diese Woche eine Russin (lebt im Ausland), einen Witz erzählt, der gegenwärtig in Russland umläuft. Wenn irgendjemand etwas anspricht, das im nahen Ausland gut oder schlecht ist, sagen wir, in Kasachstan, ist die Standard-Replik:
«Kasachastan ist nicht Russland – noch nicht.»
@izi
>>>Mir hat diese Woche eine Russin (lebt im Ausland), einen Witz erzählt, der gegenwärtig in Russland umläuft.<<<
Das will ich noch nicht einmal abstreiten, dass dies so sein kann.
Aber SIE selbst sehen jetzt nicht, dass das als Argument für Ihre Aussage:
"Nein. Putin will mehr als Russland."
eigentlich doch SEHR SCHWACH ist?
Also, es mag emotional nachvollziehbar sein, je nach dem, wie man als Russe zu Putin selbst steht, ich kann natürlich auch vollkommen verstehen, dass auch nera es genau so sieht.
Aber als Begründung von Ihnen ist es jetzt auch für mich zu schwach.🤔
Mal ganz abgesehen von dem "Möchtegern-Stalin".
Den Begriff haben Sie ja auch flugs aufgegriffen.
Warum das überhaupt?
Es ist jetzt nichts persönliches.
Ich kenne Sie nun aber eher als sehr rationalen und abwägenden Menschen.
Das sind jetzt allerdings Umschwünge, die mich etwas irritieren.🤔
Ich dachte, dass es unstrittig ist, dass Putin mehr als Russland will. Selbst wenn man ihm gegenüber sehr gutwillig ist und die Krim als urrussisch bezeichnet, hat er doch im September 2022 vier ukrainische Regionen annektiert. Die in der UdSSR von Anfang an zur Ukrainischen Sowjetrepublik gehörten.
Yo. Man schuettelt verwundert den Kopf.
Sowas kannste dir nicht ausdenken 🤣
@izi
Wenn Sie das von der Seite her sehen, dann haben Sie recht.
Allerdings war das jetzt nicht Putin im Alleingang.
Aber darüber dachte ich, würde Klarheit herrschen, dass Thema der 4 Republiken durch ist.
Ihren Satz: «Nein. Putin will mehr als Russland.» hatte ich jetzt in eine ganz andere Richtung interpretiert.
Ich dachte, Sie springen jetzt auch noch auf den Zug, Europa überfallen und einverleiben, auf.
Oder die baltischen Staaten oder Finnland.
Langsam weiss ich ja nicht mehr, was mit den einzelnen Äusserungen ganz konkret gemeint ist.
Da waren Sie früher irgendwie klarer in den Aussagen.
@ Oberst Zapf
«Wenn Sie das von der Seite her sehen, dann…»
…ist das Fruechtchen ganz schoen faulig. Praktisch ungeniessbar 😱
@nera 23.01.Uhr
Sie meinen dass ich meine dass Stalins Verbrechen darum geringer schlimm zu bewerten wären weil auch viele Nazis, insbesondere ukrainische Nazis getötet wurden?
Ist nicht provokant gemeint, aber ich bin wirlich unsicher wie ich Ihren post vertehen sollte.
Noe, habe da ausnahmsweise mal nicht an die ukrain. Nazis gedacht, sondern als Deutsche an die deutschen.
Sorry, es war auch keine echte Frage. Glaube nicht, dass Sie Stalin glorifizieren. Ich denke auch nicht, dass Sie P. besonders moegen. Oder war: «Ich kann mich dem auch nicht völlig entziehen.» einfach mal nur so dahin geschrieben?
https://blog-samstagern.ch/2025/12/31/politische-einsichten/#comment-31810
PS: Wenn man in der Ukraine ausser Faschisten, antifaschistischen Separatisten und russ. Befreiern gar nichts anderes mehr sieht, da geht mir der Gesslerhut hoch.
«Ich denke auch nicht, dass Sie P. besonders moegen. Oder war: «Ich kann mich dem auch nicht völlig entziehen.» einfach mal nur so dahin geschrieben?»
Nein, war ernst gemeint. Ich schreibe ja nicht viel hier aber Dinge gleichen Inhalts habe ich, auch hier, auch Ihnen, schon mehr als 1 mal mitgeteilt. Aber Kontrolle ist da viellcht wirklich besser als Vertrauen, da haben Sie nicht Unrecht.
«Wenn man in der Ukraine ausser Faschisten, antifaschistischen Separatisten und russ. Befreiern gar nichts anderes mehr sieht….»
