Pflegeversicherung Während der Corona-Pandemie hat die damalige Bundesregierung den Pflegekassen per Verordnung Kosten für staatliche Corona-Maßnahmen aufgebürdet, die gesamtgesellschaftliche Aufgaben waren und aus Steuergeldern hätten finanziert werden müssen. Ein Betrag von 5-6 Milliarden Euro wurde bis heute nicht erstattet. Die jetzige Bundesregierung, die sich weigert, die zweckentfremdeten Gelder zurückzugeben, will nun die Pflegeversicherung reformieren, weil sie am Rande eines Bankrotts steht.

Was geschehen ist
Im Mai 2020 ermächtigte der Deutsche Bundestag das Gesundheitsministerium durch das «Zweite Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite» dazu, Details der Corona-Maßnahmen per Verordnung zu regeln. Der damalige Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verpflichtete im Rahmen solcher Verordnungen die Pflegekassen dazu, aus ihren Ausgleichsfonds Corona-Tests in Pflegeheimen, staatlich angeordnete Bonus-Zahlungen für Pflegekräfte und kapazitätserhaltende Maßnahmen für Pflegeheime zu bezahlen. Der Ausgleichsfonds der Pflegekassen wird ausschließlich aus Beitragsgeldern gespeist.
Der Gesamtumfang der Kosten ist nicht völlig sicher zu recherchieren. Nach mehreren überseinstimmenden Quellen hat der Bund den Pflegekassen etwa 5 Milliarden Euro zurückgezahlt, während weitere 5.2 Milliarden Euro noch hängig sind. Eine andere Quelle spricht von einer Gesamtbelastung von 13 Milliarden Euro und einer noch offenen Rückzahlung von 6 Milliarden Euro. Diese Quelle zitiert auch aus einem Rechtsgutachten von Prof. Dr. Dagmar Felix (Universität Hamburg) von Ende September 2024, das diese für die Krankenkasse DAK-Gesundheit angefertigt hatte: „Ein Zugriff auf Sozialversicherungsbeiträge ist verwehrt, weil ansonsten Sozialversicherungsbeiträge zur Finanzierung des allgemeinen Staatshaushalts verwendet würden“. Felix bezeichnete die Verordnungen von Spahn als verfassungswidrige Zweckentfremdung von Mitteln. Die Pflegekassen seien gezwungen worden, gesamtgesellschaftliche Aufgaben zu finanzieren, die aus Steuergeldern hätten finanziert werden müssen.
Die Reaktion der Politik
Im Oktober 2024 verwies die parlamentarische Staatssekretärin Sabine Dittmar (SPD) auf eine Anfrage des CSU-Bundestagsabgeordneten Stefan Pilsinger bezüglich der noch ausstehenden Rückzahlung auf die «angespannte Haushaltslage». Es verwundert, dass die Ampel-Koalition damals mit einem solchen Argument durchgekommen ist. Die Rückzahlung zweckenfremdeter Gelder kann nicht davon abhängen, wie die Finanzlage des zur Zahlung Verpflichteten ist, solange dieser nicht bankrott ist. Eine Bundesregierung kann immer 5.2 Milliarden Euro aufbringen, um einer Verpflichtung nachzukommen, wenn der politische Wille dazu vorhanden ist.
Im Ergebnispapier der Koalitionsverhandlungen der schwarz-roten Koalition vom 31. März 2025 war eine Rückerstattung von 5,22 Milliarden Euro zugunsten der Sozialen Pflegeversicherung vorgesehen. Im Koalitionsvertrag vom 9. April 2025 tauchte diese Ankündigung jedoch nicht mehr auf.
Das Thema rückte im Zusammenhang mit der von der jetzigen Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) angestrebten Reform der Pflegeversicherung wieder in den Blickpunkt der Öffentlichkeit. Nach einem Bericht des «Handelsblatt» vom 18. Mai 2025 strebt Warken die Rückzahlung der 5.22 Milliarden Euro an, während Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) das ablehnt. Warken hat sich dazu auch in einem Interview mit der «F.A.Z.» geäußert, das auf einer Webseite ihres Ministeriums wiedergegeben wird.
Wenn zwei Minister sich in einer Frage von solcher Tragweite nicht einigen können, greift die Richtlinienkompetenz des Bundeskanzlers. Obwohl derzeit die Situation der Pflegeversicherung und mögliche Reformen ein prominentes Thema der öffentlichen Debatte sind, habe ich keine diesbezügliche Äußerung von Friedrich Merz finden können. Merz befindet sich zugegebenermaßen in einer Zwickmühle. Weist er die Rückzahlung an, dann räumt er als Bundeskanzler die Zweckentfremdung der Mittel ein und desavouiert damit den Fraktionsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Spahn. Dieser trägt die Verantwortung für die Zweckentfremdung, weil er als Gesundheitsminister während der Corona-Pandemie die rechtswidrigen Verordnungen erlassen hat.
Von den Oppositionsparteien können die Grünen und die nicht mehr im Bundestag vertretene FDP das Thema nicht ausnutzen, weil sie mitverantwortlich dafür sind, dass die Mittel nicht in der vorherigen Legislaturperiode zurückerstattet wurden. Die Partei Die Linke hat im sächsischen Landtag einen Antrag eingebracht, der die Rückzahlung fordert. Ihre pflegepolitische Sprecherin im Landtag Mecklenburg-Vorpommern, Steffi Pulz-Debler, hat zum «Tag der Pflege» am 12. Mai 2026 geäußert: «Meine Fraktion fordert die Bundesregierung und den Bundestag auf, die Pflegeversicherung umgehend und grundsätzlich von versicherungsfremden Leistungen zu entlasten, die Corona-Unterstützung zurückzuzahlen sowie die Tariftreue für das Pflegepersonal zu refinanzieren.» Auf Bundesebene hat Die Linke keine direkten Forderung auf Rückzahlung erhoben.
Der Obmann der AfD für den Gesundheitsausschuss des Bundestages monierte die Zweckentfremdung der Mittel bereits im April 2023 und forderte die Rückzahlung. Die AfD-Landtagsfraktion in Brandenburg stellte im Juni 2025 einen Antrag «Versicherte schützen – Zweckentfremdung von Beiträgen zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und Pflegeversicherung ausgleichen», der auch die Rückzahlung dieser Mittel verlangte. Der Bundestagsantrag 20/14726 der AfD vom 28. Januar 2025 verlangte allgemein, gesetzlich geforderte zweckfremde Leistungen der Sozialkassen zu beenden. Dazu zählen auch Beiträge der Krankenkassen zu Umbaukosten der Krankenhausreform, Rentenbeiträge für pflegende Angehörige und eine Deckungslücke bei Beiträgen für Bürgergeldbeziehende.
Die Rechtslage
Obwohl die Argumentation von Felix über die Verfassungswidrigkeit von Spahns Verordnungen kaum angreifbar erscheint, ist eine direkte Klage beim Verfassungsgericht nicht möglich. Stattdessen unterstützt der Sozialverband VdK e.V. Versicherte finanziell Musterklagen von 720 Versicherten aus mehreren Bundesländern, die eine Rückerstattung der zweckentfremdeten Mittel an die Pflegekassen fordern. Damit soll einerseits politischer Druck aufgebaut werden, andererseits besteht die Möglichkeit, die Sache so über den Instanzenweg bis zum Bundessozialgericht und eventuell dann doch vor das Bundesverfassungsgericht zu bringen.
Dieser Weg durch die Instanzen würde viele Jahre in Anspruch nehmen. Darin zeigt sich eine Schwäche des deutschen Rechtssystems. In einer solchen Frage Recht zu haben und Recht zu bekommen, sind grundsätzlich verschiedene Dinge. Im besten Fall liegen zwischen diesen beiden Dingen Jahre, während derer die Politiker, die gesetzwidrig gehandelt haben, neue Tatsachen schaffen. Es ist aus meiner Sicht nicht überraschend, dass sich eine Mehrheit der Bevölkerung innerlich von diesem System abwendet.
Hinzu kommt, dass bei einer vergleichbaren Veruntreuung im privaten Bereich oder einer derartigen Zweckentfremdung von Mitteln in einem privatwirtschaftlichen Unternehmen die Verantwortlichen vor Gericht landen würden. Das Spahn deswegen vor Gericht landet, hat eine Wahrscheinlichkeit, die exakt Null beträgt. Das würde erfordern, dass sein Handeln als «grob pflichtwidrig» eingestuft wird. Man kann es zwar durchaus so einstufen, aber dass ein Gericht das bei einem ehemaligen Minister tut, wird nicht geschehen. Auch in dieser Hinsicht verwundert es micht nicht, dass die Ansicht vieler Bürger, was ein Rechtsstaat ist, nicht mit der Praxis in der BRD übereinstimmt.
Natürlich müssen Politiker vor missbräuchlichen Klagen geschützt werden. Die Bürger müssen aber auch vor missbräuchlichem Handeln von Spitzenpolitikern geschützt werden. Ersteres ist gegeben, Letzteres nicht.
Fazit
Die bis heute nicht korrigierte verfassungsrechtlich relevante Enteignung der Pflegeversicherten um mehrere Millairden Euro durch die Merkel-Regierung wirft ein Schlaglicht auf Schwächen des demokratischen Systems und des Rechtsstaats in der BRD. Solange diese Schwächen nicht beseitigt werden, sollte sich niemand über das Erstarken politischer Kräfte wie der AfD wundern.
479 Kommentare zu “Gesetzlich verordnete Zweckentfremdung”
Hier noch ein besonders hübscher Kommentar zum Thema KI:
«Eine Umfrage von NBC News unter 1000 registrierten Wählern aus dem März zeigte, dass es nur zwei Dinge gab, die die Menschen geringfügig negativer einstuften als Künstliche Intelligenz: die Demokratische Partei im Allgemeinen sowie den Iran.»
Quelle: Der Standard
Hervorhebung von izitiwab
Bei allem Verstaendnis dafuer, dass Sie das als besonders huebschen Kommentar empfinden, wuerde mich da mal die konkrete Frage der Umfrage interessieren.
Denn aktuell scheint ja in den USA nichts negativer zu sein als King Donald und der Krieg gegen den Iran.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1395228/umfrage/entwicklung-von-zustimmung-und-ablehnung-von-donald-trump-in-den-usa/
Ansonsten: Verueckte gibt es ueberall, die sich berufen dazu fuehlen mit besonders radikalen bzw. terroristischen Aktionen die Ausloeschung der Menschheit verhindern zu koennen. Das Ausloeschungsargument (ausser gewisser «Auserwaehlter», versteht sich) gab’s ja nicht zuletzt auch unter einigen Corona-Impfgegnern und ihren VT-Medien.
Die sollte man nicht mit denen verwechseln, die die ganze KI-Entwicklung auch kritisch betrachten und nicht nur die Vorteile sehen.
Sagt ja im Prinzip auch der Link-Beitrag.
«Denn aktuell scheint ja in den USA nichts negativer zu sein als King Donald und der Krieg gegen den Iran.»
Sind Sie sicher?
Die Zustimmungsraten für Trump waren in der zitierten Umfrage mehr als doppelt so hoch wie für Merz und Macron. Die gesamte Umfrage findet sich hier (siehe Seite 4). Bezüglich der Sicherheit der Grenzen steht sogar eine Mehrheit hinter ihm.
Man sollte nicht alles glauben, was einem deutsche MSM einzureden versuchen. Zugegebenermassen hat der «Standard» vom 5. Juni 2026 sich auf eine Umfrage im Zeitraum 27. Februar – 3. März 2026 bezogen, hat das allerdings auch angegeben (und ich habe die Angabe mit zitiert).
Anfang März 2026, Donald Trump:
Sehr positiv: 29%
Etwas positiv: 12%
Neutral: 6%
Demokratische Partei:
Sehr positiv: 9%
Positiv: 21%
Neutral: 17%
Alexandria Ocasio-Cortez:
Sehr positiv: 17%
Positiv: 14%
Neutral: 12% (schlechter als Trump, nicht wahr?)
Gavin Newsom:
Sehr positiv: 11%
Positiv: 16%
Neutral: 15% (noch schlechter als AOC)
AI:
Sehr positiv: 5%
Positiv: 21%
Neutral: 27% (das ist keine Mehrheit gegen)
Man könnte nun sagen, der «Standard» hat nicht aufgepasst. Nimmt man sehr positiv und positiv zusammen, hat Gavin Newsom noch schlechter abgeschnitten als die Demokratische Partei.
Und hier noch eine:
Kamala Harris:
Sehr positiv: 16%
Positiv: 18%
Neutral: 14%
Das ist bei sehr positiv und positiv anfang März satte 7% weniger gewesen als bei Donald Trump.
So sehen die Dinge wirklich aus, wenn man sich nicht selbst in die Tasche lügt.
Ach ja, und JD Vance würde derzeit alle Demokraten um Längen schlagen.
Lese ich da etwa zwischen den Zeilen beider Kommentare schon Verzweiflung heraus? Leider ja, die Sorge ist berechtigt.
James D….Also gut: Ich erhoehe meinen Wetteinsatz einseitig falls T. bis zum Ende (2028) ganz oben sitzt plus Vans das nachfolgende Rennen macht um zusaetzlich zur Klobuerste noch um das passende Papier. 🤣
Und komm‘ Se mir nich mit Luegen-Fritze. Die Beiden kann man nicht vergleichen.
Das ist aber teures Klopapier! Verdient JD etwa daran? Oder Trump??
Das wundert mich auch. Vielleicht…
Aber ist bestimmt oekologisch wiederverwendbar und laesst Ihren Hintern glaenzen.
@nera
Das mag alles sein.
Allerdings ist JD lt. Auskunft nicht versandbar 🤔
Versand aus:
USA
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Oooh! Da hamm’se mich erwischt! (Aber das ist ja nichmal dem Meister aufgefallen.) Soviel nebenbei zu Links, die man selber gar nicht bis zum Ende durchliest…
Na gut, dann muesste ich eben nach alternativen Versand suchen. Bis Ende 2028 ist ja auch noch viel Zeit.
Aber jetzt mal ehrlich Mann: Wenn der Hillbill-Man sich nicht bald vom verrueckten T. abseilt*, hatter sowieso keine Chance, und die ganze Suche gegenstandslos.
* Vermute mal, das ist was Psychologisches. Vaterersatz oder so.
«Wenn der Hillbill-Man sich nicht bald vom verrueckten T. abseilt*, hatter sowieso keine Chance»
Wieso? Unter allen in der Umfrage genannten, liegt er in Führung, knapp vor Rubio. Ausser dem Grossmeister natürlich, aber der Grossmeister darf nicht nochmal.
@ Izi
«Ausser dem Grossmeister natürlich, aber der Grossmeister darf nicht nochmal.»
Na da seh’n Ses doch. Diese Umfragen, innerhalb der «Roten» in denen des Grossmeisters katastrophale Politik quasi schoengeredet wird, sind – Verzeihung – nichts wert!
@nera
Der Grossmeister lebt von der noch weitgehenderen Unfähigkeit seiner Gegner. Und die etablierten Parteien der BRD scheinen mir gelehrige Schüler der US-Demokraten zu sein.
Also ehrlich: Wie man nach den bisherigen Ergebnissen der Trump-Administration als Opposition in Umfragen deutlich schlechter abschneiden kann als der, erschliesst sich mir nicht. Wobei, wenn ich mir anhöre, was die so reden, ist es eigentlich auch wieder verständlich.
@ Izi
«Also ehrlich: Wie man nach den bisherigen Ergebnissen der Trump-Administration als Opposition in Umfragen deutlich schlechter abschneiden kann als der, erschliesst sich mir nicht.»
Also ehrlich: Ich frage mich, woher Sie das schon wieder herhaben.
Guckst du hier unten? 😉
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1624834/umfrage/wahlumfrage-zu-us-kongresswahlen/
Und das ging nur bis 20. April. D.h., wo die Trump-Glaeubigen noch auf einen Sieg im Iran-Krieg hoffen konnten.
«Also ehrlich: Ich frage mich, woher Sie das schon wieder herhaben.»
Aus der lang und breit diskutierten CBS-Umfrage, die der Standard zitiert hatte. Die Demokraten haben keine Persönlichkeiten.
Die Kongresswahlen sind übrigens noch nicht gelaufen. An den Iran-Krieg erinnert sich im Herbst keiner mehr. Und es zählt auch nicht irgendeine Mehrheit, die über die Gesamtbevölkerung gemittelt ist, sondern diejenige per Wahlkreis für konkrete Kanditatinnen und Kandidaten. Das heisst, es zählen vor allem die Wahlkreise, in denen es eng ist.
«Aus der lang und breit diskutierten CBS-Umfrage, die der Standard zitiert hatte.»
Nun ja, da hamm’Se Glueck gehabt: Es war ’ne NBC-Umfrage und nicht CBS, den T. mittlerweile u.a. auch zu seiner Propagandamaschine gemacht hat.
https://direkt-magazin.ch/international/sldrt/wie-milliardaere-aus-dem-us-traditionssender-cbs-eine-propagandamaschine-machten/
Aber das nur nebenbei.
Hm, dann schauen Sie bitte auch noch mal auf Seite 8 und sehen nicht immer nur das Positive: Wer steht da ganz oben bei «very negative»? Man wuerde es nicht glauben, wenn man es mit eigenen Augen nicht sehen wuerde: Sogar noch vor der Katzenfrau! Und Tendenz ist seit Oktober’24 stetig steigend. (Da war der Grossmeister noch nicht mal in seinen Amt, da ging die Negativ-Karriere fuer den «Kleenen» schon los.)
Im Uebrigen sind auch die REPs seit Beginn der Aufzeichnungen von September 2010 nie negativer eingeschaetzt worden.
Und ob der Iran-Krieg und vor allem seine Auswirkungen auf die USA bis zur Zwischenwahl vergessen sind, habe ich so meine Zweifel. Da muss der Wahnsinnige erstmal seinen kleinen aggressiven Freund in den Griff bekommenn. (Und ich meine damit weder Vance noch den unter der Guertellinie.)
«Man sollte nicht alles glauben, was einem deutsche MSM einzureden versuchen.»
Da sage ich nur Fall von Viktor.
Und abgerechnet wird sowieso immer erst zum Schluss. Und da stehe ich eben dann mit meinem nagelneuen T-Shirt da… (weil man goennt sich ja sonst nueschts wg. Klima, Umwelt, furchtbar poehsen NGO’s, die dem Volk das Geld aus der Tasche ziehen…ueberhaupt wg. Volk, Sondertoepfen, aus Zeitmangel wg. Arbeit, aus Ruecksicht gegenueber den zukuenftigen Generationen, dem toten Timmy, boesen Woelfen, Giftspritzen, Asylrecht, der zionistischen Weltverschwoerung und was weiss ich nicht alles)
…und Sie mit Dreck am St…aehm im Klo.
«Dieser Artikel kann leider nicht nach Deutschland verschickt werden.»
In die Schweiz auch nicht. Und wenn man einmal auf sozialen Medien geäussert hat, dass man so etwas haben möchte, kann man nicht mehr in die USA einreisen. Catch-22 halt.
Sie sind doch aber ab Ende ’28 bestimmt mal wieder in Frankreich. Hoffentlich dann aber weder mit Bardella an der Spitze noch Barella in Paris…
Na, ob ich 2029 noch fit genug für den «Marmotte Granfondo» bin, steht in den Sternen. Reizen würde der mich schon, aber so lang mit so vielen Höhenmetern bin ich noch nie gefahren. Das Alpenbrevet Silber war 137 km, 3700 HM als ich es gefahren bin und das ist schon lange her.
Frei nach M & M (Merkel und Merz):
Sie schaffen das! 😉
@izi
>>>Die bis heute nicht korrigierte verfassungsrechtlich relevante Enteignung der Pflegeversicherten um mehrere Millairden Euro durch die Merkel-Regierung wirft ein Schlaglicht auf Schwächen des demokratischen Systems und des Rechtsstaats in der BRD. Solange diese Schwächen nicht beseitigt werden, sollte sich niemand über das Erstarken politischer Kräfte wie der AfD wundern.<<<
Sie haben mit Ihren Anmerkungen zur Pflegeversicherung ja vollkommen Recht.
Allerdings existieren die Schwächen des demokratischen Systems und des Rechtsstaates in der BRD nicht erst seit Corona.
Die waren auch schon vor 30 oder 20 Jahren vorhanden.
Es hat wahrscheinlich aber niemand gross interessiert, damals.
Damals gab es allerdings noch keine AfD.
Dass die AfD in den letzten Jahren so viel Zulauf hatte, hat jetzt ursächlich nichts mit diesem Problem zu tun.
Die Hauptprobleme dafür sind nach meiner Meinung:
-Migration
-immer weiter Einschränkung der Meinungsfreiheit
-Energiereform
Zumindest in den letzten 2 Jahren.
Mit Corona erlebte die AfD allerdings noch mal einen Anstieg.
Die eigentlich Anschubhilfe für die AfD in ihrer heutigen Form war Merkels Entscheidung Anfang September 2015, die Grenze für Migranten von der Balkanroute zu öffnen. Da sind wir uns einig.
Der Anstieg seit der letzten Bundestagswahl hat aus meiner Sicht nichts mehr mit Migration zu tun, sondern mit den gebrochenen Versprechen von Merz und der Art, wie diese Koalition regiert (oder eher nicht).
Die Pflegemilliarden sind aus meiner Sicht symptomatisch dafür.
@izi
>>>Der Anstieg seit der letzten Bundestagswahl hat aus meiner Sicht nichts mehr mit Migration zu tun, sondern mit den gebrochenen Versprechen von Merz und der Art, wie diese Koalition regiert (oder eher nicht).<<<
Manchmal denke ich, dass es auch die Brandmauer sein könnte🤔
Ich meinte nur, dass sich das von Ihnen aufgezeigte Problem mit den Geldern und den Verantwortlichkeiten und dem Rechtssystem eher nicht mit AfD Aufstieg in Verbindung bringen lassen.
Das gibt es schon lange, und ich denke manchmal, die Leute haben sich dran gewöhnt.
Was will man denn auch auf Seiten der Grünen und Linken machen?
Irgendwas zusammen mit der AfD? 🤣😅😂
Die Brandmauer ist ein echter Brandbeschleuniger.
Nachdem wir international Tendenzen nach rechts erkennen, seit einigen Jahren, scheinen die Leute mit etwas nicht zufrieden zu sein, das in mehreren Ländern vorhanden ist.
In Deutschlands Osten ist es im Besonderen, was man mit der Wiedervereinigung unbedingt wollte, aber nicht so eingetroffen ist wie man es sich vorgestellt hat.
Obwohl horrende Summen aufgebracht wurden, wurde das kaum bemerkt.
