Geopolitik Eine vollkommene Unabhängigkeit von anderen Staaten anzustreben, ist weder erstrebenswert noch vernünftig. Allerdings ist es sehr wichtig, dass Abhängigkeiten ausbalanciert sind und das auch bleiben. Politik, die das nicht im Auge behält, ist verfehlt.

Seit dem 24. Februar 2022 wurde viel darüber geredet, dass sich die EU im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen aus der Abhängigkeit von Russland befreien müsse. Seit der Corona-Krise ist gelegentlich die Rede davon, dass das in Bezug auf China geschehen müsse. Die Abhängigkeit der EU von den USA wird vergleichsweise selten thematisiert, obwohl auch dieses Thema seit dem Beginn von Trumps zweiter Präsidentschaft hin und wieder in den Medien auftaucht. Die meisten dieser Diskussionen gehen davon aus, dass jeder Art von Abhängigkeit schädlich sei. Das ist ein seltsam naives Weltbild.
Gleichwohl ist der Eindruck nicht falsch, dass sich Deutschland Anfang 2022 in einer ungesunden Abhängigkeit von Russland befunden hat und dass die EU insgesamt auch wegen ihrer Abhängigkeitsverhältnisse in einer schwachen Position ist. Das Problem ist jedoch komplexer als es allgemein dargestellt wird.
Die Schwäche der Europäischen Union
Der Hauptgrund für die geringe Bedeutung der EU in der internationalen Politik ist ihre Uneinigkeit. Sogar ihre größten Mitgliedsstaaten haben mehr Gewicht auf der Weltbühne als die EU selbst. Dieses Problem vermeidet China dadurch, dass es ein monolithischer Staat ist. Das föderal organisierte Russland vermeidet das Problem, weil die Mitglieder der Föderation nur einen sehr beschränkten und strikt lokal begrenzten politischen Spielraum haben. Die USA vermeiden es, indem die Außenpolitik allein bei der Administration in Washington D.C. liegt und dann noch weitgehend in der Hand des Präsidenten statt in derjenigen des Parlaments.
Die Mitgliedsstaaten der EU hingegen haben keinerlei außenpolitische Rechte an den Staatenbund delegiert. Dieser verfügt auch nicht über eigene Streitkräfte. Der Außenbeauftragte der EU ist daher nicht mehr als ein Grüß-August, den kein Außenminister eines anderen Landes wirklich ernst nimmt. Über heikle Fragen redet man mit Staatschefs, nicht mit der Präsidentin der Euopäischen Kommission. Das wird sich auf absehbare Zeit auch nicht ändern, ganz gleich wie sich die Abhängigkeiten der EU verändern.
Die EU kann international nur dann eine Stimme haben, wenn sie mit einer Stimme redet. Dazu müssten die Regierungen der verschiedenen Staaten einsehen, dass dies in ihrem eigenen Interesse wäre. Hier kommen die Abhängigkeiten doch wieder ins Spiel. Weil sich die Abhängigkeiten der verschiedenen EU-Länder von Nicht-EU-Staaten unterscheiden, unterscheiden sich auch ihre außenpolitischen Interessen. Deshalb kann immer wieder einmal kein Kompromiss gefunden werden, so dass die EU als Ganzes in bestimmten Fragen gar keine Stimme hat.
Kurze Einführung in Abhängigkeiten
Abhängigkeiten sind etwas Notwendiges. Der unabhängige, aber auch einsame Cowboy, den Clint Eastwood so gern gab, ist kein erstrebenswertes Ideal. Jede Beziehung, ob privat oder zwischen Staaten, erzeugt Abhängigkeiten. Nichts daran ist ungesund, nicht einmal dann, wenn ein Machtgefälle besteht. Die Schweiz fährt besser, wenn sie eine Beziehung zu Deutschland unterhält, auch wenn Deutschland in dieser Beziehung mächtiger ist. Indem die Schweiz eine solche Beziehung unterhält – und davon profitiert – begibt sie sich in eine gewisse Abhängigkeit von dem mächtigeren Partner. Umgekehrt entsteht aber auch eine gewisse Abhängigkeit Deutschlands von der Schweiz. Das hält die Beziehung gesund.
Ungesund ist eine völlig einseitige Abhängigkeit. In dieser wird das Machtgefälle total. Dann gilt: Macht korrumpiert und absolute Macht korrumpiert absolut. Daher ist eine völlig einseitige Abhängigkeit auch für den stärkeren Partner ungesund. Für den schwächeren Partner ist sie eine Katastrophe.
Eine gegenseitige Abhängigkeit wirkt jedoch stabilisierend. So manche dumme Entscheidung ist schon vermieden worden, weil sie aufgrund der Abhängigkeiten in einer Partnerschaft nicht getroffen werden konnte. Hinreichend starke Abhängigkeiten zwischen Staaten helfen, Kriege zu vermeiden. Der Abbau von Abhängigkeiten ist daher nicht immer eine gute Idee.
Bezüglich der Abhängigkeiten besteht die Staatskunst darin, die Gegenseitigkeit zu erhalten. Wie oben bereits am Beispiel der Schweiz und Deutschlands angedeutet, muss das nicht bedeuten, dass die Abhängigkeit der einen Seite von der anderen genau so groß ist wie umgekehrt. Ein Staat oder auch ein Staatenbund hat ein natürliches Gewicht auf der Weltbühne, das aus seiner Wirtschaftskraft, seinem Rohstoffreichtum, seiner Bevölkerungsgröße, seiner Fläche, seiner Lage, seinem Organisationsgrad, seiner technologischen Entwicklungsstufe und einigen weiteren Faktoren folgt. Wenn ein Staat Abhängigkeiten ohne hinreichende Gegenseitigkeit eingeht, die es ihm nicht mehr erlauben, dieses Gewicht auch in die Waagschale zu werfen, hat die Staatskunst versagt.
Im Falle Deutschlands scheint mir das der Fall zu sein, während die Schweiz eher über ihrer Gewichtsklasse boxt. Im Falle der Schweiz dürfte das wohl an ihrer Neutralitätspolitik liegen, die gewisse Abhängigkeiten automatisch begrenzt. Im Falle Deutschlands liegt es unter anderem daran, dass sich das Land nicht aktiv aus den durch die zweite Weltkriegsniederlage entstandenen Abhängigkeiten gelöst hat, nachdem das durch die Wiedervereinigung und das Ende des kalten Krieges prinzipiell möglich geworden war.
Die Abhängigkeit von Russland
Bis mindestens Ende 2022 war Deutschland in erheblichem Maße vom Import von Energieträgern aus Russland abhängig. In geringem Maße besteht diese Abhängigkeit immer noch. Zum Teil ist das verdeckt, weil nun statt billigem Erdgas Mineraldünger aus Russland importiert wird, der auf billigem russischem Erdgas für die Ammonikasynthese basiert. In diesem Fall werden zusätzlich die Kosten der Synthese an Russland bezahlt, während in Deutschland Anlagen stillgelegt wurden, weil sie ohne billiges russisches Erdgas nicht mehr konkurrenzfähig zu betreiben sind. Zudem importiert Deutschland weiterhin über die Druschba-Pipeline kasachisches Erdöl für die Raffinerie in Schwedt, wodurch Russland über die Durchleitungsgebühren Geld verdient.
Der Fall ist ein Lehrstück dafür, wie eine gegenseitige Abhängigkeit aus dem Gleichgewicht kommen kann. Die russischen Energielieferungen an Deutschland waren zum gegenseitigen Vorteil. Russische Firmen hatten einen stabilen, langfristig gebundenen Abnehmer und deutschen Firmen hatten durch billige Energieträger einen Konkurrenzvorteil bei gewissen Produkten. Aus russischer Sicht wurde dieses Geschäft, wie auch ähnliche Geschäfte mit anderen EU-Ländern, weniger attraktiv, weil die EU mittelfristig fossile Energieträger völlig ersetzen wollte. Dieser Punkt dürfte eine Rolle gespielt haben, als sich Wladimir Putin entschloss, einen Krieg zu beginnen, der dieses Geschäft stoppen musste.
Der darauf folgende und immer noch andauernde Prozess der Loslösung Deutschlands und der EU aus der Abhängigkeit von Russland hat umgekehrt einen Prozess der Loslösung Russlands aus seinen Abhängigkeiten von EU-Staaten ausgelöst. Dieser Prozess verlief sogar schneller. Das lag auch daran, dass die EU neue Exportsanktionen leichter umsetzen konnte als Importsanktionen. In der Konsequenz hat sich das Machtverhältnis zwischen der EU und Russland zumindest temporär zuungunsten der EU verschoben.
Die Abhängigkeit von China
Sowohl die EU als auch die USA haben sich von China durch Auslagerung von Produktionsprozessen abhängig gemacht. Für westliche Firmen und Konsumenten war das wegen der geringeren Lohnkosten in China günstig. Eine staatliche Strategie diesbezüglich gab es auf westlicher Seite so gut wie nicht. So etwas Ähnliches war während der Zeit des Kalten Krieges ja auch gut gegangen.
Die Auslagerung nach China war allerdings in ihrem Umfang und Charakter ganz anders als das bisschen Gestattungsproduktion westlicher Firmen in Ostblockländern zu Zeiten des Kalten Krieges. Insbesondere in den USA gingen in erheblichem Maße Industriekapazitäten auch in essentiellen Wirtschaftszweigen verloren. Bei manchen Medikamentengruppen und Mediziniprodukten galt das auch für den EU-Wirtschaftsraum.
Zudem wurde von westlichen Firmen viel mehr Technologie übertragen als unter der sehr restriktiven Embargopolitik während des Kalten Krieges. China war sehr viel besser in der Lage, dieses technologische Wissen aufzunehmen, zu kopieren und dann sogar weiterzuentwickeln als die damaligen Ostblockländer. Im Ergebnis können inzwischen auf vielen Gebieten chinesische Firmen auf dem gleichen technologischen Niveau wie westliche Firmen produzieren, aber viel billiger. Auf einigen Gebieten sind inzwischen chinesische Firmen führend.
Auch in diesem Fall ist ein zunächst ausbalanciertes gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis gekippt. Die Abhängigkeit Chinas von westlicher Technologie und westlicher Wissensproduktion wurde immer geringer, während durch die weiterlaufende Auslagerung von Produktion die Abhängigkeit westlicher Staaten immer größer wurde. De facto hat sich dadurch das Machtverhältnis zu Gunsten Chinas verschoben.
