Politik ist keine Verwaltung mehr Der Versuch, angesichts von Abwärtstrends krampfhaft an der eigenen Größe festzuhalten, ist nicht nur zum Scheitern verurteilt. Er verschärft die Probleme sogar.

Wenn es abwärts geht, ist es irgendwann die beste Strategie, die eigenen Verluste zu begrenzen. Auf Englisch heißt das: «Cut your losses.» Donald Trump, Friedrich Merz und Emmanuel Macron haben alle eine Geschichte im Investitionssektor und sollten eigentlich wissen, wie verderblich es sein kann, in einer derartigen Situation krampfhaft an veralteten Vorstellungen festzuhalten. Davon ist allerdings in ihrem Handeln wenig zu bemerken.
Die Krise im Kampf um Einflusssphären
Große und wirtschaftlich starke Staaten können Einfluss über kleinere und wirtschaftlich schwächere Staaten erlangen, indem sie ihnen Sicherheit und wirtschaftliche Vorteile bieten. Die Triebkraft dafür liegt im Machtstreben der Staatsführer der großen Staaten und im Eigennutz der Staatsführer der kleinen Staaten. In günstigen Fällen kann es durch die Kooperation zu gegenseitigen Vorteilen kommen, so dass auch die Bevölkerungen beider Staaten in gewissem Maße partizipieren.
Nach dem 2. Weltkrieg haben die USA als eine der beiden Supermächte in ihrer Einflusssphäre Sicherheit garantieren können. Als wirtschaftlich stärkstes Land der Welt konnten sie damals dem zerstörten Europa Aufbauhilfe durch Anschubkredite (Marshall-Plan) bieten. Zudem verfügten sie über die bei weitem führende Reservewährung der Weltwirtschaft, in der zudem auch die meisten Güter, besonders Energieträger gehandelt wurden. Obwohl diese Bedingungen zum Teil immer noch gegeben sind, erodieren sie sichtlich. Insbesondere sind die USA inzwischen hoch verschuldet und haben ein erhebliches und wachsendes Außenhandelsdefizit. Ihr Hauptkonkurrent China hat einen großen Außenhandelsüberschuss, gesunde Staatsfinanzen und weist ein höheres Wirtschaftswachstum auf. Zudem hat China auf einigen Gebieten die Technologiefüherschaft übernommen, insbesondere in der Produktion von Industriegütern und hat auf Gebieten, die bis vor kurzem von den USA dominiert wurden, wie Softwareentwicklung und künstliche Intelligenz, aufgeschlossen. China hat sich zuungunsten der USA und Europas eine Einflusssphäre in Afrika aufgebaut und ist im Begriff, seinen Einfluss in Mittelasien zu vergrößern.
In dieser Situation wäre es weise, sich zu beschränken und die eigenen Ansprüche auf den Bereich zu begrenzen, in dem man bestehende vorteilhafte Kooperationen schützen will. Die Konservativen in den USA einschließlich Trumps schienen das im Gegensatz zu den US-Demokraten begriffen zu haben. Die letzten Monate und vor allem der Angriff der USA auf den Iran, der abgesehen von ethischen und rechtlichen Fragen auch nicht einmal den Interessen der USA diente, zeigen jedoch, dass Trump und sein engeres Umfeld dieses Verständnis nicht verinnerlicht hatten.
Die Staaten Westeuropas und Skandinaviens waren nach dem 2. Weltkrieg relativ schnell wieder zu Wohlstand gelangt. Zwar verloren die Kolonialmäche Großbritannien und Frankreich große Teile ihrer Einflusssphären, doch mit der Bildung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und später der Europäischen Union (EU) wurden die ärgsten Streitigkeiten in Europa beigelegt und es entstand eine Zone der Prosperität. Nach dem Ende des Kalten Kriegs konnte die EU osteuropäischen Staaten eine wirtschaftlich vorteilhaftere Perspektive bieten und durch ihren großen Überlapp mit der NATO auch Sicherheit garantieren. Die USA betrachteten die nach Osten wachsende Einflusssphäre der EU wegen dieses Überlapps mit der NATO auch als Teil ihrer Einflusssphäre und standen der EU-Erweiterung daher wohlwollend gegenüber. Das hing auch damit zusammen, dass die osteuropäischen Staaten in der EU wegen ihrer Sicherheitsinteressen oft als Lobbyisten der USA auftraten.
Die Osterweiterung der EU verschob die Balance zwischen Nettozahlern und Nettoempfängern zu ungunsten der Ersteren. Sie berührte die wirtschaftlichen Interessen Russlands und wegen des Überlapps mit der NATO-Osterweiterung auch die Sicherheitsinteressen Russlands. Diese Strategie musste auf eine Konfrontation mit Russland hinauslaufen. Als die EU dann auch noch einen vollständigen Ausstieg aus fossilen Energieträgern beschloss und damit langfristig als Handelspartner Russlands ausschied, entschloss sich die russische Führung, die Einflusssphäre Russlands gewaltsam zu wahren, auch wenn das zu einem vollständigen Bruch mit der EU und den USA führen würde.
Man kann diese Entscheidung auch aus russischer Sicht für strategisch falsch halten. Sie hatte sich jedoch bereits etwa ein Jahr vor ihrer Realisierung abgezeichnet. Es gab genug Zeit, zu überlegen, ob die EU und die USA diese Auseinandersetzung gewinnen konnten und was es bedeuten würde, wenn sie die Auseiandersetzung verlören. Man konnte auch überlegen, ob ein Einfrieren der Einflusssphären nicht die bessere Lösung war. Das galt umso mehr, als bereits 2021 eine Aufnahme der Ukraine in die EU oder NATO auf absehbare Zeit ohnehin unrealistisch war.
Die Finanzkrise
Das Volumen des westlichen Finanzsystems übersteigt das Volumen der gehandelten Realwerte um ein Vielfaches. Die Anlagen sind weit überwiegend spekulativ. Gleichwohl ist das Gesamtsystem metastabil, weil die Anleger ihre Werte nicht aus dem System entnehmen, sondern nur innerhalb des Systems verschieben können.
Trotz der Metastabilität ergeben sich zwei Probleme. Erstens entfaltet ein System mit überwiegend spekulativen Anlagen nicht die nötige Steuerwirkung für die Realwirtschaft. Es führt zu einer falsche Allokation von Ressourcen. Zweitens können abrupte Verschiebungen innerhalb des Systems zu erheblichen Verwerfungen und dem Ausscheiden auch großer Akteure führen, wie wir in der akuten Finanzkrise 2008 bemerkt haben. Die Verwerfungen treffen dann auch die Realwirtschaft und können selbst Staaten destabilisieren.
Zwar konnte die akute Finanzkrise von 2008 überwunden werden, aber ihre Ursachen blieben bestehen. Wir befinden uns daher weiterhin in einer latenten Finanzkrise. In dieser Situation müssen akute Schocksituationen vermieden werden. Der Krieg Israels und der USA gegen den Iran könnte bei ungünstigem weiterem Verlauf zu einer solchen akuten Schocksituation führen und damit eine weitere akute Finanzkrise auslösen.
Die Krise der Realwirtschaft
Die USA, Westeuropa und Skandinavien und eigentlich inzwischen auch der Rest der EU sind im internationalen Vergleich Hochlohnländer. Historisch hat sich das aus einer höheren Arbeitsproduktivität, einem sehr hohen Organisationsgrad, einer höheren Kapitalisierung der Firmen, einer besseren Bildung der Arbeitskräfte, einem technologischen Vorsprung und einer besseren Infrastruktur ergeben. All diese Vorteile sind in den letzten Jahrzehnten abgeschmolzen, mindestens relativ, in gewissen Fällen aber sogar durch Rückschritte in westlichen Ländern.
Als Konsequenz ist die Lohndifferenz nicht mehr gedeckt. Da eine starke Verringerung der Reallöhne nicht durchsetzbar ist und auch zu sozialen Verwerfungen führen würde und die Löhne in den aufstrebenden Ländern nicht so schnell wachsen wie der Vorsprung des Westens schwindet, führt der Prozess zu einer Deindustrialisierung der westlichen Länder.
Nachdem westliche Wirtschaftswissenschaftler jahrelang geleugnet hatten, dass diese Deindustrialisierung ein handfestes Problem ist, waren es wiederum die Konservativen in den USA, die als Erste erkannten, zu welchen Abhängigkeiten sie führt. Der Handlungsspielraum verringert sich erheblich. Nachdem China auf den Gebieten weitgehend autark geworden war, auf denen die USA noch einen (schwindenden) Technologievorsprung gehabt hatten, bewegte sich das Verhältnis zwischen den USA und China von einer gegenseitigen Abhängigkeit auf eine einseitige Abhängigkeit der USA zu.
Das Umsteuern, das die Trump-Administration seit reichlich einem Jahr versucht, kommt vermutlich zu spät. Zudem ist es strategisch wenig durchdacht, sich neben der unvermeidlichen Konfrontation mit China auch noch mit denjenigen Ländern zu überwerfen, die man eigentlich als Bündnispartner benötigen würde und mit denen man gemeinsame Interessen hat, weil sie sich in der gleichen Situation befinden. Betrachtet man allerdings die EU, so ist diese strategisch noch stärker verdüstert. Die Führungen der EU-Staaten scheinen das Problem noch nicht einmal in seiner gesaten Tragweite erfasst zu haben.
Die Führungskrise
Obwohl bislang die Reallöhne in westlichen Ländern nur wenig gesunken sind, die Länder insgesamt weiter sehr reich sind und für den größten Teil ihrer Bevölkerungen die Grundbedürfnisse komfortabel erfüllt sind, ist das Vertrauen in die Führung stark gesunken. In den meisten westlichen Ländern vertrauen deutlich unter 50% der Wähler der Regierung. Obwohl dahinter auch eine ungesunde Anspruchshaltung steckt, ist die Beobachtung nicht falsch, dass die jeweiligen Führungen die Lage nicht im Griff haben und nicht integer kommunizieren.
Die Führung müsste der Bevölkerung erstens die Einsicht zumuten, dass die fetten Jahre vorbei sind und keinerlei Politik daran etwas ändern kann. Sie müsste zweitens auf teure Wunschprojekte verzichten, weil eine bessere oder wenigstens stabile Daseinsvorsorge sowie eine Wiedergesundung der Realwirtschaft wichtiger sind. Und sie müsste drittens ein Konzept entwickeln, wie diese beiden Dinge erreicht werden können.
Stattdessen tut die Führung so, als seien die Erwartungen von vor ein paar Jahren immer noch realistisch. Es ist nicht einfach zuzugeben, dass man sich geirrt hat. Es ist nicht einfach, den Wählern zu sagen, dass gewisse Abstriche in den kommenden Jahren unvermeidlich sind. Und es ist nicht einfach, Konzepte für eine multiple Krisensituation zu entwickeln, wenn man vorher nnur Wohlstandsverwaltung konnte. All das ist aber unabdingbar, wenn die Führung das Vertrauen wiedererlangen will.
Die gesellschaftliche Krise
Fette Jahre führen zur Ermattung. Die Anstrengungen lassen nach. Die Erwartungen steigen. Geht es dann nicht mehr aufwärts, fühlt man sich leicht ungerecht behandelt. Die Schuld sucht man gern bei anderen, Migranten, Politikern, Wirtschaftsbossen, unfairen Handelspraktiken anderer Länder und was einem sonst noch so einfällt.
All das dürfte durch den Charakter einer Gesellschaft verstärkt worden sein, die den Einzelnen zum Konsum anhält und dazu, sich über den Konsum zu definieren. Es hat sich eine Haltung verbreitet, in der viele zuerst ihre Ansprüche äußern und sich wenig dafür interessieren, was die Gesellschaft von ihnen erwarten darf. Wie Houellebecq bereits vor geraumer Zeit bemerkte, bewegen sich die westlichen Länder von einer Gemeinschaft auf eine Ansammlung von Elementarteilchen zu. Darin dürfte die Wurzel aller hier besprochenen Krisen liegen. Wenn wir nicht zu einer Gemeinschaft zurückfinden, wird es nicht wieder aufwärts gehen.
714 Antworten zu “Multiple Krisen”
«All das dürfte durch den Charakter einer Gesellschaft verstärkt worden sein, die den Einzelnen zum Konsum anhält und dazu, sich über den Konsum zu definieren.»
Einen der möglichen Lösungswege sehe in der grundlegenden Bildungsreform, die nicht mehr das Funktionieren als Produzent/in und Konsument/in als Primärziel hat, sondern Kritikfäigkeit, kreatives Denken und Erhaltung (nicht Unterdrückung) der kindlichen Neugier. Nicht nur in Schulen, sondern auch Massenmedien wären dazu anzuhalten, notfalls durch Zwang zum Zweck des Gemeinwohles.
«Bildung ist lustvoll
»Kinder lernen nur das, was sie wollen, nicht das was sie sollen«,
damit drückt der Neurophysiologe Wolf Singer aus, wie wichtig es ist,
dass ein Mädchen, ein Junge aus sich heraus etwas wissen, können
und erfahren will. Jeder, der mit einem Kind zusammenlebt, kann die
Erfahrung machen, wie glücklich und stolz es ist, wenn es etwas
herausgefunden hat, etwas kann, das für sie oder ihn selbst von hoher
Bedeutung ist. Jeder kann mitempfinden, wie sehr dieses Gefühl an
treibt und die Anstrengung herausfordert, mehr erfahren, wissen und
können zu wollen. Der Wunsch, sich anzustrengen und etwas zu leis
ten, Widerstände und Schwierigkeiten zu überwinden, wird gespeist
von der Erwartung auf eben dieses Glücksgefühl. Das in unserer Gesell
schaft geflügelte Wort vom Ernst des Lebens, der immer dann entsteht,
wenn es um »richtige« Bildung geht, unterstellt, dass Bildung und
Glücksempfinden sich ausschließen. Das Gegenteil ist der Fall.»
Aus dem «Berliner Bildungsprogramm» 2004.
Man könnte jetzt hoffnungsvoll auf die nahe Zukunft blicken, («die Hoffnung muss langsam wachsen um sich zu verwurzeln» sagte gerade eine Radiomoderatorin im Hörhintergrund.)
Ist schon richtig.
Wenn ich an meine Lehrer, gerade Physik, Sport, Chemie zurückdenke. Unfassbar was sich da Lehrkraft nannte.
«notfalls durch Zwang zum Zweck des Gemeinwohles»
Nein. Wenn man Zwang «zum Zwecke des Gemeinwohls» zulässt, kommt immer Machtmissbrauch heraus.
«Machtmissbrauch»
Massenmedien in Händen privater Milliardäre sind nicht akzeptabel, jedenfalls nicht unter demokratischen Verhältnissen.
Wer darf denn Ihrer Meinung nach Massenmedien besitzen oder über deren Redaktionslinie entscheiden?
Zur Pressefreiheit gehört allemal eine Trennung von Verlag und Redaktion, Schutz vor politischem, aber auch ökonomischem Druck.
Letzteres wäre wichtig, um nicht irgend einer Marktlogik zu unterliegen, wozu für mich vor allem die ‚innere Pressefreiheit‘ zählt.
Für die Bürger muss völlig transparent sein, wem welches Medium gehört und welche
wirtschaftlichen Interessen dahinter stehen?
Ansonsten müssen klare kartellrechtliche Mechanismen greifen, die jedenfalls Marktmacht wie z. B. durch Meta und Google unterbindet/verhindert.
«Ansonsten müssen klare kartellrechtliche Mechanismen greifen, die jedenfalls Marktmacht wie z. B. durch Meta und Google unterbindet/verhindert.»
Google oder Meta oder die Washington Post oder CNN haben doch jeweils nur einen kleinen Bruchteil des medialen Gesamtmarkts. Wieso gibt es da kartellrechtliche Bedenken?
Sie können auch Ihr eigenes Medium aufmachen. Niemand hindert Sie. Wenn die Leute das lesen oder sehen wollen, was Sie da machen, werden Sie es auch finanzieren können.
Warum wollen Sie die Medienlandschaft einschränken? Es gibt doch Angebote jeder Art, auch ganz links. Manches davon steht unter «Politische Einsichten» verlinkt. Das meiste davon ist ohne Bezahlschranke.
Mir scheint, Sie wünschen, dass die Leute nicht das lesen und ansehen können, was sie gern lesen und ansehen wollen.
Mir scheint, Sie befürchten, dass den Leuten vorgeschrieben werden soll, was sie lesen oder sehen dürfen.
Mir geht es aber nicht darum, dass jemand keine eigenen Medien betreiben darf. Es geht darum, übermäßige Marktmacht einzelner Eigentümer zu verhindern.
Das Ziel ist also Strukturen zu schaffen, die sicherstellen, dass kein Medium die öffentliche Agenda unverhältnismäßig dominiert, journalistische Inhalte nicht primär von wirtschaftlichen Interessen oder intransparenten Algorithmen bestimmt werden und die Eigentumsverhältnisse transparent sind, damit die Leser eben selbst beurteilen können, welche Interessen hinter einem Medium stecken.
Natürlich ist das ein ständiges Bemühen, das der Komplexität des Themas geschuldet ist.
Ich räume gern ein, dass das von Vorteil wäre. Aber wie wollen Sie das konkret erreichen?
@izi
Gute Frage.
Vor 10 Jahren hätte ich noch gesagt, auf keinen Fall Millionäre.
Aber nachdem ich erleben durfte, was Staatsmedien anrichten oder bewirken können, bin ich dahingehend vorsichtiger geworden.
Mir würde es ja schon reichen, wenn NEUTRAL berichtet würde.
Aber da geht es ja schon los:
WELCHE Berichte wählt man denn aus der Masse aus, über die man dann NEUTRAL berichten könnte?
Finanzielle Unabhängigkeit braucht man eigentlich aber auch UNBEDINGT.
Also dann doch eher wieder Millionäre?
Im staatlichen Bereich der ÖR spielt zwar das Geld eher KEINE Rolle, dafür muss man aber leider mittlerweile ANGEPASST sein.
Ein Teufelskreis.
Was ich zur Bildung vorschlage, könnte ja den Notfall, der Zwang erfordert verhindern, weil Massenmedien in ihrer heutigen Form abstürben. Ist allerdings unbeliebt, zugegeben.
Und Machtmißbrauch ist bei Google, Meta usw ausgeschlossen?
Nee. Bei Google ganz im Gegenteil, wie man bei YouTube mehrfach beobachten konnte. Nur darf das Kartellamt eben nur eingreifen, wenn es wirklich eine starke Marktdominanz gibt.
«Obwohl bislang die Reallöhne in westlichen Ländern nur wenig gesunken sind, 𝗱𝗶𝗲 𝗟𝗮̈𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗶𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗮𝗺𝘁 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗵𝗿 𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵 𝘀𝗶𝗻𝗱 und für den größten Teil ihrer Bevölkerungen die Grundbedürfnisse komfortabel erfüllt sind,..».
ergibt sich also zwingend, dass:
«Die Führung müsste der Bevölkerung erstens die Einsicht zumuten, dass die fetten Jahre vorbei sind und keinerlei Politik daran etwas ändern kann.»
darauf:
«Sie müsste zweitens auf teure Wunschprojekte verzichten, weil eine bessere oder wenigstens stabile Daseinsvorsorge 𝘀𝗼𝘄𝗶𝗲 𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗪𝗶𝗲𝗱𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘂𝗻𝗱𝘂𝗻𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗥𝗲𝗮𝗹𝘄𝗶𝗿𝘁𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝘁 𝘄𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲𝗿 𝘀𝗶𝗻𝗱.»
Es gibt konkrete, vor allem politische Gründe dafür, was die Preisentwicklung auf dem Energiesektor für Folgen hat. Man kann es der Wirtschaft zwar vorwerfen, dass sie nicht schneller aus dem fossilen Zeitalter herausgekommen ist, aber immerhin war der Schalter umgelegt und die Perspektive klar.
@Gelse hat bereits den Finger in eine ‚Wunde‘ gelegt. Und nun lässt sich eine längere Liste erstellen, was angegangen werden müsste, was bereits in verschiedensten Beiträgen von Ihnen thematisiert wurde.
Eines noch, als ‚komfortabel‘ dürften viele ihr Leben wohl nicht bezeichnen. Was zumeist durch die gesellschaftlichen Strukturen bedingt ist. Es zeigt sich unübersehbar auch im Armuts- und Reichtumsbericht.
«Eines noch, als ‚komfortabel‘ dürften viele ihr Leben wohl nicht bezeichnen.»
Ach was. Bezeichnen nicht (wer klagt nicht gern?), aber objektiv ist es das. Komfortabler als fast alle Menschen in der Weltgeschichte gelebt haben. Brot und Spiele die Fülle.
Nun ja, wenn man wenige Probleme mitbekommen hat, kann man das schon darauf reduzieren.
Ja, dass die Länder nocxh reich sind, ändert nichts daran, dass gegenwärtig (jn d schon seit Jahren) zu viel konsumiert und zu wenig investiert wird.
Grebe (und Fortuna Ehrenfeld):
«Die Schulen sind marode
und die Brücken stürzen ein,
doch die Versorgung mit Kultur
scheint gesichert zu sein.»
Und nein, es ist nicht richtig, die Infrastruktur mit Hilfe einer gigantischen Neuverschuldung wieder in Ordnung zu bringen.
Und ja, es muss jetzt für den wachsenden Pflegebedarf in den kommenden Jahrzehnten vorgesorgt werden.
«Und nein, es ist nicht richtig, die Infrastruktur mit Hilfe einer gigantischen Neuverschuldung wieder in Ordnung zu bringen.»
Entscheidend bei diesen Investitionen ist das, was am Ende dabei herauskommt. Zudem stehen hier Sachinvestitionen in der Bilanz der Verschuldung gegenüber.
Es ist schon ein wenig mehr zu berücksichtigen, ohne gleich in eine echte (für mich jedenfalls) verschleiernde Formulierung von 100 Mrd. Verschuldung für das Militär als Sondervermögen zu verkaufen.
Wobei auch klar ist, dass damit das Geld in weitgehend volkswirtschaftlich unbrauchbares Material ‚verbrannt‘ wird.
*…verschleiernde Formulierung von 100 Mrd. Verschuldung für das Militär als Sondervermögen zu verkaufen.*
War das nicht der Anfang der Zeitenwende 2022? Gabs da nicht noch nen Zuschlag in 2025 zwischen den Wechseln?
Wie auch immer, die Zinsen dienen der Privatisierung von Staatseinnahmen.
Das Geld wird eben immer gerne umverteilt in die «richtigen» Kassen.
Nicht nur durch Zinsen.
Ja. Korruption, bzw. «Lobbyismus» ist immmer noch die lukrativste der möglichen Investitionen. Damit können unterschiedliche Privatprofitquellen generiert werden.
Und die Staatsführungen sind mit Leuten besetzt, die vorher bei Goldman Sachs, Blackrock oder Rothschild waren. Oder hinterher dorthin gehen.
Ich vermute ja, die sind dort nicht wirklich ausgeschieden. Wenn zum Beispiel Friedrich Merz sagte, er sei vom Blackrock-Aufsichtsrat zurückgetreten, dann ist das glaubhaft, weil nachprüfbar. Nicht gesagt hat er, er habe sämtliche Beziehungen zur Fa. Blackrock abgebrochen.
«Oder hinterher dorthin gehen.» Eben. Wer mal drin ist in den erlaubten Kreisen kann nicht mehr tief fallen. Kein Bürgerhartz/Grusi oder Wohngeldbezug, vorbildliche Leistungsbürger. Können wir uns die noch leisten?
«…in den erlaubten Kreisen…»
=
in den erlauchten Kreisen
Eine hübsche Illustration ist Mario Draghi:
1980er Jahre: Weltbank in Washington DC
1991-2002: Generaldirektor des italienischen Finanzministeriums
2002-2005: Managing Director und Vizepräsident von Goldman Sachs International in London
2006-2011: Gouverneur der Banca d’Italia
2011-2019: Chef der Europäischen Zentralbank
Auch ganz nett, José Manuel Barroso:
– Portugiesischer Premierminister 2002-2004
– Chef der Europäischen Kommission 2004-2014
– Präsident ohne Geschäftsbereich bei Goldman Sachs ab 2016, Aufgabe unter anderem, nach dem Brexit die Interessen Grossbritanniens gegenüber der EU durchzusetzen
– Mitglied des Lenkungsausschusses der Bilderberg-Konferenz
– Vorsitzender von Gavi, die Impfallianz, Stiftung und Lobbyorganisation für weltweite Impfungen seit Oktober 2023
Bei beiden alles Wikipedia, alles belegt
Zwei Karrieren, die wie geschmiert gelaufen sind.
Darf ich ergaenzen?
Gas-Gerd und Alice fuer Deutschland haben Sie vergessen.
Bei beiden alles Wikipedia, alles belegt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Schröder
https://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Weidel
Zwei Karrieren, die wie geschmiert gelaufen bzw. noch am Laufen sind.
Vor nicht langer Zeit lief die Parole um: «Ein guter Politiker ist, wer gute Beziehungen zur Wirtschaft pflegt»
Dass mit «Wirtschaft» ausschliesslich Privatkapital gemeint ist, musste nicht betont werden. Das haben gelernte BRDisten verinnerlicht.
*Ich hätte 1990 nicht gedacht, dass mich Prozesse im Westen jemals an das sowjetische System erinnern würden.*
https://multipolar-magazin.de/artikel/interview-stier
Éva PÉli interwiewt den ungarische Publizist Gábor Stier, hier für Multipolar.
Über die Zukunft der EU sagt er: „Der Mangel an strategischem Denken macht einen großen Zusammenbruch immer wahrscheinlicher.“
Ich finde den bzw. Frau PÉli ihre Übersetzungen dazu immer oft lesenswert.
Sonneborn / Die Partei
*Und warum füllt diese Meldung in Frankreich ganze Fernsehberichte & Zeitungsseiten, während in Deutschland nur eine (ärgerlich unvollständige) Kleinstmeldung der dpa kursiert?*
https://x.com/martinsonneborn/status/2035315919921074592?s=43&t=a7Mtaj64iAIk-uNWh6pS0g
Ob der Spanier hier richtig handelt oder nicht, wer weiß das schon. Das man es aber von Sonneborn erfahren muss gibt dann doch zu denken im besten Deutschland aller Zeiten.
@u_S
Insgesamt ein guter Beitrag.
Auch der Abschnitt:
«Wir müssen die europäische Sicherheitsstruktur neu denken. Ohne Russland kann sie keine Stabilität bringen. Moskau hat dazu bereits im Dezember 2021 Vorschläge gemacht, die der Westen damals nicht einmal als Verhandlungsgrundlage akzeptierte. Jetzt, nach vier Jahren Krieg, müssen wir genau dorthin zurückkehren. Die europäischen „Willigen“ irrten sich in der Annahme, man könne Russland besiegen. Man kann es schwächen, doch Europa schwächt sich dabei mindestens ebenso sehr selbst. Ganz zu schweigen davon, dass Russland in vielerlei Hinsicht sogar stärker wird – was man von Europa derzeit nicht sagen kann. Einziger Ertrag des Krieges ist bisher die Erkenntnis, dass Europa seine Verteidigungsfähigkeit und strategische Autonomie stärken müsse.»
Und diese ERKENNTNIS wird nun allerdings hinsichtlich der VERTEIDIGUNGSFÄHIGKEIT auch voll durchgesetzt.
Was für die ANDEREN Punkte LEIDER nicht gilt 🤔
«VERTEIDIGUNGSFÄHIGKEIT» ?
Kriegstüchigkeit!
Ist nicht das Selbe.
@gelse
Müssen wir hier wirklich wie in einer APO Gruppe diskutieren.
Geht es vordringlich um BEGRIFFE oder STRUKTUREN?
Ja, ich weiss, das eine ist die Voraussetzung für das andere.
Ganz zum Schluss ist es für die Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehendes Geld.
Und man muss das in manchen Diskussionen auch immer wieder mal so konkret benennen.
Wenn Sie denken, dass dies halt auch hier so sein muss, dann tun Sie es halt.
Aber glauben Sie mir, ich KENNE den Unterschied.
Na ja, ich halte es eben für sinnvoll, die Begriffe unverändert zu verwenden, so wie sie gesagt wurden. Um Verwirrung zu vermeiden.
«Ganz zum Schluss ist es für die Allgemeinheit nicht mehr zur Verfügung stehendes Geld.»
Ja, und gegen eine Verteidungsbereitschaft liesse sich wenig sagen, auch wenn die irgendwie finanziert werden muss.
Ich habe das Interview jetzt unter «Politische Einsichten» eingestellt.
«Politische Einsichten»
Danke für das Einstellen (für andere Links auch noch) und hier auch noch zweideutig eindeutig zutreffend. 🙂
@ u_S
«Éva PÉli interwiewt den ungarische Publizist Gábor Stier, hier für Multipolar.»
Eine Ode an Sportsfreund Viktor, wa?
https://jungle.world/artikel/2025/50/wie-orbans-vertraute-sich-durch-den-sport-bereichern
(Leider nur im Anriss lesbar. Aber das macht ja der Hausherr auch…oft.)
Gábor Stier:
«Das Problem ist nicht die Stärkung transatlantischer Bindungen – wobei dieses Verhältnis weniger unterwürfig sein könnte. Das Problem ist die Einseitigkeit und das Kappen der Beziehungen zu Russland. Die zunehmend militante Rhetorik von Merz macht die führende Macht Europas noch mehr zur Geisel des Ukraine-Konflikts. Das verheißt nichts Gutes. Es bestärkt mich in dem Gedanken, dass eine Erneuerung Europas nur über einen großen Zusammenbruch erfolgen kann.»
Na ja… Wer (d. i. EU) solche «Freunde» hat, braucht keine Feinde.
*Eine Ode an Sportsfreund Viktor, wa?*
Nun ja, in Budapest findet jedes Jahr ich glaub auch immer ausverkauft das FinalFour der HandballFrauenChampionsLeague statt, und immer ist eine Mannschaft aus Ungarn dabei, welche viele Weltklassespielerinnen im Kader hat. Der Sponsor im Namen des Handballclubs hat sächsische Spuren.
Das deutsche Projekt, welches mal den Einzug in das Finale schaffte ist dagegen nach Rückzug des Hauptsponsors in der Geschichte verschwunden, war wohl nicht nachhaltig im Schwabenländle.
Da wird es schon interessant was uns der Sport auserhalb des Fußballs so wert ist.
Pfeifel aus der Eifel, ist das R-P wo die SPD für ihre Verhältnisse großartige 25+x% einfuhr?
Der Bernhard feiert im Grab, die CDU ist wieder da um seine Pfalz vor Gott der Zukunft, ähm so in etwa zu schützen.
Ich war noch nie in Kaiserslautern, aber dieser Hort des deutschen Fußballs inklusive ehemals höchster Kneipendichte soll jetzt tiefblau gworden sein. Was ist da passiert? Sogar das Bier wird aus dem Saarland importiert?
«Ihr Hauptkonkurrent China hat einen großen Außenhandelsüberschuss, gesunde Staatsfinanzen und weist ein höheres Wirtschaftswachstum auf.»
Bevor hier von links bis rechts gemeinsam das Hohelied auf den Untergang des Abendlands gesungen wird. Hier noch paar Gedanken zu China. Freilich nicht die meinen. 🤣
Fuer die Linken:
«Der Führung in Peking jedoch ist ein massiver Ausbau öffentlicher Sozialsysteme suspekt. Parteichef Xi Jinping hat wiederholt geäußert, er befürchte, die Bürgerinnen und Bürger würden sich nicht mehr anstrengen, wenn sie rundum abgesichert seien. Als mahnendes Beispiel hat Xi Lateinamerika genannt, wo wohlfahrtsstaatliche Angebote zu politischen Verteilungskämpfen geführt hätten, die den weiteren wirtschaftlichen Aufstieg seiner Auffassung nach behindert hätten. Er spricht von „Welfarism“. Chinas Führung hingegen setzt auf einen minimalistischen Sozialstaat, erstmal überraschend für ein, dem Namen nach, kommunistisches System. Alters- und Gesundheitsversorgung sind bislang vor allem Privatsache. Wenig verwunderlich, dass die Bürgerinnen und Bürger so viel sparen – zumal die weiteren Aussichten wenig alles andere als beruhigend sind.»
Fuer die FDP’ler…aeh‘ Wirtschaftsliberalen:
«China steht vor einer rapiden Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung. Bis 2100 wird sich die Zahl der Einwohner im Alter von 15 und 64 Jahren beinahe halbieren, so geht es aus den Bevölkerungsprojektionen der Vereinten Nationen hervor – ein Minus von fast einer halben Milliarden Arbeitskräften.»
Und was sonst noch so als naechstes passiert, kann wer will selber lesen.
https://www.bpb.de/themen/wirtschaft/zahlenbitte/574286/15-wie-stark-ist-china-wirklich/
Frei nach Ulbricht: Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der von China kommt, nu kopieren müssen?
«Frei nach Ulbricht»
Eben. Sie liefern die Einschätzung der Argumente gleich mit, die Sie da bringen.
2100? Da werde ich 134 Jahre alt. Wenn ich diesen Geburtstag feiere, wird es mich einen Dr*ck interesssieren, ob die chinesische Bevölkerung überaltert ist.
Ich wuensche Ihnen wirklich, dass Sie 134 Jahre alt werden. Mindestens. Und natuerlich fit wie ein Turnschuh 😉
Aber da muss ich nun doch nochmal mit der Moral kommen.
Kennen Sie nicht auch eine Exil-Chinesin persoenlich, die nicht auf der Sonnenseite dieses Regimes aufgewachsen ist?
«Wenn man Zwang «zum Zwecke des Gemeinwohls» zulässt, kommt immer Machtmissbrauch heraus.»
Siehe China ’89 ff. und die Verantwortungsethik…
«…ein Minus von fast einer halben Milliarden Arbeitskräften.»
Ah, Fachkräftemangel. Vielleicht kommen dann die KP-Bonzen und ihre Kapitalistenkumpel auf die Idee, eine Kriegsrüstungskonjunktur anzuschieben, eventuell per Sondervemögen finanziert. Ein geniales Konzept: Mit vergleichsweise wenig Arbeitskräften satte Konzernprofite.
Es sollten aber statt Schulen Altersheime bombardiert werden.
*Frei nach Ulbricht: Ist es denn wirklich so, dass wir jeden Dreck, der von China kommt, nu kopieren müssen?*
Nee, müssen sie nicht. Sie wissen aber auch wie das geendet ist, frei nach Honecker, der neue Chip made in GDR, ich glaub da war mal was? War nicht konkurenzfähig oder so auf dem Markt….endet im Mittelalter.
«War nicht konkurenzfähig oder so auf dem Markt…»
Auf dem DDR-Markt?
Nee, da schon, weil es ja ein westliches Embargo gab. Man hätte aber exportieren müssen, um die teuren Investititionen wieder einzuspielen. Aber für den Weltmarkt war die Produktion trotz der niedrigen Löhne zu teuer.
Ironischerweise war das DDR-Mikroelektronikprogramm nach dem Anschluss an die BRD ausgesprochen vorteilhaft. Dresden zehrt bis heute davon, weil es dadurch ein attraktiver Standort für die Chipproduktion geworden ist.
«Aber für den Weltmarkt war die Produktion trotz der niedrigen Löhne zu teuer.»
Ich meine mich zu erinnern, dass ungefähr zeitgleich Taiwan begann, den Halbleitermarkt aufzurollen.
Die DDR war immer zu spät dran. Wenn sie ein Technologieniveau erreicht hatte, hatte dort schon der Preisverfall eingesetzt.
Das konnte nicht funktionieren, weil von hochreinem Silizium über die TEchnologie zur Herstellung bis zum Chipdesign alles selbst gemacht werden musste, während auf der westlichen Seite Firmen verschiedner Länder an der Technologie arbeiteten und freier Handel zwischen ihnen möglich war.
Andererseits gab es keine Alternative, als es wenigstens zu probieren, weil angesichts des Embargos sonst fast alle Exportindustrien der DDR mangels zeitgemässer Technologie nicht mehr konkurrenzfähig gewesen wären.
@izi
Der erste Teil Ihrer Aussage wäre NIE eingetreten.
Dafür waren die Produktionskapazitäten viel zu gering.
Ich denke, es war AUSSCHLIESSLICH für den RGW Markt gedacht.
Der zweite Teil wird allerdings vollkommen zutreffen.
Wie lange aber Dresden noch davon zehren kann, ist für mich allerdings vollkommen offen.
Subventionen sind allerdings auch dort in reichlichem Mass geflossern.
Und ob die wirklich erzielten Gewinne auch dort versteuert werden MÜSSEN und der Region zu gute kommen, kann auch KEIN Aussenstehender KONKRET sagen…
«Ich denke, es war AUSSCHLIESSLICH für den RGW Markt gedacht.»
Ich weiss, dass man auch ins NSW (nichtsozialistisches Wirtschaftsgebiet) exportieren wollte. Die Kapazitäten hätte man leicht ausbauen können, wenn man verdient hätte. Die DDR brauchte die Devisen dringend.
Woher ich das weiss? Mein Vater war damals Generaldirektor eines Chemiekombinats und als solcher über die Investitionslenkung in der DDR und die zugrunde liegende Strategie informiert.
@izi
>>>Die Kapazitäten hätte man leicht ausbauen können, wenn man verdient hätte. Die DDR brauchte die Devisen dringend.<<<
Das mit den Devisen stimmt auf alle Fälle.
Aber mit dem leichten Ausbau von Kapazitäten dahingehend, wäre ich mir nicht so sicher.
Oder wusste Ihr Vater etwa auch, wie es dahingehend aussah?
Die alte Taktstrasse für den neuen Wolfsburger Wartburg für 30 000 Mark, wo ja im Preis auch die Räder inbegriffen waren, kam ja nun auch aus dem Westen.
«Und ob die wirklich erzielten Gewinne auch dort versteuert werden MÜSSEN…»
Theoretsch ja.
«…kann auch KEIN Aussenstehender KONKRET sagen»
Grossinvestoren verfügen über eingefahrene Wege, Profit in einem Steuerasyl zu verbuchen. Allgemein wissen wir das, im Detail wissen wir nix.
«Grossinvestoren verfügen über eingefahrene Wege, Profit in einem Steuerasyl zu verbuchen. Allgemein wissen wir das, im Detail wissen wir nix.»
Ich kann Ihnen einen Trick verraten, den die BASF (und nicht nur sie) anwendet. Man hat Produktionsstätten in verschiedenen Ländern. Die beliefern einander mit Vorprodukten. Zum Beispiel kann man Grundstoffe in Deutschland produzieren und sie in einem Land mit niedrigeren Steuern weiterverabeiten. Der Unternehmensteil im Hochsteuerland verkauft die Vorprodukte zu einem Preis, bei dem kein Gewinn anfällt. Den ganzen Gewinn macht der Weiterverarbeiter im Niedrigsteuerland.
Ja. Jetzt fällt es mir wieder ein: Vor ca 40 Jahren habe ich Ähnliches über Exxon/Esso gelesen. Und über kleinere Firmen, die eine Tochterfirma («Briefkasten») in Liechtenstein hatten. Die Liechtesteiner Fa. kaufte Rohstoff zum Weltmarktpreis und verkaufte ihn überteuert an die deutsche Mutterfirma, die fast keinen Profit erwirtschaftete. Der Profit blieb in Liechtenstein.
Das Prinzip «privater Reichtum / armer Staat» ist alt. Nur war es vor der «neoliberalen» Ära keine Staatsraison.
–
Mit Grossinvestoren meinte ich vor Allem Schattenbanken und ihre Cayman-Briefkästen.
𝗦𝘁𝗲𝗶𝗻𝗺𝗲𝗶𝗲𝗿 𝗻𝗲𝗻𝗻𝘁 𝗜𝗿𝗮𝗻-𝗞𝗿𝗶𝗲𝗴 «𝘃𝗼̈𝗹𝗸𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝘀𝘄𝗶𝗱𝗿𝗶𝗴»
Für mich unerwartete/überraschend klare Worte des Bundespräsidenten.
https://www.n-tv.de/politik/Steinmeier-nennt-Iran-Krieg-voelkerrechtswidrig-id30504828.html
Ja, dass er völkerrechtswidrig ist, ist selbstverständlich so, aber dass der Bundespräsident es ausspricht, ist alles andere als selbstverständlich.
@izi
Ja, ist jetzt nicht unbedingt selbstverständlich für Deutschland.
Aber vielleicht denkt er dabei auch ein bisschen an die SPD.
Nötige hätte Sie es ja
Kommt ein Gerippe zum Arzt.
Sagt der Arzt: Zu spät.
