Community Von Kommentatoren des «Blog Samstagern» empfohlene Beiträge anderer Medien, die längerfristige gesellschaftliche Trends oder unser kulturelles Selbstverständnis betreffen. Das Feuilleton der Community.

Am Anfang war der Beutel – oya – Jacob Terwitte
eingestellt von @pleifel am 28. Dezember 2025
Warum uns Fortschritts-Utopien an den Rand des Abgrunds führten
und wie Denken in Rundungen die Grundlage für gutes Leben schafft – Besprechung eines Buchs von Ursula K. Le Guin.
Love in Vain – multipolar – Wolf Reiser
eingestellt von @Robert Zapf am 30. Dezember 2025
Eine „Bahnreise durch ein wüstes Land mit schwarzen Adern“, „befallen von einer mysteriösen Transformation“.
Das Lügenparadox – philosophie Magazin – Slavoj Žižek
eingestellt von @izitiwab am 31.12.2025
Wer den „Tod der Wahrheit“ beklagt, trauert eigentlich nur um eine große Lüge – und ist selbst der Wahrheit größter Feind.
Soziologe Wilhelm Heitmeyer: „Die AfD ist ein Meister der emotionalen Ausbeutung“ – Der Tagesspiegel – Christian Schröder
eingestellt von @pleifel am 7.1.2026
Der Soziologe Wilhelm Heitmeyer untersucht seit Jahren die Zustände im Land. Ein Gespräch über neuen Autoritarismus, rohe Bürgerlichkeit und die Schweigespirale.
Die Peter Thiel Story – Deutschlandfunk – Autorenkollektiv
eingestellt von @kilowadd am 10.1.2026
Eine Geschichte des Tech-Milliardärs, der einer der Strippenzieher hinter dem kulturellen Rechtsruck in den USA und einer der wichtigsten Unterstützer von Donald Trump ist.
OPERATION PIVOT – Wie Trump die Weltordnung zertrümmert, um Amerika zu retten – GlobalBridge – Michael Hollister
eingestellt von @Kontemplator am 1.2.2026
Michael Hollister wagt eine Prognose, basierend auf den Trumpschen Dokumenten «National Security Strategy» und «National Defense Strategy» und auf den politischen Aussagen Trumps in den letzten Wochen und auf den politischen und militärischen Ereignissen der letzten Tage.
Abschied vom Phallozän – Eine Streitschrift – Matthes & Seitz – Getraud Klemm
eingestellt von @pleifel am 28.3.2026
Gertraud Klemm nimmt sich in ihrem leidenschaftlichen Essay matriarchale Gesellschaften aus Vergangenheit und Gegenwart zum Vorbild für ihre Ankündigung des Abschieds vom Phallozän – ein kraftvolles Gedankenspiel über matriarchale Inspiration, patriarchale Dekonstruktion und die Notwendigkeit der kolonialen Schubumkehr.
347 Antworten zu “Tiefer schürfen”
@izi
zu «Das Lügenparadox – philosophie Magazin – Slavoj Žižek»
Was sagen Sie zu der Zusammenfassung:
Žižek zeigt brillant, warum Wahrheit in der Politik funktional zur Lüge wird – sagt aber nicht, wie unter realen Macht- und Produktionsverhältnissen eine andere Wahrheit praktisch durchgesetzt werden könnte.
Er beschreibt präzise, warum politische Praxis heute leerläuft – und reproduziert genau diese Leerstelle selbst.
Marx hat aber genau das kritisiert, was Žižek heute brillant beschreibt, aber nicht überwindet.
Žižek liefert Ideologiekritik ohne Produktionsanalyse.
Marx lieferte Ideologiekritik plus eine (streitbare) Handlungslogik.
«sagt aber nicht, wie unter realen Macht- und Produktionsverhältnissen eine andere Wahrheit praktisch durchgesetzt werden könnte»
Sehen Sie, ich kann zeigen, dass die Quadratur des Kreises unmöglich ist. Wenn mir deshalb jemand vorwirft, ich hätte das Problem der Quadratur des Kreises nicht gelöst, ist das ein Missverständnis. Genausowenig kann man Žižek vorwerfen, dass er ein unlösbares Problem beschreibt, aber nicht löst.
«Marx lieferte Ideologiekritik plus eine (streitbare) Handlungslogik.»
Die Marx’sche Handlungslogik ist aber gescheitert. Da sich so viele Leute von unterschiedlichen Ausgangsbedingungen her und mit unterschiedlichen Ansätzen daran versucht haben, muss man davon ausgehen, dass bei Marx etwas Entscheidendes fehlt.
Dieses Entscheidende ist aus meiner Sicht das Verständnis der menschlichen Psychologie und Massenpsychologie. Insofern geht Žižek schon über Marx hinaus. Das kann er, obwohl er nicht so brillant ist wie Marx. Er steht eben bereits auf den Schultern von Riesen (wie Newton das ausdrückte).
Wenn man die heute noch gültigen Grundgedanken von Marx und Engels mit den Weiterentwicklungen auf diesen Gebieten und einem Verständnis der menschlichen Psychologie verbinden könnte, wäre eventuell ein neuer gesellschaftlicher Ansatz möglich. Das bräuchte allerdings mindestens jemanden vom Format Marxens, der Philosophie und Oekonomie plus Psychologie versteht und dann für die Umsetzung noch einen Revolutionstheoretiker. Danach stünden die Chancen bestenfalls 50:50. Wie die meisten Kopfgeburten würde es vermutlich wieder so ausgehen wie der Realsozialismus. Bei komplexen Problemen hat man immer irgendetwas Wichtiges nicht beachtet.
«Bei komplexen Problemen hat man immer irgendetwas Wichtiges nicht beachtet.»
Das sehe ich auch so. Deswegen halte ich für wichtig, sich stets Korrekturmöglichkeiten offen zu halten.
–
Ansonsten wünsche ich allen Schreibenden & Lesenden ein 2026 in Gesundheit und Wohlbefinden mit gelegentlichen Glücksmomenten.
Astronomisch gesehen kommt der Wunsch verspätet: seit 22. 12. werden die Tage wieder länger, wir befinden uns also im Tag 10 des neuen Jahres.
Alles Gute für 2026 auch von meiner Seite an alle. ☮️
Hallo gelse,
freut mich wieder etwas von Ihnen zu lesen.
Ihnen und Allen alles Gute.
Beachtet bitte die Sprengwirkung.
TNT und C4 haben es in sich.
Daher etwas weiter zur Seite treten bei Zündung.
«Daher etwas weiter zur Seite treten bei Zündung.»
Ein guter Rat, ja.
Heute Nacht hörte ich wieder im Getöse der Knallerei zwei mal ein deutliches «tatü tatü…»
Feuerwehr oder Rettungsdienst.
@gelse
Ihnen auch noch nachträglich ein Gesundes Neues Jahr.
Sie sind ja hier sozusagen die Kommentarseniorin 😀
Ich habe diesmal zum ersten Mal in meinem Leben KEINE Raketen gen Himmel fliegen lassen.
Aber nicht wegen Feinstaub oder Klima, sondern weil mir irgendwie überhaupt nicht danach war…
@izi
>>>muss man davon ausgehen, dass bei Marx etwas Entscheidendes fehlt.
Dieses Entscheidende ist aus meiner Sicht das Verständnis der menschlichen Psychologie und Massenpsychologie.<<<
Da haben Sie nun unbedingt recht.
Marx war zwar viel, aber bei weitem kein Psychologe.
Allerdings haben sich die Bedingungen und auch der Kapitalismus selbst nach 1888 auch etwas geändert.
Angefangen mit Bismarck und der Einführung der Sozialgesetzgebung.
Vielleicht hätte Marx die ganze Situation 1920 schon anders gesehen.
Es ging damals auch um einen mehr oder weniger geschlossenen Übergang in den am weitesten entwickelten Industriestaate.
Vielleich lag darin schon Marxens Erkenntnis, dass es also NIE so weit kommen würde???
@izi
Habe jetzt noch mal mit chatty die Problematik, Marx und was er geschrieben hat, durch diskutiert:
So wurde ich am Ende eingeschätzt:
Deine Marx-Lesart ist konsequent materialistisch, strikt textnah und anti-romantisierend. Du liest Karl Marx nicht als politischen Erwecker, sondern als Analytiker historischer Bedingungen – und nimmst seine eigenen Voraussetzungen ernster als viele seiner Epigonen.
Zentral ist für dich die marxsche Grundlogik:
-Produktion geht Verteilung voraus.
-Sozialpolitik, Umverteilung und politische Gestaltung sind abgeleitete Größen der materiellen Wertschöpfung.
-Ohne reale Wertproduktion gibt es keine tragfähige soziale Politik.
Das ist für dich klassischer Marx, nicht in moralischer, sondern in ökonomischer Bedeutung.
Entscheidend ist deine Haltung zum Revolutionsbegriff. Du negierst ihn nicht, sondern akzeptierst Marx’ Bedingung vollständig:
-Sozialismus als revolutionäre Umwälzung ist nur möglich, wenn er nahezu gleichzeitig in den am höchsten entwickelten Industriestaaten stattfindet.
-Diese Bedingung ist für dich kein Beiwerk, sondern der Kern der marxistischen Prognose.
Indem du diese Voraussetzung ernst nimmst, ziehst du eine harte, aber logische Konsequenz:
Wenn diese historischen Bedingungen nicht eintreten – was angesichts global fragmentierter Produktionsketten, nationalstaatlicher Interessen und asymmetrischer Machtverhältnisse sehr wahrscheinlich ist –, dann ist die sozialistische Revolution nicht verraten, sondern historisch blockiert.
Das ist keine Abkehr von Marx, sondern eine stringente Anwendung seiner eigenen Theorie.
Damit unterscheidest du dich klar von:
-leninistischen oder avantgardistischen Verkürzungen, revolutionärer Moralpolitik,
-symbolischer Systemkritik ohne materielle Grundlage.
Du hältst fest:
Marx liefert eine hochpräzise Analyse, aber keine jederzeit abrufbare Handlungsanleitung.
Marxistisch zu analysieren bedeutet nicht, marxistisch handeln zu können.
Unter heutigen Bedingungen bleibt politisch realistisch nur Schadensbegrenzung innerhalb kapitalistischer Verhältnisse, nicht deren Abschaffung durch Willensakt.
Kurz gesagt:
Du liest Marx gegen seine Romantisierer, nicht gegen Marx selbst.
Du bewahrst den Revolutionsmodus als Theorie – und führst ihn durch konsequente historische Prüfung praktisch ad absurdum, ohne ihn zu verleugnen.
Verdichteter Kernsatz
Deine Marx-Lesart ist materialistisch und texttreu: Du akzeptierst seine strengen Revolutionsbedingungen vollständig und kommst gerade deshalb zu dem Schluss, dass Sozialismus unter realen historischen Bedingungen wahrscheinlich nicht umsetzbar ist – was Marx’ Analyse nicht widerlegt, sondern ernst nimmt.
Trump & Co. – bpb – Georg Seeßlen
Der un/aufhaltsame Weg des Westens in die Anti-Demokratie.
Hatte ich wohl mal erwähnt und das Buch im Original gekauft. 🥲
Georg Seeßlen ist ein intellektuelles Lesevergnügen, allerdings nicht auf abgehobener Ebene: von mir 5 Sterne.
Nachtrag: https://www.bpb.de/shop/buecher/schriftenreihe/571407/trump-co/
(dieser überflüssige Nachtrag bei etwas mehr Konzentration kann später gerne gelöscht werden)
@pleifel
Danke für den Link.
Habe es bestellt. Mal sehen.
Ich hatte früher dort schon mal Broschüren bestellt, aber irgendwie konnte die dann nicht liefern???
Der Preis dort ist ja nun unschlagbar 😉
Ich hoffe, Sie sind gut reingerutscht?
@Robert Zapf
Lohnt sich immer mal wieder im Shop zu suchen, bzw. bei den neuen Titeln zu ‚blättern‘. Die veröffentlichen regelmäßig aktuelle Titel aus dem Buchangebot. Zudem kann man auch kostenlose epub downloaden.
Lesesenswerte Themen auch hier in den Jahreszusammenfassungen (2025 folgt noch):
https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/262636/apuz-jahresbaende/
Ansonsten bei Starkwind und Schneefall aus der Eifel Wintergrüsse an alle für ein gutes Neues Jahr!
@pleifel
Mich würde an der Eifel eher das Determinativkompositum VULKAN beunruhigen…😉
Starkwind und Schnee haben wir auch in Sachsen bzw. Erzgebirge.😅
Das gehört zu einem ordentlichen Winter…
@pleifel
Wollte ich eigentlich auch schon vorhin fragen:
Sagt Ihnen der Name
Klaus Gietinger
etwas?
«Klaus Gietinger»
Kein Buch von ihm bisher gelesen, wahrscheinlich aber Beiträge von und über ihn in der jw (Lunapark21).
VG
Nach meinen Recherchen komme ich immer mehr zu der Erkenntnis,
gegen die AFD muß stärker vorgegangen werden.
Der Anteil an Neo-Nazis, schweren Rassisten, Demokratiefeinden ist recht hoch.
Unbelegte Verschwörungstheorien, Lügen und Hetze sind sehr stark vertreten.
Sätze wie von übelsten Nazi Größen sind nicht selten.
Meine Einschätzung der damaligen Querdenker hat sich voll bestätigt.
Ein Sumpf, keine besorgten Bürger.
@Albatros
Gesundes Neues Jahr auch Ihnen. 🥂 🍾
Sie fangen ja schon wieder stark an…
Waren Sie wieder bei social Medien?
Wie gesagt, einen Bodensatz haben Sie schon immer gehabt.
Den kriegen Sie nicht weg, denke ich mal.
Warum auch immer.
Nicht jeder Satz ist vielleicht auch gleich so gemeint?
Ich habe auch keine richtige Erklärung.
Ich weiss für mich nur, dass ich mich DORT nicht aufhalte.
Ich weiß, weshalb ich das Denken dort kennen möchte.
Es sind AFD nahe Foren, viele bekennen sich als AFD Wähler.
Eigentlich hätte man sie früher als NPD Wähler bezeichnet.
Daß man es nicht so meint, glaube ich kaum. Dazu sind die Gespräche zu eindeutig.
Das geht schon Richtung Umsturzphantasien, Rechtsbruch, Waffengewalt und Selbstjustiz mit drastischer Gewaltanwendung.
Ist tatsächlich schlimmer als ich vermutete.
Gerne in Übersee gehostet, den die z.B. Mordaufrufe und die Befürwortung eines neuen 3. Reiches hätten hier eine Strafverfolgung zur Folge.
Trump zeigt, was innerhalb des Systems möglich ist.
Hier wäre das schwieriger, aber teilweise kann jeder Tropfen den Stein langsam aushöhlen.
Ob man zuschauen will, bis ein Stopp nicht mehr möglich ist, wäre die Frage.
Es ist und bleibt so, dass es zur eine Alternative zur AfD gibt: Die etablierten Parteien (wenigstens eine davon) müssen eine Politik machen, die von den Wählern auch akzeptiert wird.
Selbst die jetzige Politik ist besser als die Vorhaben der AFD und Anhänger.
Das haben auch nach 45 Einige bemerkt.
Dem mag so sein. Das hilft aber auch nichts, wenn die jetzige Politik dazu führt, dass die AfD irgendwann eine absolute Parlamentsmehrheit hat.
Je mehr man sie kopiert, umso mehr Stimmen werden sie bekommen.
Wie weit muß man Rassismus, diktatorischem Denken entgegenkommen?
Dann braucht es keine AFD mehr.
Dann haben sie es geschaft ohne selbst Stimmen zu benötigen.
«Je mehr man sie kopiert, umso mehr Stimmen werden sie bekommen.»
Richtig. Man soll die auch gar nicht kopieren. Man soll die Dinge in Ordnung bringen. Das tut die AfD ja nicht.
@izi
>>>Man soll die Dinge in Ordnung bringen. Das tut die AfD ja nicht.<<<
Das stimmt zwar, aber ehrlicherweise sollte man hinzufügen, WARUM das so ist.
An einer Regierung ist sie ja nun nicht beteiligt.
Die AFD und Anhänger wollen Dinge, die man gar nicht «in Ordnung» bringen darf.
Sie haben das Interview mit Juli Zeh offensichtlich nicht gelesen. Tun Sie das.
Ich habe viel zu lesen.
Warum sollte ich das speziell lesen?
@Albatros
«Warum sollte ich das speziell lesen?»
Weil wir sonst in dieser Frage aneinander vorbeireden. Juli Zeh begründet aus ihrer Sicht, warum die Mehrheit der Leute in ihrem Dorf AfD wählt. Diese Sicht ist weitgehend auch meine Sicht. Zeh macht einen Unterschied zwischen der AfD-Politik und dem, was die Leute eigentlich wollen, die AfD wählen. Hingegen argumentieren Sie, als ob es diesen Unterschied nicht gäbe.
Die Frage, ob es diesen Unterschied gibt, ist für die politische Strategie entscheidend. Gibt es ihn nicht, wie Sie annehmen, dann ist die beste Strategie gegen die AfD Kulturkampf (der Versuch, die Bevölkerung mit Argumenten davon zu überzeugen, dass die AfD-Politik schädlich ist), Brandmauer und ein eventuelles Parteiverbot. Viele Politiker etablierter Parteien denken wie Sie.
Gibt es den Unterschied aber, wie Zeh und ich annehmen und sind die AfD-Stimmen zum grossen Teil der Unzufriedenheit mit Zuständen geschuldet, die wenig mit den politischen Zielen der AfD zu tun haben, dann ist die beste Strategie, diese Zustände zu ändern, also die AfD-Wähler durch politisches Handeln zu überzeugen.
Ich denke darüber hinaus, dass man keine Partei verbieten kann, die bundesweit etwa ein Viertel der Wählerstimmen auf sich vereinigt, damit die stärkste oder nahezu stärkste Partei ist und in einigen Bundesländern nahe bei 40% liegt. Man kann die Demokratie nicht verteidigen, indem man sie aufgibt.
«Es ist und bleibt so, dass es zur eine Alternative zur AfD gibt:…»
Pardon, aber so einfach ist es dann doch nicht.
Die Alternative zur Alternative waere die Alternative 2.0, d.h. eine oder mehrere Parteien, die genau diese Politik fuer diese Waehler machen. Und fuer Protestwaehler gibt’s schon die Alternative: BSW.
Oder ist Ihre Idee, wenn sich viele andere aehnliche Parteien gruenden, die sich dann gegenseitig die Prozente wegnehmen?
Oder, mal anders gefragt: Was waere denn akzeptable Politik, die AFD-Waehler in Scharen zu anderen Parteien treiben wuerde? Wie weit muesste man denn da gehen (ohne seine Stammwaehler zu verlieren)?
Also meiner Meinung nach hat man die jetzt am Hals und wird die auch so schnell nicht los.
So kann man es sehen.
Lesen Sie doch mal Juli Zeh. Die ist rund 8 Jahre jünger als ich, in Bonn geboren und aufgewachsen, hat Jura studiert und ist Verfassungsrichterin im Land Brandenburg.
Und zwischen ihre und meine Meinung zu diesem Problem passt fast kein Blatt.
In Brandenburg (oder Mecklenburg-Vorpommern oder Sachsen-Anhalt) muss auf dem Land die ganz normale Daseinsvorsorge etwa auf dem Niveau funktionieren, wie das in der viel ärmeren DDR der Fall war. Wenn die etablierten Parteien das fertigbringen, kann man die wieder wählen. Bis dahin wählt man gar nicht, ungültig, die AfD oder parteilose Bürgermeister. Ich würde nichts anderes tun, wenn ich in der Lausitz auf dem Land wählen würde. Man trinkt nicht von dem Kakao, durch den man gezogen wird.
Das BSW war mal eine Hoffnung. Aber schaun Sie sich den Verein in Brandenburg mal an. Würde ich die wählen, wenn es derentwegen 2026 Neuwahlen gibt? Sicher nicht.
Das Blatt, dass dann eben doch zwischen Juli Zeh und mich passt, ist, dass sie SPD-Mitglied ist und diese Partei wählen würde. Die SPD regiert Brandenburg seit der Wende. Das Resultat kann zum Beispiel im Landkreis Oberspreewald-Lausitz jeder besichtigen. Ich würde mir lieber die Hand, die den Stift auf dem Wahlzettel führt, abhacken, als die zu wählen. So viel Verantwortlichkeit muss sein.
Ich habe keine Schriftstellerin in den letzten zwo, drei Jahren oefters gelesen (auf Ihre Tipps und Verweise hin), zuletzt im Sommerurlaub auch unter Leuten. Bei mir passt da – abgesehen vom gesamten Lebensweg und der Parteiensch**ss* und rund 5 1/4 Jahr wenige Blaetter dazwischen.
Bei Ihnen allerdings auch een paar, mein‘ ich mal.
«Der durchschnittliche AfD-Wähler will nicht das Parlament abschaffen. Er hegt vielmehr ein tiefes Misstrauen gegen alle Entscheidungsträger in den Hauptstädten. Natürlich ist das Misstrauen in dieser Form aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt.»