Diese Sichtweise ist mir hier in der von Ihnen angenommenen Ausschließlichkeit noch nicht begegnet.
Wenn man die von (ultra)nationalistisch gesinnten Kräften, unter permanenter Anrufung von «Ruhm un Ehre»(sic), maßgeblich getragene Entwicklung, inclusive staatlicher Verehrung unzweideutig ausgewieserner Faschisten, lieber unter den Teppich zu kehren scheint, muss ich meinen Hut (den ich tatsächlich gerne trage) auch gut festhalten.
Wenn man dann noch bedenkt dass es im Frühjahr 22 möglich gewesen wäre zu gesichtswahrenden Bedingungen, wie es so schön heißt, den Krieg zu beenden, und seiner, auch westlicher Verbündeter VERANTWORTUNG gerecht zu werden, dann kommt mir nicht nur der Hut hoch.
@Eremit
>>>Wenn man dann noch bedenkt dass es im Frühjahr 22 möglich gewesen wäre…dann kommt mir nicht nur der Hut hoch.<<<
Ja, da kommt mir auch mehr oder weniger das K****n🤮
«Ich meine aber eben nicht EINZELNE Menschen, sondern DEN STAAT Ukraine.»
Genau da hört bei mir auch das Verständnis auf. Auch das Verständnis dafür, dass die EU-Staaten sich das gefallen lassen.
Der ukrainische Staat verehrt Faschisten als Nationalhelden.
@izi
>>>Der ukrainische Staat verehrt Faschisten als Nationalhelden.<<<
So ist es auch nach meiner Meinung.
Das wurde 2014 sogar noch, wenn auch zaghaft, in Dt. von den ÖR und MSM so gesehen.
Seither ist es dahingehend in der Ukraine nicht besser geworden.
Aber in unserer Berichterstattung dafür auch nicht mehr vorhanden.
Dafür liefert nun aber nera ausgerechnet den FAKTENFUCHS😱, um es als russische Propaganda zu framen.
Ja, die deutschen MSM sind seit 2014 sicher nicht objektiver geworden.
Wobei der Tiefpunkt wohl eher 2022-2024 lag. Nacht Trumps Wahlsieg haben einige begriffen, wie kontraproduktiv ihre Holzhammer-Propaganda eigentlich ist.
«Ich glaube, Sie haben auch ein falsches Bild von mir.»
Sie äußern sich auf diesem Blog sehr umfänglich und das meiste davon hab ich wohl gelesen. Das malt das Bild das ich von Ihnen habe.
«Aber ist eben kein Grund hier in Deutschland ueberhaupt keine Faschisten mehr zu sehen oder die nur auf der linken Seite, in der Ukraine oder Israel auszumachen.»
Ja wer macht denn sowas? Hab ich noch von keinem hier gelesen und Sie von mir gewiss auch nicht.
«Do you remember, wo Corona seinen realen Anfang nahm?»
Welcher Gedankengag hat Sie zu dieser Frage geführt?
Gain of function, Peter Daszak, Wiesendanger-Drosten-Fauci, something to remember.
China handelt restriktiv und Merkel machte da keinen Alleingang? Äh..ja, doch, kann man schon so sagen würd ich meinen.
Dann gibt es da noch so ein Dokument der Rockefeller Foundation..aber psst… nicht dem pleifel verraten.
«Weder war das Virus eine westl. Erfindung»
Das ist nicht völlig sicher. Wenn die Laborhypothese stimmt, was ich für deutlich wahrscheinlicher halte als einen zoonotischen Ursprung, war der Erfinder Peter Daszak von der EcoHealthAlliance (USA). Der hatte die Idee, SARS-Cov mit einer Furin-Spaltstelle zu versehen.
Das ist gut dokumentiert. Daszak hat einen entsprechenden Förderantrag gestellt und er hat mit dem WIV in Wuhan kooperiert. Was SARS-Cov2 so gefährlich gemacht hat, ist eine Furin-Spaltstelle, die es in keinem der bekannten näher verwandten Viren gibt.
@izi
>>>Was SARS-Cov2 so gefährlich gemacht hat, ist eine Furin-Spaltstelle, die es in keinem der bekannten näher verwandten Viren gibt.<<<
Das ist aber auch nur die EINE Seite der Medaille.
Die andere Seite haben Sie aber NOCH gar nicht benannt.
Die ist allerdings zum Verständnis, ob künstlich oder nicht, für meine Meinung ENTSCHEIDEND.