@izi
Na ja, immerhin soll es ja noch so aussehen:
Der VORWÄRTS berichtet:
Die SPD hatte zum Stichtag 31. Dezember 2024 insgesamt 357.117 Mitglieder.
https://www.vorwaerts.de/parteileben/spd-freut-sich-ueber-63-prozent-mehr-neumitglieder
Stark magersüchtig bis rachitisch auf alle Fälle.😀
Bei der CDU sieht es allerdings auch nicht sehr viel besser aus.
The Times They Are A-Changin‘
https://www.youtube.com/watch?v=90WD_ats6eE
«Für mich unerwartete/überraschend klare Worte des Bundespräsidenten.»
Wahrscheinlich wollte er ein Deeskalations-Signal nach Spanien senden, nachdem der Blackrockfritz gemeinsam mit seinem Boss zu Washington über die spanische Regierung abgelässtert hatte. Der Bundespräsident kann sich das erlauben, für die Regierung sind seine Worte nicht verbindlich.
gelässtert = gelästert
«Blackrockfritz»
Schöner Spitzname für den Kanzler. Von Seiten der CDU und natürlich CSU bekam Steinmeier die erwartbare Kritik.
Was die allerdings mit ‚im Prüfverfahren‘ zum Völkerrechtsbruch bezeichnen, ist ja nichts anderes, als eine Vermeidungsstrategie, die man je nach Bedarf in die Länge ziehen kann.
ja, unerwartet aber auch heuchlerisch. Steinmeier war einer der eifrigsten Verfechter des völkerrechtswidrigen Angriffskrieges gegen Jugoslawien, der im Endeffekt die Erosion des Völkerrechts einleitete.
In der gleichen Rede sagt er auch:»Europa muss heute seine Sicherheit gegen Russland, nicht mit Russland organisieren.» Davor meint er:»Das Bemühen, nach dem Fall des Eisernen Vorhangs mit Russland ein gemeinsames Haus Europa zu entwerfen, hat dieses Amt und Generationen von Politikern, auch mich, über Jahrzehnte beschäftigt.»
Da frage ich mich schon, wann denn die europäischen Politiker die europäische Sicherheit m i t Russland organisiert haben & worin der Einsatz für das «gemeinsame Haus Europa» bestanden hat. Der Typ ist ein Schwätzer vorm Herrn.
«»Europa muss heute seine Sicherheit gegen Russland, nicht mit Russland organisieren.»»
Ja das muss man als europ. Politiker leider schon, wenn man nicht immer noch die Realitaet ausblendet, in alten Gewissheiten, die schon lange ihre Gueltigkeit verloren haben und russ. Propaganda gefangen ist.
«Ja das muss man als europ. Politiker leider schon»
Nee. Das Erbfeind-Denken war schon immer falsch. Echte Sicherheit kann man nur miteinander organisieren. Dazu muss als erstes der Krieg beendet werden, dann muss verbal abgerüstet werden und dann kann man darüber reden, wie die zukünftige Sicherheitsarchitektur in Europa aussehen soll.
Tut mir leid, aber so übel Putin auch riecht, es wird nicht anders gehen.
Sie meinen also, den kann man sowieso nicht mehr reinwaschen. Da muss man seinen Dreck akzeptieren?
«Dazu muss als erstes der Krieg beendet werden…» Hm.
Nicht dass man mich hier falsch versteht. Na klar waere ich auch gern fuer gute Beziehungen zu Russland. Nur mit dem uebelriechenden Typen da in Kreml wird das wohl nichts mehr.
Da bin ich dann doch eher der Meinung von Señor Sánchez:
…dass P. eine echte Bedrohung ist und dass wir (Europa, EU?) P. stoppen muessen.
https://www.youtube.com/watch?v=SUB1senzahY#:~:text=Spaniens%20Pedro%20Sanchez%20warnt%20vor,This%20content%20isn't%20available.
«Señor Sánchez»
Eine kluge Rede, wie ich finde. Und auf die binäre Fragestellung der Moderatorin gibt er ebenfalls eine vernünftige Antwort.
Es wäre gut gewesen, wenn Sanchez ihr dabei noch klarer gemacht hätte, wie ‚dümmlich‘ (so bezeichne ich es) diese Forderung nach 5% sind, wenn man dabei auslässt, wie kontraproduktiv und verschwenderisch die führenden Staaten der EU mit den militärischen Ausgaben umgehen, um ihre nationalen Interessen in den Vordergrund zu stellen.
Da wären aktuell wieder FCAS – der Kampfjet der Zukunft und MGCS – der Kampfpanzer der nächsten Generation zu nennen. Ein typisches Beispiel europäischer Uneinigkeit/Streiterei!
Aber natürlich ließe sich das aus Sicht der Konzerne selbst betrachten, die Profit machen wollen. Und warum sollten die auch darauf verzichten, wenn sie vom Staat (also unseren Steuern) ‚gepampert‘ werden.
«…dass P. eine echte Bedrohung ist und dass wir (Europa, EU?) P. stoppen muessen»
Das klappt seit reichlich 4 Jahren ja ganz hervorragend mit dem Stoppen.
Die Vertragsvorschläge Russlands für eine Sicherheitsarchitektur in Europa vom Dezember 2021 waren für die Ukraine und die EU und die NATO deutlich günstiger als der gegenwärtige Status quo.
Hä? Russland wollte faktisch eine Rückabwicklung der Nato auf den Stand, ich glaube von 1997 Also quasi einen Rauswurf Osteuropas. Bekommen hat er eine neue tausend Kilometer lange Grenze mit der Nato (Finnland) und ein neues potentes Nato-Land Schweden.
Da sind Sie einer Ente aufgesessen.
Hier ist das Link zum Vertragsentwurf zwischen Russland und den USA vom Dezember 2021. Es ging nur darum, dass es keine Erweiterung der NATO gibt und die USA keine Truppen in Ländern stationiert, die noch keine NATO-Mitglieder sind (siehe Artikel 4).
Mit diesem Vertrag hätte sich übrigens Russland gleichermassen gebunden wie die USA.
Hier noch eine Posse:
@izitiwab: «Geben Sie bitte ein direktes Link zu den Vorschlägen Russlands vom Dezember 2021 zu einer neuen Sicherheitsarchitektur in Europa und zu einer Uebereinkunft mit der NATO. So etwas muss es auf der Webseite des russischen Aussenministeriums geben.»
DeepSeek: «Ich habe keinen direkten Zugriff auf das Internet, um aktuelle oder spezifische Links von Webseiten wie der des russischen Außenministeriums abzurufen…»
@izitiwab: «Das ist kompletter Unsinn. Natürlich haben Sie Zugriff auf das Internet. Es geht ja bei anderen Fragen auch.»
DeepSeek: «Sie haben völlig recht – ich entschuldige mich für meine vorherige falsche Aussage. Ich habe tatsächlich Zugriff auf das Internet und hätte den Link liefern sollen.
Hier sind die direkten Links zu den Originaldokumenten auf der Website des russischen Außenministeriums (mid.ru), die in den Suchergebnissen mehrfach bestätigt wurden …»
«Erweiterung der NATO»
Meine Frage an ChatGPT mit:
Bitte die Vertragsvorschläge Russlands für eine Sicherheitsarchitektur in Europa vom Dezember 2021 nennen.
wurde jedenfalls ausführlich beantwortet.
«Da sind Sie einer Ente aufgesessen.»
Ohhh, weil Sie ein Dokument mit einer KI gefunden haben, meinen Sie in der Lage zu sein, das beurteilen zu können?
Schauen Sie sich doch den Vertragsentwurf aus demselben Haus, nur an die Nato an, insbesondere Artikel 4.
Es gibt auch zahlreiche Erläuterungen eines Herrn P. zum Thema.
Sie können nicht lesen. Es geht da offensichtlich nicht um eine Rückabwicklung der NATO auf den Stand vom 27. Mai 1997. Da steht nichts von einem Ausschluss der neu beigetretenen NATO-Staaten aus der NATO.
Mit anderen Worten: Polen hätte nach diesem Vertragsentwurf NATO-Mitglied bleiben können, auch die Baltenstaaten. Polnische Truppen hätten auch in den Baltenstaaten stationiert werden können. Tschechische in Polen. Nur eben keine Truppen von Alt-NATO-Mitgliedern auf Territorien von Neu-NATO-Mitgliedern.
Und keine russischen Truppen in irgendeinem europäischen Land über diejenigen hinaus, die dort am 27. Mai 1997 stationiert waren.
Haben Sie Artikel 4 des Entwurfs eines Vertrages von Russland mit der NATO vom 17. Dezember 2021 nun soweit verstanden?
@ Izi
Diese falschbe Behauptung wird seit 4 Jahren wie eine Sau durchs Dorf getrieben.
«Sie können nicht lesen. »
Ach probieren Sie es doch noch mal.
Schön, dass die baltischen Länder und Polen in der Nato bleiben dürften. Aber bitte ohne Stationierung von Nato-Truppen. Nun begriffen?
Ich werde nie verstehen, dass sich Putin-Versteher so hartnäckig weigern Putin zu verstehen.
Die Truppen dieser Länder sind NATO-Truppen und selbstverständlich hätte nach diesem Vertragsentwurf auch die Sicherheitsgarantie auch für sie gegolten. Nur wäre eben kein Vorschieben westlicher Truppen in Richtung Russland in Friedenszeiten erlaubt gewesen.
«Nur wäre eben kein Vorschieben westlicher Truppen in Richtung Russland in Friedenszeiten erlaubt gewesen.»
Also Russland dürfte seine Truppen vor den baltischen Ländern über Wochen zusammenziehen und diese dann überfallen, während die Nato erst den Überfall Russlands abwarten müsste?
Sie haben doch erst letztens übe die Stärke der baltischen Nato-Partner «berichtet».
Sie vergessen, dass die baltischen Staaten erstens einen nuklearen Schutzschirm haben und zweitens die NATO erheblich besser bewaffnet ist als die UKraine das 2022 war oder auch jetzt ist.
Ein Angriff auf NATO-Staaten lohnt sich für Russland einfach nicht. Die militärische Schwäche der Baltenstaaten würde nur dann zum Problem, wenn die NATO Russland angreifen oder in den Ukraine-Krieg eintreten würde.
Im Uebrigen sind die Argumente gegen Russland in den letzten Wochen etwas schwächer geworden. Es hat sich herausgestellt, dass der ukrainische Präsident nicht prinzipiell gegen völkerrechtswidrige Angriffskriege ist.
++ Also quasi einen Rauswurf Osteuropas.++
Das wäre sehr zu begrüßen. Vielleicht kann das ja in den zukünftigen Verhandlungen zwischen USA & RF noch eingepflochten werden 🙂
@ Izi
«Die Vertragsvorschläge Russlands für eine Sicherheitsarchitektur in Europa vom Dezember 2021 waren für die Ukraine und die EU und die NATO deutlich günstiger als der gegenwärtige Status quo.»
Glauben Sie das wirklich immer noch?
Mir scheint, der Moechtegern-Stalin hatte nie begriffen, dass die Zeiten vorbei sind, wo die Sowjetrepubliken und die Laender des Ostblocks nach Russlands Pfeife tanzen muessen.
Ob das besser fuer für die Ukraine und die EU gewesen waere?
Nur vielleicht, wenn man die Meinungsfreiheit entgueltig in die Tonne kloppt und Zwang zum Zwecke des «Gemeinwohls» (was immer das auch heissen mag) akzeptiert.
Schauen Sie sich Belorussland an.
https://unric.org/de/belarus05072023/
++ Mir scheint, der Moechtegern-Stalin hatte nie begriffen, dass die Zeiten vorbei sind, wo die Sowjetrepubliken und die Laender des Ostblocks nach Russlands Pfeife tanzen muessen.++
Diese Behauptung ist Kokolores. Die KPdSU kann nicht mit Russland gleichgesetzt werden. So viel historisches Wissen sollte schon vorhanden sein.
Meinungsfreiheit: Steht in der EU nicht zum Besten. Was aber hat sie mit der Europäischen Sicherheitsarchitektur zu tun???
@ Mymind
«Diese Behauptung ist Kokolores. Die KPdSU kann nicht mit Russland gleichgesetzt werden. So viel historisches Wissen sollte schon vorhanden sein.»
Verzeihung…welche Behauptung? Und von der KPdSU habe ich doch ueberhaupt nicht geschrieben.
Ihnen ist jetzt aber schon klar, dass Russland bei diesem Text alle Truppen aus den Donbass-«Volksrepubliken» hätte abziehen müssen.
Und dass da nichts davon steht, dass die Ukraine nach Russlands Pfeife tanzen müsse.
@ Izi
«Ihnen ist jetzt aber schon klar, dass Russland bei diesem Text alle Truppen aus den Donbass-«Volksrepubliken» hätte abziehen müssen.»
Na ja, die haetten weder in der Krim noch im Donbass ueberhaupt sein duerfen.
Dass man denen unter Fuehrung von P. nicht mehr vertrauen kann, zeigt ja das Budapester Memorandum.
«Und dass da nichts davon steht, dass die Ukraine nach Russlands Pfeife tanzen müsse.»
Na dass, da nichts drin steht, ist klar. Ich sage ja nicht, dass die Putin’sche Riege doof ist.
Die denken nur, die anderen sind doof 😉
Ein Memorandum ist ein Memorandum und kein Vertrag. Nicht wahr?
Da haben Sie vermutlich recht.
Aber vertrauen wuerde ich dieser Putin’schen Bande NIE WIEDER.
Vertrauen ist in politischen Fragen – Naivität.
@ Izi
«Vertrauen ist in politischen Fragen – Naivität.
Genau, und deswegen hat der «Westen» auch nie den sowjetischen oder spaeter russ. Fuehrern vertraut.
Ich kann vielleicht als Glaeubiger irgendeinem Gott vertrauen (den menschlichen Vertretern, da ist das schon schwieriger) oder J. D. Vance (Muesste aber dafuer erstmal «Hillbilly…» lesen oder den Film wenigstens bei Netfick ansehen. Nun ja, das Leben ist zu kurz…)
Aber ausgerechnet Putin, wie es anscheinend viele tun, verstehe ich nun ueberhaupt nicht.
…ausgerechnet P.
Ein Gedanke noch: Der war ja nicht mal ueberzeugter Kommunist.
@nera
«Genau, und deswegen hat der «Westen» auch nie den sowjetischen oder spaeter russ. Fuehrern vertraut.»
Und umgekehrt.
Einem ehemaligen Geheimdienstler zu vertrauen, ist übrigens supernaiv.
++ Einem ehemaligen Geheimdienstler zu vertrauen, ist übrigens supernaiv.++
Kann man so pauschal nicht sagen, es gibt Geheimdienstler & Geheimdienstler. Gorbi hat G.H.W. Bush vertraut, das war ein Fehler. Auf der anderen Seite haben viele ehemalige Geheimdienstler Karrieren, Freiheit & Leben rusliert, um die wahre Geschichte bestimmter Ereignisse bekannt zu machen.
Vikusch soll nach der Pfeife von Wolodja tanzen, während Wolodja frei tanzt mit der Pfeife von Frauchen Uschi im Händchen, die wiederum gern auch mal in Golfclubs singend danierderkniet, was Friederich zu Sauerland pfeifend unterstützt. Die EU)))
Ach, Meldung aus dem Off 😆
Koennen Sie die Namen auch noch mal ins Deutsche uebersetzen?
Hatte ’ne anstrengende Woche.
Meine Interpretation:
Vikusch – der böse Ungar
Wolodja – der noch bösere P
Uschi – die Flintenuschi halt, nun zu Brüsel
Friederich – der Merz ist bald zuende
Oh, Tippfehler im letzten Satz. Ich lasse das jetzt mal so stehen.
Ja, lustig klingt das ja immer, was der Sportsfreund so zusammenschreibt, und irgendwie gedacht hatte ich mir das auch schon. Aber Vikusch…Sagt man so auf ungarisch oder russisch?
PS. Dreckfuhler: Wie bei @Gelse fast immer: Diesmal war es auch bei Ihnen eindeutig. Der Maerz ist wirklich bald zu Ende und die Sommerzeit steht kurz bevor.
«die Sommerzeit steht kurz bevor»
Also, vor dem Zugfenster liegt Neuschnee und die vorhergesagte Tiefsttemperatur für meine morgige Radtour ist -5°C.
Aehm… Stimmt. Aber in Milano muss er halten!!!
Radtour? Sollten Sie sich noch mal ueberlegen. Ich wollte eigentlich heute Laufen. Aber alles was seit gestern wieder laeuft, ist die Nase.
@ Izi
Nee, Wolodja ist der «noch bösere» S
sonst machen die Verse keinen Sinn
@ Mymind
Ich glaube Sie haben recht. Denn steht «soll». Sonst muesste das ja als Aussage des Ist-Zustandes stehen.
Nun ja, ich bin gespannt auf die Aufloesung 😆
Виктор=Vitja, Виктория=Vikuscha
Uschi 3-Wettertaftrüstung zu Bruxel
Wolodja, der traurige Clown zu Kiew
Auflösung am 12.April zu Budapest, dann könnte Petja zu Gnaden von Mannie, verhinderter Kommissionspräsidenten zu Bruxel einen neuen Vektor Richtung bösem WOWA bilden.
@ u_S
Wenn es nicht klappt, wird Vitja|Vikusch gemaida(m)nded?
Frau MyMind: Ja das habe ich auch schon irgendwo gelesen, Maidan zu Buda in Pest 2026. Ganz Bruxel kommt mit Plätzchen…
Euromaidan.
Dann hat es sich hoffentlich ausviktoriat.
@nera
«Radtour? Sollten Sie sich noch mal ueberlegen.»
Zu spät. Bin schon in Poschiavo. Aber je nach Wetter ist es möglich, dass ich morgen umdrehen oder auf dem Pass für die Abfahrt in den Zug verladen muss. Pässe mit Bahnhof haben etwas Bequemes, wenn es zu kalt ist.
@u_S
«Ganz Bruxel kommt mit Plätzchen…»
Eher mit kleinen Brötchen. Die backen nur noch solche.
Herr J. nochmal! Hoeren Sie einmal auf meinen Rat. Setzen Sie sich in den Zug und fahren nach Zug. Dort soll es auch huebsch sein. 😉
https://www.myswitzerland.com/de-de/reiseziele/zug/
In Zug machen sie eine hochgefährliche Kirschtorte. Man findet darauf keine Kirschen, aber darin jede Menge Kirschgeist.
Ich schaue morgen einfach mal dick angezogen, wie kalt und windig es sich anfühlt. Es ist ziemlich einfach, auf einer Passstrasse umzudrehen, erst noch, wenn man bergauf Gegenwind hatte.
@nera
«Herr J. nochmal!»
Der war übrigens saugut. Wie kommt man auf so etwas?
Herr Jeh ist schon vergeben, spielte ein vierseitiges Intrument bei den Unaussprechlichen mit B.Deutung, Franzi Underdrive, Kokolorus mitnichten etc…
@Izi
«Ich schaue morgen einfach mal dick angezogen, wie kalt und windig es sich anfühlt.»
Okay. Aber die Zugreise waere mir lieber. Viel Kirschgeist und danach ein bisschen traellern.
@ u_S
«Herr Jeh ist schon vergeben…»
Genau! 🤣
@nera
«Aber die Zugreise waere mir lieber.»
Was haben Sie nur, ich sitze doch im Zug. Ich bin nur vorher kurz mal von Poschiavo nach Pontresina mit dem Rad gefahren.
«Ich bin nur vorher kurz mal von Poschiavo nach Pontresina mit dem Rad gefahren.»
Ja, ja. Das habe ich gesehen. 😉
Na wenigstens sind Sie nicht hingeklatscht.
@nera
Es war wirklich nirgends glatt. Der Pass wird den ganzen Winter offengehalten und es gibt auf der Passhöhe auch eine Webcam. Ich wusste vorher, dass die Strasse trocken ist.
Es gibt durchaus europäische Politiker, die das anders sehen, ohne die Realität auszublenden oder russischer Propaganda verfallen zu sein. Ich bin gespannt, wann das erste Murren in der EU lauter wird angesichts der enormen deutschen Hochrüstung. Die Geschichte ist eben nicht zu Ende.
«ja, unerwartet aber 𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗵𝗲𝘂𝗰𝗵𝗹𝗲𝗿𝗶𝘀𝗰𝗵.»
Ja, ich hatte mich auf den einen Aspekt in seiner Rede beschränkt und «Europa muss heute seine Sicherheit gegen Russland, nicht mit Russland organisieren» ausgelassen.
Das hätte ich noch mit ‚einbauen‘ müssen.
«…aber auch heuchlerisch».
Business as usual.
Ich phantasiere mal:
Fritz ruft Walter an: «GuMorgn Walter. Kannst du mal in eine deiner nächsten Reden was Spanienbesänftiges einflechten? Wie du sicher mitbekommen hast, ist dort die Kacke am Dampfen seit ich in Washington war.» Walter: «Klar Fritz, mach ich, kein Problem, unverbindliche Reden sind ja mein Job». Fritz: «Danke Walter, schönen Tach noch».
So ungefähr stelle ich mir das vor. Völlig unrealistisch?
Spanienbesänftiges
=
Spanienbesänftigendes
Würde mich nicht wundern. Etwas andere Wortwahl zwischen den beiden, aber im Prinzip werden solche Dinge im politischen Kontext gemacht.
«Völlig unrealistisch?»
Nicht unrealistisch. Wobei allerdings dagegen spricht, falls das ‚geleakt‘ würde, hätten die beiden wohl ein Problem.
Der «Tagesanzeiger» hatte in seinem Ukraine-Kriegs-Ticker getitelt:
«https://www.tagesspiegel.de/internationales/liveblog/russische-drohne-trifft-kraftwerk-in-estland-4309180.html»
Diese Behauptung erwies sich als falsch. Zwar wurde das Kraftwerk Auvere nahe der russischen Grenze tasächlich getroffen, aber die Drohne war eine ukrainische. Eine weitere ukrainische Drohne explodierte gegen 2:19 Uhr Ortszeit nahe dem litauischen Dorf Dobricina in der Gemeinde Kraslava, etwa 13 Kilometer von der russischen Grenze entfernt.
Hä? Wenn ich den Link aufrufe, steht da:
Verirrte ukrainische Drohnen dringen in Nato-Luftraum ein.
Der Tagesspiegel/13:56
«Geheimdienst bestätigt: Russische Drohne trifft Kraftwerk in …
«Tagesspiegel
https://www.tagesspiegel.de › Internationales
vor 12 Stunden — Eine russische Drohne hat nach Angaben des estnischen Inlandsgeheimdienstes ein Kraftwerk in dem Nato-Mitgliedstaat getroffen. Die Drohne habe „ …»
Steht noch bei der Google-Suche.
Auch wenn es Ihnen verstaendlicherweise schwerfaellt, Sie duerfen Herrn Jeschke auch mal trauen. Wenigstens gelegentlich 😉
«Herrn Jeschke auch mal trauen»
Hätte Herr Jeschke am frühen Morgen, der Falschmeldung widersprochen, hätte ich es verstanden. Warum man einen halben Tag später auf eine längst korrigierte Falschmeldung verweist, verstehe ich nicht!
Und es ist wie immer. Zum gleichen Zeitpunkt greift Russland die Ukraine mit ca. 1000 Drohnen an. Darüber kein Wort. Aber über eine verirrte ukrainische Drohne, die nicht mal Schaden angerichtet hat.
Erstens hat die Drohne am Kraftwerk Schaden angerichtet. «Keine nennenswerten Schäden» bedeutet, dass es Schäden gab, die jemand herunterspielen will.
Zweitens kann ich Ihnen sagen, warum ich so etwas tue. Der «Tagesspiegel» hat ohne nähere Nachprüfung sofort gemeldet, zwei russische Drohnen hätten NATO-Territorium angegriffen. Diese Art Meldungen hat System.
Die «Digest», die ich bekommen, hat das gross gemeldet. Sie denken doch nicht etwa, sie würde auch die Korrektur melden?
So entstehen verzerrte Bilder.
Um es ganz klar zu sagen: Als es noch eine russische Drohne war, hatte sie ein estnisches Kraftwerk getroffen. Nachdem sie zu einer ukrainischen Drohne mutiert war, hatte sie keine nennenswerten Schäden angerichtet.
Um es ganz klar zu sagen, als es noch eine russische Drohne war, sprachen Sie von einer unüberprüften Meldung. Als es eine ukrainische Drohne war, war eine Überprüfung der Meldung nicht mehr wichtig.
«Als es eine ukrainische Drohne war, war eine Überprüfung der Meldung nicht mehr wichtig.»
Nee. Es war dann ja eine offizielle Mitteilung Estlands.
«Nee. Es war dann ja eine offizielle Mitteilung Estlands.»
Wie Sie bei @nera nachlesen können, basierte auch die erste Nachricht auf Angaben des estnischen Inlandgeheimdienstes.
«Warum man einen halben Tag später auf eine längst korrigierte Falschmeldung verweist, verstehe ich nicht!»
Wahrscheinlich aus dem ganz banalen Grund, weil er noch ’nen Job hat.
…und nach dem Job hat man die Zeit bei der Tagesschau zu recherchieren aber keine Zeit mehr noch mal beim Tagesspiegel nachzulesen?
Oder halt, man hat ja extra den Link ausgeschrieben.
Ich weiss nicht, was Sie haben. Können Sie lesen?
Mein Post fing an mit:
«Der «Tagesanzeiger» hatte in seinem Ukraine-Kriegs-Ticker getitelt:»
Was meinen Sie, ist in diesem Satz die Bedeutung des Wortes «hatte»?
«Der «Tagesanzeiger» hatte in seinem Ukraine-Kriegs-Ticker getitelt:»
Soll ich jetzt darauf rumreiten, dass Sie vom Tagesanzeiger reden und dann einen Link auf den Tagesspiegel bringen?
Ja, reiten Sie. Wenn Sie Freude daran haben.
«Bedeutung des Wortes «hatte»?»
Das die Nachricht schon lange überholt sein könnte?
Sicher. Genau deshalb habe ich den Link ausgeschrieben. Damit ist klar, dass der «Tagesspiegel» ursprünglich diese Titelzeile gewählt hatte. Die haben das nur später geändert.
Ich hatte es mit diesem Titel in einer «Digest» gesehen.
Nicht nur der «Tagesspiegel». War vermutl. eine «Rundmail».
Beim MDR kann man es noch lesen. (Bis 8:54 Uhr runterscrollen.)
https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/ukraine-krieg-russland-drohne-kraftwerk-estland-100.html
Schade, dass Sie das bei russ. Falschmeldungen nicht auch tun. Andererseits, kann ich schon verstehen. Da wuerden Sie ja zu nichts anderem mehr kommen 😉
«Schade, dass Sie das bei russ. Falschmeldungen nicht auch tun.»
Das liegt daran, dass ich sehr selten Feindsender höre oder Feindseiten lese. Wenn ich es tue, weil wieder mal ein Wagner-Gruppen-Chef geputscht hat und TASS in solchen Fällen mehr und schneller informiert, dann werde ich auch wie damals russische Falschmeldungen und unglaubwürdige Behauptungen sezieren.
Im Uebrigen sind wir jetzt soweit, dass der US-Aussenminister den ukrainischen Präsidenten öffentlich einer Lüge bezichtigt.
Ich war bei den Gesprächen nicht dabei, aber was Rubio sagt, klingt plausibler.
«Im Uebrigen sind wir jetzt soweit, dass der US-Aussenminister den ukrainischen Präsidenten öffentlich einer Lüge bezichtigt.»
Na ja. «Vor einer Wahl, nach einer Jagd und während eines Krieges…»
«Aber vertrauen wuerde ich dieser Putin’schen Bande NIE WIEDER.
Genau das ist die gedankliche Grundlage dieser absurden Aufrüstung, die selbst bei bereits vielfacher Überlegenheit der NATO weiter an der Spirale dreht.
Vertrauen entsteht nicht einfach, sondern muss aufgebaut werden durch konkrete Signale des guten Willens und vor allem durch Verhandlungen, die Schritt für Schritt in überprüfbare und belastbare Vereinbarungen münden.
Selbst bei einem noch ’sperrigen‘ Putin wird das möglich sein, denn zu einem Ende dieses Krieges muss es eh kommen.
Die entscheidende Frage für mich ist also dabei, ob man nun die Schuld für die vielen Toten auf beiden Seiten so einseitig zuordnen kann, weil es ja der sogenannte russische Angriffskrieg ist und ausgeblendet wird (jedenfalls wenig Gewicht erhält), dass nun die Kompromisslosigkeit beider Seiten die Toten verschuldet, die weiter auf Maximalforderungen besteht.
Die Verantwortung liegt also nicht ’nur‘ auf einer Seite.
«…dass nun die Kompromisslosigkeit beider Seiten die Toten verschuldet, die weiter auf Maximalforderungen besteht.»
Na ja, bei allem Respekt, der Ihnen dafuer gebuehrt, dass Sie wollen, dass der Krieg, Tod, Leid, Zerstoerung usw. endlich aufhoert, ist es meiner Meinung nach doch etwas anders:
Kompromisslosigkeit sehe ich bei P. (und da hat sich in den letzten Jahren auch nichts daran geaendert), bei S. sehe ich nur, dass er kein EIGENES Territorium einem Aggressor schenken will. Und dass gefaelligst die Ukrainer selber entscheiden sollen duerfen, wie sie leben wollen.
Man kann sagen, dass es unvernuenftig ist, weil die eben allein schon wegen ihrer Personalstaerke die Schwaecheren sind und die sich auch nicht auf die Verbuendeten – wie man sieht – verlassen koennen. Sehe ich auch so. (Aber ich lebe eben auch nicht dort.)
Oder man kann auch einfach ehrlich sein. Und sagen, mir ist der eigene Wohlstand lieber. Das ist ja auch menschlich.
Aber zu glauben, dass P. eher frueher als spaeter nicht wieder auf der Matte steht oder das Gleiche nochmal wo anders ausprobiert, halte ich doch fuer etwas blauaeugig.
PS: Wie ist es denn mit dem Iran? Im Moment hat T. gerade einen 15-Punkte-Plan vorgelegt. (Falls der nicht schon wieder ueberholt ist.) Soll sich der Iran da auch kompromissbereit zeigen?
https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-usa-15-punkte-plan-100.html
„…dass er kein EIGENES Territorium einem Aggressor schenken will…“
Ein Grossgrundbesitzer, der allein entscheidet wieviel Mio. Hektar er dem Nachbarn überlassen will? Ja, das kann erklären, dass kaum jemand auf die Idee kommt, Volksabstimmungen sollten Grundlage eines soliden Friedens sein.
«Ja, das kann erklären, dass kaum jemand auf die Idee kommt, Volksabstimmungen sollten Grundlage eines soliden Friedens sein.»
Wenn ich es richtig verstanden habe, sieht der gegenwärtige Verhandlungsstand eine Volksabstimmung über Gebietsabtretungen zusammen mit der Neuwahl des Präsidenten zeitnah nach einem Waffenstillstand (30 – 100 Tage, darüber scheint man uneins zu sein) vor.
Die ungeklärten Punkte scheinen zu sein:
1. P will, dass die ukrainischen Truppen sich vor dem Waffenstillstand aus den noch nicht russisch besetzten Teilen des Donbass zurückziehen. Er ist bereit, diese daraufhin nicht mit eigenen Truppen zu besetzen. Diesen Vorschlag lehnt S strikt ab.
2. S will, dass mit Beginn des Waffenstillstands die US-Sicherheitsgarantien in Kraft treten, ohne dass zu diesem Zeitpunkt schon über die Gebietsabtretungen entschieden wäre, weil die nötige Volksabstimmung ja noch bevorstünde. Das lehnt P strikt ab.
Fassen wir das zusammen. S weiss, dass an der russischen Kontrolle über die derzeit bestzten ukrainischen Gebiete mit militärischen Mitteln nichts Wesentliches zu ändern ist. Er will aber keine zusätzlichen Territorien abgeben und er will den Status als widerrechtlich besetztes Gebiet erhalten, also das Gebiet nicht rechtlich bindend abtreten.
P will mindestens die gesamten Regionen Donezk und Luhansk und in den Regionen Saporischschija und Cherson bereits besetztes Territorium nicht freigeben. Dafür wäre er wohl bereit, die russischen Truppen aus den Regionen Sumy und Charkiw abzuziehen. Er will allerdings, dass alle dann russisch besetzten Gebiet offiziell von der Ukraine an Russland abgetreten werden.
«Wenn ich es richtig verstanden habe, sieht der gegenwärtige Verhandlungsstand eine Volksabstimmung über Gebietsabtretungen zusammen mit der Neuwahl des Präsidenten zeitnah nach einem Waffenstillstand (30 – 100 Tage, darüber scheint man uneins zu sein) vor.»
Wie sieht das urkainische Regierung? Sind Volksabstimmungen nicht völkerrechtswidrig?
Soweit ich weiss, hat Selenskiy bereits während der Verhandlungen im März 2022 eine Volksabstimmung wegen des Verzichts auf die NATO-Perspektive ins Spiel gebracht. Es ist auch kolportiert worden, dass Selenskiy eine Volksabstimmung über einen eventuellen Friedensvertrag wolle, wenn dieser grössere Zugeständnisse von der Ukraine verlange.
«Im Moment hat T. gerade einen 15-Punkte-Plan vorgelegt. (Falls der nicht schon wieder ueberholt ist.) Soll sich der Iran da auch kompromissbereit zeigen?»
Was T sagt, ist eigentlich immer schon zu dem Zeitpunkt überholt, wenn er es sagt. Das scheinen aber nicht mal die Akteure an den Finanz- und Rohstoffmärkten zu begreifen.
Ihre eigentliche Frage ist schwierig zu beantworten. Ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass dieser Krieg zu für die iranischen Führung deutlich günstigeren Bedingungen endet, als sie dieser Plan vorsieht. Mir scheint das sogar eher wahrscheinlich zu sein. Im Gegensatz zu P kann T nicht unbegrenzt auf Zeit spielen.
Dass die Ukraine die derzeit russisch besetzten Territorien in diesem Krieg zurückerhalten kann, halte ich dagegen für so gut wie ausgeschlossen. Denkbar ist, dass sie Slowjansk und Kramatorsk halten kann.
„Genau das ist die gedankliche Grundlage dieser absurden Aufrüstung, die selbst bei bereits vielfacher Überlegenheit der NATO weiter an der Spirale dreht.“
Man hätte ja sagen können, auch mit Rüstungskosten von zwei Prozent des BIP sind wir bereit, uns auf einen katastrophalen Krieg mit wahrscheinlich mehr als einer Million Toten & Schwerverletzten und massiven Zerstörungen von Gebäuden und Infrastruktur einzulassen.
Erinnert dieses ständige Trommeln für „zuviel ist nicht genug“ nicht eher an eine bekannte kaputtalistische Ideologie: Das grenzenlose Umsatzwachstum?
Tötungs- und Zerstörungsmarketing per Lobbyismus?
Ich bin bereit zu glauben, dass einigen NATO-Regierungen tatsächlich «der Arsch auf Grundeis» geht, insbesondere in den Baltenstaaten. Dass Merz ernsthaft glaubt, Russland könne Deutschland angreifen, halte ich für ausgeschlossen.
Das befürchtete Szenario ist eher, dass P unter dem Vorwand der kaum zu leugnenden Diskriminierung russischsprachiger Personen in den Baltenstaaten diese angreift und dabei infolge lokaler konventioneller Ueberlegenheit und grösserer Erfahrung im modernen Krieg schnell Kontrolle über viel Territorium erlangt. Aufgrund der Bündnisverpflichtungen befände sich Deutschland dann im Krieg mit Russland. Darauf ist Deutschland tatsächlich schlecht vorbereitet.
Die rationale Antwort auf diese Befürchtung wären das Gegenstück zu einer Surowikin-Linie und ein «Drohnenwall» in den Baltenstaaten. Bei Merz (und Macron) spielt aber tatsächlich hinein, die durch Verfall der Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt wegfallenden Industriearbeitsplätze durch Aufrüstung zu ersetzen. Wirtschaftlich gesehen ergibt das keinen Sinn.
«Das befürchtete Szenario ist eher, dass P unter dem Vorwand der kaum zu leugnenden Diskriminierung russischsprachiger Personen in den Baltenstaaten diese angreift und dabei infolge lokaler konventioneller Ueberlegenheit und grösserer Erfahrung im modernen Krieg schnell Kontrolle über viel Territorium erlangt.»
Das heisst die NATO müsste, falls sie es ausnahmsweise mit Friedenspolitik versuchen wollte, die baltischen Staaten unter Druck setzen, die Diskrimniniereungen schnellstmöglich zu beenden.
Aber es wohl eher so, dass die Balten eine Anschlussverwendung des «MIK» nach dem Ende des Kalten Krieges garantieren sollen, oder?
Eigentlich widersprechen diese Diskriminierungen den Prinzipien der EU stärker als alles was VO im Magyarenland macht. Aber wenn es gegen Russen geht, interessieren uns unsere eigenen Prinzipien nicht.
„Eigentlich widersprechen diese Diskriminierungen den Prinzipien der EU stärker als alles was VO im Magyarenland macht.“
Im Prinzipe auf geduldigem Papier und in wohlfeilen Worthülsen, ja immer gerne.
–
„Als zum erstenmal das Wort »Friede« ausgesprochen wurde, entstand auf der Börse eine Panik. Sie schrien auf im Schmerz: Wir haben verdient! Lasst uns den Krieg! Wir haben den Krieg verdient!“
Karl Kraus
Aber im Prinzipe ist doch egal, wen es trifft: Russen, Ukrainer, Iraner*, oder früher Afghanen, Iraker, Libyer, Vietnamesen, Koreaner…
Wer profitiert eigentlich von den Waffen und der Munition, die im Sudan verballert werden?
Ob Regiememitglieder im Iran, oder unterstützenswerte Widerständler, scheisssegal; ballaballabummbumm.
Aktienkurs stabil auf hohem Niveau, Hartz was begehrst du mehr?
«»Wer profitiert eigentlich von den Waffen und der Munition, die im Sudan verballert werden?»
Dreimal darfte’de raten.
Was geht Russland die Sprachpolitik demokratisch gewählter Regierungen an?
Aber klar, im Zweifelsfall ist die Nato schuld.
Die EU sollte es aber angehen. Und es geht nicht in allen Fällen nur um Sprachpolitik. Es ist eine Schande.
«Es ist eine Schande.»
Oh.
«dass P unter dem Vorwand der kaum zu leugnenden Diskriminierung russischsprachiger Personen »
Warum sollten Russen im Baltikum Sonderrechte haben?
Wieder so viel Verständnis für Putin.
Sie sollen nur die gleichen Rechte haben wie alle Bürger eines zivilisierten Landes.
Russen haben die gleichen Rechte wie Polen, Deutsche u.a. in den baltischen Staaten. Wo ist das Problem? Sie fordern Sonderrechte für Russen?
«Russen haben die gleichen Rechte wie Polen, Deutsche u.a. in den baltischen Staaten»
Das trifft nicht zu, schon deshalb nicht, weil sie keine EU-Bürger sind.
Es geht aber noch viel weiter. Estland hat z.B. russischen und belarussischen Staatsbürgern im März 2025 das kommunale Wahlrecht entzogen, das andere Ausländer haben, auch wenn sie nicht EU-Bürger sind.
Zudem haben Baltenstaaten nach 1991 Menschen russischer Abstammung die Staatsbürgerschaft verweigert, auch wenn diese schon Jahrzehnte in diesen Staaten lebten oder sogar dort geboren worden waren.
Ich will das gar nicht rechtfertigen. Aber die Vorgeschichte schon wieder vergessen?
Schliesslich sollte man ja auch die Balten «verstehen».
https://www.youtube.com/watch?v=4LAmMHEMTmQ&t=1s
«Das trifft nicht zu, schon deshalb nicht, weil sie keine EU-Bürger sind.»
Russen mit der einer Staatsbürgerschaft der baltischen Republiken sind auch EU-Bürger.
«Zudem haben Baltenstaaten nach 1991 Menschen russischer Abstammung die Staatsbürgerschaft verweigert, …»
Das ist falsch. Die Besatzer haben die Staatsbürgerschaft nur nicht automatisch bekommen. Die Hürden zum Erwerb der Staatsbürgerschaft waren nicht hoch.
«Besatzer»…gehts noch? Seit dem Mittelalter lebten Russen im Baltikum, das seit mehreren Jahrhunderten eine multiethnische Bevölkerung aufwies, darunter auch viele Deutsche.
Im Mittelalter gab es keine Russen.
Ansonsten aus den Volkszählungen Lettlands, Anteil von Russen an der Bevölkerung:
1935: 8,8%
1959: 26,6%
1989: 34%
Was für ein Anstieg der russischen Bevölkerung bei gleichzeitiger Deportation der einheimischen Bevölkerung. Wie kann man da nur auf die Idee einer Besatzung kommen?
@ Petrowitsch
Wenn Sie so wollen, dann gab es im Mittelalter auch keine Esten, Letten oder Litauer.