Während die USA inzwischen eine Strategie zum Gegensteuern entwickelt haben (deren Wirksamekeit sich allerdings erst noch erweisen muss), haben die EU im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen bisher keine relevanten Gegenmaßnahmen ergriffen. Deutsche Firmen wie die BASF und VW lagern vielmehr in noch größerem Ausmaß und mit noch stärkeren Implikationen Produktion und inzwischen sogar Entwicklung und regulatorisches Wissen nach China und Indien aus.
Die Abhängigkeit von den USA
Aus historischen Gründen befinden sich sehr viele Staaten weltweit in einem asymmetrischen Abhängigkeitsverhältnis zu den USA. Das liegt in der stark dominierenden wirtschaftlichen Stellung der USA unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg begründet, in der Wahl der USA als Schutzmacht gegenüber der Sowjetunion im Kalten Krieg durch viele Staaten und in der Phase nach Ende des Kalten Krieges, in der die USA unangefochten die einzige militärische Supermacht waren.
Die USA dominieren die Finanzströme weltweit einschließlich der Zahlungssysteme. Sie sind weiterhin die weit dominierende Militärmacht, zumindest zur See und in der Luft. Gleichzeitig bedrängt China diese Positionen, indem es aufschließt. Zudem hat die Entscheidung der USA, es auf einen Krieg zwischen Russland und der Ukraine ankommen zu lassen, nicht zur Schwächung sondern zur Stärkung der russischen Militärmacht geführt. Die Finanzsanktionen haben die Bestrebungen zum Aufbau von Zahlungssystemen verstärkt, die von den USA unabhängig sind.
In dieser Situation hat die Trump-Administration versucht, die gegenwärtig dominierende Stellung der USA zur Schwächung so gut wie aller anderen Staaten und Volkswirtschaften einzusetzen, wenn auch je nach Staat in verschiedenem Ausmaß. Die anderen Staaten, die zusammengenommen in der stärkeren Position gewesen wären, haben sich nicht auf eine gemeinsame Reaktion einigen können. Das war absehbar und von der Trump-Administration eingerechnet.
Dennoch hat sich diese Politik für die USA selbst kurz- und mittelfristig nur in geringem Maße ausgezahlt. Während viele Pharmafirmen tatsächlich Pläne zur Produktionsverlagerung in die USA haben, haben Industriefirmen wegen der entstandenen Unsicherheit tendenziell Investitionspläne in den USA zurückgestellt. Investitionen in die Elektromobilität, auch durch US-Firmen selbst, sind praktisch zum Erliegen gekommen.
Langfristig dürfte diese Politik auch deshalb schädlich sein, weil sie anderen Ländern einen sehr starken Anreiz gibt, ihre Abhängigkeiten von den unzuverlässig gewordenen USA zu verringern. Dieser Trend dürfte auch dann noch anhalten, wenn Trumps Präsidentschaft beendet ist. Erstens ist Vertrauen schneller verspielt als zurückgewonnen. Zweitens dürfte die innenpolitische Situation in den USA instabil bleiben. Andere Staaten werden befürchten, dass noch einmal jemand wie Trump Präsident werden könnte und werden sich gegen diese Eventualität abzusichern versuchen.
Für die EU ergibt sich dabei das besondere Problem, dass sich Europa über lange Zeit darauf verlassen hat, dass es durch die NATO militärisch zur stärksten Macht weltweit gehört und dass die NATO durch die unangefochtene Dominanz der USA abgesichert ist. Das galt selbst für diejenigen europäischen Staaten, die der NATO nicht angehören, aber von NATO-Ländern umgeben sind. Diese werden de facto durch die NATO mitverteidigt.
Die sicherheitspolitische Abhängigkeit Europas von den USA war bereits vor Trump stark asymmetrisch. Sie ist allerdings in gewissem Maße gegenseitig. Die Machtprojektion der USA in Europa und im Nahen Osten hängt von den US-Militärbasen in Europa ab und auch davon, dass diese Basen im Ernstfall von europäischen NATO-Partnern mitverteidgt würden, so wie die Golfstaaten im bisherigen Verlauf des Iran-Kriegs die US-Basen auf ihrem Territorium mitverteidigt haben, wenn auch nur mit mittelmäßigem Erfolg . Einen Rückzug aus der NATO können die USA sich nicht leisten. Wenn die europäischen Staatsführer das durchschauen, können sie Trumps Ankündigungen erheblich gelassener betrachten.
Gleichwohl ist die militärtechnische Abhängigkeit der EU-Staaten von den USA immer noch ungesund stark. Wenn diese Staaten zukünftig ihr «natürliches» Gewicht in internationalen Fragen in die Waagschale werfen wollen und nicht extremn stark von einer erratisch agierenden Schutzmacht abhängig sein wollen, benötigen sie eigene leistungsfähige Luftverteidigungssysteme gegen ballistische Raketen, eigene Tarnkappen-Kampfjets der fünften Generation und vor allem preisgünstige Abwehrmöglichkeiten gegen Billigdrohnen. Auf dem letzteren Gebiet kann man auf ukrainische Entwicklungen zurückgreifen. Das ist deshalb sinnvoll, weil man die Ukraine sowieso in gewissem Maße finanziell aushalten muss und im Gegenzug von dort das beziehen sollte, worin die Ukraine führend ist.
Fazit
Die EU muss perspektivisch ihre Abhängigkeit von China und den USA verringern, wenn sie nicht zum Spielball dieser Mächte werden will. Wegen der direkten Grenze zu Russland und der inzwischen fast völlig abgebauten gegenseitigen Abhängigkeiten ist die Situation bezüglich Russlands paradoxerweise umgekehrt. Zur Stabilisierung der Situation sollten hier gewisse Abhängigkeiten wieder eingegangen werden, allerdings nur, wenn Russland im Gegenzug auch wieder entsprechende Abhängigkeiten von der EU eingeht und erst nach einer Beilegung des Ukraine-Konflikts.
Weil eine befriedigende Beilegung des Ukraine-Konflikts jedoch nicht zu erwarten ist, ist auch eine Stabilisierung des Verhältnisses zu Russland in den kommenden zehn Jahren kaum zu erwarten. Daher hat die EU unabhängig davon, wie sie mit der Ukraine umgeht, auch längerfristig ein kostspieliges Problem an ihrer Ostgrenze. Umso wichtiger ist es, bestehende Probleme in Bezug auf China und die USA zu lösen. Zudem sollte die EU gute Beziehungen zu Ländern wie etwa Indien aufbauen, die sehr darauf bedacht sind, ihrerseits nicht in eine zu starke Abhängigkeit von China und den USA zu geraten.
130 Kommentare zu “Abhängigkeiten”
«Russische Firmen hatten einen stabilen, langfristig gebundenen Abnehmer und deutschen Firmen hatten durch billige Energieträger einen Konkurrenzvorteil bei gewissen Produkten.»
So weit, so gut (fuer Deutschland.
Und jetzt kommt’s:
«Aus russischer Sicht wurde dieses Geschäft, wie auch ähnliche Geschäfte mit anderen EU-Ländern, weniger attraktiv, weil die EU mittelfristig fossile Energieträger völlig ersetzen wollte. Dieser Punkt dürfte eine Rolle gespielt haben, als sich Wladimir Putin entschloss, einen Krieg zu beginnen, der dieses Geschäft stoppen musste.»
Also Russland wollte sich von Deutschland und der EU loesen? Nicht umgekehrt? Und auch deshalb musste die Ukraine buessen? So war also Putins perfider Plan? Weil der mit seinen sch**ss fossilen Rohstoffen mit dem Westen keine guten Geschaefte mehr machen konnte? Und dann das Narrativ verbreiten, dass der Westen Russland bedroht…
Wenn Sie das wirklich glauben, warum machen Sie dann eigentlich das Geheule vom russophoben, furchtbar boesen «Westen», der Russland in die Enge getrieben hat, mit?
Ich weiss, wg. der berechtigten Sicherheitsinteressen haben Sie schon paar mal widersprochen. Aber warum nicht energischer? Warum nicht mal einen kurzen Beitrag genau zu diesem Aspekt?
Na ja, vielleicht hab‘ ich’s auch falsch verstanden. Und nehmen Sie es bitte nicht persoenlich.
Muss mich erstmal hinlegen.
Beim ersten Lesen hatte ich spontan denselben Impuls wie Sie. Doch beim Weiterlesen wurde schon klar, dass @izi hier nur von einem Aspekt unter anderen spricht. @izi hätte vielleicht ein „u. a.“ in den zweiten Satz dieses Absatzes einfügen sollen.
Man sollte auch daran denken, dass Russland schon geraume Zeit unter westlichen Sanktionen zu leiden hatte, und zwar seit dem so genannten „Magnitsky Act“, 2012, der USA. Inzwischen kann man es aber auch so sehen, dass diese frühen Sanktionen für Russland letztlich nützlich waren, da es dadurch frühzeitig mit der „Importsubstitution“ begonnen hat, was im laufenden Konflikt zu krassen Fehleinschätzungen durch den überheblichen Westen geführt hat.
«… warum machen Sie dann eigentlich das Geheule vom russophoben, furchtbar boesen «Westen», der Russland in die Enge getrieben hat, mit …»
Den Hinweis auf die Inhalte der inzwischen zwei Jahrzehnte andauernden NATO-Propaganda gegen Russland und Putin als «Geheule» abzutun ist ein gutes Stück Realitätsverweigerung. Ebenso das Bestreiten, dass die NATO seit den 90ern Russland militärisch auf die Pelle gerückt ist (NATO-Osterweiterung, Manöver sowie Waffensysteme: Polen, Rumänien, Ukraine).
Sie wissen das alles sehr wohl, pflegen es aber überwiegend zu ignorieren.
«Also Russland wollte sich von Deutschland und der EU loesen? Nicht umgekehrt?»
Nee, nicht so. Putin hat die Drohkulisse aufgebaut, einen Vertragsentwurf zum Verhandeln vorgelegt und die andere Seite hat gar nicht dergleichen getan, sondern noch eins draufgelegt (Selenskyj Anfang Februar 2022 mit einem weiteren Aufrüstungsdekret).
Damit hatte Putin zwei Möglichkeiten: (1) Die Drohkulisse abbauen und die auf eine militärische Rückgewinnung des Donbass und eventuell der Krim gerichtete Strategie der Ukraine akzeptieren. (2) Einen Krieg beginnen. Sowohl der NATO als auch der ukrainischen Führung war klar, dass das seine einzigen Optionen waren.
Putin musste abwägen, welche er wählt. Das ist eine Frage voraussichtlicher Verluste und Gewinne. Er musste damit rechnen, dadurch die Lieferverträge für Energieträger an die EU zu verlieren. Dieser Verlust wog aber langfristig nicht mehr so schwer, weil die EU diese Importe ja ohnehin innerhalb von reichlich zehn Jahren beenden wollte.