@ Izi
Na ja, das meinte ich gar nicht. Mir war in Erinnerung geblieben, dass Manche meinten, die ganze Corona-Pandemie (bzw. Epidemie) waere ein ganz grosser Schwindel gewesen. In Wirklichkeit waere das ein harmloses Grippchen.
Aber bleiben wir bei Wuhan: Ich denke ja auch eher, dass es ein Laborunfall war, statt Wildtiermarkt. (Wissen Sie ja.)
«Daszak hat einen entsprechenden Förderantrag gestellt und er hat mit dem WIV in Wuhan kooperiert.»
Genau. Also keine westl. Erfindung. Sondern gemeinsame Sache. Oder glauben Sie im Ernst, ausgerechnet die Chinesen haetten nicht gewusst, was die Amis vorhatten?
Weder Daszak noch die Chinesen wollten eine Pandemie lostreten. Die haben nur alle ihre Fähigkeiten überschätzt, den Geist in der Flasche zu halten.
Das hätte übrigens noch viel schlimmer ausgehen können. Deswegen hatten alle Virologen, die Bescheid wussten, auch sehr bald nach dem Ausbruch auch so einen Schiss.
«Das hätte übrigens noch viel schlimmer ausgehen können.»
Medizinische gesehen hätte das wohl um Grössenordnungen schlimmer ausgehen können.
Das ist vielleicht ein ganz wesentlicher Grund für die Blockadehaltung gegenüber «Aufarbeitung» (der Begriff kommt mir gerade völlig inhaltsleer vor)
Ich frage mich gerade ob es auch (gesellschafts)politisch noch ganz anders hätte kommen können.
«Ich frage mich gerade ob es auch (gesellschafts)politisch noch ganz anders hätte kommen können.»
Ich denke, ja. Es war wirklich wichtig, dass diese Leute sehr schnell Gegenwind bekommen haben.
Werter Eremit,
danke, dass Sie nochmals Corona auf die ‚Bühne‘ gehoben haben. Diskussionen darüber haben dann irgendwie einen ‚epidemischen‘ Verlauf. 😎
«Diskussionen darüber haben dann irgendwie einen ‚epidemischen‘ Verlauf. 😎»
Und da haben Sie gleich präventiv die Scheuklappen angelegt?
smile
@Eremit
>>>Und da haben Sie gleich präventiv die Scheuklappen angelegt?<<<
Ich kenne ja pleifel auch von seiner Argumentation damals im Freitag, was Corona betraf.
Ich kann Ihnen nun nicht mehr sagen, wie er im einzelnen argumentiert hat. Ich weiss nicht mehr, ob er ein Befürworter der ImpfPFLICHT war, oder ob es nur um die Sinnhaftigkeit einer Impfung allgemein ging.
Das ging ja damals schon los, dass man gar nicht mehr auf die ARGUMENTE der anderen Seite eingehen wollte.
Ich bin in KEINER Weise ein ImpfGEGNER. Ich hätte mich mit einem KLASSISCHEN Totimpfstoff SOFORT impfen lassen. Auch aus dem so viel beschworerenm SOLIDARITÄTSGEDANKEN heraus.
Man HÄTTE ja VALNEVA als den damals EINZIGEN Vertreter dieses Impfstoffes auch zulassen können.
Ich war allerdings bei mRNA nicht mehr dabei. Aber selbst diese Entscheidung war ja nicht möglich.
Selbst DIESE Entscheidung war ja schon STRAFBAR.
Die Unsinnigkeit der anderen Massnahmen mal ausser Acht gelassen. Da HATTE man aber wenigstens noch eine Möglichkeit, sich denen in einem bestimmten Umfang zu entziehen. Allerdings betraf das leider nicht die Maskenpflicht für Kinder im Unterricht.
Ich spreche mRNA noch nicht einmal eine signifikante Wirksamkeit bei bestimmten Erkrankungen ab. Tumorbekämpfung wäre z.B. solch ein Feld.
Aber das ist ja für mich auch eine völlig andere Sache.
Aber da eben KEINE Aufarbeitung erfolgt, wird es beim nächsten Mal, falls es dazu kommen sollte, eben genau zu den selben FEHLERN kommen.
Es ist mir bis heute völlig unklar, wie man mit dem Wissen um die Fuktion von mRNA diese Impfung überhaupt zulassen KONNTE, bzw. wie man sich selbst damit impfen lassen konnte.