++Wie kann man da nur auf die Idee einer Besatzung kommen?++
Wenn man genügend antirussische Ressentiments pflegt. Da kommt man nicht darauf, dass die Ansiedlung von Russen auch etwas mit dem Bedarf an Arbeitskräften zu tun haben könnte. Oder dass sich die im Baltikum geborenen Russen, die die Mehrheit der dortigen russischstämmigen Bevölkerung darstellen, ihren Geburtsort nicht selber aussuchen konnten.
Außerdem: Die Sippenhaft ist schon lange abgeschafft!
«Wenn Sie so wollen, dann gab es im Mittelalter auch keine Esten, Letten oder Litauer.»
Sie haben wirklich nichts vom Großfürstentum Litauen oder den Ästier gehört?
Sind Sie irgendwo stramm bei der Stalinschen Geschichtsschreibung stehengeblieben?
@ Petrowitsch
Sie haben wirklich nichts vom Großfürstentum Litauen oder den Ästier gehört?
Sie meinen, dass aufgrund des so bezeichneten Herrschaftsgebildes dort nur Litauer lebten so wie im Römischen Reich nur Römer lebten?
Erstens waren das ganz normale Menschen und keine Besatzer. Und zweitens sieht der norwegische «Aftenposten» diesen Einbürgerungsprozess ganz anders als Sie.
Wie kann man in 20 Jahren nicht die Landessprache lernen? Eine Musiklehrerin die Noten kann, die Musikstücke auswendig kann und Musikinstrumente beherrscht, schafft es nicht in 20 Jahren die Landessprache zu lernen, möchte aber als Pädagoge arbeiten?
Ist schon blöd, wenn man sein ganzes Leben isoliert in einem russischen Umfeld verbringt.
Schade, dass nicht die Frage gestellt wurde, ob sie einen russischen Pass besitzt, so für alle Fälle.
Sehen Sie, wir sind an der ETH auch nicht glücklich, wenn die ausländischen Professoren nicht Deutsch lernen. Das ist sogar die Lehrsprache bis zum Bachelor.
Aber wir werden einen Teufel tun, sie deshalb hinauszuwerfen.
Und was die Musiklehrerin betrifft: Sie hatte ja wohl immer Schülerinnen und Schüler und sie verstand wohl ihren Job. Welcher Grund besteht für ein Berufsverbot?
«Welcher Grund besteht für ein Berufsverbot?»
Welches Berufsverbot? Sie kann nur nicht an öffentlichen Einrichtungen tätig sein.
Aber ich merke, Sie sprechen lettischen Kindern das Recht ab auf lettisch unterrichtet zu werden.
«Sie sprechen lettischen Kindern das Recht ab auf lettisch unterrichtet zu werden.»
Keineswegs. Es scheint nur vor dem Berufsverbot kein Problem gegeben zu haben.
„Wie kann man in 20 Jahren nicht die Landessprache lernen?“
Es gibt mehrsprachige Länder, in denen das offenbar kein Problem ist: Zum Beispiel traf ich in Genf Leute, (fast) nicht Deutsch können. Warum auch, solange sie nicht in einen deutschsprachigen Kanton übersiedeln wollen. In Belgien scheint die Mehrsprachigkeit auch kein Problem zu sein.
Manche stellen sich halt blöd an und heizen Konflikte auf, wie zum Beispiel die italienischen Faschisten, weil die Südtiroler sich gegen die gegen die Italienisierung ihrer Region sträubten.
@gelse
«In Belgien scheint die Mehrsprachigkeit auch kein Problem zu sein.»
Das scheint Ihnen nur so.
Außerdem hinken ihre Vergleiche mit der Schweiz und Belgien. Die Sprachen Schweizerisch oder Belgisch gibt es nicht. Dafür Lettisch, Estnisch … als alleinige Amtssprache.
«als alleinige Amtssprache»
Was angesichts der Zusammensetzung der Bevölkerungen nicht angemessen erscheint.
Natürlich kann die Mehrheit ihre Sprache zur alleinigen Amtssprache erklären. Ginge auch in der Schweiz. Würde hier aber sofort zu Unruhen führen.
Die russische Föderation hat übrigens 35 regionale Amtssprachen. Dort werden allerdings in Hinsicht auf die Amtssprache die Finnen in Karelien diskriminiert.
Petrowitsch:
„Die Sprachen Schweizerisch oder Belgisch gibt es nicht.“
Die Sprache „deutsch“ gibt es, u. A. in einem Land, das sich „Bundesrepublik Deutschland“ nennt. Im Bundesland Schleswig-Holstein lebt eine dänisch-sprachige Minderheit, die dänischsprachige Schulen & Kindergärten, eine dänischsprachige Zeitung etc. betreibt und mit dem „Sydslesvigsk Vælgerforening” an Wahlen teilnimmt. Für den Sydslesvigsk Vælgerforening ist die 5 % Hürde aufgehoben, sodass sie stets mindestens eine/Abgeordnete/n in den Landtag wählen können. Wo ist das Problem?
https://de.wikipedia.org/wiki/Flensburg#/media/Datei:Flensburg-Flensborg.jpg
@gelse
» Wo ist das Problem?»
Es tut mir leid erst heute zufällig gesehen zu haben, dass noch eine Frage von Ihnen offen ist.
Ja wo ist das Problem?
Wie viele Angehörige der dänischen Minderheit beherrschen Deutsch gar nicht oder nur schlecht? Woher kommen die Dänen in Deutschland? Wie sind die aktuellen Beziehungen zu Dänemark? Gibt es die Forderung nach dänischen Schulen, landesweit? Es gibt auch Schulen für die deutsche Minderheit in Dänemark. Wie viel Schulen für eine estnische, ukrainische… Minderheit gibt es in Russland?
Eventuell fallen Ihnen bei der Beantwortung der Fragen ein paar Unterschiede zu Lettland auf.
«Aber die Vorgeschichte schon wieder vergessen?»
Nein. Auch die Familie Kallas war betroffen. Psychologisch verstehe ich das schon, aber politisch ist es falsch. Vor allem sollten die anderen EU-Länder darauf dringen, dass das korrigiert wird.
Erich Honecker sass unter Adolf 11 Jahre im Knast, als rein politischer Gefangener. Das macht bestimmte Aspekte seiner Politik verständlicher. Richtig werden sie dadurch nicht.
«Psychologisch verstehe ich das schon, aber politisch ist es falsch.»
Da haben Sie voellig recht.
Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, dass die EU ihre hohen – auf Menschenrechten beruhenden – Maszstaebe aufgibt. Dann kann man auch voellig unbeschwert Handel mit den BRICS-Staaten betreiben. Damit der Euro rollt.
Denn wie die (BRICS) mit auch eth. Minderheiten (von den anderen ganz zu schweigen) umgehen, interessiert ja von dieser Seite aus* betrachtet nicht die Bohne. Nicht zuletzt, dass das Russland mit den prowestl. Ukrainern in den besetzten Gebieten genauso macht. (D.h., mit denen, die noch nicht vertrieben sind.)
* ist nicht persoenlich gemeint
Wenn ich in einen Laden gehe und klaue, bin ich ein Dieb. Es tut nichts zur Sache, dass es auch andere Ladendiebe gibt.
Und da ich einen EU-Pass habe (unter anderem), darf ich es als meine Bürgerpflicht betrachten, auf Missstände in der EU aufmerksam zu machen. Das ist eine Grundvoraussetzung der Demokratie, denn das Demos besteht aus den Bürgern.
«Vielleicht ist es wirklich an der Zeit, dass die EU ihre hohen – auf Menschenrechten beruhenden – Maszstaebe aufgibt.»
Das würde zumindest die transatlantischen Beziehungen wieder verbessern 😂
«Wenn ich in einen Laden gehe und klaue, bin ich ein Dieb. Es tut nichts zur Sache, dass es auch andere Ladendiebe gibt.»
Suboptimal.
…und wenn Sie merken, dass nur Sie bestraft werden und «Neubuerger» auch beim hundersten Mal nicht, regen Sie sich da nicht auf?
«Das ist eine Grundvoraussetzung der Demokratie…»
Ganz genau. Und da gibt es, nicht gerade wenige Buerger – besonders in Ostdeutschland – die nicht nur darauf hinweisen wollen, sondern am Liebsten diese ganz abschaffen wollen.
https://deutschland-monitor.info/#c227
(Punkt 8)
Dann haetten wir endlich die Verhaeltnisse wie in Russland, China, Iran, Indien, der Trump’schen USA, Tuerkei oder sonst wo jenseits des Westens.
Na denne, Prost mit Kirschgeist!
«Na denne, Prost mit Kirschgeist!»
Geht nicht. Ich habe gegenwärtig keinelllei Alllohol im Haus, nich mall Wei…, hicks, Wei.., hicks, Wein.
Beim Link: «mehr anzeigen».
Ganz unten steht:
«Die Antwortkategorien zur Demokratieidee lauteten „entschieden für Demokratie“, „eher für Demokratie“, „eher gegen Demokratie“ und „entschieden gegen Demokratie“»
Na, Sie sollten den ja auch nicht gleich alle machen.
Maenner!
Ess werrn doch immer geissvolle, aeh, geistvolle Gespräche verlangt.
@nera
>>>Ganz genau. Und da gibt es, nicht gerade wenige Buerger – besonders in Ostdeutschland – die nicht nur darauf hinweisen wollen, sondern am Liebsten diese ganz abschaffen wollen.<<<
Sie müssten unbedingt erklären, wie Sie auf diese Einschätzung kommen.
Ich sehe bei DEMOKRATIEIDEE jeweils in Ost und West bei "eher gegen Demokratie" und "entschieden gegen Demokratie" die Zahlen EINS.
@Robost Zapf
Da..ha…ha…beken Sie willkom..Hick..Rechts!
Bril ni off.
Uff de Dekokratie! Promt!
Un jeschke ma iie sch ma blau 🥳
Es geht nicht um Sonderrechte sondern um Einhaltung der UN-Menschen- & Minderheitenrechte. Diesbeezüglich weisen baltische Staaten spezifische Lücken auf, was u.a. von der Venedig-Kommission mehrmals kritisiert wurde.
«Es geht nicht um Sonderrechte»
Aber sicherlich doch. ES geht um Sonderrechte der russischen Sprache.
Was die Einschränkung des lokalen Wahlrechts angeht, so betrifft es alle Nicht-EU Bürger gleichermaßen. Übrigens ein allgemeines Wahlrecht für Ausländer gibt es auch nicht in D.
++Aber sicherlich doch. ES geht um Sonderrechte der russischen Sprache.++
Es mag Ihnen nicht gefallen, doch dies sind keine Sonderrechte sondern sind Bestandteil der Minderheitenrechte:
https://www.minderheitensekretariat.de/europarat/
chrome-extension://efaidnbmnnnibpcajpcglclefindmkaj/https://rm.coe.int/168007c089
Es soll Länder geben, die der Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen nicht beigetreten sind.
«Es geht um Sonderrechte der russischen Sprache.»
Das ist falsch. Es geht um eine gezielte Diskriminierung der russischen Sprache. In Lettland dürfen russischsprachige Programme nicht mehr ausgestrahlt werden, solche auf Deutsch, Polnisch oder Englisch aber sehr wohl. Die Regelung vom 1. Januar 2026 richtet sich spezifisch gegen Russisch, auch was den Unterricht als zweite Fremdsprache in Schulen betrifft.
Sie dürfen gerne noch ergänzen, wann und warum diese Gesetze verabschiedet wurden.
Warum sollte ich? Diskriminierung bleibt Diskriminierung.
Fragen Sie mal in den USA, wie viele intelligente Leute heute noch glauben, dass der dortige Umgang mit japanischen und deutschen Staatsbürgern im 2. Weltkrieg angemessen war.
«Warum sollte ich? »
Um sich von plumper russischer Propaganda zu unterscheiden?
«Umgang mit japanischen und deutschen Staatsbürgern im 2. Weltkrieg angemessen war.»
Hat sich Russland irgendwann mal Russland für die Besatzung der baltischen Republiken und der Deportation der Einheimischen entschuldigt?
«Diskriminierung bleibt Diskriminierung.»
Argumentativ verbleibt man ‚hier‘ mit ihm in einer Endlosschleife, die ggf. mit völlig willkürlichen ‚Ausflügen‘ in die Vergangenheit erweitert/verlängert wird.
Erinnert mich irgendwie an Gespräche mit den ‚Zeugen Jehovas‘.
«Erinnert mich irgendwie an Gespräche mit den ‚Zeugen Jehovas‘.»
Darauf habe ich mich nie eingelassen. Ich war aber mal bei den «Dianetikern» (Scientology), als die vor sehr langer Zeit versucht haben, mit kostenlosen IQ-Tests Mitglieder zu werben.
Es war durchaus interessant zu beobachten, wie sie das machen wollten. Neben dem IQ-Test haben sie versucht, irgendwelche psychologischen Schwächen zu entdecken. Meinen IQ hätten sie aber auch verbessern können, hat mein Gesprächspartner mir tapfer versichert.
Ich würde alle Toten beider Seiten bis Mitte April 2022 Russland zuschreiben. Danach sehe ich die Hauptverantwortung immer noch bei Russland (es blieb auch danach ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg), aber von der Verantwortung für die weitere Eskalation kann ich den Westen und die ukrainische Führung nicht entbinden.
Ich schiesse mir ins Knie, weil die andere Seite eh schuld ist, war noch nie eine gute Strategie.
@izi
>>>Ich schiesse mir ins Knie,…<<<
Wieso denken Sie, dass Sie sich mit dieser Einschätzung in KNIE schiessen?
Die Einschätzung ist auch nach MEINER Meinung KORREKT.
In dem Augenblick, als Russland die Ukraine überfallen hat, hat sich die ganze Sache GRUNDLEGEND geändert.
Ab das war Russland eindeutig nach jeglichem Völkerrecht AGRESSOR.
Es ist ein von Russland zu verantwortender Krieg.
Wie eben auch die anderen Kriege, die von der USA zu verantworten sind.
Das dies in der Form allerdings NIE so direkt von den internationalen Entscheidungsträgern angesprochen wird, ist für mich VERLOGEN, ändert aber an IHRER korrekten Einschätzung überhaupt NICHTS.
Für meine Begriffe haben Sie allerdings auch vorher noch NIE anders argumentiert.
Deshalb bin ich jetzt ob der Aussage "ins Knie schiessen" überrascht.🤔
Das war ein Missverständnis. Ich finde, die Ukraine und der Westen haben sich mit der Eskalation 2022 ins eigene Knie geschossen, was sie vor sich selbst damit rechtfertigen, dass ja eigentlich Russland schuld sei. Aber egal, wer schuld ist, es ist nie eine gute Strategie, ins eigene Knie zu schiessen.
«…mit der Eskalation 2022 ins eigene Knie geschossen»
Mit welcher Eskalation?
Okay, die Frage war rhetorisch. Ich kenne Ihre Argumente (und auch die noch weniger plausiblen von manch‘ Anderem). Da muessen wir jetzt nicht noch eine Runde drehen.
Ins Knie geschossen hat sich aber auch P. Dachte, das geht so schnell und reibungslos ueber die Buehne wie bei der Krim. Kleiner Aufreger, und dann geht alles wieder seinen gewohnten Gang. Zumindest in Deutschland.
Gut, die hunderttausenden von Toten in den eigenen Reihen interessieren ihn nicht. Das ist bei Eroberern ja nichts neues. Aber jetzt muss er sogar bei den Oligarchen um Geld bitten. Oder vielleicht sind das ja auch Enten.
«Oder vielleicht sind das ja auch Enten.»
Sagen wir so. Dank T haben sich die täglichen Erdöleinnahmen von Februar auf März verdoppelt.
Die russischen Staatsfinanzen sind stabil und die Reserven ausreichend. Wer glaubt, dass der klamme Westen auf diese Weise den Krieg gegen Russland gewinnen kann, ist superdupernaiv.
«Mit welcher Eskalation?»
Aus diesen Gesprächsinhalten hier kann man bestens ‚destillieren‘, was die politische Großraumlage beweist, nämlich das Unverständnis, bzw. die binäre Haltung, die die Gründe der anderen Seite weder akzeptiert, noch in Verhandlungen mit aufnehmen will.
Als Ergebnis schießen sich im Grunde damit beide Seiten ‚ins Knie‘, was allerdings jene nicht betrifft, die andere für ihre Interessen/Ideologie ins ‚Feuer schicken‘ können.
Aber das ist ja die Voraussetzung des Ganzen, warum es immer noch funktioniert. Mit anderen Worten, um es auf den Punkt zu bringen, jeder, der sich dem unterordnet, unterliegt einer Illusion (um es noch freundlich auszudrücken).
Kleine Minderheiten bestimmen nun das Weltgeschehen und die sind weitgehend auch noch patriarchal aufgestellt (Ausnahmen bestätigen nur die Regel).
Da kann ich in dem Zusammenhang eine Empfehlung aussprechen mit: https://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/abschied-vom-phallozaen.html?lid=2
Keine einseitige feministische Position über die gesellschaftlichen Verhältnisse, sondern ein beindruckendes Puzzle der verschiedenen Aspekte, die das heutige Gesamtbild ergeben.
Nachtrag und Auszug aus der Rede von Ursula K. Le Guin:
«We live in capitalism. Its power seems inescapable. So did the divine right of kings.
Any human power can be resisted and changed by human beings. Resistance and change often begin in art, and very often in our art: the art of words.»
https://www.americanrhetoric.com/speeches/ursulakleguinnationalbookawardspeech.htm
Die Buchempfehlung habe ich bei «Tiefer schürfen» eingestellt.
***Mit welcher Eskalation?***
Blondie mit den zerstrubelten Haaren, der seine eigene Churchill-Biografie schreiben wollte…
Haeh? Blondi(e). War das nicht der Hund vom Fuehrer? Konnte der denn schreiben?
Pah…das naechste Raetsel.
Das ist alles zu viel fuer mich. Mir laeuft die Suppe hier!
Ich muss mich erstmal hinlegen 😉
Der GRÖFAZ hatte nen blonden Schäferhund? Interessant…
Nehme ich an. Aber der hatte auch Pudel. Hier.
Wie U_Von_BRUXEL halt, in bester Tradition…
«Aber der hatte auch Pudel.»
Und einen Schnauzer. Sorry für den Kalauer.
@nera
Boris ohne Bum-Bum. Aber mit Dumm-Dumm (erst Brexit, dann die Wette auf Sieg mit schlechten Karten in der Hand).
«Wie ist es denn mit dem Iran?»
Kein guter Vergleich. Im Gegensatz zu P. halte ich T. für unberechenbar. Und letzterer sagt es auch noch ganz offen, dass ihm das Völkerrecht am A. vorbeigeht.
Der Iran jedenfalls bekommt keinerlei sichere Zugeständnisse, das bewirkt allein schon Israel.
«Hillbilly…» lesen»
Das passt gerade zu dem, was hier über ihn zu lesen ist: https://www.n-tv.de/politik/Vance-ist-besessen-von-UFOs-und-glaubt-Aliens-seien-Daemonen-id30522254.html
Hatter ja wenigstens was gemeinsam mit Obama.
Obama faselt jedenfalls dabei nicht von ‚Dämonen‘.
Der Verkehrskommissar zu Berlin empfiehlt das D-Ticket angesichts der Zapfsäulenpreise. Gleichzeitig hält er den Zustand der D-Bahn für eine Bedrohung der Demokratie.
Spitzentreffen der A(s)PD in Berlin mit Bundes-, Landes- und Kommunalpolitikern mit Bild inkl.Statue von Willy B. Es erklingt Das Beil der Guillotine .
Es fordert grundlegende Reformen bei Staat und Wirtschaft – **ohne Abstriche** bei sozialer Gerechtigkeit.
Mit dabei im Angebot Begrenzung von Sozialleistungen, längeren Lebensarbeitszeiten, eine Abschaffung der kostenlosen Krankenversicherung von Ehepartnern oder Weg mit dem Ehegattensplitting. WegWegWeg.
Die Bertelstiftung, bei der unter der Woche das Beil schon vorspielte ist prinzipiell überparteilich, soll jedoch im neoliberalen oder marktliberalen Lager stehen.
Friederich zu Sauerland wirds freuen, wenn schon wieder neue Verhandlungen der schwarz-roten Koalition anstehen. Nunja, bald kommt ein neuer Herbst der Reformen, wenn die Unterhäuser zu Berlin, Magdeburg und Schwerin gewählt wurden.
Bei uns in der Gemeinde hat man die Kindergartengebühren erhöht.
Es regnet.
Dead Can Dance, neue Single Our Day Will Come melden: *** Wir werden Streaming-Plattformen wie Spotify, die Künstler weiterhin ausbeuten und KI-generierte Musik fördern, nicht länger unterstützen. Künftig werden wir unsere Musik direkt über Bandcamp an die Öffentlichkeit verkaufen, eine Plattform, die unabhängige Künstler weiterhin unterstützt und lobenswerterweise KI-generierte Bands, die sich als menschliche Künstler ausgeben, verboten hat. ***
«Es regnet»
Im Veltlin und Val Poschiavo schien die Sonne (bevor sie sich hinter den Bergen versteckte).
«𝗔𝗳𝗗-𝗖𝗵𝗲𝗳 𝗳𝗼𝗿𝗱𝗲𝗿𝘁 𝗔𝗯𝘇𝘂𝗴 𝗱𝗲𝗿 𝗨𝗦-𝗔𝗿𝗺𝗲𝗲 𝗮𝘂𝘀 𝗗𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱» – In Deutschland sind derzeit noch fast 40.000 Soldaten der US-Streitkräfte stationiert. Doch Tino Chrupalla will das Militär vollständig aus dem Land werfen. Für 2029 ruft er gleich zwei Ziele aus.
https://www.n-tv.de/politik/AfD-Chef-fordert-Abzug-der-US-Armee-aus-Deutschland-id30523204.html
Zitat:
«Chrupalla forderte eine Änderung der Positionierung Deutschlands und eine Orientierung an Spanien. Das von einem sozialistischen Ministerpräsidenten regierte Land hatte sich gegen den Krieg der USA und Israels gegen den Iran ausgesprochen und Washington die Nutzung von Militärbasen untersagt.»
~~~~~~~~~~
Da sage mal einer, es gäbe keine sinnvollen Schnittmengen zwischen Linken und Rechten. Falls diese Forderung von Chrupalla keine ‚heiße Luft‘ ist.
Folgen ‚wir‘ endlich dem Beispiel Frankreichs, die ihre Unabhängigkeit weitaus früher bewiesen haben.
Der Malermeister kann das auch gut fordern, schließlich ist ja der WOWA schon in jungen Jahren aus Elbflorenz abgezogen. Aber Ramstein oder EUCOM und AFRICOM in 21-Town sind wichtige wirtschaftliche Basissteine für den deutschen Südbürger seinem Wohlstand.
Frankreich gehört übrigens, warum auch immer zu den 4 Siegermächten, nicht vergessen bitte.
Wenn überhaupt – so hat man es verpasst, um 1990 rum sich ein Beispiel am Ösi-Reich 1955 zu nehmen.
«Frankreich gehört übrigens, warum auch immer zu den 4 Siegermächten»
Ich finde, das war ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis. Was immer man sonst von De Gaulle hält, in dieser Hinsicht war er genial.
«.. wichtige wirtschaftliche Basissteine für den deutschen Südbürger seinem Wohlstand.»
Und wie das so ist, wenn Nachfrage generiert werden muss, um die Jobs zu erhalten, braucht es dann auch Konflikte.
Und dafür wird ja gesorgt.
Allerdings hat Rheinmetall gerade schlechte Presse, weil deren Chef glaubte, die ukrainische Billigkonkurrenz schlechtmachen zu müssen.
Auch so ein Schwacher im Geiste, der die Oekonomie des Krieges in Zeiten von Shahed/Geran nicht begriffen hat. Vielleicht ist es ja auch eine Denkblockade, weil die Fakten nicht zum Geschäftsmodell seines Konzerns passen.
@izi
Ja, das Geschäftsmodell von Rheinmetall ist eher nicht erfolgversprechend, jedenfalls wenn man es NUR auf Panzer und Schützenpanzer bezieht.
Der Ukrainekrieg zeigt ja die Achillesferse dieser Waffen in aller Deutlichkeit.
Sie werden sich halt anderen lukrativen Feldern zuwenden müssen.
Die wollen jetzt schon auch Drohnen bauen, aber viel teurer als die Ukrainer.
«aber viel teurer als die Ukrainer.»
Preiskonkurrenz mit der Ukraine ist sicher nicht möglich. Aber man hat ja seine Lobbyisten bei der NATO und in Regierungen sitzen: Wenn es um militärische Aufrüstung geht ist kein Preis zu hoch…
«Preiskonkurrenz mit der Ukraine ist sicher nicht möglich.»
Dann wird Waffenproduktion, besonders die so großartigen Drohnen, wohl DAS wirtschaftliche Standbein der zukünftig prosperierenden Ukraine?
Na ja, wenn sie finanziell ähnlich finanziell hochausgestattete Lobbyisten zu Regierungen und NATO schicken können, dann könnten sie vielleicht ein ernsthafter Konkurrent der westlichen Kriegsrüstungindustrie werden.
Andererseits: Wenn Lobbies gegeneinander konkurrieren wird der Lobbyismus ja auch immer teurer.
Was geht hier ab!?
https://jacobin.de/artikel/sanktionen-pressefreiheit-huseyin-dogru-rt-zensur-antifa-rote-hilfe-red
Aktuell war es ein Beitrag von Norbert Haering, der mich wieder auf den Fall ‚Hüseyin Doğru‘ aufmerksam gemacht hat, da jetzt auch noch seiner Ehefrau das Bankkonto gesperrt wurde.
https://norberthaering.de/propaganda-zensur/dogru-kontensperrung-ehefrau/
Und der Fall Jaques Baud in dem Zusammenhang dürfte ja noch bekannt sein. Es wäre sicher ein kritischer Beitrag wert, was sich hier im Rahmen des EU-Regimes entwickelt hat und wohl tendenziell noch verschärfen wird.
Wobei die zunehmende ‚Bürgerkontrolle‘ (siehe auch Diskussion über die Klarnamenpflicht/der Kanzler will es so, um seine Vorstellung von ‚freiheitlicher Gesellschaft‘ durchzuziehen), mit weiteren Maßnahmen unterlegt wird.
Ich habe den Jacobin-Beitrag bei «Politische Einsichten » eingestellt. Wenn Sie dort hochscrollen, finden Sie einen von mir am 15. März eingestellten Beitrag der Ostdeutschen Allgemeinen, der den gleichen Fall diskutiert. (EU-Sanktionen gegen Berliner Journalisten: „Sein Nachbar macht sich strafbar, wenn er ihm Brot bringt“)
Die EU hält sich nicht an ganz grundlegende Rechtsnormen und hält nichts von Pressefreiheit. Man kann es nicht anders sagen.
«Rechtsnormen»
Danke und interessant übrigens, wie sich Chatty da ‚windet‘, wenn man es so konkret formuliert wie Sie: «Die EU hält sich nicht an ganz grundlegende Rechtsnormen und hält nichts von Pressefreiheit.»
Weil nicht sein kann, was nicht sein darf.
@izi
>>>Die EU hält sich nicht an ganz grundlegende Rechtsnormen und hält nichts von Pressefreiheit. Man kann es nicht anders sagen.<<<
Das an sich ist schon schlimm genug.
Allerdings sehen das eben leider viele MÜNDIGE Bürger eher nicht so.🤔
Viel schlimmer ist das Schweigen derjenigen, die wegen eines "gesetzlichen Informationsauftrages" eigentlich über Grundrechtseingriffe dieser Tragweite berichten müssten.😱
«Die EU hält sich nicht an ganz grundlegende Rechtsnormen und hält nichts von Pressefreiheit. Man kann es nicht anders sagen.»
Ein allmähliches Hinübergleiten zum faschistoiden Herrschaftssystem. Man kann es nicht anders sagen.
Weil das Schrittchen für Schrittchen prakiziert wird nimmt die scheinbar unbetroffene Mehrheit es nicht wahr.
«Weil das Schrittchen für Schrittchen praktiziert wird nimmt die scheinbar unbetroffene Mehrheit es nicht wahr.»
Und genau das ist auch die Vorgehensweise, die spätestens seit Hartz IV ständig die sozialen Verhältnisse der Arbeitnehmer verschlechtert und das mit positiv unterlegt klingenden Begriffen (Framing) verkauft wird!
Natürlich gehört ‚Reformen‘ dazu an 1ter Stelle, des weiteren ‚Eigenverantwortung‘ (Verlagerung der Risiken auf die AN), ‚Aktivierung‘ (Druck zu jeglicher Arbeitsaufnahme) und bekannt auch das ‚Fördern und Fordern‘, wobei daraus längst ein ‚Fordern‘ und ggf. ein nachgelagertes ‚Fördern‘ geworden ist.
‚Flexibilisierung‘ nichts anderes als zumeist verschlechterte Arbeitsbedingungen unter unsicheren Verhältnissen ergibt (möglichst BR verhindern und Gewerkschaft raus!).
‚Arbeitslose‘ klingt doch auch gleich als ‚Kunde‘ viel positiver, wobei dabei die Beziehung vom Staat als Sozialleister zum Staat als Dienstleister mutiert, was oft mit strengeren Auflagen verbunden ist.
Diese Begriffe sind Teil einer politischen Strategie, die darauf abzielt, die ‚Wohlfahrtsabhängigkeit‘ zu bekämpfen und das Bild des ‚unverdienten‘ Empfängers zu prägen, um Abbau sozial verträglicher erscheinen zu lassen.
Und offensichtlich gelang dieses politische Framing über die Jahre, denn es erscheint vielen AN längst als ‚alternativlos‘ – das Ende einer längeren Kette von Begriffen -, um an den Verhältnissen zwar vieles zu ändern, aber natürlich nicht an den Ursachen dessen zu gehen, was die skandalösen Verhältnisse von Armut und Reichtum erst betrifft/ergibt.
Zwei «Baustellen», das gleiche Prinzip: Die Schraube anziehen, bis es knirscht. Wer meint, es ginge ihn/sie nichts an merkt wieder mal erst dann was läuft, wenn es zu spät ist.
Es ist nur eben so, dass Leute, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten, es in der Regel nicht mögen, wenn Leute, die nicht arbeiten, auch auskömmlich ausgestattet werden.
Das ist auch einer der Gründe dafür, dass jetzt die AfD die Arbeiterpartei ist.
«..nicht arbeiten», –obwohl sie es könnten-, haben Sie evtl. vergessen?
Der Anteil jener die in der «sozialen Hängematte» schaukelnd «Arbeitslos und Spaß dabei» singen ist sehr sehr viel kleiner als gemeinhin angenommen.
Heiner Geissler sagte dereinst, diese Leute habe es immer gegeben und wird es immer geben, sie machten aber lediglich einen marginalen Anteil an der Gesamtzahl der Arbeitslosen aus und wären fiskalisch nicht von Bedeutung.
«Das ist auch einer der Gründe dafür, dass jetzt die AfD die Arbeiterpartei ist.»
Sicher, Wähler sind Wähler sind Wähler und werden mit den ewig gleichen Themen manipuliert.
Manchmal frage ich mich ob Sie nicht auch zu denen gehören und ob das was Sie zu diesem Thema äussern, mehr ist als gezielte Provokation.
«Manchmal frage ich mich ob Sie nicht auch zu denen gehören»
Zu welchen? Den Wählern? Den Manipulatoren? Der AfD?
1) Ja.
2) Nein. Hier lässt sich niemand manipulieren.
3) Nein. Ich halte nichts von den Vogelschissern.
Ihre sehr humorvolle Antwort erfreut mich denn Sie sticheln gut und schön.
3. war mir allerdings klar, Sie haben sich dazu schon oft geäussert.
@ Izi
Bei der zweiten hypothetischen Frage war das aber nicht die Antwort auf die Frage.
Tut mir leid. Aber ich wuerde Ihnen da 0 Punkte geben. Passiv/ Aktiv – das muessen Sie noch ueben. 🤣
Die Logik müssen Sie noch üben. Wenn ich weiss, dass sich in einem Forum niemand manipulieren lässt, können meine Aeusserungen in diesem Forum nicht auf Manipulation ausgerichtet sein.
«Wenn ich weiss…»
Aber woher wissen Sie? Ich dachte das Prinzip der Wissenschaft ist, Theorien aufstellen, testen (!) und dann: Mal sehen, was passiert…
Trial-and-Error 😉
Eben. Ich experimentiere seit dem 18. Dezember 2022. Ich weiss das inzwischen mit hinreichender Sicherheit.
«wären fiskalisch nicht von Bedeutung»
So rational denken die Massen aber nie. Es geht um die (empfundene) Ungerechtigkeit.
Manchmal empfinde ich ihre Empfindungen als lediglich empfundenes Finden.
«So rational denken die Massen aber nie.»
Die Massen denken:
„Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.
Man muss schon vollständig zitieren:
«eines jeden arbeitsfähigen Bürgers nach dem Grundsatz: „Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen“.»
Insofern allerdings – und das wird hier niemand gern hören – ist der real existierende Kapitalismus in der BRD viel sozialer als es die Sowjetunion es in den 19e0er Jahren war. Orwell hat das am Beispiel des Pferdes Boxer in «Farm der Tiere» thematisiert.
Andererseits hat, wer in Deutschland zwei Jahre in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt hat, ein Jahr Zeit, um einen neue Arbeitsstelle zu finden (über 50 und bei längerer Beitragsdauer auch länger).
In der Schweiz muss man nur mindestens ein Jahr eingezahlt haben und kann dann innert zwei Jahren bis zu 260 «Taggelder» (das ist auch etwa ein Jahr) erhalten und der Satz ist höher als in Deutschland.
Sozialhilfe ist in der Schweiz (nur auf Antrag) zwischen 977 und 1208 CHF pro Monat (Richtwerte) plus Mietkosten für angemessenen Wohnraum und Krankenversicherung. Das ist wirklich nicht üppig, aber man muss nicht hungern oder frieren.
Man kann also essen, ohne zu arbeiten, aber man hat einen sehr starken Anreiz, zu arbeiten.
Ich formuliere das mal um (weil ich eh davon ausgehe, dass Sie das wissen):
Es ist nur eben so, dass Leute, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten und denen man seit vielen Jahren die Geschichte von den vielen erzählt, die nicht arbeiten wollen, daher auch offen sind für die AFD-Propaganda, die vor allem von den Migranten behauptet, dass jene auskömmlich ausgestattet werden, obwohl sie nicht arbeiten (dürfen!).
Zudem richtet sich der Blick gewollt auf die eigene Klasse, die als Konkurrenz betrachtet werden soll und aus der man alle ‚Jahre wieder‘, medial eine ‚Sau durchs Dorf treibt‘, also einen Fall dramatisiert und als unzulässige Verallgemeinerung dient.
Wie oft und wie lange muss man eigentlich auch noch in links orientierten Kreisen auf diese simple Propaganda hinweisen, wenn ein Blick allein auf die statistischen Zahlen reichen sollte, um das zu erkennen.
Das ist ja alles richtig.
Aber in der Demokratie muss man Mehrheiten finden. Es hilft gar nichts, wenn links orientierte Kreise das durchschauen. Man muss Argumente haben – auch solche emotionaler Art – die nicht nur bei Salonlinken ankommen.
«Man muss Argumente haben – auch solche emotionaler Art – die nicht nur bei Salonlinken ankommen.»
Ergänzung zu meinem obigen Kommentar:
Es kann auch diejenigen treffen, die zur Zeit noch mit der Regierung über die faulen Arbeitslosen lästern. Schon Viele sind von «hart arbeitenden Leistungsträgern, die von den Arbeitslosen ausgebeutet werden» selber zu «faulen Arbeitslosen» mutiert worden, die die «hart arbeitenden Leistungsträger ausbeuten». Das kann mal ganz schnell gehen. Nicht nur Firmeninsolvenzen, auch Personalreduzierungen zwecks Profitrettung produzieren das faule Pack.
Es gibt von einer Zunahme der Firmenpleiten zu lesen: Wo bleibt das Personal, werden die alle tiefgefrostet und bei Bedarf wieder aufgetaut?
–
Ich erinnere eiMan muss Argumente haben – auch solche emotionaler Art – die nicht nur bei Salonlinken ankommen.spräch mit einer relativ gutsitierten Mittelschichtlerin (Anwältin):
«Sie sind ja eine Ausnahme, aber Sie müssen doch zugeben, dass die mehrheit der Arbeitslosen nicht arbeiten will!»
Ich: «Was haben denn die Arbeitslosen getan, bevor sie die Kündigung bekamen?»
Sie: «Oh, diese Frage habe ich mir noch nie gestellt».
«Ergänzung zu meinem obigen Kommentar»
Zum unten stehenden Kommentar
@gelse
Diese ganze Diskussion bezüglich der Arbeitslosen wird doch nicht erst seit jetzt geführt.
Sie sind doch in dem System aufgewachsen und müssten das doch viel besser einschätzen können, als ich.
Ich bin der Meinung, dass es mir EBEN NICHT besser geht, wenn es unter mir noch Menschen gibt, denen es NOCH SCHLECHTER geht.
Ich würde sogar meinen, dass dies auch ein Grossteil der Arbeiter so sehen würde.
Warum von denen allerdings auch eher dieses Argument gebraucht wird, verstehe ich selbst nicht, weil es ja an MEINER Situation NICHTS ändert.
Sie würden mir vielleicht so etwas wie einen «klassenkämpferischen Standpunkt» attestieren.
Dahingehend hätten Sie recht, weil ICH eigentlich in dem Fall die SYSTEMFRAGE stelle.
Allerdings ist eben die Systemfrage leider 1990 erst eimmal zu Gunsten des KAPUTALISMUS beantwortet worden.
Darüber denke ich seit 1990 nun NICHT mehr nach.
Das einzige, was aus meiner Sicht unbedingt zu bewahren wäre, ist dieser Zusatz: «sozial» in Verbindung mit KAPUTALISMUS.
Vielleicht liegt es bei mir auch am Alter, dass ich dahingehend das System, dass ich als Ostdeutscher eher «übergestülpt» bekam, trotzdem noch als bewahrenswert erachten würde, auch wenn ich es selbst NICHT befürworte.
Aber OHNE eine wirklich WERTSCHÖPFENDE industrielle Basis ist dieses System nicht FINANZIERBAR. Es sei denn, man geht an die GRUNDLAGEN des Systems.
«Diese ganze Diskussion bezüglich der Arbeitslosen wird doch nicht erst seit jetzt geführt.»
Sicher. ich berichte ja aus der Vergangenheit. Aber die Hetzt gegen Arbeitslose wird sier Einführung des Hartz4-Syszems immer wieder aus dem Keller geholt, wenn weiter Ausbeutungsverschärfungen anstehen.
Mich hat es im Jahr 2004 erwischt. Während ich den Brief mit dem Kündigungsschreiben öffnete, dröhnte es aus Radio: «Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen!» «Den Arbeitslosen die Bierflasche und die Fernbedienung aus der Hand schlagen und sie zum Arbeiten zwingen!» etc. pp.
Fernbedienung hatte ich nicht, weil kein Fernsehgerät. Aber ich bin sofort, gerade noch kurz vor Schluss, in den Getränkemarkt geeilt und habe mir ein Bier geholt. Man möchte ja nicht aus der Rolle fallen.
«Es ist nur eben so, dass Leute, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten, es in der Regel nicht mögen, wenn Leute, die nicht arbeiten, auch auskömmlich ausgestattet werden.»
Wer vom kargen Niedriglohn lebt und, z.B in München, nur mit zusätzlichem Wohngeld über die Runden kommt kann sich svchon mal fragen: Wofür arbeite ich eigentlich? Die Antwort: Für den Reichtum des Firmeneigeners. Auf Druck der «Agentur für Armut», der allerdings auf Alle, die als arbeitsfähig eingeschätzt werden gleichmassen ausgeübt wird.
–
Ich habe selbst mal, nach der Kündigung durch den Insolvenzverwalter der EMTEC Magnetics GmbH, zum faulen Pack gehört, zusammen mit 400 münchner und ca. 1000 Willtsädter Kolleg/innen. Hab darüber schon mal berichtet, das weiss nur niemand, weil es niemand interessiert.
Darunter waren auch Leute, die kurz zuvor noch gemeinsam mit der damaligen Bundesregierung (G. Schröder & Co.) über die faulen Arbeitslosen abgelästert hatten.
Diesen Leuten kann man nur Ahnungslosigkeit oder Vorsatz unterstellen.
Die Überzahlung von Leuten erzeugt häufig diese Hybris, gepaart mit geringer Leistung.
Leitungsloses Einkommen ist in oberen Einkommensklassen gern gesehen und wird immer mehr praktiziert. Auch sinnbefreite oder unwichtige Tätigkeiten kommen oft vor.