Putin hat dann sogar noch eine Option 1.5 probiert. Er hat die Donbass-«Volksrepubliken» anerkannt und ihre Sicherheit garantiert. Die Reaktion der Ukraine und der EU darauf hat ihn nicht dazu bewogen, die Angriffspläne aufzugeben.
Und hier der Gessler-Hut. Das war immer noch ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Aber es ist eben auch so, dass er für die andere Seite nicht unerwartet sein konnte. Die Ukraine und die NATO haben in gewissem Sinne ihrerseits auch die Kriegsoption gewählt.
«Die Ukraine und die NATO haben in gewissem Sinne ihrerseits auch die Kriegsoption gewählt.»
Ja, der Weg/Prozess wurde wohl nicht ahnungslos eingeschlagen.
@ Izi
«Und hier der Gessler-Hut.»
Ja, ich weiss da haben Sie mit dem Gesslerhut kein Problem. Freut mich, weil das auf der russlandfreundlichen Seite nicht unbedingt selbstverstaendlich ist…
«Das war immer noch ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg.»
Punkt und nicht aber. Denn den Angegriffenen irgendeine Mitschuld zu geben, das macht man von dieser Seite auch nicht, wenn es vw-Kriege der USA und/bzw. des Westens sind oder bei Israel. Selbst dann nicht, wenn die Angegriffenen schlimmste Regimes sind.
Und jetzt ich – Gessler-Hut: Die westliche Seite macht es «umgekehrt» mehr oder weniger genauso.
Sollte aber fuer einen selber kein Hinderungsgrund sein.
..mit gleichem Maszstab zu messen Punkt
«Punkt»
Den hole ich jetzt einfach mal nach: . 😉
Ja, ja Paule, Sie haben gut lachen. Da schallt’s noch aus den Ohren:
«Die Rente ist sicher!» 🤣
Passense bloss auf dasse nich pflegebedürftich wern.
«Denn den Angegriffenen irgendeine Mitschuld zu geben, das macht man von dieser Seite auch nicht, wenn es vw-Kriege der USA und/bzw. des Westens sind oder bei Israel.»
Wie kommen Sie darauf? Natürlich trägt der Iran mit seiner erklärten Politik der Vernichtung Israels und seinem kaum zu leugnenden Versuch. Atomwaffen zu erlangen, eine Mitverantwortung. Nichtdestoweniger ist es ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg der USA und Israels.
Sicher, dass das Konsens ist? Den Eindruck habe ich im linken und verqueren Spektrum nun nicht gerade.
Kennen Sie etwas, das im linken Spektrum Konsens ist? 😂
@izi
Ich würde ganz spontan die Frau mit dem Problemponny zitieren:
Avanti, Avanti Antifascista!
Auf die Barrikaden!
«Konsens»
Klar doch, Dissenz! 😎
Akzeptiert!
@ pleifel
Passense bloss auf mit Ihrem «z», dasse Sie nich erwischen.
«z»
Bei ‚uns‘ spricht man das wie ‚z‘. 🙂
Gut bemerkt übrigens.
Mir fällt auf, dass ich mir beim Schreiben mehr Gedanken über die ‚Schreibweise‘ machen muss. Das was vorher mehr intuitiv (gelernt) ablief ..
Grüße und arbeiten Sie nicht zu viel. Hoffentlich gibt ’s dann auch ’ne gute Rente.
@ Izi
Frueher (aber fragen Sie mich nich, wo genau ich den Korkenzieher-Zeitstrahl ich da ansetzen muss, war es mal Antinationalismus und die Brrrrandmauer.
Leider sind die Linken auch nicht mehr, was sie nie waren.
«Weil der mit seinen sch**ss fossilen Rohstoffen mit dem Westen keine guten Geschaefte mehr machen konnte? »
Ich habe das auch eher umgekehrt in Erinnerung. Putin war sich sicher, dass es kaum Unterstützung für die Ukraine geben würde, weil der Westen Angst haben würde zu erfrieren.
Außerdem hat Putin letztens doch quasi gebettelt, das Europa doch wieder russisches Erdgas und Erdöl langfristig kaufen soll.
Ja und ist Cina nicht Vorreiter in alternativen Energien? Wen wird Putin dann abstrafen, wenn der chinesische Bedarf sinkt?
«Ja und ist Cina nicht Vorreiter in alternativen Energien?»
Weil es für das Wachstum dieser Volkswirtschaft einerseits sonst gar nicht genug Energie gibt und andererseits die Technologie gut zu verkaufen ist.
China hat aber keinerlei Datum, zu dem es völlig auf fosslle Energie verzichten oder «Net zero» erreichen will. Dieser Ideologie frönt man in Beijing und Shanghai nicht.
«… oder «Net zero» erreichen will. Dieser Ideologie frönt man in Beijing und Shanghai nicht.»
Was Sie immer alles wissen..
Aus 2020, «Beim UN-Gipfel hat der chinesische Staatschef Xi Jinping überraschend erklärt, das Land wolle bis 2060 klimaneutral werden. Der Höhepunkt der CO2-Emissionen solle vor 2030 erreicht sein.»
https://www.neueenergie.net/artikel/politik/international/china-kuendigt-schaerfere-co2-ziele-an
In 2024 berichtet die Tagesschau, «Chinas massiver Ausbau Erneuerbarer Energien deutet allerdings darauf hin, dass die Volksrepublik schon früher diesen sogenannten «Peak» erreichen könnte als geplant. Unterschiedlichen Berechnungen zufolge könnte das sogar schon im vergangenen Jahr der Fall gewesen sein.»
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/energie/erneuerbare-energien-china-100.html
Sie verwechseln ein vages «Ziel» mit fest in Gesetzen verankerten Verpflichtungen wie in der EU.
«In 2024 berichtet die Tagesschau, «Chinas massiver Ausbau Erneuerbarer Energien deutet allerdings darauf hin, dass die Volksrepublik schon früher diesen sogenannten «Peak» erreichen könnte als geplant. Unterschiedlichen Berechnungen zufolge könnte das sogar schon im vergangenen Jahr der Fall gewesen sein.»»
Was Sie alles wissen.
Ich habe übrigens mal den modernen Chinesen gefragt:
«Hat China das feste Ziel, irgendwann bezüglich CO2 eine «Net Zero»-Wirtschaft zu betreiben?»
Die Antwort lautet:
«Sorry, that’s beyond my current scope. Let’s talk about something else.»
Ich nehme an, Sie können diesen Kurzdialog mit DeepSeek reproduzieren.
«Sie verwechseln ein vages «Ziel» mit fest in Gesetzen verankerten Verpflichtungen wie in der EU. »
Also wenn ich auf langfristige Gesetze der EU oder auf Beschlüsse der Partei wetten sollte, würde auf China setzen.
Aber was wird Ihnen als Nächstes nicht passen, die Farbe der Tinte mit der Xi unterschrieben hat?
Was den Link angeht. Den Unterschied zwischen schlecht und gar nicht, wie Sie behaupten, kennen Sie?
Wobei die Einordnung wohl von den gewählten Kriterien abhängt, über die man bestimmt trefflich streiten könnte.
Warum sollte ich DeepSeek auch noch füttern?
«Auch in diesem Fall [China] ist ein zunächst ausbalanciertes gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis gekippt.»
In welchem Zeitraum sollte es dabei je ein «ausbalanciertes Verhältnis» gegeben haben? Mir scheint es war immer und ist noch immer eine „schiefe Ebene“.
Es wirkt hier, von westlicher Seite, der pure Kapitalismus, der immer weiter zerstört, der ausschließlich die Flucht nach vorne kennt (Ihr Zitat, von Mark Zuckerberg in «Die Beta-Welt»: „Move fast and break thinks“, sagt genau das). Solange keine bremsenden Kräfte Wirkung entfalten, z. B. auch ausbalancierte Abhängigkeiten, werden die Zerstörungen stabilisierender Strukturen von Gesellschaften stetig voranschreiten.
«… und erst nach einer Beilegung des Ukraine-Konflikts.» Dieser Hinweis fällt in meinen Augen etwas schwach aus.
Im Fazit hätte ich eine stärkere Betonung der Notwendigkeit erwartet, dass der Krieg in der Ukraine auch aus EU-Sicht so schnell wie möglich beendet werden muss. Das würde zugleich auch die unvermeidlich notwendige neue Rolle der NATO oder auch deren Ablösung klären. Daran jetzt gar nicht zu arbeiten bedeutet für die EU und die meisten westlichen Industriestaaten eine Art schleichender Selbstmord.
Typos u.Ä.:
«… weiteren Faktoren abhängt.» -> … Faktoren folgt.
«… sann …» -> … dann …
«… Indien aufzubauen.» -> … Indien aufbauen.
Vielen Dank für die Korrekturen, die ich eingebaut habe.
«In welchem Zeitraum sollte es dabei je ein «ausbalanciertes Verhältnis» gegeben haben?»
So, wie ich es beschrieben habe. Der Westen hat Geld verdient und China hat investieren können und Zugang zu Tedhnologien erhalten. Es waren eine Weile Geschäfte zum gegenseitigen Vorteil. Inzwischen kann ich zwar noch einen Vorteil für die Aktionäre etwa der BASF und von VW erkenne, aber so gut wie keinen Vorteil mehr für die deutsche Bevölkerung oxder den deutschen Staat.
«eine stärkere Betonung der Notwendigkeit erwartet, dass der Krieg in der Ukraine auch aus EU-Sicht so schnell wie möglich beendet werden muss»
Ich finde, dass das nicht zum Thema des Beitrags gehört. Tatsächlich hat die EU ein starkes objektives Interesse an einer schnellen Beendigung des Ukraine-Kriegs. Sie kann aber der Ukraine nicht den Stöpsel ziehen, wenn deren Führung glaubt, den Krieg weiter führen zu müssen.
Im Kontext des Beitrags ist eigentlich wichtig, dass man als Sieger dem Verlierer einen Angriffskrieg vergeben kann, dass das aber umgekehrt nicht geht. Deswegen ist sc schwer vorstellbar, dass ein baldiges Kriegsende hinterher zu einer Entspannung zwischen der EU und Russland führen könnte.
Die Situation ist inzwischen so verfahren, dass Putin aus innenpolitischen Gründen keine Lösung mehr anbieten kann, die eine nachmalige Entspannung ermöglichen würde. Beide Seiten sind so hoch auf ihre jeweiligen Palmen geklettert, dass eine Aussöhnung kurz- und mittelfristig unmöglich geworden ist.