Alles sollte besser werden, aber man wollte die Realität nicht sehen.
Man schaute Westfernsehen, aber scheinbar nur die Spielfilme.
Die Treuhand hat zwar viel Schaden verursacht, aber nur einen Teil kann man auf sie zurückführen.
«Die Treuhand hat zwar viel Schaden verursacht, aber nur einen Teil kann man auf sie zurückführen.»
Ja, etwa 99%. Das restliche Prozent nicht.
Warum hat das Synthesewerk Schwarzheide überlebt als BASF-Tochter? Weil der Verkauf praktisch schon mit dem Vereinigungsdatum abgewickelt wurde, bevor die Treuhand überhaupt voll operativ war.
Hm, Sie selbst sind doch sonst so marktkonform.
Auch Sie haben zugunsten von mehr Geld den Osten verlassen. Und das Geld im Westen hat ja auch nicht gereicht.
Es gab nicht so viele Betriebe die überlebt hätten. Ost-Bewohner wollten ja nicht einmal die eigenen Waren mehr kaufen.
Auch Trabbi wollte keiner mehr.
Ja klar, ich hätte wohl irgendeine Arbeit in den damals neuen Bundesländern finden können. Für weniger Gehalt als ein Wessi, der am gleichen Ort die gleiche Arbeit gemacht hätte.
Es ging mir gar nicht ums Geld. Ich hatte keine Lust, mich unter Wert zu verkaufen, nur meiner Herkunft wegen. Und ich musste das ja auch nicht.
Die BRD hat Leute wie mich verloren, weil sie zu vielen meinesgleichen nicht wollte oder billig abgespeist hat.
Sie haben einmal geschrieben, Sie hätten hier eine Professorenstelle angeboten bekommen, gleiche Bedingungen, aber die Schweiz zahlte mehr.
Und das wäre der Grund gewesen.
@Albatros
Ich weiss zwar nicht, warum Sie nun so insistieren, aber GJ hat ja einen Wikipediaeintrag.
Aus dem dort verfügbaren, würde ich eher schlussfolgern, dass es eben auch qualitative Ursachen gegeben haben könnte, für den Wechsel von Konstanz nach Zürich.
Ein Grund könnte der sein:
Zürich ist qualitativ deutlich höher angesiedelt – sowohl in der internationalen Reputation, der apparativen Ausstattung und der Forschungsdimension.
Wenn man dort vielleicht dann auch noch mehr Geld bekommen würde, was wäre dann der Vorwurf?
Denn irgendwie höre ich zumindest einen Vorwurf heraus.
«Sie hätten hier eine Professorenstelle angeboten bekommen, gleiche Bedingungen, aber die Schweiz zahlte mehr.
Und das wäre der Grund gewesen.»
Das haben Sie falsch in Erinnerung. Ich habe an der Universität Konstanz weder den Gerätepark noch die Grundausstattung gehabt wie an der ETH. Meine Forschungsmöglichkeiten sind hier also viel besser, ganz abgesehen von dem Umfeld einer grösseren Institution mit vielen anderen Professoren, die führend auf ihren Gebieten sind und die hervorragende Studenten und Doktoranden anzieht.
Dass die ETH ausserdem auch ein höheres Gehalt zahlt, trifft zu. Ich habe damals angemerkt, dass sie hohe Gehälter zahlen muss, wenn sie führende Forscher anstellen will. Dem ist auch so.
«Der Anstieg seit der letzten Bundestagswahl hat aus meiner Sicht nichts mehr mit Migration zu tun, sondern mit den gebrochenen Versprechen von Merz und der Art, wie diese Koalition regiert (oder eher nicht).»
Man muss aber auch sehen, dass mnache «Versprechungen» von Wählern aus ihren Wünschen heraus halluziniert werden.
Die «A»fD scheint ein hochwirksames Halluzinogen zu sein.
Da ist Vieles vorgeschoben.
Unter den AFD Anhängern sind viele Rassisten, eindeutige Neo-Nazis, Verschwörungstheoretiker, Querulanten, und wir sind gegen alles.
Dieser Anteil ist größer geworden und der Schwachsinn ebenso.
Es gibt eine gehörige Anzahl die von der AFD etwas erwarten, obwohl die Partei das ausschließt.
Sie will das Gegenteil der Anhängerhoffnungen und die Anhänger merken das gar nicht.
Man muß das Programm lesen und die realen Verlautbarungen hinzuziehen.
Die Pflege ist schon immer ein Problem, ein par Milliarden lösen da nichts.Die Migranten 2015 haben auch nicht grundlegend etwas geändert.
Nur wird von gewissen Seiten manches Thema hochgespielt und suggeriert, das ist das Problem und wenn wir da reinhauen wird alles besser.
Es ist teilweise wie bei Trump. Die Verfehlungen der AFD, wie die Vetternwirtschaft, wird heruntergespielt. Bei anderen Parteien schwer gegeißelt, bei der AFD als völlig rechtskonform bezeichnet.
Bei vielen AFD Anhängern sehe ich einen Hang zur Diktatur. Das geht von Lagerbau für Migranten bis zur Todesstrafe. Brutales Vorgehen gegen politische Gegner, Änderungen des Grundgesetzes, usw.
Extreme Hetze gegen Juden, Sinti/Roma, Schwarze und alles was nicht Ur-deutsch ist.
Aber auch gegen Deutsche die sie als Volksschädlinge bezeichnen.
Dieser Anteil ist mittlerweile beträchtlich.
Die relevanten Gründe für Fehlentwicklungen sehen sie gar nicht. Die Schuldigen sind festgemacht und diese sind die selben die es immer waren.
Die Partei einfach mal spielen lassen sagen hauptsächlich die, die davon nichts zu befürchten haben.
Sie reden von 29% der Wähler, Trend steigend, 42% in Sachsen-Anhalt. Das sind nicht einmal entfernt alles Neonazis.
Die Grenzöffnung durch Merkel hatte bis Mai 2018 bereits 43.25 Milliarden € gekostet, es wurde damals bis 2022 mit weiteren 80 Milliarden € gerechnet. Der Wirtschaftsdienst der EU hatte übereinstimmend für 2016 die Kosten auf 21 Milliarden € beziffert. Der im optimistischten Szenario dieses Wirtschaftsdienst angenommene Nutzen hat sich nicht annährend materialisiert.
Ganz unabhängig von solche Rechnungen hat die Kanzlerin damals jedenfalls eine rechtswidrige Entscheidung getroffen, welche eine grosse Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt hat und bis heute ablehnt. Das hat die beschriebenen politischen Kosten.
Den ersten Absatz…habe ich gar nicht geschrieben.
Die Fremdenfeindlichkeit gab es auch schon vor 15. Der Osten war lange davon gar nicht betroffen und trotzdem stieg die AFD dort besonders auf.
„Nur wird von gewissen Seiten manches Thema hochgespielt und suggeriert, das ist das Problem und wenn wir da reinhauen wird alles besser.“
Wer von asozialer Regierungspolitik (zum Beispiel Begünstung hoher Privatvermögen zuungunsten der Nichtbesitzenden) vertuschen will bastelt Feindbilder, das ist nicht neu: Die Hexen & Hexer, die Juden, die faulen Arbeitslosen, die Wohngeld kassierenden Niedrigverdiener, die gierigen BÄFÖG-Bezieher, die unnützen Rentner und Kranken sind schuld…
Man schimpft mit der Obrigkeit und sucht nach Gelegenheit, Nachbarn lobheischend bei der heiligen Inquisition anzuschwärzen.
Auch ausländische Feinde werden zum Wohle der Rüstungsdividenden gebraucht. Diplomatische Friedenspolitik wäre profitschädigend, das geht ja gar nicht.
Allzuviele hinterfragen die Propaganda der Obrigkeit (Regierung und ihre Lobbyisten) nicht, sondern kopieren dankbar die Herrschaftspropanada. Nicht weil das Abhilfe schüfe, sondern einfach als Stuhlgang der geplagten Psyche.
Ja, von dieser Seite sollte man es auch betrachten.
Illegale Entnahmen von Beitragsgeldern haben in der BRD Tradition, früher vor Allem aus der Rentenversicherung.
Es gibt natürlich auch Bundeszuschüsse in Milliardenhöhe.
https://www.wsi.de/de/blog-17857-die-wahrheit-warum-bundeszuschuesse-zur-rentenversicherung-richtig-sind-63218.htm
Ja. Der «für Europa vorbildliche Niedriglohnsektor» (G. Schröder) hat zu einem Einnahmerückgang bei RV und KK geführt. Für die RV ist das Problem, dass noch Rentner mit einem Rentanspruch da sind, der durch heutigen niedrigen Einnahmen im Umlageverfahren nicht mehr gedeckt ist. Die KK hat das Problem. dass medizinische Behandlungen nicht billiger wurden, nur weil mit Lohnarbeit weniger verdient wird. Mögliche Lösungen wurden bislang von jeder Regierung (auch der akuten) abgelehnt.
Schröder hat eben ein Problem gelöst, dafür ein neues geschaffen.
Die Arbeitslosigkeit ist tatsächlich gesunken, aber zu welchem Preis.
Rendite steht nun mal über den Menschen.
„Rendite steht nun mal über den Menschen.“
oder: Mehrung des Privatreichtums steht über den Interessen der Nichtbesitzenden. Nach Einführung der „Agenda 2010“ sind die privaten Grossvermögen enorm gewachsen, deutlich schneller als zuvor. Die nichtbesitzende Klasse war unterschiedlich betroffen: Wer (noch) einen Tarifarbeitsplatz hatte, nur indirekt, durch nachlassende Leistungsfähigkeit der Krankenkassen, wobei wiederum BKK weniger betroffen waren als AOK und ‚Ersatzkassen‘. Die Jüngeren auch durch schlechtere Renterwartung. Härter traf es die, die ihren Arbeitsplatz ‚verloren‘ und Rentner.
Ich denke, diese Spaltung der nichtbesitzenden Klasse war politisch gewollt, das zeigte sich deutlich in der Hetzkampagne gegen die „faulen Arbeitslosen“ zur Einführung des Hartz4-Systems.
Klassenkampf von ‚oben‘.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat am 26. Mai 2026 einer Militäreinheit den Namen «Helden der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA)» verliehen. Die UPA hat im 2. Weltkrieg Massaker an polnischen Zivilisten in Wolhynien verübt.
In Polen ist die Empörung gross. Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat Schritte eingeleitet, um Selenskyj den Orden des Weißen Adlers – die höchste staatliche Auszeichnung Polens – wieder zu entziehen. Auch der polnische Ministerpräsident Donald Tusk hat Selenskyj gerügt.
Das Kapitel des Ordens des Weißen Adlers hat am 8. Juni getagt und eine Empfehlung an den Präsidenten ausgesprochen. Diese Empfehlung ist geheim und nicht bindend und soll nach unbestätigten Gerüchten laut F.A.Z. für eine Aberkennung ausgefallen sein. Es ist nun an Nawrocki, die endgültige Entscheidung zu treffen. Wenn Selenskyj nicht einlenkt – und er ist nicht dafür bekannt einzulenken – wird Nawrocki ihm wohl demnächst den Orden aberkennen.
Wird dann die deutsche Bummdesregierung den polnischen Botschafter einbestellen?
+++Auf die Frage, wie die Bundesregierung die feierliche Beisetzung Melnyks auf dem Nationalen Militärfriedhof in Kiew – in Anwesenheit von Präsident Wolodymyr Selenskyj bewerte und ob sie die scharfe Kritik sowohl der polnischen als auch der israelischen Regierung sowie der Holocaustgedenkstätte Yad Vashem daran teile, antwortete der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Giese, knapp:»Mir ist dieser Vorgang nicht bekannt, sorry.“+++
Für die Berliner Zeitung gefragt hat der Florian
Mein Name ist Giese. Ich weiß von nichts.
Wenn man eine Regierungspolitik nicht in einfachen Worten begründen kann, dann ist diese Politik falsch.
Bundesregierung zu Yad-Vashem-Chef auf ukrainischer Feindesliste: „Vorgang nicht bekannt“.
Yad Vashem – Internationale Holocaust Gedenkstätte.
Es fragte Herr Warweg für die OAZ.
Man lernt immer wieder etwas Neues. Auch Wolfgang Ischinger, früher Staatssekretär im Auswärtigen Amt, deutscher Botschafter in Grossbritannien und den USA und Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz (letzteres inzwischen wieder) steht auf der «Liste der Feinde der Ukraine». Das ist auch keine Ente.
**Es muss eine zentrale Aufgabe deutscher Außenpolitik bleiben, auf einen Zustand hinzuwirken, bei dem wir tatsächlich sagen können, dass es nicht mehr um Sicherheit vor Russland, sondern um Sicherheit mit Russland geht. Eine sehr große Aufgabe liegt vor uns.**
Wolfgang Ischinger, 31.12.2021
Wenn sie das DE streichen aus der ….regierung streichen passt es)))
Wozu den polnischen Botschafter einbestellen?
Wir stehen schließlich auf der richtigen Seite der Geschichte. Immer.
«Wenn sie das DE streichen aus der ….regierung streichen passt es)))»
Hallo Sportsfreund! Deutsche Sprache – schwere Sprache, wa?
Noch nichts von Praefixen gehoert?
Desorganisation, Desinformation, Desillusion…
@nera
>>>Noch nichts von Praefixen gehoert?<<<
Das mag ja sein.
Aber BUMM(de)SREGIERUNG ist eben auch noch witzig.🤣
Sie entwickeln sich hier ja noch zur totalen Spassbremse 🤔
«Sie entwickeln sich hier ja noch zur totalen Spassbremse»
Das mag ja sein. Aber ich in meiner Eigenschaft als anstaendige Frau und mittlerweile in die Jahre gekommen, denke eben nicht mehr so weit unter die Guertellinie.
Der ist gut, also das mit der ‚Gürtellinie‘.
Obwohl, das ist doch bei Frauen eher variabel oder? 😉
Sächsische SPASSBREMSE: Ich hatte gestern nen schweren Anflug auf FFM/Flughafen und danach bis zum ICE München – Berlin über Frankfurt/HBF zwischen den beiden Orten 90 Minuten des Grauens, ein Flughafen-Stadt-Infrastrukturbild was mich mit Kopfschütteln zurücklies. Alles Folgen der Wummsregierungen der letzten Jahre und nach unten verzweigten Verantwortlichkeiten und Besserplaner. Glauben sie nicht?
Ne fast Messerstecherei vor dem INFO-Point der DB, auf halber Strecke von S-Bahn auf die folgende Regionalbahn zum HBF umgestiegen, weil mittendrinne die S-Bahn zum Glück am Bahnsteig nicht mehr konnte. Dealer, Drogenanbieter und Bettler im Hauptbahnhof und im ICE als Krönung nen durchfegenden Derwisch um die leeren Flaschen vor Weiterfahrt von den Tischen der Mitreisenden einzusammeln. Und Sie in die Jahre gekommene Altlinke quatschen was von deutscher Sprache….🤣
Wie können Sie auch mit der Deutschen Bahn reisen? Sie laden das Unglück ja geradezu ein.
@GJ–> mit welchen Mobilen reisen sie in die Heimat ihrer Jugend?
Ich bin tatsächlich die erste Hälfte dieses Jahres mit Nachtzügen hin- und zurückgefahren. Im Juli steht noch eine solche Fahrt an.
Aufgrund meiner Erfahrungen dabei werde ich aber im zweiten Halbjahr Zürich-Dresden und zurück fliegen.
Es ist in dem Fall nicht einmal nur, dass auf dem deutschen Bahnnetz fast nie ein Zug pünktlich ins Ziel kommt. Die ÖBB hat früher kompetente Schaffner in den NightJet-Zügen gehabt. Bei allen Reisen diese Jahr habe ich nur einen österreichischen Schaffner erlebt, der wusste, wie das geht und dann noch zwei tsechiche Schaffner, die wirklich gut waren, als ich bei Rückfahrten von Leipzig im tschechischen Zugteil ein Bett hatte.
Die ÖBB bekommt es in der Regel nicht mal hin, das Frühstück nach der Bestellung vollständig zusammenzustellen. Vor einer Woche hat der Schaffner es bis zur Ankunft gar nicht geschafft, ein Frühstück zu bringen (und nicht nur bei mir nicht). Will man sehr früh auf dem Leipziger Hauptbahnhof etwas essen pder trinken, dann gibt es als Quelle nur Automaten. Diese Automaten nehmen nur Münzgeld oder 5-Euro-Scheine.
Aber alle wollen Bakschisch?
Ich will das jetzt nicht ausweiten, es war ja nur die Zwischenstation FFM/HBF zum FFM/Flughafen. Und da ich das nur 1-2mal im Jahr sehen muss ist das Gesamtbild nun ja dramatisch. Vor allem nach einen Urlaub. Die dort täglich sich kreuzenden Menschen sind vermutlich schon abgestumpft.
Im Flieger zurück zB. waren noch zwei Reihen unbelegt, es gab also das kurzfristige Angebot sich in die Horizontale zu legen, für 13€.
Der Landvogt scheint seinen Hang zum Plagiat modernisiert zu haben. Das hat aber auch nicht dazu geführt, dass er jetzt richtig zitieren kann.
«Die Thüringer Landesregierung verfolgt mit ihrer KI-Strategie das Ziel, die Verwaltung fit für die Zukunft zu machen,» Da liefert man gern auch mal einen von KI generierten Text unter dem Namen des Ministerpräsidenten an Qualitätsmedien.
Bei Höcke knallen wieder einmal die Sektkorken.
Ach der Landvogt. Aber nen Besseren gibt es nicht, leiders. Aber lassen wir erst mal ManuelaMeckPomm und SachsenAnhaltsSchulze ihre Wahlkämpfe führen.
Doe OAZ hat sich vor kurzen dem NordostenBundesland ausführlich gewidmet und Manuela ein Wohlfühlinterview gewährt. Gute Papierlektüre im Urlaub wenn noch nicht mal die FAZ am Flughafen Frankfurt frei rumliegt.
@izi
Ich glaube, hier wurde seitens der FAZ etwas künstlich aufgeblasen.
Fast kein Politiker schrieb oder schreibt seine Reden selbst. Dazu gibt es Mitarbeiter.
Voigt hat wahrscheinlich dahingehend keine sehr kompetenten Mitarbeiter.
Aber wenn selbst Höcke den Ball flach hält und eher die Linken das in der Landtagssitzung thematisiert haben, ist es wahrscheinlich kein grosses Thema.
Ich habe nun zwar auch keine grossen Sympathien für Voigt, aber hier würde ich ihn auch mal in Schutz nehmen wollen.
Der Mann hat einfach kein Glück und dann kommt bei ihm auch noch Pech dazu. 😅
Das sehe ich nicht so. Wenn Voigt einen Gastbeitrag für die F.A.Z. schreibt, ist er auch vollständig für den Inhalt verantwortlich. Und was gar nicht geht, ist die Antwort der Landesregierung an die F.A.Z.
Die Entwicklung politischer Gedanken, zum Beispiel zu staatliche Eingriffen in die Nutzung sozialer Medien durch Heranwachsende, und deren Kommunikation an die Oeffentlichkeit sind eine Kernaufgabe eines Spitzenpolitikers. Wenn er Teile davon auslagert, muss er das immer noch mit dem Ghostwriter diskutieren und ist für die Qualität verantwortlich. Und er muss die Endredaktion machen, wenn sein Name darüber steht.
Dass andere Politiker so etwas auch tun, tut nichts zur Sache. Wenn in einem sizilianischen Dorf alle zur Mafia gehören, die etwas zu sagen haben, ist dadurch ihr Verhalten nicht entschuldigt.
«Machen wir uns doch bitte nicht lächerlich… Das ist nicht progressiv, das ist digitaler Hexenwahn.»
Kommt nicht von gruen/links-versiffter Seite, sondern meint die vermutlich.
https://www.welt.de/debatte/article6a2aad4c6bb5c7fe2e1c1e2a/ki-debatte-um-mario-voigt-die-maschinen-stuermer-von-der-faz-willkommen-im-jahr-2026.html
Oder sind Sie jetzt etwa auch unter die Spassbremsen gegangen? 😂
**Fast kein Politiker schrieb oder schreibt seine Reden selbst. Dazu gibt es Mitarbeiter.**
Also es ist ja inzwischen nicht nur ne Rede bei ner Turnhalleneröffnung sondern mehrere Reden/Texte (Buchenwald+FAZ+Trauerede für Bernhard).
Es gibt die Dienstanweisung, KI-Texte zu kennzeichnen.
Es wurde in der FAZ nicht gekennzeichnet.
Es gibt anscheinend einen Fachkräftemangel.
Die Thüringer Staatskanzlei mauert.
„Serienplagiator“ sagt der östereichische Plagiatsjäger dazu.
@nera
Die «Welt» darf sicher als CDU-nah bezeichnet werden.
«Oder sind Sie jetzt etwa auch unter die Spassbremsen gegangen?»
Wir können uns gern darauf einigen, dass alles, was unter Voigts Namen veröffentlicht wird, bestenfalls Spass ist und darüber hinaus nichts zu bedeuten hat.
Eine Gesellschaft, die nicht mehr erkennt, dass ein Politiker komplett den Beruf verfehlt hat, wenn er KI-Texte als eigene an die Oeffentlichkeit gibt, hat ihre eigenes Urteil gesprochen.
Und eben, wie @u_S bemerkt hat, bezüglich fremder Texte ist er ein Serientäter.
«Die «Welt» darf sicher als CDU-nah bezeichnet werden.»
Sicher. Laesst aber auch viele Kommentatoren zu Wort kommen, die bzgl. AfD und Sozialausgaben und links/gruenen «Ideen» so fast die gleiche Meinung haben wie Sie. Meiner Meinung nach.
Was KI betrifft, da stehe ich so zwischen den Stuehlen. Mal neige ich zu der einen Richtung, mal zu der anderen.
Ist fuer mich noch (!) ein unendlicher Spass. Okay.
Heute geht’s los, wa?
Na dann, viele tolle Erlebnisse und neue Erkenntnisse. Und kommen Sie mir nicht unter die Raeder! 🙂
@ u_S
«Sächsische SPASSBREMSE: Ich hatte gestern nen schweren Anflug auf FFM/Flughafen und danach bis zum ICE München – Berlin über Frankfurt/HBF zwischen den beiden Orten 90 Minuten des Grauens, ein Flughafen-Stadt-Infrastrukturbild was mich mit Kopfschütteln zurücklies…»
Eh‘ hier weiter ueber die deutschen Zustaende bei Bus, Bahn und Stadtbild geheult wird: Von woher sinn’Se denn angeflogen? Etwa von Pieter?