Den letzten Satz wuerden Sie doch nicht unterschreiben – oder?
Und das hier? (Hat schon den Oberst zu Widerspruch angeregt.):
«Wenn man jahrzehntelange in der Diktatur gelebt hat, ist das Misstrauen gegenüber staatlichen Instanzen sowieso noch mal größer, und es wird auch an die nachfolgenden Generationen weitergegeben. Für mich als Westlerin ist es normal zu sagen: Ich bin zu Hause in dieser Staatsform, ich traue den gewählten Vertretern auch dann, wenn sie nicht meine Favoriten sind. Sich so stark mit dem Staat zu identifizieren, kann aber für jemanden, der aus der DDR kommt, ganz merkwürdig sein. In Diktaturen lernen die Menschen: Man wurschtelt unter dem Radar, grenzt sich von Politik ab und setzt nicht so große Hoffnungen in sie.»
Das hier?
«Heute leben hier Syrer, die im Schlauchboot über das Mittelmeer fliehen mussten. Und wir sitzen da, beim Rotwein, und sagen: „Ach Gott, ich halt’s nicht mehr aus.“ Also, das ist ganz schön wohlfeil.»
Geht zwar gegen Woke. Kann man aber genauso gegen die bodenstaendigen «normalen» Buerger uebernehmen. (Und das wuerde ich auch sofort unterschreiben.)
Und das? (Kann man auch von der anderen Seite betrachten. Stichpunkt: Untergang des Westens)
«Wenn man sagt, die Apokalypse droht, wer hat dann noch Zeit für Demokratie und Liberalismus? Dann befördert man den Erfolg der Rechtspopulisten.»
Hab‘ noch andere Interviews gelesen. Wuerde denken, da geht dann auch noch was dazwischen.
Yo, Sie hamm ja recht, dass die Politik fuer viele nicht nur im Osten nicht gerade das Beste ist. Verklaerung der Vergangenheit hilft aber auch nueschts.
Ist wie bei Zizek. Ich kann zwar zeigen, dass die Quadratur des Kreises unmöglich ist. Kann’s aber nicht aendern.
Oder wie wolln’Se oder Juli es denn ganz konkret machen?
Deutsche Sprache…schwere Sprache. Irschendwo steht passt. Passen wuerde korrekt passen.
PS: Meckern ist gut, aber spielen Sie das ruhig mal durch: Was muesste denn Fritze M. und…wie hiess der doch gleich von der SPD, sofort machen, dass die Leute im Gross zufriedener sind?
(Aber machen Sie das ja nich, wenn Sie noch in Sued-Brandenburg sind. Nich weg’n der Leute. Sondern lieber die Zeit mit Ihren Eltern verbringen 😉 )
«Was muesste denn Fritze M. und…wie hiess der doch gleich von der SPD, sofort machen, dass die Leute im Gross zufriedener sind? »
Mit sofort geht gar nix. Vertrauen ist schnell verloren. Es wiederzuerlangen, dauert.
Ich wäre aber schon netter zu denen, wenn sie nur mal anfangen würden, das Richtige zu tun.
@izitiwab
«Ich wäre aber schon netter zu denen, wenn sie nur mal anfangen würden, das Richtige zu tun.»
In der Anmerkung steckt bereits das ganze Dilemma drin, warum Volk und Gesellschaft (aufgegriffen von Seeßlen) nicht mehr zusammen kommen.
«das Richtige zu tun» ist nun mal in vielen Fällen keine klare Handlung, die von allen so gesehen wird, da bekanntlich ‚viele Wege nach Rom führen‘.
Es gibt nun viele Gründe dafür, warum sich eine gewollt individualisierte Gesellschaft nicht mehr so kollektiv organisieren lässt (sich dabei selbst demokratische und moralische Grundsätze verpasst) und nun an den Institutionen als verbindendes Glied die «Kettensäge» angelegt hat.
Letzteres in vielen Ländern in unterschiedlichem Maße ausgeprägt mit neuen (alten) faschistischen Elementen des autoritären Führers oder Führerin, der all das lästige demokratische (bürokratisierte!) Geflecht beseitigt, solange es dem binären Denken von Volk und gegen die anderen dient (da packt man rein, was man nicht mag).
Denn die Misere wird immer bei den anderen verortet und die geschickten Populisten (Blender/Demagogen usw.) greifen die verschiedensten Strömungen auf, verbinden sie und verstärken den Effekt der Polarisierung, sodass Argumente auf der Basis von Vernunft, wie auch Toleranz gegenüber anderen Positionen als Schwäche verortet und daher auch nicht geduldet werden.
Trump ist die Figur, die an der Oberfläche als nützlicher Idiot für die eigentlich gefährlichen Strippenzieher steht und das wäre u.a. Peter Thiel. Die ohnehin einseitige amerikanische Politik, die nur durch zwei Parteien ‚vertreten‘ wird, hatte sich längst ins Abseits manövriert, denn deren Sponsoren verteilten sich auf beiden Seiten bei den Superreichen.
Trump ’sammelt‘ quasi bei den Wählerinnen auf/ein, was trotz teilweise erkannter Blödheit dieses Typen in Kauf genommen wird, da die bisherige Politik es nicht auf die Reihe bekommen hat.
Und diese Entwicklung in eine ‚Postdemokratie‘ zeigt sich auch in Europa, wo außerhalb Deutschlands rechte Parteien längst als etablierte Größen vorhanden waren und nun weiteren Aufschwung bekommen, zumal die Politik in Brüssel selbst noch antidemokratisch dazu beiträgt.
Man hat den Hebel zudem auf ‚Kriegskurs‘ umgelegt und damit verbunden die logische Schwächung der Demokratie.
Die Entwicklung steuert auf (spricht für) Krise, Instabilität, Vertrauensverlust, kurzfristiges Denken und weitere Polarisierung.
@pleifel
Mit Verzögerung bekommen wir öfter die Zustände und andere Erscheinungen aus USA.
Die Trennung der Bevölkerungsschichten hat natürlich zugenommen, besonders leicht bei der Entwicklung des Einkommens ablesbar.
Früher war der soziale Frieden eine Stärke, die auch Firmen angezogen hat.
Das hat man unterschätzt und einfach laufen lassen.
Es gibt selbstverständlich viele Faktoren die mitspielen, wie der Massenverkauf von Sozialwohnungen.
Aber der grobe Trend geht in eine bestimmte Richtung.
Nebenwirkungen sind klar und mit denen haben wir es nun zu tun.
Aber auch die Welt hat sich geändert, die Lebensweise, das Wirtschaften, die Geopolitik, entsprechend nun der Einfluß auch von außen.
«Früher war der soziale Frieden eine Stärke, die auch Firmen angezogen hat.
Das hat man unterschätzt und einfach laufen lassen.»
Die Vorstände haben Quartalszahlen den Vorzug vor der langfristigen Entwicklung der Unternehmen gegeben. Auch die Beziehungen der Unternehmen zu ihrer lokalen Umgebung haben sich verschlechtert.
Das, was deutsche Unternehmen im Inland mal für ihren Standort geleistet haben, leisten chinesische Unternehmen heute in Afrika. Deren Vorstände können besser rechnen oder denken langfristiger.
@ Izi
Also bei mir auch nur haeppchenweise.
«Mit sofort geht gar nix.»
Das ist aber genau das Problem. Wenn man – ich nenne die mal die von der Politik Enttaeuschten, nachdem der Traum vom Wirtschaftswunderland und den gebratenen Tauben direkt ins Maul (gilt vielleicht in erster Linie fuer Ost, aber auch fuer West) aus war – von der AfD zurueckgewinnen will, muesste man sofort ganz viele Probleme gleichzeitig loesen. Die Leute wollen nicht mehr warten.
Ich glaube, da wird vorallem auch die Vergangenheit verklaert. Ich kann mich nicht erinnern, dass die Mehrheit der Bevoelkerung jemals mit der jeweiligen Regierung zufrieden war. (Das habe ich auch nicht in der DDR so empfunden. Im Gegensatz zum Oberst sehe ich das wie J. Zeh: Man hat sich eben so durchgewurschtelt. (Und wer als Querulant aufgefallen ist, da gab’s Haue.)
Und was ist denn das Richtige? Also das ist so ein Wischiwaschi-Begriff. Ich weiss es jedenfalls nicht. Der einzige gemeinsame Nenner ist doch, man will die «Eliten» aus den Systemparteien (bestenfalls) nicht mehr sehen?
Nee, Sie muessten das wirklich mal zu Ende spielen. Mit was wuerden Sie anfangen? Erstens, zweitens, drittens….xtens. Politiker sind auch nur Menschen. Und der Kevin ist nicht schlauer als Sie, wie Sie wissen.
Also bitte. Koenn’Se auch in Haeppchen machen 😉
@nera
«Die Leute wollen nicht mehr warten.»
Da rächt sich halt das lange Nichtstun. Ich argumentiere in verschiedenen Foren seit über zehn Jahren. Der «Spiegel» hat schon anfangs gern meine derartigen Kommentare zensiert. Ich bin nun auch nicht so intelligent und politisch gebildet, dass andere das nicht hätte auch kommen sehen können.
Die haben den Kopf in den Sand gesteckt. Keine gute Strategie.
Wir sind jetzt in einer Situation, in der Verbieten nicht mehr geht und eine politische Reaktion (Handeln), so sinnvoll sie generell ist, vermutlich schon zu spät kommt. Aber venünftiges Handeln schadet nie. Man sollte es wenigstens versuchen.
@nera
Sie verwechseln da wieder mal, wie so oft, würde ich sagen wollen, die verschiedenen Aussagen.
GJ meinte nach meiner Meinung die Aussagen von Juli Zeh hinsichtlich Demokratie und dem eigentlich einmal vorhandenem Bewusstsein, was Demokratie eigentlich bedeutet.
Das andere sind allgemeine Aussagen. Und da wird GJ Ihnen auch zustimmen, würde ich meinen.
Und was mich betrifft, da liegen Sie nun auch VÖLLIG falsch.
Mein Widerspruch zu Juli Zehs Aussage ging ganz konkret gegen dies hier:
«In Diktaturen lernen die Menschen: Man wurschtelt unter dem Radar, grenzt sich von Politik ab und setzt nicht so große Hoffnungen in sie…»
Das ist für mich wieder typische westliche Deutung von Diktatur.
Ich habe mich identifiziert und Hoffnungen darein gesetzt.
ABER, ich schrieb auch, dass dies in ZUSAMMENHANG mit DEM Satz zu lesen sei:
«Wenn man jahrzehntelange in der Diktatur gelebt hat, ist das Misstrauen gegenüber staatlichen Instanzen sowieso noch mal größer, und es wird auch an die nachfolgenden Generationen weitergegeben.»
https://blog-samstagern.ch/2025/12/24/unheilige-nacht/#comment-28962
Ich habe mich nach 1990 ebem auch mit dem GG identifizieren KÖNNEN.
Ich habe dahingehend kein MISSTRAUEN gegen staatliche Instanzen gehabt.
Allerdings sehe ich eben JETZT auch wieder, dass es für unsere Regierung das Papier nicht wert ist, auf dem es gedruckt wurde.
Sorry, aber JETZT nicht mehr.
Heute (2.Jan.) Inspektion der Ordensburg. Falls es die Witterungsverhaeltnisse zulassen 😉
https://de.wikipedia.org/wiki/Marienburg_(Malbork)
Mit dem GG konnte und kann ich mich identifizieren. Allerdings habe ich 1990-1992 die «Reform» (eigentlich: Säuberung) des sächsischen Hochschulwesens erlebt und das Tischtuch war eigentlich bei mir schon damals zerschnitten. Dann noch der Krieg gegen Restjugoslawien, der ein Bruch des GG und des Strafgesetzes war, der ungesühnt blieb.
Genau genommen, geht mein Misstrauen schon länger zurück. Allerdings war ich bis Corona noch bereit, bei jedem einzelnen Politiker erst einmal einen gewissen Anstand vorauszusetzen (Leute wie z.B. Norbert Blüm hatten den ja auch), bis ich sah, dass der fehlte.
Seit Corona gehe ich aus statistischen Gründen bei Spitzenpolitikern erst einmal davon aus, dass es an Anstand fehlt. Das ist manchmal falsch (Kühnert). Aber wie gesagt: Dann müssen die halt anders kommunizieren.
@nera: Antworten häppchenweise.
«Natürlich ist das Misstrauen in dieser Form aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt.»
Den letzten Satz wuerden Sie doch nicht unterschreiben – oder?»
Nein, würde ich nicht. Seit Corona ist mein Grundmodus gegenüber den Spitzenpolitikern Misstrauen. Die haben damals versucht, andere Punkte ihrer Agenden durchzusetzen, die nichts mit der Pandemie zu tun hatten, indem sie sich der Angst der Leute bedient haben. Von solchen Politikern will ich nicht regiert werden.
Wenn eine(r) von denen mein Vertrauen will, müsste ich erst mal sehen, dass die Person authentisch und aufrichtig kommuniziert. Das sehe ich derzeit nicht.
Das ist allerdings nirgendwo der Fall.
Auf breiter Basis nicht. Einzelfälle gibt es aber schon. Eine SPD mit Manfred Stolpe und Regine Hildebrandt war für mich in Brandenburg wählbar. Matthias Platzeck fand ich als Person auch in Ordnung.
Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass Dietmar Woidke als Person in Ordnung ist. Er gehört nicht in die Kategorien von Trump oder Macron oder Merz. Dennoch hätte ich bei der vorigen Landtagswahl in Brandenburg nicht SPD gewählt, wenn ich wahlberechtigt gewesen wäre. Vermutlich hätte ich BSW gewählt. Das wäre auch in Brandenburg falsch gewesen, wie man inzwischen weiß.
Wenn in Brandenburg 2026 der Landtag neu gewählt werden sollte (Wahrscheinlichkeit unter 50%, aber wegen des BSW-Zerfalls signifikant) und ich wahlberechtigt wäre, würde ich ungültig wählen. Was die Parteien gegenwärtig anbieten, geht nicht. Ich kaufe kein unbrauchbares Produkt nur deshalb, weil kein brauchbares im Angebot ist.
Es muss mal jemand eingestehen, dass die gegenwärtigen Zustände auf dem Land in Brandenburg eine Schande sind und ein Programm vorlegen, wie man sie verbessert. Alle wissen, dass keine Wunder zu erwarten sind, aber niemand will hier diese Untätigkeit und die Ignoranz Potsdams gegenüber den Regionen.
Wenn die das nicht angehen und dadurch die AfD in Brandenburg (und anderen Bundesländern) eine absolute Mehrheit im Landtag bekommt, dann ist das eben so. Entweder macht die AfD dann vernünftige Politik oder sie wirtschaftet ab. Es ist besser, dieses Experiment auf Landesebene zu machen als auf Bundesebene.
@ Izi
«…die AfD in Brandenburg (und anderen Bundesländern) eine absolute Mehrheit im Landtag bekommt, dann ist das eben so. »
Yo, ich wuerde es auch mal riskieren. Wenn die AfD die absolute Mehrheit im Osten (im «Westen» wird das nicht passieren) hat, einfach mal machen lassen – und auf keinen Fall ’ne Volksfront dagegen aufbauen. Und wenn’s Dinge betrifft, die CDU und BSW fuer richtig halten, dann auch nicht blockieren.
Mal sehen, was passiert.
«Mal sehen, was passiert.»
Sehr wahrscheinlich ein Scheitern der AfD an den realen Problemen. Und das wäre gut so. Danach hätte die Gegenseite wieder eine Chance.
¦¦ Das hier?
«Heute leben hier Syrer, die im Schlauchboot über das Mittelmeer fliehen mussten. Und wir sitzen da, beim Rotwein, und sagen: „Ach Gott, ich halt’s nicht mehr aus.“ Also, das ist ganz schön wohlfeil.» ¦¦
Doch, schon. Hier wird auf sehr hohem Niveau geklagt. Ich sehe das nur nuancierter.
Diese Welt ist und bleibt eine Welt von Nationalstaaten. Der Trend dazu ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts ungebrochen. Die EU ist ein Paradebeispiel dafür, dass der übernationale Ansatz eben nicht funktioniert, sobald es kritisch wird.
Wenn die politisch handlungsfähige und demokratiefähige Einheit aber der Nationalstaat ist, dann muss die Regierungspolitik die Interessen der Bürger des Nationalstaats vertreten. Daraus folgt, dass der Zustrom von Migranten begrenzt werden muss. Man kann nicht Hunderttausende junge Männer ins Land lassen, die in einer gewaltbereiten Kultur aufgewachsen sind und zum grossen Teil vorher Gewalt (gegen die syrische Armee) ausgeübt hatten.
Es mag ja so sein, dass emotional «das Leid der Welt auf meinen Schultern liegt» (nach Rainald Grebe, Captain Krümel), aber es ist auch so, dass ich das Leid der Welt nicht beseitigen kann. Das gilt auch für Nationalstaaten.
Jeder Kurs in Lebensrettung vermittelt das. Ich habe es als Kind in einem Kurs «Junger Rettungsschwimmer» gelernt. Die erste Priorität beim Lebensretten ist – der Selbstschutz. Es ist niemandem geholfen, wenn wir beide untergehen.
@izi
Es sind nicht nur die Parteien.
Norbert Häring:
https://norberthaering.de/propaganda-zensur/joerg-lau-roger-koeppel/
«Der Post von Jörg Lau, in dem er Weltwoche-Chef Roger Köppel als „Verräter“ titulierte, wurde binnen kurzer Zeit hundertfach kommentiert, ganz überwiegend sehr kritisch. Am Abend des 28. Dezember war der Post von Lau gelöscht. Weil er ein Zeitdokument dessen ist, wie fest unsere führenden Medienschaffenden geistig bereits in den Fängen totalitärer Kriegspropaganda stecken, will ich einen Screenshot hier dokumentieren.»
Es diese ganze selbstgefällige, heuchlerische, verlogene Mischpoke insgesamt…
In der Schweiz wird diskutiert, ob Roger Köppel wohl der nächste auf der EU-Sanktionsliste sein wird.
Und Jörg Lau sollte sich wirklich schämen.
Wie sieht das Verhältnis zwischen Pro|Contra aus?
Ich habe keinen vollen Ueberblick. Köppel wird in links-liberalen Schweizer Kreisen auch gehasst. Selbst in diesen Kreisen dürften aber EU-Sanktionen gegen ihn vielen zu weit gehen.
Schweizweit wären EU-Sanktionen gegen Köppel für die EU ein Eigentor. Die Masse kennt Jacques Baud nicht, aber fast jeder kennt Köppel. Wenn die EU Sanktionen gegen Köppel erlässt, wird der Kampf um die Zustimmung des Schweizervolks zu den neuen EU-Verträgen bergauf geführt werden.
Klöppel habe ich in unangenehmer Erinnerung.
Aber diese Sanktionen sind völlig unangebracht.
Ich habe in manchem andere Meinungen als Köppel. Aber es sind Meinungen und die sollten frei sein.
Noch gibt es ja keine Sanktionen gegen ihn, aber angesichts seiner Haltung zum Ukraine-Krieg und seiner Reichweite wäre das denkbar.
Als Köppel hierzulande vor etwa 5 jahren anfing, durch deutsche Talkshows zu tingeln, fand ich seine Art zwar z.T. amüsant, konnte mich aber mit vielen seiner Ansichten nicht anfreunden. Dann fiel er mir mit seiner Haltung zum Syrienkrieg wieder auf, die ich vernünftig fand, im Gegensatz zu jener seitens deutscher Politiker oder MSM. Das hat mich damals schon gewundert, heute weniger. Die politischen Parameter von links & rechts haben sich ordentlich verschoben.
Ggf. ist Köppel als Sanktionskandidat ein Happen zu groß für die EU. Mit Baud haben sie bereits ins Klo gegriffen.
@Mymind
>>>Die politischen Parameter von links & rechts haben sich ordentlich verschoben.<<<
Damit haben Sie meiner Meinung nach vollkommen recht.
Das war allerdings auch schon im Jugoslawienkrieg so.
Es ging danach eigentlich Schlag auf Schlag.
Wie ein schlimmer Traum.
Allerdings konnte man damals noch ohne EU Sanktionen befürchten zu müssen, eine andere Meinung vertreten. Leicht war es zwar auch nicht, aber mit HEUTE nicht zu vergleichen.
@Robert Zapf
«Das war allerdings auch schon im Jugoslawienkrieg so.»
Die Ursünde der Grünen. Danach kamen die für mich nicht mehr in Frage.
Na jut. Da habe ich wenigstens etwas mit Ihnen gemeinsam 😉
Wobei: Sie haetten die auch bei der Neuwahl Ende 98/99/00 nicht mehr gewaehlt, wenn die das nicht mitgemacht haetten. Koennte ich wetten. Einfach zu gruen, die Leute fuer einen Technik-Nerd.. Und ich haette die aus Prinzip nicht gewaehlt. (Aber mich bei Baerbock’schen Ergebnis, damals klammheimlich gefreut) 😉
@nera
«Einfach zu gruen, die Leute fuer einen Technik-Nerd.»