Mein EIGENER Körper produziert die toxischen Stoffe, also das Spike Protein ???????????????????
Aber was wird immer noch überall verkündet?
"Das durch die Impfung produzierte Protein bleibt hingegen lokal begrenzt und wird in der Regel schnell wieder abgebaut."
Das mag für den Grossteil der Menschen VIELLEICHT so gewesen sein. Aber selbst da wäre ich vorsichtig.
«Ich kann Ihnen nun nicht mehr sagen, wie er im einzelnen argumentiert hat.»
Ich auch nicht mehr, zumal jede Erinnerung die Erinnerung wieder verändert. 🙂
Bin aber damals aus der Diskussion zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgestiegen (als wir unsere Entscheidung für Comirnaty getroffen hatten).
U.a. auch deshalb ausgestiegen, weil sich viele Gegner der Impfung fachlich außerhalb ihres Wissens bewegten, sich aber als Experten aufgestellt hatten.
~~~~~~~~~~
Habe dann noch mal nachgeschaut und in einem Beitrag von mir über Bertrand Russell im April 2020 u.a. folgenden Kommentar gefunden:
«„Wir haben eine steile Lernkurve gemacht“ ist ein offenes Bekenntnis eines Wissenschaftlers vom Fach, also vorbildlich im kritischen Überdenken vorläufigen Wissens. Und das ist natürlich keine Schwäche, sondern genau das Gegenteil!
Anders wäre es natürlich als Laie, der mit dem Gebiet nicht vertraut ist; dann relativiert sich die Aussage.»
Ich habe mich mit einem mRNA-Impfstoff impfen lassen, weil meine Einschätzung damals war, dass mit Mitte 50 der Nutzen vermutlich das Risiko überwiegt.
Ich wusste zu diesem Zeitpunkt, dass es Revers-Transkriptasen gibt (jeder der mRNA-Impfstoffbefürworter vom Fach muss das auch gewusst haben). Mein Punkt war, dass der Einbau in mein Erbgut dennoch recht unwahrscheinlich war, bei einer Impfung unwahrscheinlicher als bei einer schweren Verlaufsform und bei einem Impfstoff nur ungefährliche Bruchstücke eingebaut werden könnten.
Dass die Impfung zu einem Long-Covid-ähnlichen Syndrom führen könnte, habe ich damals nicht vermutet. Dafür gab es auch damals keine Anhaltspunkte. Mich hat es auch nicht getroffen, einige andere schon.
Ich gehe bis heute davon aus, dass Experten und Regierung mehr von den Impfrisiken wussten als sie kommuniziert haben. Genau deshalb gab es keine Impfpflicht, durch die der Staat verantwortlich wurde, sondern einen Impfdruck, der an Verhaltensweisen autoritärer Regierungen heranreichte. Obwohl geimpft, habe ich mich an der ETH auch gegenüber der Schulleitung deutlich dagegen ausgesprochen.
Irgenwann schreibe ich mal über Long Covid und Post-Vac. Das erfordert aber eine längere Recherche, weil die meisten Protagonisten Post-Vac herunterzuspielen versuchen, um nicht ihr Gesicht zu verlieren. Leugnen kann man es inzwischen nicht mehr. Aber ob man gute Statistiken finden kann, habe ich noch nicht überprüft.
Ja, machen Sie das mal. Ich sitz‘ da zwischen den Stuehlen.
Einerseits sollte man niemand zu einer Impfung zwingen, deren Nuetzlichkeit nicht wirklich gut erforscht ist. Andererseits wurde und wird aus dem Lager der Impfgegner auch viel Mist verbreitet.
Die Millionen Toten sind ja beispielsweise ausgeblieben. Aber was noch nicht ist, koennte ja – wg. der Langzeitfolgen – noch werden.
Insofern bin ich dsbzgl. erstmal auf der sicheren Seite. 😀
Im Durchschnitt waren die Argumente der Impfgegner VT und teilweise haarsträubend. Aber nicht jedes Argument gegen die Impfung war falsch.
Ausserdem bin ich der Meinung, dass die Wissenschaftler und Mediziner, welche die Impfung empfohlen haben, die verdammte Pflicht und Schuldigkeit hatten, objektiv zu informieren und eben nicht zu behaupten, dass auch korrekte Hiweise auf Risiken VT seien. Ich sehe darin bis heute wissenschaftliches Fehlverhalten und Verstösse gegen die ärztliche Ethik.