Ich zitiere mal die OAZ:
«Sankt Petersburg im Juni 2026. Die Boulevards blitzen, die Metro fährt im Minutentakt, nachts säubern Brigaden die Granittrottoirs mit Hochdruckreinigern. Auf den ersten Blick: eine Stadt in perfekter Ordnung. Und doch liegt etwas über ihr. Eine Schwere, die sich nicht in Parolen zeigt, sondern in Nebensätzen. In einem Satz, der einem immer wieder begegnet: „Wenn das vorbei ist, dann …”
Tja, was dann? Weiter ging leider nich.
Dann wollten’se Kopeken 😂
+++Von woher sinn’Se denn angeflogen?+++
Von einer kleineren Insel, in der vor jeder Kirche/Kloster die gelbe Flagge mit dem schwarzen Doppeladler der orthodoxen Kirche weht.
+++Tja, was dann? Weiter ging leider nich.+++
Was in der OAZ steht steht auch in der BZ. Meistens. Mit Kopekenpflicht. Ohne Kopekenpflicht finden sie aber von der OAZ über die BZ eine Weg zu aPUNKTis.
@u_S
Ich bin mit Ihren kryptischen Sätzen ja sehr oft überfordert.
Ich mach es jetzt mal wie Rumpelstilz:
Waren Sie etwa in
-Solowki
-Valaam 🤔
oder in
-Kroatien
-Korsika 🤔
oder etwa gar in den Arberesh-Gemeinden oder in «Grecìa Salentina» 🤔
Irgend so ’ne Insel in Griechenland.
Die Flagge muessen Sie sich so vorstellen:
https://www.alamy.de/gelbe-fahne-mit-doppeladler-die-von-der-griechisch-orthodoxen-kirche-zakynthos-griechenland-image159876971.html
Das ist ein BINGO!
In Hellas war ich bis vor einigen Jahren sehr oft & habe dabei zahlreiche Kirchen, Kirchlein & Kloster besichtigt, aber diese Flagge habe ich noch nie gesehen. Ist das ein neuer Trend? Oder waren Sie auf Athos, wo meinesgleichen der Zutritt verwehrt wird?
+++Ist das ein neuer Trend?+++
Der gefühlte Trend war, dass wirklich jede Kirche renoviert war, meistens verschlossen und außen in Weiß getüncht. Im Eingansbereich Gelände wehten zwei Flaggen, die Griechische und die von der Sächsischen Spaßbremse gefundene Orthodoxe.
Ich habe das auch anders in Erinnerung, so fand ich den Doppeladler nur zufällig im Bodenmosaik von Klostern auf Rhodos.
Die griechische Flagge habe ich häufig vor, neben oder auf den weißgekalkten Kirchen und Kapellen, tw. mit blau gestrichenen Kuppeln, Türen & Fensterrahmen, gesehen. Das ergibt auch ein hübsches Bild vor dem stahlblauen Himmel. Interessant, dass inzwischen das traditionelle Symbol der GOK wieder verwendet wird. Retro oder Message?
https://de.vecteezy.com/foto/17108546-griechisch-orthodoxe-kirche-in-griechenland
Retro oder Message?
Keines von beiden oder beides? Nur ein Verweis auf das historische Byzanz, später Konstantinopel, Stambul, heute Istanbul und hat ja dort noch ihren wichtigsten Sitz.
@ u_S
Mag sein.
«Desorganisation, Desinformation, Desillusion…»
…Desregierung, ja.
Meine Frage war aber, ob die Bumm-Desregierung es einfach hinnehmen kann, das die Polen den obersten Ukrainer beleidigen. Das ist doch ein Skandal erster Güte, also wenn schon nicht Polen den Krieg erklären dann doch wenigstens deren Botschafter einbestellen, oder?
Nee, die können nur den Giese machen. Die UPA hat vom Spätsommer 1943 bis zum Sommer 1944 mit Nazideutschland kollaboriert. Das begann kurz nach dem Höhepunkt der Massaker in Wolhynien (11. Juli 1943). Es überlappte mit weiteren Massakern.
Was immer die Bundesregierung zu dieser Sache sagt, muss falsch sein. Das liegt daran, dass eine objektive Einschätzung teilweise mit dem russischen Narrativ über den ukrainischen Nationalismus überlappt.
Komischerweise bekommen die Polen das hin. Man muss kein Putin-Freund sein, um die extremen Formen des ukrainischen Nationalismus mit seiner Verehrung von Verbrechern zu verurteilen.
«Wir stehen schließlich auf der richtigen Seite der Geschichte. Immer.»
Und die die immer mit dem Finger auf die Ukraine zeigen, stehen wieder auf ihrer eigenen ganz richtigen Seite der Geschichte. Man hat sich selbst ja schon lange Generalabsolution erteilt.
Die Polen haben in dieser Frage ganz einfach Recht. Was ist so schwer daran, das einzusehen? Man kann von der UPA nicht als Helden sprechen.
«Wir stehen schließlich auf der richtigen Seite der Geschichte. Immer.»
Das kommt daher, dass die richtige Seite immer gerade dann die Seite wechselt, wenn wir es auch tun.
Polen und Ukraine sind schon zwei richtige Sturköpfe. Kaum schöpft man Hoffnung, weil man sich bei Fragen weiterer Exhumierungen auf dem Gebiet der Ukraine und anderen Sachen geeinigt hat, warum schreibt der OP nie über so etwas, schon kommt der nächste «Skandal».
Polen soll mal nicht so tun, als ob man die unschuldigen weißen Lämmer wäre. Man ist den Polen ukrainischer Nationalität selbst nach dem Zweiten Weltkrieg noch umgesprungen, als ob es Kriegsgegner wären.
@Petrowitsch
Aus wissenschaftlicher Sicht war die UPA niemals antifaschistisch.
Ihre Ideologie war zutiefst ultranationalistisch und in Teilen faschistisch.
Dass sie ab 1943 auch gegen deutsche Truppen kämpfte, war kein Antifaschismus, sondern ein rein pragmatischer, militärischer Konflikt, weil Hitler keinen ukrainischen Staat duldete.
Genau in der Phase, in der die UPA am intensivsten gegen die Deutschen hätte kämpfen können (1943), band sie erhebliche Kräfte dafür, die polnische Zivilbevölkerung in Wolhynien systematisch abzuschlachten.
Wenn Sie mit Sturköpfen auf beiden Seiten allerdings den starken antirussischen Reflex meinen, haben Sie recht.
Das ist dann in dem Augenblick wirklich schade, wenn man den gemeinsamen Feind aus den Augen verliert, und eher symbolisch gegeneinander kämpft.
Wenn man ganz böse sein will, kann man aber auch Ausdruck mit dem «schlagen und wieder vertragen» benutzen.
Also, Sie müssen dahingehend wirklich keine Befürchtung haben…
Deutschkand hat, mindestens im März 1944, sowjetische Beutewaffen an die UPA weitegegeben, um diesen gegen den gemeinsamen Gegener zu stärken. Quelle: Englischsprachige Wikipedia
Es war egal, ob man faschistisch oder antifaschistisch, in der polnischen Armee oder der UPA gekämpft hatte. Für die Vertreibung war es ausreichend Ukrainer zu sein.
Die erste Welle war das Ergebnis eines Abkommens über einen Bevölkerungsaustausch zwischen Polen und der Ukrainischen SSR. Viele Ukrainer in Polen weigerten sich aber, umzusiedeln und die Sowjetunion wollte die Unwilligen dann auch nicht mehr aufnehmen.
Zur zweiten Welle kam es, nachdem die UPA General Karol Swierczewski ermordet hatte.
Die zweite Welle war Unrecht, nur darf man nicht vergessen, dass all das seinen Ursprung in den Massakern der UPA in Wolhynien hatte.
«Zur zweiten Welle kam es, nachdem die UPA General Karol Swierczewski ermordet hatte.»
Es war wohl eher ein Gefecht in dem der General ums Leben gekommen.
Aber jetzt wird mir einiges klar. Swierczewski wurde in der NVA ja als großer Kriegsheld gefeiert. Komisch, dass die Polen selber mittlerweile alle Denkmäler demontiert haben.
«Die zweite Welle war Unrecht»
Auch die erste Welle war Unrecht, wenn man nicht gerade die Brille der sozialistischen Freiwilligkeit aufhat.
«dass all das seinen Ursprung»
Und der Ursprung des Ursprungs und dessen Ursprungs …. war?
«Man ist den Polen ukrainischer Nationalität selbst nach dem Zweiten Weltkrieg noch umgesprungen, als ob es Kriegsgegner wären.»
Das ist etwa von der Qualität, wie wenn ein Deutscher Lidice damit rechtfertigen würde, dass die Tschechen nach Kriegsende die Sudetendeutschen vertrieben haben.
Da halluziniert die KI aber wieder mal heftig.
Das die Vertreibung Unrecht war, ist doch wohl Konsens?
Es sollte hoffentlich Konsens sein, dass man das frühere Massaker in Lidice nicht mit der späten Vertreibung der Sudetendeutschen rechtfertigen kann.
Ist Ihnen das nicht peinlich eine Aussage zu erfinden und dann auch noch darauf rumzureiten?
Falls Sie es nicht bemerkt haben sollten: Sie haben versucht, die früheren Massaker der UPA an der polnischen Zivilbevölkerung in Wolhynien mit der späteren Vertreibung von Ukrainern aus Polen zu rechtfertigen.
Das ist eine Unterstellung.
Aber das scheinen Sie nicht zu merken.
Es sind halt die Scharfmacher, die einen Konflikt immer schön am Leben erhalten und eine vernünftige Diskussion verhindern.
Wie interpretieren Sie Ihre Entgegnung
«Polen soll mal nicht so tun, als ob man die unschuldigen weißen Lämmer wäre. Man ist den Polen ukrainischer Nationalität selbst nach dem Zweiten Weltkrieg noch umgesprungen, als ob es Kriegsgegner wären.»
darauf, dass Polen ungehalten darüber ist, dass der für die Massaker in Wolhynien verantwortlichen UPA vom aktuellen ukrainischen Präsidenten Heldenstatus zugeschrieben wird?
Sie scheinen die Befriedungsaktionen in Polen nicht zu kennen. Nur um ein Beispiel zu nennen. Terror und Missachtung internationaler Absprachen lange bevor es die UPA gab.
https://de.wikipedia.org/wiki/Befriedung_der_Ukrainer_in_Ostgalizien
Komisch, 2023 hatte Nawrovcki noch eine andere Meinung, wie das polnische Nachrichtenportal tvn24 analysierte:
«In diesem Zusammenhang möchten wir Sie an die Aussage von Karol Nawrocki vom Juli 2023 erinnern, als er als Leiter des Instituts für Nationale Erinnerung im Fernsehen Republika zu Gast war.
Ich erkenne an, dass die Ukrainer das Recht haben, ihre Helden zu wählen. Wenn für sie der Held Stepan Bandera oder Roman Shukhevych ist, werden die Polen nicht die Mäzene der ukrainischen Straßen wählen – sagte Nawrocki damals.»
Läuft es für Nawrocki gerade nicht so gut, dass er etwas Aufmerksamkeit braucht?
https://tvn24.pl/polska/spor-o-order-orla-bialego-dla-wolodymyra-zelenskiego-przypominamy-slowa-karola-nawrockiego-o-ukrainie-z-2023-roku-st9090328
@Petrowitsch
Worauf wollen Sie denn immer wieder hinaus?
Manchmal können doch etwas derbe Sprüche das ganze viel besser erklären.
Wie wäre es damit:
Pack schlägt sich, Pack verträgt sich 🤔
Ist jetzt nicht politisch korrekt, aber vielleicht näher an der Wahrheit?
«Worauf wollen Sie denn immer wieder hinaus?»
Ich habe auf konkret zum Thema des OP geantwortet, sogar eine der handelnden Personen ist identisch. Ist das so ungewöhnlich?
Gar nicht. Die Polen haben gar kein Problem mit der Ehrung von Kriegsverbrechern, die maßgeblich für Massaker an Polen verantwortlich sind. Alles vergessen & verziehen, aber Nowrocki will sich gerade wichtig machen…na ja….
Der französische Nachrichtensender CNews meldet, dass der polnische Präsident Nawrocki den ukrainischen Präsidenten Selenskyj nun die höchste Auszeichnung Polens aberkannt hat.
Yo. Danke fuer die Information. Musste aber in Ihrem wohlverdienten Urlaub nicht unbedingt sein. Ist naemlich mittlerweile auch in den deutschen MSM angekommen.
Die taz weiß zu berichten, dass Mussolini und Katharina II., die welche Polen aufteilte, bis heute Träger des Ordens des weißen Adlers sind.
https://taz.de/Eskalation-zwischen-Polen-und-Ukraine/!6189328/
Haben die beiden Massaker an Polen gutgeheissen?
@izi
Nu irritieren Sie doch Petrowitsch007 nicht mit solchen historischen Nebensächlichkeiten 😉
Er ist da auf einer ganz heissen Spur.
Hat Selenskyj irgendwann Massaker an Polen gutgeheißen?
Aber lustig, bei Katharina II. die Warschau eingenommen und die Existenz Polen beendet hat, haben Sie keine Einwände. Auch bei Mussolini ist der Antifaschist flexibel.
@Petrowitsch
Ganz schwache Antwort.
Das geht noch besser.
Was konkret ist denn schwach oder stimmt nicht? Sie dürfen ruhig eine starke Antwort liefern.
Selenskyj hat per Dekret einer Spezialeinheit der ukrainischen Streitkräfte den Ehrennamen „Helden der UPA“ verliehen & nahm offenbar in Kauf, den polnischen Nachbarn zu entsetzen. Die empathielose Handlung hatte natürlich keine anti-polnische Absicht, im Endeffekt stellt sie allerdings eine schwere Fehlkalkulation dar.
@Mymind
>>>im Endeffekt stellt sie allerdings eine schwere Fehlkalkulation dar.<<<
Na ja, ich würde das jetzt nich SO hoch hängen wollen.
Ich hatte ja schon mal auf das Sprichwort mit dem Schlagen und Vertragen hingwiesen…
Sie meinen, das wird schon wieder bei der Expedition gen China?
ver.di-Mitglieder können kostenfrei die örtlichkeiten vor den Messehallen der Stadt Erfurt besuchen. Die Anreise mit dem Bus ist kostenfrei. Interessierte können ein Ticket in ihrer Stadt erwerben und sich die Kosten für ein Normalticket über ihren Bezirk erstatten lassen. Di EGA, früher IGA ist gleich nebenan.
Als Gewerkschaft steht ver.di für Mitbestimmung, Tarifverträge, Streikrechte und einen starken Sozialstaat.
@u_S
Da ja auch Nicht-Verdi Mitglieder sich den Buspreis erstatten lassen können, klappt das doch dann wenigstens halbwegs mit dem «Sozialstaat».
Billig reisen; Verdi reisen.
IGA Besuch von Verdi bezahlt.🤣
Ich kannte bisher nur den Spruch:
Billig reisen mit Y-Reisen.🤔
«Da ja auch Nicht-Verdi Mitglieder sich den Buspreis erstatten lassen können,…»
Nicht Verdi-Mitglied kann heissen: Mitglied einer anderen DGB-Gewerkschaft oder kein Gewerkschaftsmitglied.
Ich bin mal (als BCE-Mitglied) mit einem Verdi-Sonderzug nach Stuttgart zu einer Demo gefahren.
@gelse
>>>Ich bin mal (als BCE-Mitglied) mit einem Verdi-Sonderzug nach Stuttgart zu einer Demo gefahren.<<<
Ich konnte leider erst die letzten Jahre meines Berufslebens Mitglied einer Gewerkschaft werden.
Als Zeitarbeiter hat sich da vorher nicht so viel angeboten.
Dafür durfte ich mir aber immer viel anhören, wenn ich Bekannte daraufhin hinwies, dass ich es als "bedenklich" oder empfinde, wenn man einen relativ sicheren und auch relativ gut bezahlten Arbeitsplatz beim ÖD hat, aber kein Mitglied bei ver.di oder damals ÖTV ist.
Die Leute wurden ganz schnell SEHR persönlich.🤔
Nun gut, manchmal habe ich auch von Trittbrettfahrer gesprochen.
Meine erste und letzte Busreise in der Art war übrigens am 15. Juni 1991 nach Bonn.
Damals fuhren Busse vom ÖTV von Chemnitz dahin.
Viel Aufregung im Netz darüber, dass verdi den Mitgliedern die Fahrt zur Demo bezahlt.
Woher stammt die Information, dass auch Nichtmitglieder die Fahrt bezahlt bekämen?
@ gelse
«Woher stammt die Information, dass auch Nichtmitglieder die Fahrt bezahlt bekämen?»
Da musste mal im alternativen Misthaufen gucken. Da wirste bestimmt fuendig. Oder einfach den besorgten Buerger fragen.
Das macht doch die staatlich finanzierte Antifa e.V.* mit unser aller Steuern. Und nicht nur Sightseeing-Touren nach Erfurt sondern durchs ganze Land.
* Wer Mitglied des Vereins ist, der bekommt da auch den Eintritt zu den Sehenswuerdigkeiten und sogar das leckere Essen plus ’ne saftige Entschaedigung fuer’s Dabeisein. Hat aber auch – wie alles – einen Haken. Kommen ist Pflicht! Sonst findeste dich ganz schnell auf der Sanktionsliste wieder.
«Da musste mal im alternativen Misthaufen gucken.»
Gefunden hab ich viel Aufregung darüber, dass verdi den Mitgliedern die Fahrt bezahlt. Wahrscheinlich hab ich nicht tief genug gegraben.
Die Strategie, die Busse mit Leuten zu füllen, die nicht zur Demo wollen, sondern im EGA-Park flanieren möchten scheint immerhin gefickt einschädelt. Wird aber wohl nicht klappen: Man könnte allzu leicht den Rückfahrtbus verpassen. 😉
@gelse
>>>Die Strategie, die Busse mit Leuten zu füllen, die nicht zur Demo wollen, sondern im EGA-Park flanieren möchten scheint immerhin gefickt einschädelt.<<<
Das war ein Scherz von MIR.😊
Ich selbst glaube eher nicht, dass das wirklich gemacht wird.
Deshalb doch noch der Hinweis auf Y-Reisen.
@nera
>>>* Wer Mitglied des Vereins ist, der bekommt da auch den Eintritt zu den Sehenswuerdigkeiten und sogar das leckere Essen plus ’ne saftige Entschaedigung fuer’s Dabeisein. Hat aber auch – wie alles – einen Haken. Kommen ist Pflicht! Sonst findeste dich ganz schnell auf der Sanktionsliste wieder.<<<
Sie haben wohl dahingehend schon einschlägige Erfahrungen gemacht?🤔
Ich glaube eher, das Einzige, was daran stimmt, ist die Sache mit der Entschädigung, oda?
@gelse
Ich habe es gestern Abend bei «Basta Berlin» gehört.
Was ich dazu gefunden habe:
https://www.instagram.com/p/DZcR8yOkmxe/
https://tickets.widersetzen.com/
https://hessen-thueringen-jugend.dgb.de/veranstaltungen/demoanreise
Wie das alles im Einzelnen abläuft, wird man wahrscheinlich dann zum Datum genauer wissen.
Und das sagt die Adrenalinpumpe:
https://www.youtube.com/watch?v=l3y20umClnM
@gelse
Na ja, Sie können ja noch selbst entscheiden, ob Sie sich das antun wollen.
Ich frage mich in letzter Zeit eher öfter, was 1989 passiert wäre, wenn es damals schon dieses ganze Internet und social Media gegeben hätte.🤔
@ gelse
Na ja, der Typ hat die Meinungsfreiheit nicht verstanden.
Alternativ kann man aber auch Uncle Sam’s Geburtstag in Erfurt gross feiern. Ist ja sowas wie ein Runder.
Ich denke das passt.
Ich hab es satirisch wahrgenommen.
Aber die Kommentare darunter zeigen: Du kannst jeden Jux ins Netz stellen, auch in einem exaltierten Ton knapp unter der ‚Brüllomat‘-Schwelle, du wirst immer ernstnehmende Zustimmer finden.
Mit anderen Worten, es gibt mindestens einen gewissen Prozentsatz von Leuten, der Aeusserungen denjenigen eines KI-Chatbots intellektuell unterlegen sind.
ver.di darf das machen. Der Führung einer Organisation steht eine gewisse FReiheit beim Umgang mit Geldern zu, solange sie diese nicht zweckentfremdet. Dass eine Gewerkschaft sich politisch positioniert, läuft ihren Zwecken nicht zuwider.
Das Risiko ist höchstens, dass Mitglieder, die diese politische Positionierung falsch finden, deshalb austreten. Ich habe keine hinreichende Ahnung, wer so alles bei ver.di Mitglied ist und wie viele davon AfD wählen.
**Zu dem Parteitag der AfD am ersten Juli-Wochenende werden bis zu 1200 Delegierte sowie 50.000 Gegendemonstranten erwartet. Hinzu kommen zwei Konzerte auf dem Domplatz / Roland Kaiser: 03. Juli 2026 (Freitag) Clueso: 04. Juli 2026 (Samstag), die mit jeweils 15.000 Besuchern ausverkauft sind.**
Nun, auf dem Domplatz ist da schon mal kein Platz für die Gewerkschaftsmitglieder und Unterstützer. Das Messegelände wird bestimmt großfläching von der Polizei abgesichert, die Parkplätze dazu auch. Damit ist die EGA tabu. Keine Ahnung wie die Blauen, das Catering und das TV/Radio aufs Gelände kommen oder runterkommen, die speziellen Gegendemonstranten müssen ja nur den Gothaer Platz blockieren oder die andere Seite Schmira. Alles auf dem Flughafengelände abladen geht auch nicht, ein Flieger geht dort bestimmt. Den IKEA blau-gelb sollte man auch meiden. Bin gespannt, vielleicht tobt die Gegendemo von der Thüringenhalle über den Juri-Gagarin-Ring und zurück. Die Straßenbahn wird es freuen und der verschnarchte Erfurter im Steigerwald wird fragen ob der FZehZeh schon wieder zu Gast ist…
Wann ist die deutsche Einheit vollendet? – Wenn kein Ossi mehr im Grundbuch steht.
Über Eigentum – das Fundament des Kapitalismus – wurde erstaunlich wenig gesprochen. Dabei entscheidet Eigentum darüber, wer profitiert, wenn eine Stadt schöner, eine Region erfolgreicher wird. Die Frage lautet also: Wer kassiert die Erträge?
Tjaja, das Eigentum.
«Wer kassiert die Erträge?»
Wer hat hat bald mehr. Und mal mehr hat, hat bald noch mehr.