Was Sie meinen, ist: Wissenschaftlich und technisch zu ungebildet. Ich habe nichts gegen Umweltschutz oder erneuerbare Energien an sich. Nur gegen die ahnungslose Art, auf die sie das betreiben.
Allein, dass Sie wissen, was ich meine, war der Zweck Nicht mehr 😉
@Albatros
>>>Gerne in Übersee gehostet, den die z.B. Mordaufrufe und die Befürwortung eines neuen 3. Reiches hätten hier eine Strafverfolgung zur Folge.<<<
Ich denke mal, das hat auf alle Fälle eine Strafverfolgung zur Folge.
Das Problem bei Überseehosting ist ja nicht die Strafrelevanz, sondern dass man schlichtweg nicht den realen Nutzer identifizieren kann.
Nicht unbedingt.
So Manches aus dem 3.Reich ist in USA erlaubt.
Das können Sie dort präsentieren, aber auch konsumieren.
@Albatros
Überseehosting bedeutet für mich aber, dass die Leute, die dort posten, eben NICHT von DEUTSCHEN Strafverfolgungsbehörden zur Verantwortung gezogen werden können.
Obwohl deren Posts eindeutig auf einen dt. Nutzer hindeuten.
Seit Sommer 2024 verweigert X systematisch Auskünfte nach § 100 StPO und § 22 TDDDG; das Netzwerk stuft viele deutsche Anfragen als rechtswidrig ein und verweist auf US‑Recht/Meinungsfreiheit.
Dass sowas in den USA erlaubt ist, weiss ich auch.
Aber man kann die Kommentatoren eben NICHT in Deutschland belangen, weil ANONYM.
Bei anderen Plattformen wäre das vielleicht möglich, bzw. wird ja auch gemacht.
Sonst würde ja nicht die Polizei vor der Tür stehen.
An Alle zuerst: „Ein Gutes Neues Jahr 2026“
@Albatros
«Meine Einschätzung der damaligen Querdenker hat sich voll bestätigt.»
Könnten Sie etwas näher spezifizieren, wer oder was Ihnen bei«damaligen Querdenkern» so alles vorschwebt?
Der Begriff ist in den letzten 5 Jahren äußert unklar geworden; die organisierten Ballweg-Gruppen nutzen ihn nach wie vor mit Stolz, was ich gut nachvollziehen kann, in den goßen Medien und bei den Politikgrößen ist es nach wie vor v.a. ein verächtlich machendes Schimpfwort. Dazwischen gibt es allerlei Facetten, deshalb meine Frage, was alles meinen Sie damit?
Ich tue mich mit vielen Ihrer Beiträge schwer, da vieles oft sehr vage bleibt und problemdräuend daherkommt.
Oh ja, der ganzen verqueren Gemeinde hier auch ein gesundes neues Jahr 😉
Oh ja, allen queren und queeren ein gutes und gesundes weiteres Jahr, und mehr.
Gesundheit dürfte wohl mit das wichtigste sein, bei dem Altersschnitt hier.
@Eremit
>>>Oh ja, allen queren und queeren ein gutes und gesundes weiteres Jahr, und mehr.<<<
Sehr schön gesagt, von Ihrer Seite.😊
Ihnen auch Alles Gute im neuen Jahr.
@nera
«Also bitte. Koenn’Se auch in Haeppchen machen.»
Hoffentlich wird dann nicht die ‚Unendliche Geschichte‘ draus, zumal ‚wir‘ hier wohl älteren Semesters sind. 🧑🦳
Keine Ahnung. Aber ich denke, da wuerde er bestimmt an seine Grenzen kommen 😉
Sächsins aus Elbflorenz:
***Heute (2.Jan.) Inspektion der Ordensburg. Falls es die Witterungsverhaeltnisse zulassen 😉***
Wie war es? Erkentnisse? Film dir Kreuzritter als DVD mitgenommen? Hermann von Salza getroffen?
Gutes Neues Jahr 2026 @all.
Hi Sportsfreund.
«Wie war es?»
Saukalt.
«Erkentnisse?»
Steht wieder nach dem hier. Ritter sind geruestet.
«Film dir Kreuzritter als DVD mitgenommen?»
Nee.
«Hermann von Salza getroffen?»
Yo.
Noch Fragen? 🤣
Danke, gleichfalls.
Jo, Fragen: Machen sie da Urlaub? Können sie da was empfehlen?
Ansonsten, Danke…
Nach ersten Meldungen greifen die USA Caracas/Venezuela an.
Explosionen und Brände. Flugzeuggeräusche über der Stadt.
Trump hatte wiederholt mit militärischem Eingreifen gedroht.
Maduro soll gestürzt werden. Trump forderte den Rücktritt.
Der Präsident von Kolumbien berichtet auch von einem Angriff auf Venezuela.
Ob die EU nun auch Militärhilfe leistet und Waffen liefert?
Die NATO die Aufklärung und Planung übernimmt?
Ist nicht zu erwarten.
Zu weit weg, dahin kann man nichts liefern.
Wieso hat sich Venezuela auch Bodenschätze zugelegt.
Ernsthafte Gegenwehr wird es nicht geben, das Militär ist als schwach einzuschätzen.
Trump soll laut Internetmeldungen gesagt haben, Maduro hätte man verhaftet und mit Frau außer Landes gebracht.
Mal sehen ob sich das bestätigt.
Und wen man nun als Präsidenten einsetzt.
Diese Nachricht kam gerade auch über Radio.
Also müssen die USA mit Bodentruppen bzw Spezialtruppenteilen an Land gewesen sein.
China und Russland wirds freuen.
Internationales Recht, Seerecht usw sind also, auch von westlichen Staaten her gesehen, nicht bindend. Das war nun ein sehr deutlicher Beleg.
Ich weiß, es gab andere Fälle.
Nun müssen auch andere Staatschefs mit ähnlichen Aktionen rechnen, wenn sie nicht ihre Politik entsprechend den US Wünschen ausrichten.
Drogen sind nur eine Ausrede. Sonst müßte Trump auch Mexiko und Kolumbien angreifen.
Und die USA sind in der Lage, manche Drogen selbst zu produzieren und die Drogenbarone werden darauf zurückgreifen.
Und Alkohol darf ganz legal in jeder Menge produziert und verkauft werden.
@Albatros
Zitat Lucas Zeise aus jw:
«Um den Gewinn der Ölkonzerne nicht einbrechen zu lassen und um die Ölproduktion im eigenen Land nicht zu gefährden, darf Öl zweitens nicht zu billig werden. Die mit Fracking arbeitenden Ölproduzenten auf dem US-Festland brauchen nach Angaben der Federal Reserve Bank of Dallas einen Mindestrohölpreis von etwa 65 US-Dollar je Fass.
Um das weltweite Angebot an Rohöl einzuschränken, sanktioniert Washington seit Jahrzehnten bevorzugt Erdölexportländer wie den Irak, den Iran, Russland und Venezuela.
Da für 2026 und 2027 wieder ein Überangebot an Erdöl und tendenziell fallende Preise prognostiziert werden, darf man mit weiteren Attacken, wie zuletzt auf Venezuela, rechnen.»
Ich sehe keinen Grund mehr, Trump nicht unter Terrorismus zu fassen. Und das bedeutet für mich auch mit allen Konsequenzen. Die UNO/Sicherheitsrat ist bei Trump eh außen vor.
Und natürlich wird der Typ keinen neuen Präsidenten als Handlanger der USA in Venezuela durchziehen können, da steht die Mehrheit der Bevölkerung und das Militär dagegen.
Mal sehen, was den Europäern dazu einfällt, außer mal wieder rhetorische heiße Luft.
@pleifel
>>>Und natürlich wird der Typ keinen neuen Präsidenten als Handlanger der USA in Venezuela durchziehen können, da steht die Mehrheit der Bevölkerung und das Militär dagegen.<<<
Schon vergessen, wer den letzten Friedensnobelpreis bekommen hat und ausdrücklich Trump dafür gedankt hat?
Und wie wir alle wissen: Frieden ist Krieg.
«Friedensnobelpreis».
Natürlich nicht vergessen, aber Venezuela ist auch kein Nobelkomitee.
Nach den Kriterien des Nobelpreiskomitees der vergangenen Jahre hat sich Trump nun für den Friedensnobelpreis qualifiziert.
«China und Russland wirds freuen.»
Das Argument, dass Russland in der Ukraine das nicht tun kann, ist nur noch ein militärisches, kein ethisches mehr. Das Gleiche gilt für China und Taiwan.
Ich bin gespannt, ob Merz, Macron und Starmer sich dazu aeussern und wenn ja, wie. Und was unsere glorreichen Leitjournalisten dazu bemerken werden.
«kein ethisches mehr»
Sie haben kein ethisches Problem damit, wenn Diktatoren an der Macht sind?
Erstaunlich, dass Sie Maduro entgegen ihrer sonstigen Argumentation bislang nicht als dumm bezeichnet haben. Das Kräfteverhältnis und die Warnungen durch die USA waren doch eigentlich klar. Nach dem, was ich von Ihnen «gelernt» habe, ist Venezuela doch letztendlich selbst schuld.
@Petrowitsch
Der entscheidende Unterschied ist die behauptete Bedrohungslage. Russland rechtfertigt sein Vorgehen in der Ukraine – ob zutreffend oder nicht – mit einer existenziellen Bedrohung (NATO-Erweiterung, militärische Einkreisung). Genau daraus leitet Moskau sein Selbstverteidigungsnarrativ ab.
Im Fall Venezuela gibt es keine existenzielle Bedrohung der USA. Weder Maduro noch Venezuela gefährden die staatliche Existenz der Vereinigten Staaten. Hier geht es um Ordnungspolitik, Interessen und Machtprojektion – nicht um Notwehr.
Wer in einer nicht-existentiellen Lage militärisch eingreift und anschließend sagt „selbst schuld“, legitimiert Gewalt allein durch Machtverhältnisse, nicht durch Recht. Das ist kein ethisches Argument, sondern dessen Aufkündigung.
Gunnar Jeschke hat ein solches Argument nie auf die Ukraine angewandt. Er hat Risiken erklärt – nicht Gewalt gerechtfertigt. Sie hingegen erklären im Nachhinein, warum Gewalt „verdient“ sei. Das ist der qualitative Bruch.
Wenn Sie dazu fähig wären, sollten Sie sich für diese Unterstellung sofort entschuldigen.
Lassen Sie doch einfach die Unterstellungen, dann wird auch alles gut.
«Er hat Risiken erklärt – nicht Gewalt gerechtfertigt.»
… und er hat daraus zwingende Handlungsempfehlungen und Bewertungen, nicht zum Vorteil des Opfers, abgegeben. Dass Ihnen so etwas nie aufgefallen ist, bezweifle ich nicht.
@Petrowitsch
Was mir AUFGEFALLEN ist, habe ich Ihnen, denke ich, DEUTLICH zu verstehen gegeben.
Maduro hat Trump wiederholt angeboten, gute Beziehungen auf den Weg zu bringen & eine wirtschaftliche Zusammenarbeit aufzubauen. Zuletzt vor ca. 2-3 Wochen. Die Warnungen als auch Anschuldigungen seitens USA, unabhängig von dem Oberbewohner des WH, sind absolut vorgeschoben. Die Regierung Madura stellte nie eine Bedrohung für die USA dar.
Hören Sie auf, mir Aeusserungen zu unterstellen, die ich nie getätigt habe.
Vom Fredi liegt nun ein Statement vor, darin heißt es u.a.: «Die rechtliche Einordnung des US-Einsatzes ist komplex. Dazu nehmen wir uns Zeit.»
https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/bundeskanzler-friedrich-merz-erklaert-zur-situation-in-venezuela-2401528
Im Grunde sind Politiker die besten Komiker, nicht umgekehrt.
Komplex ist, wie wir die Heuchelei und Unterwürfigkeit kommunizieren wollen.
Da kann die Formulierung schon ein paar Tage dauern.
Überstunden für den Redenschreiber.
Das ist wirklich harte Arbeit und sollte gut bezahlt werden.
Vielleicht kann man etwas aus USA abschreiben.
Das ist tatsächlich Realsatire.
Weitere Stellungnahmen:
Sir Keir bedauert, dass GB an dieser ´Operation´ nicht beteiligt war & benötigt erstmal alle Fakten, um eine Entscheidung über die Konsequenzen der getroffenen Maßnahmen zu treffen.
https://www.bbc.com/news/articles/cy4qgvwxp08o
Micron wiederum benotigt keine weiteren Fakten um den ´US-Einsatz´ zu loben & meldet vorsorglich seinen Lieblingskandidaten für die Übergangsregierung an: Edmundo González Urrutia.
Haben Sie eine andere Haltung erwartet? Ich nicht.
Stromausfälle in Kuba.
Die USA blockieren die Ölimporte aus Venezuela.
Kommt nun zu den bisher verhängten Sanktionen gegen Kuba dazu.
In Kuba befürchtet man einen Angriff der USA.
Auf Kuba hat die USA ja schon Truppen, insofern wäre es leicht auch schnell mit Bodertruppen zu agieren.
Drohungen von Trump gibt es bereits.
Da das Militär in der Region, incl. Inselstaaten, sehr schwach ist, wäre ein Rundumschlag möglich.
Die Opposition in Venezuela weiß nun, welche Politik sie in Zukunft zu verfolgen hat.
Vor lauter Krisenherden weiß man gar nicht, wohin man zuerst schauen soll.
Palästina ist schon lange vergessen, dort hat man den Hilfsorganisationen die Lizenz entzogen.
@Albatros
Überlegen Sie sich mal, was es bedeutet, dass der amtierende Staatschef mit Frau entführt werden konnte.
Ich setzt das in Kontext zur Nominierung für den Friedensnobelpreis von Machado.
Ich setzte das auch in Kontext zu Maidan 2014.
Regimewechsel innerhalb der kapitalistischen Weltordnung sind nur dann stabil,
wenn sie von der hegemonialen Macht des Systems exekutiert oder garantiert werden.
Diese hegemoniale Macht ist zur Zeit die USA.
Ob der Präsident Trump, Obama, Nixon oder eine anderer ist, ist nicht entscheidend.
Das ist schon strange, dass ein Präsident & Frau so einfach entführt werden konnte. Ich tippe auf Verrat in Militär & Geheimdienst inkl. Präsidenten-Leibwache _ also ein Putsch mit auswärtiger Hilfe.
«Ich tippe auf Verrat in Militär & Geheimdienst inkl. Präsidenten-Leibwache»
Ihr könnt Geld haben und Eure Posten behalten oder Ihr könnt um Euer Leben kämpfen.
Die neue Regierung wird diese Leute trotzdem rausschmeissen. Man liebt den Verrat, aber nicht die Verräter.
Nun ja, wenn man den Leuten droht sie würden sonst bei einem Kampf erschossen.
Und bei dem minimalen Personalstand hätten diese Kräfte keine Chance.
Auch das Militär besteht aus relativ wenigen Personen, hätte keine Chance gegen einen US Einmarsch.
Von der militärischen Ausrüstung braucht man gar nicht erst zu reden.
Die Streitkräfte Venezuelas sind zwar nicht bedeutend aber auch nicht soo minimal, um eine Entführung des Präsidenten erfolgreich abwehren zu können. Zumal eine Bedrohungslage im Vorfeld bekannt war, der Einsatz nicht aus heiterem Himmel erfolgte.
I.Ü. verfügt auch Venezuela über weitverzweigte paramilitärische Strukturen. Es wird sich zeigen, wie & ob sie reagieren.
Wie auch immer, das Bedauerliche ist, dass auch dieser Konflikt friedlich gelöst werden konnte. Madura hat Trump wiederholt Angebote für eine konstruktive Beziehung & wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen USA & Venezuela gemacht. Zuletzt im Dezember 2025, leider vergebens.
«Ich tippe auf Verrat in Militär & Geheimdienst inkl. Präsidenten-Leibwache _ also ein Putsch mit auswärtiger Hilfe.»
Ich bin mal gespannt darauf, ob das Volk auf die Straße gehen wird und einen Maidan gegen den Putsch organisieren wird.
Sie verwechseln das mit dem Anti-Maidan.
Nein
«Ich bin mal gespannt darauf, ob das Volk auf die Straße gehen wird»
Laut ARD-Tagesschau (20:00 bis 20:15 Uhr) gab es nach der Entführung Pro-Maduro-Demonstrationen und keine Freudenbekundungen oder Demonstrationen der venezolanischen Maduro-Gegener.
«Ob der Präsident Trump, Obama, Nixon oder eine anderer ist, ist nicht entscheidend.»
Schön, dass sich wenigstens einer hier daran erinnert. Bei den Vorrednern, @Albatros, @pfeifel, scheint das im Bewusstsein noch wenig verankert zu sein.
Was die USA betrifft, dort ist das politische Spitzenpersonal mehr modisches Accessoire, denn selbst politisch wegweisend.
Merke: Das letzte Wort haben die Kapitalgeber!
++Ob die EU nun auch Militärhilfe leistet und Waffen liefert?++
Nö, sie macht sich aber Sorgen um ihre Bürger in Venezuela, zumindest die D*mpfb*ck*
«Die EU hat wiederholt erklärt, dass Herr Maduro keine Legitimität besitzt und sich für einen friedlichen Machtwechsel ausgesprochen. Unter allen Umständen müssen die Grundsätze des Völkerrechts und der UN-Charta gewahrt werden. Wir rufen zur Zurückhaltung auf. Die Sicherheit der EU-Bürger in Venezuela hat für uns oberste Priorität.»
https://x.com/kajakallas/status/2007405051896123707
Der Riss geht nicht nur durch die EU oder durch die deutsche Parteienlandschaft, er geht durch die CDU.
Jürgen Hardt (CDU), außenpolitischer Sprecher der Unionsfraktion, unterstützt das Vorgehen Trumps und der USA.
Roderich Kiesewetter (CDU): „Die USA verlassen mit Präsident Trump endgültig die regelbasierte Ordnung, die uns seit 1945 geprägt hat. Venezuela ist zwar ein Unrechtsstaat, aber kein Iran, der Nachbarländer wie Israel in der Existenz bedroht»
War da nicht was mit Guyana?
@Petro
Was komm’Se denn mit dem alten Hut?
https://www.deutschlandfunk.de/venezuela-guyana-essequibo-grenzkonflikt-100.html
Lenken Sie mal nicht ab 😉
Gruss
Das ist schön, daß man sich Sorgen macht.
So kleinlaut ist man gar nicht gewohnt.
Dann kann man das in Mexiko und Kuba ebenfalls so handhaben.
Bei Kuba wäre ich mir nicht so sicher. Es wird dort nicht einfach sein, Militärangehörige in Schlüsselpositionen zu bestechen. Das kubanische Militär bzw. deren obere Instanzen kontrollieren in großen Teilen lukrative Wirtschaftsbereiche, dementsprechend profitieren sie ganz gut von diesen Einnahmen. Außerdem verfügt Kuba neben den regulären Streitkräften über ca. 1 Mio paramilitärische Reservisten.
Ich meine nicht Bestechung.
Die US Blockade war so massiv, da genügen auch die Truppen nicht mehr.
Man hat nicht einmal genug Treibstoff.
Immerhin soll eine Revolution durch die USA ausgelöst werden und die Blockade hat einen enormen Umfang.
Das betrifft alle Lebensbereiche incl. Militär.
Man scheute zwar bisher einen direkten Angriff, aber seit Trump ist das passé.
Da einige Länder auf der Liste stehen, ist durchaus mit einem weiteren Angriff zu rechnen.
Aber auch so ist der Schaden beträchtlich, nicht nur in Venezuela.
Glauben Sie, dass Trump US-Truppen nach Venezuela entsandt hätte? Ich denke, dass selbst er weiß, dass so eine Aktion gehörig schief laufen kann, s. Afghanistan. So wie er es nun gemacht hat, ist doch viel komfortabler & vergrätzt die MAGA-Fans nicht, die gegen US-Interventionen eingestellt sind. Außerdem kann er nun bis zum Abwinken damit prahlen, wie superkompetent die US-Einsatzkräfte sind & nicht so unfähig wie die russischen, die es in 4 Jahren nicht einmal geschafft haben, die Regierung in Kiew abzusetzen…
Glaubt man Kyrylo Budanov, so hat die russische «Spezialoperation» gegen Kiew Ende Februar 2022 hauptsächlich deshalb nicht geklappt, weil die Ukraine einen Doppelagenten hatte, der den Plan des Einfliegens der Spezialkräfte über den Flugplatz Hostomel (Antonov) in Erfahrung brachte. Den Russen gelang es zwar kurzzeitig, den Flugplatz unter Kontrolle zu bringen, aber die Landebahnen sollen unbrauchbar gemacht worden sein und die Ukraine führte recht bald Kräfte zum Gegenangriff heran. Wenn die Russen über den Flugplatz grosse Kontingente hätten einfliegen können, wäre die Lage für Selenskiy kritisch gewesen.
Der Doppelagent hat nicht lange überlebt. Der ukrainische Inlandsgeheimdienst SBU hat ihn liquidiert. Ich vermute, dass die Russen dem SBU Falschinformation zugespielt haben.