«Im Kontext des Beitrags ist eigentlich wichtig, dass man als Sieger dem Verlierer einen Angriffskrieg vergeben kann, dass das aber umgekehrt nicht geht.»
Kontext hin oder her…den Satz verstehe ich trotzdem nicht. Hier herrscht doch Konsens (ausser @Petrowitsch), dass Russland den Krieg gewinnen wird. Also koennte Russland der Ukraine ihren voelkerrechtswidrigen Angriffskrieg vergeben? Haeh?
«Beide Seiten sind so hoch auf ihre jeweiligen Palmen geklettert, dass eine Aussöhnung kurz- und mittelfristig unmöglich geworden ist.»
Nun ja, ich wuerde denken P. war schon auf der Palme, als sich die souveraene Ukraine souveraen entschied einen anderen als den von P. vorgezeichneten zu gehen.
Der Weg ist das Ziel 😉
«Im Kontext des Beitrags ist eigentlich wichtig, dass man als Sieger dem Verlierer einen Angriffskrieg vergeben kann, dass das aber umgekehrt nicht geht.»
Sinn macht das für mich auch nur so (wird wohl ein Versehen sein):
Im Kontext des Beitrags ist eigentlich wichtig, dass man als 𝗩𝗲𝗿𝗹𝗶𝗲𝗿𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗺 𝗦𝗶𝗲𝗴𝗲𝗿 einen Angriffskrieg vergeben kann, dass das aber umgekehrt nicht geht.
Nein. Ueberhaupt nicht.
Frankreich und Grossbritannien konnten nach dem 2. Weltkrieg Deutschland vergeben. Die Ukraine wird Russland nicht vergeben können, wenn der Krieg so ausgeht, wie das jetzt aussieht.
Wenn man angegriffen wurde und verloren hat, wird man auf Revanche sinnen. Wenn man angegriffen wurde und gesiegt hat, hatte man seine Revanche schon.
«Wenn man angegriffen wurde und gesiegt hat, hatte man seine Revanche schon.»
Yo. Und weil das so schoen geklappt hat, greift man dann den naechsten an.
Soweit, so schlecht. Aber jetzt nochmal zu Ihrer Aussage: Im Kontext Ihres Kommentars…
https://blog-samstagern.ch/2026/04/19/abhaengigkeiten/#comment-32843
…verstehe ich aber Ihre Aussage…:
«Im Kontext des Beitrags ist eigentlich wichtig, dass man als Sieger dem Verlierer einen Angriffskrieg vergeben kann»
…so, dass Russland (im Kontext aller Ihrer «Ukraine-Krieg»-Beitraege) den Krieg gewinnen wird. Ergo der Sieger ist.
Und angegriffen wurde meines Wissens nicht Russland. Oder? 😉
«Yo. Und weil das so schoen geklappt hat, greift man dann den naechsten an. »
Das ergibt keinen Sinn. Wenn man angegriffen wurde, kann man nicht den naechsten angreifen, weil es ja gar keinen vorherigen gibt, den man angegriffen hat.
Was ist hier so schwierig? Die Ukraine kann Russland nicht vergeben, weil sie angegriffen wurde aber den Krieg nicht gewinnen wird. Daher wird es keine Entspannung geben.
Ich verstehe wirklich nicht, was daran nicht zu verstehen ist.
@ Izi
Nun ja ich sehe schon, heute wiedermal auf Krawall gebuerstet, wa? 😉
1. Russland wird wohl siegen.
Und jetzt kommt’s: 2. Der Sieger ist leider Gottes nicht immer der ANGEGRIFFENE.
Also koennte Russland der Ukraine – Ihrer seltsamen Logik nach – ihren EIGENEN voelkerrechtswidrigen Angriffskrieg vergeben.
Ja, das tun sicher.
Lassen Sie’s gut sein. Ich habe Sie jetzt verstanden. 🤣
@ Izi
Man sollte wirklich nicht noch schnell einen Kommentar schreiben, wenn man sowieso schon die Uhr zum Feind hat. Allerdings hat es auch seinen Reiz, immer mal wieder das Schicksal herauszufordern…
Okay, lange Rede – kurzer Sinn, Schluss mit dem Firlefanz und zum Eigentlichen:
Den zweiten Satz folgender Aussage nehme ich zurueck:
«Also koennte Russland der Ukraine – Ihrer seltsamen Logik nach – ihren EIGENEN voelkerrechtswidrigen Angriffskrieg vergeben.
Ja, das tun (sie) sicher.»
Weil es naeher liegt, dass P. und seine Bande der Ukraine das eben nicht vergeben wird. Weil die [Ukraine] sich gewehrt und damit Russland zu einem jahrelangen, verlustreichen Angriffskrieg gezwungen haben.
Und auf Ihre Antwort auf diesen Kommentar war ich ueberhaupt noch nicht eingegangen:
Ich: «Yo. Und weil das so schoen geklappt hat, greift man dann den naechsten an. »
Sie: «Das ergibt keinen Sinn.»
Da haben Sie vollkommen Recht! Da war ich selber in meine eigene Falle getappt. Sie meinten Ukraine – «angegriffen wurde» und «gesiegt». Ich dachte Russland – «angegriffen hat» und «gesiegt».
Im Uebriegen wollte ich Sie gar nicht provozieren. Ich hatte mir nur Ihre Doppelthese…
«dass man als Sieger dem Verlierer einen Angriffskrieg vergeben kann, dass das aber umgekehrt nicht geht.»
…bei der monotonen Arbeit in der Nacht des 20./21. April gruendlich durchdacht. (Datum – 20. April: Da hatte ich auch gezwungener Maszen ein Gespraech unter netten Kollegen gehoert… Das glaubste nicht! Das kannste dir nicht ausdenken! Aber genau das ist Meinungsfreiheit, die sie meinen. Das nur am Rande, anderes Thema… Sorry, fuer die Abschweifung.)
Und nein, da ist selbst mit «kann» weder das Eine noch der Umkehrschluss immer wahr. Oder es wird unlogisch.
Aber ich hab‘ schon gesehen, Sie Frechdachs, … heimlich, still und leise klingt die Aussage jetzt anders 🤣
«…dass der zuvor angegriffene Sieger» und «…dass der zuvor angegriffene Verlierer»
Falls Sie aber das, auf was ich hinaus will immer noch nicht verstehen (wollen), dann morgen vielleicht ein letzter Versuch einer Erklaerung meinerseits.
Ansonsten strecke ich die Waffen.
«Ansonsten strecke ich die Waffen.»
Was geben Sie denn da für ein Beispiel für die Ukraine ab? 😉
Soll ich Ihnen mal was verraten?
Die Ukraine kennt mich gar nicht! Die wissen dort nicht mal, dass ich existiere!
Und ich glaube, das ist gut so. 😉
Weiss man’s, wer hier so alles unterwegs ist?
Irgendein Cloudflare-Nutzer mit einer IP-Adresse aus Dallas (Texas) hat heute versucht, das Passwort von izitiwab zurückzusetzen. Vermutlich nicht der hellste Hacker dieser Welt, denn eigentlich müsste jeder wissen, dass das nur in einem E-Mail an izitiwab resultiert.
@izi
>>>Irgendein Cloudflare-Nutzer mit einer IP-Adresse aus Dallas (Texas) hat heute versucht, das Passwort von izitiwab zurückzusetzen.<<<
Da passen Sie mal auf, dass Sie nicht noch zum "Staatsfeind Nr. 1" werden.
Der Gene könnte Ihnen dann leider auch nicht mehr helfen 😋
@izitiwab
«Irgendein Cloudflare-Nutzer mit einer IP-Adresse aus Dallas (Texas)»
Nee, die Aussage ist ein Widerspruch in sich. Ein Cloudflare-Server steht in Dallas. Woher der Nutzer kommt, ist unbekannt. Das soll der u.a. der Sinn der von Cloudflare sein.
Ja und Sorgen sollte man sich an den Stellen machen, wo man keine E-Mail bekommt.
@Petrowitsch
Es ist ein Nutzer mit einer IP-Adresse aus Dallas (Texas). Denken Sie mal darüber nach.
@itzitiwab
«Denken Sie mal darüber nach.»
Was soll ich groß darüber nachdenken?
Ich der Nutzer Petrowitsch habe eine IP-Adresse aus Deutschland. Wahrscheinlich können Sie diese auch in ihrem log sehen.
Sobald ich Cloudflare benutze, habe ich der Nutzer Petrowitsch immer noch meine IP-Adresse aus Deutschland. In ihrem log sehen Sie aber etwas ganz anderes, vielleicht Dallas.
Somit ist die Aussage, dass der Nutzer eine IP aus Dallas hat so ziemlich irrelevant.
@ Izi
«Irgendein Cloudflare-Nutzer mit einer IP-Adresse aus Dallas…»
Ich fuerchte, da hat Trump jemensch auf Sie angesetzt. Mussten Sie nicht bei Ihren Konferenzen in die Halb-und Metallstaedte mal in Dallas (Texas) zwischenlanden?
Und ich schwoere, ich bin die Jemensch nicht 😉
@nera
>>>Und ich schwoere, ich bin die Jemensch nicht 😉<<<
Das müssen Sie gar nicht beschwören.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass GJ einen sehr bestimmten Verdacht dahingehend hat.
Ich habe das jetzt übrigens auch gemacht.
Und ich glaube nicht, dasss GJ deswegen einen Kommentar verfassen wird in dieser Hinsicht.
Was? Versucht, @ Izi sein Passwort zurueckzusetzen?
Und geht?
Eieiei…
@Robert Zapf
Ich grüsse alle Leipzscher. Und diejenigen, die eine Leipzscher IP-Adresse benutzen, auch.
@nera
>>>Was? Versucht, @ Izi sein Passwort zurueckzusetzen?
Und geht?<<<
Natürlich geht es NICHT.
Das hat doch GJ VERSUCHT zu erklären.
Er wird allerdings eine Email erhalten, dass es versucht WURDE.
Er kann dann an Hand der Mail die IP des Absenders sehen.
In dem Fall wird es aber eben KEINE IP mit Standort Dallas sein.
Mehr kann auch GJ nicht erkennen.
Ich hätte das gar nicht machen müssen, weil auch ich selbst weiss, obwohl ich nun bedeutend weniger Ahnung von der ganzen Materie habe, als GJ, dass ich damit KEIN Passwort herausfinden kann.