Auch das die Ständige Impfkommission in Deutschland in Bezug auf die Impfempfehlung für Kinder umgekippt ist – so weit ich sehe wider besseres Wissen – finde ich bedenklich.
@izi
>>>Im Durchschnitt waren die Argumente der Impfgegner VT und teilweise haarsträubend.<<<
Ich weiss jetzt nicht, auf WELCHE Argumente der Impfgegner Sie sich konkret beziehen?
Dort, wo ich mich informiert habe, gab es für meine Begriffe keinerlei VT.
Instagramm, Telegramm, twitter oder fbook waren für mich nun keine Informationsquellen.
Und Impfgegner ist jetzt auch ein Wort, dass ich mit Vorsicht wählen würde.
Ich bin in keiner Weise ein Impfgegner, aber ich hätte mich NICHT mit mRNA impfen lassen.
Und einen klassischen Totimpfstoff gab es ja aus guten Gründen in Dt. nicht.
«Ich kenne ja pleifel auch von seiner Argumentation damals im Freitag, was Corona betraf.»
Genau wie ich. Kann mich nicht erinnern dass er maßnahmenkritisch war. ganz im Gegenteil. Wenn mich die Erinnerung nicht trügt, was bekanntlich nicht soo selten vorkommt, fand er es z.B. richtig ungeiimpfte nicht zu behandeln wenn es eng wird auf der Intensivstation.
Ich will nicht als Rechthaber dastehen, alte Wunden aufreissen oder gar irgendwen für begangende Irrtümer an den Pranger stellen, verstehendes Verzeihenwollen halte ich für extrem wichtig, aber dieses, entschuldigung, starrsinnige festhalten an längst Widerlegtem (der ganze Impfkomplex) sollte nicht unwidersprochen bleiben.
Wie wohl eine Diskussion heute zwischen «pleifel» und seinem alten derFreitags Genossen «idog», v.a. zu den politischen Implikationen aussähe, fänd ich nicht uninteressant.
«Ich bin in KEINER Weise ein ImpfGEGNER. Ich hätte mich mit einem KLASSISCHEN Totimpfstoff SOFORT impfen lassen. Auch aus dem so viel beschworerenm SOLIDARITÄTSGEDANKEN heraus.»
Dito
«Ich war allerdings bei mRNA nicht mehr dabei. Aber selbst diese Entscheidung war ja nicht möglich.
Selbst DIESE Entscheidung war ja schon STRAFBAR.»
Obwohl ich der Impfpflicht unterlag bin ich als ungeimpfter straffrei ausgegangen, Glück gehabt.
Der Impfzwang für meine Berufsgruppe wurde jedoch mit äusserst perfiden Bedrohungen verbunden. So wurden z.B. keine Kündigungen ausgesprochen wenn sich jemand weigerte der gesetzlichen berufspezifischen Pflicht nachzukommen, denn dann hätte derjenige ja Anspruch auf Lohnersatzleistungen gegenüber der Bundesagentur für Arbeit gehabt. Ist durch die täglich durchzuführenden Tests jemand als krank ertappt worden, gab es keine Lohnfortzahlung im Krankheitsfall für diese Sozialschmarotzer.
Es schwebte also stets das Damoklesschwert ökonomischer Existenzbedrohung über uns tyrannischen Gefährdern.
Vor ein paar Tagen erzählte mir ein 3 fach geimpfter Kollege von seinem vermuteten Impfschaden, ein anderer von seiner nach der Impfung entstandenen Myokarditis.
Ich und eine andere Kollegin waren 2020, 21 nicht einen Tag krank gemeldet. Als einzig ungeimpfte im Betrieb. Der Krankenstand der anderen war wirklich enorm. Verursacht durch die unmittelbare Impfwirkung, durch die vielen positv Tests (ohne wirklich krank zu sein aber natürlich mit Lohnfortzahlung). Echt Covidkrnke gab es selbstverständlich auch aber wirklich ernsthaft hat es glücklicherweise niemanden erwischt, auch nicht die Pflegebedürftigen.
Da die überwiegende Mehrheit der Entscheider von damals ihr eigenes Handeln hochgradig in Frage stellen müssten, ist das Interesse an Aufarbeitung denkbar gering ausgeprägt.
Ich lass mich gern überraschen aber zu meinen Lebzeiten rechne ich nicht damit.
«Wenn mich die Erinnerung nicht trügt, was bekanntlich nicht soo selten vorkommt, fand er es z.B. richtig ungeiimpfte nicht zu behandeln wenn es eng wird auf der Intensivstation.»