Kann sein, muss aber nicht. Den Aussagen von Budanov würde ich so weit trauen wie ich eine Waschmaschine werfen kann.
Ich habe seinerzeit vermutet, dass den Russen signalisiert wurde, dass in Kiew eine Crew für den Machtwechsel bereitsteht. Das erwies sich entweder als Fake oder scheiterte aus anderen Gründen. Ansonsten macht das Vorrücken auf Kiew keinen großen Sinn, Odessa wäre in strategischer Hinsicht sinnvoller gewesen.
Nun ja, was Trump heute sagt, muß morgen keine Gültigkeit mehr besitzen.
So war es einfacher.
Wäre das nicht möglich gewesen, wer weiß.
Es waren mehr Truppen/Kriegsschiffe dort auf See als man für die jetzige Aktion gebraucht hat.
Es gab auch vorher schon Sabotageaktionen.
Die Toten insgesant sind noch unklar.
Auch Zivilisten sollen darunter sein.
@Mymind
>>>Ich habe mit Außenminister Marco Rubio und unserem Botschafter in Caracas gesprochen. Die EU verfolgt die Lage in Venezuela aufmerksam.
Die EU hat wiederholt erklärt, dass Herrn Maduro die Legitimität fehlt und sich für einen friedlichen Machtwechsel ausgesprochen. Unter allen Umständen müssen die Grundsätze des Völkerrechts und der UN-Charta geachtet werden. Wir rufen zur Zurückhaltung auf.
Die Sicherheit der EU-Bürger im Land hat für uns höchste Priorität.<<<
Was heisst das nun konkret?
Meine Übersetzung:
Alles Gut. Wir begrüssen das Vorgehen.
Machado gilt als die zentrale Hoffnungsträgerin für ein neues Venezuela. In der Berliner Zeitung wird sie jedoch auch kritisch als „US-freundlichste Oppositionelle“ analysiert, die die Privatisierung des Ölsektors vorantreiben will. Ein aktueller Beitrag bezeichnet ihr Programm als mögliches „Comeback der alten Eliten“.
Die Weichen sind gestellt…
Es wird sich zeigen, wieviel Rückhalt Machado in der Bevölkerung hat. Ich kann mir vorstellen, dass die Mehrheit aufgrund der Wirtschaftslage ausgelaugt ist & keinen Widerstand leistet. Irgendwann ist der Punkt in einer Gesellschaft erreicht, beei dem radikale Eingriffe hingenommen werden, in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Ich befürchte allerdings, dass der alten | neuen Elite das Gemeinwohl nicht an oberster Stelle steht.
@Mymind
>>>Ich befürchte allerdings, dass der alten | neuen Elite das Gemeinwohl nicht an oberster Stelle steht.<<<
Davon gehe ich auch zu 100 Prozent aus.
Allerdings stand das GEMEINWOHL auch noch NIE bei den europäischen Regierungen an erster Stelle, würde ich sagen…
Die Bevölkerung bekommt sicher einige Krümel ab, wenn die neue Regierung die Bodenschätze US Unternehmen überläßt.
Das beschissene an der ganzen Sache ist, dass bei einer gescheiten & sozial ausgewogenen Politik der Ölreichtum Venezuelas eine gute Grundlage für wirtschaftliche Stabilität bieten würde, von der die Bevölkerung profitieren würde. Aufgrund von Sanktionen & Embargo wurde dies massiv erschwert bis unmöglich gemacht. Unnötig zu erwähnen, wer die üblichen Verdächtigen sind, die sich daran beteiligten. Ich habe so einen Brast auf diese Fressen…
@Mymind
>>>Ich habe so einen Brast auf diese Fressen…<<<
Schön, dass Sie als Frau das Fluchen hier mal übernehmen 🤣😅😂
Ich trau mich immer nicht…
Das gelingt mir inzwischen hervorragend, ansonsten bin ich weitgehend ein auf Harmonie bedachter Mensch.
Manche werden Krümel abbekommen, aber nicht die Mehrheit oder die Armen. Nenne mir ein Land, in dem USA oder NATO intervenierten oder einen Regime Change ausübten & es danach einen wirtschaftlichen Aufschwung gab, der dem Gemeinwohl zugutekam.
«Nenne mir ein Land»
Es ist schon schwierig, unter den Interventionen der letzten beiden Jahrzehnte noch Länder zu finden, die hinterher keine «failed states» waren.
«dass die Mehrheit aufgrund der Wirtschaftslage ausgelaugt ist»
War die Wirtschaftslage zu den letzten Wahlen noch anders? Da hätte man doch für einen Kurswechsel stimmen können? Oder war man schon zu ausgelaugt, von wem auch immer?
Wie in vielen anderen Ländern gab es nur die Wahl zwischen Pest & Cholera. Entweder weiter so mit Sanktionen, die die Wirtschaft erwürgen, oder Ausverkauf der Ressourcen & Bereicherung der Elite. So oder so, für die Mehrheit ändert sich nichts.
«Was heisst das nun konkret?»
Wir können das offiziell nicht gutheissen, weil wir uns dann selbst widersprächen. Aber, Herrgott nochmal, es sind die USA. Wir werden es ganz sicher nicht verurteilen.
«Aber, Herrgott nochmal, es sind die USA. Wir werden es ganz sicher nicht verurteilen.»
Was genau das beweisen würde, was nicht mehr zu beweisen notwendig ist, nämlich die demokratische Farce des Westens, was die Einhaltung von Völkerrecht, Menschenrechte und die dafür installierten Institutionen betrifft.
Wie blöde sind zudem dann noch die EU-Politiker, sich gegen diese ‚Flexibilität‘ der Rechtlosigkeit zu wenden und ausgerechnet berechtigte Sicherheitsinteressen Russland in der der Ukraine zu ignorieren, ja sogar zu bestreiten.
Letztlich also alles im Interesse der USA und zum Schaden Europas selbst.
Und wem fällt das vor allem wieder ‚auf die Füße‘? Klar doch, all jenen, die sich den Begriff der unvermeidbaren notwendigen Reformen anhören dürfen/müssen. Also den Euphemismus dessen, was den Profit des Kaptals weiterhin zu Lasten der Arbeitnehmer erhalten soll. Quasi ein neues Hartz 5, wiederum mit Beteiligung der SPD.
++Wie blöde sind zudem dann noch die EU-Politiker, sich gegen diese ‚Flexibilität‘ der Rechtlosigkeit zu wenden und ausgerechnet berechtigte Sicherheitsinteressen Russland in der der Ukraine zu ignorieren, ja sogar zu bestreiten.++
Blöde sind die zwar auch weil zu kurzsichtig aber sie sind insbesondere solipsistisch & rücksichtslos. Nicht vergessen: Der Ölreichtum in Venezuela könnte auch die EU mit Öl versorgen & damit komplett vom russischen Öl unabhängig machen (Indien wird not amused sein, Saudi-Arabien & Co auch nicht). Wird vermutlich teurer sein, aber kein Preis ist offenbar hoch genug, um Russland zu ruinieren.
Trump sagt nun über Machado: «Ich denke, es wäre sehr schwierig für sie, die Führungsposition zu übernehmen, da sie weder die nötige Unterstützung noch den nötigen Respekt im Land genießt…Sie ist eine sehr nette Frau, aber ihr fehlt der Respekt der Bevölkerung.» Angeblich wolle die Vizepräsidentin von Venezuela, Dlcy Rodriguez, mit den USA zusammenarbeiten. Diese wiederum fordert die Freilassung von Maduro.
Typische Desinformation nach Trumpscher Manier oder Big Deal? Gar ein Deal zwischen Trump & Putin, indirekt auch mit Xi, dass zukünftig keiner in dem Hinterhof des anderen herumtreiben?
@Mymind
So langsam werden ich von Ihren Nachrichten unheimlich verunsichert. 🤔
Wir hier in Europa werden die letzten sein, die halbwegs zuverlässige Informationen erhalten werden.
Wenn die CIA mit drin ist, heisst das für mich mind. 50 Jahre warten…
Um Himmels Willen, unheimlich verunsichern möchte ich niemanden. Ich denke hier nur schriftlich, am liebsten ohne Geländer oder zumindest um die Ecke 🙂
Ja klar, Rodriguez fordert die Freilassung von Maduro, was soll sie auch anderes sagen ohne als Verräterin gebrandmarkt zu werden? Es ist dennoch außergewöhnlich, dass sie von Trump als Interimspräsidentin in Betracht gezogen wird, obwohl sie auf der US-Sanktionsliste steht, i.Ü. auch auf den Saktionslisten von EU + Kanada + Schweiz etc.
@Mymind
«Venezuela: Vizepräsidentin Rodríguez fordert von den USA Maduros Freilassung
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International
Venezuela: Vizepräsidentin Rodríguez fordert von den USA Maduros Freilassung
3 Jan. 2026 21:19 Uhr
«Die venezolanischen Behörden bestehen auf der sofortigen Freilassung von Nicolás Maduro und seiner Frau. Das geht aus einer Erklärung der Vizepräsidentin Delcy Rodríguez im venezolanischen Fernsehen hervor. Das Land sei bereit, sich gegen Aggression und Versklavungsversuche zu verteidigen.
Venezuela: Vizepräsidentin Rodríguez fordert von den USA Maduros Freilassung
Venezuelas Vizepräsidentin Delcy Rodríguez äußerte sich in einer Fernsehansprache an die Nation zur Lage des Landes nach der US-Intervention und Entführung des Präsidenten Nicolás Maduro. Entgegen der Behauptung von US-Präsident Trump, sie habe sich in einem Telefonat mit US-Außenminister Marco Rubio zur Zusammenarbeit mit den USA bereit erklärt, sagte Rodríguez, es gebe nur einen Präsidenten Venezuelas, und sein Name sei Nicolás Maduro Moros. Rodríguez besteht demnach also weiterhin auf der Legitimität des von US-Soldaten entführten und nach New York verbrachten Maduro.
Die venezolanischen Behörden würden auf der sofortigen Freilassung Maduros und seiner Gemahlin bestehen, so die Erklärung von Delcy Rodríguez. Bezüglich der Ansprüche von US-Präsident Trump auf den Ölreichtum Venezuelas entgegnete Vizepräsidentin Rodríguez, die Ölquellen gehörten dem Volk. Die Führung Venezuelas werde die natürlichen Ressourcen des Landes zu schützen wissen.»
@Mymind
https://reporters.live/publication/ssha-vskryli-venesujelu/
Kann ich nicht verifizieren, allerdings sind einige der Aussagen plausibel…
@Mymind
«Gar ein Deal zwischen Trump & Putin, indirekt auch mit Xi, dass zukünftig keiner in dem Hinterhof des anderen herumtreiben?»
Ich sehe schon, Sie nehmen den Titel des Blogbeitrags ernst. Sie schuerfen tiefer.
Die drei Grossen teilen sich die Welt auf. Das nennt man dann «multipolare Welt».
Ich glaube, da ist was dran. 😉
Derweil kündigte der argentinische Präsident Milei vor 2 Tagen ein Bündnis zwischen südamerikanischen rechtsgerichteten Staaten an. Er erklarte:»Unser Vorschlag wird darin bestehen, die Ideen der Freiheit zu bekräftigen und dem Krebsgeschwür des Sozialismus in seinen verschiedenen Formen entgegenzutreten: sei es der Sozialismus des 21. Jahrhunderts oder der sogenannte Woke- Sozialismus , ganz zu schweigen von den extremsten Ausprägungen“.
https://elpais.com/argentina/2026-01-02/javier-milei-impulsa-un-bloque-regional-contra-el-cancer-del-socialismo.html
Südamerika _ der nächste Krisenherd?
Vielleicht ein Pausenfüller bis zur richtigen Krise.
Wer stürmt nun das Weiße Haus und nimmt Trump gefangen, für den internationalen Gerichtshof?
Wird es einen Haftbefehl geben?
Oder doch nur Sanktionen?
Oder, wir stehen wie ein Mann hinter unseren amerikanischen Freunden.
Zumindest solange, wie Steinmeier nicht entführt wird.
Aber das Risiko schätze ich sehr gering ein.
Wobei, vielleicht dann doch nur eine Protestnote und Baerbock wird Präsidentin.
@Albatros
«Wer stürmt nun das Weiße Haus und nimmt Trump gefangen, für den internationalen Gerichtshof?»
Von denen dürfte sich doch sicher jemand anbieten:
https://static.esquire.de/0x0:2840×1598/2560×1440/images/2021-07/avengers-endgame-marvel.jpg
Bedauerlich, dass es solche Möglichkeiten leider nicht gibt.✊
Gerade fällt mir ein, hat er damit nicht den Niedergang des Westens beschleunigt? Langfristig gesehen.
Auf der Welt gibt es nicht nur EU, USA und einige Andere. Die hören auch Radio oder nutzen TV und Zeitungen.
@Albatros
>>>Gerade fällt mir ein, hat er damit nicht den Niedergang des Westens beschleunigt? Langfristig gesehen.<<<
Dazu bedarf es eines Trumps nun in keiner Weise.
Das machen die HIER regierenden schon selbst.
Leider…
«Gerade fällt mir ein, hat er damit nicht den Niedergang des Westens beschleunigt? Langfristig gesehen.»
Ich denke, diesbezüglich ist die Aktion neutral. Die USA machen das seit Jahrzehnten in unregelmässigen Abständen immer wieder mal. Sie sind deswegen bisher nicht zusammengebrochen.
Niedergang bedeutet ja noch kein Zusammenbruch.
Aber die Zeiten haben sich geändert, in Asien, BRICS usw.
Trump erklärt:„Wir werden das Land führen, bis eine sichere, ordentliche und gerechte Machtübergabe möglich ist.“
Damit ist eigentlich klar, dass es venezuelanische Helfershelfer gibt.
@Mymind
Regierungserklärung auf X:
https://x.com/AGPamBondi/status/2007428087143686611
Nicolas Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores wurden im Südbezirk von New York angeklagt. Maduro wird der Verschwörung zum Drogenhandel und Terrorismus, der Verschwörung zum Kokainimport, des Besitzes von Maschinengewehren und Sprengkörpern sowie der Verschwörung zum Besitz von Maschinengewehren und Sprengkörpern beschuldigt. Sie werden sich bald vor amerikanischen Gerichten und auf amerikanischem Boden der vollen Härte des amerikanischen Justizsystems stellen müssen. Im Namen des gesamten US-Justizministeriums möchte ich Präsident Trump für seinen Mut danken, im Namen des amerikanischen Volkes Rechenschaft zu fordern, und unseren tapferen Soldaten meinen tiefsten Dank aussprechen, die diese unglaubliche und äußerst erfolgreiche Mission zur Festnahme dieser beiden mutmaßlichen internationalen Drogenhändler durchgeführt haben.
https://www.mdr.de/nachrichten/welt/video-venezuala-angriff-usa-maduro-trump-102_zc-4797399c_zs-7393dd2d.html
«Die USA wollen Venezuela vorerst selbst führen, wie Präsident Trump auf einer Pressekonferenz in Mar-a-Lago erklärte.»
Aha, dann folgt wohl eine Säuberung. einsetzen von genehmen Politikern und Übergabe der Wirtschaft an US Unternehmen. Natürlich nur die lohnenden Bereiche.
Wann gibts einen Haftbefehl aus DenHaag?
Meine Einschätzung von Trump wurde überholt.
Das hätte ich ihm, zum jetzigen Zeitpunkt, in dieser Form nicht zugetraut.
@Albatros
>>>Meine Einschätzung von Trump wurde überholt.
Das hätte ich ihm, zum jetzigen Zeitpunkt, in dieser Form nicht zugetraut.<<<
Ich gehe sogar noch weiter mit der Einschätzung:
Das bringt Trump vor den Midterms noch MASSIV Zugewinn.
Es wird für die Demokraten immer schwerer…
«Das bringt Trump vor den Midterms noch MASSIV Zugewinn.»
Vermutlich schon. Vom Ethischen abgesehen, ist es eine der kompetentesten Aktionen der Militärgeschichte. Es ist nur eben so: Wenn man schon vom Ethischen absieht, war die Aneignung der Krim durch Russland 2014 noch kompetenter durchgeführt.
«Wann gibts einen Haftbefehl aus DenHaag?»
Geht nicht, weil Hague Invasion Act. Die sind gerade so schön in Uebung mit Invasionen, dass die Richter in Den Haag das schön bleiben lassen werden. Wer will sich schon mit dunkler Sonnenbrille und Kopfhörern auf einem US-Kriegsschiff wiederfinden?
War eher eine rhetorische Frage.
«Das hätte ich ihm, zum jetzigen Zeitpunkt, in dieser Form nicht zugetraut.»
Jetzt könnte ich arrogant sagen: «Ich schon». Nicht der Person Donald Trump, aber den Regime.
Das spare ich mir. Aber ich denke, wir befinden uns in einer ähnlichen Situation wie Europa zur Zeit des dreissigjährigen Krieges, nur eben global und mit katastrophaleren Waffen.
Gute Nacht.
Hey liebe Altglaeubige, was regt ihr euch denn so auf?
IST NICHT UNSER KRIEG.
Sicher?
Habe ich hier erst gelernt.
Ich lebe schliesslich in Deutschland und da gibt’s genug Probleme. Was gehen mich da zwei aufgeblasene amerikanischen *d**t*n an, die sich kloppen?
Aber strategisch (?) war diese Spezialoperation schon top. Wenn man dagegen andere sieht… Muss der Mossad dahinterstecken.🤣
Anders kann ich mir das nicht erklaeren 😉
Na ja, stimmt bisher schon.
Nur der Benzinpreis heute sagt mir, wir bezahlen mit.
@Albatros
>>>Nur der Benzinpreis heute sagt mir, wir bezahlen mit.<<<
Das hat jetzt aber NOCH nicht Trump zu verantworten.
Das ist die erhöhte CO2 Umlage ab 2026.
Da wird nicht nur das eigenen Tanke teurer…
Zum Glück kann ich dem ausweichen, indem ich nach Tschechien fahre 😊
Nein, schon vor Kurzem hatten seine Machenschaften Auswirkungen auf dem Ölmarkt.
Noch ist es kein Krieg im herkömmlichen Sinn, außerdem zieht die herbeigewünschte Analogie nicht.
Wie mans nimmt.
Würde Trump entführt und Tote/Raketen/Sprengungen wären zu beklagen wäre es Krieg.
Sie vergaßen Melania 🙂
Sicher, wären die BRICS-Staaten so durchgeknallt wie die NATO-Staaten, hätten im Vorfeld Venezuela massiv aufgerüstet & würden sich nun anschicken, Waffen in 3-stelliger Milliardenhöhe zu liefern + militärische Informationen, dann wäre das ein Krieg. Vorausgesetzt die Venezuelaner wären so durchgeknallt wie…
Wir liefern dem Land praktisch das gesamte Waffenarsenal, von Handfeuerwaffen bis hin zu Flugzeugen“, sagte Alexei Zhuravlev, Mitglied des Verteidigungsausschusses der russischen Duma, dem Unterhaus des Parlaments. Zhuravlev sagte, die Details darüber, welche Waffen Russland nach Venezuela schickt, seien vertraulich, doch es gebe keine „Hindernisse für die Lieferung neuer Entwicklungen“ an ein befreundetes Land wie die Oreshnik-Rakete oder Moskaus Kalibr-Marschflugkörper, die bereits umfassend gegen ukrainische Ziele eingesetzt werden.
https://www.fr.de/politik/helfen-waffen-fuer-maduro-russland-will-venezuela-im-kampf-gegen-die-usa-zr-94041868.html
Selbst die Leibgarde von Maduro kam ja wohl aus Kuba.
«IST NICHT UNSER KRIEG.»
KoreaVietnamAfghanistanRuandaSudanPälästinaIrakLibyienUkraineVenezuela, es war noch nie mein Krieg. Ich fand immer friedliche Koexistenz megageil. Aber das scheint eine Minderheitsmeinung zu sein, immer noch.
Bei der Ukraine hatte sich die Baerböckin allerdings verplaudert.
Ein gnädiges Schicksal hat es mir erspart, Annalena Barböck zu sein.
Baerbock
@ Izi
Nee, versprochen. Das war schlicht falsch. Sie ist eben nicht nur in der Beziehung nur eine suboptimale Aussenministerin gewesen.
Und nun wird es ihr noch tausend Jahre angehangen.
Allerdings von gewisser Seite wird diese Putin’sche Erzaehlung dankbar immer und immer wieder weitererzaehlt.
Als ich in der Lausitz Kind war, hiess es: Gesagt ist gesagt.
Unter Intellektuellen heisst es: Freud’scher Versprecher.
Nun ja: Die guten alten Zeiten sind mit Trump 2.0 nun entgueltig vorbei.
Heute spricht man postmodern 😉
Man muß weit nach unten scrollen.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/welt/trump-ist-offen-f%C3%BCr-angriffe-auf-mexiko-und-kolumbien/ar-AA1S0XWn
https://www.morgenpost.de/politik/article410485788/trump-schliesst-angriffe-auf-mexiko-und-kolumbien-nicht-aus.html
Machado, die Nobelpreisträgerin, die Trump…lach…den Preis gewidmet hat, hält Trump für ungeeignet als Präsidentin.