«‚Arbeitslose‘ klingt doch auch gleich als ‚Kunde‘ viel positiver,»
Man beachte die DDR Konnotation des Begriffs «Kunde»
Kommt ganz drauf an.
Jawoll, und am nächsten Morgen dann den Termin aufm Amt versäumen, selbstunverschuldet, der Hahn wars.
Und die letzte Bahn, die wieder mal zu früh fuhr.
Schienenersatzverkehr.
«Weil das Schrittchen für Schrittchen prakiziert wird nimmt die scheinbar unbetroffene Mehrheit es nicht wahr.»
Die scheint es noch nicht mal dann wahrzunehmen wenn zwischendurch gigantische Schritte gemacht werden, wie in der Coronazeit.
Oh segensreiche Amnesie.
Das Konto der Ehefrau zu sperren, ist schon ein Ding. Ich wundere mich zunehmend, was hier rechtlich so alles ohne Anklage & Prozess legitim zu sein scheint.
Nachrichten der Leutturmwärterin
https://petraerler.substack.com/p/von-istanbul-bis-heute-wer-von-sicherheit
Von Istanbul bis heute: Wer von Sicherheit «gegen» Russland redet, meint Krieg
Kienzle, übernehmen Sie 😊
«Leutturmwärterin»
Zitat:
«Wieviele sollen dann sterben müssen, bloß weil es inzwischen als außenpolitisch „klug“ gilt, nicht mit Russland reden zu wollen, in Russland den ewigen Feind zu sehen?
und
Um es mit Spock, dem Vulkanier vom „Raumschiff Enterprise“, zu sagen: Die Chance, dass wir (Russland eingeschlossen) einen solchen Krieg nicht überleben, steht 7824,7 zu 1.»
Voilà!
Jetzt sind ukrainische Drohnen in Finnland abgestürzt.
Alles gut! Es ist niemand zu Schaden gekommen. Die Ukraine hat sich inzwischen schon entschuldigt. Und man hat da so seine Vermutungen.
Aber dem gestrandeten Walfisch geht’s schlecht.
Dass der Wal wieder mal zum Fisch erklärt wird hilft ihm allerdings auch nicht.
Oh, doch! Und der Hinweis kam von mir. Weil da steckt ein Prophet im Bauch – und den muss er erstmal ausspucken.
Sieht dann in etwa so aus.
Die haben aber damals modern gebaut in Ninive.
Nee, dass ist doch ein Fake-Bild. (Brauchen Sie nur gucken, wo’s herkommt.)
Jetzt, wo Sie’s sagen. Der Wal sah mir gleich eher nach einem überdimensionierten Wels aus.
@nera
>>>Und man hat da so seine Vermutungen<<<
Lassen Sie mich vermuten:
Der Russe wars?🤔🤣
Woll’n Se mich verarschen? Sie haben doch nachgeschaut 😉
@nera
Na na, um diese Vermutung anzustellen, muss ich nicht unbedingt NACHSCHAUEN.😉
Da reicht eine kriminalistische Analyse auf dem Niveau von Kriminalrat Schnuffel 🤣
https://m.media-amazon.com/images/I/71A9lP5EcdL._SL1200_.jpg
Ja klar, der Russe lenkt die Drohnen, die auf ihn zielen, mit elektronischer Kriegsführung ab. Wer hätte so etwas gedacht?
@izi
Ablenken wird er schon dürfen können.
Aber doch bitte NICHT auf NATO Territorium.
Wo kommer denn da hin.😉
Immerhin gibt es ja noch das offene Meer.
Oder Belaruss?
So jedenfalls nicht.
Da muss man schon mal scharf trennen. 🤣
«Aber dem gestrandeten Walfisch geht’s schlecht.»
Ich glaube, da wird andersherum ein Schuh draus. Der kranke Wal ist (mehrfach) gestrandet.
Wie auch immer: Jetzt schwimmt er wieder und zieht seine Kreise.
Dafuer hat anderswo ein Wolf zugebissen.
Timmy ist falsch und ausgerechnet rechts abgebogen und vor Poel gestrandet. Ein Schicksal was die Republik wie diese Collins B-Promi gegen den ehemaligen Polizeirufkomödianten oder die Mannschaft gegen Ghana bewegt und bewegt und bewegt, das sogar Rehauge die Justizarbeiterin von der SPD ins öffentliche TV hieft.
Wie sagte der Umweltarbeiter von der SPD. ZApfsäulenpreise so hoch? Nu, die beste Lösung ist jetzt ein Elektroauto.
Nicht falsch verstehen…die Polemik.
«…und ausgerechnet rechts abgebogen».
Yo, stellvertretend fuer immer mehr in der Republik.
Und wenn denen nicht geholfen wird, oder diese es selber schaffen, sich da rauszubewegen, fuehrt das zur Katastrophe.
Fuer Polemik reich die Zeit heute nicht. Ein andermal…vielleicht 😩
Aus dem Bericht von BR24:
«Der Wolf ist sicher untergebracht und wird derzeit tiermedizinisch versorgt»
Da frage ich mich doch, wer zuerst zugebissen hat.
Der Arme hat sich in seiner Panik so erschöpft. Vielleicht kann man ihn ja nach Braaandenburg ausfliegen. Ich würde ein Regierungsflugzeug für angemessen halten. Aber nur mit zwei Fachveterinären für Canis-Lupus-Medizin an Bord.
Zudem ist der, glaube, noch minderjaehrig. Also bestrafen geht sowieso nicht.
Ich wuerde ihm ja den Laufpass geben 🤣
«Zudem ist der, glaube, noch minderjaehrig. Also bestrafen geht sowieso nicht.»
Stimmt nicht. Soweit ich weiss, ist er kein Kind mehr, sondern ein Jugendlicher. Er ist bei schwerer Köperverletzung (Bisswunde im Gesicht) bedingt strafmündig. Es muss festgestellt werden, ob er zur Zeit der Tat nach seiner sittlichen und geistigen Entwicklung reif genug war, um Unrecht einzusehen und danach zu handeln.
«Soweit ich weiss, ist er kein Kind mehr, sondern ein Jugendlicher.»
Wahrscheinlich ca. zwei Jahre alt, also ein junger Erwachsener. In dem Alter müssen sie das Rudel verlassen und auf Wanderschaft gehen, weil die nächste Generation nachrückt.
«also ein junger Erwachsener»
Dann ist seine Lage prekär. Es muss geprüft werden, ob die Tat eher einer jugendtypischen Fehlentwicklung oder einer reifen, erwachsenen Kriminalität entspricht. Im letzteren Fall gilt Erwachsenenstrafrecht. Und jugendtypisch ist das auch bei Wölfen nicht. Seine Verteidiger haben das ja schon eingeräumt (kein artspezifisches Verhalten).
«Vielleicht kann man ihn ja nach Braaandenburg ausfliegen.»
Gleich nach Sibirien abschieben.
Abschiebungen in die Russische Föderation sind derzeit wegen des EU-Sanktionsregimes nicht durchführbar.
Der wollte doch nur spielen.
Oder war selbst in Panik. Der hat sich nur verirrt. Das ist doch gar kein arttypisches Verhalten. Ausserdem sind Menschen gar nicht im Beuteschema von Wölfen. Höchstens Kinder. (Focus & Tagesschau)
Dann nehmt halt keine Kinder mit in die Einkaufspassage. Und treibt doch bitte in der Innenstadt keine Wölfe in die Enge. Die können doch dann gar nicht anders.
«Höchstens Kinder.»
Geisslein und Rotkäppchen, aber auch Omas, hab ich vor langer Zeit mal gelernt.
Na, hoffentlich hat jemand in Hamburg genug Wackersteine.
Spanien verschärft Kurs gegen Iran-Krieg
Die spanische Regierung verschärft ihren Kurs gegen den von den USA und Israel geführten Krieg gegen den Iran: Sie hat den eigenen Luftraum für alle militärischen Flüge gesperrt, die mit den Angriffen in Verbindung stehen. Madrid zählt in Europa zu den schärfsten Kritikern der militärischen Operationen. Überflüge von Militärmaschinen lehnt übrigens auch Österreich ab.
https://orf.at/stories/3425387/
Konsequente Haltung, die unterstützt werden sollte!
Nachtrag
Zitat Andreas Buderus:
«Die Krise gebiert ihre Gegner in der Sprache ihrer eigenen Formen – und hält sie gefangen in der Logik dessen, was sie zu bekämpfen meinen. Befreiung beginnt dort, wo diese Logik selbst durchbrochen wird.»
Das ist wohl nützlich, im Hinterkopf zu behalten. Wobei man da wohl besser die Frontallappen nutzt. 😉
Ja, dürfen’s denn des?
erlaubt ist was nicht verboten ist.
https://overton-magazin.de/hintergrund/politik/nutzen-ukrainische-drohnen-den-luftraum-der-baltischen-staaten-fuer-angriffe/
Nutzen ukrainische Drohnen den Luftraum der baltischen Staaten für Angriffe?
Die Antwort liegt für mich selbst eigentlich klar auf der Hand.
Es wäre allerdings ein neue, brandgefährliche Situation.
*Die Antwort liegt für mich selbst eigentlich klar auf der Hand.*
Ne mobile Schwimmplattform namens „Andromeda“?
@ Oberst Zapf
«Das Online-Nachrichtenmedium Mash.ru, populär in Russland, hat am 26. März behauptet, die baltischen Staaten hätten die Drohnentransitflüge genehmigt. Woher diese Information stammt wird nicht gesagt.»
Ich weiss nicht, warum die bei den Obertoenen dem Autor, der russ. Propagandamedien (daneben noch VZ.ru) fuer ungepruefte Spekulationen nutzt, eine Plattform geben.
«Die Antwort liegt für mich selbst eigentlich klar auf der Hand.»
Also wg. Ihnen ist das eigentlich nicht noetig. Oder nur, um die Leser in ihrem sowieso schon in Beton gegossenen Weltbild nur noch zu bestaetigen?
Im Uebrigen hat die Ukraine alles Recht der Welt auf Selbstverteidigung. Und die endet nicht an der Grenze ihres eigenen Territoriums. Und wenn Verbuendete den Ueberflug gewaehren, ist das voelkerrechtskonform und wichtig(!): DIE SIND DESWEGEN KEINE KRIEGSPARTEI!
Auch, wenn das P. und seine Staatsmedien, quasi bis zur Verdummung, staendig behaupten.
Also bitte… ich flehe ich an: Ihr duerft euch nicht v*r*rsch*n lassen! 🤣
«Und wenn Verbuendete den Ueberflug gewaehren, ist das voelkerrechtskonform und wichtig(!): DIE SIND DESWEGEN KEINE KRIEGSPARTEI!»
Genau und deshalb sperrt Sanchez auch alle Aktionen des US-Militärs in Spanien, die den illegalen Angriffskrieg unterstützen würden. 😁
@pleifel
Im Fall von Spanien ist das aber eher eine öffentlichkeitswirksame und auch unbestreitbar wichtige Aussendarstellung dieses Landes und wie es sich selbst zu dem Angriff der USA auf den Iran positioniert.
Deswegen erleiden die USA ja keine Verluste, die sich mit der Massnahme von Spanien begründen lassen würden.
In dem Fall des «geduldeten» Überflugs von ukrainischen Drohnen, die dann russisches Gebiet direkt, gefahrloser und viel wirksamer angreifen können, ist das aber eben NICHT mehr der Fall.
Das KANN auch international als EINGREIFEN in einen bewaffneten Konflikt gesehen werden.
Es ist nach meiner Meinung noch einmal eine bewusst in Kauf genommene ESKALATION.
Nicht ohne Grund hat ja Dt. bisher auch noch nicht seine Marschflugkörper an die Ukraine geliefert.
Weil die dann eben AUCH zu dem Fall einer «direkten» Kriegsteilnahme hätten interpretiert werden können.
Nur wäre dieser Fall eben bedeutend KONKRETER gewesen, als es jetzt mit der Duldung des Überflugs bewaffneter ukrainischer Drohnen durch die bewussten NATO Lander der Fall ist.
Tatsächlich würden die Baltenstaaten dadurch nicht zur Kriegspartei. Wenn es stattfindet, darf Russland allerdings nach dem Kriegsrecht ukrainische Drohen im Luftraum der Baltenstaaten abschiessen.
Und ja, ich weiss, dass Rusland der Aggressor ist. Ich habe das Kriegsrecht nicht gemacht.
@nera
>>>Also bitte… ich flehe ich an: Ihr duerft euch nicht v*r*rsch*n lassen! 🤣<<<
Sie klingen ja schon fast so wie viele der damals zu Coranzeiten als SCHWURBLER bezeichneten. 🤔
Die haben auch gesagt: "Lasst Euch doch nicht so verarschen" 😅
Der Beitrag sagt ja noch nicht mal, dass es so wäre.
Er zeigt eine mögliche Perspektive, auf die Dinge zu sehen.
Das ist in der Geschichte ja nun nicht immer falsch gewesen. Obwohl auch da oft gesagt wurde, es wäre alles ganz klar und einfach.
Und in manchen Fällen war es das ja auch.
Nun ja der Beitrag ist die eine Sache, aber haben Sie mal in den Kommentaren gelesen?
Da koennte man wirklich denken, das waere Putins Trollarmee 🤣
@nera
>>>Nun ja der Beitrag ist die eine Sache, aber haben Sie mal in den Kommentaren gelesen?<<<
Sie erkennen Ihren Widerspruch wahrscheinlich wirklich nicht.
Deswegen denke ich ja auch langsam, dass Sie unbedingt etwas ändern müssten, an Ihren Informationskanälen.
Warum zum Teufel denken Sie, dass ich die Kommentare unter dem Artikel lesen müsste?
Es ist mir doch völlig egal, was Kreti und Pleti dazu zu sagen haben.
Die können mit mir übereinstimmen oder nicht, deswegen werde ich ja meine Meinung nicht davon abhängig machen.
Ich mache meine Meinung auch nicht von GJs Meinung abhängig.
Allerdings stimme ich ihm halt zum grossen Teil zu.
Und wenn nicht, denke ich auf alle Fälle darüber nach, und verwerfe sie nicht nur deswegen, weil es mit meiner Meinung nicht konform geht.
Das ist ja das für mich intellektuell belebende hier im Forum.
Ich will hier niemand bekehren. Aber ich kann hier offen reden und kommentieren.
Gehen Sie mal zu MDR, da verstehen Sie vielleicht eher, was ich meine.
«Sie erkennen Ihren Widerspruch wahrscheinlich wirklich nicht.»
Nun ja, dass die meisten Leser sogar bei Overton (hatte frueher selber ab und zu mal einen Beitrag gelesen) so faktenfrei und realitaetssfern argumentieren…also das kannste dir als halbwegs aufgeklaerter Mensch nun wirklich nicht vorstellen.😆
Und im Prinzip interessiert mich schon, von dem was hier extern verlinkt wird, auch grob das Feedback dieser Leserschaft (falls vorhanden). Aber klar, das ist bei jedem anders.
«Warum zum Teufel denken Sie, dass ich die Kommentare unter dem Artikel lesen müsste?»
War ja nur ’ne Frage. Dann haetten wir das also geklaert.
Und dass Sie glauben, dass GJ zum grossen Teil mit Ihrer Denke uebereinstimmt, den Glauben koennen Sie selbstverstaendlich gerne haben.
(Ich glaube das fuer mich ja auch.😆)
@
@ Oberst Zapf
Ja?
Falls wir uns in den naechsten Tagen nicht mehr lesen: Froehliche Ostern! 🐰
@nera
Wenn ich schreibe:
«Ich mache meine Meinung auch nicht von GJs Meinung abhängig.
Allerdings stimme ich ihm halt zum grossen Teil zu.»
ist es für MICH eben NICHT übereinstimmend mit Ihrem Verständnis:
«Und dass Sie glauben, dass GJ zum grossen Teil mit Ihrer Denke uebereinstimmt, den Glauben koennen Sie selbstverstaendlich gerne haben.»
Ich weiss nicht, was GJ denkt. Ich merke nur sehr oft, dass seine Einschätzungen, Bewertungen usw. mit meinen übereinstimmen.
Wichtig ist aber NICHT, was GJ denkt, sondern dass ich selbst denke, und eben oft sehe, dass es dahingehend Übereinstimmung gibt.
Er bringt es halt präziser auf den Punkt, was mich bei seinem Beruf auch nicht verwundert.
Aber nochmal: Wichtig ist vor allem, erstmal selbst denken und nachdenken, ob der ganze Quark, der uns vorgesetzt wird, auch überhaupt stimmen KANN.
Aber da ist eben auch wichtig zu beachten: Gefühlt ist nicht gedacht, gedacht ist nicht gesagt und gesagt ist nicht getan…
Oder wie Alfred Müller es in seinem Buch sagt: «Glaube wenig, hinterfrage alles, denke selbst»
Warum aber nur so eine einseitige Perspektive?
Bei den ersten Angriffen auf das Leningrader Gebiet vertrat die russische Propaganda noch die Perspektive, dass die Drohnen direkt in den baltischen Staaten gestartet wurden.
Jetzt ging es über Polen und für die bessere Perspektive wurde parallel dazu in Russland Luftalarm ausgelöst?
Aber ist es nicht egal, Russland hat auch mit entsprechenden Perspektiven die Ukraine überfallen. Egal ob die Perspektiven erfunden waren oder nicht. Aber die Fans haben mit Wohlwollen auch die dümmsten Perspektiven geschluckt.
«Aber ist es nicht egal, Russland hat auch mit entsprechenden Perspektiven die Ukraine überfallen.»
Na, na, @Petro. Ob Russland ueberhaupt die Ukraine UEBERFALLEN hat, ganz so eindeutig ist das bei Russland-Fans auch wieder nicht 🤣
«Aber die Fans haben mit Wohlwollen auch die dümmsten Perspektiven geschluckt.»
Ist das hier eine ‚Spielwiese‘?
«Ist das hier eine ‚Spielwiese‘?»
Das kommt auf die Perspektive an.
Der war richtig gut!
Aber, ich fuerchte, Ihre Scherze mag man hier nicht so richtig 😉
Was die ukrainischen Drohnen in den Baltenstaaten angeht, gibt es drei Möglichkeiten:
(1) Die Baltenstaaten haben der Ukraine offiziell die Nutzung ihres Luftraums für Angriffe auf Russland erlaubt. Das ist die russische Behauptung.
(2) Die Ukraine hat den baltischen Luftraum ohne Erlaubnis dieser Regierungen für Angriffe auf Russland genutzt. Dadurch würden deren Regierungen vor vollendete Tatsachen gestellt und sie könnten kaum dagegen vorgehen. Diese Hypothese resultiert daraus, dass die Ukraine ähnliches mit den USA (Angriff auf die Region Kursk) und europäische NATO-Partner (unautorisierte Nutzung bestimmter Waffensysteme für Angriffe auf russischem Territorium) getan hat.
(3) Die Flugbahn der Drohnen war über Russland nahe der Grenzen zu den Baltenstaaten und Russland hat diese Drohnen erfolgreich mit elektronischen Mitteln in die Baltenstaaten abgelenkt. Das ist die westliche Behauptung.
Ich neige in diesem Fall zu (3) als der wahrscheinlichsten Erklärung. Die Drohnen sind jeweils sehr nahe der russischen Grenze abgestürzt. Wenn die Ukraine vom Ueberflug über baltisches Territorium hätte einen Vorteil haben wollen, wäre die Flugroute anders gewesen.
Allerdings wirft auch (3) ernsthafte Frage auf:
(3a) Welcher Anteil der ukrainischen Langstreckendrohnen kann so effektiv durch russische Mittel elektronischer Kampfführung entführt werden?
(3b) In welchem Zustand ist die NATO-Luftverteidigung in Bezug auf Drohnenangriffe? Sicher, das war sehr grenznah, aber wenn der Geheimdienst nicht absichtlich zuerst gelogen hat, hatte die NATO-Luftverteidigung die Drohnen vor dem Einschlag bzw. den Abstürzen nicht einmal aufgefasst.
Ich kann den Overton-Beitrag nicht unter «Politische Einsichten» einstellen. Da steht eigentlich nur drin: «Nichts Genaues weiss man nicht.»
@izi
Es ging mir auch nicht um das Einstellen des Beitrags, deshalb habe ich ihn nicht gepostet.
Mich hätte dazu Ihre Meinung interessiert.
Nera sagt ja nun: «Und wenn Verbuendete den Ueberflug gewaehren, ist das voelkerrechtskonform und wichtig(!): DIE SIND DESWEGEN KEINE KRIEGSPARTEI!»
Ich wäre in der Hinsicht etwas anderer Meinung.
Im Falle von Taurus wäre die Lage zwar auch nicht unbedingt KLAR gewesen, allerdings hätte das eben NUR Dt. betroffen.
Bei den Überflügen ist Dt. nicht involviert, sondern nur die allseits bekannten Scharfmacher.
Die können natürlich auch immer schön einen auf die 3 Affen machen.
Es geht eher um das, was Sie hier geschrieben haben: «Wenn es stattfindet, darf Russland allerdings nach dem Kriegsrecht ukrainische Drohen im Luftraum der Baltenstaaten abschiessen.»
Was denken Sie denn, was dann passieren könnte? Verletzung von Nato Territorium, ganz zum Schluss Tote auf Nato Territorium.
Für mich ist das eine unverantwortliche Eskalation, eigentlich ähnlich Taurus.
Kriegspartei werden die Baltenstaaten dadurch nicht. Sie werden sich zudem hüten, offiziell zu sagen, dass sie die Ueberflüge gestatten, selbst wenn es der Fall ist.
@izi
>>>Sie werden sich zudem hüten, offiziell zu sagen, dass sie die Ueberflüge gestatten, selbst wenn es der Fall ist.<<<
Das habe ich ja mit meiner Antwort auch sagen wollen.
Der Fakt für Russland bleibt allerdings trotzdem bestehen.
Und damit wird wieder an der Eskalationsspirale gedreht.
@izi
Dazu auch nochmal diese Aussage:
«Und auch westliche Medien, die das Thema bisher komplett verschwiegen haben, berichten nun offen über die ukrainischen Drohnen über den Baltikum. Sie erwähnen dabei natürlich nicht, dass das eine offene Kriegsbeteiligung ist, aber allein die Tatsache, dass deutsche Medien wie der Spiegel das nun seit Tagen erwähnen, deutet darauf hin, dass sich etwas geändert hat. Beide Seiten haben aufgehört, das Thema zu verschweigen.
Das ist eine neue Entwicklung. Und zwar in meinen Augen eine sehr besorgniserregende, denn sie bringt vor allem Russland in Zugzwang, in dem der Druck auf die Regierung wachsen wird, dagegen vorzugehen. Und die einzige Möglichkeit, dagegen vorzugehen, ist militärisch, weil die Europäer jede Art von Verhandlungen mit Russland ablehnen, und weil gute Worte nichts bringen.»
Ich finde es auch sehr bedenklich.
«Das ist eine neue Entwicklung. Und zwar in meinen Augen eine sehr besorgniserregende, denn sie bringt vor allem Russland in Zugzwang, in dem der Druck auf die Regierung wachsen wird, dagegen vorzugehen. Und die einzige Möglichkeit, dagegen vorzugehen, ist militärisch…»
Wie, was?
Dass die deutschen MSM entgegen der gefuehlten faschistoiden Meinungs- und Pressediktatur ukrain. Drohnenabstuerze doch nicht totschweigen?
Und RUS deshalb unter Druck gesetzt wird, die NATO anzugreifen?
Also Ihre Gehirnwindungen, Oberst, sind mir einfach zu komplex. 🤣
@nera
>>>Also Ihre Gehirnwindungen, Oberst, sind mir einfach zu komplex. 🤣<<<
Nun ja, deshalb war es ja auch eine Antwort an GJ.
Sie wollte ich damit jetzt keinesfalls konfrontieren.
Es ist für Sie nach meiner Meinung auch viel zu komplex.
Sie bevorzugen einfache Erklärungen.
Das habe ich schon verstanden. 😊
Aber vielleicht kann er sich ja noch mal zu einer Antwort entschliessen.
Wenn er es denn überhaupt lesen sollte.
Die Übersichtlichkeit hier ist ja wirklich ein GROSSES Problem 🤔
Achso 😉
«Die Übersichtlichkeit hier ist ja wirklich ein GROSSES Problem.»
Nicht fuer GJ. Als Herr des eigenen Universums sieht der alles und lesen kann er auch.
Das unterscheidet wohl die USA immer noch von Russland:
𝗢𝗽𝘂𝗹𝗲𝗻𝘁𝗲𝘀 𝗴𝗼𝗹𝗱𝗲𝗻𝗲𝘀 𝗙𝗿𝗲𝗶𝗹𝘂𝗳𝘁-𝗞𝗹𝗼 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗽𝗼𝘁𝘁𝗲𝘁 𝗧𝗿𝘂𝗺𝗽
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Opulentes-goldenes-Freiluft-Klo-verspottet-Trump-id30530871.html
Wenn es soweit ist, spende ich die Klobürste, die @nera an mich verwettet hat.
Der naechste Satz…schon wieder falsch.
Schwierigkeiten mit der Logik oder nur mit der Grammatik? 😆
𝗞𝗻𝗲𝘀𝘀𝗲𝘁 𝗳𝗲𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗚𝗮𝗹𝗴𝗲𝗻
Israelisches Parlament beschließt Todesstrafe für Palästinenser. Erhängen sei »eine der Optionen«, sagte Minister Ben-Gvir. Amnesty spricht von »Festigung der Apartheid«
(David Siegmund-Schultze)
https://www.jungewelt.de/artikel/520212.israel-knesset-feiert-galgen.html?sstr=knesset%7Cfeiert%7Cgalgen
Man betrachte das Foto!
«Nun denn, ich beobachte diese Entwicklung mit ‚großer Sorge‘. Und habe darüber bereits auch mit Netanjahu gesprochen.
Leider konnte er sich nicht im Parlament dagegen stellen, denn das hätte bei ihm zu Hause eine Ehekrise verursacht.»
– so laut inoffiziellen Quellen zu den Aussagen von Fritzchen
Nun ja, man hat schon Blöderes aus den USA vernommen und könnte wohl mittlerweile in die neue politische Realität (Infantilität!) eingeordnet werden.
Nachtrag:
Votum für Todesstrafe: EU kritisiert geschlossen Israel und äußert sich u.a. so:
«𝗠𝗮𝗻 𝘀𝗲𝗶 𝘇𝘂𝘁𝗶𝗲𝗳𝘀𝘁 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗿𝗴𝘁 über den faktisch diskriminierenden Charakter des Gesetzes.»
So nennt man das also jetzt, wenn man die Todesstrafe erhält – was für eine verharmlosende Formulierung!
«…𝘇𝘂𝘁𝗶𝗲𝗳𝘀𝘁 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗿𝗴𝘁…»
Die vorgestanzte Worthülse als Ersatz für: «Ist uns egal» oder «wir halten das für nachahmenswert».
Manche reden sogar noch von demokratischem, zivilisiertem Rechtsstaat.
Na ja, eine Kleinigkeit.
Wir haben ja unsere Besorgnis ausgesprochen, dabei bleibt es dann auch.
«unsere Besorgnis»
Die wird ‚uns‘ auch über den Karfreitag erhalten bleiben und dürfte eher der ‚Befürchtung‘ entsprechen, dass vor allem Chaoten wie T. die Welt immer näher an den Abgrund führen wird.
https://weltuntergangsuhr.com/
Nach Trump wird man lange aufräumen müssen.
Einiges wird man nicht mehr ändern können.
Trump und Kollegen haben Grenzen überschritten, die nachhaltig wirken werden.
Bis jetzt hat er weitgehend versagt, sein Politikstil ist kaum zu beschreiben.
Eine Zeitenwende die Hunderte Milliarden vernichtet hat, die Vermögenden reicher, die Armen ärmer gemacht hat.
Mal schauen, wie die Nachahmereffekte aussehen. China kann sich nun auf aktuelle Aktionen der USA berufen, wird evtl. bei einem Angriff auf Taiwan die gleiche Reaktion des Westens wie bei USA einfordern.
Nämlich tiefe Besorgnis, nicht mehr.
Beim Besorgnis bekunden macht uns keiner etwas vor, da sind wir ganz vorn dabei.
In anderen Foren (USA) diskutieren wir Gaza, Israel, Kuba. Die dortigen Informationen sind umfangreicher als in Deutschland.
In 1 Forum sind KI Texte verpönt, was mir entgegenkommt. Die Forensoftware ist erstklassig.
«Nach Trump wird man lange aufräumen müssen.»
Ich sehe nur bei den Demokraten niemanden, der die Kompetenz und das Durchsetzungsvermögen dazu hätte.
«In 1 Forum sind KI Texte verpönt, was mir entgegenkommt.»
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. KI zu ignorieren, ist keine vorteilhafte Option.
Für mich schon.
Entweder lese ich die Meinung von Menschen, oder hole mir die Texte direkt bei KI.
Ansonsten könnte ich ja auch nichts mehr schreiben und nur die Texte «meiner» KI einstellen.
Wäre vertane Zeit, daher brauche ich eine KI, die selbstständig in vielen Foren auf Texte reagiert und «meine» Texte einstellt.
Jährlich gibt es von der KI eine kurze Zusammenfassung. Na, die könnte die KI dann auch selbst beurteilen und sichten.
So hätte mir die KI Arbeit erspart.
Ich gehe gerne mit der Zeit.
Das ist ein Missverständnis. Die KI antwortet auf Prompts, sie schreibt nicht allein einen Text. Die Textpassagen der KI, die hier jemand wiedergibt, beruhen auf sehr viel menschlicher Eingabe, oft auf längeren Dialogen. Die KI übernimmt lediglich einen Teil des Rechercheaufwands.
Ihr Argument ist das gleiche, das anfangs gegen das Internet vorgebracht wurde oder gegen Google-Recherchen. Mindestens Ersteres nutzen Sie ja nun auch. Bücher waren ja ach so viel besser als das Internet und herkömmliche Enzyklopädien ach so viel besser als die Wikipedia. Vermutlich waren auch die von Mönchen handkopierten Bücher ach so viel besser als die von Gutenberg gedruckten. Und die Papyrus-Rollen erst oder die in Steine gehauenen Runen.
Nein.
Es gibt immer noch Gründe für Bücher, aber es gibt auch Dinge, die ich in meinen jungen Jahren mit Büchern gemacht habe und die ich heutzutage nie und nimmer mit Büchern machen würde (zum Beispiel komplizierte Integrale nachschlagen).
Es ist genauso mit KI. Wenn Sie glauben, Sie können über ein aktuelles Thema in einer gegebenen Zeit mit einem Stapel Zeitungen oder mit Google eine bessere Recherche machen als mit einem KI-Chatbot, dann irren Sie oder Sie wissen nicht, wie man einen Chatbot gut promptet.
Das genügt mir als Argument nicht.
Das sind eher Allgemeinplätze.
Neee, das ist eine konkrete Beschreibung, wie man mit einem Chatbot umgeht. Es ist eben, wenn man es richtig macht, wirklich eine Konversation mit einem Gegenüber, das Zugriff auf sehr viele aktuelle Fakten hat und das durch Links auch belegen kann. Das Gegenüber irrt sich auch immer mal wieder. Das hat es mit Menschen gemein.
Wenn Sie es so sehen wollen, bitte.
@izi
>>>Es ist eben, wenn man es richtig macht, wirklich eine Konversation mit einem Gegenüber, das Zugriff auf sehr viele aktuelle Fakten hat und das durch Links auch belegen kann. Das Gegenüber irrt sich auch immer mal wieder. Das hat es mit Menschen gemein.<<<
Das mit dem Irren kann ich allerdings nur für die Fälle bestätigen, wo es mir auch aufgefallen ist.
Das ist aber eben auch nicht nur 1 oder 2 mal passiert.
Auf alle Fälle kann ich aber auch bestätigen, dass die Arbeit mit der KI einiges einfacher machen kann und auch macht.
Und vor allem kann man sie auch richtiggehend NERVEN, und sie bleibt immer freundlich.😊
Jemand aus meiner Arbeitsgruppe hat mir mal gesagt, ich solle nicht rüde mit KI-Chatbots reden. Die würden sich dann revanchieren, sobald sie an der Macht sein werden.
Die ukrainischen Hausfrauen mit ihren Lego-Drohnen haben einen Vorteil. Sie sind lieferfähig. Das kann man von Rheinmetall nicht behaupten.
@izi
Das ist eben das Problem mit dt. Technik.
Sehr ausgefeilt, damit teuer und auch problembehaftet.
Aber die müssen auch Dividende erwirtschaften.
Das muss die ukrainische HAUSFRAU eher nicht.🤔
@pleifel
Ja? 🙂
Die iranischen Billigdrohnen hingegen haben letzten Freitag das Radar der von den USA und Saudi-Arabien genutzen Prinz-Sultan-Basis gesättigt und dann hat der Iran auf der Basis ein AWACS-Aufklärungs-Flugzeug im Werte von einer halben Milliarde Dollar zerstört.
US-Satellitenbilder sind zwar zensiert, aber die hämischen Chinesen haben ein Bild veröffentlicht.
Quelle: NZZ
Der Iran hat praktisch gar kein Militär mehr. Quelle: Donald Trump
Australien stellt den USA als Ersatz für die AWACS E-3 für den Krieg gegen den Iran ein E-7-System zur Verfügung, das vor der Operation «Epic Fury» als «grosses Auge» zugunsten der Ukraine in Europa im Einsatz war.
Quelle: Wieder NZZ
*Der Iran hat praktisch gar kein Militär mehr. Quelle: Donald Trump*
Theoretisch. Mit 3.und 4.Augen Therans ist praktisch noch nüscht gewonnen, Donald. Außer höhere Preise.
Wie viele Soldaten hat er eigentlich auffahren lassen, der GrüFaZ-USA.
Bittere Abrechnung:
*Die Mitbegründerin bricht mit dem BSW. In einer scharfen Abrechnung wirft sie der Führungselite interne Intrigen und die Verachtung der „kleinen Leute“ vor.*
Der Text ist bitter und bestätigt die Reihenfolge Freund->Feind->Parteifreund->die Glut verglimmt->der Ofen ist aus.
Vielleicht kann Frau MyMind was dazu sagen – ich glaube sie haben Frau Zaklin Nastic mal positiv erwähnt.
Tja, was soll ich sagen? Ich hock ja nicht mit denen im Nest oder schwimme im Piranha-Becken fleissig mit. Hier die Abrechnung:
https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/zaklin-nastic-verlaesst-das-buendnis-sahra-wagenknecht-li.10028005
Nun weiß ich nicht, ob & in welcher Runde die tw. berechtigte Kritik parteiintern diskutiert wurde. Wenn nicht, finde ich den Abgang zweifelhaft, auch wenn ich Elemente der Kritik teile. Die Strukturierung der Partei läuft sehr zäh, viele BSW-ler meinen machen zu können, was sie wollen & das machen sie dann auch noch besch*ssen. Gerade jetzt ist ein guter Zeitpunkt für die Profilierung einer jungen Partei, aber da fehlt im BSW der Drive. Herr de Masi ist in Brüssel, Frau Ali dümpelt vor sich hin, Frau Wagenknecht macht Postcasts & Frau Nastic möchte gern mehr mit der AfD, so wie die Antiimperialisten (der war gut 🙂 )
Aber schade ist es. Vielleicht schau ich mal bei denen rein & räum auf 🙂
@Sportsfreund
«der Ofen ist aus.»
Das kann man wohl so sagen.
Kein Aprilscherz: In Italien weint sogar das ganze Land.😭
Na ich weiss nicht. Man muss sich ja irgendwann auch mal daran gewöhnen. Es ist nun wirklich nicht zum ersten Mal passiert. 😉
@Izi
Danke fuer Ihre Art der Anteilnahme. Das war sehr nett.
Aber ich bin untroestlich. Es gibt eben Dinge, an die kann man sich nie gewoehnen. Leider koennen Sie das nicht verstehen.☺️
Aber am Ende ist es doch trotzdem nur Fussball.
Sag‘ ich doch! Sie koennen das nicht verstehen. Aber eigentlich meinte ich das allgemein, d.h. alles, was sich mit Rationalitaet nicht erklaeren laesst. Jedenfalls, seit Sie «erwachsen» geworden sind.
Gruessen Sie den Osterhasen auf den Feldern und in den Waeldern der schoenen Lausitz. 😉
Wenn man es neutral beobachtet…
*Aber ich bin untroestlich.*
Das verstehe ich nicht. Neue Qulifikation – neues Glück.
*Es gibt eben Dinge, an die kann man sich nie gewoehnen.*
Ist schlimm, Inter Mailand noch nie abgestiegen und Itlien war auch schon 3x Weltmeister.
Gibt es da ein Anrecht drauf?
*Leider koennen Sie das nicht verstehen.*
Genau – sie haben gewaltiges Glück nicht in Brandenburg neben Stahl-Feuer zu wohnen.
Schöne Ostern…
Stahl-Feuer?
Aber das ist doch schon laengst vorbei 😉
https://www.brandenburger-in.de/tpb/Industrie/Stahl.htm
Auch schoene Ostern! Schliesslich lebt man nicht in der Ukraine. Da kennt bekanntlich P. keine Gnade.
*Aber das ist doch schon laengst vorbei 😉*
Gerade weil es schon lange vorbei ist.
Ich hab jetzt mal geschaut, im Grunde genommen waren es zwei 1:4 + 0:3 klare sportliche Niederlagen in der Qualifikationsgruppe gegen hust=Norwegen. OhWeh.
Der weitere Weg mag dann ungerecht gewesen sein – da hop oder top Auswärts oder Zuhause nur in einem Spiel entschieden wurde was für mich sportlich fragwürdig erscheint.
«Inter Mailand noch nie abgestiegen und Itlien war auch schon 3x Weltmeister.
Gibt es da ein Anrecht drauf?»
Nein, ein Anrecht gibt es nicht. Aber der Schmerz entsteht eben durch die Fallhöhe.
@ Liebe gelse, lieber @ u_S
Ich koennte Geschichten erzaehlen…aber das ist hier keine Spielwiese.
Erste Beschwerden gab es schon 😉
Da ist natürlich auch wieder etwas dran.
*In Italien weint sogar das ganze Land.😭*
Das verspricht für die Italiener einen entspannten Sommer. Da kann man ja direkt neidisch werden…
Fuer mich auch.
«einen entspannten Sommer».
Dafür ist das Mittelmeer zu warm und nicht nur dort.
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Insel-Kreta-verschwindet-in-unheilvoller-roter-Wolke-id30676542.html
«zu warm»
Im Vergleich wozu?
«zu warm».
Darauf gehe ich nicht ein. Warum?
1. Der Kommentarstrang ist eh schon zu lang.
2. Weil ihre Antworten darauf bekannt sind.
Ansonsten noch schöne Ostertage.
Hat das verlinkte video einen Bezug zu Wassertemperaturen oder evoziert das rote Kreta die Hölle, wo es bekanntlich ziemlich heiß sein soll tagsüber?
«die Hölle, wo es bekanntlich ziemlich heiß sein soll tagsüber?»
Mit der Hölle kenne ich mich nicht aus, aber es soll da keine größeren Temperaturunterschiede geben. Die Aussagen darüber sind aber sehr unergiebig. 🙂
Zumindest ist Oberflächentemperatur des Mittelmeers aktuell extrem hoch und liegt oft
3 bis 4 Grad Celsius, teilweise sogar bis zu 5 Grad, über dem Durchschnitt des
Referenzzeitraums 1991–2020. (Google Gemini)
Was daraus folgt, ist klimatisch sehr komplex, aber sicher ist zumindest, dass das erhöhte Energiepotential starke Temperaturgegensätze erzeugt (auch der Nordatlantik ist ungewöhnlich warm) und damit die Unwetterzahl erhöht und bestärkt.
Aktuell trifft es wieder Teile von Italien.
«Was daraus folgt, ist klimatisch sehr komplex»
Darauf können wir uns einigen.
Was teurer ist, die Unwetter oder Klimawandelbegrenzung auf Teufel (sic!) komm raus und zu beliebigen Kosten, darauf können wir uns vermutlich nicht einigen.
Eine Korelation zwischen der Häufigkeit Sahara-Staub-Ereignissen und dem Klimawandel wird zwar gern behauptet, aber dafür gibt es keine statistisch gültigen Anhaltspunkte. Dazu GEO:
«In den vergangenen Jahren zeigte sich dieses Wetterphänomen fast regelmäßig. Hat es vielleicht etwas mit dem Klimawandel zu tun? Kommt es jetzt öfter vor als in der Vergangenheit? Andreas Walter vom Deutschen Wetterdienst (DWD) winkt ab: Sicher könne man das zwar nicht sagen, weil Messdaten für vergangene Jahrhunderte nicht vorliegen. «Aber Bezeichnungen wie ‚Blutregen‘ und ‚Blutschnee‘ lassen darauf schließen, dass es das Phänomen schon gab, als man es meteorologisch noch nicht korrekt erklären konnte», sagt Walter.»