Das würde nur klappen, wenn ich annehmen würde, dass ich dann auf eine Seite geleitet würde, wo SEINE Mailadresse stehen täten würde. Und dann könnte ich dahingehend versuchen, seine Email Account zu hacken würde wollen versuchen.
Ochschwerbleeede…
@izi
>>>@Robert Zapf
Ich grüsse alle Leipzscher. Und diejenigen, die eine Leipzscher IP-Adresse benutzen, auch.<<<
Danke.
Ich kann mir aber vorstellen, dass sich das dann mit einem Wechsel zur Telekom auch ändern wird 🤔
@ Izi
Na, da wolln’mer ma hoffen, dass Ihre Gruesse auch alle Leipzscher und die mit Leipzscher IP-Adresse mitkriegen.
Bei der Gelegenheit gruesse ich mal alle Einwohner aus der blauen Bastion Dallas (Texas) – und die mit IP-Adresse gleichen Namens.
Nicht aufgeben! Weitermachen! 😆
@ Oberst Zapf
«Ochschwerbleeede…»
Ich bitte Sie, nicht auch das noch!
@izitiwab
«Ich grüsse alle Leipzscher. Und diejenigen, die eine Leipzscher IP-Adresse benutzen, auch.»
Wow, der Datenschutz klatsch begeistert in die Hände.
@izi
Ich habe jetzt auch lange über diese Ihre Aussagen nachgedacht, und finde diese irgendwie auch nicht nachvollziehbar:
«Ich finde, dass das nicht zum Thema des Beitrags gehört. Tatsächlich hat die EU ein starkes objektives Interesse an einer schnellen Beendigung des Ukraine-Kriegs. Sie kann aber der Ukraine nicht den Stöpsel ziehen, wenn deren Führung glaubt, den Krieg weiter führen zu müssen.»
Wieso kann die EU nicht den Stöpsel ziehen, WENN sie wirklich ein starkes objektives Interesse an einer schnellen Beendigung hätte?
Ich verstehe ja eigentlich nicht das OBJEKTIVE INTERESSE der EU an dem Krieg.
Worin sehen Sie es denn?
«Im Kontext des Beitrags ist eigentlich wichtig, dass man als Sieger dem Verlierer einen Angriffskrieg vergeben kann, dass das aber umgekehrt nicht geht.»
Das hat ja die Geschichte hinsichtlich des 2. Weltkrieges gezeigt. Das hatte zwar auch handfeste Gründe, die in der Systemauseinandersetzung zu sehen waren.
Aber selbst im 1. Weltkrieg war das von Seiten der Franzosen gegeben.
Für Dt. traf das allerdings nicht in der Form zu. Das hatte aber auch viel mit den Bedingungen zu tun (Versailler Vertrag)
«Deswegen ist sc schwer vorstellbar, dass ein baldiges Kriegsende hinterher zu einer Entspannung zwischen der EU und Russland führen könnte.»
Geht es um die EU oder um die Ukraine?
Und selbst bei der Ukraine muss das nicht zwangsläufig der Fall sein.
War es ja auch mit Dt. nach Ende des 2. Weltkrieges nicht.
Da musste die BRD auch auf einen Teil von Deutschland verzichten.
Und trotzdem kam es dann 1990 zu den Vereinbarungen mit Gorbatschow und dem Abzug der sowjetischen Streitkräfte.
«Die Situation ist inzwischen so verfahren, dass Putin aus innenpolitischen Gründen keine Lösung mehr anbieten kann, die eine nachmalige Entspannung ermöglichen würde.»
Wenn Sie damit meinen, dass er von seiner Forderung die 4 Oblaste betriffend, abrücken könnte, würde ich zustimmen.
Was die anderen Forderungen betrifft, wäre der NATO Beitritt auch nicht möglich.
Was EU Eingliederung betrifft, würde ich es anders bewerten.
«Beide Seiten sind so hoch auf ihre jeweiligen Palmen geklettert, dass eine Aussöhnung kurz- und mittelfristig unmöglich geworden ist.»
Darauf kann ich nur mit dem Verweis auf die Lage nach Gründung der zwei dt. Staaten verweisen.
Das dauerte halt 40 Jahre, deshalb gab es aber doch im Westen eine ungeheuere wirtschaftliche Entwicklung.
Und die Schäden der BRD und der DDR nach dem 2. Weltkrieg liegen immer noch um Lichtjahre entfernt von denen der Ukraine.
Die grössten Schäden dort betreffen die umkämpften Gebiete.
«Wieso kann die EU nicht den Stöpsel ziehen, WENN sie wirklich ein starkes objektives Interesse an einer schnellen Beendigung hätte?»
Weil die EU noch weitere objektive Interessen hat, zum Beispiel, als ein halbwegs zuverlässiger Partner zu gelten.
[Entspannung]
«Geht es um die EU oder um die Ukraine?»
Um Beide. Russland gewinnt den Krieg und reisst sich zwei und zwei halbe ukrainische Regionen unter den Nagel. Und dann sagt die EU: Weil der Krieg ja nun vorbei ist, gehen wir zur Entspannung über. Das wird nicht geschehen.
«Die grössten Schäden dort betreffen die umkämpften Gebiete.»
Es geht aber nicht um die Schäden. Es geht um den Raub. Wie kann man einem Räuber Entspannung anbieten?
@ Oberst Zapf
«Und selbst bei der Ukraine muss das nicht zwangsläufig der Fall sein.
War es ja auch mit Dt. nach Ende des 2. Weltkrieges nicht.
Da musste die BRD auch auf einen Teil von Deutschland verzichten.»
Sie vergessen, dass die Ukraine immer noch die Angegriffenen sind. Und das wird sich auch im Laufe des Krieges nicht mehr aendern. Auch nicht, wenn die im russ. Kernland auch ein bisschen Schaden anrichten. Selbstverteidigung ist schliessl. legitim.
Und Deutschland war der Angreifer.
«Und die Schäden der BRD und der DDR nach dem 2. Weltkrieg liegen immer noch um Lichtjahre entfernt von denen der Ukraine.»
Es geht nicht nur um die materiellen Schaeden, es geht um Folter, Mord, Verschleppung von Kindern, Vertreibung, Vergewaltigung, Filtrationslager…kurz um die ganze Palette von Kriegsverbrechen, von denen man als Aussenstehender vielleicht gar nicht weiss, wenn man nur den alternativen Medien glaubt.
Und was die EU betrifft, dann sind das die Verbuendeten der Ukraine. (Wirklich nicht gewusst?) Und das objektive Interesse der EU ist, dass Putin in Europa nicht einfach nach Lust und Laune andere Laender ueberfallen kann. Glauben Sie ernsthaft, die koennen nachdem was P. und seine Bagage eben der selben angetan haben, einfach wieder zur Tagesordnung uebergehen als waere nichts gewesen?
T. und sein DJ koennen das, freilich. Aber doch keine «normalen» Menschen.
Das ist zu kurz gesprungen. Der ehemalige Angreifer muss einsichtig sein und sich in Zukunft benehmen. Dann klappt es auch mit den Nachbarn.
Ich sehe da als Beispiel die baltischen Staaten. Zweimal von Russland besetzt worden und die Russen trotzdem rausgeschmissen, also Sieger. Hat sich Russland für die Besatzung entschuldigt, nein. Unterlässt Russland Drohungen gegen die baltischen Staaten, nein.
Logisch, dass es da kein Verzeihen durch die Sieger gibt, sondern nur tiefes Mistrauen mit den entsprechenden Konsequenzen.
Logik ist offenbar wirklich schwierig.
Daraus, dass der zuvor angegriffene Sieger vergeben kann, folgt nicht, dass er es unbedingt tut. Der eigentliche Punkt ist, dass der zuvor angegriffene Verlierer aus psychologischen Gründen nicht vergeben kann. Er kann sich mit seinem Schicksal abfinden und einsehen, dass er zu schwach für Revanche ist. Das führt zu passiv-aggresivem Verhalten, aber nicht zur Vergebung.
Sie meinen, im ehemaligen Jugoslawien sinnt man immer noch auf Rache?
Wahrscheinlich ein ganz perfider Plan, erst schleicht man sich in die EU und dann …
Ich glaube, die Frage ist wesentlich komplexer.
«Sie meinen, im ehemaligen Jugoslawien sinnt man immer noch auf Rache?»
Ja.
«Logik ist offenbar wirklich schwierig»
Dann versuchen ‚wir‘ es halt sauber zu trennen:
Im moralischen Sinne ist die Sache recht eindeutig: Verzeihen kann nur das Opfer dem Täter, nicht umgekehrt. Ein Angreifer kann seinem Opfer keinen ‚Angriffskrieg verzeihen‘, diese Formulierung ist schlicht unlogisch bzw. missverständlich.
Vermutlich ist aber etwas anderes gemeint:
nämlich eine politisch-psychologische Beobachtung. Dass ein angegriffenes Land nach einem Sieg eher bereit sein kann, Beziehungen zu normalisieren, während ein unterlegenes Opfer eher zu Groll oder Revanchedenken neigt.
Das ist aber keine Frage von Logik, sondern von Wahrscheinlichkeit und historischer Erfahrung – und auch keineswegs zwingend.
Ob es zur Aussöhnung kommt, hängt eher von Faktoren wie Einsicht des Angreifers, politischem Wandel und konkreten Nachkriegsbedingungen ab, als allein vom Ausgang des Krieges.
Kurz: Der Begriff «Verzeihen» führt hier in die Irre. Gemeint ist wohl ‚Normalisierung der Beziehungen‘ und die ist weder logisch einseitig noch garantiert.
Mein Denkfehler war allerdings ‚angegriffen‘ mit ‚verliert‘ gleichzusetzen, dabei sind das zwei unabhängige Achsen.
Heute beginnt die Rückzahlung der von Trump illegal verhängten Zölle.
(seitdem hat er allerdings Neue erhoben die noch nicht betroffen sind)
Es geht um etwa 170 Milliarden.
Gezahlt haben die Zölle 330.000 Firmen.
56.000 Betriebe haben bis jetzt Ansprüche angemeldet.
Viele Firmen haben die Zölle aufgeschlagen, das ergibt einen Milliardenverlust für US Verbraucher und Firmen.
Der Verwaltungsaufwand wird auch in viele Millionen gehen.
Die Entscheidung für die Rückzahlung fällte der Richter Richard Eaton vom Court of International Trade.
Nicht uninteressant, daß es so schnell ging.
«Zudem importiert Deutschland weiterhin über die Druschba-Pipeline russisches Erdöl für die Raffinerie in Schwedt.»
Nee, das entspricht schon lange nicht mehr den Tatsachen.