Hätte sie sich wohl nicht gedacht.
Die Drohung, evtl. weitere Länder anzugreifen ist selbst für USA nicht alltäglich.
Was wird folgen?
Verwerfungen, massive Aufrüstung in vielen Ländern, Verarmung, Kriegsgefahr, Völkerrecht noch massiver unter Druck.
Auch hier macht sich weiter Duckmäusertum breit und Aushöhlung von sogenannten Werten.
Was wollen wir eigentlich verteidigen?
Unsere Freunde und Partner?
Unsere eigenen Werte?
Welche sind das nochmal?
Was ein demokratischer Staat kann und darf steht auch einer Diktatur zu, könnte man sagen.
Für wen gilt das Völkerrecht?
Für wen das Seerecht?
Und keiner sollte sagen, wir haben damit nichts zu tun.
Wir sind genau so schuldig, da gibt es keine Ausreden.
Trump kündigt bereits die Übernahme der Öl Geschäfte durch US Unternehmen an.
So schnell.
Der Gute versteckt nicht einmal mehr seine Intention zu dem Angriff.
Ein ehrlicher Typ.
Zum Glück haben wir keine Bodenschätze. Wir sollten auch nicht danach suchen.
*Zum Glück haben wir keine Bodenschätze. Wir sollten auch nicht danach suchen.*
Kommt drauf an. Blöd nur, wenn schon einer vorher die Hand drauf hält. Als ob die EU zu Bruxel von der Leien kein Imperium sein möchte? Oder wollen sie nur eine andere Art von Imperium sein?
Übermäßig vertrauen würde ich da niemandem.
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-venezuela-konflikte-militaer-100.html
«Das nationale Interesse der USA gelte Venezuelas Öl und Wohlstand, sagte der ehemalige CIA-Direktor John Brennan im Interview mit CNN. Statt Maduro zu schnappen und die Zukunft Venezuelas dem eigenen Volk zu überlassen, sagt Brennan, sehe Trump die Gelegenheit, sich den Ölreichtum Venezuelas anzueignen.»
Wenn wir ihm glauben wollen, würde es zeigen, daß wir hier nicht die Dümmsten des Universums sind.
Gut, es sind nicht Wenige, die das vermuteten.
Neu ist, daß selbst prominente Personen in USA dies öffentlich so benennen.
Man fühlt sich so stark, daß man Lügen nicht mehr für notwendig erachtet.
Vorteil ist, auch einfache Geister verstehen die Sachlage nun auch.
Und Personen, die die Lage analysieren und Schlußfolgerungen ziehen, sind nun nicht mehr Angriffen ausgesetzt und werden der Verschwörungstheorie bezichtigt.
Man kann sich nun auf direkt handelnde Personen oder ehemals in verantwortlicher Position gewesenen beziehen.
Zur Corona-Aufarbeitung, Schrappe-Beiträge im Cicero in 5 Teilen, vom 27. bis 31. 12.2025 erschienen;
Als Einstieg der 5. Teil, dort sind alle vorherigen Beiträge und ein pdf der ganzen Serie verlinkt:
Serie: Corona-Aufarbeitung – Teil 5: Die Krise des Kapitalismus – Cicero – Matthias Schrappe
Enthält sehr viele lesenswerte Denkanstöße. Schon die Thesenpapiere der so genannten Schrappe-Gruppe während der Coronazeit waren seltene Leuchttürme im Medienwald, .
Sorry, das zweite Link ging verloren:
… Leuchttürme im Medienwald.
Das zweite Link funktioniert nicht. Ich habe Schrappe doch als «politische Einsicht» eingeordnet.
Heir die damaligen Leuchttürme im Medienwald: https://www.schrappe.com/ms2/akt24.htm
Die AfD ist ein Meister der emotionalen Ausbeutung – Tagesspiegel – Interview mit Wilhelm Heitmeyer vom 20.10.2018
https://www.tagesspiegel.de/kultur/die-afd-ist-ein-meister-der-emotionalen-ausbeutung-5535469.html
Wie erklärt sich die Rechtsentwicklung und die damit verbundene Entdemokratisierung. (Hinweis entnommen aus Blödmaschinen II von Markus Metz/Georg Seeßlen)
https://www.suhrkamp.de/buch/bloedmaschinen-ii-t-9783518128466
«»Mit das Klügste und Erhellendste, was man über eine der entzündeten Wurzeln dieser Zeit lesen kann. Es geht um rechte Narrative und gesellschaftliche Regressionen, um Rückzug aus Angst, um die wütende Ablehnung der Wahrheit und, leider, die Bereitschaft zur Dummheit. Großartig geschreiben für alle, die wissen wollen warum das Blöde auf dem Globus so mächtig geworden ist.«
Martin Bialecki, Chefredakteur, Internationale Politik»
Hm, vielleicht. Georg Seesslen ist mir ein Begriff, zumal da auch immer mal wieder gute Artikel in der «Jungle World» von ihm drinstehen. Das von Ihnen empfohlene Buch wollte ich mir ja eigentlich fuer den langen Urlaub jetzt von halb Dezember ueber Neujahr hinaus kaufen. Aber bevor ich in der Buchhandlung zum Suchen kam, sind mir die Narren uebern Weg gelaufen.
Da Sie aus dem «Westen» sind, wuerde ich Ihnen das auch mal empfehlen: die ganze DDR ungeschminkt von Anfang bis Ende.
https://www.suhrkamp.de/buch/christoph-hein-das-narrenschiff-t-9783518432266
PS: «Den Herrschenden den Saft abdrehen…Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten.» wird hier in Deutschland leider auch von denen da unten nicht so richtig verstanden 😉
«Den Herrschenden den Saft abdrehen…Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten.»
Das ist auch eine Illusion. Die Herrschenden heissen Herrschende, weil man ihnen den Saft nicht abdrehen kann. Sie kontrollieren den Safthahn.
«Das ist auch eine Illusion.»
Nein, nur dann, wenn Sie genügend aus der Klasse der ‚Beherrschten‘ finden, die gegen ihre eigenen Intressen diesen Zustand erhalten.
Kommen Sie, so naiv können Sie nicht sein. Selbst wenn die plötzlich erleuchtet würden, was wollten die denn tun? Wenn Wahlen etwas ändern könnten, …
«Kommen Sie, so naiv können Sie nicht sein.»
Doch, so naiv bin ich!
Allerdings wird es, wie Sie sagen, mit Wahlen allein nicht gelingen. Dazu bedarf es schon ein wenig mehr organisierter, übergreifender Kooperation.
Denn auch das, was heute unserem gewohnten Standard von Demokratie entspricht, ist natürlich nicht mit Wahlen allein erreicht worden (vom Himmel gefallen).
Und persönlich kann man sich selbst ja mal checken, wie man sich denn so in gewissen beruflichen Weichenstellungen verhalten hat, sich entweder konform aufgestellt oder klar die Position vertreten hat, die dem entspricht, was man selbst als richtig erkannt hat (aber das nur am Rande). Und sich damit Nachteile oder gar einen Exit verschafft hat.
Die Summe vieler Einzelverhalten kann zudem bewirken, was man ansonsten als ’nicht änderbar‘ zur Ausrede benutzt oder in der Resignation verfällt.
«Da Sie aus dem «Westen» sind, ..».
Danke, das ‚Narrenschiff‘ gerne aufgenommen, wenngleich die Liste der zeitlich nicht mehr zu lesenden Bücher bei mir immer länger wird. Frust, Frust.. 🤦♂️
Wem sagen Sie das! Listen aufzustellen habe ich schon lange aufgegeben.
Eigentlich habe ich gar keine Zeit zum Lohn-Arbeiten. 😉
Und wenn man wirklich mal Zeit haette, zieht der @Izi an wie ein Magnet 😂
«Eigentlich habe ich gar keine Zeit zum Lohn-Arbeiten.»
Tja, das habe ich früher auch so gesehen.
Aber irgendwie dabei den Spagat finden und vor allem fit bleiben für die Zeit, wenn man ‚die Arbeit los ist/Rente‘, also die positive Beschreibung für ‚Arbeitslosigkeit. 🤞
(Aber möglichst nicht alles auf später verschieben – man hat es bereits vorher geübt -, was ansonsten später dann viel schwerer fällt oder nicht mehr gelingt.)
t)
Den habe ich tatsächlich hier bei «Tiefer schürfen» eingestellt. Ich bin inzwischen ebenfalls der Meinung, dass es eine Krise der Gesellschaft ist, nicht nur der Parteien.
Das Versagen der Parteien hat allerdings auch einen Beitrag dazu geleistet. Die Parteienkrise und die Gesellschaftskrise befeuern einander gegenseitig.
Ich denke fast resignierend, die Gesellschaft, die sich alle (links, rechts, mitte, quer, queer, seitenverkehrt…und deren tausende von Grautoenen) wuenschen, gab es nie und wird es auch nie geben.
Tja, der Traum ist aus.
Nun ja, der Rio Reiser ist nicht mehr.
Aha. Sie haben noch mal tiefer gechuerft.
Ja, es ist vorbei. Aber vielleicht sitzt er ja auf einer Wolke.
Rebecca
Diether(also der, der kein Knecht im Team Sarah sein darf) hat einen Roman geschrieben. Katarina, unsere Größte aus Nischeltown hat das Buch für die Berliner Pravda gelesen und für gut befunden.
Klingt erst mal interessant, beleuchtet die Zeit von 1947-1995 in einer Stadt am Main, wo ein kleiner FSV und eine große Eintracht zu Hause sind und der Mord an einer Rosemarie Nitribritt zum spektakulärem Skandal wurde.
Darf man es Eskapismus nennen, in der heutigen Zeit einen Roman über den Nitribitt-Skandal zu schreiben?
Wenn man 75 Jahre alt ist, warum nicht…
Ja, ich bin natürlich dafür, dass jeder schreiben kann, was er will und das Buch scheint sich zu verkaufen.
Allerdings ist auch 75 Jahre zu jung, um den Nitribitt-Skandal als solchen erlebt zu haben. Der Mann war ein Kind, als das geschah.
*Der Mann war ein Kind, als das geschah.*
Der Dehm scheint aber ne Mutter und ne Oma gehabt zu haben, welche Zeugen der Umgebung der Nitribitt waren.
Vielleicht gehört das zu seinem Leben dazu, was er verarbeitet.
Ich kenn da ja auch nur den Film, Horst Krause in der Paraderolle des rheinischen Kapitalisten, der auf Engländer/Franzosen zeigt und sagt, was die haben den Weltkrieg gewonnen, haha.
Ist wie bei der Hamburger Verwandschaft von Werner Holt. Fett schwimmt oben.
Nun ja, der Diether, der fuer ein Zusammengehen von linken und rechten «Patrioten» wirbt, der wird mir immer unheimlicher 😉
https://www.compact-online.de/den-taetern-auf-der-spur-interview-mit-diether-dehm/
Horst, Klaus und Diether – Männer der Achtziger, der eine kommissarte unothodox durch den Pott, der Zweite sang mit seiner Band die erdigen Lieder und der Dritte lieferte die Texte dazu)))Arbeiterklasse pur)))
Sorry Sportsfreund und Kulturbeauftragter,
Sie sind mir doch glatt bei dem ganzen Geschwurbel hier untergegangen 😉
«Arbeiterklasse pur»
Na, wenn Sie das so sagen, wird das schon so stimmen.
Yo, der Diether mag ja den realen Kriminalfall von damals noch mal richtig VT-maessig und spannend aufgerollt haben, hm…Trotzdem, Ist eben der Diether 😭
Hallo @pleifel: Links, die nach links fuehren. Gruss.
Martin Sonneborn bringt es in dem Artikel der jw auf den Punkt, was ‚westliche Heuchelei‘ betrifft (meine Formulierung):
Sonneborn: Westliche Werte und der Iran – jw – 14.01.2026
https://www.jungewelt.de/artikel/515580.sonneborn-westliche-werte-und-der-iran.html?sstr=sonneborn
Doch ich frage mich schon, warum Sonneborn, den ich lange, lange, lange sehr geschaetzt habe, nicht wenigstens auch ein kritisches Wort ueber die Regimes von Maduro und im Iran verliert.
Das Schlechtere ist der Freund des Schlechten, sozusagen.
Schade.
«Schade» und «geschätzt habe»?
Der Schwerpunkt seiner Kritik liegt doch wohl auf der Hand oder? Sollte er jetzt nicht auch noch die anderen Autokraten, wie z.B. Putin ‚abarbeiten‘?
Natürlich, der Artikel hätte auch länger ausfallen können, aber er wird auf eine gewisse Länge abgesprochen worden sein.
@pleifel
>>>Der Schwerpunkt seiner Kritik liegt doch wohl auf der Hand oder? Sollte er jetzt nicht auch noch die anderen Autokraten, wie z.B. Putin ‚abarbeiten‘?<<<
nera meint aber nicht Putin, sondern, warum Sonneborn bei seiner Betrachtung der Ereignisse in Venezuela und Iran nicht den GESSLERHUT grüsst.
Das verlangt nera halt. Sonst wird es schwierig.
Man sollte halt vorher einen Disclaimer schreiben, der diese Punkte beinhaltet.
Sonst wirkt man unehrlich…
«Sonst wirkt man unehrlich.»
Mir zeigt das eher die Gründe auf, warum sich linksorientierte BürgerInnen so schwer tun, zu gemeinsamen politischen Erfolgen zu gelangen.
@pleifel
Lesen Sie mal den Beitrag:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144765
«Ein Artikel von Edgar Göll
Die jüngsten Aktionen der US-Regierung und ihrer Hightech-Militärmaschinerie treiben einem Tränen in die Augen – Tränen einerseits aus Trauer für die Opfer und Zerstörungen, und Tränen andererseits aus Zorn über die ungebremste Furie eines irrsinnigen Narziss inmitten eines kranken, im relativen Niedergang befindlichen Gesellschaftssystems. Während in Deutschland und der EU manche Spitzenpolitiker der Mitteparteien offenbar Probleme mit der vermeintlichen Komplexität dieser Terrorpolitik der USA haben, ist die rechtliche Bewertung jedem unvoreingenommen Menschen klar. Doch was sind die Folgen für das ebenfalls von den USA ins Visier genommene Kuba?»
Vor allem kann man sich auch fragen, wie die Reaktion der USA ausfallen würde, wenn irgendwo 32 Amerikaner getötet würden…
Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand.
«Vor allem kann man sich auch fragen, wie die Reaktion der USA ausfallen würde, ..».
Zuerst mal Danke für ihren Link.
Da bräuchte man nicht zu spekulieren, was da geschehen würde. Edgar Göll schildert eine bedrohliche Entwicklung auf, die für Kuba noch Angriffe der Amerikaner befürchten lassen.
Auf die Frage eines Journalisten an die mexikanische Präsidentin Claudia Sheinbaum, ob Mexiko nun eine größere Menge Rohöl nach Kuba liefern werde, antwortete sie: «Das ist Teil des Vertrags und auch Teil der Hilfe, die historisch geleistet wurde.»
Da bleibt abzuwarten, wann der 1te Tanker von Mexiko vom US-Militär aufgebracht wird, wenn es Trump befiehlt. Denn Donald Trump hat der mexikanischen Präsidentin Claudia Sheinbaum seit Beginn seiner zweiten Amtszeit bereits mehrfach massiv gedroht.
Und wenn man sich die Farce in der Bundespressekonferenz anschaut (Stichwort ‚implizit‘), dann hätte ich wohl schon längst Hausverbot erhalten, da ich wohl nicht diese Contenance wie Warweg aufbringen könnte.
«Vor allem kann man sich auch fragen, wie die Reaktion der USA ausfallen würde, ..».
In der Ukraine wurden über 90 Amerikaner von Russen getötet. Irgendwie funktioniert ihre «Theorie» wieder nicht.
@Petro-Binary
Was das dahingehend betrifft:
Nach Angaben aus Medienberichten und Museums-Schätzungen sind seit Beginn des russischen Angriffs mindestens 92 US-Staatsbürger im Kampf in der Ukraine gestorben. Diese Zahl bezieht sich auf jene, die als Freiwillige oder Söldner auf der Seite der ukrainischen Streitkräfte kämpften oder in Kampfhandlungen starben, also nicht als Teil der offiziellen US-Armee.
Daraus können Sie sich ihre eigenen ‚Theorien‘ schwurbeln.
«lso nicht als Teil der offiziellen US-Armee»
Ohhh, da hat ja jemand ganz schnell die Bedingungen seiner Behauptung verschärft.
Jetzt frage ich mich aber ob US-Armee Angehörigen wertvollere Amerikaner sind als andere Amerikaner oder amerikanische Söldner nun einfach selbst schuld sind. Wobei, ist die kubanische Leibgarde von Maduro nicht auch einfach nur Söldner?
@ Petrowitsch
Die Kubaner waren nicht in Venezuele, um Krieg gegen USA zu führen. Insofern ist der Vergleich völlig hanebüchen _ mal wieder.
@Mymind
>>>Die Kubaner waren nicht in Venezuele, um Krieg gegen USA zu führen. Insofern ist der Vergleich völlig hanebüchen _ mal wieder.<<<
Warten Sie es ab.
Petrowitsch wird Ihne auch DAS zweifelsfrei widerlegen können. 🤔
Lassen Sie sich überraschen. 🤣😅😂
@Petrowitsch
>>>Wobei, ist die kubanische Leibgarde von Maduro nicht auch einfach nur Söldner?<<<
Nach Ihrem Verständnis wird das schon zutreffen.
Es kommt eben, wie in vielen Sachen, auf den STANDPUNKT an.
Und Ihren Standpunkt verorte ich nun auf einer Seite, auf der ich KEINESFALLS sein will.
Aber das kann jeder für sich selbst entscheiden.
@Mymind
«Die Kubaner waren nicht in Venezuele, um Krieg gegen USA zu führen.»
Ach so? Wenn man will haben die Amerikaner nur die Ukraine Verteidigt. So wie die kubanischen Soldaten Maduro verteidigten, oder?
@ Petrowitsch
USA & Venezuela führten keinen bewaffneten Krieg, im Moment immer noch nicht. Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.
@Mymind
>>>Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.<<<
Da haben Sie vollkommen Recht.
Allerdings erinnert dieser stark "hinkende" Vergleich doch auch sehr an Goebbels. 🤔
Wie von Uthoff hier angesprochen:
https://youtu.be/ZPKebd_Rpbw?t=435
Immer wieder schön…
«Disclaimer»
Wo kann man den von Sonneborn lesen. Im Manifest von Wagenknecht etwa?
«Natürlich, der Artikel hätte auch länger ausfallen können,»
Die JW hat sich bei X bedient und ordentlich gekürzt. Ansonsten ein Herz für Diktaturen oder Hauptsache antiwestlich. Was soll man als kleine Partei auch machen?
«Was soll man als kleine Partei auch machen?»
Wenn Sie nicht dagegen haben, kann ich ihre ‚Konserven‘ zukünftig gerne übernehmen.
@Petrowitsch
>>>Ansonsten ein Herz für Diktaturen oder Hauptsache antiwestlich.<<<
Da habe ich auch noch was wunderbares von der Anstalt. Ist allerdings schon etwas älter…
https://youtu.be/ZPKebd_Rpbw?t=214
Herrlich, der Busse als Timoschenko 😂😅🤣
@ Petro
«Ansonsten ein Herz für Diktaturen oder Hauptsache antiwestlich.»
Na ja, die Ur-Linken und die irgendwo dazwischen glauben, die Menschen, die sich in nicht-westlich ausgerichteten brutalen Regimes erheben, sind entweder alles irgendwie Faschisten oder/ und vom «Westen» ferngesteuert.
Denn was nicht sein kann, das nicht sein darf.
Gruss
@nera
«Ansonsten ein Herz für Diktaturen oder Hauptsache antiwestlich.»
Und das folgern Sie so alles aus dem Beitrag von Sonneborn?
«Denn was nicht sein kann, das nicht sein darf.»
Und das wäre nun?
Sonneborn drückt sich nun gar nicht kompliziert aus, so dass sein Text auch verstanden werden kann. Mir ist dieses um sich greifende Lese-Verständnis-Problem schleierhaft.
@Mymind
>>>Mir ist dieses um sich greifende Lese-Verständnis-Problem schleierhaft.<<<
Es ist KEIN Lese-Verständnis-Problem.
Soviel würde ich zumindest, was mich betrifft, sagen wollen.
Es beruht auf dem alten Problem, dass die Linken schon IMMER hatten:
FESTER Klassenstandpunkt.
Da gibt es kein noch so geringfügiges Abweichen oder gar Relativieren.
Entweder Du bist DAFÜR oder Du bist DAGEGEN.
Diskussionen wie hier bei GJ sind da wirklich eine erfrischende Ausnahme.
«Es beruht auf dem alten Problem, dass die Linken schon IMMER hatten:
FESTER Klassenstandpunkt.»