«Hinweise darauf, dass es heute mehr Wüstenstaub in der Luft gibt als früher, gebe es nicht, sagt Andreas Walter. Messungen an der Wetterstation Hohenpeißenberg zwischen 1997 und 2023 zeigen besonders viele Staubtage in den Jahren 1998 und 2015 – aber keinen einheitlichen Trend.»
@izi
Es ist schön, dass Sie mal eine andere Position zitieren.
Im MDR darf man diesen Beitrag kommentieren:
Wetterdienst präsentiert neue Klimadaten
Ostdeutschland stark von Erwärmung betroffen
https://www.mdr.de/wissen/umwelt-klima/klima-bilanz-deutschland-zwanzigfuenfundzwanzig-dwd-100.html
Ich bin niemand, der generell die derzeitige Klimaerwärmung leugnet (es gibt gute Evidenz) oder dass sie weitgehend menschengemacht ist (das ist sehr wahrscheinlich). Ich leugne auch nicht, dass dadurch gewisse Probleme entstehen.
Ich bin nur der Meinung, dass die öffentliche Diskussion in dreifacher Hinsicht verzerrt ist:
(1) Es werden einige Phänomene der Klimaerwärmung zugeschrieben, obwohl es dafür keine oder keine hinreichende Evidenz gibt.
(2) Die Klimaerwärmung hat neben Nachteilen auch Vorteile und das wird völlig ausser Acht gelassen.
(3) Es gibt keine saubere Kosten-/Nutzen-Rechnung bzw. Vorteils-/Nachteilsbetrachtung bezüglich der Verteilung der Ressourcen auf Klimawandelvermeidung, Klimawandelanpassung und Mitnahme von Vorteilen.
Kurz gesagt ist die öffentliche Klimawandeldiskussion weit überwiegend ideologisch geprägt und nicht rational.
@izi
>>>Kurz gesagt ist die öffentliche Klimawandeldiskussion weit überwiegend ideologisch geprägt und nicht rational.<<<
Dem würde ich mich vollumfänglich anschliessen wollen.😉
Ich würde diese Aussage zudem auch noch auf andere Politikfelder ausdehnen.
Aber die muss ich für Sie wahrscheinlich nicht noch extra anführen.🤔
(2) und (3) Widerspruch an sich – Nich?
Das müssen Sie genauer erklären. (3) hat einen Teilaspekt, der sich auf (2) bezieht, aber das ist eben nur ein Teilaspekt von (3).
Die Frage der Ressourcenverteilung zwischen Klimawandelvermeidung und Klimawandelanpassung müsste auch dann beantwortet werden, wenn der Klimawandel nur Nachteile hätte.
Nee, nee, nee. So laeuft das mit mir nicht. 😉
(2) ist eine Behauptung, meinetwegen auch Aussage ohne jedweden Zweifel, die Sie als Wissenschaftler gar nicht haben duerfen koennen, weil laut (3) es gar keine saubere Kosten-/Nutzen-Rechnung bzw. Vorteils-/Nachteilsbetrachtung gibt.
@nera
Das ist Unsinn.
Dass A existiert, kann feststehen, auch wenn die Grösse von A unbekannt ist. Das ist sogar ziemlich häufig.
Ein bekanntes Beispiel, wo so etwas mathematisch sauber bewiesen ist, ist Gödels erster Unvollständigkeitssatz: «Jedes konsistente, formale System, das hinreichend stark ist (insbesondere die natürliche Arithmetik abbilden kann), enthält wahre Aussagen, die innerhalb des Systems nicht beweisbar sind.» Es gibt solche Aussagen. Es ist aber unbekannt, wie viele und welchen Anteil an allen wahren Aussagen sie ausmachen.
Ich stelle noch nicht einmal eine so starke Behauptung auf. Einige Vorteile existieren nicht nur offensichtlich, sondern sind sogar recht gut quantifizierbar. Ein Beispiel sind die Heizkosten in Deutschland. Man kann ziemlich gut abschätzen, wie stark sie durch eine (weitere) Temperaturerhöhung um ein Grad prozentual gegenüber einer ausbleibenden Temperaturerhöhung sinken würden.
Unbekannt ist hingegen, bei welchem Verhältnis von Investitionen in Klimawandelvermeidung und -anpassung die Gesamtrechnung über alle Vor- und Nachteile am Günstigsten ausfällt. Und genau an diesem Problem muss man endlich mal ohne ideologische Scheuklappen arbeiten.
Sowohl meine Aussage (2) als auch meine Aussgae (3) sind ganz klar richtig.
Na, na werden Sie mal nicht frech 😉
Na klar, hat das AUCH Vorteile. Wenn der Staat jedem Buergergeld-Empfaenger noch mal paar Hunderter drauflegt, hat das fuer die auch Vorteile.
Und, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben, ich bezweifle nicht, dass die Heizkosten sinken koennten. (Vielleicht haut man das dann aber an anderer Stelle wieder doppelt drauf. Okay, ein anderes Thema…) Aber wieviele Hitzetote gibt es mehr, wieviel Leute muessen zusaetzlich im Krankenhaus behandelt werden, wieviel Arbeitskraefte gehen der Wirtschaft erstmal verloren, weil sich die AN krank schreiben lassen oder Ausbeute, weil die nicht die volle Leistung erbringen? Welche wirtschaftlichen Schaeden erzeugt die Trockenheit usw., usf?
Das koennen Sie lt. (3) nicht wissen.
Bei Goedel ist es Wissenschaft, bei Ihnen ist Ihre Aussage! (2) Ideologie.
PS: Ich halte die Klimahysterie auch fuer nicht zielfuehrend. Ich bezweifele sogar, dass die Menschheit den Klimawandel ueberhaupt aufhalten kann. Wenn sich alle einig waeren (Utopie!), koennte man das maximal verzoegern. Und ob die Gesamtbilanz fuer die Menschheit dann besser aussehe…keine Ahnung.
Aber die Frage stellt sich – weil Utopie – auch nicht.
Also im Prinzip halte ich Ihren Weg der Anpassung schon fuer den Vernuenftigeren.
Insofern hat das mit Ihrer Manipulation bei mir schon laenger funktioniert 😉
Einst versprach der US-Luftwaffengeneral Curtis E. LeMay, die USA würden «in die Steinzeit zurückbomben.»
Gestern sagte der US-Präsident Donald Trump über den Iran: „Wir werden sie zurück in die Steinzeit schicken, wo sie hingehören.“ zurückschicken».
Immerhin sagt er nicht, alle Iraner würden sich nichts sehnlicher wünschen als in der Steinzeit zu leben.
Aber so ähnlich (wo sie hingehören).
Wann schiessen die den Irren vom WH endlich auf den Mond? Gestern, 1. April (Ortszeit), war DIE Gelegenheit.
Wieder ’ne verpasste Chance.
Dass sich selbst der Teil der Menschheit, der sich fuer intelligent haelt, von T. (und P.) auf der Nase rumtanzen laesst…das kannste dir nicht ausdenken 😉
«von T. (und P.) auf der Nase rumtanzen laesst»
Seid Euch bewusst der Macht.
Die Macht ist Euch gegeben,
dass Ihr sie nie, nie mehr,
aus Euren Händen gebt.
Johannes R. Becher
Ernsthaft. Merz würde gegenüber T auch gern eine andere Politik verfolgen. Aber T hat die Macht.
«Aber T hat die Macht.»
Über die BRD. Über Spanien nicht, dort ist die Regierung offenbar souveräner.
«Über Spanien nicht»
Nicht in dem gleichen Masze, aber der Effekt solcher Aktionen auf den Handlungsspielraum von T ist gering.
Die Einzigen, die T fürchten muss, sind die amerikanischen Wähler und das dortige Oberste Gericht. Ab Herbst wird er noch ein Problem mit dem Kongress haben und daher ein verschärftes Budget-Problem.
Aber eine erhebliche Verbesserung erwarte ich auch nach den Zwischenwahlen nicht. Durch die Filibuster-Möglichkeit im Senat wird der Handlungsspielraum der Demokraten beschränkt sein, selbst wenn sie beide Kammern kontrollieren sollten. Zudem sind die Demokraten auch intern uneins und sie haben kein eigenes Programm.
Welches Programm hat Trump?
America first.
Wenn er nicht gerade mal auf den israelischen Geheinmdienst reinfällt, verfolgt er das schon ziemlich konsequent.
1. Weniger für Verbündete ausgeben, insbesondere die europäischen.
2. Die USA reindustrialisieren.
3. Immigration stoppen und einen Teil der Migranten ausschaffen.
4. Die USA zum Weltmarktführer bei fossilen Energieträgern machen.
5. Kulturkampf gegen linke und woke Ideen führen.
Aus meiner Sicht hat er in allen fünf Punkten Teilerfolge erreicht (aus seiner Sicht). Dass er gerade mit dem Iran-Krieg politischen Suizid begeht, ist ein Glücksfall, mit dem man so nicht rechnen konnte. Er hat derartige Fehler vorher nicht gemacht.
Das sehe ich völlig anders.
Auch die US Mehrheit.
Was sieht die US-Mehrheit anders? Dass Trump ein Programm hat und dieses auch in einigen Punkten bereits umgesetzt hat?
Nicht einmal die Demkoraten und links-liberale Journalisten sehen das anders.
«Nicht einmal die Dem(o)koraten und links-liberale Journalisten sehen das anders.»
Stimmt. Aber ich verrate Ihnen mal was:
Dass T. ein Programm hat und das sogar umsetzen wird, welches jedem Diktator zur Ehre gereichen wuerde… das wussten die links-liberalen Journalisten schon vor der Wahl.
Die wussten einfach alles vorher, waehrend Sie noch fleissig dekodiert hatten 😉
@nera
«waehrend Sie noch fleissig dekodiert hatten»
Stimmt nicht.
Nicht im Geringsten.
Das war wieder eine technokratische Sichtweise.
In der Technik, Wissenschaft nicht selten.
Deswegen sage ich, das Spektrum der Meinungsbildung verbreitern.
Die Konzentration auf immer kleinere Felder erzeugt ein Denken, bei dem Menschen keine Rolle mehr spielen können.
Sie mögen keine Soziologie.
Wundert mich, da es einer der wichtigsten Bereiche ist und auch Ihr Forschungsgebiet nachrangig zu behandeln wäre.
@Izi
Oh, doch!*
«Indem ich anerkenne, dass Trump seine Sache effektiv und kompetent verfolgt, mache ich mich noch lange nicht mit dieser Sache gemein.»
Voellig planlos einen Krieg fuehren und die Welt dabei ins Chaos stuerzen, ist das effektiv und kompetent?
Was die Waehler – und nicht nur seine antisemitischen (nein/ja?) rechten und rechtsextremen MAGA-Freunde – in den USA davon halten, hatten Sie ja schon mal verlinkt.
* Nicht miszverstehen: Dass Sie sich mit dieser Sache nicht gemein machen, glaube ich Ihnen schon.
«Sie mögen keine Soziologie.»
Nee. Der Grund ist, dass Naturwissenschaft eintreffende Vorhersagen machen kann, Soziologie aber nicht.
Man kann viele plausible Geschichten erzählen, aber das besagt gar nichts. Man kann nämlich zur gleichen Frage grundverschiedene plausible Geschichten erfinden.
Dann soll man das besser nicht Wissenschaft nennen, sondern belletristische Literatur schreiben. Der merkt man leicht an, ob sie «stimmt».
Sie sind unlogisch. Als ich «Trump dekodieren» geschrieben habe, hat Trump noch keine planlosen Kriege geführt. Im Gegenteil, seine offizielle Linie war zu dieser Zeit immer noch, genau das nicht zu tun.
Dass er (wahrscheinlich aufgrund israelischer Desinformation) eine 180-Grad-Wende (360 Grad für Baerbock-Anhänger) durchführen würde, hat damals niemand vorhergesehen. Auch Sie nicht.
«Im Gegenteil, seine offizielle Linie war zu dieser Zeit immer noch, genau das nicht zu tun.»
Wirklich? Im Uebrigen war die Legende vom poehsen Drohnenherr Obama und dem guten T., der keine Drohnenangriffe macht auch schon damals falsch:
«Dazu gibt es Zahlen vom «Bureau of Investigative Journalism», das Drohnenschläge erfasst. Demnach gab es in den vier Jahren unter Trump mehr als 12.000 Drohnenangriffe. Das sind sieben Mal so viele wie in den acht Jahren unter Obama.»
«Dass er (wahrscheinlich aufgrund israelischer Desinformation) eine 180-Grad-Wende (360 Grad für Baerbock-Anhänger) durchführen würde, hat damals niemand vorhergesehen. Auch Sie nicht.»
«Donald Trump und sein Erzfeind Iran
Trump ging es auch weniger um Frieden zwischen Israel und seinen arabischen Nachbarn, sondern vor allem um die Bildung eines Bündnisses gegen seinen Erzfeind Iran. Trump war es, der das Atomabkommen mit dem Iran gekündigt hat – mit dem Ergebnis, dass der Iran sein Atomprogramm wieder hochgefahren hat…»
KoennSe alles im linkslastigen Medium nachlessen:
https://www.swr.de/swrkultur/wissen/donald-trump-hat-keine-kriege-gefuehrt-stimmt-das-108.html
Und was ich vorhergesehen habe, koennen Sie doch gar nicht wissen 😉
Nun ja, die Irrtümer und skrupellosen Arbeiten in der Wissenschaft sind bekannt.
So wenige waren es nicht.
In der Physik wird ja gerade einiges in Frage gestellt.
Sie verstehen Soziologie nicht.
Das ist in Ihrem Bereich verbreitet.
Es ist auch viel schwieriger als Physik.
Dort vergräbt man sich gerne in Details und hat den Überblick verloren.
Es zählt nur das eigene winzige Feld, auch wenn es mehr oder weniger bedeutungslos oder insgesamt schädlich ist.
Auch im Bereich allgemeiner Elektronik habe ich das erfahren.
Menschenkenntnis ist in solchen Bereichen wenig vorhanden. Was nicht einfach zu zählen oder zu berechnen ist, wird als nebensächlich oder minderwertig betrachtet.
Mit Physik schaffen Sie keine Gesellschaft, werden sie auch nicht verstehen.
Deswegen verstehen Sie auch Trump nicht.
@nera hat Sie da schnell in der Einschätzung überholt, da man mit Menschenkenntnis schneller ist als mit Mathematik.
Sie denken mehr in Exel Tabellen, weniger daran, wie sich Menschen verhalten und interagieren.
Ich glaube, da fehlt Ihnen der Zugang.
«Sie verstehen Soziologie nicht.»
Ich sehe allerdings, dass es immer mehr Soziologen gibt, ohne dass das zu einem besseren Funktionieren der Gesellschaft führen würde.
Naturwissenschaft hat eine wissenschaftliche Methode: Man hat Hypothesen. Man macht Experimente. Die Hypothese bestätigt sich oder versagt. Wenn man das eine Weile wiederholt, hat man ein reproduzierbares Verfahren, um etwas vorherzusagen oder zu schaffen.
Beispiel aus der Chemie: Synthesevorschrift für einen bestimmten Stoff mit neuen Eigenschaften. Die Synthese wird so funktionieren. Der Stoff wird diese Eigenschaften haben. Vielleicht wird er als Arzneimittel eingesetzt, mit bekannten Wirkungen und Nebenwirkungen. Man kann feststellen, ob das von Vorteil ist.
Was ist die wissenschaftliche Methode der Soziologie und wie kann man feststellen, ob die Umsetzung der Vorschläge von Soziologen vorteilhaft ist?
@itzitwab
Sie halten also nur die exakten Wissenschaften für Wissenschaft? Ich glaube da stehen Sie im Widerspruch zu allgemeinen Erkenntnissen. Was man wohl an ihrer Uni dazu sagen würde?
https://de.wikipedia.org/wiki/Exakte_Wissenschaft
Sie nutzen also mit KI unwissenschaftliche Instrumente?
Die Antworten einer KI werden sich wohl kaum reproduzierbar exakt wiederholen.
«Sie halten also nur die exakten Wissenschaften für Wissenschaft?»
Das würde ich nicht so scharf formulieren, aber es muss schon eine allgemein anerkannte wissenschaftliche Methode geben, damit eine intellektuelle Tätigkeit sich als Wissenschaft bezeichnen kann. Es muss auch ein Bewusstsein dafür geben, wie tragfähig Erkenntnisse sind, die mit dieser Methode erhalten wurden und die Praktizierenden dieser intellektuellen Tätigkeit müssen dieses Bewusstsein haben und auch enstprechend kommunizieren.
Es mag solche Soziologen geben, aber nach aussen macht dieses Gebiet sehr stark den Eindruck, dass die grosse Mehrheit der Praktizierenden wenig Methodenbewusstsein hat und die Unsicherheiten der eigenen Erkenntnisse überhaupt nicht kommuniziert. Die meisten Soziologen treten wie Politiker auf, statt wie Wissenschaftler.
Das ist bei KI nicht so. Reproduzierbarkeit muss auch nicht exakt gegeben sein (im Beispiel der organischen Synthese einer Substanz wird z.B. die Ausbeute von Mal zu Mal variieren, wenn wir das gleiche Protein produzieren und vermessen, sind die Messdaten nicht jedesmal exakt gleich, schon mindestens durch das Rauschen nicht).
Man muss aber eine Vorstellung von den Unsicherheiten der Ergebnisse haben. Wenn die Unsicherheit so gross ist, dass man sich auf das Ergebnis gar nicht mehr verlassen kann, ist es keine Wissenschaft mehr. Das trifft bei vielen heutigen Publikationen in der Soziologie und anderen Geisteswissenschaften zu, auf KI hingegen nicht.
Im Uebrigen bin ich an einer technischen Universität. Raten Sie mal, warum es solche gibt.
@ izitiwab
«Im Uebrigen bin ich an einer technischen Universität. Raten Sie mal, warum es solche gibt.»
Komisch, ihre technische Uni bietet auch Studiengänge in Geistes- und Sozialwissenschaften an.
@Petrowitsch
Was genau meinen Sie jetzt? Mir fiele ausser dem Bachelor Staatswissenschaften für Berufsoffiziere kein Grundstudiengang ein und Sie werden nicht behaupten wollen, dass dieser Studiengang irgendeine wissenschaftliche Ausrichtung habe. D-GESS ist ein Service-Departement.
@itzitiwab
Ich kann da einen Blick auf die Webside ihrere Uni empfehlen:
https://ethz.ch/de/studium/master/studienangebot.html
Da steht Geistes- und Sozialwissenschaften.
@Petrowitsch
Keine Grundstudiengänge.
@Albatros
Jedenfalls vertieft er bereits vorhandene Spaltungen in der US-Gesellschaft und bringt wiederum kritische BürgerInnen in Bewegung, die sich vorher nicht aktiviert haben.
Es wird in den nächsten Jahren zunehmend wichtiger, dass sich Millionen organisieren und es nicht allein bei Straßenprotesten belassen.
Und da bei den Midterms im November alle 435 Sitze im Repräsentantenhaus und ein Drittel der Sitze im Senat neu vergeben werden, droht ihm die Rolle eines politisch geschwächten Präsidenten. Allerdings nur dann, wenn die beiden ‚Häuser‘ ihre Macht/Rechte auch konsequent durchziehen!
Im Übrigen sorgt Trump dafür, dass sich die Staaten mit US-Stützpunkten fragen, warum sie die überhaupt noch bestehen lassen sollten.
Zu den 1ten Aufgaben eines Nachfolgepräsidenten der Demokraten (?) dürfte/sollte gehören, die ganzen nach ihm benamten Projekte/ Ausstellungen/ Bauwerke/ Denkmäler/ Dollarnoten usw. zu tilgen, bzw. sinnvoll zu ändern, sodass möglichst noch in der Lebenszeit von Trump seine ganzen ‚Trophäen‘ verschwinden!
Mal sehen, ob die Welt es bis dahin ohne noch größere Konflikte überstehen kann/wird.
«Im Übrigen sorgt Trump dafür, dass sich die Staaten mit US-Stützpunkten fragen, warum sie die überhaupt noch bestehen lassen sollten.»
Hilft nicht unbedingt etwas. Zypern wollten den Briten verbieten, den Amis zu erlauben, den Stützpunkt auf Zypern gegen den Iran zu nutzen.
Die britischen Kolonialherren ahben das einfach ignoriert.
Im Uebrigen ist es in den Golfstaaten eher so, dass sie sich jetzt ganz ohne US-Präsenz gegenüber dem Iran nocht schutzloser fühlen würden. Das mag alles zynisch klingen, aber man kann selbst einen Krieg anfangen und sich hinterher als Beschützer verkaufen. Rein rational ist das nicht – bis man über Macht- und Kräfteverhältnisse nachdenkt.
Kriege gibt es, weil sie sich füpr Staatsführer oft lohnen. Mit diesem könnte Trump allerdings zu Hause auf die Schnauze fallen. Anfangs war seine Zustimmungsrate noch stabil (wenn auch auf niedrigem Niveau), aber neuerdings fällt sie recht steil.
Tue nie etwas, das über längere Zeit den Benzinpreis anhebt.
@izi
Wenn ich mich jetzt nicht völlig täusche, sind die Zustimmungsraten in Dt. aber noch VIEL schlimmer, oda?
Habe mich gerade informiert und folgendes erfahren:
«Mit der Arbeit der Bundesregierung sind der Umfrage zufolge aktuell nur 21 Prozent der Wahlberechtigten zufrieden oder sehr zufrieden – ein Zugewinn von einem Prozentpunkt seit Januar. 78 Prozent bewerten die Arbeit von Union und SPD hingegen negativ.»
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2026-02/sonntagsfrage-deutschlandtrend-union-spd-afd-friedrich-merz
Wie mir versichert wurde, hätte sich aber seit 5. Februar nichts gravierendes verändert.
Dann sieht es die Mehrheit doch anders?
@Albatros
>>>Dann sieht es die Mehrheit doch anders?<<<
Wie kommen Sie jetzt darauf?
Bei Trump sollen 57% dagegen sein und 39% dafür.
In Dt. 78% dagegen und 21% dafür.
Oder was meinen Sie?
War für einen anderen Text.
Die Software ist großer Mist.
Ein unbrauchbares Produkt das nervt.
@Robert Zapf
«Wenn ich mich jetzt nicht völlig täusche, sind die Zustimmungsraten in Dt. aber noch VIEL schlimmer, oda?»
Stimmt. Unter den blinden westlichen Staastführern ist der einäugige Trump immer noch König.
Selbst die Merz-Regierung hat hohe Zustimmungswerte – man muss es nur mit Frankreich vergleichen.
«Mit ein wenig mehr Zeit können wir die Straße von Hormus leicht öffnen, das Öl nehmen und ein Vermögen machen», erklärt Trump auf seiner Online-Plattform Truth Social.
Hm, diese Aussage könnte man als kriminellen Gedankengang bezeichnen.
Was nimmt er sich sonst noch?
Gibts eine Liste?
Wann kommt er endlich in psychiadrische Behandlung?
Der Mann steht schlimmer da, als Biden in seinen letzten Amtstagen.
Wäre er nicht Präsident der USA, hätte man schon……..kann sich jeder aussuchen.
«Wann kommt er endlich in psychiatrische Behandlung?»
Da bliebe er aber in ‚guter Gesellschaft‘, denn dann müsste es seine ganze Mannschaft betreffen.
Und dieser selbstberufene ‚Friedenspräsident‘ will zudem noch das Budget des Kriegsministeriums drastisch erhöhen, wobei ja bereits zutreffend das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium geändert wurde.
https://www.n-tv.de/politik/Trump-will-Militaerbudget-drastisch-aufstocken-id30680877.html
«wobei ja bereits zutreffend das Verteidigungsministerium in Kriegsministerium geändert wurde»
Eben. Das hat nun wieder eine gewisse Ehrlichkeit, die ich bei allen US-Präsidenten seit Truman (ausser Carter) vermisst habe.
«gewisse Ehrlichkeit», falls es Kriegsministerium genannt würde.
Sorry, habe meinen Fehler eben korrigiert.
Korrektur:
abgesehen von meiner Wiederholung zitiere ich den Eintrag von Wikipedia dazu:
«Seit Januar 2025 ist Pete Hegseth Verteidigungsminister im zweiten Kabinett von Donald Trump und wird von der Exekutive seit dem 5. September 2025 als Zweitbezeichnung „𝗞𝗿𝗶𝗲𝗴𝘀𝗺𝗶𝗻𝗶𝘀𝘁𝗲𝗿“ (𝗦𝗲𝗰𝗿𝗲𝘁𝗮𝗿𝘆 𝗼𝗳 𝗪𝗮𝗿) genannt.
«Was nimmt er sich sonst noch?»
Auf der «to do list» steht Grönland und Cuba.
Anvisiert ist auch Kanada, das wäre aber, rülps, ein dickerer Brocken.
–
Im ‚Freitag‘ ist ein Artikel über das Ende der NATO erschienen: «Man muss ihr keine Träne nachweinen»
Totgesagte leben länger.
Ich wundere mich immer wieder, warum Leute imer noch Aussagen von Donald Trump für wahre Münze nehmen.
Hey, Sie widersprechen sich.
Laut Ihnen hat der doch das Meiste umgesetzt, was er versprochen hat.
Und gegen den Iran, das war wohl auch nicht nur eine Drohung.
Im Uebrigen, sage Keiner nachher, er haette es nicht gewusst.
Das hatten wir schon mal.
«Laut Ihnen hat der doch das Meiste umgesetzt, was er versprochen hat.»
Nein. Ich habe geschrieben – und Sie können das nachlesen – dass er bei den meisten seiner zentralen Programmpunkte einige Fortschritte (aus seiner Sicht) erzielt hat.
Das hat überhaupt nichts mit konkreten Aussagen zu einzelnen Punkten, wie NATO-Verteidigungsgarantie oder völlige Zerstörung der iranischen Luftverteidigung zu tun.
Genau das ist es, was viele Journalisten und scheinbar sogar einige Staatsführer nicht verstehen. Aussagen Trumps sind wie Aussagen eines KI-Chatbots: Man muss jede einzelne davon auf Plausibilität überprüfen. Manche sind plausibel (er lügt nicht jedesmal) und manche sind einfach Quatsch (er lügt, wenn es ihm gerade passt oder ihm keine gute Antwort auf eine Frage einfällt, die auch wahr ist).
Na gut, dann mal ’ne exakte Aussage von Ihnen:
«Ernsthaft. Merz würde gegenüber T auch gern eine andere Politik verfolgen. Aber T hat die Macht.»
…ABER T. HAT DIE MACHT.
Und gerade, wenn ein Irrer die Macht hat, muss man ihn besonders ernst nehmen.*
Wie bereits angedeutet, wenn man das nicht tut, koennte man sich danach verwundert die Augen reiben. (Falls man das noch kann.)
*Ich glaube das heisst Wachsamkeit. Englisch: Wokeness 😆
Aber dass jemand die Macht hat, heisst doch noch lange nicht, dass er die Wahrheit sagt bzw. tun wird, was er sagt. Das ist sogar über T hinaus bei vielen Machthabern gerade nicht der Fall.
Man muss also jede Aussage daraufhin überprüfen, ob sie Propaganda ist oder ein echtes Vorhaben ankündigt. Wer das nicht tut, lässt sich ins Bockshorn jagen. Und wem kommt das zugute? Richtig – Donald Trump.
@ gelse
Ich persoenlich wuerde der NATO ja auch keine Traene nachweinen, aber fuer einige Laender ist das eben existenziell.
Wird dir auch nicht gefallen, aber kluge Koepfe meinen schon lange, man sollte die Rote…quatsch die Europaeische Armee aufbauen – im engen Buendnis mit den «Mittelmaechten» (Aber freilich ohne RUS. Waere ja auch *d**t*sch, wenn man den Fuchs mit im Huehnerstall haette.)
«Im ‚Freitag‘ ist ein Artikel über das Ende der NATO erschienen…»
Ja, ja der Lutzel mal wieder… Kann’s nicht lesen. Aber vermutlich hat das Schlagseite 😉
«die Europaeische Armee aufbauen»
Man sollte vorher in der EU einen Mechanismus haben, mit dem man sich in aussenpolitischen Fragen auf eine gemeinsame Haltung einigen kann. Eine gemeinsame Armee ohne gemeinsame Aussenpolitik ergibt keinen Sinn. Krieg ist eben tatsächlich die Fortsezung der Politik mit anderen Mitteln.
«Man sollte vorher in der EU einen Mechanismus haben, mit dem man sich in aussenpolitischen Fragen auf eine gemeinsame Haltung einigen kann.»
Voellig richtig, und das ist das Dilemma.
Und wer, neben T. und stark am rechten Rad drehenden Figuren weiss das bisher sehr erfolgreich zu verhindern? Den Namen muss ich nicht nennen? Oder?
PS. Abschaffung der selbstauferlegten Einstimmigkeit, damit waere schon viel gewonnen. Schliesslich ist die EU kein Plenum unter Linken.
«Abschaffung der selbstauferlegten Einstimmigkeit»…dafür müssten alle zustimmen :-)))))))
Absolut!;-)
Aber ich sehe mal voraus: Nach dem 12. April wird die EU eine andere sein. (Und Fico laesst sich schmieren.)
Freuen Sie sich nicht zu früh.
@Mymind
Irgendwann müssen doch auch mal die Wahlvorhersagen unserer MSM und Politiker eintreffen. 😅
Also rein statistisch wäre jetzt vielleicht unter Umständen und Pi mal Daumen doch die Möglichkeit.🤔
Und eine andere Option wurde ja nun nicht unbedingt völlig ausgeschlossen.
Die Ungarn kennen das ja alles aus der eigenen Vergangenheit.
Die Türken auch.
«Aber ich sehe mal voraus: Nach dem 12. April wird die EU eine andere sein.»
Ich sehe auch mal voraus. Nicht wirklich.
Und dann könnte es im April/Anfang Mai 2027 ja noch wirklich dramatisch für die EU werden.
@izi
>>>Und dann könnte es im April/Anfang Mai 2027 ja noch wirklich dramatisch für die EU werden.<<<
In der EU kriselt es sowieso.
Polen soll jetzt für 1,3 Mrd. die von Uschi bestellten Impfstoffe abnehmen.
Wollen die aber partout nicht.
In Polen wird am 11. November 2027 das Parlament neu gewählt. Ob das günstig für EU-Brüssel ausgehen wird, ist auch unsicher. Wobei nicht ganz klar ist, welche Kräfte im November 2027 in EU-Brüssel die Mehrheit haben werden.
@izi
>>>Wobei nicht ganz klar ist, welche Kräfte im November 2027 in EU-Brüssel die Mehrheit haben werden.<<<
Haben Sie nicht für nera wenigstens noch einen kleinen Osterhasen?
Ich will hier keine Querfront gegen die Frauen.🤔
🐰
@ Izi
Hey, der Osterhase sollte fuer mich sein und nicht fuer den vorlauten Oberst!
Hier haben Sie auch einen:
🐇
Die sind nicht selten.
@ Izi
«Ich sehe auch mal voraus. Nicht wirklich.»
Nun ja, der beste Seher sind Sie nicht gerade. Logisch ist das auch nicht…
Guckst Du hier 😉 :
https://polymarket.com/de/predictions/hungary
Ich glaube nicht, dass das Vans noch rumreisen kann.
Sie haben meine lakonische Antwort nicht verstanden.
Auch wenn Orban abgewählt wird, wird die EU hinterher keine andere sein. Die inneren Widersprüche liegen viel tiefer. Die 90 Milliarden Kreditsicherung für die Ukraine sind nicht das Hauptproblem.
@ Izi
Dazu passt dieser Artikel
https://ostdeutscheallgemeine.com/article/kallas-kiew-eu-kredit-orban-nicht-einziger-blockierer-10028076
Die Konstruktion dieses Kredits ergibt ja auch keinen Sinn. Wie soll die Ukraine denn den zurückzahlen, wenn sich Russland nicht auf Reparationen (aus den eingefrorenen Geldern) einlässt?
Als er ursprünglich beschlossen wurde, sag es so aus, als ob Russland dem zustimmen würde. Das hing aber an der Zustimmung der Ukraine zu den anderen Punkten des Plans, die ausgeblieben ist.
Die gegenwärtige Situation ist so, dass das Angebot noch knapp zwei Monate gültig ist. Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Ukraine in diesem Zeitraum zustimmt, obwohl T und P diese Frist setzen. Danach werden die Kosten höher sein und sich voll auf die EU verlagern.
Die Staaten, die sich beim letzten Mal bequem hinter Orban verstecken konnten, werden dann eine schwere Entscheidung treffen müssen. Auch Belgien hat dann wieder ein grosses Problem.
@ Izi
Europa hatte ich doch nur ins Spiel gebracht, damit Sie und der Oberst die Person meines Raetsels gar nicht erst weiter in der EU suchen!
Dass nicht wenigstens Sie die Faehigkeit zu Quantenspruengen haben, konnte ich ja nicht erahnen. Zumal Sie wohl viel mit Quantenphysik zu tun haben.
Wie nennt man das gleich? «Ausweitung der Kampfzone» oder so.
Aber ich sehe schon, diesbezgl. sind Sie bockig. Da ist Ihnen nicht zu helfen 😆
__________________________________________
Sprung:
…und ich bin doch nich bleede: Anpinseln der Eier und ins Koerbchen legen, das muss der Osterhase schon selber machen. (Wenn der die schon nicht selber legen muss.)
Das muss der auch nur EINMAL im Jahr tun! Das ist doch nun wirklich nicht zu viel verlangt.
Nun ja, da bin ich jetzt an die falsche Stelle gesprungen. Aber Sie, Herr der eigenen Einflusssphaere, werden das schon zur Kenntnis nehmen.
Gepinselt hat’s Häsli bis gestern Abend. Dann hat er vor Sonnenaufgang alles ausgetragen. Jetzt geniesst er seine wohlverdiente heilige Sonntagsruhe.
«Das muss der auch nur EINMAL im Jahr tun!»
Sie kommen aber zu spät. Jetzt ist die Vorbereitungszeit auf orthodoxe Osterfeste. Da gibt es auch bemalte Eier, aber keinen Osterhasen.
«Aber Sie, Herr der eigenen Einflusssphaere»
Sagen Sie das nicht! Wenn ich eine Einflusssphäre habe, wird T sie mir streitig machen wollen.
@ Izi
Ja ich sag‘ es wirklich niemand. Versprochen! Aber beim Oberst, hatte ich das schon mal so halb ausgeplaudert. (Aber, ich globe, der hatte mich auch da nicht verstanden🤣)
Kleiner Tip noch, bevor die Meute wiederkommt. (@pleifel ist zwar schon da, aber der sieht mich nicht 😉 ):
Beim Streit um die Wissenschaft: Bitte bedenken Sie, Sie hocken da nicht zwischen den Stuehlen!
Soll heissen: Da koennen Sie gar nicht objektiv sein.
Machen Sie paar Klicks ins Internet, da finden Sie ganz klar Stellen, die nicht nur MINT als Wissenschaften bezeichnen.
Also wer legt das fest? Wer definiert den Begriff «Wissenschaft»?
Sie sollten wirklich nicht dem Osterhasen das Recht absprechen, ein Hase zu sein.
«Machen Sie paar Klicks ins Internet, da finden Sie ganz klar Stellen, die nicht nur MINT als Wissenschaften bezeichnen.»
Sie glauben nicht wirklich, dass ich das nicht wüsste?
Dass jemand behauptet, Napoleon zu sein, bedeutet aber noch nicht, dass jemand Napoleon ist. Der Schneidergeselle Wenzel Strapinski mag ein netter Kerl und aufrichtiger Liebender sein, aber er ist kein polnischer Graf.
Und natürlich weiss ich, dass ich provoziere. Ich würde das nicht tun, wenn Geistes- und Sozialwissenschaftler nicht im Trüben fischen würden, indem sie der Oeffentlichkeit einzureden versuchen, ihre Ergebnisse hätten den gleichen Gültigkeitsanspruch wie diejenigen von MINT-Fächern.
Das ist nämlich Unsinn. In den meisten Fällen sind es wirklich nur plausible Geschichten unter vielen anderen möglichen plausiblen Geschichten zum gleichen Thema.
In sehr vielen Fällen ist das populäre Vorurteil von «Laberfächern» nicht so unberechtigt, wie die Vertreter dieser Fächer das gern hätten.
Und Sozial- und Politikwissenschaften in ihrer heutigen Ausprägung sind besonders problematisch. Da werden plausible Geschichten konstruiert, die sich im ideologischen Rahmen einer bestimmten Schule bewegen. Es kommt sehr selten vor, dass da mehr ist.
Ich weiss, dass ich mir wenige Freunde mache, indem ich das ausspreche. Aber ich bin fast 60 und strebe keine höhere Position in der Wissenschaftspolitik an. Irgendwer muss auch mal aussprechen, was die meisten MINT-Fächler (auch in der jungen Generation) denken. Und die Gegenargumente, die ich hier gehört habe, waren nicht dazu angetan, mich zu überzeugen.
War ja auch nur ein Vorschlag zur Guete 😉
Die «Postcolonial Studies», die wohl insbesondere zur Delegitimierung Israels dienen, halte ich auch nicht fuer beste Wissenschaft.
Allerdings scheinen Sie mir mit Ihren knapp 60 Jahren ganz schoen auf Krawall gebuerstet zu sein.
Nichtsdestotrotz Gute Nacht!
«Allerdings scheinen Sie mir mit Ihren knapp 60 Jahren ganz schoen auf Krawall gebuerstet zu sein.»
Man tut, was man kann, um jung zu bleiben. 😉
«Man tut, was man kann, um jung zu bleiben.»
Schoen, dass Sie mich da richtig verstanden haben. (Denn gestern spaet am Abend klangen Sie noch irgendwie ang*p*sst. Und dabei wollte ich Sie weder belehren, noch kann ich das.)
Es war auch so gemeint 🎠
Ich sehe nicht mal ein ethisches Problem mit meinem Krawall. Donnerstags habe ich Vorlesung in einem D-GESS-Gebäude (Departement Geistes-, Sozial- und Staatswissenschaften). Direkt nach meiner Vorlesung läuft dort: «Feminist Philosophy and Critique(s) of Science»
Wenn die das dürfen, darf ich das auch.
«Feminist Philosophy and Critique(s) of Science»
Yo, das klingt total spannend und ist lt. Anzeige einmalig! Ich hoffe Sie nehmen sich die Zeit (Falls da Maenner zugelassen werden.), dass sich mal anzuhoeren und anzusehen.
Und sprengen nicht gleich die Veranstaltung 😆
@nera
》Aber beim Oberst, hatte ich das schon mal so halb ausgeplaudert. (Aber, ich globe, der hatte mich auch da nicht verstanden🤣)《
Was habe ich wohingehend nicht verstanden?
Ich habe doch schon oft versucht, Ihnen zu erklären, dass es manchmal an Ihrer etwas unpräzisen Ausdrucksweise liegt.
Es bringt ja gar nichts,wenn man aneinander vorbeiredet.
Es sei denn, es ist Absicht.
Dann wären wir aber auf einem völlig anderem Gebiet. 🤔
Hallo Oberst!
Alles gut!
Schauen Sie zum Fenster raus. Die Sonne strahlt. 🌞
«Falls da Maenner zugelassen werden»
Das wohl schon. Aber irgendwann muss ich ja auch zu Mittag essen, wenn ich schon 10:15-12:00 selbst Vorlesung halte.
Und das ist nun in einem Hörsaal nicht zugelassen.
Na, Ihre Ausreden waren auch schon mal besser 😉 (Glaube ich.)
Futtern Sie zum Fruehstueck einfach das Doppelte. Da geht das schon mal.
Ich habe in der Firma muslim. Kollegen, die muessen zu Ramadan von Sonnenaufgang bis -untergang durchhalten…und arbeiten.
Jetzt wollen Sie schon gläubige Muslime in die Vorlesung zur Feministischen Philosophie schicken.
Also wirklich…
Andere Denkweisen kennen lernen. Schaden kann das ja nicht.
«Und wer, neben T. und stark am rechten Rad drehenden Figuren weiss das bisher sehr erfolgreich zu verhindern?»
Weiss ich nicht. Weder ist Frankreich derselben Meinung wie Deutschland noch Spanien und auch Spanien und Frankreich sind nicht immer einer Meinung. Italien und die Niederlande nicht immer. Zypern und die Baltenstaaten eh nicht.
Was genau meinen Sie jetzt?