Es gibt also zu wenig Reiche in den Ländern der ehemaligen DDR. Die waren ja im Westen.
Wer nichts hat (die Mehrheit auch im Westen) ausser seiner/ihrer Arbeitskraft ist froh, wenn er sie zu einem halbwegs guten Preis verkaufen kann. Egal, on der Eigentümer in Westdeutschland, in USA oder in China sitzt.
Ach so, die Grundbücher. Reiche Wessis konnten 1990 Immobilien im Osten zum Schnäppchenpreis kaufen. Oder Wohhabende ein bisschen, aber kaum.
Ach so, die Steuereinnahmen. Arme, hochverschuldete Gemeinden gibt es auch massenhaft im Westen, keine Sorge. Auch das ‚reiche München‘ knapst schon, wenn auch zur Zeit noch auf relativ hohem Niveau.
Den Reichtum bunkern Blackrock & Co. im Steuerasyl Cayman. Das ist das Fundament des Kapitalismus, nein sagen wir: Die Quintessenz.
Ist es gerecht, dass es in den östlichen Bundesländern weniger Reiche gibt? Na, wenn mal ein Ossi reich werden wollte, wie Günter Krause, dann hat er’s versemmelt. Selber schuld.
Eigentum verpflichtet. Es kann glücklich machen…
«Es kann glücklich machen»
Glück ist flüchtig. Eigentum kann es nicht fixieren. Aber es KANN ruhig & zufriueden machen. Wenn man es seibst besitzt.
–
GG Artikel 14.2:
«Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.»
Immerhin heisst es nicht «sollte eigentlich». Es wäre aber ehrlicher.
Sollen ist nicht Müssen. Das ist in juristischen Fragen eben wirklich so. Das Verfassungsgericht hat einen sehr weiten Interpretationsspielraum bezüglich GG Art. 14.2 und der Mechanismus der Berufung von Verfassungsrichtern stellt sicher, dass der Kapitalismus ein solcher bleibt.
So ist es.
Aber Viele interpreieren das «soll» irrtümlich als «muss». Deswegen meine ich, «sollte eigentlich» wäre für «Normalumgangssprachler» verständlicher 😉
«…interpreieren…»
äh, interpretieren
Die «Wirtschaftswoche» schert aus dem derzeit gängigen Narrativ über den Zustand der russischen Wirtschaft aus und belegt ihre Ansicht mit Satellitenfotos.
Wow, was für ein schlagender Beleg.
Ich bin nur erstaunt, dass Sie aus wissenschaftlicher Sicht den Artikel so kritiklos hinnehmen?
Wäre der Verkauf von LKW nicht ein besseres Indiz für den Zustand einer Wirtschaft?
Sie haben Recht, Russland ist am Ende & die einzige Rettung wäre, dass Budanow der Herrscher der RF wird. Derart feuchte Träume sind nicht verboten aber retardiert.
Wow!
«Sie haben Recht, Russland ist am Ende»
Wo habe ich das geschrieben? Ist das jetzt der neue Diskussionsstil?
Die Russen plündern seit Monaten ihre Bankkonten. Da haben wohl einige viel weniger Vertrauen in die russische Wirtschaft als hier im Blog?
«Ist das jetzt der neue Diskussionsstil?»
Ich glaube, ja. 😉
Nennt man, glaube, «Srohmann-Argument».
***Und die die immer mit dem Finger auf die Ukraine zeigen, stehen wieder auf ihrer eigenen ganz richtigen Seite der Geschichte. Man hat sich selbst ja schon lange Generalabsolution erteilt.***
Zitat eines Teilnehmers hier.
Wo liege ich falsch, Herr Volkov? Der Schweiz-Ukrainer Sasha Volkov über den Krieg in seiner Heimat. Es diskutiert Roger, der WeltWochePunkChefredakteuer. Wer das Gespräch 2Punkt/Einhalbstunden durchhält steht wirklich auf seiner eigenen ganz richtigen Seite der Geschichte.
Über die Irrtümer der Weltwoche
Insidernachricht aus dem FAZ-IranTicker: ….Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) haben Insidern zufolge bereits Gelder in Höhe von mehr als drei Milliarden Dollar für Iran freigegeben. Insgesamt hätten die VAE Zahlungen über zehn bis 20 Milliarden Dollar zugesagt, sagen vier mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Im Gegenzug solle die Islamische Republik ihre Angriffe auf den Golfstaat einstellen…
…weiterhin verkündete der USA-Präsident ein Abkommen mit dem IRAN, was am Sonntag unterzeichnet wird…laut IRAN in den nächsten Tagen…
…der Tankrabatt läuft in der BRD aus und wird nicht verlängert…
…die Seeheimer der SPD waren mit Söderle, dem der EU-Weber im Nacken sitzt auf Spargelschifffahrt. Söderle wäre nicht abgeneigt, so wie Wüst auch mit Merz zu tauschen…sagt die Gerüchteküche.
…ausgerechnet am Tag der EU-Entscheidung, irgendwas mit Aufnahme von Verhandlungen, gab Ukraine-Selenskyj bekannt, dass die Ukraine den Schutz der russischen Sprache zurücknimmt. Ob Kiew damit gegen die Europäische Charta der Regional- oder Minderheitensprachen verstößt kann der Florian von der OAZ die Denker und Schreiber vom Auswärtigen Amt ja dann fragen.
DIe Ukraine soll pleite sein. Die EU könnte folgen. Uschi zu Bruxel überlegt den auswärtigen Dienst der EU aus Kostengründen mit zu übernehmen. Es wäre die Entsorgung von KajaKajal zu Estland, die eh keiner treffen will.
Mein Name ist Hase, ich weiß von nix.)))
» kann der Florian von der OAZ die Denker und Schreiber vom Auswärtigen Amt ja dann fragen»
Ich wette auf die folgende Antwort (zumindest sinngemäss): «Dieser Vorgang ist uns nicht bekannt.»
Die Ukraine ist nicht akut pleite, denn sie hat gerade 90 Milliarden erhalten. Diese werden allerdings nicht so lange reichen, wie die EU-Grössen dachten, als sie diesen Deal eingefädelt haben. Man bräuchte also einen weiteren, der deutlich vor Ende 2027 das Defizit ausgleicht (sofern der Krieg nicht aus anderen Gründen vorher zu Ende ist),
«Man bräuchte also einen weiteren, der deutlich vor Ende 2027 das Defizit ausgleicht…
Okay, abwarten. Abwarten. Abwarten. Aber…apropos Milliarden, wie sieht’s denn mit mit Millionen zweistellig aus? «Keine 10-Millionen-Schweiz! (Nachhaltigkeitsinitiative)»
Darf ich schon fragen, wie Sie abgestimmt haben? Und warum?
Und wie ist das Hotel, die Pension, die Unterkunft…? 😉
Ich habe nach reiflicher Ueberlegung gegen die 10-Millionen-Initiative gestimmt. Die potentiellen Nachteile überwiegen, insbesondere wegen der Belastung des Verhältnisses zur EU und einem möglichen (wahrscheinlichen) Rauswurf aus der Schengen-Kooperation. Es gab auch für den Brexit einige Argumente, aber insgesamt war der Brexit ein Desaster.
Allgemein glaube ich nicht an so einfache Lösungen in einer sehr komplexen Welt. Die Kampagne der SVP war übrigens unlauter, weil es eigentlich hauptsächlich um den nicht regelbaren Zuzug aus der EU geht und die Kampagne stark auf Straftaten durch Ausländer abhob, die nicht daher gekommen sind. Hier werden aus ideologischen Gründen zwei Dinge vermengt. Das Bevölkerungswachstum der Schweiz hat wenig mit Asylbewerbern zu tun.
Das Grand Hotel les Pyrenees ist perfekt. Die folgenden Unterkünfte sind aber nicht mehr so luxuriös (können trotzdem gut sein, das Motel in Thui war ausgesprochen preiswert und gut).
«Die Kampagne der SVP war übrigens unlauter…»
Das dachte ich auch so fuer mich. Aber – ehrlich gesagt – vielleicht auch nur aus Prinzip.
Aber eins muss man den Initiatoren schon lassen: «Humor» haben die schon. «Nachhaltigkeits-Initiative» – Da steckt ein Wort drin, dass den Linksgruenen sehr viel bedeutet.
Weiterhin gute Fahrt.
«Da steckt ein Wort drin, dass den Linksgruenen sehr viel bedeutet.»
Wenn es nicht mit dem fremdenfeindlichen ‚Aroma‘ der SVP behaftetist.
Aber abseits von Parteipolitik könnte mal das Verhältnis von für Besiedelung/Inustrie-/Verkehrsflächen und landwirtschaftlich nutzbarer Fläche betrachtet werden. Ein erheblicher Teil der Schweiz ist Hochgebirge, und zum Beispiel auf dem Aletschgletscher möchte ja niemand wohnen, auch dort nicht, wo er schon abgetaut ist und nackten Fels freigelegt hat. Kartoffeln oder Getreide kann man dort auch nicht anbauen, nicht mal Sommerweide fürs Vieh gibt es in diesen Regionen.
Die Besiedelungdichte der Schweiz liegt mit ca. 220 Einwohnern pro Quadratkilometer noch knapp unter der der BRD, aber der nutzbare Flächenanteil ist geringer. So gesehen ist die Schweiz schon sehr viel dichter besiedelt als die BRD, die ja im europäischen Vergleich auch zu den relativ dichtbesiedelten Ländern gehört.
Die Besiedlungsdichte ist recht hoch, aber die Schweizer klagen auf hohem Niveau. Okay, die Pendlerzüge der SBB sind sehr voll. Aber sie fahren, meistens sogar pünktlich.
Ich sehe schon auch, dass mehr als 10 Millionen im gesetzten Zeitraum (bis 2050, automatische Massnahmen ab 9.5 Millionen) problematisch bezüglich des Wohnungsbaus und des Mitwachsens der Infrastruktur wären.
Deswegen habe ich auch länger überlegt. Ich gehöre nicht zu denen, die etwas automatisch ablehnen, nur weil es die SVP vorschlägt. Aber die vorgeschlagene Idee zur Bevölkerungsbegrenzung würde aus meiner Sicht mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Und es stimmt schon, dass Herr und Frau Schweizer nicht all die Jobs machen wollen, die EU-Bürger in der Schweiz machen, die per Freizügigkeit ins Land gekommen sind.
Die 10-Millionen-Initiative ist nach Auszählung von 24 der 26 Kantone bereits am Ständemehr gescheitert. Sie wird auch das Volksmehr deutlich verfehlen (gegenwärtig 53.8% Nein).
«…sofern der Krieg nicht aus anderen Gründen vorher zu Ende ist…»
Also wenn die EU insolvent ist
Der CDU-Fraktionsvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Guido Heuer, kann gut mit dem AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund.
Die offizielle Sprachregelung ist, dass es sich um einen «Moment der Konfrontation» handelt, nicht um eine Verbrüderung. Dieser Moment der Konfrontation sieht so aus.
Die USA haben also doch 40 Labore für die Biowaffenforschung in der Ukraine finanziert, wie aus einem Bericht des Office of the Director of National Intelligence hervorgeht. Russland dürfte dadurch davon erfahren haben, dass mehrere dieser Labore bei der Besetzung ukrainischer Territorien in russische Hände gefallen sind, das erste auf der Krim wohl bereits 2014.
Ahhh Biowaffen also. Wo steht das in ihrem Link? Bisher habe ich davon nur in der russischen Propaganda gehört.
Klar gab es in den 90er Jahren westliche Programme, welche den Umstieg sowjetischer Biolabore für reine zivile Nutzung in der Ukraine finanzierten.
Wollen sie der Ukraine das Recht auf Biolabore zur Seuchenbekämpfung absprechen?
Detaillierter können Sie das bei der NZZ u.a. bei der NZZ nachlesen.
Erstaunlich wie schnell man das Niveau trumpscher Experten erreichen kann.
https://www.nzz.ch/international/ukraine-gabbard-propagiert-verschwoerungstheorie-ueber-amerikanisch-finanzierte-biolabore-ld.10011247
Ja, ja, die Director of National Intelligence, die Zugang zu aller Information hat, nicht nur der deklassifizierten, propagiert Verschwörungstheorien. Etwa das:
«Bislang wurden dem amerikanischen Volk Beweise für die tatsächliche Existenz und Finanzierung dieser Labore bewusst vorenthalten. Die Informationen über die Existenz, die Geschichte, die Standorte und die Finanzierung dieser von den USA finanzierten Biolabore wurden von einflussreichen Personen absichtlich verschleiert, indem sie fälschlicherweise behaupteten, diese existierten nicht, und jeden, der etwas anderes behauptete, als ausländische Agenten und Verräter Amerikas brandmarkten.»
Oder das:
«Viele dieser von der US-Regierung finanzierten Biolabore führen derzeit oder führten in der Vergangenheit Forschungen mit gefährlichen und hochansteckenden Krankheitserregern durch, darunter in einigen Fällen auch gefährliche „Gain-of-Function“-Forschung, und das bei äußerst geringer Transparenz und Kontrolle.»
So etwas ganz Harmloses wie Sie annehmen, hätte man doch nicht zu verschleiern brauchen und abstreiten müssen.
Und natürlich steht in den Dokumenten nicht «Biowaffenforschung». Das ist immer «Schutz vor Bedrohungen», auch wenn die USA, Russland oder China es bei sich zu Hause tun.
@izi
Mich würde ja eher interessieren, warum die USA das überhaupt machen?
China mit Wuhan.
Ukraine mit nun noch bedeutend mehr Laboren?
Alles zum Wohle der Weltgesundheit 🤔
Wieso Peter Daszak sowohl mit dem US-Militär als auch mit dem Wuhan Institute of Virology zusammenarbeiten konnte, is mir auch schleierhaft. Es spricht nicht dafür, dass die Entscheidungsmechanismen im US-Sicherheitsapparat gut funktionieren.
Der Iran-Krieg sprach ja auch nicht dafür.
Wissen Sie, wie viel «hoch gefährlicher» Biolabore es eigentlich in Deutschland gibt?
Es geht nicht darum, ob es ein BSL-3-Labor ist. Es gibt sehr legitime Gründe dafür, solche Labore zu betreiben. Es geht darum, was in solchen Laboren getan wird.
Und es geht nicht zuletzt darum, welchen Grund die USA hatten, solche Labore in anderen Staaten zu finanzieren und aus welchem Grund sich mehr als ein Drittel der 120 von den USA im Ausland finanzierten Labore in der Ukraine befand. Die Slides von Gabbard sagen «mehr als 40», nach anderen Quellen waren es 44 von den 120.
Also ich löse mal auf:
Deutschland verfügt über schätzungsweise 1.500 bis 3.400 medizinische, mikrobiologische und analytische Labore.
Davon haben ca. 100 die Sicherheitsstufe 3.
Da sind doch 40 Labore sehr wenig, insbesondere weil wissenschaftlich unkorrekt nie das Sicherheitslevel angegeben wird.
Es geht darum, dass es in der Ukraine ein Netzwerk von US-finanzierten Laboren ist, die an besonders humanpathogenen Erregern arbeiten und dass die US-Administration im März 2022 bestritten hat, irgendetwas davon zu wissen, was in diesen Laboren vor sich ging. Das widerlegen die deklassifizierten Dokumente.
Meinen Sie ansteckende Krankheiten machen einen Bogen um die Ukraine, sodass man dort keine Labore braucht.
Ich habe ein konkretes Unterstützungsprogramm genannt, über welches man sogar bei Wikipedia nachlesen kann.
@ Izi
Na, na. Nicht alles was schon seit x-Jahren von Russland gestreut wurde, wird dann irgendwann zur Prawda.
Tulsi Gabbard aus Trumps «Experten»- Riege vs. NZZ: Da halte ich die NZZ, die Sie ja auch oft verlinken, dann doch um Laengen fuer serioeser.
A
Hatten wir nicht kürzlich das Thema, dass Journalismus heutzutage fast immer Meinungsjournalismus ist? Andreas Rüesch ist bestimmt keiner, der objektiv über die Ukraine berichtet. Sie können sich ja mal reinziehen, was er so in den letzten Monaten alles zu dem Thema geschrieben hat.
Ja klar. Meinung ist alles. Und natuerlich duerfen Sie auch die Ihre haben.
Apropos, wenn man schon mal von der Wahrheit spricht..Es geht los!!! Die Ukraine kann sich schon mal warm anziehen 🤣
https://www.berliner-zeitung.de/article/us-finanzierte-biolabore-in-der-ukraine-10096736
@nera
Allerdings kann ich in dem Beitrag der BZ nun beim besten Willen nichts erkennen, weshalb sich die Ukraine warm anziehen sollte 🤔
Wahrscheinlich lesen wir Artikel völlig unterschiedlich.
Wenn es denn überhaupt zu dem von Ihnen befürchteten Zustand kommen sollte können, müsste noch etwas mehr kommen.
Mal sehen, was Petrowitsch, der Agent 007, da noch so rausbekommt.😂
@ Oberst Zapf
War ironisch. Dass sich die Ukraine auch wehren kann, wissen wir ja mittlerweile.
Ich meine, das war wahrscheinlich Tussi Gabbards letzte Patrone, und jetzt stuerzen sich die naja.. die ganzen alternativen «Perlen» drauf.
«Wahrscheinlich lesen wir Artikel völlig unterschiedlich.»
Yo.
Aber vergleichen Sie mal die reisserische Ueberschrift («Jahrelang als Verschwörung abgetan: US-Geheimdienst bestätigt Biolabore in der Ukraine») mit dem letzten Absatz, insbesondere erster Satz:
«Dass die Labore existieren, bestreitet inzwischen niemand mehr. Strittig ist vielmehr, was dort geschieht und welche politische und militärische Bedeutung ihnen zukommt. Mit Gabbards Veröffentlichung hat diese Debatte neuen Zündstoff erhalten und dürfte damit noch lange nicht beendet sein).»
Da Sie mich fragen: Mir will scheinen: Da wird ein totes Pferd wieder aufgesattelt.
Wenn man es schafft den reißerischen Beginn des Artikels zu überwinden, so entdeckt man doch die Argumente dafür, dass es sich um einen Sturm im Wasserglas handelt.
Bingo!
Vielleicht mal eine Reaktion aus der Ukraine.
Leider auf Russisch, aber eventuell hilft der Online Übersetzer.
Sergej Komissarenko, Biologe, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und am damaligen Transformationsprozess beteiligt kommentiert.
Lustig fand ich, dass die trumpschen Experten es nicht mal geschafft haben Kiew richtig auf der Karte der Ukraine zu platzieren.
https://kp.ua/politics/a731551-biolaboratorii-v-ukraine-pri-chem-zdes-nasledie-amerikanskikh-senatorov-i-ruka-kremlja
Wenn Sie oder trumpsche Experten etwas nicht wissen, dann heißt es noch nicht, dass es nicht existent. Hat man Ihnen den Zugang zur NZZ gesperrt? Dort findet man auch Links zu den entsprechenden öffentlichen Programmen.
«gefährliche „Gain-of-Function“-Forschung, »
Wenn mich der Google Chatbot nicht betrogen hat, brauchen man dafür ein Biolabor Stufe 3, Standard an jeder Universitätsklinik.
Wenn Sie denken, dass jede Universitätsklinik «Gain-of-function»-Forschung betreibt, sollten Sie besser nicht über das Thema diskutieren.
Es ist nicht grundsätzlich falsch, KI-Chatbots zu fragen, aber eben besser nur auf Gebieten, auf denen man sich so gut auskennt, dass man die Antworten auch interpretieren und kritisch bewerten kann.
«Wenn Sie denken, dass jede Universitätsklinik «Gain-of-function»-Forschung betreibt,…»
Wenn Sie aufmerksam lesen würden, dann könnten Sie feststellen, dass ich geschrieben, dass wenn man Gain-of-Function“-Forschung betreiben will, man mindestens ein Biolabor Sicherheitslevel 3 haben muss. So ein Labor hat jede Uniklinik. Ich habe nicht behauptet, dass jede Uniklinik auch die entsprechende Forschung durchführt.
Haben Sie es jetzt verstanden?
Ich hatte schon verstanden, dass Sie mit einer unlauteren Taktik vom Thema ablenken wollen. Ich habe Ihren Satz aber so interpretiert, als ob Sie sich zum eigentlichen Diskussionspunkt geäussert hätten.
Universitätskliniken forschen übrigens auch nicht an für Menschen pathogenen Varianten von Vogelgrippe. Die benutzen ihre BSL-3-Labore tatsächlich zum Gesundheitsschutz bzw. zur Diagnostik. Sie vermengen hier – nach Ihrer zweiten Antwort wissentlich – Dinge, die nichts miteinander zu tun haben.
Die USA haben in der Ukraine keine BSL-3-Labore von Universitätskliniken finanziert. Es ging nicht um zivile Entwicklungshilfe.
Ach so, wie kommen Sie darauf?
Cooperative Threat Reduction Program
Neben der nuklearen Sicherheit ging es den USA darum in der Ukraine die biologische Sicherheit zu gewährleisten. Das Programm modernisierte ukrainische staatliche Labore, um gefährliche Krankheitserreger sicher zu lagern und die Erkennung von Ausbrüchen zu verbesser
«Das Programm modernisierte ukrainische staatliche Labore, um gefährliche Krankheitserreger sicher zu lagern und die Erkennung von Ausbrüchen zu verbessern»
Wenn es nicht so ernst wäre, hätte ich jetzt ein ROFL-Emoji gesetzt.
Wenn es 44 staatliche Labore gibt, die hoch humanpathogene Erreger handhaben, dann ist klar, dass man die meisten davon schliessen und die dort gelagerten Erreger vernichten muss. Letzteres ist auch keineswegs schwierig. Und es gibt keinen vernünftigen Grund (ausser militärischen), warum ein Land so viele derartige Labore betreiben sollte. Und wenn das von den 44 nur wenige getan hätten, warum hätte man die anderen (ausserhalb von Entwicklungshilfeprogrammen) finanzieren sollen?
Die Nudelman, Unterstaatssekretärin für politische Angelegenheiten a.D. der USA soll in vergangener Zeit bei einer Anhörung im Kongress besorgt gewesen sein, «dass russische Truppen versuchen könnten, die Kontrolle über diese Labore zu erlangen»…
Wenn die Nudelman damals in Sorge war…da aber länger als 2 Jahre her wird der Wind diese Sorgen mit sich nehmen.
Cabo Verde hat einen Punkt, den kann ihnen niemand mehr wegnehmen.
«Cabo Verde hat einen Punkt, den kann ihnen niemand mehr wegnehmen.»
Rehabilitiert ja fast schon die Schweiz mit ihrem Unentschieden gegen Katar.