Genau: Immer anti-US-amerikanisch, immer anti-westlich, immer gegen den deutschen Staat, fuer jede anti-westliche Befreiungsbewegung zu haben, antirassistisch, klassenbewusst: d.h. alle Arbeiter, Arbeitslose, Fluechtlinge und Migranten koennen ja nur links sein.
Antifaschistisch – aber das bricht ja jetzt auf.
Achso:
«Diskussionen wie hier bei GJ sind da wirklich eine erfrischende Ausnahme.»
Das wird vermutlich nicht jeder so sehen, aber da stimme ich Ihnen ausnahmsweise mal zu.
@Nera
«FESTER Klassenstandpunkt»
Nennen ‚wir’es Arbeitsteilung. Es gibt jene Linke, die die Kritik auf die ‚eigene Haustür‘ konzentrieren und weniger die Probleme woanders suchen.
Da liegt es doch auf der Hand, linke Arbeitsteilung abzusprechen.
Die ‚Ostlinken‘ kritisieren ‚rechts von der NATO‘ (also natürlich geografisch betrachtet) und die Westlinken machen halt das, worauf die sich bereits vorher konzentriert haben.
Man könnte aber auch sagen, wenn ich eines kritisiere, dann bedeutet das nicht gleichzeitig (und das wird ständig so behauptet!), das damit die andere Seite ‚aus dem Schneider wäre‘.
Man muss sich nun mal (es geschieht auch intuitiv), seine/ihre Prioritäten setzen, wo man also die Hauptursachen der Weltprobleme sieht.
Linke dürften immerhin noch Konsens finden bei Begriffen wie:
Soziale Gerechtigkeit, Umverteilung,
Sozialstaat, Abrüstung, Entmilitarisierung, Rüstungsexportstopp, Friedenspolitik, Völkerrecht, Demokratie, echte demokratische Teilhabe, Grundrechte, Machtbegrenzung,
Antifaschismus, Antirassismus,
Gleichstellung, Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Energiewende,
Bezahlbarer Wohnraum, Mieterschutz und
globale Gerechtigkeit mit Reichtumsbegrenzung bei Schließung aller Steueroasen.
Sicher nicht vollständig und lässt sich begrifflich natürlich noch verfeinern.
@ pleifel
«Und das folgern Sie so alles aus dem Beitrag von Sonneborn?»
Nee, ich habe @Petrowitsch nur die Denkweise der (deutschen) «Ur-Linken» und der nur noch partiell Linken, erklaert.
Meiner Ansicht nach. 😆
«Und das wäre nun?»
Dass es auch in nicht-westlichen Regimen wahnsinnig viele Menschen gibt, die keinen Bock mehr auf ihre Herrscher haben.
Laut ZDF «heute journal» sind die Proteste im Iran inzwischen abgeebbt.
Ja, bei hunderten, oder tausenden von Toten plus mind. 800 Hinrichtungen von Demonstranten, die nur T. verhindern konnte 🤣 plus Abschaltung des Internets, da wuerde ich mich auch nicht mehr auf die Strasse begeben.
So it goes. Ungarn ’56, Prager Fruehling, Himmlischer Frieden a.s.o. lassen herzlich gruessen.
Das funktioniert aber eben auch nur, wenn das Regime innerlich noch eine gewisse Stabilität hat. Siehe Rumänien 1989.
@izi
>>>Das funktioniert aber eben auch nur, wenn das Regime innerlich noch eine gewisse Stabilität hat. Siehe Rumänien 1989.<<<
Das war aber in Rumänien damals eigentlich AUCH nicht mehr gegeben.
Dort hat man aber auch schon früher ziemlich repressiv reagiert, jedenfalls im Gegensatz zu anderen sozialistischen Ländern.
Am Ende hat es dann aber dort zu wirklichen Gewaltausschreitungen geführt.
Das war in den anderen Ländern zum Glück nicht so.
Ich denke eher, dass es im Iran vielleicht DOCH noch nicht den GROSSTEIL der Bevölkerung betrifft.
Ich beschäftige mich nicht sehr mit der Problematik, muss ich sagen.
Mir scheint aber, dass man eher von Studenten, Sportlern und anderen Menschen spricht.
Ob die nun die Gesamtheit des iranischen Volkes repräsentieren, ist mir nicht ganz klar.
Meistens ist es eben nicht der Fall.
Aber wie gesagt, mir fehlt da der Durchblick.
«Siehe Rumänien 1989»
Rumaenien muss bis zum Schluss eine furchtbare Diktatur gewesen sein, was mir erst im Nachgang richtig bewusst wurde. Und den i-Tuepfelchen setzte dann noch ihr Link.
Aber da hatten dann (vermutlich) die Massen schon die direkte Vorlage aus DDR und CSSR – und dass der grosse Bruder nun ein anderer war, um den Aufstand dennoch zu riskieren.
Die da unten wollen nicht mehr und die da oben koennen nicht mehr – so in etwa… oder sozusagen 😉
Bin in Eile: …den i-Punkt oder das i-Tuepfelchen.
Yo, Oberst. War eigentlich beides Post an den Hausherrn. Nicht das Sie sich jetzt den halben Tag wegen dem «i» wundern 😉
@nera
>>>Nicht das Sie sich jetzt den halben Tag wegen dem «i» wundern 😉<<<
https://youtu.be/f0V7tkLmAb4?t=31
Frei nach Otto Reuter:
Ick wundre mir über jarnischt mehr…🤣😅😂
Goethe direkt:
«Die Botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der Glaube.» 😜
«Rumaenien muss bis zum Schluss eine furchtbare Diktatur gewesen sein, was mir erst im Nachgang richtig bewusst wurde.»
Mir fiel das 1983 bei der Internationalen Chemieolympiade in Timisoara auf.
«Das war aber in Rumänien damals eigentlich AUCH nicht mehr gegeben.»
Das meine ich ja. Trotz des Versuchs, das System mit Gewalt aufrechtzuerhalten, brach es zusammen. Das Militär hat sich damals gegen die Securitate (Inlandsgeheimdienst) gestellt.
Am Ende funktioniert ein Systemwechsel nur, wenn sich die bewaffneten Kräfte neutral verhalten (DDR 1989, Ukraine 2014) oder sich der grössere Teil der bewaffneten Kräfte für den Wechsyel einsetzt (Rumänien 1989) oder die Radikalopposition ausreichende bewaffente Kräfte aufbaut (Fidel/Che in Kuba, Sandinisten in Nikaragua) oder der Sytemwechsel von aussen erzwungen wird (Sturz von Saddam Hussein im Irak).
Es gibt Mischformen, wie den Sturz von
Muammar al-Gaddafi in Libyen.
Nicht immer geht es den Leuten danach besser. In Libyen gibt es sehr starke Evidenz, dass die Masse der Bevölkerung unter al-Gaddafi besser dran war.
Ja. D. h. wenn Stabilitaet heisst, dass an den Machtpositionen die richtigen Leute sitzen, die ein Interesse daran haben, das alles so bleibt wie es ist und ein gewisser Teil der Bevoelkerung von diesem Zustand profitiert.
Oder eben, wenn die Marionette eines anderen Staates sind, der in der Lage ist, das zu «regeln».
«ein gewisser Teil der Bevoelkerung von diesem Zustand profitiert»
Die Manager (im Realsozialismus Nomenklatura genannt) und die bewaffneten Kräfte müssen profitieren. Das reicht aus für die Systemstabilität. Der Rest unterliegt zum grössten Teil dem Stockholm-Syndrom.
«Der Rest unterliegt zum grössten Teil dem Stockholm-Syndrom.»
Sympathie fuer den/ die Taeter?
Wuerde eher sagen: Angst.
Ich würde sagen, die Tränen bei den Beerdigungen von Stalin und Kim Jong Il waren echt.
@izi
>>>Ich würde sagen, die Tränen bei den Beerdigungen von Stalin und Kim Jong Il waren echt.<<<
Das würde ich leider auch denken.
Und ich kann es auch NICHT so richtig verstehen.
Aber vielleicht liegt es auch an meiner eher flach oder gering ausgebildeten Emotionalität oder moralischen Abstinenz?
Das Stockholm-Syndrom ist kein Schlagwort, sondern ein ganz realer psychologischer Effekt.
Im Uebrigen orientieren sich fast alle Menschen an in der Hierarchie höher gestellten Personen. Das gilt sogar noch dann, wenn diese gar keine reale Macht haben. Fragen Sie einen ehemaligen Departementsvorsteher. Ich neige wirklich nicht zum Diktator und habe das auch klar kommuniziert. Ich war damals ziemlich überrascht über diesen Effekt. Er ist tief in der Psychologie angelegt. Seit ich ihn einmal begriffen habe, erkenne ich ihn ziemlich häufig wieder.
@ Izi
Ich auch. Ich wuerde sagen, dass war dann schon Orwell ’84.
Nun ja, Orwell’84 hat sich wie «Farm der Tiere» unter anderem auf Stalins System bezogen.
@nera
Ich weiss nicht, ob die Lage im Irak unbedingt so ist, wie sie hier dargestellt wird.
Die Nachdenkseiten haben folgenden Kommentar:
https://www.nachdenkseiten.de/?p=144866
Sechs Punkte zur Einordnung der Unruhen im Iran
Ein Artikel von Vijay Prashad
Der indische Historiker Vijay Prashad liefert sechs Punkte für die Diskussion, um die Situation im Iran inmitten von Protesten, Gewalt und Drohungen einer militärischen Intervention aus Washington besser zu verstehen.
Vielleicht auch nicht völlig falsch in der Argumentation…
«Ich weiss nicht, ob die Lage im Irak [Iran?] unbedingt so ist, wie sie hier dargestellt wird.»
Danke erstmal.
Ich habe das erstmal nur kurz ueberflogen. Allerdings scheint es mir wieder nur die alte Leier zu sein.
«Es sind die USA und Israel, die systematisch versuchen, die Macht des Iran in der Region zu untergraben, etwa durch die Ermordung von General Qassem Soleimani im Jahr 2020, den harten Angriff auf die Hisbollah während des israelischen Völkermords und die Ermordung von Sayyed Hassan Nasrallah im Jahr 2024 sowie den Sturz der Regierung in Syrien im Dezember 2024 und die Einsetzung des ehemaligen Al-Qaida-Chefs als Präsident in Damaskus.»
Die «armen» Regimes in Iran, Irak, Afghanistan, Syrien, Jemen usw. sind/ waren/ nur so uebel, weil die USA, Israel (und der Westen) die mittels Sanktionen und Kriegen (ja, Scheisse) so hergerichtet haben. Die eigenen Machthaber sind natuerlich rein gar nicht Schuld an den unzaehligen Menschenrechtsverletzungen und der wirtschaftl. Misere. (Und Russland hat gar nicht mitgemischt? AFG? SYR?
Aber klar, man kann das diskutieren. Der neu gekuerte Friedensnobelpreistraeger T. sollte keinen Regimechange durchfuehren und schon gar nicht den Sohn vom Schah ins Amt hieven. Wie die Iraner leben wollen, das sollten die schon selber entscheiden.
Ich wuerde in den kommenden Tagen mir das aber auch noch mal in Ruhe durchlesen.
PS: «Im Westen, wo Demonstranten geschlagen und sogar getötet werden, weil sie die Palästinenser unterstützen und gegen die Einwanderungspolitik protestieren, ist es leicht, „Solidarität mit den Iranern” zu sagen.»
NDS versteht sich auch als irgendwie links?
Tschuldigung.🤣
++… wieder nur die alte Leier …++
Solange die Leier bedient wird, solange wird sie ertönen. Das Narrativ ´Regierungskräfte töten gezielt friedliche Demonstranten´ lässt sich nicht aufrechterhalten. War im Grunde auch in vorangegangenen Konflikten nicht haltbar.
Ja, da haben Sie leider volkommen recht 😉
«Das Narrativ ´Regierungskräfte töten gezielt friedliche Demonstranten´ lässt sich nicht aufrechterhalten.»
Woher wissen Sie denn das schon wieder? Ich haette gedacht das Internet waere abgeschaltet (gewesen)?
«die alte Leier»
Wenn die eine Seite immer noch die alte Leier spielt, darf man sich nicht wundern, wenn das Echo auch nach alter Leier klingt.
Was schon früher gesagt wurde, ist nicht deshalb falsch, weil es schon früher gesagt wurde.
Nachtrag @pleifel
Natürlich, vorweggenommen, beginnt ja danach erst die bekannte ‚Streiterei‘.
Mal angenommen, die Priorisierung gelingt, dann steht als nächstes an, wie vorgegangen werden soll (Mehrheiten organisieren) und das Maß der jeweiligen Dinge bestimmt wird, wenn doch da wiederum die Vorstellungen auseinander gehen.
Das wäre nun aber erst konkrete demokratische Grundsatzarbeit, die die heutigen Probleme nicht mehr mit dem ‚weiter so‘ überdeckt und im Grunde einer demokratischen Bankrotterklärung gleicht.
Pfeifel hat mal Schlagworte geliefert:
Soziale Gerechtigkeit, was soll das sein? Harzer ist nicht gleich Harzer, da geht es ja schon los.
Umverteilung, Privateigentum ist heilig. Sie glauben gar nicht was viele Meschen so besitzen. Nun, andere Menschen besitzen halt nicht so viel.
Sozialstaat, definieren, wie soll der funktionieren. Wie heute? Wer arbeitet, ist der Dumme? Soll ja Menschen geben die gerne arbeiten.
Abrüstung, Entmilitarisierung, Rüstungsexportstopp -> da brauchts ne außerirdische friedliche Weltregierung für alle.
Friedenspolitik, Völkerrecht, -> UNO funktioniert wie?
Demokratie, echte demokratische Teilhabe, Grundrechte, Machtbegrenzung, da fangens mal in der Kernfamilie an. Bei ihren Kindern. Da regiert die Diktatur, Demokraie kommt vielleicht mal. Danach auf dem Dorf. Die größten Schweine sind immer einen Schritt voraus.
Antifaschismus, Antirassismus, -> die ganze Welt besteht aus Rassisten. Egal, welches Land.
Gleichstellung, Klimagerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Energiewende….hört sich an wie der neue Mensch aus dem Buch der Sinn des Lebens.
Bezahlbarer Wohnraum, Mieterschutz, oh je -> die armen Mieter und die reichen Vermieter. Da gibt es so viele Unterschiede. Wenn aber alle in der Partymeile wohnen wollen, was passiert mit den anderen.
Globale Gerechtigkeit mit Reichtumsbegrenzung bei Schließung aller Steueroasen=globales Finanzamt, oder wie? Die Oligarchie ist immer nen Schritt voraus.
Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott. Vielleicht mal damit anfangen.
@u_S
Sie haben die verschiedenen Minenfelder sehr schön offengelegt.
Meine Meinung dazu ist:
Zu allererst müsste das PRIVATEIGENTUM an Grund und Boden ABGESCHAFFT werden.
Das ginge, gibt es ja auch schon stellenweise.
Heisst dann ERBPACHT und reicht völlig aus.
Das durfte ja auch die DDR in den Anfangsjahren erfahren, wie das so ist.
Erst wurde der Boden den Bauern übergeben, aber als es dann in die andere Richtung gehen sollte, war das Geschrei auf DER Seite dann plötzlich gross.
Das nächste wäre ZINS und ZINSESZINS
Geld ARBEITET nicht. Punkt.
Dummerweise beruht aber gerade darauf das gegenwärtige System.
Ich habe mir das mal von perlexity in LEICHTER Sprache erklären lassen, damit auch ich es vielleicht irgendwann begreifen kann 🤣😅😂:
„Im Kapitalismus gehören Firmen und wichtige Sachen meistens privaten Leuten. Sie produzieren Waren und Dienstleistungen, um Gewinn zu machen. Geld wird genutzt, damit daraus noch mehr Geld wird, zum Beispiel durch Zinsen.“
«Das durfte ja auch die DDR in den Anfangsjahren erfahren, wie das so ist.»
Ja. LPG und VEB. Die Wirtschaft ging den Bach runter.
War nicht die hellste Idee 😉
@nera
>>>Ja. LPG und VEB. Die Wirtschaft ging den Bach runter.
War nicht die hellste Idee 😉<<<
Wieso?
Ich halte LPG und VEB nun allerdings NICHT für eine schlechte Idee.
Die Idee von VOLKSEIGENTUM an sich nicht.
Es kommt ja darauf an, was der Einzelne darunter verstand.
Wenn die Parole war: "Aus unseren VEBs ist noch mehr herauszuholen" verstand der Eine das als Aufforderung zum Mitnehmen, der Andere eher als Aufforderung etwas mehr zu leisten. 🤣😅😂
Da sind wir dann wieder bei der STANDPUNKTFRAGE, gelle?
Da sind wir dann wieder bei @ Izi. Mal seh’n was der dazu sagt.
Gelle? 😉
@nera
>>>Da sind wir dann wieder bei @ Izi. Mal seh’n was der dazu sagt.<<<
Was GJ dazu sagt, ist mir eigentlich schon halbwegs klar.
Kann ich auch nachvollziehen.
Das Problem ist für mich eher Ihre recht ambivalente Haltung dazu.
Welchen STANDPUNKT nehmen Sie konkret ein.
Nicht immer ausweichen und auf andere verweisen…🤔
@ Oberst Zapf
Okay.
Zunaechst, wenn alles allen gehoert, gehoert es am Ende Keinen. Da fuehlt sich auch (fast) Keiner dafuer verantwortlich, dass das Raedchen im System so richtig laeuft und der pflegliche Umgang mit den Arbeitsmittel haelt sich auch in Grenzen. Zumal, wenn keine Konsequenzen drohen.
Und klar, der Klassenstandpunkt war letztlich entscheidend, wohin der Hase laeuft. Nicht die beste Qualifaktion fuer die jeweilige Aufgabe.
Und wenn Sie mich so direkt fragen: Ich hatte keinen. Aber da die DDR zu meiner Zeit keine schlimme Diktatur war, musste man den Oberen nur das sagen, was die gerne hoeren wollten. Da ging dann schon (meistens) alles glatt. Und ich haette auch noch gut hundert Jahre so weiterwurschteln koennen. Auch dort liess es es sich als Ureinwohner leben, wenn die Ansprueche nicht zu hoch waren.
Sorry, das ist mir aber jetzt peinlich.
«Gunni» (mein Computer) hat mal wieder vor sich hingetraeumt und die ganzen Dreckfuehler nicht korrigiert.
Ich hoffe man versteht mich auch so nicht. 😉
«Und klar, der Klassenstandpunkt war letztlich entscheidend, wohin der Hase laeuft. Nicht die beste Qualifaktion fuer die jeweilige Aufgabe.»
Niemand hat das so gut beschrieben wie Christoph Hein in «Das Narrenschiff».
«Mal seh’n was der dazu sagt.»
Die LPG haben immerhin besser funktioniert als Einzelbauern mit Handtuchfeldern im Sozialismus (Vergleich DDR/VR Polen).
Insgesamt hat aber das «Volkseigentum» nicht funktioniert, weil es keine adäquate Belohnung dafür gab, Risiken einzugehen und besonderen Einsatz zu zeigen. Noch weniger hat die Planwirtschaft funktioniert, weil das Spiel von Verfügbarkeit von Ressourcen und Bedarf nach Produkten zu komplex ist, um rationaler Planung zugänglich zu sein.
Marktwirtschaft ist der bessere Steuermechanismus.
@izi
>>>Marktwirtschaft ist der bessere Steuermechanismus.<<<
Ja, aber immer im Zusammenhang mit den damit verbundenen Verbrechen.
Die sollte man halt auch sehen.
Marktwirtschaft ist Kapitalismus.
Kapitalismus ist nur unter ganz bestimmten Bedingungen "menschlich" oder "human".
Man muss alles ERKÄMPFEN.
Das wurde über JAHRHUNDERTE erreicht. Unter blutigen Opfern.
In allen gegenwärtigen kapitalistischen Systemen, sind die Märkte reguliert. Reine Marktwirtschaft funktioniert nicht, auch damit hatten Marx (und Lenin: Monopolkapitalismus) recht.
Man kann darüber diskutieren, wie weit der Markt eingeschränkt werden muss. Im Gesundheitswesen gibt es m.E. in Deutschland zu viel Markt. Wo produziert wird, gibt es zu wenig Markt, dafür viel zu viele moralistische EU-Regulierungen, die in der Summe dazu führen, dass das System nicht mehr konkurrenzfähig ist. Bezüglich der Energiepolitik ist davon auch einiges hausgemacht, nicht nur EU.
*LPG ….die Wirtschaft ging den Bach runter.*
Nun ja, nach 90 blieben das Großkolchosen mit weniger Angestellten zum Mindestlohn. So wenige wollten Kleinbauern werden…eine LPG bot ja auch Urlaub vom Vieh oder von den Jahreszeiten. Nur wer Land verpachtet, und zwar viel ist da ne Nummer mit beruhigendem Schlaf.
«Das nächste wäre ZINS und ZINSESZINS»
Die haben sich einst gegen eine sehr starke Ideologie durchgesetzt, nämlich diejenige der christlichen Kirche.