Verdeckt. In offiziellen westl. Quellen kann man das natuerlich nicht finden.
Aber Herr Jeschke ist da Insider 😉
Ich habe das so korrigiert:
«Zudem importiert Deutschland weiterhin über die Druschba-Pipeline kasachisches Erdöl für die Raffinerie in Schwedt, wodurch Russland über die Durchleitungsgebühren Geld verdient.»
und die Aussage über die Durchleitungsgebühren durch ein Link auf den «Tagesspiegel» belegt.
Ohh, da müssen Sie wohl bald wieder korrigieren.
Anweisung vom Kreml – Russland stoppt in wenigen Tagen Öl-Transit nach Schwedt
https://www.welt.de/politik/ausland/article69e887d294ed7fb19066acd7/russland-anweisung-vom-kreml-moskau-stoppt-in-wenigen-tagen-oel-transit-nach-schwedt.html
Logik ist wirklich nicht Ihre Stärke. Warum sollte ich eine Aussage über den jetzigen Zustand korrigieren, wenn im Mai ein anderer Zustand eintritt? Damit bleibt richtig, dass Deutschland zur Zeit über die Erdölraffinerie Schwedt Zahlungen an Russland leistet.
«Tarnkappen-Kampfjets der vierten Generation »
Die Tarnkappeneigenschaft ist kein Merkmal der vierten Generation.
Wenn man großzügig ist, kann man von einer Generation 4,5 mit verbesserten Tarneigenschaften reden. Dazu gehören Eurofighter und Rafale.
Ja, es muss fünfte Generation heissen. Danke für die Korrektur.
Interessanter Beitrag, vor allem weil er versucht, das Thema Abhängigkeiten systematisch zu denken.
Die Unterscheidung zwischen einseitiger Abhängigkeit und Interdependenz ist zwar ein nachvollziehbarer Ansatz, aber ich bin nicht überzeugt, dass sie die Erklärungskraft hat, die ihr im Text zugeschrieben wird.
Insbesondere die implizite Annahme, dass gegenseitige Abhängigkeiten stabilisierend wirken, erscheint mir empirisch fragwürdig; enge wirtschaftliche Verflechtungen haben Konflikte historisch keineswegs zuverlässig verhindert (vgl. etwa den Erster Weltkrieg).
Darüber hinaus wirken einige Kausalitäten im Text stark verkürzt. Gerade die Einordnung des Krieges in der Ukraine über ökonomische Abhängigkeitsdynamiken greift aus meiner Sicht zu kurz und blendet machtpolitische sowie sicherheitspolitische Faktoren weitgehend aus.
Auch die Einschätzung der Europäische Union überzeugt mich nicht ganz. Sie ist zwar außenpolitisch fragmentiert, aber daraus unmittelbar auf ein geringeres Gewicht als das ihrer größten Mitgliedsstaaten zu schließen, scheint mir eine zu starke Vereinfachung.
Ein Aspekt, der mir zudem etwas fehlt, ist die Rolle von Wahrnehmung: Politische Entscheidungen scheinen oft weniger von objektiven Abhängigkeitsverhältnissen, als von deren Interpretation getrieben zu sein.
Die Politik von Donald Trump zeigt ja ziemlich eindeutig, wie selbst relativ ausgewogene Beziehungen als nachteilig wahrgenommen und entsprechend politisch infrage gestellt werden können.
Schließlich wirkt auch das Fazit für mich nicht ganz konsistent: Einerseits wird die stabilisierende Wirkung gegenseitiger Abhängigkeiten betont, andererseits wird für eine Reduktion von Abhängigkeiten gegenüber China und den USA plädiert, während sie gegenüber Russland perspektivisch wieder aufgebaut werden sollen.
Diese Differenzierung ist nicht per se falsch, aber die Kriterien, nach denen entschieden wird, welche Abhängigkeiten wünschenswert sind und welche nicht, bleiben aus meiner Sicht unklar.
Insgesamt habe ich den Eindruck, dass komplexe geopolitische Entwicklungen im Text zu stark auf das Schema ‚(un)ausgewogene Abhängigkeit‘ reduziert werden. Das ist ein interessanter Blickwinkel, erklärt aber aus meiner Sicht nur einen Teil der Realität.
«enge wirtschaftliche Verflechtungen haben Konflikte historisch keineswegs zuverlässig verhindert»
Was ist schon zuverlässig auf dieser Welt?
Es vist aber leichter und billiger, einen Krieg zu beginne, wenn man nicht eng wirtschaftlich verflochten ist. Daher wirkt Interdependenz stabilisierend.
«Gerade die Einordnung des Krieges in der Ukraine über ökonomische Abhängigkeitsdynamiken greift aus meiner Sicht zu kurz»
Auch hier interpretieren Sie etwas in den Text hinein, was dort nicht steht. Ich behaupte ja nicht, dass es sich um die einzigen Aspekte gehandelt hat. Das ergäbe in dem Kontext auch keinen Sinn, denn man greift ja nicht nur deshalb an, weil ein Geschäft wegzubrechen droht. Aber dass das Geschäft wegzubrechen droht, ändert die Kosten-Nutzen-Rechnung. Und natürlich liegt jeder Entscheidung für einen Krieg eine Kosten-Nutzen-Rechnung zugrunde.
«welche Abhängigkeiten wünschenswert sind und welche nicht, bleiben aus meiner Sicht unklar»
Ich dachte, es wäre recht ausführlich erklärt, dass die Abhängigkeiten gegenseitig und in Bezug auf das «natürliche» Gewicht ausbalanciert sein sollen. In dieser Hinsicht sind die Abhängikeiten der EU gegenüber China und den USA derzeit ungesund stark, während die gegenseitige Abhängigkeit mit Russland für Nachbarn unvernünftig gering ist.
Ihr Argument zur stabilisierenden Wirkung geringerer wirtschaftlicher Verflechtung ist nachvollziehbar, erscheint mir aber zu stark auf eine Kosten-Nutzen-Logik reduziert.
Gerade beim Russischer Angriff auf die Ukraine 2022 spielen sicherheitspolitische Wahrnehmungen, Machtinteressen und innenpolitische Faktoren eine mindestens ebenso große Rolle.
Entscheidend fehlt mir im Modell die Ebene von Wahrnehmungen und Normen: Staaten reagieren nicht nur auf objektive Abhängigkeiten, sondern auf Bedrohungsbilder, Vertrauen, Wertvorstellungen und politische Legitimität. Diese Faktoren können ökonomische Logiken überlagern oder überhaupt erst politisch wirksam machen.
Das europäische Beispiel – von der Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl bis zur heutigen Europäische Union – zeigt zwar die stabilisierende Wirkung von Verflechtung, aber nur im Zusammenspiel mit gemeinsamen Normen, Institutionen und politischer Einbettung.
Fazit: Interdependenz ist kein Stabilitätsprinzip an sich, sondern wirkt nur eingebettet in Institutionen, Sicherheitsarchitekturen und normative Ordnungen.
«Stabilitätsprinzip an sich, sondern wirkt nur eingebettet in Institutionen, Sicherheitsarchitekturen und normative Ordnungen»
Darauf können wir uns einigen.
Des Viktors «letzter Akt» 🙂
https://www.berliner-zeitung.de/article/berichte-ukraine-koennte-schon-dienstag-druschba-pipeline-wieder-aktivieren-10031629
Ja, klar. Die Pipeline ist wundersamerweise repariert. Selenskyj ist bereit, gegen eine kleine Gebühr von 90 Milliarden den Hahn zu öffnen.
@izi
Ich selbst kann mir den Lanz nicht mehr antun. Allerdings bin ich heute von einem Freund auf die letzte Sendung von ihm aufmerksam gemacht worden.
Das würde ich ja schon fast als Sternstunde des ÖR bezeichnen wollen.
Gäste waren:
Wolfgang Schmidt, Bojan Pancevski und Kerstin Münstermann
Schmidt als Scholz-Vertrauter gab Insiderblicke in Energie- und Krisenmanagement (z. B. Gas durch Ukraine bis 2024), Pancevski enthüllte Nord-Stream-Recherchen des WSJ, Münstermann analysierte Koalitionschaos präzise.
Es kann eigentlich nach den Worten von Pancevski als fast vollständig gesichert angenommen werden, dass die Sprengung mit Duldung von Selenski durchgeführt wurde.
https://www.zdf.de/video/talk/markus-lanz-114/markus-lanz-vom-16-april-2026-102
Das ich hier noch mal auf ZDF verlinke, hätte ich auch nicht gedacht…
Die USA haben ein weiteres Mal die Sanktionen gegen russische Erdölexporte per Schiff gelockert. Alles, was bis zur Nacht auf den vorigen Freitag auf Schiffe verladen wurde, ist bis zum 16. Mai von Sanktionen ausgenommen.
Quelle: NZZ-Liveticker zum Ukraine-Krieg (Bezahlschranke)
Warum wundert mich das nicht?
Was wundert Dich nicht? Die enge Zeitbegrenzung oder dass überhaupt Sanktionen gelockert werden?
Trump – Putin:
Pack schlaegt sich, Pack vertraegt sich. Brueder im Geiste.
https://www.bild.de/politik/ausland-und-internationales/trotz-krieg-gegen-die-ukraine-trump-laedt-putin-zu-g20-gipfel-in-florida-ein-69eb2ffde5056f185e2336f2
Bild dir deine Meinung 😉
Mist, bezog sich auf @ gelses Frage:
https://blog-samstagern.ch/2026/04/19/abhaengigkeiten/#comment-32912
Ja, ich bilde mir meine Meinung: Wirtschaftliche Interessen, heilig und über Allem stehend.
Ach sie schon wieder. Wo ist das Problem?
„Wenn er käme, wäre das wahrscheinlich sehr hilfreich“
Kommt drauf an, siehe zum EU-Block.
Argentinien, Brasilien, Kanada, Mexiko…alles der eigene Kontinent. Schon wichtig, sieht man mal von Kanada ab, die man zur EU schieben sollte.
Deutschland, Frankreich, Italien, Vereinigtes Königreich, Europäische Union als moralischer Aufpasser (EU): Die bringen glatt den besten Verkäüfer der Welt, den W.S. noch mit, also der unbeliebteste Fettnapf, der ich bin Unbeliebt und eh bald weg, die schöne Papstunterstützerin ohne Nationalmannschaft, der, der noch die Insel für die Harz4-Sachsen-Coburg-Gotha-Combo verwaltet und das 3-Wetter-Taft für die Moral, die kommen doch immer nur zum nerven und stören, vielleicht boykotieren die ja aber auch wenn…nur finden sie dann nie einen persönlichen Weg nach Moskau.