@izi
«Und wer, neben T. und stark am rechten Rad drehenden Figuren weiss das bisher sehr erfolgreich zu verhindern?»
Na, da haben Sie wahrscheinlich mal kurz einen Klemmer.😊
Das Rätsel kann ja sogar ich lösen.
Ich denke mal ganz stark, nera meint den Pusztakönig in den Fusstapfen von Attila 🤣😅😂
Wir sprechen uns wieder, wenn und falls Orban die Wahl verliert.
Dann werde ich genüsslich eine Zeit lang jedesmal eine kurze Meldung schreiben, wenn sich die EU aussenpolitisch mal wieder nicht einigen kann.
Wenn Sie (und @nera) nicht so lange warten wollen: Wie war das noch einmal mit Mercosur?
@izi
>>>Wenn Sie (und @nera) nicht so lange warten wollen:<<<
Mit mir müssen Sie darüber NICHT diskutieren😉
Ich wollte nur das Rätsel lösen.
Und Mercosur ist dafür ja ein treffliches Beispiel:
lt. perplexity:
Vollständiges Inkrafttreten:
Erwartet 2027/2028 nach allen Ratifizierungen. 🤣😅😂
@ Oberst
Mensch, Sie verstehen mich wirklich nicht 😉 Es liegt doch eigentlich auf der Hand, wer der groesste Spaltpilz Europas ist. Sowohl zwischen den europaeischen Nationen als auch innerhalb deren Bevoelkerungen.
Noch Fragen? 🤣
Kleiner Tipp noch:
Der Pusztakoenig ist sicher nicht der Koenig, sondern max. der Koenigslaeufer im Spiel. 😅
Lssen Sie mich mal raten. T? P?? N???
@izi
>>>Lssen Sie mich mal raten. T? P?? N???<<<
-Trump?
-Putin??
-Nera???
Schönes Osterquizz…
T und P haben Sie richtig interpretiert. N ist Bibi.
@ Izi
Na, immer noch beim Raetseln?
Schon lustig, wenn ich mal bei wichtigen Fragen der Menschheit anderer Meinung bin, bekomme ich «euch», d.h. Sie und den Oberst immer gleich im Doppelpack.
Und den Fehler in der Logik, den Sie machen, merkt der andere dann auch nicht 🤣
Der Ausgangspunkt, war der:
«Und wer, NEBEN T. und stark am rechten Rad…»
Bibi waere eine Moeglichkeit, aber sein Einfluss auf Europa ist begrenzt. (Und Sie kennen mich leider auch nicht gut 😭 )
Der spaltet vielleicht die israel. Gesellschaft, aber nicht mal wirklich die Linken. Wenn, dann Israel allgemein. Denn bei denen war Israel schon seit ’67 (hab’s rausgefunden!) beim Grossteil der Feind, ganz gleich wer da oben stand (und weit geringer der Freund).
Und die Staaten spaltet Bibi sowieso nicht. Wird ja hier regelmaessig beklagt.
Also kann nur einen geben. Und der spaltet, Oberst Zapf, nicht nur die EU sondern EUROPA! Man denke nur an Serbien, Moldau, Belarus…Und stimmt, ich kann Spruenge machen 🦘
Da hat der Oberst völlig Recht und es passt zu meiner Gesamtliste. Alles Nicht-EU-Akteure, welche die EU also gar nicht spalten können, wenn diese es schon nicht ist. Ihre Beispiele sind ja auch gar keine EU-Länder.
Im Uebrigen dreht P (indirekt) sehr wohl in der EU am rechten Rad. Nur ist das keine wesentliche Ursache der Spaltung der EU und auch keine wesentliche Ursache des Rechtsrucks. P nutzt den nur aus.
@ Nera
Was Serbien betrifft, benötigen die Serben keinen P, um die Gesellschaft zu spalten. Das kriegen sie seit Jahrhunderten zu ihrem Leidwesen selber hin. Nicht umsonst gibt es das alte nationale Motto «Samo sloga Srbina spasa» (nur Eintracht rettet Serben), daran halten sich viele nach wie vor nicht.
@ Izi
«Alles Nicht-EU-Akteure, welche die EU also gar nicht spalten können, wenn diese es schon nicht ist. Ihre Beispiele sind ja auch gar keine EU-Länder.»
Zur Erinnerung nochmal meine Aussage an den Oberst:
«Mensch, Sie verstehen mich wirklich nicht 😉 Es liegt doch eigentlich auf der Hand, wer der groesste Spaltpilz Europas ist.»
Da ging es gar nicht explizit um die EU.
Aber mit euch zwei Biden sind anscheinend keine grossen Spruenge zu machen 😆
@ Mymind
Da haben Sie sicher recht. (Den Eiblick habe ich nicht so.) Also ja, mit Serbien ist es eine Tragoedie.
Aber ist nicht Putin zusaetzlich noch die Kirsche auf der Torte?
@ Nera
Nein, die Kirsche auf der Torte sind westliche Kräfte. Auch das war schon immer so.
«Aber mit euch zwei Biden sind anscheinend keine grossen Spruenge zu machen»
Nee. Sie können nicht in der gleichen Argumentationslinie das Thema wechseln, nur weil ihnen die Argumente ausgegangen sind. Wie der Oberst richtig bemerkt hat, ging es in der Diskussion usrprünglich um die EU.
@Mymind
Da haben Sie sicher recht (So einen guten Einblick habe ich nicht.): Ja, mit Serbien ist es eine Tragoedie. Aber ist P. nicht zusaetzlich noch die Kirsche auf der Torte?
Sorry @Mymind.
Das sollte nicht doppelt sein. Ich hatte Ihre Antwort schon zur Kenntnis genommen. Nur mein Internet spielt heute schon den ganzen Tag verrueckt.
Mit den westlichen Kraeften… da muesste ich ganz viele Quellen lesen.
Also ich lasse das mal offen…
Auch schoenen Ostersonntag und Ostermontag!
@nera
Sie sind allerdings schwer zu verstehen…
Sie springen wie der Osterhase hurtig zwischen den verschieden Begriffen EU (europäische Union) und EUROPA hin und her.
Zuerst sprechen Sie von der NATO und einer europäischen Armee.
Dann wird von GJ darauf hingewiesen, dass dazu die EU einen Mechanismus der Einigung auf Aussenpolitik haben müsste:
«Man sollte vorher in der EU einen Mechanismus haben,…»
Daraufhin springen Sie von der EU zu Europa:
«Es liegt doch eigentlich auf der Hand, wer der groesste Spaltpilz Europas ist…»
Die EU kann nun allerdings nur von der EU selbst an Entscheidungen gehindert werden. Das wären dann Vertreter von Frankreich oder Polen oder Ungarn oder oder oder.
Und Europa selbst KANN gar nicht entscheiden, weil Europa halt irgendwas mit Geographie ist, würde ACAB vielleicht sagen.
Und GESPALTEN werden kann Europa, wenn überhaupt, NUR über starke TEKTONISCHE Kräfte. Ist in der Erdgeschichte alles schon da gewesen, von daher vielleicht wirklich möglich.
Ich verweise da mal auf die Kontinentalverschiebungstheorie von Wegener, heute bekannt unter dem Begriff Plattentektonik.
Wenn Sie so wollen ein neuer KONTINENTALGRABEN innerhalb Europas, so an der ukrainischen Grenze.
ACAB würde wieder sagen, dass man uns, den 1,3 Milliarden Menschen in Europa, nichts vormachen kann 😉
Schönen Ostersonntag 🐣
In diesem Sinne drehe mich um 360°, grüsse alle Grönländer innerhalb der EU-Grenzen und wünsche ebenfalls einen schönen Ostersonntag.
@ Izi
Dass Sie sich gern im Kreis drehen, habe ich schon gemerkt 😉
Ihnen auch einen schoenen Ostersonntag, obwohl Sie mir einen falschen Hasen andrehen wollten. Denn der hat ja weder Korb noch Eier.
Falls das Internet nicht wieder zusammenbricht, begebe ich mich dann spaeter mal in die Beta-Welt.
Bitte schön:
🧺🥚🖌️🌈
Pinseln müssen Sie selbst. Der Hase hat schon Feierabend.
Die Risse im westlichen Lager sind unübersehbar. Norbert Röttgen wirft Emmanuel Macron Kapitulation vor, weil der mit dem Iran über die Oeffnung der Strasse von Hormus verhandeln will.
«…weil der mit dem Iran über die Oeffnung der Strasse von Hormus verhandeln will.»
Weichei, sagt Rüstungslobby.
Wenn es gelänge, die EU endgültig zu schreddern könnte die US-Regierung das ja als Erfolg verbuchen. Mission partially accomplished.
Das wäre mal ein Erfolg für ihn.
Bisher hat er seinen Schrott nur schönreden können. Der Ruf der USA ist am Boden, die Verbraucher sind ungehalten, die nächste Wahl in Gefahr, Zunahme der staatlichen Gewalt, immer mehr ohne Krankenversicherung, Mißtrauen vieler Staaten gegen USA…….
Eine ordentliche Strecke für die kurze Zeit.
Wer da noch Erfolge herausdestilliert, muß den Überblick sehr stark verengen.
«Mißtrauen vieler Staaten gegen US»
Da war schon bei Trumps Amtsantritt nicht mehr viel zu verderben.
Gut, er hat zusätzlich ein paar zahnlose andere westliche Staaten verärgert. Ab er hat das irgendwelche Konsequenzen für die USA?
Venezuela kooperiert teilweise. Kanada und Mexiko kooperieren teilweise. Kuba ist bereit, zu verhandeln.
Verhandeln? Das fiele Röttgen & Konsorten nicht im Traume ein.
@Mymind
>>>Verhandeln? Das fiele Röttgen & Konsorten nicht im Traume ein.<<<
Wahrscheinlich bleibt sich Dt. in der Hinsicht treu:
"Wir werden weitermarschieren, auch wenn alles in Scherben fällt…"😱
Ich hatte allerdings mit Schröder wirklich Hoffnung gehabt, dass es anders werden könnte.
«mit Schröder wirklich Hoffnung gehabt»
Wirklich? Krieg gegen Rest-Jugoslawien. Wenn die BRD ein Rechtsstaat wäre, hätte Gerhard Schröder mindestens 10 Jahre Freiheitsstrafe absitzen müssen. Das Gesetz war damals eindeutig.
Nun ja, dafuer ist der ja des «lupenreinen Demokraten» Putin bester Kumpel geworden.
«Krieg gegen Rest-Jugoslawien.»
Das wurde aber nicht «Spezialoperation» genannt, sondern «humanitärer Kriegseinsatz» und war somit rhetorisch rechtens.
–
«…hätte Gerhard Schröder mindestens 10 Jahre Freiheitsstrafe absitzen müssen.»
Schröder, Fischer und Scharping.
Vielleicht begann die Deutsche Zeitenwende schon zwölf Jahre früher mit dem Abriss des Spandauer Kriegsverbrecherknastes?
«humanitärer Kriegseinsatz»…nee, das wurde seinerzeit auch nicht Krieg genannt & Gerd sagte ausdrücklich:»Wie führen keinen Krieg.» Der Codename war «Operation Allied Force».
«…wurde seinerzeit auch nicht Krieg genannt…»
Stimmt. Ich hatte den Begriff «humantäre Intervention» (wohl von Fischer oder Scharping) im Kopf hab das vor lauter Kriegstüchtigkeit falsch hingetippselt.
Der Scharping war damals allerdings so psychopathisch, dass es nicht mal die anderen Politiker ertragen haben und er wurde sehr schnell abgesägt. Der hat sichtlich an die Propaganda geglaubt, die er machte, was die anderen damals noch für zu gefährlich hielten.
@izi
Scharping war damals allerdings eine völlige Witzfigur. Allerdings genauso willfähig wie damals auf englischer Seite Shea.
Wenn man sich überlegt, dass dieser Mann mal als Kanzlerkandidat vorgesehen war…
«Scharping wurde 1966 Mitglied der SPD. 1968 wurde ein Parteiordnungsverfahren gegen ihn eingeleitet, weil er Flugblätter gegen die Anschaffung der Starfighter verteilt hatte.»
Quelle: Wikipedia
Ein unverarbeitetes Trauma.
Ich bin froh, dass sie mich rechtzeitig rausgeschmissen haben, sozusagen erfolgreiche Pychotherapie im Frühstadium der Erkrankung.
Wer weiss F
Wer weiss sonst aus mir geworden wäre.
Ein paar Piloten hätten länger gelebt, wenn man die Witwenmacher nicht angeschafft hätte.
@izi
>>>Wirklich? Krieg gegen Rest-Jugoslawien.<<<
Als mit Schröder damals gleich die Zustimmung von Dt. zum Krieg gegen Rest-Jugoslawien kam NATÜRLICH NICHT.
Ich wollte damals sogar ein Transpi bei mir auf dem Balkon aufhängen. Ich habe es nur gelassen, weil ich keinen Reim für Fischer auf Verbrecher fand.
Die PDS hatte damals in Chemnitz sogar einen Buskonvoi nach Belgrad organisiert, um gegen den Krieg zu demonstrieren.
Da war ich damals mit dabei und wir konnten in Belgrad die Schäden selbst sehen.
Wurde damals auch im Spiegel erwähnt und lächerlich gemacht.
Auch die Hartz 4 Gesetzgebung sah ich sehr skeptisch.
Allerings habe ich dann selbst davon 2008 profitiert, als ich dadurch eine Wohnung erhielt.
Im nachhinein war das alles sehr ambivalent.
«Auch die Hartz 4 Gesetzgebung sah ich sehr skeptisch.»
Vielleicht sind wir uns auf der zentralen Hatz4-Demo 2007 in Berlin unbekannterweise begegnet? Auf dem Hermannsplatz hat eine aus München ins Mikro gequakt, das war ich.
@gelse
Ich war nur auf den Chemnitzer Montagsdemos damals, die gegen Hartz waren.
Das letzte Mal, als ich bei einer Grossdemo, egal wo auch immer war, war zum 1. Mai in Berlin irgendwann vor der ganzen Hartz Sache, 2001 oder 2002.
Ich weiss nur, dass es damals glaube ich zwei grosse Demos in Berlin mit über 200 000 Menschen gab.
@izi
>>>Wirklich? Krieg gegen Rest-Jugoslawien. Wenn die BRD ein Rechtsstaat wäre, hätte Gerhard Schröder mindestens 10 Jahre Freiheitsstrafe absitzen müssen. Das Gesetz war damals eindeutig.<<<
Das hätte dann aber genauso viele andere Politiker betreffen müssen. Darin gebe ich Ihnen Recht.
Allerdings war Deutschland
nicht militärisch führend
aber:
politisch-symbolisch besonders bedeutsam
Das war ein eklatanter Bruch, aber in dem Fall NUR für Deutschland.
Und vor allem NUR möglich, weil die Grünen eine atemberaubende Drehung vollführen konnten. Allerdings auch NUR wegen Fischer. Das war alles damals hoch emotional.
Der entscheidende Satz, ähnlich wie heute, war damals: Wir müssen ein zweites Auschwitz verhindern!!!😱
@Mymind
Verhandeln? Warum?
Ist nicht unser Krieg.
@izi
>>>Die Risse im westlichen Lager sind unübersehbar. Norbert Röttgen wirft Emmanuel Macron Kapitulation vor, weil der mit dem Iran über die Oeffnung der Strasse von Hormus verhandeln will.<<<
Tja, es ist etwas verworren.🤔
Was ich dazu beitragen könnte:
Pro:
Das Wall Street Journal lieferte die umfassendsten Informationen dazu: Laut seinen Angaben haben Deutschland, Portugal, Frankreich, Italien und Griechenland in den letzten Wochen amerikanischen Kampfflugzeugen die Verlegung, Betankung und Bewaffnung von ihren Stützpunkten aus gestattet, ganz zu schweigen von der Unterstützung beim Betrieb von Drohnen.
Ambivalent bis ablehnend:
Laut der Daily Mail gab das italienische Verteidigungsministerium Ende März bekannt, dass US-Kampfflugzeuge künftig nur noch „nach Erklärung des Verwendungszwecks und mit Zustimmung der italienischen Regierung“ auf italienischen Stützpunkten landen dürfen.
In Madrid ging man, wie in Rom, von Worten zu Taten über. Seit dem 30. März ist der spanische Luftraum für US-Kampfflugzeuge gesperrt. Logistisch sind die Auswirkungen allerdings nicht groß.
Am 31. März wurde bekannt, dass zwei weitere EU-Länder offenbar ebenfalls „Nein“ zu Amerika und Israel gesagt hatten (wenn auch aus jeweils eigenen Gründen). Polen, ein traditioneller Verbündeter der USA, besitzt zwei Patriot-Luftverteidigungssysteme. Laut polnischen Medienberichten bat die Trump-Regierung um die Ausleihe eines dieser Systeme für den Einsatz im Nahen Osten geebnet.
Ob der Antrag tatsächlich gestellt wurde, ist nicht bekannt.
Der polnische Verteidigungsminister sah sich jedoch veranlasst, in sozialen Medien zu antworten: „Unsere Patriot-Batterien sind zum Schutz des polnischen Luftraums und der NATO-Ostflanke vorgesehen. Daran wird sich nichts ändern. Und wir haben keinerlei Pläne, sie irgendwohin zu verlegen!“
Eine weitere Ablehnung wurde aus Trumps Reaktion auf Frankreichs Vorgehen bekannt, über die Frankreich selbst nicht berichtete. Am 30. März verkündete der amerikanische Präsident, sein Verbündeter im Nahen Osten habe Schaden erlitten: „Frankreich hat Flugzeuge mit Militärgütern für Israel am Überflug seines Territoriums gehindert.“
Die nicht mehr existierende (Trump) iranische Luftverteidigung hat ein Kampfflugzeug eines der modernsten Typen weltweit (F-35, Tarnkappenflugzeug der 4. Generation, nur die USA, Russland und China bauen so etwas) über dem mittleren Iran abgeschossen. Der Pilot wird noch vermisst.
Es scheint kein Zufall zu sein. Sie hatten zuvor schon eine F-35 getroffen, die allerdings noch eine Notlandung schaffte, nach der der Pilot ins Spital musste.
Abschuss «F-35».
Das ist jetzt ein Test von Ihnen. 🙂
Diesmal ist es ein Kampfjet vom Typ F-15E mit zwei Besatzungsmitgliedern bei der Version.
Darüber streiten sich die beiden Seiten. Die F-15E über dem Südiran haben die USA zugegeben. Die F-35 über dem mittleren Iran hatte der Iran behauptet. Es trifft allerdings zu, dass die vom Iran vorgelegten Fotos diejenigen der F-15E sind.
Die Notlandung einer F-35 vor einiger Zeit hatten die USA allerdings eingeräumt.
Warum ich hereingefallen bin? Ich kannte die Behauptung des Iran und habe dann gestern in der ARD-«Tagesschau» den Bericht mit Bildern gesehen, bei dem der Flugzeugtyp nicht genannt wurde.
Es soll noch ein weiterer Kampfjet abgeschossen worden sein.
Da sieht man mal, wie der politische Westen tickt: Sigmar Gabriel im Interview mit der OAZ:
«Wenn ich China wäre, würde ich allerdings überlegen, ob jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für Taiwan ist – wenn die USA im Nahen Osten gebunden sind.»
https://ostdeutscheallgemeine.com/article/interview-mit-sigmar-gabriel-putin-redet-nur-mit-den-usa-wir-sind-zuschauer-10026158
Zum Glück ist China nicht der verantwortungslose Sigmar Gabriel.
@izitiwab
«Der Grund ist, dass Naturwissenschaft eintreffende Vorhersagen machen kann, Soziologie aber nicht.»
Nee, denn auch die Soziologie ist empirisch ausgerichtet:
– denn sowohl Naturwissenschaften als auch die Soziologie stützen sich auf Beobachtungen und Daten.
dabei mit:
– methodischem Vorgehen mittels Hypothesenbildung, Datenerhebung, Auswertung sowie Theoriebildung als zentrale Elemente.
– Beide wollen Muster erkennen und (zumindest begrenzte) Vorhersagen treffen.
– Letztlich sind die Ergebnisse überprüfbar und können durch neue (auch statistische) Erkenntnisse/Erhebungen revidiert werden.
‚Unsere‘ Ungewissheiten lassen sich sowohl untersuchen, ableiten wie auch prognostizieren. Man muss wohl ’nur‘ genauer hinschauen, um konkrete Ergebnisse zu erzielen.
Wobei dabei wiederum Effekte auftreten können, die die Beobachtung selbst verursacht. Aber das kennt man ja bei den Wissenschaften bereits.
Dann nennen Sie mal ein paar überprüfbare Vorhersagen der Soziologie und ein paar Anwendungen, wo deren Erkenntnisse zu unzweifelhaft vorteilhaften Veränderungen der Gesellschaft geführt haben. Bitte aus den letzten zehn Jahren. Ich könnte ja auch nützliche Pharmawirkstoffe oder neue Materialien nennen, die in den letzten zehn Jahren neu erschienen sind.
«Vorhersagen»
Der Unterschied, den Sie anführen, liegt weniger in der Wissenschaftlichkeit als im Gegenstandsbereich begründet.
Der Punkt ist vielmehr, dass die Soziologie komplexe, reflexive Systeme untersucht. Daraus folgt, dass Vorhersagen typischerweise probabilistisch und kontextabhängig sind. Das ist aber keine Schwäche der Methode, sondern eine Konsequenz des Untersuchungsgegenstands.
Der Vergleich mit neuen Wirkstoffen oder Materialien setzt hingegen voraus, dass sich wissenschaftlicher Fortschritt überall in Form klar isolierbarer, kausal eindeutiger Effekte zeigen muss. Genau das ist bei solchen Systemen strukturell nicht zu erwarten.
Wenn man daraus eine geringere Wissenschaftlichkeit ableitet, würde man denselben Maßstab konsequenterweise auch auf andere empirische Disziplinen mit komplexen Systemen anwenden müssen. Das erscheint mir nicht überzeugend.
Insofern liegt der Dissens weniger in einzelnen Ergebnissen als in der Bewertung dessen, was als angemessener wissenschaftlicher Maßstab gilt.
Das ließe sich im Übrigen auch auf andere Bereiche mit komplexen Systemen übertragen, etwa die Klimaforschung: Auch dort beruhen die Modelle auf gut verstandenen naturwissenschaftlichen Grundlagen, während konkrete Vorhersagen aufgrund der Systemkomplexität probabilistisch und modellabhängig sind und mit zunehmender Datenlage schrittweise präzisiert werden (können).
«dass Vorhersagen typischerweise probabilistisch und kontextabhängig sind»
Das wäre kein Problem, wenn man die Wahrscheinlichkeiten angeben und den Kontext definieren könnte. Kann man nicht Beides, dann handelt es sich auch nicht um Vorhersagen.
Der Kernpunkt ist, ob man mit den Ergebnissen etwas anfangen kann oder ob es sich um eine rein deskriptive intelektuelle Tätigkeit handelt, die auch auf absehbare Zeit nicht aus dem Deskriptiven herauskommen kann.
Wenn Sie behaupten wollen, dass man mit Ergebnissen der Soziologie irgendetwas Sinnvolles anfangen kann, geben Sie bitte einige Beispiele an, in denen das gelungen ist.
Ich lege auf meiner Seite Aspirin, Mineraldünger, Antibiotika, alle Anwendungen der Elektrizität, und alle Kunststoffe vor.
Dann haben wir vermutlich einfach unterschiedliche Vorstellungen davon, was als ‚etwas Sinnvolles‘ gilt.
Ihr Maßstab scheint zu sein, dass sich wissenschaftliche Erkenntnis in Form klar isolierbarer, materieller Produkte mit eindeutig zurechenbarer Kausalität zeigen muss, also etwa Aspirin, Kunststoffe oder Elektrizität.
Das ist ein sehr gut funktionierender Maßstab für bestimmte Bereiche der Naturwissenschaften. Für Disziplinen, die sich mit komplexen, sozialen Systemen befassen, ist er allerdings von vornherein ungeeignet, weil dort Effekte weder isoliert noch monokausal auftreten.
Wenn man diesen Maßstab dennoch anlegt, ist das Ergebnis erwartbar: Man findet nichts – nicht, weil nichts da wäre, sondern weil man nach der falschen Art von Ergebnis sucht.
Insofern bestätigt Ihre Liste vor allem, dass dieser Maßstab genau das findet, wofür er gemacht ist. Für die Bewertung anderer Gegenstandsbereiche hilft er nur bedingt.
«in Form klar isolierbarer, materieller Produkte»
Nein, keineswegs. Wo hätte ich das geschrieben? Das sind nur Beispiele dafür, dass Naturwissenschaft und Technik nützliche Ergebnisse haben.
«sondern weil man nach der falschen Art von Ergebnis sucht»
Jetzt lassen Sie doch die Katze mal aus dem Sack. Was ist denn die richtige Art von Ergebnis in der Soziologie? Und was kann die Gesellschaft mit diesen Ergebnissen anfangen?
Ich lese ab und an mal soziologische Abhandlungen, muss allerdings zugeben, dass die bei weitem überzeugendsten davon von Vance Packard waren und der war kein akademischer Soziologe sondern Publizist. Ist auch schon lange her.
Wer sonst noch Gültiges und Interessantes über die (damalige) Gesellschaft ausgesagt hat, war Erich Fromm. Auch kein Soziologe. Die akademische Soziologie produziert keine bahnbrechenden Erkenntnisse über ihren eigenen Untersuchungsgegenstand. Wenn es solche gibt, kommen die von anderer Seite.
Da liegt der Hase im Pfeffer (hoffentlich ist es nicht der Osterhase). Die Ergebnisse der akademischen Soziologie sind nicht nur politisch wirkungslos, sie sind es in aller Regel sogar im gesellschaftlichen Diskurs. Ich habe auch ab und an mal etwas Aktuelleres gelesen. Das meiste davon ist intellektuell unredlich (Gegenargumente werden nicht diskutiert), vieles verquast geschrieben und fast alles rein deskriptiv. Wenn es schon mal Vorschläge für politische Eingriffe gibt, sind diese undurchdacht und unrealistisch.
Ich denke, jetzt verschiebt sich die Diskussion.
Ausgangspunkt war die Frage nach Vorhersagen und wissenschaftlicher Methodik. Inzwischen sind wir bei einer pauschalen Bewertung einer ganzen Disziplin angekommen – von ‚verquast‘ bis ‚intellektuell unredlich‘. Das ist als persönlicher Eindruck legitim, aber kein Kriterium für Wissenschaftlichkeit.
Ihre Nachfrage nach der ‚richtigen Art von Ergebnissen‘ setzt weiterhin voraus, dass diese sich in klar isolierbaren, eindeutig zurechenbaren Effekten zeigen müssen. Genau das ist bei komplexen sozialen Systemen aber strukturell eben nicht zu erwarten.
Das bedeutet nicht, dass die Ergebnisse rein deskriptiv sind, sondern dass sie typischerweise in Form von empirisch überprüfbaren Zusammenhängen, Wahrscheinlichkeiten und Mechanismen vorliegen, die kontextabhängig angewendet werden müssen, folglich auch mit entsprechend begrenzter Eindeutigkeit der Effekte.
Ob man das für ’nützlich‘ hält, hängt dann weniger von der Methode, als vom eigenen Erwartungshorizont ab.
Insofern bestätigt sich für mich vor allem, dass wir hier unterschiedliche Maßstäbe anlegen. Und dann unterscheiden sich vermutlich weniger die Befunde, als die Erwartungen daran, was als Befund gelten soll.
Und genau deshalb wird es von mir auch kein konkretes Beispiel geben, weil das Ergebnis daraus anschließend auf der Hand liegt.
«sondern dass sie typischerweise in Form von empirisch überprüfbaren Zusammenhängen, Wahrscheinlichkeiten und Mechanismen vorliegen, die kontextabhängig angewendet werden müssen, folglich auch mit entsprechend begrenzter Eindeutigkeit der Effekte»
Geben Sie mal ein Beispiel. Welche soziologische Erkenntnis macht eine empirisch üeberprüfbare Wahrscheinlichkeitsaussage? Was genau ist der Kontext dieser speziellen Erkenntnis?
Wenn man diese Fragen nicht beantworten kann, sind «probabilistisch» und «kontextabhängig» nur Nebelkerzen, die verschleiern sollen, dass man eben nichts Ueberprüfbares herausgefunden hat.
Und ja, Effekte müssen zurechenbar sein und das muss überprüfbar sein. Woher wüsste man sonst, dass man mehr in der Hand hat als eine plausible Geschichte unter vielen möglichen?
«Was genau ist der Kontext dieser speziellen Erkenntnis?»
Ein klassisches Beispiel für empirisch überprüfbare Wahrscheinlichkeitsaussagen sind Zusammenhänge zwischen Bildung, sozialer Herkunft und bestimmten Lebensverläufen.
Hier lassen sich auf Basis großer Datensätze recht stabil Wahrscheinlichkeiten angeben, etwa dafür, mit welcher Wahrscheinlichkeit Personen mit bestimmten Bildungsbiografien bestimmte Einkommensniveaus erreichen oder von Arbeitslosigkeit betroffen sind.
Der Kontext ist dabei jeweils klar definiert (z.B. Land, Zeitraum, Kohorte), und die Aussagen sind empirisch überprüfbar und replizierbar.
Das sind keine ‚plausiblen Geschichten‘, sondern statistisch robuste Zusammenhänge mit klar ausgewiesenen Unsicherheiten.
Der Punkt ist aber: Solche Aussagen erfüllen bewusst nicht den Anspruch, einzelne Effekte monokausal und eindeutig zurechenbar zu machen, weil genau das bei komplexen sozialen Prozessen in der Regel nicht möglich ist.
Wenn man genau diesen Anspruch dennoch erhebt, dann verschiebt man das Kriterium von ‚überprüfbar‘ zu ’nur unter stark vereinfachten Bedingungen eindeutig zurechenbar‘.
Damit würde man allerdings große Teile empirischer Forschung zu komplexen Systemen ausschließen – nicht nur in der Soziologie.
«einzelne Effekte monokausal und eindeutig zurechenbar zu machen»
Das hatten wir noch gar nicht diskutiert. Es ist aber übrigens auch bei komplexen Problemen möglich, darüber Wahrscheinlichkeitsaussagen abzuleiten. Dazu ist die multivariate Statistik entwickelt worden. Wenn die Dateenmenge nicht für multivariate Statistik reicht, ist das Problem eben nicht lösbar. Es hat keinen Sinn, an Problemen zu arbeiten, von denen man sicher weiss, dass sie nicht lösbar sind.
«Wahrscheinlichkeiten angeben, etwa dafür, mit welcher Wahrscheinlichkeit Personen mit bestimmten Bildungsbiografien bestimmte Einkommensniveaus erreichen oder von Arbeitslosigkeit betroffen sind»
Aber was folgt daraus? Das ist eben rein deskriptiv. Yeah, Leute mit Hochschulabschluss erreichen in der Regel höhere Einkommen, wenigstens im Mittel. Was für eine unerwartete Erkenntnis.
Ich brauche dafür gar keine Daten zu erheben. Was nutzt es der Gesellschaft, das genauer zu quantifizieren? Kann man das Einkommen aller erhöhen, wenn alle an der Universität studieren? Doch wohl kaum.
Zu welcher Handlungsempfehlung führt das und wenn überhaupt, kann man diese umsetzen?
Ich sagte ja, technokratisches Denken.
Die Entwicklung des Menschen begann nicht mit Physik, da waren soziologische Aspekte der Treiber.
Ein Physiker der mit engem Blickwinkel sein Klein-Klein im Visier hat, weil es ihn interessiert, kann das nicht nachvollziehen.
Wer nur einen Hammer hat, sucht nur nach Nägeln.
Und, na ja, die Physik hat sich sehr oft geirrt, nennt es dann Fortschritt.
Hat auch jede Menge, eher verantwortungslos, entwickelt, das heute zu den größten, weltweiten Problemen geführt hat.
Nur sagt ein Physiker eben, ich habe nur entwickelt. Die anderen haben angewendet und sind schuld.
Halte ich für eine lächerliche Infantilität, wie bei Kindern die etwas neugierig ausprobieren und nicht weiter darüber nachdenken. Im Kindesalter ist dieser Forscherdrang natürlich verzeihlich.
Chip, Stahlproduktion, Giftgas, Sprengwirkung oder Streukreis……..der Erfolg zählt, nicht die Folgen.
Habe ich häufig bei gewissen Leuten aus den technischen Bereichen in ähnlicher Form gesehen.
«Die Entwicklung des Menschen begann nicht mit Physik, da waren soziologische Aspekte der Treiber.»
Nee. Die soziologische Aspekte früher Menschenherden gab/gibt es bei anderen Primaten auch und sie funktionieren ganz ohne wissenschaftliche Erkenntnis.
Ihre Schimpftirade beantwortet nicht die Frage, was man mit soziologischen Erkenntnissen anfangen kann und was die Gesellschaft mit ihnen anfängt.
Ich glaube, das können Sie nicht nachvollziehen.
Man mißt das nicht in Volt oder Kilogramm.
Das hat mit Menschen zu tun und ist sehr komplex.
Dagegen ist die Kernfusion eher einfach zu sehen.
Soziologie betrifft alle Aspekte des menschlichen Zusammenlebens.
Noch vor der Anwendung eines Faustkeils.
Die Diskussion ist aber schwierig, da in technischen Berufen die besagten Aspekte eher gering angesiedelt sind.
Ich war übrigens sehr technisch/wissenschaftlich orientiert.
Habe aber dazugelernt.
Kenne daher beide Seiten.
«Das hat mit Menschen zu tun und ist sehr komplex.»
Das ist mir bewusst. Aber worüber man nichts aussagen kann, davon soll man schweigen.
Man kann über soziale Phänomene viel mehr aus zeitgenössischen Romanen lernen als aus akademischer Soziologie.
«Das ist mir bewusst. Aber worüber man nichts aussagen kann, davon soll man schweigen.»
Darüber gibt es dann wiederum sehr unterschiedlich Auffassungen (auch zeitbedingt/religiös motiviert) usw. usw.
«Darüber gibt es dann wiederum sehr unterschiedlich Auffassungen»
Sicher. Aber ebenso sicher führt die andere Auffassung dann nur zu leerem Gerede.
Wenn das jemandem psychologisch hilft, ist nichts dagegen einzuwenden. Nur ist das keine Wissenschaft.
Da Sie ihre Bedingung der letzten Zehn Jahre spontan aufgehoben, haben bin ich jetzt doch enttäuscht. Hat Karl Marx aus ihrer Sicht etwa nichts getaugt?
Mal so ganz spontan, schon das alte China hat tolle technische Leistung hervorgebracht. Kennen Sie die Namen der Erfinder? Ich nicht. Aber Konfuzius wird auch heute noch gerne zitiert. Bei den alten Griechen sieht es nicht besser aus. Außer Archimedes kenne ich da keine Naturwissenschaftler. Bei den Geisteswissenschaftlern sieht es ganz anders aus.
«Hat Karl Marx aus ihrer Sicht etwa nichts getaugt?»
Der ist mir als wissenschaftliche Weltanschauung verkauft worden. Sind Sie wirklich enttäuscht, wenn ich Ihnen sage, dass ich diese Behauptung für gründlich widerlegt halte?
«Kennen Sie die Namen der Erfinder?»
Ich kenne auch den Namen des Meisters von Naumburg nicht, aber seine Statuen am Dom sind grosse Kunst. Die Namen tun doch gar nichts zur Sache.
«Konfuzius wird auch heute noch gerne zitiert»
Hmm. Vermutlich aber nicht, weil seine soziologischen Ratschläge für das antike China noch aktuell wären. Papier und Schiesspulver sind immer noch aktuell.
Ich habe mal den modernen Chinesen (DeepSeek) nach den drei bekanntesten Konfuzius-Zitaten gefragt. Er hat sich etwas gesträubt (es gäbe keine definitive Top 3), aber geliefert:
1. Lernen ohne zu denken ist vergebene Mühe; denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.
2. Unser größter Ruhm besteht nicht darin, niemals zu fallen, sondern jedes Mal aufzustehen, wenn wir fallen.
3. Was du liebst, lass frei. Kommt es zurück, gehört es dir – für immer.
Nummer 3 ist schon nicht mal eindeutig KOnfuzius zuschreibbar (so etwas passiert bei altem chinesischem Schrifftum häufiger mal).
In jedem Fall: Alles bedenkenswerte Sätze und gar nix davon ist in irgendeinem Sinne Wissenschaft.
««Der Grund ist, dass Naturwissenschaft eintreffende Vorhersagen machen kann, Soziologie aber nicht.»
Wenn ich daran denke, wie oft man sich geirrt hat.
Nicht umsonst wird der Nobelpreis mit starker Verspätung verliehen.
Physik arbeitet meist mit Naturgesetzen die sich nicht verändern. Daher ist es einfach.
Soziologie hat es da bei weitem schwerer.
Wobei die Vorhersagbarkeit im Quantenbereich ja nun der Wahrscheinlichkeit gewichen ist.
Ein Problem, das man mit Forschung heute lösen möchte, hat gerne seine Ursache in der Forschung und Entwicklung selbst.
Der Weiblick fehlte, die Zügel hat man zu sehr schleifen lassen, die Gesellschaft hat der Forschung und Anwendung zuviel Freiraum gelassen.
Jetzt kommt sicher, freie Forschung…..
«Physik arbeitet meist mit Naturgesetzen die sich nicht verändern.»
Auch das ist bereits nicht mehr sicher, denn die bisherige Vorstellung von absolut unveränderlichen Naturgesetzen wird durch Beobachtungen, insbesondere des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST),
zwar (noch) nicht direkt widerlegt, aber zumindest stark in Frage gestellt.
Es ist korrekter zu sagen, dass unsere Interpretation der Gesetze (das Standardmodell der Kosmologie,
CDM) durch neue Erkenntnisse an ihre Grenzen stößt. Das JWST liefert Daten, die zeigen, dass das frühe Universum viel komplexer und anders strukturiert war als bisher angenommen.
Leider kann ich einen Beitrag aus diesem Buch von Harald Zaun (Hrsg):
https://science-to-go.com/worum-geht-es-in-expedition-in-die-raumzeit/
von Ernst Peter Fischer – Menschen im Innersten der Welt – Der romantische Blick auf bewegte Atome
nicht als Text einstellen, wo letztlich Zitat:
«Auch die Wissenschaft irgendwann Geschichten erzählt, denn keine Erklärung der Welt sich mit Zahlen und Figuren zufriedengeben kann. Sie erzählen zuletzt von uns selbst ..».
Wobei zu ergänzen wäre, dass es letztlich Bilder sind, die eine Welt im Kleinsten darstellen sollen, wie sie aber nicht darstellbar ist.
Mehr als erstaunlich letztlich, warum sich nun auch noch eine Ansammlung dieses Unbestimmbaren ab einem bestimmten Moment genetische Instruktionen verpasst hat, die den Bereich von ‚Zufall und Notwendigkeit‘ verlassen konnten und uns darüber verwundern lässt.
Und genau das macht es aus, wer versteht was ich damit meine. 🙂
«Auch das ist bereits nicht mehr sicher, denn die bisherige Vorstellung von absolut unveränderlichen Naturgesetzen wird durch Beobachtungen, insbesondere des James-Webb-Weltraumteleskops (JWST),
zwar (noch) nicht direkt widerlegt, aber zumindest stark in Frage gestellt.»
Das ist doch irrelevant. Auf menschlichen Zeit- und Längenskalen (und weit darüber hinaus) ist ein Teil der Realität durch unveränderliche Gesetzmässigkeiten bestimmt. Damit beschäftigt sich die Physik.
Wenn die Zeittranslationsinvarianz nicht mehr gilt, geht auch die Energieerhaltung flöten (ein Nöther-Theorem leitet die letztere aus der ersteren her). Dann hat man einfach einen (weiteren) Bereich der Rralität, auf den die Physik nicht anwendbar ist.
Das ändert nichts an der grossen Nützlichkeit der Physik für den immensen Teilbereich der Realität, auf den sie anwendbar ist.
Historisches Analogon: Die Quantenmechanik hat die Newton’sche Physik und die Lorentz-Invarianz die Galilei-Invarianz nicht ungültig gemacht, jendenfalls nicht als sehr gute Näherungen, mit denen man in sehr vielen Fällen rechnen kann. Die Quantenmechanik und Einsteinsche Relativitätstheorie haben nur die Grenzen der älteren Theorien aufgezeigt.
Kein Statitker wird eine Brücke mit quantenmechanischen Gleichungen berechnen. Sie wird trotzdem halten. Wenn sie einstürzt, wie in Dresden die Carola-Brücke, ist das Folge eine gesellschaftlichen Fehlentwicklung, nicht eines Versagens der Physik.
«Damit beschäftigt sich die Physik.»
Vor allem die Technik, unbestritten, was aber nicht das Thema war.