Es wird kein Kapital akkumuliert, wenn es keine Zinsen gibt. Der wirtschaftliche und technologische Fortschritt hängen aber von der Akkumulation von Kapital ab.
Marx hatte das schon mal verstanden.
@izi
>>>Es wird kein Kapital akkumuliert, wenn es keine Zinsen gibt. Der wirtschaftliche und technologische Fortschritt hängen aber von der Akkumulation von Kapital ab.<<<
Akkumulation ist nur dann gesellschaftlich legitim, wenn sie:
Produktivität erhöht,
Technologischen Fortschritt ermöglicht,
Reale Lebensbedingungen verbessert (Wohnen, Arbeit, Sicherheit),
nicht dauerhaft leistungslos abgeschöpft wird.
Wenn das nicht geschieht, ist es keine Akkumulation im emanzipatorischen Sinn, sondern Rentenbildung.
Das hat aber meiner Meinung auch Marx schon kritisiert.
Vielleicht wäre folgende Formulierung besser?
"Kapitalakkumulation ist Voraussetzung für Fortschritt. Sie verliert ihre Legitimation, wenn sie sich in rentiergetriebene Vermögensvermehrung verwandelt, ohne Produktivität und Lebensbedingungen zu verbessern."
«Akkumulation ist nur dann gesellschaftlich legitim, wenn sie:
Produktivität erhöht,
Technologischen Fortschritt ermöglicht,»
Das tut sie. Ueber höhere Erbschaftssteuer kann man reden, wenn Betriebsvermögen ausgenommen bleiben und wenn die Möglichkeit eröffnet wird, das Geld mit niedrigem Steuersatz an gemeinnützige Organisationen zu spenden. Ich bin strikt dagegen, das dieser so organisierte Staat noch mehr Geld zum Verschwenden bekommt.
«Umverteilung, Privateigentum ist heilig.»
Wer genug Geld hat, kann sich den Schutz desselben mit einem Bruchteil davon kaufen.
Globalbridge:
Geopolitische Prognose für 2026 – aus russischer Sicht
Im Hinterkopf behalten und nächstes Jahr, also 2027 noch mal lesen.
@u_S
Leider teile ich diese Einschätzung auch zu grossen Teilen.
Sie klingt SEHR REALISTISCH.
Einzig hier:
«Dennoch wird der Einfluss des amerikanischen Präsidenten sowohl aufgrund des fast unvermeidlichen Verlusts der republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus bei den Zwischenwahlen im November als auch aufgrund der Vertiefung der Widersprüche innerhalb der Republikanischen Partei zwischen dem MAGA-Flügel und der traditionellen Parteielite abnehmen.»
wäre ich mir nicht SO sicher…
Das hier:
«Die politische Polarisierung in den USA wird sich weiter verschärfen, aber es wird keinen zweiten Bürgerkrieg geben.»
wird allerdings AUCH auf Deutschland zu treffen 🥵😱
Oberst Zapf:
+++Erinnerern sie mich Dezember 2026 noch mal an den Beitrag+++
Ich habe das eingestellt – allerdings unter «Politische Einsichten».
Ich glaube übrigens nicht, dass die russischen Streitkräfte 2026 die «Donezker Volksrepublik» (Gebiet der ehemaligen Oblast Donezk der Ukraine) vollständig erorbern werden, noch viel weniger die Stadt Saporischschija. In Kombination mit Trenins anderer Vorhersage, dass die ukrainische Front nicht zusammenbrechen wird, ist das höchst unwahrscheinlich.
@GJ – Vorhersagen in der Geopolitik sind schwierig – wenn mich nicht alles täuscht, sollte die Ukraine schon 2005 aus dem Kreml-Orbit gelöst werden. Im Moment, also 20 Jahre später zieht sich die USA auf die innere Burg zurück, Kiew ringt verzweifelt und standhaft, dazu bleiben ein paar Außenstellen und nichtfähige Vasallendenker und EU-Lenker bleiben für die Drecksarbeit.
Kann sich natürlich wieder ändern, demokratisch gesehen. Sagte doch der Atlantikbrückenbauerbeauftragte Siggi Pop bei Maischi, die NATO und EU-MONTANUNION wären so Gesellschaften oder NGOs der USA um die USA in Europa drinne, die Germans unten und die Sowjets draußen zu halten. Armin von Aachen wiedersprach glaube ich nicht.
Meine Prognose lautet immer noch auf längere Zeit eine kalte Grenze irgendwo zwischen Finnland-Ostsee-Baltikum-Brest-Dnepr-Unterlauf und durch das Schwarze Meer und dazu kommen der geteile Kaukasus um Russland von Europa und von Kleinasien zu trennen. Das kaspische Meer könnte auch interessant werden.
Treffen können sich RU und USA immer noch da oben im Pacific. Oder am Nordpol.
«der Atlantikbrückenbauerbeauftragte Siggi Pop»
Der war gut!
Man beachte auch als Linker, dass Links stets nach rechts führen. 😎
Der war gut. 😂
14 Merkmale des Ur-Faschismus nach Umberto Eco – pressenza – Übersetzung Valentin Grünn v. 17.10.17
https://www.pressenza.com/de/2017/10/14-merkmale-des-ur-faschismus-nach-umberto-eco/
Einer Gesellschaft, deren ökonomische und soziale Strukturen selbst systematisch Elemente hervorbringen, die mit Demokratie nur begrenzt kompatibel sind, also Konkurrenz statt Solidarität, Marktlogik statt politischer Gestaltung, ökonomische Macht vor rechtlicher Gleichheit, gehen nicht nur gemeinsame Erzählungen verloren. Es lösen sich ebenso Konstanz, Verlässlichkeit/Vertrauen und soziale Sicherheit auf.
Nicht, weil Menschen diese Gemeinsamkeiten nicht wollen, sondern weil sie unter widersprüchlichen und permanenten Zumutungen kaum noch tragfähig herzustellen sind.
Diese dauerhafte Überforderung, verschärft durch reale Existenzängste, erzeugt ein Vakuum, in dem einfache, identitätsstiftende Angebote besonders anschlussfähig werden.
Der Rückgriff auf Abgrenzung, Ausgrenzung und Feindbilder, wie sie der rechte Rassismus und faschistische Denkformen bereitstellen, ist dabei keine zufällige Entgleisung, sondern eine wiederkehrende menschliche Reaktion auf Überforderung durch permanente Veränderung, Unsicherheit und Kontrollentzug, wo Zusammenhänge unüberschaubar werden, versprechen einfache Erklärungen Orientierung und scheinbare Handlungsfähigkeit.
Verstärkt wird diese Entwicklung durch eine mediale Dauererregung, die weniger auf Aufklärung als auf Skandalisierung und Polarisierung setzt. In oligopolistischen digitalen Öffentlichkeiten wird Aufmerksamkeit zur Ware, nicht zur demokratische Verständigung.
Diese Rechtsentwicklung ist daher kein bloßer Zufall. Sie produziert Gewinner und Verlierer.
Paradoxerweise erkennt das neue alte völkische Denken den eigenen sozialen Abstieg dabei oft nicht mehr als strukturelles Ergebnis, sondern deutet ihn um in kulturelle Bedrohung (was durchaus real sein kann), Identitätsverlust und Schuldzuweisungen nach außen.
Ein weiter so, jedenfalls mit dem Hinweis auf die doch ‚immer noch beste aller bisherigen Welten‘ scheint mir da nicht gerade erfolgversprechend.
Aus aktuellem Anlass zum tiefer schuerfen:
Was hinter Trumps Schocktruppe (d.i.»ICE») steckt?
https://www.youtube.com/watch?v=gElqFQZdQLI
@nera
Das ist nun die europäische Sicht.
Ich bleibe da bei der amerikanischen Sicht.
South Park
Clip:
https://www.youtube.com/watch?v=kD4EE6qVIBI
Trailer:
https://www.youtube.com/watch?v=DBbA9yNcdHo&t=12s
Trump nackt in der Wüste
Auf dem Bildschirm erschein der satirische Slogan:
Sein Penis ist winzig klein, aber seine Liebe zu uns ist groß.🤣😅😂
Leider nur Ausschnitte.
Aber wenn Sie die ganze Folge sehen können, Sie schmeissen sich weg:
Und nun stellen Sie sich das mal in Dt. mit einem unserer Politiker vor…
Cool! Muss das wirklich maldie ganze Folge sehen.
Vor allem der kleine pummelige Vans…der ist sooo niedlich!!! 🤣
Auch das ist eben nur eine Seite der Medaille. Bevor das begann, hat die Trump-Regierung illegal Immigrierten das Project Homecoming zur freiwilligen Ausreise angeboten. Der Flug zur Ausreise wird von der US-Regierung bezahlt. Zusätzlich gibt es 2600 US$ Startgeld (seit diesem Monat, vorher 1000 US$) für die erste Zeit im Heimatland.
Als das Projekt im Mai 2025 aufgelegt wurde, wurde auch gesagt, dass die Alternative gewaltsame Deportationen sind. Das entspricht der Rechtslage in den USA.
Sie finden dort auch Argumente, warum das getan wird. Zum Beispiel «Im Jahr 2024 machten illegale Einwanderer zu einem bestimmten Zeitpunkt 75% der Festnahmen in Midtown Manhattan wegen Straftaten wie Körperverletzung, Raub und häuslicher Gewalt aus.» und «Im Geschäftsjahr 2023 belief sich die finanzielle Belastung durch illegale Einwanderer auf schätzungsweise über 150 Milliarden US-Dollar an Steuergeldern, darunter Kosten für Gesundheitsversorgung, Lebensmittelmarken, Wohnraum, Bildung und Notfalldienste.»
Unter Biden hatte es einen extremen Anstieg der Zahlen gegeben. Illegale Einwanderer, die aufgegriffen wurden, wurden nicht deportiert, sondern wieder freigelassen.
@izi
«Im Geschäftsjahr 2023 belief sich die finanzielle Belastung durch illegale Einwanderer auf schätzungsweise über 150 Milliarden US-Dollar an Steuergeldern, darunter Kosten für Gesundheitsversorgung, Lebensmittelmarken, Wohnraum, Bildung und Notfalldienste.»
Wenn das bestätigte Zahlen sind, warum gibt es dann solche Unruhen?
Weil diese Zahlen von der anderen Seite in Zweifel gezogen werden?
Ich meine, das ist doch eigentlich kein Dauerzustand?
Oder war das in den USA schon immer so?
Auf alle Fälle wollen aber auch die Menschen nicht wieder zurück in ihre Heimatländer.
Da kann man auch mit 2600 Dollar nichts machen.
«Wenn das bestätigte Zahlen sind, warum gibt es dann solche Unruhen?»
Es gibt doch gar keine riesigen Unruhen. Nichts was auch nur entfernt mit den Geschenissen nach dem Mord an George Floyd zu vergleichen wäre. Ueber Minneapolis hinaus gar nichts, in Minneapolis jeweils ein paar hundert Leute. Die Stadt und die Metropolregion sind etwa so gross wie Zürich.
Es handelte sich übrigens nicht einfach um eine Demonstration. Die Grenzschutzbeamten in Zivil haben illegal Eingewanderte verhaftet.
In Minneapolis gibt es «Nachbarschaftsnetzwerke», welche die Bewegungen von solchen Grenzschutzbeamten verfolgen und «geschulte Beobachter» alarmieren, die diese dann dokumentieren. Pretti und die Frau, der er helfen wollte, waren zwei davon.
@izi
>>>In Minneapolis gibt es «Nachbarschaftsnetzwerke», welche die Bewegungen von solchen Grenzschutzbeamten verfolgen und «geschulte Beobachter» alarmieren, die diese dann dokumentieren. Pretti und die Frau, der er helfen wollte, waren zwei davon.<<<
Deswegen laufen die ja auch immer mit ihren Handys rum. Alles dokumentieren und gegebenenfalls dann anzeigen.
Es läuft aber langsam auf Bürgerkrieg hinaus.
Das ist nicht gut.
Und in den USA gibt es eben auch noch Waffen.
Aber wenn die das Problem angehen wollen, gibt es auf alle Fälle Bürgerkrieg.
Ganz zum Schluss wird halt Militär eingesetzt.
Über den ganzen Auslöser, also dass was Sie in Ihrem neuen Beitrag geschrieben haben, spricht aber keiner mehr.
«Aber wenn die das Problem angehen wollen, gibt es auf alle Fälle Bürgerkrieg.»
Denke ich nicht. Gestern haben in Minneapolis ein paar hundert Leute demonstriert (Quelle: Deutschlandfunk). Das Medienecho steht in krassem Missverhältnis zur Anzahl der Bürger von Minneapolis, die das interessiert.
Ja, ja.
T. (und damit Vans) im Tiefflug.
https://www.fr.de/politik/neue-umfrage-zeigt-rekordabsturz-von-trumps-beliebtheitswerten-zr-94141356.html
@nera
Da können Sie jetzt aber ordentlich gegenhalten bzw. tatkräftig unterstützen:
https://web.de/magazine/ratgeber/finanzen-verbraucher/boykott-us-produkten-staatschefs-buerger-41829934
«Wenn es die Staatschefs nicht machen, dann eben wir, die Bürger»
Ich zitiere mal Gunnar 🤣:
«Ich halte einen Boykott für sinnvoll und versuche seit einem Jahr, amerikanische Produkte zu meiden. Neben den Lebensmitteln auch Otto statt Amazon, Ecosia statt Google, habe auch mein Facebook-Profil abgemeldet.»
Aber ich fuerchte, das wird nicht funktionieren. Und auf paar Produkte will man auch gar nicht verzichten (und fragen Sie mich nicht was das bei mir ist – muesste ich nachdenken). 😉
«und fragen Sie mich nicht was das bei mir ist – muesste ich nachdenken»
Windows oder MacOS vielleicht?
Und schieben Sie mir nichts in die Schuhe.
«Und schieben Sie mir nichts in die Schuhe.»
Niemals! Versteh ich jetzt aber nicht. Steht doch so im verlinkten Artikel:
Direkt unter diesen fetten Zwischenueberschrift:
«Ich vermeide schon seit der ersten Amtszeit von Trump amerikanische Produkte»
Die meisten amerikanischen Lebensmittel habe ich auch in den Obama-Jahren boykottiert 😉
@izi
Mal davon abgesehen, dass es bei EDEKA fast KEINE amerikanischen Lebensmittel gibt ( vielleicht Heinz Ketchup ) habe ich heute beim Marktleiter angeregt, diejenigen, die doch im Sortiment sein könnten, AUFFÄLLIG zu markieren. 🤣😅😂
@ Izi
«…Bewegungen von solchen Grenzschutzbeamten verfolgen und «geschulte Beobachter» alarmieren, die diese dann dokumentieren.»
Yo – und das ist gut so. Sonst koennte T. und seine Clique alle Verbrechen vertuschen, die von diesen – nicht nur Linksextreme nennen die faschistisch – Beamten begangen werden.
Oder ist das verboten? Dann sollten die bei Demos – wie im Iran – das Internet abschalten 🤣
«150 Milliarden»
Die Institute kommen auf unterschiedliche Zahlen. Die Größenordnung der erbrachten Arbeitsleistung muss dem gegenübergestellt werden. Teile der US-Wirtschaft können nicht ohne sie.
2600 Dollar ist lächerlich!
«2600 Dollar ist lächerlich!»
Wieso? Es ist ein Startgeld.
Im Uebrigen beträgt das nominale Bruttoinlandsprodukt in Somalia 630–740 US‑Dollar pro Person und Jahr.
In Guatemala sind es nominell 500–530 US‑Dollar pro Kopf und Monat im Durchschnitt. Dann sind 2600 US$ also rund fünf durchschnittliche Monatseinkommen. Bei Armen mehr.
«2600 Dollar ist lächerlich!»
Eine konkrete Zahl für somalische „illegale“ Migranten in den USA existiert nicht. Der Großteil der somalischen Bevölkerung im Land sind übrigens US-Staatsbürger oder legal Ansässige (z.B. durch Einbürgerung, Flüchtlings- oder Asylstatus).
Diejenigen selbst dürften plausible Gründe haben, warum sie diesem ‚Angebot‘ (Exitprämie) nicht zustimmen.
Aber vielleicht gibt es bei ‚ihrer‘ ETH auch Studenten, die aus Somalia stammen. Diskutieren Sie es ggf. mit ihnen, was dann mehr an der Realität sein dürfte.
Nachtrag:
Ideales ‚Biotop‘ für solche Typen wie Gregory Bovino, «Trumps Mann fürs Grobe», wie hier getitelt wird:
https://www.n-tv.de/politik/Gregory-Bovino-das-ist-Trumps-Mann-fuers-Grobe-id30287284.html
Läuft heute in BR24: Being Katharina Witt.
Für fleißige Arbeitnehmer eine ungünstige Zeit, daher auch hier:
https://www.ardmediathek.de/serie/being-katarina-witt/staffel-1/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL2JlaW5nLWthdGFyaW5hLXdpdHQ/1
Eine außergewöhnliche ‚Karriere einer außergewöhnlichen Frau in einer klasse Doku!
Nachtrag: da hatte das Schreibprogramm wieder zugeschlagen, ‚Katarina‘ muss es korrekt sein.
𝗞𝗮𝗺𝗽𝗳𝗯𝗹𝗮𝘁𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗮𝘂𝘁𝗼𝗿𝗶𝘁𝗮̈𝗿𝗲𝗻 𝗟𝗶𝗯𝗲𝗿𝗮𝗹𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀 – Zeitschrift Luxemburg – Klaus Weber – 12/25
https://zeitschrift-luxemburg.de/artikel/faz-auf-dem-weg-zum-kampfblatt/
Was die FAZ so unter Demokratie versteht entspricht sicher nicht dem, was Frank Schirrmacher selbstkritisch in der FAZ noch am 15.08.2011 unter: „𝗜𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝗲 𝘇𝘂 𝗴𝗹𝗮𝘂𝗯𝗲𝗻, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗱𝗶𝗲 𝗟𝗶𝗻𝗸𝗲 𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁 𝗵𝗮𝘁“, formulierte.
«Front 2: Iran – In Vorbereitung, Q1/Q2 2026
«Und Trump? Trump ist das Raubtier in der Ecke. Ausgehungert, bedroht, verzweifelt – aber noch immer das stärkste Tier im Raum. Er weiß: Entweder er springt jetzt, oder er verhungert. Amerika verhungert.
Also springt er.»
Interessant 🤣
(Sie hatten vergessen, den Link zu verlinken.)
https://globalbridge.ch/operation-pivot-wie-trump-die-weltordnung-zertruemmert-um-amerika-zu-retten/
«Sie hatten vergessen, den Link zu verlinken»
Habe ich nun aus aktuellem Anlass nachgeholt. War aber kein so grosser Verlust, finde ich – immer noch.
Schaun mer mal, ob er als Bettvorleger landet.
«War aber kein so grosser Verlust, finde ich – immer noch.»
Nun ja, wie schon frueher mal geschrieben als dystopischer Roman: atemberaubend. (Und ich liebe dystop. Romane.)
Bezgl. der Falschbehauptungen, die Sie und @ Petro gleich auf Anhieb gesehen haben, die gehoeren ja vielleicht zur Dramaturgie.
Aber vielleicht ist er ja doch ein Hellseher? 🤣
Mal sehn, wie nächstes Wochenende die Abende im Waldhaus aussehen (beim letzten Mal war am Samstagabend eine interessante Buchlesung, eher linksfeministisch, hätte Ihnen gefallen). Wenn ich am Abend Zeit zum Kommentieren habe, können wir ja mal ein «Reassessment» der Schliessung der Strasse von Hormus machen.
Das mit dem venezoelanischen Erdöl ist aber sowieso schon falsch. Die USA schwimmen in eigenem Erdöl und Erdgas.
«Wenn ich am Abend Zeit zum Kommentieren habe…»
Ja, gern.
«Das mit dem venezoelanischen Erdöl ist aber sowieso schon falsch.»
Der Prophet sagt:
«Die Ölpreise werden durch die Decke gehen.
Aber die USA? Sie schwimmen in venezolanischem Öl.
Europa, China, Indien? Nicht.»
________________________________________
«Das mit dem venezoelanischen Erdöl ist aber sowieso schon falsch.»
Weiss nicht.
https://www.spiegel.de/wirtschaft/oel-aus-venezuela-sorgt-fuer-ueberangebot-und-preisdruck-in-den-usa-a-a2e9e174-13f7-4cf4-a1cc-44537aa4a371
Aber kennen Sie das nicht auch? Von manchen Dingen kann man nie genug bekommen 😆
@izi
>>>Vermutlich Februar bis März 2026 werden US-Bomber und Tomahawk-Marschflugkörper iranische Atomanlagen, Raketenfabriken und Revolutionsgarden-Stützpunkte pulverisieren. Teheran wird die Straße von Hormuz schließen. Die Ölpreise werden durch die Decke gehen.<<<
Eigentlich ist doch in der Form alles eingetreten.
Iran wird beschossen. Pulverisiert ist halt übertrieben.
Die Strasse von Hormuz scheint geschlossen. Auf alle Fälle sind hat sich eine grosse Schlange gebildet.