Australien, China, Indien, Indonesien, Japan, Republik Korea (Südkorea), Saudi-Arabien, Türkei – Interessant hier China, Indien und Indonesien.WEr hat schon den Krater von Krakatau auf dem Schirm. Mit den USA und RU wäre hier eine neue G5 erstrebenswert. Wegen dem Gleichgewicht.
Südafrika und die Afrikanische Union(AU), nun ja schade – gerade ein bissel weit weg vom Zentrum.
>>…Afrikanische Union(AU)…<<
Ach da fällt mir gerade ein: Es gab doch mal einen gewissen Muammar al Gadhafi, der eine zunächst nordafrikanische, mit der Perspektive zur eventuell gesamtafrikanischen Währungsunion propagiert hatte. Und damit sein Todesurteil bewirkt hatte.
dead is economy, stupid
Nee, das hatte mit der Wirtschaft genauso wenig zu tun wie Frieden mit Putin.
https://www.focus.de/politik/ausland/neue-details-zu-gaddafis-tod-im-blutrausch-der-rebellen-gab-es-ein-massaker_id_2252841.html
Sie vergessen da schon wieder die häßliche Vorrolle der Moralweltmeister aus London und Paris.
Hach ja, was sind schon alte Erinnerungen gegen den Focus der akuten Detailwissenschaft?
«Ach sie schon wieder. Wo ist das Problem?»
Ach Viktor…aehm Sportsfreund, das Problem ist, dass P. ein mit Haftbefehl vom IStGH gesuchter vermutlicher KRIEGSVERBRECHER ist.
Und Bibi ist nicht eingeladen.
» …nur finden sie dann nie einen persönlichen Weg nach Moskau.»
Nun ja, die finden AfD, BSW, diverse Schreiberlinge aus den alternativen Medien…Ich denke das reicht dann auch.
Auf dem Golfplatz von Florida nicht…
BiBiBi gehört nicht zum G20-Club…
Die Demokratie balanciert das neue Ungleichgewicht aus, jedenfalls irgendwo in der Eifel bei der Pfalz um die Ecke vom Mainzer Rad zwischen Mosel und Rhein.
Mir scheint, dass so etwas bei weiteren Bürgern den Impuls erzeugen wird, nun eben auch AfD zu wählen, wenn die anderen ein Kartell sind, das zum Machterhalt die Spielregeln ändert.
Und wenn sie dann vom Beelzebub enttäuscht sind wählen sie doch wieder den Teufel, von dem sie dann auch wieder enntäuscht werden…
Siehe Ungarn.
@izi
Jetzt mal unabhängig vom Filz, den es nach 16 Jahren ununterbrochener Regierungszeit bestimmt gibt und auch unabhängig von sonstigen Sachen, die Orban vorgeworfen wurden, ging es auch um eine nicht GERINGE Summe Geldes.
Von daher war die Wahl nun verständlich.
Der Erfolg war ja nun durchschlagend und in der Schnelle bestimmt einmalig für einen neu gewählten Präsidenten:
Das Geld kommt, das Öl fliesst…
Da müssen andere frisch gewählte Oberhäupter länger arbeiten, ehe es solche Resultate gibt🤔
@ Izi ( Herr Oberst, Sportsfreund & andere):
<a href= Nee, die Moral von der Geschichte ist gaaanz anders. 😂
@nera
Was ist denn Ihrer Meinung nach die Moral der ganzen Geschichte?
Das hier, was am Ende des Textes kommt?
«Wie steht es mit uns? Müssen wir auch erst extrem rechts wählen? Leute wählen, die das bei uns genauso wie Orbán machen wollen? Und dann 16 Jahre erdulden, bis sich gezeigt hat, dass das in die demokratische und wirtschaftliche Superpleite führt? Oder werden wir schon vorher gescheiter? (Hans Rauscher, 13.4.2026)#
Ich sage mal nur soviel:
Dazu braucht Deutschland noch nicht mal Rechtsextreme.
Wir haben dazu unsere eigenen Möglichkeiten.
«Was ist denn Ihrer Meinung nach die Moral der ganzen Geschichte?
Das hier, was am Ende des Textes kommt?»
Genau!
(Ich bin jetzt gerade in anderen Sphaeren unterwegs. Dazu vielleicht noch mal spaeter.)
Der Magyar ist auch nur ein Rattenfänger. Wer Augen im Kopf hat, kann das bereits sehen.
Rattenfaenger? Sie meinen also, das ungarische Mehrheitsvolk waeren Ratten?
Da ich hier keine tiefgruendige Analyse der Richtungswahl gefunden habe, wie es eigentlich sonst ueblich ist, musste ich mich – quasi zwangsweise – anderswo umsehen.
Ich zitiere mal Jonas, den Propheten, der vermutlich immer noch im Bauch von Timmy steckt:
» Die CPAC braucht keine Wahlen, um festzustellen, dass die Ungarn mehrheitlich gegen Ungarn sind, wenn sie mehrheitlich nicht Orbán wählen. Orbán ist für sie Ungarn und Ungarn ist Orbán.»
Nun ja, jetzt will ich hier niemand unterstellen, dass der da dazugehoert, aber wenn man manch‘ Meinung zum Thema hoert, koennte man das glatt vermuten.
https://wilfriedjonas.substack.com/p/die-ukrainisierung-ungarns
Nee, der Gundi dreht sich jetzt im Grab rum.😡
Wir sprechen uns nach ein paar Jahren Magyar wieder.
Haben Sie eigentlich mal zugehört, wie der nach seinem Wahlsieg redet?
Ergaenzung noch – Rattenfaenger
Bei der Trumpf-Wahl hatten Sie das – soweit ich mich erinnern kann – nie gesagt.
Da war die daemliche polit. Opposition schuld.
Okay, bis spaeter. Jetzt ist erstmal ausgereizt. Hab‘ noch anderes zu tun 😉
«Bei der Trumpf-Wahl hatten Sie das – soweit ich mich erinnern kann – nie gesagt.»
Da hat hier ja auch niemand Begeisterung kundgetan.
Wuerde ich jetzt nicht behaupten. Der Mann, der keine Kriege fuehrt. Dagegen Sleepy Joe, Harries oder vorher Obama, von der Hillary ganz schweigen… Baeh!
Nun aber gut. Jetzt bin ich endgueltig ueberreizt. 😂
*…tiefgruendige Analyse der Richtungswahl…*
Tisza-Bewegung (Péter Magyar): 138 Mandate (ca. 53,1 % der Stimmen)
Fidesz – KDNP (Viktor Orbán): 55 Mandate (ca. 38,4 % der Stimmen)
Mi Hazánk Mozgalom (Unsere-Heimat-Bewegung): 6 Mandate
im 199-köpfigen Parlament.
Kein Links, kein Grün, kein Sozi, kein Kommunist, nicht mal ein BSW hier nirgendwo. Richtungswahl, aha. Es sieht eher so aus: Es muss nur anders aussehen aber alles so bleiben wie es war.
„Alerta, Alerta, Antifascista“
Weiterfeiern.
@u_S
>>>„Alerta, Alerta, Antifascista»<<<
Auf die Barikaden!
«Richtungswahl, aha.»
Ganz genau.
Mit oder ohne Putin.
https://www.oe24.at/welt/kurzes-telefonat-magyar-serviert-putin-ab/676180842
Sag mir, wo du stehst.
Typisches Clickbait, nicht wahr? Es gab gar kein Telefonat zwischen Magyar und Putin.
Darum auch in Gaensefuesschen. Machen Sie ja gelegentlich auch.
Und das war jetzt der stinkende rote Hering, um die Jagdhunde hier vom Eigentlichen abzulenken?
Was ist denn das Eigentliche?
@ Izi
!. Das deutliche Volksmehr der Ungarn (m/w) will Orbans illiberale Demokratie nicht (mehr).
2. Das deutliche Volksmehr der Ungarn will auch nicht, dass der hoechste Mann im Staate den nuetzlichen Idioten fuer Putin macht.
Oder auf den Punkt gebracht:
Die Leute dort haben sich lieber fuer die «Marionette der EU und der Ukraine» entschieden als auch nur einen Tag Viktor mehr als sein muss. 🤣
Aehm…und wo war eigentlich Ihr Problem Montag so zu frueher Stunde? Oder wollten Sie nur mal mit mir «plaudern»? 😉
Sie interpretieren eine Wahlentscheidung ideologisch. Es kann auch ganz einfach so sein, dass die Ungarn mehrheitlich von der wirtschaftlichen Entwicklung enttäuscht waren.
Mir erscheint das wahrscheinlicher als dass sie ideologisch gewählt haben. Denken Sie etwa, in Deutschland würde eine Bevölkerungsmehrheit eine Wahlentscheidung nach dem Verhältnis zu Putin, Selenksyj, Soros und dem woken Ideengebäude treffen??
«Sie interpretieren eine Wahlentscheidung ideologisch.»
Genau das war sie!
Ein Arschtritt fuer alle Autokraten, den Irren aus dem WH und J.D. Vance – den Loser. Ein Arschtritt fuer den Moechtegern-Stalinisten und seine Kriege. (1956 wirkt schliessl. im kollektiven Gedaechtnis fort.) Ein Arschtritt Fuer die AfD und die ganze braune Ecke. Gegen all‘ deren ideologische Wahlkampfeinmischung mit Fakes, Desinformation, Hass, Hetze…die ganze Palette. Dem Wedeln mit Geldscheinen.
Hat alles nueschts genuetzt. Ab dafuer! Fuer die westliche Demokratie!
Und ich finde die Entscheidung war sehr gut.
Warum tun Sie sich eigentlich so schwer damit?
Denken Sie nochmal darueber nach.
@izitiwab
«wirtschaftlichen Entwicklung enttäuscht »
Also gewisse Ideologen wollen mir erklären, dass es mir mit russischem Gas wirtschaftlich viel besser gehen würde. Also ich erkenne jetzt nicht wie man die Entscheidungsfindung allein auf wirtschaftliche Aspekte reduzieren kann.
Ja und auf den Wahlveranstaltungen in Ungarn konnte man immer mal wieder Plakate sehen mit «Russen geht nach Hause».
@nera
Ich habe den modernen Chinesen befragt, warum die Ungarn Orban abgewählt haben. Er gibt in dieser Reihenfolge drei Gründe an:
– Wirtschaftliche Schwäche und Inflation
– Wachsende Korruption
– Verfall der Infrastruktur
Wenn Sie andere Information haben, geben Sie doch einfach eine Quelle an, die Ihre Interpretation belegt.