@ Izi
«Die USA haben also doch 40 Labore für die Biowaffenforschung in der Ukraine finanziert, wie aus einem Bericht des Office of the Director of National Intelligence hervorgeht.»
Wusste doch, dass mir sowas Aehnliches von irgendwoher bekannt vorkam.
Heute beim froehlichen Akkordarbeiten fiel mir es wieder ein:
https://www.youtube.com/shorts/TKQahBzqY9A
@nera
Eine ganz heisse Spur 😂
Da müssen Sie unbedingt dran bleiben…
Nicht dass Petrowitsch007 da noch schneller ist 🤔
Der EU-Ratspräsident Antonio Costa hat Kontakt zu Russland aufgenommen, damit die EU Verhandlungen mir Russland aufnehmen könnte. «Deutsche Regierungskreise» bezeichnen das als Affront. Costas handele unprofessionell.
Die Idee ist, dass «die diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges in der Ukraine (welche? – izitiwab) … weiterhin von den Staaten vorangetrieben werden [sollen], die die Ukraine am stärksten unterstützten. Gemeint ist die sogenannte E3, der Deutschland, Frankreich und Großbritannien (izitiwab dachte, seine Pyrenäen-Tour vor zehn Jahren hätte am Tag des Brexit geendet) angehören.»
Wie kann die EU-Spitze nur? Was will der Portugiese jetzt schon mitreden?
«Deutsche Regierungskreise» …
Aktionäre und Management der Kriegtüchtigkeitsindustrie
… «bezeichnen das als Affront. Costas handele unprofessionell».
Ja, profitschädigend.
Ausserdem kann ja auch nicht sein, was nicht sein darf. Aufgrund der militärischen Lage, kann die Ukraine Frieden nur zu für sie sehr unvorteilhaften Bedingungen haben. Schliesst man zu diesen Bedingungen ab, stellt sich sofort die Frage, warum man nicht eher eingelenkt hat. Den Gesichtsverlust wollen Deutschland, Frankreich und Grossbritannien so lange wie möglich verzögern und sind dafür bereit, noch viel Geld a fonds perdu in die Sache hineinfliessen zu lassen.
«Ausserdem kann ja auch nicht sein, was nicht sein darf.»
St..stimmt.
The war is coming home.
@nera
Sie scheint das eher nicht zu beunruhigen?
Doch. Was da in den Koepfen der russ. polit. Klasse vor sich geht, schon. Russland droht ja staendig mit seinen Atomwaffen…
Aber man muss sich nur mal vorstellen, wenn Russland den Krieg gewinnt. Was iss’n dann? Schliesslich hatten die meisten russlandfreundlichen Leute auch noch Tage vor dem voelkerrechtswidrigen Angriffskrieg im Februar 2022 nicht auf dem Schirm (einschl. mir), dass P. wirklich so ein *d**t sein wuerde, und das wagen wuerde.
Ehrlich gesagt, ich habe absolut kein Interesse daran, dass Europa in der «russischen Welt» ankommt.
https://www.amnesty.de/informieren/laender/russische-foederation
@nera
>>>Ehrlich gesagt, ich habe absolut kein Interesse daran, dass Europa in der «russischen Welt» ankommt.<<<
Ach nera, was soll ich jetzt dazu sagen?
Ich glaube, Sie sind schon so weit abgedriftet, da bringt Reden und Erklären wahrscheinlich nichts mehr.
Ich finde es unendlich traurig, aber daran bin ich mittlerweile schon gewöhnt.😢
Sie sehen nur in die Ferne, das Übel liegt aber leider viel näher.🤔
«Ich finde es unendlich traurig, aber daran bin ich mittlerweile schon gewöhnt.😢»
Ja, das Gefuehl kenne ich auch. Aber das geht irgendwann vorbei 🙂
«Costas handele unprofessionell»
Im Gegenteil! Genau das ist/wäre die Aufgabe der Politik miteinander zu Reden und Kompromisse auszuhandeln.
Aber nein, lieber will man ganz D. ‚kriegstüchtig‘ machen und dazu muss/soll so ziemlich alles umgekrempelt werden, vor allem die deutsche Mentalität.
Verteidigung reicht deshalb auch längst nicht mehr aus. Es müssen Strukturen her, die langfristig ausgerichtet sind und die Interessen (primär!) Deutschlands weltweit ‚robust‘ (Rhetorik!) unterlegen kann.
Nichts ist dümmer/primitiver als diese politische Weichenstellung.
Eines allerdings ist in dieser Zeit von Willkür/Desorientierung wohl erforderlich, ein Europa, dass sich endlich von den nationalen Maximalforderungen löst, was ihre redundanten Militärproduktionsstätten betrifft.
Hier muss an einem Strang gezogen werden und wirklich für sowohl Einheitlichkeit wie auch gemeinsame (wirklich erforderliche) Verteidigungsstrukturen gesorgt werden.
Ein Europa also, das aber klar erkennbar keine Bedrohung für andere Länder darstellt und dann auch mit anderen Staaten weltweit einen ‚dritten Weg‘ geht, wenn sich die UNO/Sicherheitsrat nicht endlich reformieren lässt.
So in etwa …
„Ein Europa also, das aber klar erkennbar keine Bedrohung für andere Länder darstellt…“
Ja. Unfeindliche Beziehungen in jede Richtung, was nicht bedeutet, dass man alles gutheissen muss das woanders geschieht und in einzelnen Fällen auch kritische Distanz ermöglicht. Man nennt das, glaub ich, Souveränität.
Allerdings müssten dann auch Potentiale zur Reduzierung des exzessiven Energie- und Rohstoffverbrauches genutzt werden.
Gott zu Kissinger: Wie ist die Lage in der EU? Kissinger: Ich habe keine Information, ich weiß gar nicht wen ich da anrufen soll.
Dann ruft Gott den Blaclrockfritz an.
Merz: «Kleinen Moment, ich frage mal schnell bei KNDS und Rheinemtall, melde mich gleich wieder.»
Dem ist so. Deswegen ist es auch unverschämt; für die EU überhaupt einen Platz am Verhandlungstisch zu beanspruchen. Es gibt ja prinzipiell niemanden, der für die EU verhandeln kann, weil die Staatschefs niemandem in Brüssel dafür ein Mandat geben wollen. Und eine gemeinsame Haltung haben sie auch nicht erarbeitet.
Wenn mir jemand sehr viel Geld anbieten würde, um diese Verhandlungen als Vertreter der EU zu führen – ich würde höflich ablehnen. Das ist ein Job, in dem man nur versagen kann.
*Unser Krieg gegen Russland* – so lautet die neueste Ausgabe 19.06.2026 des Papier-Spiegel. Auf dem Titelbild *unsere* Jungs von damals, als vor der WM 2018. Untertitel kleingedruckt – Vor 85 Jahren überfiel Nazi-Deutschland die Sowjetunion. Wie die Verbrechen in Familien und Politik nachwirken.
Also wer zum Frieseur muss, historisches Titelbild zum 22.Juni. It is Barbarossatime.
Nachwirkung G7 mit Gästen: Donald und die schöne Giorgia streiten über Gipfel-Selfie.
Donald: „Sie hat mich angefleht“ / Giorgia: „Ich und Italien betteln nie“.
Giorgias AM wird die USA am kommenden Wochenende nicht besuchen. Ausgehverbot. Italiens Fußballgötter sind eh nicht vor Ort. Trösten sie sich mit der Nati.
Ahja-G7 bei Genf oder Senf neben dem Wasser. Die aktuelle Lösung mit dem Iran im Gepäck, soll Donald guter Laune gewesen sein. Ich bin der Boss, gebt mir euer Geld, frei nach Gunter Gabriel. Damit fiel ein Thema, bei dem die Europäer gerne mitreden wollten von der Bordsteinkante. Donald musste trotzdem die zwei Tage G7 überstehen um anschließend mit Macrönchen in Versaille zu dinieren. Er war erst der vierte große VIP der Welt, dem diese Ehre zu teil wurde. Die anderen G6 wurden mit Fahrrädern abgespeist.
Es war einmal eine Schwurblertheorie. Die Fledermaus die das Corona-Virus in die Welt brachte ist enthüllt. „Es ist an der Zeit, dass Sie die Wahrheit erfahren.“ Mit diesen Worten verabschiedet sich Tulsi Gabbard in ihrer Funktion als US-Geheimdienstkoordinatorin.
Kaja Kajal, EU-Außendarstellerin: *Israel bricht wegen angeblicher Apartheid-Vergleiche vorerst den Kontakt zu mir ab.* Diese Telefonnummer sollten sie sperren.
Die Bilder aus Moskau sind beeindruckend Der Blog LOST in EU, betrieben von Eric Bonse, der als Autor auch in der TAZ und der Berliner Pravda auftaucht versorgt uns regelmäßig mit dem neuesten Shit zu Bruxel. Man erinnere sich als Moskau das letzte mal brannte. Krieg und Frieden hieß der Roman, oder war es die Schlußszene des Films mit Ausgust Diehl, als Professor Wolland mit Gefolge von den Sperlingsbergen aus auf die brennende Stadt blickte.
Einige Gedanken über die Beilegung der Ukraine-Krise, Europa und globale Sicherheit
Es soll die Reaktion von AM Sergei sein, nachdem die Botschafter der E3 im Außenministerium zu Moskau waren, um die 5 Punkte zu Londinum zu bekräftigen. Wer den Ton der 5 Punkte kennt, braucht auch keinen Costa.
@ Sportsfreund
Ich erlaube mir mal zusammenzufassen: Viel russische Propaganda & die Tussi.
*Unser Krieg gegen Russland*
In seiner aktuellen Ausgabe will der „Spiegel“ seine Leser über die Verbrechen der Deutschen im Osten Europas während des Zweiten Weltkriegs informieren. Doch der Titel des Hefts ist ein gefundenes Fressen für die russische Propaganda.
„Unser Krieg gegen Russland“ – so titelt die Ausgabe vom 18. Juni. Der Angriff Nazideutschlands auf die Sowjetunion ist ein überaus wichtiges Thema, doch geschichtsvergessener könnte die Überschrift nicht lauten.
Weder haben „wir“ heute Lebenden diesen Krieg geführt – wobei wir zweifellos nach wie vor eine besondere Verantwortung tragen –, noch führte Nazideutschland von 1941 an Krieg gegen „Russland“.
[…] Die Gleichsetzung Russlands mit der Sowjetunion verzerrt die historische Realität, und so die Wahrnehmung des aktuellen Krieges, den der Kreml seit zwölf Jahren gegen die Ukraine führt. Weit verbreitet ist hierzulande nach wie vor der Glaube, man stehe wegen des Sieges der Sowjets über Hitler in der Schuld Russlands – nicht jedoch in der Schuld der Ukraine. Zugleich wird gern der Hitler-Stalin-Pakt vergessen, mit dem die Diktatoren souveräne Staaten Osteuropas untereinander aufteilten, ehe Deutschland die Sowjetunion überfiel. Gesellschaften im östlichen Europa haben den doppelten Terror mit Millionen von Opfern hingegen nicht vergessen, den der Historiker Timothy Snyder mit seinem Begriff „Bloodlands“ umfasst.»
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien-und-film/medienpolitik/spiegel-titel-unser-krieg-gegen-russland-ist-geschichtsvergessen-200947715.html
«Senf am See» oder so aehnlich – der war allerdings gut.
Koennte man sich fremdschaemen fuer die Unterwuerfigkeit der EU-Granden. Na ja, wenigstens hat der «Grossmeister» den naechsten Krieg beendet.
Fest steht: Der Vernichtungskrieg Hitlerdeutschlands richtete sich gegen die Sowjetunion und damit gegen viele Völker und Sowjetrepubliken, nicht nur gegen Russland. Da hat der Spiegel, sind ja eh alles nur Russen voll danebengelangt.
Der Spiegel, Papierausgabe inzwischen nur noch 100 Seiten hat sich bislang nicht öffentlich zu der Kritik geäußert.
«Da hat der Spiegel, sind ja eh alles nur Russen voll danebengelangt.»
Mit der Ueberschrift auf jeden Fall. Das schreibt ja auch das 𝗞𝗮𝗺𝗽𝗳𝗯𝗹𝗮𝘁𝘁 𝗱𝗲𝘀 𝗮𝘂𝘁𝗼𝗿𝗶𝘁𝗮̈𝗿𝗲𝗻 𝗟𝗶𝗯𝗲𝗿𝗮𝗹𝗶𝘀𝗺𝘂𝘀. Ansonsten…keine Ahnung. Ich schaue kaum noch in den Spiegel, fast genauso wenig wie in sein Anti-Teilchen. Das Leben ist einfach zu kurz und man wird ja auch nicht juenger.
«…sind ja eh alles nur Russen…»
Merken Sie was? Das kommt direkt vom Kreml… bzgl. Ukraine (die von Faschisten regiert wird).
Und, dass «wir» (die Deutschen) ploetzlich alles wieder Nazis sind. Der kollektive Westen dekadent, verkommen usw. Das doofe Volk wird von Idioten regiert. Und sowieso, wer der russischen Welt nicht folgen mag: Alles Kriegstreiber, die einen Krieg gegen Russland fuehren (wollen).
Das ist alles russische Propaganda vom Feinsten.
Mahlzeit.
Und dann auch noch diese aktuelle ‚Streiterei‘, wo Polen gegenüber der Ukraine die ‚freundschaftlichen Beziehungen‘ auf seine spezielle Art und Weise vertieft.
Das spielt doch den Russen förmlich in die Hände. Wie kann man nur so kleinlich sein. lol
https://www.tagesschau.de/ausland/europa/polen-ukraine-110.html
~~~~~~~~~~
Vorschlag, aufgrund deutscher Kriegsverbrechen und dem, was Geschichtsbewusstsein und Verantwortung betrifft, folglich: auch Israel keine Waffen mehr zu liefern.
Denn wie die dort eingesetzt werden, entspricht keinem der Werte, die D. doch immer mal wieder in der Vergangenheit so vehement verteidigt/hochgehalten hat, also zumindest gegenüber den Staaten, mit denen man keine einträglichen Wirtschaftsbeziehungen hat (also den eigentlichen ‚Werten‘), worum es letztlich geht.
Man kann da durchaus von ‚Doppelzüngigkeit‘ sprechen.
***Merken Sie was?***
Keine Ahnung wo Sie aufgewachsen sind, aber hier hießen die Bürger der Sowjetunion umgangssprachlich die *Russen*…und auch Städte voller Roter Armee wurden schon mal Klein-Moskau und nicht Groß-Kiew genannt. Selbst bei Meister Röhrich war der Russe schon damals im Keller.
***Und, dass «wir» (die Deutschen) ploetzlich alles wieder Nazis sind. Der kollektive Westen dekadent, verkommen usw. Das doofe Volk wird von Idioten regiert. Und sowieso, wer der russischen Welt nicht folgen mag: Alles Kriegstreiber, die einen Krieg gegen Russland fuehren (wollen).***
Merken Sie noch was? Sie und niemand müssen der russischen Welt überhaupt nicht folgen, sollten aber trotzdem mit offenen Augen durch Deutschland gehen. Man sagt ja immer, wo es innere Probleme mit der Demokratie gibt braucht es eine Bedrohung von außen. Der Jude fällt dafür ja aus, der Ukrainer auch…
Guten Appetit.
«…aber hier hießen die Bürger der Sowjetunion umgangssprachlich die *Russen*»
Ja, eben. Die DDR war Teil der russischen Welt.
Kurze Episode am Rande: Als der Krieg von 2022 gerade angefangen hatte, meinte ein ostdeutscher Kollege: Ich dachte, die Ukrainer haben gar keine eigene Sprache. Die sprechen (und schreiben) alle russisch. Und sowieso: Sind in Wirklichkeit alles Russen. Die anderen stimmten zu.
So sieht’s aus.
«Man sagt ja immer, wo es innere Probleme mit der Demokratie gibt braucht es eine Bedrohung von außen.»
Eben. Das ist jetzt so rund drei und 1/3 Jahre alt und immer noch die selbe Sch**ss*.
Na jut. Lukaschenko scheint ja jetzt wenigstens der *rsch auf Grundeis zu gehen. Oder ist das eine Finte? Jedenfalls gut, dass da jetzt Wowa dranbleibt und P. «spiegelt».
Und Danke. Gleichfalls.
Um so mehr Merz und Makron etc. die WOWA-Ukraine mit Waffen zukleistert, um so größer wird das Erpresserpotential des Zauberlehrlings gegenüber zu BRUXEL. Er hat ja jetzt schon die beste NATO-ARMEE in Europa und droht dem Lukaschenko, weil der ja nur ein Unterstützer des Putins ist. Grund, die Drohnenrelais. In dieser Gemengensituation ist und bleibt die Ukraine geopolitisch nichts weiter als der Bulldogge der feinen Gentlemans aus Angelsachsen, France und Dummland.
Währenddessen sitzen schon zwei Affen auf dem Baum und schauen genüßlich zu.
Herzlichen Glückwunsch.
» bleibt die Ukraine geopolitisch nichts weiter als der Bulldogge »
Ein Opferlamm wäre ihnen wohl lieber?
Ist es das nicht schon?
Bei mir gab es heute einen fruchtigen Erdbeer-Tomaten-Kiwi-Gurkensalat. Bei Ihnen?
Vergessen Sie’s. Ich warte auf den ollen «Kampf-Genossen», der heute wiedermal in der VHS rum hing, um Romane schreiben zu lernen.
Und dann wollten wir eigentlich zur «Museumsnacht», zuerst ins Armeemuseum, um H.’s Wunderwaffen zu bestaunen…
Aber…Moment…ich sehe gerade…Guggelhupp hat mich verarscht, zwei Wochen lang…
Nun ja, ist immer noch nich da. Da kanner auch uns was schoenes kochen 😉
Aber jetzt muss ich Sie als Verantwortlicher ouch fuer de Kultur, mal was fragen:
Ist das hier DDR-Verklaerung, Sehnsucht nach dem realen oder doch eher fuer den nationalen Sozialismus? Hab da mal was ueber den Trend im Musikbereich der neuen ganz Rechten gehoert. Kann das aber nicht zuordnen. Zufallsfund direkt nach «Dank euch ihr Sowjetsoldaten». Aber irgendwie nicht meine Mucke.
Aehm…Beides.
Bei mir gab es Tuc-Cracker (viel Salz!) mit Hummus (passt hervorragend) und Tuc-Cracker mit Comté-Käse.
Das Dessert steht noch aus. Es gibt Schafsmilch-Joghurt (kann man hier in kleineren Mengen kaufen als Kuhmilch-Joghurt) und zwei Orangen.
Bei mir gab es selbstgekochtes Cà Ri Gà à la Hamy, ohne Kartoffeln & scharf. Zum Kaffee ein Stück Zitronenrolle. Abendessen fällt wegen Klimaerwärmung aus.
Klingt gut. Bei mir fiel das Mittagessen wegen Klimaerwärmung aus. Okay, nur fast. Ich hatte eine Käsebaguette-Sandwich auf dem Tourmalet, aber sonst nichts zwischen Frühstück und Abendessen.
@ Izi
Ich merke schon, Sie koennen auch nicht anders. Da muessen Sie sich auch gar nicht mehr hier bei uns offiziell abmelden.
Na dann, verpassen Sie mal nicht das Dessert 😉
«Bei mir fiel das Mittagessen wegen Klimaerwärmung aus.»
Bei mir auch, fast: Ein paar Gurkenscheiberl, Tomatenschnitz, Radischeiberl, Salatblätter, mit einem Tröpferl Ölivenöl und Zitonensaft. Und Erdbeeren.
Zum Abend Spaghetti mit Knoblauch, Peperoncini & Parmigiano. Belastet nicht. schmeckt und ist billig. Eines meiner Lieblings-Sommergerichte.
@nera
«Da muessen Sie sich auch gar nicht mehr hier bei uns offiziell abmelden.»
Habe ich das dieses Jahr etwa getan? Da ich diesmal keine Fahrradtransporttasche über die Pyrenäen fahren muss, habe ich mein Laptop mitgenommen.
Nee, eben nicht.
Find ich cool, aber rufen Sie zwischendurch auch mal Ihre Eltern an. Die wollen ja auch Gewissheit haben, dass es Ihnen gut geht.
Und Sie noch ganz der «Alte» sind. Wie ich leider sehen muss 😉
«Ein Opferlamm wäre ihnen wohl lieber?»
Um @Mymind ein wenig zu erweitern: Sind Sie ganz sicher, dass es im Westen keine Strategen und führenden Politiker gibt, welche die Ukraine insgeheim als Opferlamm betrachten?
Aus geostrategischer Sicht ergab es sowohl für die Biden-Regierung als auch für die führenden Staaten der EU und Grossbritannien Sinn, den Nationalismus in der Ukraine auszunutzen, um die Ukrainer als nützliche Idioten gegen Russland einzusetzen.
Wäre es nicht interessanter wie sich die Ukrainer sehen, als welche Rolle ihr gewisse Experten zuweisen wollen?
Nee. Haben Sie schon mal was vom Unterschied zwischen Selbstbild und Fremdbild gehört? Und wenn ja, ist Ihnen klar, welches der beiden das objektivere ist?
«…welches der beiden das objektivere ist?»
Natürlich nur das ihrige.
Ansonsten sind beide subjektiv.
@Petrowitsch
>>>«…welches der beiden das objektivere ist?»
Natürlich nur das ihrige.
Ansonsten sind beide subjektiv.<<<
Es wird nicht wirklich besser.🤔
Setzt Ihnen die Hitze zu?
«Als der Krieg von 2022 gerade angefangen hatte, meinte ein ostdeutscher Kollege: Ich dachte, die Ukrainer haben gar keine eigene Sprache. Die sprechen (und schreiben) alle russisch.»
Und in der Ukraine glaubt die Regierung, dass Ukrainer, die Russisch als Muttersprache erlernt haben, Ukrainer 2. Klasse sind.
So sieht’s aus.
«Wowa»
Das haben Sie gesagt 😉
@ Izi
«Und in der Ukraine glaubt die Regierung, dass Ukrainer, die Russisch als Muttersprache erlernt haben, Ukrainer 2. Klasse sind.»
Na ja, das hat ja dann auch seine lange Vorgeschichte.
https://de.wikipedia.org/wiki/Russifizierung
«So wie du mir, so ich dir.»
So sieht’s aus. Ob es mir gefaellt oder nich. Und im Uebrigen, den tadellosen sowjet. Helden in der Roten Armee mag es geben in Einzelfaellen. Ansonsten ist es aber nur ein sowjetisch/russisches Maerchen.
* Wowa: Ist huebsch und kurz. Gefaellt mir. Sonst noch Fragen?