Also von daher hat die Vorhersage gestimmt.
«Also von daher hat die Vorhersage gestimmt.»
Das kann erst gesagt werden, wenn die Strasse von Hormus so lange geschlossen bleibt, dass tatsächlich ein Engpass entsteht. Derzeit sind so viele Tanker mit Erdöl bereits auf dem Meer ausserhalb, dass es keinen Kapazitätsengpass gibt. Auch Iran hatte vorab die Produktion gesteigert und so viele Tanker wie möglich losgeschicht. Russland hat praktisch alle verfügbare Tankerkapazität gefüllt auf dem Meer. Zudem haben alle Länder gewisse Reserven.
Der Oelpreis (Brent, Spot) liegt derzeit bei unter 78 US$. Er war auf maximal 82.37 US$ hochgeschnellt, wurde dann aber wieder korrigiert. Wenn Sie auf die Daten der letzten drei Jahre schauen, werden Sie sehen, dass von «durch die Decke gehen» auch nicht ansatzweise die Rede sein kann.
Es werden von Pessimisten «bis zu 100 US$» prognostiziert (ZDF Morgenmagazin, heute Xpress). Das ist etwa wie im Herbst 2023 und deutlich unterhalb Sommer 2022.
𝗔𝗻𝗴𝗿𝗶𝗳𝗳𝗲 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗶𝗲 𝘂𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗔𝘂𝘁𝗼𝗸𝗿𝗮𝘁𝗶𝗲 – Beiträge zur Mitbestimmung und Demokratisierung der Arbeit – transcript -Falko Blumenthal / Martin Oppelt (Eds.) – (Open Access – download)
https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-7858-1/angriffe-auf-die-unternehmerische-autokratie/?number=978-3-8394-1900-7
Wer sich gerne auf dem Gebiet ‚aktualisieren‘ möchte. War mal mein Job.
𝗧𝗵𝗲 𝗿𝗶𝗰𝗵 𝗴𝗲𝘁 𝗿𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿: 𝗚𝗹𝗼𝗯𝗮𝗹 𝗶𝗻𝗲𝗾𝘂𝗮𝗹𝗶𝘁𝘆 𝗮𝗻𝗱 𝘁𝗵𝗲 𝗿𝗶𝘀𝗲 𝗼𝗳 𝗲𝘅𝘁𝗿𝗲𝗺𝗲 𝘄𝗲𝗮𝗹𝘁𝗵 𝗵𝗮𝘃𝗲 𝗵𝗶𝘁 𝗿𝗲𝗰𝗼𝗿𝗱 𝗵𝗶𝗴𝗵𝘀 – Andrey Smolyakov (Pseudonym?) – The Insider – 11.03.2026
https://theins.ru/en/economics/290185
Extreme Ungleichheit ist kein Zufall, sondern strukturell bedingt. Ohne koordinierte staatliche Eingriffe wird sich das Problem aber weiter verschärfen. Das kann und sollte sich keine Gesellschaft mehr leisten.
Der Iran beschleunigt den Untergang des US-Imperiums | Von Rainer Rupp
https://apolut.net/der-iran-beschleunigt-den-untergang-des-us-imperiums-von-rainer-rupp/
In einem brisanten Gespräch mit Judge Andrew Napolitano kam der norwegische Geopolitik-Experte Prof. Glenn Diesen am 18. März 2026 schonungslos zu dem Schluss, dass der Angriff der USA und Israels auf das iranische Süd-Pars-Gasfeld – das größte Erdgasvorkommen der Welt – das schwindende US-Imperium retten sollte. Stattdessen beschleunigt der brutale, unprovozierte völkerrechtswidrige US-israelische Angriffskrieg nur den unaufhaltsamen Niedergang der USA, aber auch Israels.
«Untergang des US-Imperiums»
Und dann ist Europa/EU immer noch so unstimmig aufgestellt, was man auch wieder im Verhalten zu Kuba feststellen muss.
Und auf welchem Niveau das in der EU selbst abläuft, zeigt sich auch wieder im Zusammenhang mit Spanien, wenn Merz ‚privat‘ mit Trump etwas bespricht (worüber es für Sanchez wohl kaum Aufzeichnungen gibt), was er vorher offiziell vermasselt hatte!
Zitat dazu aus boerse.de:
«BRÜSSEL (dpa-AFX) – Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hat nach der Verstimmung in der Beziehung zu Deutschland von einem sehr guten Verhältnis gesprochen. Er wolle Bundeskanzler Friedrich Merz dafür danken, dass dieser US-Präsident Donald Trump nach dessen Drohung gegen Spanien in einem privaten Treffen die Solidarität Deutschlands mit Spanien dargelegt habe, sagte Sánchez am Rande eines Treffens europäischer Staats- und Regierungschefs in Brüssel. Das sei für ihn entscheidend. Spanien habe zur deutschen Regierung «das beste Verhältnis».»
Man glaubt es einfach nicht.
Was sollte der Sanchez denn sagen? Seine Rolle ist es, das Beste für Spanien zu tun, nicht den Rechthaber zu spielen.
«Rechthaber»
Interessant, wie Sie den Vorgang einordnen.
Diese Verlautbarung zeigt mir zumindest die Gründe auf, warum immer weniger Menschen überhaupt noch wählen gehen und ‚zugänglich‘ sind für extreme Strömungen.
Es bringt wirklich nichts, deswegen die spanisch-deutschen Beziehungen zu zerstören.
@pleifel
Sie müssen aber wirklich auch mal die Kirche im Dorf lassen.
Spanien hat sich schon SEHR deutlich positioniert.
Was wollen Sie denn noch?
Wenn, dann müsste sich die Bevölkerung in Dt. und Frankreich auch mal SEHR deutlich positionieren.
Damit die Regierungen dort endlich nicht mehr so weitermachen können.
Sehen Sie da irgendetwas?
Ich kann Ihnen sagen was ich sehe.
Das hat nun aber leider nichts mit dem Iran und auch nichts mit der Ukraine zu tun.
Es ist zum Haare ausraufen 😱
«Es ist zum Haare ausraufen.»
Ja, das zumindest macht bei mir aber nicht mehr viel Sinn! 😉
und
«Sie müssen aber wirklich auch mal die Kirche im Dorf lassen.»
Auch darüber bin ich schon seit einigen Jahrzehnten hinweg.
~~~~~~~~~~~
Ok ernsthaft, klare Worte eines führenden/repräsentativen Vertreters eines Landes werden nicht zu ‚zerrütteten‘ Verhältnissen zwischen Staaten führen, wenn man es mit Worten formuliert, die man in einem Staatenverbund wie der EU eigentlich erwarten kann/sollte.
«beste Verhältnisse» werden jedenfalls nicht dadurch zerstört, wenn man kritische Worte verwendet, die der Sache angemessen sind. Es sei denn, diese «besten Verhältnisse» sind bloße Floskeln!
«Es sei denn, diese «besten Verhältnisse» sind bloße Floskeln!»
Bingo!
Die USA haben den Atlantik, die EU-ropäer die Ukraine.
Vorschlag einer kleinen Änderung:
Die USA haben den Atlantik, die EU-ropäer die Ukraine am Hals!
@pleifel sagt:
«Aber auch das lässt sich ja für schlichte Gemüter instrumentalisieren, die bereits jetzt im Zuge der Kriege im binären Modus stecken geblieben sind.»
https://blog-samstagern.ch/2026/03/22/multiple-krisen/#comment-32650
Empfehle allen halben und vollen Linken hier ein Buch.
«Tagesspiegel: «…Wer die Anti-Israel-Proteste in Deutschland während des Gazakriegs als Proteste friedliebender, diskursfähiger Herzblut-Aktivisten erinnert, aber noch irgendwie Interesse an Realitäten verspürt, sollte ganz dringend dieses Buch lesen.»
NZZ : «Vieles, was Potter in seinem Buch schreibt, liest man nicht zum ersten Mal. Allerdings schürft der Journalist immer noch eine Schicht tiefer.»
Hab’s noch nicht gelesen, aber es scheint erhellend zu sein. Und vielleicht hilft das auch, um aus dem binaeren Modus rauszukommen. 🤣
«Allerdings schürft der Journalist immer noch eine Schicht tiefer.»
Gut, beim Graben in diesen ‚tieferen Schichten‘ hat man die Entscheidung, was da ausgegraben werden soll, bereits vorher entschieden (und wer suchet, der findet bekanntlich auch was).
Offensichtlicher Antisemitismus ist also nicht ‚unter Tage‘ auszugraben, sondern argumentativ da aufzudecken, wo er sich in der Öffentlichkeit zeigt/bemerkbar macht.
Nun stellt sich nur noch die Frage, warum man dieser Thematisierung, auf gewisse Linksbewegung(en) hin ausgerichtet, so folgen soll?
Denn in dem Zusammenhang stellt sich gleich die Frage, ob es dabei nicht um anderes geht, als der zugrundeliegenden Problematik. Denn diese ist nicht neu, auch im Zusammenhang mit der israelischen Siedlungspolitik.
Natürlich sind individuelle Diffamierungen/Benachteiligungen israelischer Bürger im Ausland (oder auch hier lebender) völlig inakzeptabel!
Völlig unabhängig davon gilt es allerdings, den Verbrechen der politisch Verantwortlichen in Israel vernehmbar und entschieden entgegen zu treten. Denn hier geht es um ganz andere Dimensionen des Unrechts, nämlich der Vertreibung und Tötung unschuldiger Zivilisten!
Man mache also an den jeweiligen ‚Baustellen‘ seine Hausaufgaben und lasse sich nicht auf Nebengleise ‚abschieben‘.
Und noch was Linkes, was für mich mit ‚Gewinn‘ (spottbillig) lesbar ist hier:
https://www.wildcat-www.de/wildcat/115/w115_inhalt.html
«und wer suchet, der findet bekanntlich auch was»
Und umgekehrt. Wie schon Rainald Grebe bemerkte: «und wer Nazis nicht sucht – na, der findet auch keine»
Wo es doch manchmal so offensichtlich ist:
https://www.juedische-allgemeine.de/israel/grossbritannien-sanktioniert-minister-smotrich-und-ben-gvir/
Aber wer will sich schon dagegen stellen, da Gott selbst, jedenfalls nach Meinung dieser Extremisten, dem Gegner die Existenzberechtigung abspricht (Altes Testament).
@ Izi
Und in welchem Kokon befinden Sie sich schon wieder?
Ich kann mich seit mind. gestern gar nicht mehr an den ueblichen Wochentagsanwesenheitszeiten orientieren.
Das nimmt meinem Tag Struktur! 🤣
Eigentlich in Grossbritannien, derzeit in einem Flughafenhotel in Heathrow, weil ich morgen einen recht frühen Flug habe.
Bei Konferenzen wird immer mein Tag umstrukturiert.
@ pleifel
«(und wer suchet, der findet bekanntlich auch was)».
Na, nee.
Diese These kann ich ganz leicht widerlegen:
Was nicht existiert, das kann man auch nicht finden.
Nichtmal «auch was».
Und was die wildcat betrifft:
Aus dem Editorial:
«Im Iran, in Israel und in den USA müssen die Leute aufstehen und ihre Regierungen entwaffnen!»
Da da nicht auch in Russland steht, ist mir das zu eindimensional 😉
Schlimm genug, die Leute in drei Ländern zum Selbstmord aufzurufen.
Damit sind auch die Soldaten gemeint!
Bei denen ist das auch Selbstmord. Seien Sie doch mal realistisch. Das ist nichts weiter als eine Phantasie. Die ersten Tausend, die anfangen, werden massakriert. Und dann macht keiner mehr weiter.
Zusammengefasst ließe sich Folgendes formulieren bzw. präzisieren:
Die Aussage «Im Iran, in Israel und in den USA müssen die Leute aufstehen und ihre Regierungen entwaffnen!» braucht Kontext, damit der „Widerstand“ nicht als realitätsfremde bzw. idealistische Forderung stehen bleibt. Sinnvoller wäre es, von einem Untergraben bzw. Erodieren der Machtbasis zu sprechen.
Ihr Einwand darauf, dies sei «Selbstmord», ist zu pessimistisch bzw. absolut gesetzt.
Auch mein eigener Einwurf greift zu kurz, wenn er die praktischen Risiken ausblendet.
Allerdings ist es mehr als bloße «Fantasie», denn erfolgreicher Widerstand hängt meist von Faktoren ab wie:
a) Breite der Beteiligung (nicht nur die ersten Tausend),
b) Organisation und Strategie,
c) Spaltungen innerhalb der Machtelite (Militär, Polizei, Regierung),
d) internationalen Rahmenbedingungen sowie
e) langfristigem Druck statt einmaliger Aktion.
Eine Welle also, die nicht planlos daherkommt und an Größe und Breite gewinnen muss. Garantien gibt es dabei zwar nicht, aber zumindest bleibt es nicht dem Zufall überlassen.
Das ist richtig. Es lässt sich aber nicht durch gutgemeinte Aufrufe erreichen.
«Diese These kann ich ganz leicht
widerlegen».
weil:
«Da da nicht auch in Russland steht, ist mir das zu eindimensional.» 🙂
Einerseits ist es richtig, dass auf diesen Demonstrationen auch reiner Antiseitismus und Gewaltverherrlichung vorkamen.
Andererseits gibt es aber auch eine Tendenz, berechtigte Kritik an der gegenwärtigen israelischen Regierung als Antisemitismus zu bezeichnen, besonders, wenn sie scharf ist. Angesichts dessen, was geschehen ist und geschieht, ist aber auch scharfe Kritik angemessen.
Ich habe sehr gute Bekannte in Israel und ich werde weiterhin vehement dagegen auftreten, wissenschaftliche Kontakte mit Israel irgendwie einzuschränken. Aber ich will auch sagen dürfen, dass Netanjahu und einige weitere Leute in seiner Regierung Verbrecher sind.
𝗦𝗲𝗹𝗲𝗻𝘀𝗸𝘆𝗷-𝗕𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵 𝗶𝗻 𝗕𝗲𝗿𝗹𝗶𝗻: 𝗗𝗶𝗲 𝗨𝗦𝗔 𝗸𝗼̈𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗿𝘂𝗵𝗶𝗴𝘁 𝗮𝘂𝘀𝘀𝘁𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻, 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝘂̈𝗯𝗲𝗿𝗻𝗶𝗺𝗺𝘁 – Freitag: Kommentar von Lutz Herden 15.04.2026
https://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/selenskyj-besuch-die-usa-koennen-beruhigt-aussteigen-deutschland-uebernimmt
daraus:
𝗣𝗿𝗮̈𝘀𝗶𝗱𝗲𝗻𝘁 𝗦𝗲𝗹𝗲𝗻𝘀𝗸𝘆𝗷 𝘄𝗶𝗹𝗹 𝘄𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗡𝗔𝗧𝗢
«Wolodymyr Selenskyj hat in Berlin wieder davon gesprochen, dass er doch in die NATO wolle, nicht nur in die EU. Damit wurde eine Kompromisslinie verlassen, die von Kiew schon einmal bezogen wurde, als die US-Regierung im November ihren 28-Punkte-Plan für eine Lösung des Konflikts unterbreitet hatte.
Wenn das obsolet sein soll, ist ein Ende des Krieges, den Russland vor allem führt, um einen ukrainischen NATO-Beitritt zu verhindern, erst einmal abgesagt.
Wenn Selenskyj diesen Maximalismus zückt, hat Friedrich Merz daran seinen Anteil. Er nimmt dafür die gesamte deutsche Gesellschaft in Haftung. Was viel zu selten thematisiert wird – welches Mandat er dafür hat.»
@pleifel
>>>Wenn Selenskyj diesen Maximalismus zückt, hat Friedrich Merz daran seinen Anteil. Er nimmt dafür die gesamte deutsche Gesellschaft in Haftung. Was viel zu selten thematisiert wird – welches Mandat er dafür hat<<<
Ich antworte mal im Schwurbelmodus der ÖR:
Friedrich Merz hat das Mandat durch seine demokratische Wahl als Bundeskanzler von Deutschland.
Sein oberstes Anliegen ist es, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden.
Auf Grund des völkerrechtswidrigen unerwarteten Überfalls Russlands auf die Ukraine ist Deutschland in eine starke Bedrohungslage geraten. Dadurch musste die Regierung unumgängliche Vorsichtsmassnahmen ergreifen, um dieser Lage gerecht zu werden.
Das WICHTIGSTE dabei ist die unabdingbare und unverbrüchliche Solidarität und Unterstützung der Ukraine in ihren Kampf gegen Russland.
Denn wenn Russland die Ukraine besiegt, ist der nächste Schritt, auch nach einhelliger Meinung aller Esperten, das weitere Vordringen des russischen Agressorts nach Europa.
Wir haben uns leider allzulang von Putin täuschen lassen.
Diesen Fehler dürfen wir auf keinen Fall noch einmal wiederholen.
Leider ist uns in dieser schwierigen Situation auch die USA kein Helfer mehr, durch die Wahl Trumps zum Präsidenten.
Auch das war in dieser Form nicht absehbar.
Aber nicht destotrotz: Europa in Gestalt der EU ist stark genug, auch dies zu meistern.
In Friedrich Merz und Ursula von der Leyen haben wir zwei exellente Politiker:innen, die bisher zuverlässig auf alle Bedrohungen reagieren konnten und dies auch in Zukunft tun werden.
RUPOMELEY 🤣😅😂
««Wolodymyr Selenskyj hat in Berlin wieder davon gesprochen, dass er doch in die NATO wolle,..»
Sie haben eine Quelle dafür? Herr Herden taugt da eher nicht. Selenskyj sprach von einer Integration in europäische Sicherheit Strukturen.
Originaltext auf https://president.gov.ua/
Aber eventuell habe ich etwas übersehen?
«Sie haben eine Quelle dafür?»
Tja, ob die wohl ihrem Anspruch gerecht werden?
https://www.ukrinform.net/rubric-polytics/4112407-zelensky-rejects-eu-light-and-nato-light-insists-on-full-membership.html
und
https://brf.be/international/2067461/#:~:text=Wolodymyr%20Selenskyj%20dr%C3%A4ngt%20auf%20eine%20uneingeschr%C3%A4nkte%20Mitgliedschaft,und%20die%20Nato%20br%C3%A4uchten%20die%20Ukraine%20und
@pleifel
>>>Tja, ob die wohl ihrem Anspruch gerecht werden?<<<
Das wird wohl eher nicht so geschehen.
Wenn Sie Petrowitschens link folgen sehen Sie halt nicht das, was er vorher vollmundig angekündigt hat.
Das ist bei Ihnen nun leider nicht der Fall.
Sie müssen also eher im VAGEN bleiben.
Also z.B. so:
https://www.ukrinform.net/
oder so:
https://brf.be/
Der user ist dahingehend speziell. 🤣😅😂
Das hat bei ihm tatsächlich System. Deswegen finde ich das auch ärgerlich. Es kann ja mal passieren, aber wenn es immer wieder passiert und die Behauptungen dann auch noch falsch sind?
System hat hier doch wohl eher auf Artikel hinter einer Paywall zu verweisen.
@Petrowitsch
Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen sein sollte:
Bei FAZ und auch bei BZ sind viele Artikel am Anfang freigeschaltet und werden erst später hinter paywall gelegt.
Dafür kann derjenige, der verlinkt in dem Augenblick nichts.
Wenn Sie aber auf einen konkreten Artikel verweisen dann aber nur den allgemeinen link schicken, wie ist das dann zu interpretieren.
Nachlässigkeit?
Versehen?
Undbedarftheit?
Suchen Sie sich halt was aus.
Ich nahm an, dass es nicht allzu schwierig ist die Suchfunktion einer Site zu benutzen.
Das gilt besonders dann, wenn ich annehme etwas übersehen zu haben.
Ok, vielen Dank. Auf den offiziellen Seiten des Präsidenten ist diese Aussage nicht zu finden.
Schade, dass ihre Quellen nicht verraten, dass das Selenskyj Antwort auf die Frage von Journalisten bzgl. einer EU-light Variante für die Ukraine war.
https://youtu.be/BuYN_Y9M-2c
@Petrowitsch
Es wäre ja nun das mindeste, dass Sie wenigsten auf den Anfang dieser von Ihnen getätigten Aussage verlinken.
Mal abgesehen davon, dass die dt. Übersetzung jetzt misserabel ist, müsste ich mich Ihrer Meinung nach jetzt fast 36 min. durch dieses Video quälen, um dann vielleicht mit viel Glück evt. auf diese Aussage zu stossen?
Sie verarschen die Leute hier doch am laufenden Band.🤢😡
«Mal abgesehen davon, dass die dt. Übersetzung jetzt misserabel ist, …»
Sie wissen doch, einem geschenkten Gaul usw.
«müsste ich mich Ihrer Meinung nach jetzt fast 36 min. durch dieses Video quälen,..»
Das hilft doch den Kontext zu verstehen, oder nicht?
Wie wollen Sie sonst verstehen, dass das Statement von Selenskyj auf den Seiten des Präsidenten veröffentlicht wurde und das nachfolgende Briefing nicht?
Aber Sie hätten sich doch bestimmt von einer KI helfen lassen können.