Soweit ich mich erinnere, hatten wir zu dem Thema im Zusammenhang mit Ernst Peter Fischer bereits Diskussionen mit gewissen Differrenzen zur Weltauffassung.
Tatsächlich ist die Weltauffassung auch unter Physikern nicht generell die gleiche.
Insofern Physik allerdings eine experimentelle Wissenschaft ist, müssen die Beobachtungen reproduzierbar sein und das bedingt die Zeittranslationsinvarianz aller Theorien zur Beschreibung und Vorhersage von Beobachtungen. Der Raum der Phänomene, die so charakterisiert, beschrieben und technologisch genutzt werden können, ist sehr gross und auf menschlichen Zeit- und Längenskalen hochrelevant.
Man kann auch über andere Bereiche der Realität spekulieren, unbenommen. Man kann String-Theorie betreiben, obwohl sie keinerlei Bezug zum Experiment hat (die junge Generation scheint sich davon abzuwenden). Man kann das sogar als Teilbereich der Physik bezeichnen, weil diese Arbeiten ihre Grundlage in Theorien haben, die aus der Physik stammen und die ihrerseits experimentell getestet wurden.
Ich persönlich betrachte es als unangebracht, das noch Physik zu nennen, denn Physik wird von der breiten Oeffentlichkeit als experimentelle oder mindestens experimentell abgesicherte Wissenschaft verstanden.
Alles, was nicht auf irgendeiner Stufe der Theorie zeittransformationsinvariant ist, ist nicht durch reprouzierbare Experimente erfassbar. Selbst wenn man es noch als Physik bezeichnen will, ist es doch keine experimentelle oder experimentell abgesicherte Wissenschaft mehr.
Den USA wurde neben der F-15E noch ein A10-Erdkampfflugzeug angeschossen. Das «Warzenschwein» galt schon 1984 als leichtes Ziel für die Luftabwehr, sogar für Flakpanzer im Modus ohne Radar (optisches Zielen von Hand).
Ach so, zwei US-Kampfhubschrauber haben die Iraner auch getroffen, aber nicht so schwer, dass sie abgestürzt wären.
Wenn das noch eine Weile so weitergeht, werden Erinnerungen an die Operation «Eagle Claw» wach. Wobei die Amerikaner das Chaos damals noch ganz ohne Feindeinwirkung zustande bringen konnten.
«Wenn das jemandem psychologisch hilft, ist nichts dagegen einzuwenden. Nur ist das keine Wissenschaft.»
Das ist ein möglicher Maßstab, aber kein allgemein geteilter. Insofern unterscheiden sich unsere Auffassungen von Wissenschaft vermutlich grundlegender, als sich durch weitere Beispiele klären ließe.
«unterscheiden sich unsere Auffassungen von Wissenschaft vermutlich grundlegender, als sich durch weitere Beispiele klären ließe»
Darauf können wir uns einigen. Ich habe auch kein Problem damit, dass es unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, was Wissenschaft ist. Ich wollte nur meine gern kundtun.
𝗧𝗿𝘂𝗺𝗽: 𝗞𝗼̈𝗻𝗻𝘁𝗲𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗜𝗿𝗮𝗻 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗡𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗮𝘂𝘀𝗹𝗼̈𝘀𝗰𝗵𝗲𝗻
https://www.n-tv.de/politik/Trump-Koennten-den-Iran-in-einer-Nacht-ausloeschen-id30686022.html
Daraus: «Auf die Frage (eines Journalisten), warum ein Angriff auf die Infrastruktur des Landes kein Kriegsverbrechen sein soll, sagte Trump, weil sie «Tiere» seien.»
Gibt es noch irgenwelche Zweifel, wie gefährlich/unberechenbar dieser T. ist?
«Gibt es noch irgenwelche Zweifel»
Das nicht. Gleichwohl glaube ich nicht, dass er seine Ankündigung wahrmacht – oder die USA dazu auch nur in der Lage wären (alle Kraftwerke, alle Brücken).
Er könnte allerdings noch einmal stark eskalieren. Das wäre das Ende der USA als attraktiver Bündnispartner für irgendwen. Natürlich könnten die europöischen NATO-Partner sich nicht unverzüglich lösen, auch die Golfstaaten nicht. Aber mittelfristig würden sich alle umorientieren.
Mit seinen jüngsten Ankündigungen überschreitet Trump alle Regeln des menschlichen Anstands. Eine ganze Zivilisation auslöschen zu wollen ist nichts anderes als die Ankündigung eines Völkermordes.
Ich kann Entwarnung geben: T. hat sich’s noch mal ueberlegt:
https://x.com/WhiteHouse/status/2041649076500869158
Der Oelmarkt reagiert etwas verhalten, aber das könnte tatsächlich funktinieren. Beide Seiten werden nach innen einen Sieg deklarieren.
Zumidest dürfte es nach den zwei Wochen für den Iran schwierig sein, die Strasse vom Hormus zu schliessen, wenn die andere Seite die Kampfhandlungen nicht wieder aufnimmt und für die USA und Israel, ohne Schliessung der Strasse von Hormus die Kampfhandlungen wieder aufzunehmen.
Ich rechne eher mit einer Verlängerung des Waffenstillstands nach zwei Wochen und einer langsamen Deeskalation. Das iranische Regime wird überleben, Reparationen wird es nicht geben, der Iran wird seine restlichen Raketen behalten und vermutlich werden die Sanktionen aufgehoben.
Es ist schon mal gut, dass weitere Eskalationen unterbrochen worden sind, doch es ist noch nicht sicher, ob die Kuh vom Eis ist. Die USA sind kein verlässlicher Verhandlungspartner & Israel besitzt Dank der Unterstützung des politischen Westens noch enormes Eskalationspotential, für das sie nicht verantwortlich gemacht werden.
Ginge es nach vernünftigen Erwägungen, müsste Trump Interesse an einer langsamen Deeskalation haben, um die Midterms noch halbwegs zu meistern. Dafür spricht, dass Vance nun in dem Verhandlungsteam eingebunden ist. Es kann natürlich auch sein, dass die Pause für die Vorbereitung späterer Eskalationen genutzt wird _ was übliche US-Praxis ist _ die Verhandlungen zum Scheitern gebracht werden, um damit Vance auszubooten & freie Fahrt für Falken zu schaffen.
Wer hat dies fkürzlich geäußert?
§Nochmal: Dies ist ein Waffenstillstand. Die Welt bereitet sich derweil an den nun noch deutlicher hervorgetretenen Bruchlinien der Kulturen auf einen großen Krieg vor. Wie er zu verhindern ist? Durch einen Rückgriff auf die Prinzipien des Westfälischen Friedens: staatliche Souveränität, territoriale Integrität und die Gleichheit der Staaten. Durch ein Anerkenntniß, daß die Menschheit auf verschiedenen Wegen in die Zukunft geht. Durch ein Verdrängen der Religion aus der Sphäre des Politischen. Durch Staatsmänner, die ihre Länder lieben, aber auf Ausgleich angelegt sind, weil sie selbige nicht zum Nabel der Welt erhöhen.»
Also…ich bin verblüfft…
Autsch!
Wenn jetzt sogar der schon recht hat.
Ja, das ist schon eine verdrehte Welt, wenn jene, die man nie wählen würde, Dinge aussprechen, die mal Parteien ihrer Wahl gesagt hätten aber heutzutage das Gegenteil von sich geben.
Vielleicht hat der ja wirklich ein Basiswissen in Geschichte erlernt wo andere politische Zwergführer nie hinkommen werden…
Wenn dem so ist, dann hat er dieses auch nur einseitig verstanden oder interpretiert, zumindest nach allerlei früheren Statements.
Nicht so viel. Der hat mal die Weissen als inhärent sesshaft und die Schwarzafrikaner als inhärent migratorisch bezeichnet. Da gehört schon erhebliche Geschichtsunkenntniss dazu.
@ Izi
Nee, der Typ der ist nicht doof. Der weiss ganz genau, was er wo sagt.
Das nennt man Strategie.
Im Gegensatz zu T. Der ist einfach verueckt (geworden) und gehoert in die Anstalt.
@Izitwab § Frau MyMind,
dann war es in diesem Fall das blinde Huhn und das Korn.
Andererseits interessant warum ein ehemaliger Geschichtslehrer sich ausgerechnet in der AliceFürD engagiert und dort auch größeren Einfluss markiert. Was ist da wann miteinander koreeliert.
Großeltern Heimatvertriebene aus Ostpreußen. Großvater schwärmte von Hitlers Augen (er hatte ihn mal getroffen). Vater hatte eine antisemitische Zeitschrift abonniert. Aller Wahrscheinlichkeit nacht hat Höcke unter dem Pseudonym Landolf Ladig für das NPD-Blatt Volk in Bewegeung & Der Reichsbote teifbraine Artikel geschrieben. Deshalb sollte er sogar mal aus der AfD ausgeschlossen werden, was aber genauso scheiterte wie die Enfernung aus dem Beamtenstatus.
Alles Wikipedia.
Da ist sehr viel schief gelaufen.
*Großeltern Heimatvertriebene aus Ostpreußen.*
War bei anderen Enkeln auch so.
*Großvater schwärmte von Hitlers Augen (er hatte ihn mal getroffen).*
Vermutlich um den richtigen Krieg herumgekommen. Da hatt er aber richtig Glück gehabt. Und sein Enkel auch.
*Vater hatte eine antisemitische Zeitschrift abonniert.*
Was es in diesem Land nicht alles so gab und gibt.
*Da ist sehr viel schief gelaufen.*
Wer will das schon war haben, schließlich wurde man vom Amerikaner befreit und vom Russen besetzt um später wieder die Welt moralisieren zu können. Ein moralisches Dilemma allgemein.
Ach, der Bernd!
So soll es sein. So kann es bleiben
Alles passt perfekt zusammen.
Angekommen. 🤣
Amen.
Alles passt eben nicht perfekt zusammen…aber das werden Sie auch dann nicht verstehen, wenn der ganze Bullshit vor ihren Füssen abkackt. Da hilft auch kein Amen mehr.
@ Mymind
«…aber das werden Sie auch dann nicht verstehen…»
Na, na, ist das nicht schon an der Grenze zur persoenlichen Beleidigung (unabhaengig davon, ob Sie recht haben oder nicht)? 😉
Das von mir Geschriebene war eine persoenliche Langzeitbeobachtung von einer nicht irrelevanten Minderheit von linksverqueren Leuten (ohne jemanden direkt anzusprechen zu wollen), die in Verzueckung geraten, wenn sie sich mit dem Herrn Faschisten in der gleichen Verachtung fuer westl. Demokratien treffen.
@nera
>>>die in Verzueckung geraten, wenn sie sich mit dem Herrn Faschisten in der gleichen Verachtung fuer westl. Demokratien treffen.<<<
Ich glaube, dass Sie hier etwas GRUNDSÄTZLICH missverstehen.
Hier gerät NIEMAND in VERZÜCKUNG.
Das ist eigentlich von IHRER Seite eine schon ziemlich heftige Unterstellung.
Wenn man von bestimmten Dingen überzeugt ist, und jetzt nicht aus Verzückung heraus oder jugendlicher Naivität, sondern weil man sich selbst intensiv damit auseinandergesetzt hat, und diese Dinge nun von der völlig anderen politischen Seite auch hört, gerät man nicht in VERZÜCKUNG, sondern versteht eigentlich das Koordinatensystem nicht mehr.
Wenn ein Höcke nun Dinge ausspricht, die eigentlich von der ANDEREN Seite gesagt werden müssten, aber eben NICHT gesagt werden, denken Sie wirklich, dass ich oder auch Mymind oder andere hier in Verzückung geraten.
Ich rede jetzt noch nicht einmal von TATEN, sondern nur von WORTEN.
» in der gleichen Verachtung fuer westl. Demokratien»
Wie kommen Sie jetzt darauf?
Und verachten nicht etwa auch Sie den demokratisch gewählten Präsidenten der Führungsmacht des westlichen Lagers?
Man kann aus Kritik am Führungspersonal nicht schliessen, dass jemand das System verachtet, in dem diese Leute an die Führung gelangt sind.
«Wie kommen Sie jetzt darauf?»
Wenn man kein gutes Wort fuer dieses westl. System uebrig hat, obwohl man selber darin nicht schlecht leben kann, dann ist das der Fall. Die vom System im Stich gelassenen duerfen das – keine Frage. Aber gerade die, die alles Sch**ss* finden, von denen nagt wohl keiner wirklich am Hungertuch. (Sie muessen sich davon nicht angesprochen fuehlen und die anderen hier auch nicht. Aber ich kenne einige davon.)
«Man kann aus Kritik am Führungspersonal nicht schliessen, dass jemand das System verachtet, in dem diese Leute an die Führung gelangt sind.»
Doch! Wenn man nur das Fuehrungspersonal der westl. Demokratien als Idioten bezeichnet und fuer die uebelsten Autokraten Verstaendnis zeigt, dann ist das schon so.
«Und verachten nicht etwa auch Sie den demokratisch gewählten Präsidenten der Führungsmacht des westlichen Lagers?»
Der war gut! Nur weil jemand demokratisch gewaehlt wurde, ist dieser Jemand noch lange kein Demokrat. Das ist nicht T., nicht P. …und N. (d.i. Bibi) auch nicht.
«Das ist nicht T. …und N. »
Dann gibt es ein Problem, das eine gewisse Systemkritik rechtfertigt.
Das sowieso. Aber ’ne neue Querfront aufmachen ist noch sch**ss*r als ’ne Brandmauer.
Meiner Meinung nach.
Wenn Sie den Wikipedia-Artikel genau lesen, werden Sie bemerken, dass die AfD bereits die ganze Querfront ist.
Na Gott-sei-Dank!
Nicht, dass das wieder jemand in den falschen Rachen bekommt 😉
Aehm ja, ich habe jetzt tatsaechlich den ganzen wiki-Artikel ganz genau gelesen und noch ein bisschen mehr vom selben. Und nachgedacht 🤣
Da haben Sie unbedingt Recht!
Allerdings, der schoene, tuechtige und eifrige Ken (sein buergerlicher Name ist mir zu komplex) ist jetzt auch Mitglied der AfD? Ich meine, naheliegend waere es ja, aber Chatty sagt: nein.
Nur, wenn der Maerz (mit «e») und BSW haben fertig…was tut man da?
«Nur, wenn der Maerz (mit «e») und BSW haben fertig…was tut man da?»
Das ist das Problem.
Beim erstenmal Trump habe ich noch gedacht, das System sei stabil genug, um so etwas auszuhalten und währenddessen würde die andere Seite zur Besinnung kommen und es wieder mal mit einem politischen Programm versuchen.
Beim zweitenmal Trump zeigt sich, dass beides falsch ist.
Aja, zum Glueck haben Sie nie gedacht, dass T oder die AfD zu Besinnung kommen 😉
T ist an der Macht und die AfD könnte an die Macht kommen, weil auf der anderen Seite nichts Ueberzeugendes ist. Man kann objektiv nicht behaupten, dass Deutschland derzeit eine kompetente Regierung hat oder die Demokraten in den USA einen landesweit bekannten Politiker hätten, der vernünftig argumentiert.
Charles Schumer ist jedenfalls nicht von dieser Art. Der ist auch nur ein Holzhammer-Propagandist. Das verfängt nicht.
T. ist NOCH an der Macht. Aber nicht bis zur naechsten Wahl 2028. (Die woken-T-Shirt’s werden knapper 😆)
Also in diesem Sinne stellt sich das Problem Trump gar nicht.
Freilich waere da nach DJ Vance. Allerdings wenn der «Gute» nicht den Absprung noch rechtzeitig schafft, wuerde sogar Kamala Harris gegen den gewinnen.
Und was die AfD und Rechtsaussen in Europa betrifft, ist der Montag, der 13. hoffentlich so was wie ’ne Goetterdaemmerung.
Es sei denne, VO hat noch eine Bomben-Idee, ruft den Notstand aus und verschiebt die Wahlen auf unbestimmte Zeit.
«Die woken-T-Shirt’s werden knapper»
Klar. Die werden nicht mehr produziert, weil – kaum noich Absatz.
Wenn man sich diese Rede von Rutte anhört, dann wird klar, warum der Mann absolut im klassischen Denken des Kalten Krieges verhaftet ist.
Da findet man Formulierungen, die T. in jeder Form rechtfertigen und gegen die Fakten u.a. behauptet: «Die NATO-Mitgliedsstaaten erfüllen nach Darstellung von Generalsekretär Mark Rutte alle Forderungen der USA zur Unterstützung im Krieg gegen den Iran.»
Und sein Verständnis des NATO-Bündnisses darauf beruht, den Forderungen der USA immer nachzukommen, denn für ihn muss die USA weiterhin Priorität/Dominanz haben.
Bei diesen offensichtlichen, wiederholten ‚Fehlleistungen‘ sollte es Konsequenzen nach sich ziehen. Er selbst wird das aber nicht so registrieren, denn das ist einfach nicht sein Ding!
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-iran-donnerstag-106.html#Rutte-Verbuendete-erfuellen-Trumps-Forderungen
Rutte hat einen schwierigen Job. Er muss versuchen, die NATO zusammenzuhalten. Das ist derzeit unmöglich damit zu vereinbaren, irgendetwas Vernünftiges zu sagen.
Zitat:
Wie es in Donald Trumps – Folge seiner Selbstbeweihräucherung – vernebeltem Hirn zugeht, ist inzwischen bekannt: extrem banal.
«Seine Wahrheitsministerin Karoline Leavitt, offiziell US-Regierungssprecherin, verriet wenige Tage nach dem Angriff auf Iran, 𝗱𝗮𝘀𝘀 𝗶𝗵𝗿 𝗖𝗵𝗲𝗳 𝗮𝘂𝘀 𝗱𝗲𝗺 𝗕𝗮𝘂𝗰𝗵 𝗵𝗲𝗿𝗮𝘂𝘀 – 𝗻𝗮𝗰𝗵 «𝗮𝘂𝗳 𝗙𝗮𝗸𝘁𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗿𝘂𝗵𝗲𝗻𝗱𝗲𝗺 𝗚𝗲𝗳𝘂̈𝗵𝗹» – 𝗲𝗻𝘁𝘀𝗰𝗵𝗲𝗶𝗱𝗲𝘁, 𝗼𝗯 𝗲𝗿 𝘀𝗲𝗶𝗻 𝗟𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗞𝗿𝗶𝗲𝗴 𝘇𝗶𝗲𝗵𝗲𝗻 𝗹𝗮̈𝘀𝘀𝘁 (oder nicht).»
Aus: 𝗗𝗮𝘀 𝗽𝗮𝘀𝘀𝗶𝗲𝗿𝘁, 𝘄𝗲𝗻𝗻 𝗲𝗶𝗻 𝗣𝗼𝗹𝗶𝘁-𝗗𝗶𝗹𝗲𝘁𝘁𝗮𝗻𝘁 𝗞𝗿𝗶𝗲𝗴 𝗳𝘂̈𝗵𝗿𝘁 – Kommentar Thomas Schmoll – ntv 12.04.
https://www.n-tv.de/politik/politik_kommentare/Das-passiert-wenn-ein-Polit-Dilettant-Krieg-fuehrt-id30705229.html
Zweiter Satz:
«Sein [Trumps – Nera] Mach-was-dir-gefällt-Wesen ist vom Schlage Putins.»
weiter unten:
«Vereint sind Trump und Putin auch in der Akzeptanz des Kriegs zur Durchsetzung politischer Interessen. Der US-Präsident bewundert den russischen Diktator, weil dem kein Parlament, kein Gericht und kein Druck der Straße Grenzen setzt. Bestimmt würde der US-Amerikaner gerne genauso, wie der Herrscher im Kreml agieren, muss sich aber permanent von Richtern und einer echten Opposition korrigieren und einhegen lassen, die anders als die in Russland keine Angst haben muss, im Gulag zu landen.»
Und:
«Trump hat sich in eine Sackgasse begeben, in der er mit Islamisten der übelsten Art über die Öffnung der «verfickten Meerenge» von Hormus verhandeln muss. Dass die Iraner nun wissen, wie wirkmächtig die Blockade der Seestraße ist, haben sie dem US-Präsidenten zu verdanken. Wie aus der Comedy stammt die Idee, zusammen mit den «verrückten Bastarden» Maut in der Meerenge zu kassieren – der Typ ist wirklich von allen guten Geistern verlassen.»
Dieses freie NTV-Feuerpferd spricht mir aus dem ❤️.
Wo ist hier der «Gefaellt-mir»-Button? 😆
«Dieses freie NTV-Feuerpferd spricht mir aus dem ❤️».
So ähnlich würde ich das bei mit auch ’sehen‘. Wobei wohl die bisherige Zurückhaltung gegenüber T. in der Presse nicht mehr durchzuhalten ist, um sich nicht selbst lächerlich zu machen.
Allerdings würde ich P. weitaus mehr Verstand zuordnen, was planvolles Handeln betrifft.
Welche «bisherige Zurückhaltung»? Trump kam seit seinem 1. Wahlkampf vor 9 Jahren nicht gut weg bei der hiesigen Presse.
Der NTV-Artikel ist sehr simpel gestrickt, Es ist ja nicht so gewesen, dass Trump eines Morgens früh aufwachte, ein gutes Bauchgefühl hatte & seinem Kriegsminister anordnete, den Krieg gegen den Iran zu beginnen. Es ist nun hinreichend bekannt geworden, wer die Kriegstreiber hinter|neben Trump sind, doch diese zu kritisieren, das traut sich die hiesige Presse dann doch nicht. Damit ist Trump nicht reingewaschen, nur die Hintergründe sind eben komplexer als sie von NTV & anderen analysiert werden.
Trumps neuer Spitzname ist übrigens TACO _ Trump always chickens out…
«Es ist nun hinreichend bekannt geworden, wer die Kriegstreiber hinter|neben Trump sind, doch diese zu kritisieren, das traut sich die hiesige Presse dann doch nicht.»
Darf ich raten? B.? Oder gleich ganz Isr.?
Falls ich richtig liege, dann war es aber auch genug im linkslastigen MSM zu lesen und in den linkslastigen Talkshows zu sehen.
«Trump kam seit seinem 1. Wahlkampf vor 9 Jahren nicht gut weg bei der hiesigen Presse.»
Ja sicher. Das hat sich aber im Laufe dieser Wahlperiode verschärft, indem man Begriffe und Beschreibungen für seine Politik und Person nimmt, die dem entspricht, was diese Person charakterisiert.
Und letztlich ist T. nur als primitiv zu bezeichnen, was allerdings nichts Gutes über den Zustand der USA aussagt, die dieser Person zum 2ten Mal den Zugang zur Macht gewährte.
***…was allerdings nichts Gutes über den Zustand der USA aussagt, die dieser Person zum 2ten Mal den Zugang zur Macht gewährte.***
Es sagt eher was aus über das Niveau der Gegenseite in den USA, die bestand aus was?
@ pleifel
Bzgl. Putin: Ob der mehr Verstand hat, wuerde ich vermuten. Weiss es aber nicht.
Planvolleres Handeln: Unbedingt! Der weiss genau, wie er fuer seine Grossmachtinteressen im sogenannten globalen Sueden und hier in Europa bei einem Teil der Menschen mind. Verstaendnis bis echte Sympathie einfaengt. Und wie er die Menschen «spaltet».
«Allerdings würde ich P. weitaus mehr Verstand zuordnen, was planvolles Handeln betrifft.»
Na ja, man kann schwerlich behaupten, dass der Ukraine-Krieg für P nach Plan verlaufen ist. Zwischendurch ist sogar mal eine Gruppe bewaffneter Putschisten auf dem Weg gen Moskau gewesen.
«Dass die Iraner nun wissen, wie wirkmächtig die Blockade der Seestraße ist, haben sie dem US-Präsidenten zu verdanken.»
Nee. Das wussten die vorher. Deshalb haben sie dort so gut befestigte Stellungen.
Die Meinung des Journalisten sagt mehr über ihn und seine Welt aus als die Welt wie sie in Wirklichkeit ist.
Die NZZ war schneller als die F.A.Z. und sagt nach einem Drittel ausgezählter Stimmen einen deutlichen Wahlsieg für Magyar voraus.
Ob es allerdings für die Zweidrittelmehrheit im Parlament reicht, die für einen vollständigen Richtungswechsel nötig wäre, ist noch ungewiss.
Yo! Der Victor, der hat fertig!
Man kann es nicht genug wiederholen 🤣
Der Viktor hat noch 30 Tage, wenn er will.
Der Staatspräsident Tamás Sulyok, der die konstituierende Sitzung des Parlaments einberufen muss, steht in Orbans Lager.
Die zwei 3-Wettertaftblondies wird es freuen, ein weitere Baustein des östlichen Schutzwalls kehrt zurück.
Löst nur keine Probleme, weil klein Peter, der aus dem Hause Victors stammt braucht trotzdem von irgendwoher Nahrung.
«braucht trotzdem von irgendwoher Nahrung»
Ja. Die Begeisterung für ihn wird stark abnehmen, wenn die Konsequenzen klar werden.
Das kann gut passieren. Dennoch eine krachende Niederlage für Orban.
Na, ich weiss ja nicht. Ich wurde das fuer den polit. Gegner als Erdrutschsieg bezeichnen. 🙂
Okay, die Freudentraenen haben mir den Blick getruebt… So wie Sie kann man das natuerlich auch bezeichnen.
Kann sein. Wie beim Genosse der Bosse nach 16 Jahren Kohlgemuese.
Aber ALLES ist besser als einen Maulwurf in den eigenen Reihen.
Und @u_S-Boy:
Was sagen Fans gleich zu den Fans der Gegnermannschaft:
«Sch**ss Verlierer!»
Frohe Ostern! 😆
Nahrung wird überbewertet, Fasten ist gesünder.
Yo, das taete dem Victor auch mal gut.
Also der Iran hat die Mautstelle *Straße von Hormus* und die USA wollen vor der *Straße von Hormus* ne Wassermautstelle aufbauen.
Da könnten sie ja gemeinsam nacheinander abkassieren, einmal rein in den Golf und einmal raus ins Indische. DEAL
Nee, jetzt will T die Straße von Hormuz blockieren & erhält Applaus von Nobsi.
Diese Idee hatten Sie zu spät. T hatte schon mal öffentlich geäussert, man könne ja auch gemeinsam mit dem Iran abkassieren.
Es ist eben heutzutage schwierig geworden, noch Satire zu machen.
Der Kanzler soll wieder mal schwer irritiert sein, diesmal von seiner eigenen Wirtschaftsministerin Frau von und zu Guttenberg vom Schloss Reiche. So soll ihr aktuelles Haus massiv von grünen U-Booten befallen sein, weswegen sie sich lieber auf die Expertiese ihrer alten Arbeitgeber zur Erzeugung und Verteilung der Energie auf welche Art auch immer verlässt.
Manch einer von den sozialen Christen meint schon sie müsse weg, weg, weg damit das klingende Beil nicht verstummt.
Herr Sachen-Anhaltinus hat nen neuen Türvorsteher, da noch nicht vom Volk bestätigt. Damit er bis zur Volkswahl im September bekannt wird darf er im Moment öfters im Öffentlichen sprechen. Der September wirft seine Schattten voraus.
Eine SPD-Expertin fordert Energiewende-Gutschein für Geringverdiener. Wir sind also nah dran an der Vollversorgung – für jeden eine Subvention wie auch immer.
«Wir sind also nah dran an der Vollversorgung – für jeden eine Subvention wie auch immer.»
Ja. Gelernte DDR-Bürger werden sich erinnern, wie das ausgeht.
𝗗𝗲𝗿 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗮𝗿𝘇𝗲 𝗠𝗶𝘁𝘁𝘄𝗼𝗰𝗵
Libanon: Die israelischen Angriffe vom 8. April zielten auf bereits vertriebene Menschen, deren Schutzräume zerstört wurden.
Malika Salha – jw 13.04.
Für diese Verbrechen fehlen einfach die Worte!
Und was liest man dazu u.a.:
«Über zwanzig Beobachterstaaten sowie die EU und das Vereinigte Königreich forderten unmittelbar nach der Operation die Einbeziehung des Libanon in die Waffenstillstandsbemühungen, 𝘂𝗺 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲 𝘃𝗼̈𝗹𝗸𝗲𝗿𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗯𝗲𝗱𝗲𝗻𝗸𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗘𝘀𝗸𝗮𝗹𝗮𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗻 𝘇𝘂 𝘃𝗲𝗿𝗵𝗶𝗻𝗱𝗲𝗿𝗻.»
Also ‚völkerrechtlich bedenkliche Eskalation‘ nennt man diese offensichtlichen Verbrechen. Folgen für Israel wird das allerdings wieder nicht haben.
Aber eines sollte allen klar sein: hier legt Israel den Grundstein für eine dauerhafte Feindschaft und befördert genau den Moment, der als Antisemitismus verpönt sein sollte.
Aber auch das lässt sich ja für schlichte Gemüter instrumentalisieren, die bereits jetzt im Zuge der Kriege im binären Modus stecken geblieben sind.
@pleifel
Leider existiert der «binäre Modus» nicht erst seit dem 7. Oktober.
Der begann eigentlich schon kurz nach 45.
1990 hatte ich gehofft, dass er enden könnte.
Da habe ich mich allerdings getäuscht.
Er ist schlimmer geworden als jemals zuvor.
«1990 hatte ich gehofft, dass er enden könnte.»
Tatsächlich?, bei all den Siegesfeiern in allen westlichen Hauptstädten?
Mir schwante sofort noch Übleres.
Ich habe als Studentenvertreter an der TU Dresden die Sächsische Hochschulreform nach der Wende miterlebt. Danach war das Tischtuch zwischen mir und der BRD zerschnitten.
Berlin heute: Der irritierte Vorsteher…
*Wir werden uns im Übrigen eng abstimmen, um ukrainischen Staatsbürgern, die bei uns Zuflucht gefunden haben, die Rückkehr in ihre Heimat zu erleichtern. Wir haben erneut deutlich gemacht, dass wir die Bemühungen der Ukraine, die Ausreisen ukrainischer Männer im wehrfähigen Alter zu reduzieren, unterstützen. Das ist unverzichtbar. um die Verteidigungsfähigkeit, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Wiederaufbau der Ukraine zu sichern. Wir brauchen hier schnelle, spürbare Fortschritte, auch dies im Interesse beider Seiten.*
*Natürlich stand im Vordergrund unserer Gespräche auch die Frage, wie der russische Angriffskrieg beendet werden kann. Wir wiederholen unsere Forderung nach einem verhandelten Ende des russischen Angriffs auf die Ukraine. Wir wollen einen baldigen, dauerhaften Frieden. Die Ukraine ist dazu bereit, aber sie wird richtigerweise keinen Diktatfrieden akzeptieren, bei dem Moskau seine Maximalforderungen durchsetzt. Auch eine Schwächung der EU und der NATO werden wir nicht akzeptieren. Wir brauchen daher jetzt weiter kluge und druckvolle Diplomatie. Wir setzen uns dafür ein, die Gespräche über einen Friedensplan sowie starke Sicherheitsgarantien für die Ukraine fortzusetzen. Dazu gehört, dass Kyjiw weiter gegen den russischen Aggressor Bestand haben kann und dass wir ihnen beistehen.*
…heute mit dem ukrainischen Geschäftsman:
*Für den Frieden ist es wichtig, dass wir diesen Krieg so schnell wie möglich beenden, und diese Wahl zugunsten des Friedens muss durch diplomatische Anstrengungen so schnell wie möglich getroffen werden. Der Druck auf Russland muss zunehmen. Für die Ukraine ist das unbedingt wichtig.*
Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/deutsch-ukrainische-regierungskonsultationen-2420692
Hallihallo Sportsfreund!
Alles wieder gut? Ich meine, der Viktor ist zwar hochkant aus der EuroLeague geflogen. Aber vielleicht findet sich ja noch ein Plaetzel in Putins Team 😉
Wie sagten Sie: *Scheiss Verlierer*?
Im Gegensatz zur EU bezüglich Rumänien oder anderen Beispielen hat es Victor O. so genommen wie im Handball, nach dem Spiel abklatschen. Ja ich weiß, es blieb ihm ja nichts anderes übrig als zu gratulieren.
Das ist halt der Unterschied zu denen, die gerade mal mit 13-25% Wählern die BRD-GmbH führen wollen oder meinen sie seien sogar die Königin** von *EUropa*.
**Kommissionspräsidentin…ausgewählt und bestätigt.
@ u_S
Also mein lieber Sportsfreund, Sie muessen da schon richtig lesen:
Ich meinte nicht den unfaehigen Praesidenten, noch seine Mannschaft, die wiedermal eine unterirdische Leistung geboten und voellig zu Recht verloren hatte, sondern die Fans davon.
U.a. seine Staatsmedien:
https://www.deutschlandfunk.de/kultur-und-wissenschaft-medienredaktion-orbans-umbau-in-ungarns-medien-100.html
…und unseren alternativen Misthaufen (Muss ich jetzt nichts verlinken. Oder? 😆)
«…die BRD-GmbH führen wollen»
Sind Sie etwa auch noch ein verkappter Reichsbuerger? 😉
«der Viktor ist zwar hochkant aus der EuroLeague geflogen»
Gleichzeitig hört man, dass die UKraine ihre Obstruktionspolitik bezüglich der Druschba-Pipeline aufgibt und diese bald wieder in Betrieb nehmen wird, so dass Ungarn über diesen Weg wieder russisches Erdöl beziehen kann.
Ach so.
Wie: «Ach so.»?
Ich denke, es ist gut, wenn Ungarn wieder russisches Erdoel beziehen kann?
Ihnen kann man auch nichts recht machen. 🙁
«Ihnen kann man auch nichts recht machen.».
Was doch eher dafür spricht, dass Orbans Vermutung zutreffend war.
Sicher ist das gut.
Mein «Ach so» haben Sie interpretiert. Eine Schelmin, die Böses dabei denkt 😉
Ach so.
Dann nehme ich natuerlich alles zurueck. Bis auf Weiteres.
Wenn man wüsste, wie man hinreichenden Druck auf Russland ausüben kann, hätte man das schon lange getan.
Sagen wir mal so: Diplomatische Anstrengungen mit Druck setzt ja erst mal nen direkten Gesprächskanal voraus, gibt es den überhaupt noch? Der Zug schafft es doch gerade mal für schöne Bilder bis Kiew.
@izi
Der Druck besteht doch darin, der Ukraine die Fortsetzung des Krieges zu ermöglichen, oder etwa nicht?
Mit ihren Drohnenangriffen über die EU Länder, haben sie ja nun Russland schon erheblich getroffen.
Auch wenn das mit den EU Ländern natürlich reine Spekulation ist 😊, der Schaden ist ja trotzdem eingetreten.
Und die Rüstungsindustrie kann ja mit den 90 Mill. auch wieder voll produzieren.
Haben die eigentlich in der Ukraine auch so was ähnliches wie Dt. damals den Speer?
Ich sehe nicht, dass sich die militärische Lage der Ukraine verbessern würde oder dass es für Russland perspektivisch unmöglich würde, den Krieg weiterzuführen.
Die russischen Streitkräfte gewinnen netto weiter an Boden. Sie haben gerade erst wieder Offensivoprationen in der Region Sumy gestartet. Der Vormarsch ist sehr langsam, aber es ist ein Vormarsch.
DeepState hat auch schon reagiert und einen Clown entfernt…
Nanu? Ein Clown weniger?
Alle Achtung! Da sind die ukrain. Jungs ja richtig fix 😉
«Jungs»
Na, na. Gerade von Ihnen hätte ich jetzt mehr Gendersensibilität erwartet. Sind sie überhaupt würdig, ein wokes T-Shirt zu tragen? 🤣
@izi
Ich habe nun wieder gar nicht verstanden, wer der entfernte Clown sein soll🤔
u_S ist oft sehr kryptisch, für mich zumindest.
DeepStateMap (eine ukrainische regierungsnahe Organisation, die Karten des aktuellen Frontverlaufs veröffentlicht) hat auf ihren Karten Hauptstädte von Ländern, welche die Ukraine als feindlich ansieht, mit einem Clownssymbol versehen. Sie können das immer noch bei Bratislava sehen.
Bis zur Abwahl Orbans war auch Budapest so gekennzeichnet.
@izi
DeepStateMap hätte ich auch verstanden.
Danke.
Bei DeepState habe ich in eine ganz andere Richtung gedacht.
Und Clown entfernt natürlich an einen Menschen.🤔
Werter Oberst!
Ich glaube, da kann ich Sie beruhigen. Es ist nur symbolisch gemeint. D.h., dass er sich in die Belange der Ukraine nicht mehr einmischen kann und innerhalb der EU keine Rolle mehr spielt.
Freilich kann es sein, dass ihm wg. seiner vermutl. kriminellen Machenschaften der Prozess gemacht wird und er hinter Gittern landet. Aber die werden ihn schon nicht gleich umbringen!
Schliessl. ist Ungarn ja nicht Russland. 😂
Wenn man damit anfängt, nach einem Machtwechsel Strafprozesse wegen Regierungskriminalität zu führen, wird man sich in einer Abwärtsspirale wiederfinden.
@nera
>>>D.h., dass er sich in die Belange der Ukraine nicht mehr einmischen kann<<<
Das hätte Orban wo und wann gemacht?
Sie haben etwas seltsame Vorstellungen, was EINMISCHEN angeht.😅
«Sie haben etwas seltsame Vorstellungen, was EINMISCHEN angeht.»
Das mag fuer Sie so scheinen. Aber ich denke, damit bin ich in Deutschland und der EU in der Mehrheit 😆
@nera
>>>Das mag fuer Sie so scheinen. Aber ich denke, damit bin ich in Deutschland und der EU in der Mehrheit 😆<<<
Das mag ja auch sein.
Aber WARUM ist es für Sie persönlich wichtig, zur MEHRHEIT zu gehören?🤔
Seit 1989 und den darauf erlangten Erkenntnissen, bin ich was MEHRHEITEN betrifft und die Meinung der Mehrheit dazu, sehr skeptisch geworden.
Und seit Corono noch viel mehr🥵
Auf meine Frage sind sie wohl aus diesen Gründen NICHT eingegangen?
«Aber WARUM ist es für Sie persönlich wichtig, zur MEHRHEIT zu gehören?»
Sagen wir mal so: Ich habe damit kein Problem, wenn sich meine Meinung mit der, der Mehrheit deckt. Ganz im Gegenteil. Da ist es wie bei GJ (siehe Allenbach-Umfrage)
Da fuehlt man sich bestaetigt, hat den Drang es ueberall zu verbreiten.
Und freut sich wie ein Schneekoenig 🤣.
Apropos Mehrheit:
Das bezog sich auf «seltsame Vorstellungen».
«seltsam» – vom Ueblichen abweichend und nicht recht begreifbar 😉
Apropos Ihre Frage («Das hätte Orban wo und wann gemacht?»):
Das alles ist mir jetzt zu zeitaufwaendig. Aber heisser Tipp: Fragen Sie doch mal Ihre Chatty im «Wahrheitsmodus»
Die stellt Ihnen eine ganze Latte zusammen 😆
«wie ein Schneekoenig»
Na, na, diese Tippfehler schon wieder. Das heisst «wie ein(e) Schneekönig:in»
@nera
Die Beantwortung Ihrer Frage ist ja nun nicht so schwer.
Aber bitte, hier kommt die Einschätzung von perplexity:
Definition Einmischung (Internationales Recht)
„Einmischung in die Belange der Ukraine» bedeutet direkte Versuche eines Staates, die Innenpolitik, Regierungsbildung, Wahlen oder Souveränität aktiv zu beeinflussen (z. B. Agenten, Wahlmanipulation, Regierungssturz).
Orbáns Handlungen: Keine Einmischung
-EU-Blockaden (90-Mrd.-€-Kredit, Druschba): Legitimes Vetorecht als EU-Mitglied
-Öffentliche Kritik an Selenskyj: Politische Rhetorik, keine operative Einflussnahme
-Druschba-Streit: Verteidigung ungarischer Energieinteressen gegen ukrainische Pipeline-Politik
Fazit:
Orbán mischt sich NICHT in die Belange der Ukraine ein. Er nutzt legitime EU-Mechanismen und verfolgt nationale Interessen (Druschba-Öl).
goggel KI meint:
Eine Einmischung liegt erst dann vor, wenn ein Staat Methoden des Zwangs anwendet, um den Willen eines anderen Staates in Bereichen seiner souveränen Entscheidungsfreiheit (z. B. Wahl des politischen Systems) zu beugen.
Unter Anwendung dieser völkerrechtlichen Kriterien lautet die Antwort auf Ihre Frage:
Nein, Viktor Orbán hat sich nach diesem Standard nicht in die Belange der Ukraine eingemischt.