«Und in der Ukraine glaubt die Regierung, dass Ukrainer, die Russisch als Muttersprache erlernt haben, Ukrainer 2. Klasse sind.
So sieht’s aus. »
So sieht es nur in der russischen Propaganda aus.
Natürlich. Es gibt keinerlei gegen russische Sprache und Kultur gerichtete Gesetze und Erlasse in der Ukraine. Wie konnte ich nur auf eine so abwegige Idee kommen?
Wer hindert Leute mit russischer Muttersprache daran, die Staatssprache zu benutzen? Nichts. Und wie die Praxis zeigt, gibt es damit auch keine Probleme.
Warum sollte man die Kultur eines Aggressors fördern? Aber das werden Sie, so wie die russische Propaganda, nie verstehen.
++aber hier hießen die Bürger der Sowjetunion umgangssprachlich die *Russen*++
Das könnte daran liegen, dass vorwiegend Russen in der DDR stationiert waren & weniger Armenier oder Tschuktschen o.a.
Im Nazi-Speech war es üblich, die Sowjetunion mit Russland, wahlweise Sowjetrussland, gleichzusetzen.
https://www.1000dokumente.de/Dokumente/Volltext:Weisung_Nr._21_%E2%80%9EFall_Barbarossa%E2%80%9C
Goebbels schrieb in sein Tagebuch:„Der Führer ist der Ansicht, daß Rußland überhaupt nicht wieder als Staat auferstehen darf. Es muß in seine Einzelteile zerlegt werden, die wir dann als Kolonien verwalten. Die russische Intelligenzschicht muß komplett ausgerottet werden. Das russische Volk selbst wird als Arbeitsvolk für uns dienen, ohne jede Bildung, ohne eigene Kultur.“
Im Neu-Speech greifen viele die Gleichsetzung SU=RF auf, außer es geht um den Vernichtungskrieg _ dann wird differenziert…
Nun ja, aber finden Sie/ Ihr es nicht komisch, dass P. und seine Leute ausgerechnet mit denen in Deutschland am Besten kann, deren Partei die gewissen zwoelf Jahre (d.h. einschl. der 4 a Vernichtungskrieg) als Vogelschiss bezeichnet? (Nicht Fliegenschiess. Das war vermutlich Antifa-Propaganda.)
https://www.tagesschau.de/video/video-1592120.html
Nuetzliche Idioten, wa? Also fuer mich ist das lupenreine Doppelmoral. Da braucht man sich gar nicht hinter dem «kleinen Bruder» (wer’s glaubt…) verstecken.
++Nun ja, aber finden Sie/ Ihr es nicht komisch, dass P. und seine Leute ausgerechnet mit denen in Deutschland am Besten kann, deren Partei die gewissen zwoelf Jahre (d.h. einschl. der 4 a Vernichtungskrieg) als Vogelschiss bezeichnet?++
Ja & nein. Ersteres, weil ich der AfD nichts abgewinnen kann & mir gut vorstellen kann, dass sich im Falle einer Regierungsbeteiligung ihre Position zur RF ändert. Aus pragmatischer Sicht ist die Haltung der russischen Regierung zur AfD nachvollziehbar, sie ist momentan die am wenigsten russlandfeindliche Partei im Deutschen Bundestag. Doppelmoral ist das nicht, schließlich war es keine AfD-Politikerin, die äußerte, Russland zu ruinieren.
Der Satz von Gauland war dämlich, aber keine Nazi-Verherrlichung. Im Übrigen war er länger CDU- als AfD-Mitglied (40 ./. 13 Jahre).
Die CDU hat eine erhebliche Nazi-Vergangenheit. Das können Sie mir ruhig globken.
Was für ein flexibler Antifaschismus!
@Mymind
>>>Der Satz von Gauland war dämlich, aber keine Nazi-Verherrlichung.<<<
Korrekt.
Im Zusammenhang mit dem Holocaust allerdings hoch toxisch.
Obwohl ich dahingehend auch immer die wenigstens 20 Mill. toten Russen sehen muss.
Es gibt allerdings Aussagen, die genauso dämlich waren, aber längst vergessen sind:
Joseph Fischer damals z.B.:
"Wir müssen ein neues Auschwitz verhindern".🥵
Ja. Mit der deutschen Nazi-Vergangenheit wurde und wird viel politisches Schindluder getrieben. Man kann damit fast alles begründen, was man aus ganz anderen Gründen gern tun will.
Ganz genau. Ich sage nur: «Entnazifizierung der Ukraine».
https://www.deutschlandfunk.de/russische-propaganda-vokabular-putin-genozid-nazis-100.html
Aber ich glaube, das hatten wir schon. Und klar Wowa (der da vielleicht wirklich pragmatisch denkt, angesichts zuerst Stalins und seit mind. 12 Jahren (?) des Moechtegern-Stalins, also was die den Ukrainern alles angetan haben.), hat dem ganzen Shit wieder Nahrung gegeben.
Und das Lawrow & Konsorten uns (d.h. die deutsche Regierung. Ist die eigentlich jetzt noch duemmer als die Duemmste davor?) immer mal wieder als Nazis beschimpfen, finden ja unsere Frieden-mit-Russland-Freunde als voellig berechtigt.
Und auch heute wieder aus gegebenen Anlass (wg. Klimaerwaermung und demzufolge emotionaler Ueberhitzung) bitte nicht vergessen: «Wer sein Rad liebt, der schiebt.»
Sie werden lachen, wenn in Bielle am Nachmittag die angekündigten 36°C sein werden, werde ich die 2.5 km Schlussanstieg zur Unterkunft vermutlich wirklich hochschieben.
Bestimmt. Da habe ich schon gestern gelacht.
In der Beziehung sind Sie ja vernuenftig. Und das ist auch gut so.
@u_S
>>>Fest steht: Der Vernichtungskrieg Hitlerdeutschlands richtete sich gegen die Sowjetunion und damit gegen viele Völker und Sowjetrepubliken, nicht nur gegen Russland<<<
Ich glaube, der GRÖFAZ sprach vom "jüdischen Bolschewismus".
Das haben manche Ukrainer damals wahrscheinlich falsch verstanden.🤔
Aber nicht nur manche Ukrainer.
Erinnerung an Oberst Zapf: Meldung was bei Ihnen heute aufgetischt wurde. Die anderen außer die ukrainische Nationalbremse waren so frei…
Na ja bei mir faellt das jetzt wegen Klimaerwaermung ouch ins Wasser.
Der Olle hat nichts mitgebracht, und sitzt wg. des Rheinfalls mit der Museumsnacht jetzt lieber wieder mit ner Bulle Bier uff’n Balkon.
Okay, Jogurt ist noch da 🙁
Man könnt denken der Monat hat noch 10, das Plus ist dem Dispo schon nah…
Bei mir wird es wohl wieder mal ins Minus rutschen, wg. Zahnarzt. Altern ist nichts für Rentner, aber wem sag ich das…
«Altern ist nichts für Rentner, aber wem sag ich das…»
@ Gelse, der war so was von gut!!! 😅
@gelse
Da habe ich was für Sie.
Von Otto Reutter.
Das Couplet „Karussell“ 🤣
https://www.otto-reutter.de/index.php/couplets/texte/198-karussell.html
17.
Ohne Haare, ohne Zähne
komm‘n wir auf die Erde hier.
Dann wächst uns ‘ne mächt‘ge Mähne
und auch Zähne kriegen wir.
Doch im Alter, ‘s ist nicht schöne,
leer der Mund, der Kopf wird hell,
keine Haare, keine Zähne,
Karussell, Karussell.
Ich kannte eigentlich nur Strophe 5 und 17, weil mein Vater die oft rezitierte.
Aber wie ich jetzt lesen konnte, gibt es da bedeutend mehr Strophen.
Strophe 12 z.B:
12.
Erst gibt’s Friedenskonferenzen,
dann gibt’s irgendwo ’nen Krieg –
dann heilt man die Differenzen –
dann gibt’s wieder Kampf und Sieg.
Dann soll ew’ger Friede glänzen,
dann gährt’s in Marokko schnell –
dann komm’n wieder – Konferenzen –
Karussell, Karussell.
Man könnte wirklich verzweifeln…
@u_S
Militärisch sparsam.
Eine Semmel zu Mittag.
Etwas Wein dazwischen.
Zum Abend eine Scheibe Roggenvollkorn mit dem Rest Carpaccio, Parmesan und Olivenöl.
Jetzt eine Flasche Radeberger, aber nur weil es im Angebot war.
Eigentlich versuche ich beim heimischen Bier zu bleiben.
Wird aber auch immer schwerer.
Dafür hat das Töchterchen sich über Signal aus Moskau gemeldet.
Und ich konnte eine Stunde reden.
Danke. Schön, das es der Tochter gut geht.
Brauerei Zwönitz?
Hier gibt es UnitedStyleLager – eine gemeinsame Auflage von Störtebecker & SierraNevada.
@u_S
>>>Brauerei Zwönitz?<<<
Musste erst mal den Kneifer suchen.😅
Auf Etikett steht: Radeberg
Hoffe doch, das das wenigsten noch stimmt?
Nee, Zwönitzer gibts bestimmt bei Ihnen um die Ecke, oder? Deren Craftbier fand ich gut.
Allgemein hat das Bierangebot hier ziemlich nachgelassen.
@u_S
Ich kenne mich, im Gegensatz zu meinem Arbeitskollegen, nicht so gut aus mit Brauereien.
Das einzige, wonach ich gehe, ist Werbepräsenz.
Viel Werbung heisst für mich: Hände weg.
Sagen Ihnen diese Namen etwas:
Rosenbrauerei Pößneck: Eine traditionsreiche thüringische Privatbrauerei, die inhabergeführt ist und als Mitglied im Werteverbund der Freien Brauer aktiv die Unabhängigkeit von Großkonzernen pflegt.
Dingslebener Privatbrauerei (Metzler GmbH): Diese Brauerei hat eine absolute Sonderstellung: Sie war zu DDR-Zeiten die größte verbliebene Privatbrauerei der DDR, da sich die Eigentümerfamilie Metzler erfolgreich gegen die Verstaatlichung wehrte. Sie ist bis heute in Familienhand.
Vereinsbrauerei Apolda: Eine traditionsreiche thüringische Brauerei, die nach der Wende von den Mitarbeitern und regionalen Gesellschaftern als Aktiengesellschaft übernommen wurde und somit unabhängig in regionaler Hand blieb.
Gibts aber alles nicht bei EDEKA🤔
@Oberst – sagt mir alles was.
Dingslebener fand ich auch schon so 2015 im Delikatessenladen GUM und noch anderen Stoff.
Apoldaer war auch zu DDR-Zeiten ein Renner.
Rosenbrauerei Pößneck deckt mehr Ostthüringen ab.
Einiges Kleines gibt es noch in Thüringen zu entdecken.
«Radeberg»
Gehört dem Oetker-Konzern (‚Familienunternehmen‘)
Den bekannten Namen lassen sie natürlich bestehen, wer trinkt schon gerne Ötkerbier.
Aber falls es euch tröstet: Den Tschechen geht’s auch nicht besser: Pilsner Urquell gehört der japanischen ‚Asahi Breweries‘.
Das münchner Hofbräuhaus ist allerdings noch immer ein bayerischer Staatsbetrieb: Anders als beim Verhökern von Immobilien hätte es bei Privatisierung des Hofbräu wahrscheinlich einen Volksaufstand der aufrechten Bierdimpfl gegeben.
@gelse
Auch wenn ich von den Bayern selbst nicht so viel halte, ich bin eher Franken Liebhaber, was Bier betrifft und ihre Traditionsstärke, ziehe ich schon den Hut.
Is nu halt auch nicht dass, was es rausreisst, aber wenigstens etwas.
Bei den Tschechen sollen Mikrobrauereien gross im Kommen sein?
«Auch wenn ich von den Bayern selbst nicht so viel halte,…»
Na ja, ich wohne ja seit 44 Jahren in Oberbayern. Von der CSU halte nich gar nichtsm kenne aber schon Bayern, mit denen ich mich gut verstehe. Übrigens auch mit Italienern, obwohl doch «die Italiener» Mafiosi sind. 😉
–
«Bei den Tschechen sollen Mikrobrauereien gross im Kommen sein?»
Ja, kleine handwerkliche Brauereien, die wieder echtes «České pivo» brauen.
In Franken sind noch Viele der kleinen Brauereien ohne Grossinvestoren aktiv, da gibt es für Bierliebhaber Einiges zu entdecken. Und delikate Bratwürste.
Je säter die Stunde, desto kreatuíver die Tippfehler:
«Von der CSU halte nich gar nichtsm…»
=
Von der CSU halte ich gar nichts…
Franken hat die größte Brauerreidichte in Deutschland und man sieht es vor Ort. Passt scho, wie der Franke so sagt oder wir sind Frei statt Bayern.
«Das Dessert steht noch aus.»
Und bei mir /uns gab es Printe Edelbitterschokolade & Mandel (wer mag, auch mit Nuss) aus Bad Münstreifel.
https://i0.wp.com/www.printenmanufaktur.de/wp-content/uploads/2025/01/PrinteEdelbitterMandel_01.jpg?w=1920&ssl=1
Dazu als Alternative Streuselteilchen aus einer Aachener Bäckerei.
Man muss ja nicht unbedingt bis Weihnachten warten. 🙂
Wie schon Rainald Grebe wusste.
Ja klasse von Grebe, «von Januar bis Dezember ist Christmas»!
Den Spekulatius hatte ich noch ganz vergessen, Abverkauf beim Aldi im Januar, sozusagen als ‚Wintertraum‘ im Sommer.
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR1QAHNfEUdT9qwvy2jxl-UUfRle4TVc3KCZbrx1Aurpw&s=10
Ich gestehe. dass meine kulinarischen Vorlieben witterungsabhängig sind.
Die Weihnachtsnachfreude kenne ich aber auch: Nach einem Waldspaziergang im Januar zum Himbeergrog (von dem im Sommer angesetzten Himbeerlikör) und preisreduzierte Lebkuchen, das ist schon ein Genuss ohne pekuniäre Reue.
Mailänderin:
***Ist das hier DDR-Verklaerung, Sehnsucht nach dem realen oder doch eher fuer den nationalen Sozialismus? Hab da mal was ueber den Trend im Musikbereich der neuen ganz Rechten gehoert. Kann das aber nicht zuordnen.***
Ich muss mir jetzt nicht jeden SimSimSim, mit dem Sie kommen anhören. Nach 3 Sekunden abgebrochen, läuft bestimmt auf jeder ostdeutschen Datsche mit Simson-Gästen. Die brüllen dann nach genögend Lökör Hau Wech Das ZEUCH: OSTDEUTSCHLAND! Wenns glücklich macht.
Hab mir heute nen neuen RollingStone gegönnt. Außer dem NAchruf auf AfrikaBambaata nix bewegendes mehr. Der Harlekin Deutschlands hat noch immer nüscht zu sagen. Also nüscht bewegendes. Die FussBirgit hat eben nicht gefragt. Fuck Liverpool. Wenn man 78 über den FC Fan wird, landet man auch bei den Tricky Trees und bleibt dort. Beigabe, ne Vinylsingel der DTH. Sie covern auf A die EoCs, der Sven mit Trompete ist auch gleich zu Gast. Klingt dann eben wie ein EoC-Song. Kann sein, dass der Text umgemuddelt wurde. Die B-Seite dagegen typisch DTH. Krawall für die Party. Live.
Wenn sie mal das neue Ding, und zwar die 25 Coverversionen durchhören, sagens Bescheid was so drauf ist. Griechischer Wein und IchLiebeDasLeben haben es geschafft, auch die Fehlfarben und ZK sollen dabei sein. Vielleicht hat er ja auch was aus der ZONE gefunden, er war ja mal als Held in der Zionskirche oder so, nicht so wie die BAP-Stümper.
Offensiv glänzt CuracauZwo, hinter ist der holändische Käse löchrig. Man kannnicht jedesmal 5 Tore schießen. Das Trikot ist mir zu dunkel.
@u_S
Ich habe mal chatty befragt, zum dechiffrieren:
Das bedeutet dann wohl übersetzt:
* „SimSimSim“ = Sie machen sich über die ständigen Simson-Bezüge im ÖR bei MDR lustig?
* Die ostdeutsche Datsche mit Simson-Gästen, Likör und „OSTDEUTSCHLAND!“-Rufen = eine bewusst überzeichnete Ostalgie-Kulisse?
* Danach Themenwechsel zur Musik?
* Rolling Stone gekauft, Nachruf auf Afrika Bambaataa gelesen, sonst wenig Interessantes gefunden?
* „Harlekin Deutschlands“ möglicherweise Campino?
* DTH = Die Toten Hosen?
* EoC = Eagles of Death Metal?
* Sven mit Trompete = Sven Regener?
* Die Hinweise auf Fehlfarben, ZK und Zionskirche gehören dann ebenfalls in diese Musikschiene?
* Und bei den 25 Coverversionen geht es um ein aktuelles Hosen-/Campino-Projekt?
Oder hat sich da chatty verlaufen?🤔
Verlaufen nicht, EoC – das ist der Sven mit der Trompete.
Die 25 Coverversionen sind der Rest, der noch raus musste. Griechischer Wein hat es nicht geschafft.
Fehlfarben und ZK gehören zum Kulturgut Ratinger Hof, die Zionskirche zu Ostberlin.
Na ja, Meloni & ich boykottieren die Trump-Show.
Ansonsten halte ich zum Stier.
Die Zweifel mehren sich, daß Trump seine Amtszeit im jetzigen Zustand noch durchstehen kann.
Die Ausfälle werden drastischer und häufiger.
Schlimmer als bei Biden.
Vance könnte eine Überraschung werden, ich traue ihm nicht über den Weg.
Daß Vance umfangreiche Reparaturen vornimmt halte ich für unwahrscheinlich.
Die Trump Präsidentschaft wird Jahre nachwirken und Hunderte Milliarden haben den Besitzer gewechselt. Nicht zum Vorteil.
USA aber auch die EU haben in der Welt verloren und die Rechnungen dazu werden in den nächsten Jahren zugesandt.
Das Jahr bleibt interessant, auch hierzulande
«Die Zweifel mehren sich, daß Trump seine Amtszeit im jetzigen Zustand noch durchstehen kann.»
Wird er nicht 😉
«Vance könnte eine Überraschung werden, ich traue ihm nicht über den Weg.»
Ich zaeume mal den Satz von hinten auf.
Ich auch nicht. Nicht im Geringsten. Ne negative, falls er endlich den Absprung schafft. Ansonsten zieht’s ihn mit in den Abgrund.
«USA aber auch die EU haben in der Welt verloren»
Das ist relativ gesehen zum jetzigen Zustand der Welt vielleicht richtig. Aber die Alternative BRICS , die da schon ’ne Weile im Raum rumturnt, ist keinesfalls besser. Meiner Meinung nach.
«Das Jahr bleibt interessant, auch hierzulande».
Das sowieso.
Gruss!
An BRICS habe ich gar nicht gedacht.
Trump, Anhänger und Befürworter haben eine Verrohung nicht nur in der Politik erreicht.
Mißtrauen, Rechtsbruch, «Treten nach Unten» sind wieder im Trend.
Im großen Stil.
Das Zerstörte incl. die Schicksale kann man nicht so einfach reparieren. Das war absehbar und die Prognosen Vieler sind das Papier nicht wert. Daher haben sich auch sogenannte Fachleute als Schaumschläger erwiesen.
Trump ist nicht gegen das Establishment, er repräsentiert es, nur in einer anderen Ausprägung.
Er hat wirklich das Zeug in die Geschichte einzugehen. Als Negativbeispiel und der Schwäche von Demokratie und Rechsstaat solche Leute zu blockieren.
Grüße auch an Sie.
Mögen Sie nicht so köcheln wie ich hier.
Bim im Freien. Der Rechner japst, die Pumpe quietscht, die Pflanzen hängen und die Leute laufen wie Zombies.
Endlich Sommer, sagten noch vor Tagen manche Unverbesserlichen.
Nun gibt es Überlebenstipps im Netz.
Habe leider meinen selbstgebauten PC nicht hier, dieses Laptop das ich gerade versuche zu bedienen, läuft im Notbetrieb. Ich sollte ihm einen Eisbeutel ins Akkufach stecken.
Mit der Unterseite könnte ich bald löten und das auf den Beinen. Werde deshalb eine Unterlage bauen bevor ich Brandblasen bekomme.
Danke! Ja, die Hitze ist unertraeglich.
Ich habe gerade in wenigen Minuten einen Liter Ayran getrunken. Vieeel Salz!
@Albatros
>>>Nun gibt es Überlebenstipps im Netz.<<<
Da habe ich auch einen:
Alte Baumwollwindel, kann man immer noch kaufen, schön nass machen und auf den Kopf legen, die Enden an der Seite des Kopfes nach hinten führen und verknoten.
Sieht irgendwie wie Deutsch-Südwest aus, ist aber eine sehr grosse Hilfe.
Wenn halbtrocken, wieder nass machen.
https://www.joyn.de/mediatheken/defa-tv#heute-im-tv
Zwei Schräge Vögel, Heute , 21.38 auf Defa.tv / War ein Empfehlung vom Chef Jeschke.
Defa-TV…Was es so alles gibt. Aber ich muss heute Nacht wieder das Bruttosozialprodukt steigern. (Und der Chef ist nach rechts abgebogen!)
Und die Doppeldeutigkeit war natürlich einkalkuliert. Ist ein Assoziationsspiel mit einem sehr bekannten Bonmot.
Hat er geblinkt?
Sie meinen erst links blinken und dann rechts abbigegen?
Ich war nicht live dabei. Aber ich denke, das war in dem speziellen Fall nicht noetig. 😉
Mein Blinklicht ist rot und mittig an der Sattelstütze angebracht. Normalerweise zeige ich altmodisch an, wenn ich abbiege. In dem Fall bin ich aber an der Einmündung erst aufgestiegen.
Der Film ist wirklich gut!
@izi
>>>Der Film ist wirklich gut!<<<
Das der Film für Sie als Computerfreak so wirkte, ist verständlich.
Der Schlüsselsatz:
„Der Sozialismus braucht jeden – aber keiner weiß, wo.“🤣😂😅
Ich weiss zwar noch, dass ich den Film auch im Kino gesehen habe, dass aber kurz danach die Mauer gefallen ist, hatte ich scho erfolgreich verdrängt.
Gelacht habe ich auf alle Fälle auch.
Aber wenn ich so zurückdenke, wie schnell das dann alles ging…
Warten wir die weiteren Entwicklungen hierzulande ab.