Die von Ihnen behaupteten Gründe hat Magyar laut MDR vielmehr in der Kampagne geradezu vermieden anzusprechen.
@ Izi
Aus Ihrem Link:
«Seit 2023 ist Ungarn der NGO Transparency International zufolge das korrupteste Land der EU.»
Ist ja super. Warum wurde das eigentlich hier nie zum Thema gemacht? Ist immerhin ein EU-Land – und wir Deutsche sind EU.
«Die Korruption hat – neben anderen Verstößen gegen die Rechtstaatlichkeit – auch dazu geführt, dass die EU ab 2022 Gelder in Höhe von rund 30 Milliarden für Ungarn eingefroren hat.»
Aha. Also aus berechtigten Gruenden. Wusste ich nicht.
«Eine heruntergewirtschaftete Infrastruktur»
Sieh‘ an.
Und jetzt kommt’s (Grossbuchstaben in Reihe sollen Hervorhebungen von mir sein.):
«Nach 16 Jahren unter einer immer autoritärer agierenden rechtspopulistischen Regierung und nach dem enttäuschenden Wahlausgang 2022 DOMINIERTE DER GEDANKE: Bevor man sich um Inhalte und Details streiten könne, müsse man ERST EINMAL DAS SYSTEM ORBAN LOSWERDEN UND TATSAECHLICH DEMOKRATISCHE VERHAELTNISSE WIEDERHERSTELLEN.»
Nichts anderes habe ich in meinem vorherigen Kommentar zum Ausdruck gebracht.
———————————————-
Und jetzt lassen wir mal Ihren modernden Chinesen einen huebschen Eisvogel sein. Ich wollte noch mal gern auf Ihren Kommentar von gestern frueh eingehen, weil da hatte ich zu lange sinniert, und dann war alles wieder zu spaet…
«Es kann auch ganz einfach so sein, dass die Ungarn mehrheitlich von der wirtschaftlichen Entwicklung enttäuscht waren.»
Klar waren die davon enttaeuscht wie der Viktor – sagen wir mal – in den letzten Jahren die Wirtschaft in den Dreck gefahren hat. Aber wie der Karren aus dem Dreck gezogen wird, gibt es ja bekanntlich in den verschied. polit. Lagern auch verschiedene Vorstellungen. Also ich glaube nicht, dass das der Hauptgrund war, dass sich die Massen von links bis rechts-konservativ hinter Tisza in einer quasi Anti-Orban-Front vereinigten und Magyar einen Erdrutschsieg bescherten. Zumal der neue «Held» aus dem gleichen Stall kam.
«Denken Sie etwa, in Deutschland würde eine Bevölkerungsmehrheit eine Wahlentscheidung nach dem Verhältnis zu Putin, Selenksyj, Soros und dem woken Ideengebäude treffen??»
Nee, das macht nur die Minderheit. Die waehlen dann AfD, BSW oder so 😉
Die Mehrheit waehlt fuer Gesamtdeutschland Anti-AfD, wenn der Merz hat fertig.
PS: Ich neige dazu, selber zu denken. Also, nehmen’Se das nur als meine kleine, unbedeutende Meinung. Oder suchen Sie bitte selber Quellen. Ich denke, da gibt’s genug.
Schoenen Tag noch!
@ Petro
«Russen geht nach Hause».
Ja -„Ruszkik, haza!“ Habe ich auch – freilich nur in den MSM – gesehen und gelesen. Aber das will man hier nicht hoeren.
Tja, weil nicht sein kann, was nicht sein darf. 😉
Gruss
US-Präsidentendarsteller Trump meint, Stand heute, der Iran könne bei ihm anrufen wenn sie was Geopolitisches von ihm wollen. Der Außenminister des Iran war dummerweise aus Islamabad / Pakistan, Ort des Plauschcafes schon weg, bevor Trumps persönliche Chefunterhändler erscheinen sollten. Berichten zufolge wird AM Araghtschi / Iran über den Oman, liegt irgendwo gegenüber vom Iran am Golf von Trumps Hormus-Blockade zunächst für weitere Konsultationen nach Islamabad zurückkehren, bevor er seine Reise nach Moskau (Russland) fortsetzt. Vielleicht könnten dann ja auch Trumps Unterhändler in Sachen UA zu Moskau sein, also ich würde es ja vorschlagen, irgendwo ist immer eine Gelegnheit zum Plausch.
«Vielleicht könnten dann ja auch Trumps Unterhändler in Sachen UA zu Moskau sein…»
Yo, Witkoff, von Politik null Ahnung und Trumps Schwiegersohn mehrt seinen Reichtum.
Andererseits, wenn J.D. Vance anklopft kann man ja auch jede Hoffnung fahren lassen. 😂
Man will es nicht glauben, aber Gott scheint Trumpist zu sein.
https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/usa-schuesse-korrespondentendinner-100.html
Haupt-Mann Jeschke uebernehmen Sie den Fall!
Sie meinen, weil der liebe Gott einen Möchtegern-Attentäter geschickt hat, der so dämlich war, mit einer Schrotflinte auf einen Sicherheitsbeamten mit schusssicherer Weste zu schiessen?
Was wollen Sie? Die Attentäter müssen halt vom Format her zum angestrebten Attentatsziel passen. Göttliches Prinzip.
Der Leutenant
@izi
>>>Der Leutenant<<<
Da ist das jetzt Dienstgradmässig endlich mal geklärt.😅
Werden Ihnen die 3 Jahre als Unterleutnant in der DDR irgendwann auf Ihre Rente in der Schweiz angerechnet?
Nee, aber ich habe zusätzlich einen deutschen Rentenanspruch und da schon. 😉
Auch wenn ich zwinkere, das ist kein Spass, sondern eine Tatsache. Ich habe die Gesetze nicht gemacht.
@izi
Ich weiss. Aber wissen Sie auch, dass Ihnen diese 3 Jahre, genauso wie mir, anders berechnet werden, als einem 3-jährigen bei der Bundeswehr?
Das sind rund 50 Euro.
Gegen diese Ungleichbehandlung muss man doch was unternehmen.
Ich fühle mich stark diskriminiert.😉
Tut mir jetzt leid, das zu sagen, aber für 50 Euro kann ich in Zürich nicht mal in einer Gaststätte zu Abend essen. Vielleicht Pastaplausch (Spaghettata) in der Commi-Halle mit Mineralwasser, aber viel mehr nicht.
Insofern kann ich es verschmerzen, wenn der Klassenfeind mir weniger zahlt 😉
@ Izi
Hm. Sie denken also das Ganze war inszeniert, um T.’s freien Fall bei den Waehlern aufzuhalten? Und Vans war ja auch dabei…
Der Mann (also nicht James D.) soll ja auch Lehrer sein. Da kann der vermutlich auch rechnen.
Fragen ueber Fragen. Also loesen Sie die ganze Chose.
Dann klappt’s auch mit der Befoerderung zum Ober-Leutenant. (Ist aber immer noch unter Oberst? Oder?)
@nera
Ich habe ja nun auch NIE behauptet OBERST zu sein gewesen zu wären.
Ich glaube, dass war u_S, der das eingeführt hat.
Und Sie haben es freudig aufgegriffen.
Ich habe sogar meinen RICHTIGEN Dienstgrad genannt.
Aber das interessiert ja nicht.
So ist das ebend mit den FAKTEN.😢
«FAKTEN»
Wie Rainald Grebe bemerkte: «Das ist doch 20. Jahrhundert.»
Früher begannen Märchen mit «Es war einmal.» Heute sagt man über die Argumentation auf der Basis von Fakten: «Es war einmal.»
Nee. Ich glaube, der Täter war genuin dämlich.
Sorry, jetzt wird es politisch wirklich inkorrekt. Er soll 2024 auch 25 US$ für die Wahlkampagne von Kamala Harris gespendet haben.
(Ich konnte nicht widerstehen. Der Ball lag auf dem Elfmeterpunkt)
Oberleutnant, Hauptmann, Major, Oberstleutnant, Oberst (zumindest bei der NVA)
@izi
>>>Sorry, jetzt wird es politisch wirklich inkorrekt. Er soll 2024 auch 25 US$ für die Wahlkampagne von Kamala Harris gespendet haben.<<<
Sorry, jetzt wird es von meiner Seite in sexueller/ästhetischer Hinsicht ebenso inkorrekt:
Ich wollte 2008 auch für die Wahl in den USA für Obama spenden, bei dieser Aktion von Modells unter dem Namen "No more Bush" 😊
Ging natürlich nicht, hätte ich mir denken können.
So leicht lassen sich die Amis nicht die Wahl aus dem Ausland manipulieren.🤔
Ich glaube, mein eingegebener Beitrag lag auch in der Grössenordnung von 25 Euro, nicht Dollar.
@ Izi
«Ich glaube, der Täter war genuin dämlich.»
Kann ich mir nicht vorstellen, dass es jemand gibt, der noch genuin daemlicher ist als Trump.
Und den «Moechtegern-Attentaeter» haben Sie wohl direkt der Sprache T.’s entnommen, sowie man eben auch Begriffe P.’s gleich uebernimmt?
«Und den «Moechtegern-Attentaeter» haben Sie wohl direkt der Sprache T.’s entnommen»
Nee, wusste ich nicht, dass er das gesagt hatte. Lag bei so viel Dämlichkeit aber auch auf der Hand.
«Kann ich mir nicht vorstellen, dass es jemand gibt, der noch genuin daemlicher ist als Trump.»
Ich schon. Ich weiss das sogar.
«Nee, wusste ich nicht, dass er das gesagt hatte. Lag bei so viel Dämlichkeit aber auch auf der Hand.»
Das glaube ich Ihnen gern. Habe das selber erst bewusst viel spaeter bei den Nachrichten von Welt mitbekommen. Und dann – zur Sicherheit – auch noch mal nachgegookt. Das Ding hat mir sofort viele Artikel angezeigt. Und vermutlich waren auch nicht alle unbedingt von Welt.
Nun ja, ich wuerde Sie ja keineswegs als Bruder im Geiste bezeichnen. Aber ist schon interessant…
Es ist doch einfach wörtlich die richtige Bezeichnung. Der Mann hätte gern ein Attentat verübt, ist aber gescheitert. Er ist also ganz klar ein Möchtegern-Attentäter. Kein Wunder, dass Trump und ich unabhängig voneinander auf die gleiche Bezeichnung gekommen sind.
Googeln Sie mal *Trump» und «wannabe assassin». Sie werden bemerken, dass der gleiche Begriff von anderen in früheren Fällen auch verwendet wurde.