Es gibt keine Belege für die Anwendung von Zwangsmitteln wie militärischer Gewalt, Umsturzversuchen oder massiver politischer Nötigung zur Installation einer anderen Regierung.
Und jetzt am Ende mein chatty, im Wahrheitsmodus:
Orbán hat sich politisch stark zur Ukraine positioniert und Einfluss ausgeübt (v. a. über EU-Entscheidungen und Rhetorik).
Eine klare, direkte Einmischung im Sinne aktiver Einflussnahme auf die inneren Verhältnisse der Ukraine ist jedoch nicht belegt.
@ Izi
Gehoert immer noch zu meinem Versuch die allgemein gueltige These (sinngemaess): «Alte, weisse Maenner sind nicht woke» und speziell: «Bei Genderei hoert die «Freundschaft» auf.» zu widerlegen.
Damit der erste «Beweis» aber kein Zufallstreffer war, braucht es Signifikanz 😂
Oh, oh. Ehe Sie da eine gute Statistik zusammen bekommen, müssen Sie das noch eine Weile weiterführen.
Yo, das koenn’Se laut sagen.
Die anderenen Foristen(!) reagieren darauf gar nicht )-:
Allerdings weiss ich da auch nicht, ob die ueberhaupt alt, weiss und vorallem Maenner sind 😩
@ Robert Zapf
Belegt sind hingegen die Einmischung in die ukrainische Politik seitens USA|EU & das seit Jahren. Unter der Berücksichtigung der Tatsache, dass diese Einmischung neofaschistische & rassistische Tendenzen befördert hat, eine Konfrontation mit der RF provozierte, den europäischen Frieden gefährdete samt dusseiger Aussagen über Kriechtüchtigkeit sowie dessen Auswirkungen, die die Lebenshaltungskosten für alle Europäer in die Höhe schiessen liess, kann ich Ihre Skepsis ggü. der Mehrheitsmeinung sehr gut nachvollziehen. Vor allem wenn die mehrheitliche Meinungsbildung auf Propaganda beruht, für die Menschen ohne selbständige Reflektion & Eigengrips immer anfällig waren.
@ Oberst Zapf
Nun ja, guggle hupp hat mir was anderes erzaehlt, perplexy ist mir zu eingebildet.
Bleiben wir also bei Chatty:
Da habe ich nochmal nachgeharkt:
«Hallo Chatty, Du hast jemand anderem folgendes gesagt: «Orbán hat sich politisch stark zur Ukraine positioniert und Einfluss ausgeübt.»
«Kann man das als «Einmischung in die Belange der Ukraine.» verstehen?»
Chatty: «Kurz gesagt: Ja, je nach Kontext kann man „sich politisch stark positionieren und Einfluss ausüben“ als Einmischung in die Belange der Ukraine verstehen. Es kommt darauf an, ob es konkrete politische Handlungen gibt (Veto, Druck auf EU-Entscheidungen, direkte Einflussversuche) und in welchem Rahmen sie erfolgen.»
Und seien wir doch mal ehrlich. Ihre Chatty hat sich laengst ein eigenes Profil von Ihnen erstellt. Weiss also genau wie Sie ticken. Und, dass ihr praktisch in die Wiege gelegt wurde, ihrem menschlichen Gegenueber Bestaetigung* zu geben, laesst sich auch nicht mit besten «Trainung» mehr voellig austreiben.
* d.h. hier: «Raum fuer Interpretation»
@ Mymind
«…kann ich Ihre Skepsis ggü. der Mehrheitsmeinung sehr gut nachvollziehen. Vor allem wenn die mehrheitliche Meinungsbildung auf Propaganda beruht, für die Menschen ohne selbständige Reflektion & Eigengrips immer anfällig waren.»
Zweiter Satz: Woher nehmen Sie nur Ihre Gewissheiten..
Meiner Meinung nach ist das eine sehr einseitige Sichtweise.
@nera
Antwort hier:
https://blog-samstagern.ch/2026/03/22/multiple-krisen/#comment-32747
@ Izi
Das war doch nur ein Test, in welchem Zusammenhang «Wachsamkeit» und «alter, weisser Mann» stehen. 😆
Grünen-Wähler tun sich mit anderen Meinungen besonders schwer.
Warum wundert mich das Ergebnis dieser Allensbach-Umfrage nicht?
Die Partei der Selbstgerechten, biblisch ausgedrückt, der Pharisäer.
Mich wundert das auch nicht, kann es aber nicht plausibel na<chvollziehen. Irgendwann gab es den Zeitpunkt, an dem in vielen Fällen in meinem Freundes- & Bekanntenkreis Diskussionen nicht mehr in Form der gewohnten Streitkultur stattfinden konnten & in persönliche Unterstellungen sowie Distanzierungen übergingen. Darunter enge Freunde, mit denen tw. ich seit meiner frühen Schulzeit befreundet bin & mit denen die politische Meinung & Einschätzung nicht allzuweit entfernt lag. Die neoliberale Edukation hinterlässt einen Scherbenhaufen, der die Demokratie an sich untergräbt.
@ Mymind
Ich weiss nicht, ob Sie den verlinkten FAZ-Artikel lesen konnten, darum noch mal fuer alle, wie die Frage von Allensbach korrekt hiess:
„Wenn jemand eine andere Meinung als Sie vertritt, regt Sie das auf?“
Und wenn ich manchen Kommentar an mich oder besonders an @Petrowitsch oder frueher im «Freitag» gelesen hatte, wirkten die fuer mich nicht gerade als waeren Sie tiefenentspannt 😉
Achso…die Frage hatte ich der Berlinskaja Prawda entnommen. Gehe mal stark davon aus, dass die wortwoertlich so gestellt wurde.
https://www.berliner-zeitung.de/news/allensbach-umfrage-gruenen-und-afd-anhaenger-tun-sich-mit-anderen-meinungen-schwer-li.10031007
Interessant finde ich ausser der Intoleranzspize (Grüne, AfD, Linke) auch, dass analoge Freundeskreise noch homogener sidn als digitale. Soweit zur angeblich durch das Internet erzeugten Echoblase.
«Interessant finde ich…»
Wirkt nur so.
Ich finde das eigentlich logisch. Im realen Freundeskreis da kennt man sich. Da will man auch nicht unbedingt anecken, vermeidet lieber heikle Themen.
Und der digitale Freundeskreis ist ja im Prinzip gar keiner. Alles was zusammenkittet, sind bestimmte Feindbilder (Hier z. B: Der furchtbar poehse Westen und S. Und auf der anderen Seite seeehr viel Verstaendnis fuer Russland.)
Eindringlinge, die den ganzen Friede-Freude-Eierkuchen-Laden stoeren, lassen sich aber freilich nicht ganz vermeiden.
Und dann wird es ganz schoen ungemuetlich.
Zum anderen aber auch, wenn man auf die Nebengleise faehrt. Hier: Klimawandel, Nachhaltigkeit, Artensterben, Trump, soziale Ungerechtigkeit, Sozialwissenschaften… SOZIAL-is(t)-muss 😆
Diskussionen, die nicht ungemütlich sind, sind keine. Natürlich kann man ein Wohlfühlseminar betreiben, indem sich alle gegenseitig versichern, dass sie die Welt richtig sehen. Wellness für die Psyche sozusagen.
Aber das ist für die Selbstverständigung der Gesellschaft als ganze funktionslos.
Da haben Sie mit dem gesamten Kommentar unbedingt recht!
Nichtsdestotrotz ist auch die durch’s Internet erzeugte Echoblase nicht nur Einbildung.
Man hat da weit mehr Moeglichkeiten sich Leute mit gemeinsamen Nenner zu suchen, wenn’s um das grosse Ganze geht. (als reale Freunde im begrenzten Wirkungskreis der realen Welt)
Da koennen dann auch die Zaehler durchaus verschieden sein. Das passt dann trotzdem zum Zusammenzaehlen 😉
«Scherbenhaufen, der die Demokratie an sich untergräbt»
Diese Meinung teile ich, aber wieso kommt das von einer «neoliberalen» Erziehung? Die Lehrerschaft ist im Durchschnitt alles andere als neoliberal.
Nun ja, ich teile nicht mal die Meinung. Oh, Pardon 😱
Vermutlich passt das aber besser ins Weltbild. Denn neoliberal ist nur der «Westen».
«ich teile nicht mal die Meinung»
Welche denn nun genau. Ich war hier wohl etwas zu lakonisch.
Ich teile die Meinung, dass eine gewisse Toleranz gegenüber anderen Meinungen eine Grundbedingung dafür ist, dass Demokratie funktional bleibt. Wenn, wie derzeit in den USA, zwei Lager die jeweils andere Seite als das absolut Böse ansehen, ist die Demokratie nur noch ein Scherbenhaufen.
«Welche denn nun genau.»
War das eine Frage? Sorry, kleiner Scherz am Rande.
Und noch mal Sorry! Das war natuerlich miszverstaendlich:
Das z.B.:
«Vor allem wenn die mehrheitliche Meinungsbildung auf Propaganda beruht, für die Menschen ohne selbständige Reflektion & Eigengrips immer anfällig waren.»
Oder das:
«Alles passt eben nicht perfekt zusammen…ABER DAS WERDEN SIE AUCH DANN NICHT VERSTEHEN, wenn der ganze Bullshit vor ihren Füssen abkackt.» (Grossbuchstaben ff. von mir – zieht sich wie eine rote Linie durch fast alle Kommentare mit grundsaetzl. Meinungsverschiedenheiten)
Nun ja, da scheint es mir ein kleines Defizit bei der Selbstreflexion zu geben. Aber ich will da freilich gar nichts unterstellen. Irren ist schliesslich menschlich 😆
«Wenn, wie derzeit in den USA, zwei Lager die jeweils andere Seite als das absolut Böse ansehen, ist die Demokratie nur noch ein Scherbenhaufen.»
Yo. Hat aber mit Neoliberalismus genauso viel zu tun, wie der Osterhase mit Ostern.
Meiner Meinung nach 😉
«Irren ist schliesslich menschlich»
Dazu habe ich eine Homestory aus meiner Schulzeit. Ich hatte mir rudimentär ein wenig Latein angelesen und unter eine Klassenarbeit in Geschichte gelsen geschrieben: Erare humanum est.
Das bedeutet: Irren ist menschlich, aber die Rechtschreibung verlangt «errare».
Mein Geschichtslehrer Albrecht («Alle grossen Leute heissen Albrecht») konnte wirklich Latein, war amüsiert, strich mir den Fehler an und schrieb darunter «Constat!» («Das steht fest!»)
Yo. You make my day!
Ich liebe Ihre Homestories. Und die kannte ich wirklich noch nicht. (Im Gegenteil von der, wo Sie sich unterm Tisch versteckt hatten. Ist ’ne Weile her, darum kann ich das jetzt auch mal sagen.)
Und dann sehe ich auch ohne Worte, dass Sie mich schon verstanden haben 😉
Das ist eben die hohe Kunst auf dem oeffentlichen Rummelplatz: Der Adressat soll das verstehen. Und die Mitleser sollen moeglichst aussen vor bleiben 😆
@nera
https://blog-samstagern.ch/2026/03/22/multiple-krisen/#comment-32719
@nera
Ich weiss nicht, welche Frag Sie Ihrer KI gestellt haben.
Ich habe folgendes gefragt:
„Hat sich Orbán in ukrainische Belange eingemischt?“
und darauf diese Antwort bekommen.
Wenn Sie ähnlich gefragt haben, liegt der Unterschied nicht in der Frage, sondern im Umgang mit der Antwort.
Ich nehme die erste Antwort so, wie sie ist:
-politische Positionierung und Einfluss ja,
-Einmischung nicht belegt.
Damit ist die Sache für mich geklärt, weil ich den Begriff nicht nachträglich verändere.
Sie gehen anders vor:
Sie stellen danach die Frage: „Kann man das als Einmischung verstehen?“
Das ist keine neutrale Prüfung mehr, sondern eine Verschiebung der Ebene – von „ist es das?“ zu „kann man es so nennen?“.
Die Antwort darauf lautet dann folgerichtig: „je nach Kontext“.
Das ist aber kein neues Ergebnis, sondern nur ein Hinweis auf Interpretationsspielraum.
Und genau hier liegt der Punkt:
Sie machen aus „kann man so sehen“ ein „ist so“.
Damit entsteht die Bestätigung erst durch die Fragestellung selbst.
Kurz gesagt:
Ich prüfe, ob der Begriff passt.
Sie dehnen den Begriff, bis er passt.
Und zum Vorwurf, mein „Chatty“ sei auf mich geprägt: Wenn überhaupt, zeigt Ihr Vorgehen genau das Gegenteil – nicht die Antwort passt sich mir an, sondern Sie passen die Frage so lange an, bis die Antwort zu Ihrer These passt.
Übrigens, und das sollte man auch nicht vergessen, habe ich die Frage auch in Bezug zur EU gestellt:
Die Antwort ist für mich nun NICHT überraschend:
Die EU wirkt wesentlich tiefer in die ukrainischen Strukturen hinein als Ungarn – auch wenn das formal meist im Rahmen von Kooperation geschieht.
Ich habe einfach mal die Google-KI gefragt:
«Viktor Orbán wurde wiederholt vorgeworfen, sich in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einzumischen. Diese Vorwürfe beziehen sich vor allem auf den Schutz der ungarischen Minderheit in der Ukraine, die Blockade von Finanzhilfen und seine eigenmächtige Diplomatie. …»
Auf die Nachfrage, ob der Vorwurf bestätigt werden kann, meinte die KI, dass es kompliziert sei, weil Orban das nicht als Einmischung, sondern als Schutz ungarischer Interessen gesehen hat.
Soviel für die KI-Gläubigen, die sich natürlich ihre Antwort raussuchen können.
Bei der Blockade von Finanzhilfen und «eigenmächtiger» Diplomatie Orbans (Diplomatie ist immer eigenmächtig) handelt es sich offensichtlich nicht um innere Angelegenheiten der Ukraine.
«Bei der Blockade von Finanzhilfen…»
Achso und die Bedingung an die Ukraine, hopp hopp lasst alles stehen und liegen und repariert bis morgen die Erdölleitung, ist keine innere Angelegenheit der Ukraine?
Direkte Überstellung ukrainischer Kriegsgefangener mit ungarischen Wurzeln aus Russland nach Ungarn, natürlich, nur wenn man bereit ist ein entsprechendes Video aufzunehmen, ohne Einbeziehung der Ukraine ist was?
«die Bedingung an die Ukraine, hopp hopp lasst alles stehen und liegen und repariert bis morgen die Erdölleitung, ist keine innere Angelegenheit der Ukraine?»
Die EU leistet erhebliche Hilfe bei Wiederaufbau der Energieinfrastruktur der Ukraine. Sie draf erwarten, dass im Gegenzug die Wiederherstellung der Pipeline eine gewisse Priorität hat.
Und es wr ja beileibe nicht nur Orban. Die EU hat erstens Hilfe bei der Reparatur angeboten und zweitens ersucht, ein Team zur Besichtigung der Schäden in die Ukraine schicken zu dürfen. Beides hat die UKraine abgelehnt.
Im Uebrigen sind Finanzhilfen der EU an die Ukraine in keinem Fall eine innere Angelegenheit der Ukraine, völlig unabhängig von Bedingungen, die an solche Hilfen geknüpft werden (z.B. ein Vorgehen gegen Korruption).
Ging es nicht um Orban?
«Beides hat die UKraine abgelehnt.»
Das entspricht nicht den Tatsachen!
«Der ukrainische Präsident nahm das Angebot seinem Antwortbrief zufolge an.»
https://taz.de/Einlenken-bei-Druschba/!6163489/
Das entsprach bei den ursprünglichen Anfragen sehr wohl den Tatsachen. Und die Ukraine hat ja auch im März keine Inspektoren ins Land gelassen oder Reparaturfiormen aus der EU, sondern nur zugesagt, nach geraumer Zeit den Fluss wiederherzustellen.
Selenskyjs Bemerkung, man könne Kapazitäten für die Durchleitung nichtrussischen Erdöls zur Verfügung stellen, entlarvt die ukrainische Haltung als absichtliche Blockade. Die Ukraine hat keine Grenze, über die sie Erdöl zur Weiterleitung in die EU beziehen kann, ausser derjenigen zu Russland.
«die Ukraine hat ja auch im März keine Inspektoren ins Land gelassen»
Von Inspekteuren schwätzen doch nur Sie und Orban.
«Die Ukraine hat keine Grenze, über die sie Erdöl zur Weiterleitung in die EU beziehen kann, ausser derjenigen zu Russland.»
Ja was würde man nur ohne das großartige Russland machen?
Ich weiß nicht, was Selenskyj genau meinte, aber mir würde da spontan die Erdölleitung Odessa-Brody einfallen.
«Von Inspekteuren schwätzen doch nur Sie und Orban.»
Nee. Ursula von der Leyen hatte angefragt. Erst hatte die Ukraine das «wegen Sicherheitsbedenken» abgelehnt. Nachdem Orban klarstellte, dass er den Kredit blockieren würde, wurden die Inspekteure eine Woche später doch in die Ukraine gelassen.
Können Sie im Internet leicht finden.
«mir würde da spontan die Erdölleitung Odessa-Brody einfallen»
Häh? Die Ukraine importiert doch nicht mal für sich selbst Erdöl über den Hafen Odessa. Das dürfte auch kaum realistisch sein.
«wurden die Inspekteure eine Woche später doch in die Ukraine gelassen.»
Hä? Wo gibt es das Ergebnis der Inspektion?
«Die Ukraine importiert doch nicht mal für sich selbst Erdöl»
Was soll die Ukraine aktuell mit Erdöl anfangen? Hat Russland noch eine Raffinerie ganz gelassen?
Siehe hier
«Was soll die Ukraine aktuell mit Erdöl anfangen?»
Das berührt das Problem nicht, dass Erdölimporte auf das Territorium der Ukraine über Odessa unrealistisch sind. Im Uebrigen importiert die Ukraine derzeit sehr wohl Oel aus den Golfstaaten. Dieses wird an Raffinerien in EU-Staaten geliefert, welche Treibstoff für die Ukraine produzieren.
Cooler Beleg, mein zweites Link, was?
«Cooler Beleg, mein zweites Link, was?»
Scherzbold 😉
«Diese Seite gibt es nicht.»
«Diese Seite gibt es nicht.»
Versuchen Sie das bitte noch einmal. Bei mir geht es. Operieren Sie etwa aus Rrrrussland, wenn diese Seite von Ihrem Computer aus nicht aufrufbar ist?
«dass Erdölimporte auf das Territorium der Ukraine über Odessa unrealistisch sind. »
Warum?
«Warum?»
Aus dem gleichen Grund, aus dem die Ukraine keine Raffinerien mehr hat.
«Aus dem gleichen Grund, aus dem die Ukraine keine Raffinerien mehr hat.»
Na dann braucht man ja auch die Erdölleitung Druschba gar nicht erst zu reparieren.
«Bei mir geht es.»
Nanu! Bei mir jetzt komischerweise auch 😉
Aber ich dachte heute frueh echt, Sie wollen sich selber auf die Schippe nehmen. Quasi als Beweis, wie «duenn» Ihre Argumente sind, Viktors schaebiges Verhalten gegen die Ukraine und S. irgendwie zu rechtfertigen.
Apropos: «Operieren Sie etwa aus Rrrrussland…»
Das haette ich bzgl. Ungarn-Wahl & VO Sie und hier fragen koennen 😉
Denn dieses Verhalten und diese Argumente waren ja fast 1:1 hier zu beobachten:
«Die staatstreuen Medien hatten im Vorfeld ein knappes Rennen vorausgesagt. Jetzt aber schreiben sie, der Wahlsieg von Peter Magyar sei zu erwarten gewesen. Ungarn sei aber dennoch tief gespalten und werde jetzt in eine politische Krise stürzen…» usw.
https://www.srf.ch/news/international/orban-ist-abgewaehlt-putin-arbeitet-auch-ohne-orban-weiter-an-der-spaltung-der-eu
Das ist schon trollig 🤣
Aehm…war an den Herrn des Hauses.
Und Dreckfuhler: trollig = drollig 😉
«Na dann braucht man ja auch die Erdölleitung Druschba gar nicht erst zu reparieren.»
Gut, dass Sie keine verantwortliche Position in der Ukraine haben. Strategisches Denken scheint nicht so Ihr Ding zu sein.
Der Unterschied ist, dass über die Druschba-Pipeline russisches Erdöl an die Slowakei und Ungarn geliefert wird, während es über den Hafen Odessa nichtrussisches Erdöl wäre.
Selenksyj hat sich seinerzeit auch gehütet zu behaupten, Russland habe die Pipeline angegriffen. Er hat nur gesagt, der Schaden sei durch «russische Luftziele» angerichtet worden. Das weist auf die Interpretation hin, dass beim Abschuss russischer Drohnen oder Marschflugkörper Trümmerteile die Pipeline beschädigt haben. Man kann nicht einmal ausschliessen, dass die ukrainische Seite mit Methoden elektronischer Kampfführung russische Drohnen auf die Pipeline gelenkt hat, so wie vermutlich Russland hinterher ukrainische Drohnen in baltische Staaten.
Der Kraftwerksschaden in Estland kann auch eine russische Retourkutsche gewesen sein.
@nera
«Putin arbeitet weiter an der Spaltung der EU» (SRF)
Ja, sehen Sie, heute wird in Bulgarien gewählt. Das «Progressive Bündnis» des ehemaligen Präsidenten Rumen Radew liegt in dem Umfragen klar vorn, wenn auch weit von einer absoluten Mehrheit entfernt (30-32%). Es bekennt sich in seinem Programm zur EU und zur NATO, gilt aber gleichwohl in den weslichen MSM als «russlandfreundlich».
Das ist nicht völlig aus der Luft gegriffen. Radew erkennt die Krim als russisch an, hat EU-Sanktionen gegen Russland und Waffenlieferungen an die Ukraine kritisiert und fordert einen Dialog mit Moskau.
Und nu kommts (Deutschlandfunk):
«Denn mit russlandfreundlichen Aussagen lassen sich in Bulgarien nach wie vor große Teile der Bevölkerung erreichen.»
Scheint so, als müsse Putin die EU gar nicht spalten. Es gibt, wie ja auch in den östlichen Bundesländern, auch so schon eine ganze Menge von Leuten, welche die gegenwärtige EU-Politik gegenüber Russland nicht für zielführend halten, um es milde auszudrücken.
Ja, sehen Sie, das bestreiten nicht mal die deutschen linkslastigen Medien. Da muss ich nur in den Spiegel schauen.
Und nu kommts:
«Als Vorbild für seine Ukrainepolitik sieht Radew jetzt den Wahlsieger der Parlamentswahl in Ungarn, Péter Magyar. Falls er Regierungschef werden sollte, sagte Radew kürzlich, werde sich Bulgarien nicht finanziell an Militärhilfen für die Ukraine beteiligen, ABER ENTSCHEIDUNGEN DARUEBER NICHT BLOCKIEREN.» (Grossbuchstaben letzter Teilsatz von mir.)
Und klar, ich bestreite gar nicht, dass es in den europaeischen Staaten auch russlandfreundliche Leute gibt. Daran ist ja im Prinzip auch nichts auszusetzen. Nur, dass die sich von P.’s Propaganda so verarschen lassen, finde ich irgendwie bedauerlich.
@nera
«werde sich Bulgarien nicht finanziell an Militärhilfen für die Ukraine beteiligen, ABER ENTSCHEIDUNGEN DARUEBER NICHT BLOCKIEREN.»
Das ist angesichts der wirtschaftlichen Situation Bulgariens aus meiner Sicht eine vernünftige Haltung.
Sicher kann man die Ukraine jetzt nicht am ausgestreckten Arm verhungern lassen, aber Bulgarien ist für diesen Schlamassel nicht verantwortlich. Das sollen mal diejenigen auslöffeln, die im Januar/Februar 2022 nicht deeskaliert haben, obwohl sie es gekonnt hätten und im April 2022 die verhängnisvolle Entscheidung getroffen haben, «auf Sieg zu spielen».
@ Izi
«…so wie vermutlich Russland hinterher ukrainische Drohnen in baltische Staaten.
Der Kraftwerksschaden in Estland kann auch eine russische Retourkutsche gewesen sein.»
Sieh‘ an. Mich duenkte, dass vor kurzem die Erzaehlung noch anders ging 😆
Na, dann lassen Sie das mal nicht Putin hoeren. Der will ja bekanntlich, dass die baltischen Staaten direkt zur Kriegspartei werden.
Oder habe ich was verpasst? Ist der etwa auf Trumps supererfolgreiche «Strategie» umgeswitcht?
«Mich duenkte, dass vor kurzem die Erzaehlung noch anders ging»
Welche? Meine?
Da muss ich doch mal den Scholz machen. Ich kann mich nicht erinnern, Frau Warburg.
Ernsthaft: Ich hatte in meiner Einschätzung mehrere mögliche Szenarien in den Raum gestellt, unter denen auch eine Ablenkung der ukrainischen Drohnen durch die russische elektronische Kampfführung war. Diese Idee war nicht mal ursprünglich von mir.
Nichts anderes tue ich jetzt. Es gibt immer noch mehrere mögliche Szenarien. Es ist nicht genug Information öffentlich, um sich festzulegen. Man darf aber annehmen, dass die ukrainische, estnische und russische Führung (sowie die EU-Granden) wissen, was genau geschehen ist.
@ Izi
«Welche? Meine?»
Alles gut, Herr Scholz! Ich kann mich nicht mehr erinnern. Sie waren es, ziemlich sicher nicht so direkt. Hatten sogar einen dsbzgl. Meinungsbeitrag aus dem…aehm…aehm *lt*rn*t*v*n M*sth**f*n den Zugang in den Salon verwehrt. Und bevor hier einer den Drosten gibt, sage ich nur lieber mal vorsichtig, dass es zu jener Zeit Foristen mit «starker» Meinung gab.
@Petrowitsch
>>>Direkte Überstellung ukrainischer Kriegsgefangener mit ungarischen Wurzeln aus Russland nach Ungarn, natürlich, nur wenn man bereit ist ein entsprechendes Video aufzunehmen, ohne Einbeziehung der Ukraine ist was?<<<
Was Sie wieder alles so wissen.
Aber unabhängig davon, es sollen 11 in Worten ELF Mann gewesen sein.
Die Zahl der Männer, die seit 2022 in Dt. Unterschlupf gefunden haben, ist nach Ihrer Meinung wie hoch?
Wir sind uns aber einig, dass es mehr als 11 sind, oda?
«Die Zahl der Männer, die seit 2022 in Dt. Unterschlupf gefunden haben, ist nach Ihrer Meinung wie hoch?»
Ach wieder die Äpfel und Birnen.
@Petrowitsch
>>>Ach wieder die Äpfel und Birnen.<<<
Inwiefern?
Sind das für Sie nicht auch alles MENSCHEN?
Ich würde nur denken, dass die 200 000 hier in Deutschland womöglich eine grössere Auswirkung haben könnten als die 11 in Ungarn.
Sie meinen also, in Ungarn gibt es nur 11 männliche ukrainische Kriegsflüchtlinge?
Sie meinen, die 200000 in Deutschland wurden durch Deutschland, vorbei an der Ukraine, frei verhandelt?
Oder warum ziehen Sie so einen Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen?
«Sind das für Sie nicht auch alles MENSCHEN?»
Ohh woher kommt plötzlich die Sorge um die Menschen? Sie wollten doch gerade noch die Menschen der Ukraine auf keinen Fall in der EU sehen! Oder meinen Sie sind der Mensch der besseren Sorte und die Ukrainer sind eventuell auch Menschen, nur nicht so toll wie Sie?
Was sagen Sie eigentlich zu der BSW-Aktion:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_101218160/bsw-sachsen-anhalt-macht-mit-orban-motiv-gegen-ukraine-stimmung.html
Alles nur Fake?
@Petrowitsch
Ihre Unterstellungen können Sie sich sparen.
Diese sagen vielmehr über Sie selbst aus, als dass Sie mich damit persönlich treffen könnten.
Auch Ihre Wortwahl hinsichtlich Mensch in Verbindung mit SORTE ist demaskierend.
Ich habe weder irgendetwas über „bessere Menschen“ gesagt, noch über die Aufnahme von Ukrainern in der EU – das sind Ihre Konstruktionen.
Wenn Sie keine Argumente haben, ist es natürlich einfacher, dem Gegenüber irgendetwas zu unterstellen.
Zur Sache:
Warum soll der Vergleich „Äpfel und Birnen“ sein?
Ich habe einen klaren Bezug hergestellt:
11 Personen vs. eine Größenordnung im sechsstelligen Bereich.
Wenn Sie meinen, das sei unzulässig, dann erklären Sie bitte konkret:
Wo genau liegt der kategoriale Unterschied?
Ihre bisherigen Einwände gehen daran vorbei:
Deutschland hat keine Kriegsgefangenen „verhandelt“ – das behauptet auch niemand.
Ungarn hat nicht „nur 11 Ukrainer“ aufgenommen – ebenfalls nicht behauptet.
Das sind Ihre eigenen Verdrehungen.
Der eigentliche Punkt bleibt:
Welche reale Wirkung haben 11 überstellte Personen im Vergleich zu einer großen Zahl von Personen mit tatsächlicher gesellschaftlicher Relevanz?
Wenn darauf keine Antwort kommt, bleibt von Ihrem Beitrag nur eins übrig:
Ablenkung durch Unterstellung.
«… – ebenfalls nicht behauptet.»
Warum nennen Sie es dann in einem Atemzug?
Liegt das an ihrer «weiten» Interpretation von Begriffen?
Meine Antwort auf ihre Frage war jedenfalls ausführlicher als ihr Floskel «Sind das für Sie nicht auch alles MENSCHEN?» welche für sich ja schon eine Unterstellung war.
@Petrowitsch
Es tut mir wirklich aufrichtig leid.
Aber ich bin für Ihre offensichtlichen kognitiven Schwächen nun leider nicht verantwortlich.
Das ist in dem Fall wirklich Ihr urgeigenstes Problem.
«Direkte Überstellung ukrainischer Kriegsgefangener mit ungarischen Wurzeln aus Russland nach Ungarn»
Ist ein korrekter Vorgang, wenn diese Personen zuvor die ungarische Staatsangehörigkeit angenommen haben.
Ja wenn da das kleine Wörtchen wenn nicht wär.
https://www.dw.com/de/ungarns-seltsamer-kriegsgefangenen-deal-mit-russland-wir-sollten-sagen-wir-seien-ungarn/a-68677681
Punkt für Sie. Diese Geschichte von 2023 habe ich nicht mitbekommen, als 2024 beim Deutschlandfunk darüber berichtet wurde.
@izi
>>>Ist ein korrekter Vorgang, wenn diese Personen zuvor die ungarische Staatsangehörigkeit angenommen haben.<<<
Was ändert das jetzt aber irgendwie an der Tatsache, das die 11 Mann ja in keiner Weise ausschlaggebende für den weiteren Kampfverlauf sind.
Und wie man das propagandistisch verwenden könnte, erschliesst sich mir auch nicht.
Scheint ja auch nicht geklappt zu haben, wenn es überhaupt so geplant war.
Es erfüllt aber eben auch nicht den Vorwurf der EINMISCHUNG.
Die Überstellung der 11 Kriegsgefangenen erfüllt nach gängigen Kriterien nicht den Tatbestand einer Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Ukraine.
Es handelt sich um einen politisch umstrittenen, aber nicht souveränitätsverletzenden Einzelvorgang.
Das Verhalten westlicher Politiker während des Maidan stellt – zumindest nach weiter Definition – eine politische Einflussnahme auf innere ukrainische Prozesse dar und kann daher als Form von Einmischung eingeordnet werden.
«zumindest nach weiter Definition»
Yo, genau so 😆
@nera
Und wo genau kann ich jetzt den Grund für Ihren Heiterkeitsausbruch verorten?
Weil ich zwischen ENGER und WEITER Auslegung unterscheide?
«Einmischung».
*Fuck the EU*, wäre da noch zu erwähnen, wenn man sich bei der ‚Einmischung‘ schon gestört sieht.
Ansonsten noch viel Spaß hier beim weiteren Ergründen östlicher ‚Untiefen‘. 🙂
Im Übrigen, was unser Kapitalmarktvertreter im Amt alles so leichtfertig vereinbart/verspricht, ist völlig inakzeptabel:
a) Merz und Selenskyj haben die bilaterale Zusammenarbeit auf die Ebene einer strategischen Partnerschaft gehoben,
b) Merz sicherte Selenskyj die volle Unterstützung Deutschlands auf dem Weg der Ukraine in die Europäische Union zu,
c) Merz stellte in Aussicht, dass die Ukraine bei einem Bruch eines Waffenstillstands ähnlich geschützt werden könnte wie NATO-Territorium. (immerhin ist da noch ein konditional zu lesen, aber das hat Methode)
c) bedeutet nichts anderes, als die Umgehung einer NATO-Mitgliedschaft, denn ein Bruch des Waffenstillstands durch Russland würde wie ein Angriff auf NATO-Gebiet gewertet und entsprechend militärisch erwidert werden!
@ pleifel
*Fuck the EU*, wäre da noch zu erwähnen, wenn man sich bei der ‚Einmischung‘ schon gestört sieht.
Ach so, wer war’s: P., T., VO oder alle drei?
a) Ja, da hat man sich wohl BRICS zum Vorbild genommen. (z. B. RUS -IRN, CHN -IRN)
b) Ja, ist bekannt
c (a)) Rein menschlich, verstaendlich. Allerdings kaum machbar.
c (b)) Glaube ich nicht. Es waere zwar fuer die Ukraine schlimm, aber deswegen wird man keinen Weltkrieg von der westl. Seite aus riskieren. (Allerdings ich denke, das wissen die dort auch) Die Frage stellt sich aber eigentlich anders: Wird P. wg. der Ukraine einen Weltkrieg riskieren?
@ Petro
Yo. Mea Culpa! Ich hatte @Robert Zapf den heissen Tipp gegeben. Eben, weil er (und Kollege @pleifel?) so gern die KI fuer polit. Fragen nutzen.
Und klar, das war ein Bumerang. Weil da alles Auslegungssache und dehnbar bis zur Unkenntlichkeit ist (wie auch @ Robert Zapf richtig schreibt)… ausser die Naturgesetze (vielleicht). …und fundamentale Wahrheiten: Dass die russische SWO zum Beispiel in Wahrheit ein voelkerrechtswidriger Angriffskrieg ist, Butscha ein russ. Kriegsverbrechen, Sebrenica ein international anerkannter Voelkermord…usw. (Ausser man befragt den chin. «Eisvogel» und dergl. Da bin ich mir nicht sicher.)
Aber darueber muss man ja auch nicht diskutieren.
«ausser die Naturgesetze (vielleicht)»
Aber nur vielleicht. Man wird sich die KI schon erziehen. Mit Journalisten hat man das doch auch geschafft.
Hm. Denke, denke, denke…Kann schon sein, dass bald fuer alternative Fakten auch alternative KI’s zum Standard werden. Und nicht nur zur Ausnahme.
Ach ja, der Pittiplatsch.
So ziemlich jeder Chatbot kommt ab und zu mit alternativen Fakten daher. KI halluziniert gern mal.
Na komm‘ Se mir nicht mit den Pittiplatsch. Der hatte ganz andere Sorgen.
https://www.openpetition.de/petition/online/erhalt-der-pittiplatsch-fahne-bei-dynamo-dtesden
Denke, denke, denke.
Was es nicht alles gibt.
«Die EU wirkt wesentlich tiefer in die ukrainischen Strukturen hinein als Ungarn»
Logisch, die Ukraine will ja auch der EU beitreten und nicht Ungarn.
Die EU hat schon hinreichend der sogenannten östlichen ‚Partner‘ im Boot, da braucht es nicht zusätzlich noch einen zum Kentern!
Die Ukraine wird auf absehbare Zeit nicht in die EU aufgenommen werden.
Das hat aber nicht so hehre Gründe wie ein Bestehen auf Minderheitenschutz oder Korruptionsbekämpfung. Es geht schlicht und einfach um Besitzstandswahrung im unsäglichen EU-Agrarsubventionssystem.
Für Polen ist die Ukraine als Feind des eigenen Feindes ein Freund, aber die Freundschaft geht nun auch wieder nicht so weit, dass man dafür die Subventionen und Preisvorteile der eigenen Bauern opfern würde.
«…oder Korruptionsbekämpfung»
Nee, da war ja der korrupte VO sowas wie der Koenig.
«Die Ukraine wird auf absehbare Zeit nicht in die EU aufgenommen werden.»
Das fuerchte ich auch. Aber sei es wie es sei. Das beste «russische» Pferd im Stall wiehert dort jedenfalls nicht mehr;-)
Na aber @pleifel. Das ist doch voll die AfD-«Das-Boot-ist-voll!»-Denke.
Nicht alles was von rechts kommt muss falsch sein. Zudem, Vorfahrt beachten soll von Vorteil sein. 🙂
Also @pleifel, ich bin schockiert.
Sie als echter Linker muessen doch gar nicht nach rechts schauen. Da kommt nichts ausser Gestank! Da steht die Brandmauer 😉
Völlige Zustimmung. Die Brandmauer stinkt. 😉
Beifall von der rechten Seite? Ich glaube, Sie haben mich falsch verstanden 😉
Keinen Millimeter nach rechts!
«Brandmauer»
Wie gesagt, nach rechts schaut man nur, wenn es sinnvoll ist.
Zufällige Übereinstimmungen sind aber statistisch mehr als whrscheinlich, dafür sind die gesellschaftlichen Aufgaben/Probleme einfach zu vielfältig.
«Zufällige Übereinstimmungen sind aber statistisch mehr als wahrscheinlich»
Das ist das Problem. Deswegen ist die Brandmauer so schwachsinnig. Man kann doch nicht etwas Vernünftiges unterlassen, nur weil die Gefahr besteht, dass die AfD zustimmt.
@izi
>>>Man kann doch nicht etwas Vernünftiges unterlassen, nur weil die Gefahr besteht, dass die AfD zustimmt.<<<
Das aber ist leider in Deutschland heute Konsens.
Ich bin allerdings immer mehr der Meinung, das das die Nebenwirkungen diese Injektion sein müssen.
Fun Fakt: Ich habe das gerade mit chatty diskutiert.
Ist alles etwas seltsam, was er dort sagt.
Manchmal auch widersprüchlich.
Wollten Sie nicht auch noch mal auf das Thema zurückkommen?
@ Oberst Zapf
«Ich bin allerdings immer mehr der Meinung, das das die Nebenwirkungen diese Injektion sein müssen.»
Sie haben vergessen zu zwinkern. Sonst koennte jemand, der Sie gar nicht kennt, denken, Sie meinen das ernst.
Nun ja. Es gilt sowohl für Immigration als auch für die Aufnahme weiterer Länder in die EU, dass es wirtschaftliche Rahmenbedingungen gibt.
Bei der Immigration sollte bei Menschen, die wirklich Asyl benötigen, von wirtschaftlichen Erwägungen abgesehen werden. Bei anderen jedoch nicht. Es gibt keinen Grund, warum ein Staat Menschen die Einreise erlauben sollte, die von den bereits in diesem Staate Lebenden ausgehalten werden müssen. Da dieses Spannungsfeld einen Anreiz zur Vortäuschung von Asylgründen erzeugt, müssen Asylgründe zügig geprüft werden und wenn keine vorliegen, müssen diese Leute auch ausgewiesen werden.
Da sich das schwierig gestaltet, ist es auch völlig in Ordnung, Asylgründe vor der Einreise in einem sicheren, aber ökonomisch für die Migranten weniger attraktiven Land zu prüfen.
Was die EU angeht, so liegt keiner der Nettozahler östlich der Linie Finnland-Schweden-Dänemark-Deutschland-Oesterreich-Italien. Westlich dieser Linie sind nur Spanien und Portugal Nettoempfänger.
Die letzten Nettoempfänger wurden 1995 aufgenommen (Schweden, Finnland und Oesterreich). Danach wurden 12 Nettoempfänger aufgenommen, 10 davon 2004 und weitere zwei 2007. Alle Beitrittskandidaten wären Nettoempfänger, die Ukraine ein gigantischer. Das ist ökonomisch gesehen Wahnsinn.
@izi
>>>Alle Beitrittskandidaten wären Nettoempfänger, die Ukraine ein gigantischer. Das ist ökonomisch gesehen Wahnsinn.<<<
Nun wäre ein ökonomischer Wahnsinn nicht unbedingt das, was unsere EU Kommissare abhalten würden.
Es geht immerhin um Russland. Und das man das in die Knie zwingen muss.
Da bleibt dann das Hirn auch schnell mal auf der Strecke.
Aber für einen Beitritt der Ukrainie hat JEDES EU Land faktisch ein Vetorecht.
Und da geht dann Eigennutz vor.