Auf einen guten deutschen Film zu warten, kann aber vielleicht vergebens sein 🤔
Damals war Uwe Steimle noch nicht aus der Gnade gefallen. Der hat in dem Film auch seinen Auftritt.
Und der einzige volle Musiktitel (es ist kein Musikfilm):
«Ich will nicht über sieben Brücken gehn,
die dunklen Jahre sind verlorne Zeit,
Die Asche wird in alle Winde wehn.
Ich glaub nicht an das kleine Glück,
wir haben keinen Augenblick
Unsterblichkeit.»
Ein Aufbruchsfilm. Nur dass es dann ein Abbruch wurde.
@izi
>>>Ein Aufbruchsfilm. Nur dass es dann ein Abbruch wurde.<<<
Tja, mittlerweile glaube auch ich nicht mehr daran, dass es einen wirklichen Aufbruch hätte geben können.
Das liegt aber nicht an Ihrer hier öfters geäusserten Ansichten dazu.😉
Mein Vater war dahingende bedeutend hellsichtiger.
Aber welche Alternative hätte es gegeben?
Wissen Sie noch genau, weshalb Steimle damals beim MDR in Ungnade gefallen ist?
Das war ja irgendwann nach 2015?
Warum wohl? Zu rechts, gleichbedeutend mit «nicht links genug».
@izi
Apricot RECHTS oder Nazi:
Kenneth Schmidt Hansen, Leiter des dänischen Zentrums für Dokumentierung und Bekämpfung von Extremismus (CDE), erklärte gegenüber lokalen Medien:
«Seit Frühling erhalten wir viele Anfragen über junge Menschen ukrainischer Abstammung, die als Rechtsextreme bezeichnet werden können. Dabei kann es sich um minderheitenfeindliche Äußerungen, Tätowierungen, Kleidungsstil oder sonstige Elemente von Rechtsextremismus handeln.
Es gibt Anlass zur Sorge, dass dies, wenn es so weitergeht, zu Gewalttaten führen und dazu führen kann, dass Menschen in die Hände der Polizei geraten.»
Die messerscharfe Schlussfolgerung:
«In diesem Fall haben wir es mit jungen Menschen zu tun, die aus einem kriegszerrissenen Land geflohen sind, die um ihr Recht auf nationale Selbstbestimmung kämpfen. In der Familie könnte es ein posttraumatisches Stresssyndrom geben, oder sie könnten einen Verlust erlitten haben.»
War vielleicht beim Uwe auch so?😂
Also beim Uwe, der hat 2015 gefragt: „Wieso zetteln die Amerikaner und Israelis Kriege an und wir Deutsche dürfen den Scheiß bezahlen?“
Geht gar nicht. Ist antisemitisch und antiamerikanisch.
Also, wir sind ja sehr für Meinungsfreiheit, das ist schliesslich ein Rechtsstaat und eine Demokratie. Aber man muss doch bei öffentlich bekannten Personen Ausnahmen machen können. Gerade dann, wenn die Meinung zu nah an den Fakten ist. Dann ist sie schliesslich besonders gefährlich.
Wo kämen wir denn hin, wenn auch diejenigen, die gehört werden, sagen könnten, was sie wollten?
@izi
Können Sie gerade frei schreiben? 🤣😂😅
Allerdings kommt beim Ube aber auch eine Latte zusammen…
Junge, Junge…
Da waren die Jungs bei Wiki aber fleissig.
Das muss man sich auch erst mal erarbeiten 🤔
«Können Sie gerade frei schreiben?»
Klar. Mich liest ja aber auch (fast) keine(r). Das ist der Punkt.
@izi
>>>Klar. Mich liest ja aber auch (fast) keine(r). Das ist der Punkt.<<<
Ihre Begründung klang so angestrengt.😀
Tja, auf Freitag haben Sie damals alle Rekorde gebrochen.
Ich glaube Ihr Blog über über 1000 Kommentaren wird in die Analen eingehen.
Hat auch ewig gedauert, das Laden der Kommentare.😉
Darf man aber nicht empfangen, wenn man sich gerade in Frankreich befindet.
@izi
Ich hätte jetzt gedacht, dass Sie Ihren Laptop dahingehend pimpen könnten?
Im Prinzip ja. Aber ich habe zu Hause die DVD und kann mir den Fim anschauen, wann immer ich will (OK, nur wenn ich zuhause bin). Ich habe sogar noch so ein antikes CD-Laufwerk mit USB-Anschluss dazu.
@izi
>>>Ich habe sogar noch so ein antikes CD-Laufwerk mit USB-Anschluss dazu.<<<
Seinse froh.
Ich musste mir extra eins neu kaufen, weil mein neuer Laptop gar keins mehr hatte.😂
Die Kaffeetassenhalter sind verschwunden, auch bei den Desktop-PCs. Was war ich damals stolz, als ich für meinen Commodore 64 im An- und Verkauf in Görlitz ein CD-Laufwerk (damals schwerer als der Computer selbst) erstehen konnte. Vorher hatte ich nur das Magnetbandkassettenlaufwerk.
Ich bezweifle, dass es ein CD-Laufwerk war. Es war wohl eher ein Diskettenlaufwerk.
Da haben Sie recht.
Die Ukraine hat den russischen Vormarsch gestoppt, lesen wir immer wieder. Ausser, dass das strategisch wichtige Kostjantyniwka, eine der drei verbliebenen Städte im Festungsgürtel in der Region Donezk, vor dem Fall steht.
@izi
Töchterchen hat erzählt, dass es jüngst sehr nah an der Botschaftschule eingeschlagen hätte.
Also schon weniger als 1 km Umkreis.
Wenn ich den Mitteilungen von Frauen dahingehend trauen darf.😊
Obwohl das nicht lustig ist.
Sie hat noch bis nächstes Jahr Sommer.
Gemahl nebst Tochter ziehen im Sommer nach Brandenburg.
Haben dort ein schönes Grundstück samt Häuschen für knapp 500 000 gekauft.
Ja, der Dienst für Dt. macht sich auch monetär bemerkbar.
Der Grosse hat sich doch tatsächlich für die BW für länger beworben und ist auch angenommen worden.
Fallschirmjäger irgendwo im Norden von Dt.
Ich weiss nicht, ob er damit den Makel, der auf der Familie lastet, tilgen wollte.😅
Man kann nur hoffen, dass die Koordinaten der Ukrainer nicht fehlerhaft sind.
«Man kann nur hoffen, dass die Koordinaten der Ukrainer nicht fehlerhaft sind.»
Kann man hoffen. Die kommen allerdings von den Amerikanern. Die haben schon mehrfach danebengelangt, es ist nur nicht ganz klar, ob irrtümlich oder mit Absicht.
Ich würde mir mehr Sorgen um die russische Luftabwehr machen. Die Bilder, wie eine russische Rakete die ukrainische Drohne verfehlt, dafür sicher einen großen Tank in der Ölraffinerie trifft und der darauf hin wegfliegende Deckel sind ja fast allgegenwärtig.
Sorgen würde ich mir auch um den fehlenden Luftalarm in Moskau machen.
Das eben ist der Trugschluss. Das hilft den Leuten in Kiew oder Kramatorsk gar nichts.
Abwarten
Muss man nicht. Dieser Krieg, den die Ukraine im April 2022 zu erträglichen Bedingungen hätte beenden können, ist für die Ukraine bereits jetzt ein völliges Desaster.
Und wenn Sie glauben, dass Denis Kapustin wegen einiger ukrainischer Drohnen Wladimir Putin beerben wird, träumen Sie.
Ich korrigiere. Den Krieg den Putin angefangen hat, hätte er nicht anfangen müssen und könnte er jederzeit beenden. Es ist doch schon lange ein Desaster für Russland.
«Und wenn Sie glauben…»
Sie haben mal gefragt, ob Sie etwa manipulieren würden? Das ist wieder eine der zahlreichen Stellen an denen Sie es tun. Warum sprechen Sie mich konkret zu einer Aussage an, die ich nie getätigt habe?
Sie verstehen die Bedeutung des Wortes «wenn»?
Gut, es hätte besser geheissen «und wenn Sie glauben sollten, aber es ist auch so klar, dass ich Ihnen hier nichts unterstelle.
Dem ukrainischen Staat unterstelle ich in Bezug auf den höchst unappetitlichen Denis Kapustin aber sehr wohl etwas. Zeige mir Deine Verbündeten und ich sage Dir, wer Du bist.
Sie hätten auch ganz einfach «man» gebrauchen können. So haben Sie es als Tatsache hingestellt, dass ich davon träume, dass Kapustin, Putin beerbt.
Keineswegs
Sie können einfach etwas nach unten scrollen, bis Sie den Punkt «Bedeutung» finden.
Ich habe mal KI gefragt und folgende Antwort erhalten:
… Die Formulierung „Und wenn Sie glauben…“ ist eine klassische rhetorische Unterstellung (Präsupposition). Sie dient in einer Diskussion vor allem drei Zwecken:
Strohmann-Argument: Dem Gegenüber wird eine extreme oder naive Meinung zugeschrieben, die er so vielleicht nie geäußert hat, um sie danach leichter entkräften zu können.
Framing: Der Partner wird sofort in die Defensive gedrängt und muss erst einmal klarstellen, was er wirklich glaubt.
Abwertung: Durch die Verknüpfung mit dem Wort „träumen“ wird die (unterstellte) Position als völlig unrealistisch und emotional dargestellt.
«Der Partner wird sofort in die Defensive gedrängt und muss erst einmal klarstellen, was er wirklich glaubt.»
Das ist kein Framing, sondern eine ganz normale Diskussionstechnik, die, nebenbei bemerkt, Sie selbst ja auch nutzen.
Ein Wortgefecht ist eine legitime Diskussionsform und in einem Gefecht versucht die eine Seite, die andere Seite in die Defensive zu drängen.
Und natürlich ist es sinnvoll, das Gegenüber dazu zu drängen, zu erklären, was es denn nun wirklich glaubt. Daraus können übrigens beide Seiten lernen, weil dem Gegenüber durchaus nicht klar sein muss, was es eigentlich glaubt, bevor es das erklären muss.
«Warum sprechen Sie mich konkret zu einer Aussage an, die ich nie getätigt habe?»
Weil ich gern Ihre Meinung dazu wüsste, dass der ukrainische Staat Denis Kapustin als einen Verbündeten unterstützt.
Wo ist das Problem? Nach dem Krieg wird Kapustin wieder nach Russland gehen, wo er auf viele wohlwollende Gleichgesinnte trifft. Komisch, dass Sie mit Gesinnungen in Russland nie ein Problem hatten.
@Petrowitsch
>>>Nach dem Krieg wird Kapustin wieder nach Russland gehen, wo er auf viele wohlwollende Gleichgesinnte trifft.<<<
Sie denken da jetzt an einen Navalny 2.0?🤔
@Robert Zapf
«Navalny 2.0?»
Kein völlig abwegiger Vergleich, wiewohl Navalny ein smarter Politiker war, während Kapustin eher den Charakter eines SA-Manns hat.
Im Januar 2021 war der nationalistisch-populistische Charakter Navalnys auch dem Deutschlandfunk noch klar. Krieg verdummt.
Gessler-Hut-Gruss: Ja, ich verurteile es, dass die russische Führung Navalny ins Straflager gesteckt hat und ich wünschte, er würde noch leben. Er hätte das Recht haben sollen, für seine politischen Ansichten zu werben. Das nennt man Rechtsstaat und Demokratie.
Ich hätte nie einen Navalny gewählt (Putin allerdings seit geraumer Zeit auch nicht mehr), aber auch dieser Teil des politischen Spektrums sollte in einem gesunden Gemeinwesen abgedeckt sein.
@ Izi
«Gessler-Hut-Gruss: Ja, ich verurteile es, dass die russische Führung Navalny ins Straflager gesteckt hat und ich wünschte, er würde noch leben.»
Nee, reicht nicht!
Gessler-Hut-Gruss waere: Dass der vom russ. Regime ermordet wurde.
@Petrowitsch
«Nach dem Krieg wird Kapustin wieder nach Russland gehen»
Im Englischen gibt es die Redewendung «to conveniently forget something», wenn jemand ein Argument bringt, dass einen wichtigen Fakt vernachlässigt, den dieser jemand vermutlich kennt.
Sie vergessen bequemerweise, dass Kapustin schon lange vor dem Krieg in der Ukraine war und dort auch bereits Kontakte zu rechstextremen ukrainischen Militäreinheiten hatte.
Zudem könnte Kapustin nur dann nach Russland, wenn es dort vorher eine Revolution gäbe. Anderenfalls muss er in Russland eine lebenslängliche Haftstrafe antreten. Es liegt ein rechtskräftiges Urteil vor.
@ Izi
Meiner Ansicht nach wollten Sie einfach provozieren.
Und wenn das der Fall gewesen waere, wuerde ich es nicht gut finden.
Ich wollte aber tatsächlich wissen, wie @Petrowitsch die Zusammenarbeit des ukrainischen Staates mit einem Typen wie Kapustin sieht. Es ist von allgemeinem Interesse, ob ein Diskussionsteilnehmer die dunklen Stellen der eigenen Seite einfach ausblendet.
Diese Information habe ich auch erhalten. Sie steckt in seinem Satz: «Wo ist das Problem?».
Ich haette gedacht, Sie wuerden hier nicht persoenlich. Es sei denn, es ist erkennbar, dass es nett bzw. im positiven Sinne ironisch sein soll.
Im Uebrigen: Ich vermute mal, hier werden auch von dem einen oder anderen Diskussionsteilnehmer viele dunkle Stellen ihrer Seite einfach ausgeblendet.
Ach eins noch:
Ich muss nicht Rechenschaft fuer Dinge ablegen, die ich nicht getan habe. – War das nicht so?
Wir sind doch hier nicht bei der Inquisition.
@izitiwab
«Ich wollte aber tatsächlich wissen, wie @Petrowitsch die Zusammenarbeit des ukrainischen Staates mit einem Typen wie Kapustin sieht.»
Wenn Sie das tatsächlich gewollt hätten, dann hätten Sie einen neuen Thread aufgemacht und ihre Frage mit einem Fragezeichen versehen.
«Meiner Ansicht nach wollten Sie einfach provozieren.»
Ach, es wurde doch gerade diskutiert, dass es in Moskau nicht so gut läuft. Solche Diskussion muss doch sofort auf ukrainische Nazis umgelenkt werden. Funktioniert doch immer mit 100%.
@nera
«Ich haette gedacht, Sie wuerden hier nicht persoenlich.»
Ich hätte gedacht, hier diskutieren Persönlichkeiten. Was diese schreiben und wie ich es einordne, ist untrennbar davon, wie diese Personen mit unbequemen Fakten umgehen.
Ich finde es auch nicht sehr konsistent, mich darauf hinzuweisen, dass ich Schwachstellen in der Argumentation von @Petrowitsch nicht aufdecken soll, während Sie das Gleiche bei mir ja auch tun. Man braucht auch gar nicht zu diskutieren, wenn man die Schwachstellen des Gegenübers umschiffen muss.
«Ich muss nicht Rechenschaft fuer Dinge ablegen, die ich nicht getan habe.»
Ich habe ja nicht @Petrowitsch eine Zusammenarbeit mit Kapustin vorgeworfen, sondern dem ukrainischen Staat. Insofern musste er sich nicht verantworten. Ich wollte nur seine Meinung dazu wissen. Und die hat er ja dann auch aus freien Stücken geäussert.
@Petrowitsch
«Ach, es wurde doch gerade diskutiert, dass es in Moskau nicht so gut läuft. Solche Diskussion muss doch sofort auf ukrainische Nazis umgelenkt werden.»
Wenn es nach mir geht, kann Putin seinen Angriffskrieg verlieren. Verdient hätte er es.
Es wird nur nicht geschehen. Die russischen Truppen halten etwa ein Fünftel des ukrainischen Territoriums und netto rücken sie noch immer vor (wenn auch sehr langsam). Vor allem aber kann sich die Ukraine nicht die personellen Verluste leisten, die eine Rückeroberung fordern würde, selbst wenn sie noch einmal die strategische Initiative wiedererlangen sollte. Es ergibt keinen Sinn, Raum ohne Volk zu schaffen.
Die Ukraine erzielt zwar Achtungserfolge mit ihren Drohnenangriffen. Diese richten aber nur einen kleinen Bruchteil der Zerstörungen an, die russische Drohnen, Marschflugkörper und ballistische Raketen im gleichen Zeitraum in der Ukraine anrichten. Vor allem aber gibt es keine Lösung für die fortschreitende Ausdünnung der ukrainischen Luftverteidigung. Die Produktionskapazität von Flugabwehrraketen für Patriot-Systeme ist für die Wiederherstellung der nach dem Iran-Krieg ausgedünnten Kapazitäten der USA und wohl auch ihrer Verbündeten am Golf gebunden.
Die Folgen des Iran-Kriegs haben die Verhandlungsposition der Ukraine gegenüber Russland erheblich geschwächt – und sie war schon vorher nicht gut. Die ukrainische Führung, Merz, Macron und Starmer hoffen immer noch, dass sich diese Position mit der Zeit verbessert. Hoffen und harren macht manchen zum Narren.
«Merz, Macron und Starmer hoffen immer noch»
Ich korrigiere mich. Nur zwei dieser Herren sind noch relevant.
@nera
«Gessler-Hut-Gruss waere: Dass der vom russ. Regime ermordet wurde.»
Nein. Das ist zwar nicht unwahrscheinlich, aber auch keineswegs erwiesen.
Ich behaupte ja auch nicht, es sei eine Tatsache, dass Bibi unter Vortäuschung falscher Tatsachen Donald Trump zu einem Krieg gegen den Iran verleitet hat. Obwohl auch das nicht unwahrscheinlich ist.
Na gut, wie Sie meinen. (Fuer mich ist das aber klar wie Prigoschin.)
Aber wissen ‚Se andererseits, was hier alles schon bzgl. Russland/ Ukraine als Fakt hingestellt wurde, ohne jegliche Beweise.
Ich sage nur den letzten grossen Aufreger: Labore für die Biowaffenforschung in der Ukraine.
Ich korrigiere: Beweise, die nicht (ganz oder gar nicht) ausreichen, um das Entsprechende dann als Fakt zu bezeichnen.
@nera
«Labore für die Biowaffenforschung in der Ukraine»
In diesen Laboren ist von den USA finanziell unterstützt mit Pathogenen gearbeitet worden, die in der Sowjetunion im Zusammenhang mit Biowaffenforschung untersucht, katalogisiert und repliziert wurden. Das ist hinreichend belegt.
@itzitiwab
«Das ist hinreichend belegt.»
Wo? Ich habe nichts dazu gefunden, dass es zur Zeit der Sowjetunion Biowaffenlabore auf dem Gebiet der Ukraine gegeben hat.
Das sowjetische Programm «Biopreparat» hatte Labore in Russland und Kasachstan (russische Wikipedia).
@Petrowitsch
«Wo?»
Zum Beispiel hier.
Ich zitiere Radio Free Europe/Radio Liberty:
«For years, under something called the Cooperative Threat Reduction program, the US government has funded efforts to safeguard Cold War-era research programs — mainly rooted in Soviet programs that developed biological and chemical warfare technologies.
Some of the holdover Soviet facilities were located in Kyiv, in Tbilisi, and other places around the former Soviet Union.»
Die beziehen sich wiederum auf den Bericht der Direktorin der US-Geheimdienstkoordination. Eine viel authoritativere Quelle kann man nicht haben.
@ izitiwab
«Direktorin der US-Geheimdienstkoordination. Eine viel authoritativere Quelle kann man nicht haben.»
Die Quelle hatte ich bereits kritisiert. Keine Rede von Biowaffen und die trumpschen Experten wissen nicht einmal wo Kiew liegt. Nicht sehr überzeugend.
@ Petro
Ja, eben.
Das ist gar nichts!
@Petrowitsch
Wie beurteilen Sie denn nun die Zusammenarbeit des ukrainischen Staates mit Denis Kapustin?
Aus meiner Sicht relativ unbedeutend. Für Propaganda macht er sich aber gut.
Warum interessiert Sie so die Ukraine? Als Kapustin sein Unwesen in Deutschland und der Schweiz trieb, war es ihnen scheinbar egal. Zumindest haben Sie darüber nicht geschrieben.
«Warum interessiert Sie so die Ukraine?»
Weil nur in der Ukraine der Staat mit Kapustin zusammenarbeitet.
@ Izi
Gut, nun haben Sie Ihre Frage ordentlich gestellt und auch eine Antwort mit Gegenfrage bekommen.
Sie schrieben:
«Es ist von allgemeinem Interesse, ob ein Diskussionsteilnehmer die dunklen Stellen der eigenen Seite einfach ausblendet.»
Als Teil der Allgemeinheit, waere jetzt allerdings mein Interesse, zu erfahren, ob Sie mit @Petros Antwort zufrieden sind. Oder was Sie hoeren wollten.
Mir ist naemlich immer noch nicht klar, was das Ganze soll.
Oder anders: Wuerden Sie oder wir hier ihm denn glauben, wenn er dem Bandera-Faschismus und ukrain. Terrorismus abschwoeren? Was wuerde sich an unserer Einstellung denn aendern?
…abschwoeren taete?
«Mir ist naemlich immer noch nicht klar, was das Ganze soll.»
Kapustin ist ein Terrorist. Da beisst die Maus keinen Faden ab. Indem der ukrainische Staat offen mit Kapustin zusammenarbeitet, unterstützt die Ukraine Terrorismus.
Das Kriegsrecht gibt das nicht her. Wenn Kapustin in die regulären ukrainischen Streitkräfte eingeordnet würde, wäre das etwas anderes. Dann wäre er nur ein Rechtsextremist wie bestimmte andere ukrainische Militärangehörige auch. So, wie die Ukraine das handhabt, ist es Völkerrechtsbruch.
@izi
>>>Kapustin ist ein Terrorist. Da beisst die Maus keinen Faden ab. Indem der ukrainische Staat offen mit Kapustin zusammenarbeitet, unterstützt die Ukraine Terrorismus.<<<
Da haben Sie ja vom Völkerrecht her ja auch Recht, würde ich meinen.
Aber Sie wissen doch auch, wie das mit dem Völkerrecht ist.
Es gibt gute und böse Terroristen.
Je nachdem, wie es betrachtet wird.
In Syrien ist mittlerweile einer sogar Staatschef geworden.
Und das sind dann halt wundersamerweise eben keine Terroristen mehr.🤔
++Aber Sie wissen doch auch, wie das mit dem Völkerrecht ist. Es gibt gute und böse Terroristen.++
Sie meinen eher die regelbasierte Unordnung…
Stimmt schon. Mit den Erfolgreichen muss man sich arrangieren. Aber der Kapustin wird in Russland nie Staatschef.