Präziser, ’nachrangig‘ die Behandlung zu erhalten, denn auch als die Mehrheit geimpft war, hatte der kleinere ungeimpfte Teil weiterhin ein deutlich höheres Risiko, im Krankenhaus zu landen.
@pleifel
>>>Präziser, ’nachrangig‘ die Behandlung zu erhalten,<<<
Ich hatte mir damals die kursierenden Papiere, die es im NETZ gab und wo eben Ungeimpfte aufgefordert wurden, NACHRANGIG behandelt zu werden, ausgedruckt und unterschrieben.
Ich glaube, Sie haben gar nicht nachempfinden können, was das mit den Leuten gemacht hat.
Mir ging es ähnlich wie Eremit.
Ich hatte wirklich Ende 2020, Anfang 2021 Angst, meinen Arbeitsplatz zu verlieren.
Ich habe mir dann Spucke von einem Infizierten besorgt, um über einen mir gut bekannten Arzt einen positiven Test zu bekommen. Hat auch geklappt.
Dummerweise wurde dann aber von 6 Monaten auf 3 Monate Immunität geändert.
Ich war in der ganzen Zeit, genau wie Eremit auch nicht krank.
Wir sind aber auch am Wochenende in die Natur gefahren und haben uns nicht an den Radius gehalten.
Es war alles so vollkommen verrückt für mich.
Und im Bekanntenkreis hatte ich 2 Tote, einen schweren Schlaganfall und 2 die jetzt Blasenkrebs bekommen haben.
Ist aber gut behandelbar. Zum Glück.
Sie können ja sagen, kann vorkommen.
Stimmt ja auch.
Aber dass die ganze Chose zum HIMMEL gestunken hat, sehen Sie nicht?
«Aber dass die ganze Chose zum HIMMEL gestunken hat, sehen Sie nicht?»
Meinen Sie etwa, wir wäre damals mit allen Maßnahmen einverstanden gewesen!?
«Wir sind aber auch am Wochenende in die Natur gefahren und haben uns nicht an den Radius gehalten.»
Wir wohnen sogar in der ‚Natur‘ und natürlich haben wir uns an diese Vorgabe(n) auch nicht gehalten, weil es offensichtlich sinnlos war (übrigens in Spanien/Kanaren noch weitaus rigoroser und länger durchgezogen).
Und was macht rigorose Isolation für einen Sinn, wenn viele Berufstätige weiterhin gezwungen waren mittels ÖPNV zur Arbeit zu fahren, also der ÖPNV nicht systematisch an die Bedürfnisse der weiterhin pendelnden Berufstätigen angepasst wurde.
Zur Triage ist es ja zum Glück nicht gekommen!
Wobei sich sicher sagen lässt: Je niedriger die Impfquote, desto mehr schwere Fälle gleichzeitig und desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass die medizinischen Kapazitäten nicht ausgereicht hätten.
«Dummerweise wurde dann aber von 6 Monaten auf 3 Monate Immunität geändert.»
Und dafür, Vorinfektionen als weniger wirksam als Impfungen zu behandeln, gab es wissenschaftlich keine Begründung. Es gibt keine Daten, die eine schlechtere Schutzwirkung einer einmaligen Infektion gegenüber einer einmaligen Impfung belegen.
Das ist auch nicht plausibel. Das Gleiche gilt für Wiederholungsimpfungen und mehrfache Infektionen.
«hatte der kleinere ungeimpfte Teil weiterhin ein deutlich höheres Risiko, im Krankenhaus zu landen»
Das ist statistisch tatsächlich gut belegt.
Dennoch ist es medizinethisch nicht in Ordnung, so zu entscheiden.
Darf man gespendete Organe nur an Leute mit Organspenderausweis vergeben, auch wenn andere sie gerade nötiger bräuchten, und die anderen dadurch sterben lassen?
Das Thema ist deshalb nicht verschwunden, weil nie reiner Tisch gemacht wurde.
Ein sehr guter Bekannter von mir ist «Ersatzmann» in der Enquete-Kommission des Thüringer Landtags dazu. Und gerade Thüringen hat da wahrlich viel aufzuarbeiten. Auch das institutionelle Verhalten des Robert-Koch-Instituts, das wissenschaftlich gesehen «auf keine Kuhhaut ging», ist nicht wirklich aufgearbeitet worden.
Solange das nicht geschehen ist, bin ich auch nicht bereit, dieses Thema zu «beerdigen». Was man nicht klärt, kommt irgendwann wieder.