«Kapustin ist ein Terrorist. Da beisst die Maus keinen Faden ab. »
Ach ja, was hat er denn so terroristisches gemacht?
Bis jetzt wurde er nur in Russland als Terrorist verurteilt.
Und wenn ich mich mal wieder über ihre felsenfeste, unbegründete und auffällig mit der russischen Propaganda übereinstimmende Meinung stolpere, heißt es nicht das ich ein Sympathisant von Kapustin bin.
Eigentlich traurig, dass man das extra unterstreichen muss.
Die systematische Anwendung von Waffengewalt durch nichtstaatliche Akteure bezeichnet man als Terrorismus.
Nun ist die RDK allerdings dem HUR unterstellt.
Was hat die RDK denn so terroristisches gemacht?
Ihre Terrorismusdefinition funktioniert nicht und erinnert an Personen die z.B. Partisanen als Terroristen behandelten.
Aber passt schon. Putin redet auch ständig von ukrainischem Terror in Russland.
«Nun ist die RDK allerdings dem HUR unterstellt.»
Behauptet die RDK. Soweit ich weiss, gibt es dafür keinerlei offizielle Bestätigung von Seiten des ukrainischen Staats.
«Was hat die RDK denn so terroristisches gemacht?»
Sie hat 2023 die russische Region Brjansk überfallen.
«Personen die z.B. Partisanen als Terroristen behandelten»
Das ist nach Kriegsrecht legitim. Wer sich an einem militärischen Konflikt bewaffnet beteiligt, ohne die Uniform einer der kriegführenden Seiten zu tragen, für den gelten die Rechte von Kombattanten nicht. Wenn eine solche Person z.B. einen Soldaten der Gegenseite erschossen hat oder einen tödlichen Anschlag verübt hat, gilt das als Mord.
«Behauptet die RDK. »
Sie sollten unbedingt Wikipedia umschreiben lassen.
The International Legion of the Defence Intelligence of Ukraine (MUN A3449) is a separate brigade-level unit of foreign fighters subordinated to the Main Directorate of Intelligence of the Ministry of Defence of Ukraine.
https://en.wikipedia.org/wiki/International_Legion_of_the_Defence_Intelligence_of_Ukraine
Unter den Strukturen finden Sie auch die RDK.
«Sie hat 2023 die russische Region Brjansk überfallen.»
Das war Terrorismus? Genau diesen Standpunkt vertritt die russische Propaganda
Aber nach ihrer Terrorismusdefinition geben Sie dem Gröfaz recht und das heißt auch, dass z.B. in Kuba seit Jahrzehnten Terroristen an der Macht sind.
.
Die englischsprachige Wikipedia gibt dazu keine Referenz. Ich muss Sie auch leider enttäuschen, nicht alles, was in der Wikipedia steht, ist korrekt.
Vergleichen Sie doch mal mit der deutschsprachigen Wikipedia., die für ihre gegenteilige Behauptung gleich mehrere Referenzen anführt.
Was nun?
Der Punkt ist die Unterstellung: Handelt das RDK auf Befehl des HUK? Das hat die Ukraine nie zugegeben und das kann sie so auch nicht zugeben. Das RDK ist insofern kein Aequivalent der Wlassow-Armee (ROA), denn diese war der Wehrmacht operativ unterstellt.
Die deutsche Wikipedia hat ja nicht einmal einen Eintrag zu dem Thema.
Was nun?
Man schaut in der englischsprachigen Wikipedia unter:
https://en.wikipedia.org/wiki/Russian_Volunteer_Corps
Qellen: [14] [15] [16]
«Aber nach ihrer Terrorismusdefinition geben Sie dem Gröfaz recht und das heißt auch, dass z.B. in Kuba seit Jahrzehnten Terroristen an der Macht sind.»
Nee. Der Punkt ist, dass diese kubanische Regierung von den meisten Staaten der Welt anerkannt ist. Zu diesen Staaten gehören übrigens auch die USA, denn sie unterhalten volle diplomatische Beziehungen mit der gegenwärtigen kubanischen Regierung.
«Der Punkt ist, dass diese kubanische Regierung von den meisten Staaten der Welt anerkannt ist.»
Der ist saugut! 😆
Von wem denn – ausser Russland und der handvoll ueblicher Verdaechtiger wird denn diese ukrainische Regierung nicht anerkannt?
Selbst Grossmeister Trump erkennt die z.Zt. an.
Und im Uebrigen ist das nicht der Punkt. Che war neben Revolutionaer auch Verbrecher.
https://www.kas.de/de/web/extremismus/linksextremismus/falsche-vorbilder-ernesto-che-guevara
Um nur mal Kubas groessten Helden zu nennen.
Der Punkt ist, dass nicht jede Widerstandsbewegung gegen ein repressives & korruptes Regime eine terroristische Vereinigung darstellt, was gerade am Beispiel Kuba deutlich wird. Batista hat mithilfe der US-Mafia Kuba in ein Casino-Paradies mit angeschlossenen Puffs verwandelt, wo Drogngelder geewaschen wurden wähend die Mehrheit der Kubaner hungerte. Warum sich Fidel dem Kommunismus & der SU zuwandte & nicht der USA, wo er anfangs Unterstützung erhielt, das ist auch eine Geschichte für sich.
«Von wem denn – ausser Russland und der handvoll ueblicher Verdaechtiger wird denn diese ukrainische Regierung nicht anerkannt?»
Aehmm, Sie haben den Punkt komplett nicht verstanden. Es ging die ganze Zeit um Kapustin (Nikitin) und seine RDK und die sind eben nicht die anerkannte Regierung Russlands.
@ Izi
Aehmm…Ihnen ging es die ganze Zeit um Kapustin.
Ich glaube, Sie haben immer noch nicht verstanden, dass @Petro der Typ so ziemlich Wumpe ist.
Gruesse an den Atlantikwall! Halten Sie die Stellung, noch ist Deutschland nicht verloren 😆
» ihre felsenfeste, unbegründete und auffällig mit der russischen Propaganda übereinstimmende Meinung stolpere, heißt es nicht das ich ein Sympathisant von Kapustin bin.
Eigentlich traurig, dass man das extra unterstreichen muss.»
Fällt Ihnen der Widerspruch zwischen den Massstäben, die Sie an mich und an sich anlegen, eigentlich gar nicht auf?
Und ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass ich regelmässig unterstreiche, dass ich Putin für ein *rschl*ch halte?
«Und ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass ich regelmässig unterstreiche, dass ich Putin für ein *rschl*ch halte?»
Wenn Sie aber wie Putin argumentieren? Ich bemühe mich ihre entsprechenden «Argumente» als russische Propaganda zu kennzeichnen.
Dass Putin ein *rschl*ch ist, bedeutet nicht, dass jedes seiner Argumente falsch ist. Hitler soll geglaubt haben, dass 2 + 2 = 4 ist. Muss ich deshalb anders rechnen?
Wenn man so wie Putin rechnet, ist die russische Armee beständig auf dem Vormarsch. Ich glaube, Sie rechnen genau so.
Ach, wissen Sie, ich schaue mir die Verschiebung der Frontlinie gelegentlich auf DeepStateMap an, was bekanntlich eine ukrainische Seite ist.
Tipp: Wenn Sie auf ein russisch besetztes Gebiet klicken, bekommen Sie eine Zahl von Quadratkilometern für diesen Frontabschnitt (so wie DeepStateMap Frontabschnitte definiert). Das können Sie für alle Gtontabschnitte machen und weil Sie oben den Tag der Lage einstellen können, können Sie so die Nettoverschiebungen für jeden beliebigen Zeitraum ermitteln.
Sie können das auch lokal grafisch visualisieren. Etwa für Kostjantyniwka für die letzten zehn Tage (15.6.-24.6.).
Es stimmt schon, dass der russische Vormarsch extrem langsam geworden ist. Aber es ist immer noch ein Vormarsch und in Kostjantyniwka an einer für die Ukraine neuralgischen Frontstelle.
Die ukrainischen Streitkräfte haben die russischen noch nicht zum Stehen gebracht.
«Es stimmt schon, dass der russische Vormarsch extrem langsam geworden ist. »
Ja genau. Wie eine Gartenschnecke 😅
@ Petro
Auch wenn Sie da eine andere Meinung haben, aber das «Arschloch» nehme ich ihm zu hundert Prozent ab. Das Dumme ist nur, dass das von den Freunden Russlands nur als Geuessen von (oder mit) dem Gessler-Hut empfunden wird, und nicht wirklich ernst genommen. Da kommt man damit dann auch zu recht.
Aber grundsaetzlich hat das meiner Meinung nach was Psychologisches. Der Drang, jemand unbestimmt verstehen zu wollen…da ist der Uebergang zum Verstaendnis dann oft fliessend.
Auch wenn man das persoenlich vielleicht gar nicht wahrnimmt.
Und Bandera, Melnyk und Co… Bei allen Verstaendnis fuer den ukrainischen Befreiungskampf gegen die sowjetischen und jetzt russ. Besatzer: Aber ich kann die Verbrechen an den Unschuldigen in Polen (u.a.?) da nicht einfach wegwischen.
«Aber ich kann die Verbrechen an den Unschuldigen in Polen (u.a.?) da nicht einfach wegwischen.»
Sollen Sie auch nicht und macht ja auch niemand.
Ich habe ja mal versucht am Beispiel Bismarcks näherzubringen. Kriege geführt und sogar Dokumente gefälscht, um Kriege zu führen. Gefeiert als Begründer der deutschen Einheit. Chef einer Kolonialmacht die nicht zimperlich war und trotzdem noch ein großer Deutscher.
@Petrowitsch
>>>Sollen Sie auch nicht und macht ja auch niemand.<<<
Da sind Sie sich sicher?
Wie wäre es damit, als Diskussionsgrundlage?
"Die problematischen Seiten von Bandera und Teilen der OUN/UPA spielen in der staatlichen Erinnerungspolitik der Ukraine insgesamt eine geringere Rolle als ihre Funktion als Symbole des Unabhängigkeitskampfes".
@ Petro
«Eigentlich traurig, dass man das extra unterstreichen muss.»
Ja, das sehe ich auch so. Mir kommt es vor als wuerden Sie oeffentlich an den Pranger gestellt, weil Sie auf der Seite des Opfers eines Angriffskriegs stehen, waehrend die Kritik an den mutmaszl. mit Haftbefehl gesuchten Kriegsverbrecher P. doch relativ verhalten ist.
Dasselbe uebrigens bei Assad, Gaddafi, Milosevic. Alles Kriegsverbrecher. Aber ausgesprochen wenig kritische Distanz.
Diesbzgl. wird hier niemanden eine Gesinnungspruefung auferlegt.
Ganz zu schweigen, wie man sich hier immer mal wieder positiv auf die DDR bezieht, die ja bekanntlich nicht nur RAF-Terroristen bei sich aufnahm und logistisch unterstuetzte.
Ich dachte eigentlich der Gesslerhut sei hier verpoent. Aber Sie muessen sich ihn aufsetzen.
Alternative Welt eben.
«Aber Sie muessen sich ihn aufsetzen.»
Was sollen Lippenbekenntnisse bringen?
Und ganz ehrlich, wenn ich wieder mal erlebe wie man sich jeder Diskussion um Bandera und Co. mit festen Überzeugungen entzieht, dann fange selbst ich an aus Protest zu summen:
Батько наш – Бандера, Україна – мати,
@ Petro, also ich bitte Sie!
Jetzt haben Sie sich verraten! Das bestaetigt das, was man hier schon immer wusste 😉
«Wuerden Sie oder wir hier ihm denn glauben, wenn er dem Bandera-Faschismus und ukrain. Terrorismus abschwoeren? Was wuerde sich an unserer Einstellung denn aendern?»
Ich weiss ja nicht einmal, ob er selbst Bandera-Anhänger ist. Kapustins Aktionen scheint er nicht gutzuheissen. Er ist nur völlig unkritisch gegenüber der ukrainischen Regierung, was immer diese tut – und das ist ein wichtiger Punkt, wenn man seine Beiträge einordnen will.
@ Izi
++Ich korrigiere mich. Nur zwei dieser Herren sind noch relevant.++
Falsch! Die Reinkarnation von Starmer ist bereits auserwählt, so wie Starmer die Reinkarnation seines Vorgängers war & dieser die Reinkarnation von same procedure since 10 Years darstellt oder alle zusammen gar seit Jahrzehnten & Jahrhunderten. Trotz der unrühmlichen Geschichte ihrer Kolonien, der zahlreichen Belege für den Support & sogar Schaffung terroristischer Gruppen weltweit, der Schürung & Anheizung von Konflikten & Herstellung von False Flags, wird diesem Gebilde UK eine Bedeutung zugestanden, die dem Verständnis von ethischen Prinzipien zuwiderlaufen. Das lässt sich dann fortsetzen in innenpolitischen Belangen, allen voran dem Grooming-Skandal, bei dem der Premier von vorgestern eine unrühmliche Figur darstellt. Merkwürdigerweise oder nicht verhält sich #Me Too bzgl. dieses Sujets auffällig bedeckt.
Wir in der EU sind bereits seit Jahren dort angekommen, wo USA seit langem ist: Die Köpfe kommen & gehen aber die beschissene Politik bleibt. Das Ganze nennt sich Demokratie, die einer regelbasierten Unordnung folgt.
Auch das stimmt. Es ist wie bei einem Karussell. Es kommen immer wieder die gleichen Figuren.
@Mymind
Sonneborn hat auf X auch dazu gepostet:
«One down, two to go
Keir Starmer (unfähig, unpopulär) tritt zurück (unter Tränen!). Und zwar nur, um durch eine unverbrauchtere Ausgabe seiner selbst ersetzt zu werden: „Andy“ Burnham (unfähig, unpopulär), der bis zu seinem eigenen Rücktritt (Jahresende?) – wegen bestätigter Unfähigkeit, explodierter Unbeliebtheit & verlorener Unverbrauchtheit – der fünfte seiner Art („crime minister“) in nur vier Jahren gewesen sein wird.
Ähnliches gilt für Emmanuel Micron (unfähig, unpopulär), der seine Landsleute nach 10 quälenden Jahren als Präsidentendarsteller und Aufschneider („Mozart der Finanzen“) im April 2027 verlassen wird (unter Tränen?), um durch eine jüngere Ausgabe seiner selbst ersetzt zu werden: Gabriel Attal (unfähig, unpopulär), der die Franzosen mit der Hilfe Gottes (und der Massenmedien) dann für die kommenden 10 Jahre quälen wird. Derzeit wird Attal, der sich mit dem amtierenden französischen EU-Kommissar Stéphane Séjourné ein Kind wünscht (und umgekehrt), zum „konservativen“ Präsidentendouble aufgebaut, der seinem mutmaßlichen Vorgänger aufs Haar (außer: Farbe) gleicht: derselbe Karriereschmieden- & Elitendünkel, dasselbe Schwiegermuttergrinsen – dieselben Ausbeutervisionen, dieselben Worthülsen, dasselbe Blabla.
Sie sehen: Was von Anfang an wie das totgeborene Zukunftsmodell von Audi klang – „E 3“ – scheint allmählich sachte zu zerfallen: Starmer, Macron, Merz – das Trio der natokalyptischen Reiter – wird bald einmal gewesen sein.
Nur die Deutschen bleiben (natürlich) (wieder) auf ihrem Fotzenfritz (unfähig, unpopulär) sitzen. Jedenfalls bis er 2029 durch eine jüngere/unverbrauchtere Ausgabe seiner selbst ersetzt werden wird: Partei & Haarfarbe stehen noch nicht fest, alles andere schon: der Raubzug an den mittleren und unteren Klassen wird weitergehen, die Verschuldung wird weitergehen, die Zertrümmerung des 150 Jahre alten Sozialstaatsmodells wird weitergehen, die Zerstörung von Wirtschaft & Gesellschaft wird weitergehen, die Militarisierung, Zentralisierung & Faschisierung wird weitergehen (Dachbegriff „Demokratie“), die Überwachung, digitale Knechtung, Meinungsunterdrückung, Tatsachenvernebelung & Wirklichkeitserblindung wird weitergehen. Und vor allem wird der Krieg natürlich weitergehen.
Ganz gleich, wer Ihnen künftig sein (dämliches) Gesicht dafür hinhalten wird: Alles wird einfach immer weiter unaufhaltsam weitergehen. Noch dümmer, noch bösartiger, noch unerträglicher. Eine Nase wird durch die nächste ersetzt, ohne dass sich auch nur das Geringste änderte.
Sie sehen hier eine der letzten Degenerationsstufen im postdemokratischen System: den Spielerwechsel, der sich ausdrücklich NICHT als Form der politischen Erneuerung zur Überwindung der tiefen Legitimitätskrise der europäischen Kriegstrommlerkaste artikuliert, sondern als kontrollierter Reset. Ein „Neustart“ zur vordergründigen & völlig folgenlosen Befriedigung des aufgestauten Volkszorns und gleichzeitigen Verstetigung des Bestehenden. Eine Demokratie ohne Demos, die in der Hauptsache dem Erhalt von Machtstrukturen dient, die in der Postdemokratie längst nicht mehr vom Kollektiv der wahlberechtigten Bürger bestimmt werden.
Revolutionen sind strukturelle VERSAGENSERSCHEINUNGEN von Herrschaftssystemen, bei denen der Druck auf die Bevölkerung so groß wird, dass der Status quo nicht mehr aufrechterhalten werden kann. Historisch sind sie, Revolutionen, wohl oft aus blanker Verzweiflung entstanden – aus Verzweiflungen wie dieser (s.o.).
Eine heutige, kommende, zukünftige müsste auf umfassende Wiederaneignung zielen: die Wiederaneignung der (entfremdeten) Welt, die Wiederaneignung des (von einer immer kleineren Zahl von Oligarchen enteigneten) gesellschaftlichen Reichtums, die Wiederaneignung der Handlungsfähigkeit der (entmündigten) Bevölkerungsmehrheit, die Wiederaneignung der Demokratie»
Der Mann ist für meine Begriffe jeden Cent wert.
Ich finde seine Posts immer sehr gut und auf den Punkt gebracht.🤔
Ja.
Ja und Nein. Er darf zwar sagen dass die Kaiserin zu Bruxel nackt ist, die Höflinge interessiert das nicht.
Das war schon immer die Idee des Hofnarrs. Adolf Muschg hat das in einer Szene in «Im Sommer des Hasen» schon in den 1960er Jahren thematisiert. Der Hofnarr darf den Herren die Wahrheit ins Gesicht sagen. Solange es die Massen nicht verstehen. Anderenfalls: Sanktionen.
Es gibt halt nicht genug Hofnarren.
@u_S
Ich denke bzw. hoffe trotzdem, dass es die Leute doch irgendwo trifft.
Auch wenn sie es sich nicht anmerken lassen.
Ich glaube auch nicht, dass UvL oder Kallas sich die Reden anhören.
Aber Verbreitung finden diese ja trotzdem.
@Oberst: Weder steht die Weltrevolution vor der Tür noch wird dies Kaja von Ursel zu Bruxel zum Denken anregen.
In Blasen leben nennt sich das. Unseere Medien halten uns schon im richtigen Allgorythmus, keine Angst.
Achs so, kaufen sie sich mal ein Zwönitzer Craftbier IPA, ist zwar teuer aber gut.
@u_S
>>>In Blasen leben nennt sich das. Unseere Medien halten uns schon im richtigen Allgorythmus, keine Angst.<<<
Deswegen finde ich es ja hoch erbaulich, solche Aussagen zu lesen.
Oder zu wissen, dass das auch in Brüssel gesagt wird.
Na klar, wird deshalb keine Revolution ausbrechen.
Aber das bissl Freude können Sie einem alten Bergmann doch gönnen? 😅
Und Craftbier für umgerechnet rund 2 euro der halbe Liter wäre dann sowieso nur zur Heiligen Barbara angebracht.😉
Nach dem Präsidenten des Europäischen Rats, Antonio Costa, ist nun auch die EU-Aussenbeauftragte Kaja Kallas in Ungnade gefallen. Grund ist ein Apartheid-Vergleich bezüglich Israels, den Kallas angestellt hat.
Es gibt erste Ueberlegungen, ob man dieses Amt überhaupt benötigt. Aus meiner Sicht nicht, denn eine gemeinsame Aussenpolitik der EU-Staaten existiert nicht. Es gibt gar keinen Mechanismus dafür, sich in der EU auf gemeinsame aussenpolitische Positionen zu einigen. Abgestimmt wird nur über Detailfragen und selbst das geht häufig schief.
In Breslau gibt es so lustige Zwerge im Straßenbild zu finden. Mein Liebling waren die zwei Zwerge mit der Weltkugel, der eine schob von Hinten, der andere versuchte die Drehung von vorn mit dem Rücken zur Weltkugel aufzuhalten.
Diese Stadt ist eine meiner Bildungslücken, obwohl ich ziemlich nahe aufgewachsen bin un Poznan sowie Zielona Gora kenne.
Das Bild ist allerdings gut. Das ist tatsächlich der Lauf der Welt.
Nun, es war vor Corona. Ich denke, die Polen haben das ganz gut hinbekommen, der Stadt ihre Historie zu erhalten. Zum Weihnachtsgottesdienst für die Schlesier, also den Deutschen vor Ort gab mir ein älterer Herr, seines Zeichen Architekt ein paar Skizzen von Ansichten historischer Gebäude mit. Die Touristinformation hatte uns den Gottesdienst empfohlen. Einfach so. Da landeten wir also am ersten Weihnachtstag nach dem Frühstück morgens in einem Kloster. Er erzählte, die Polen wollten die Stadt oder die Zeichen des Alten-Historischen nach dem Krieg endgültig zerstören. Aber das gehört doch jetzt euch Polen – so antwortete er. Auf der Rückfahrt in Sagan traf ich einen großen Józef-Piłsudski-Platz und einen venezianischen Rathausturm. Sagan ist halt die Heimatstadt meiner in Thüringen gestrandeten Großeltern + Vater.
«Sagan ist halt die Heimatstadt meiner in Thüringen gestrandeten Großeltern + Vater.»
Oh. Meine Grosseltern und Eltern kommen aus Forst (Lausitz), was nur einen Katzensprung von Sagan entfernt liegt.
Interessant. Meine Mutter ist Thüringerin und mein Opa aus Thueringen liegt seit 1942 in russischer Erde.
***Es gibt erste Ueberlegungen, ob man dieses Amt überhaupt benötigt.***
Natürlich braucht man dieses Amt nicht wenn Ursula zu Bruxel dafür ausreicht…
Würde dieses Amt am Hofstaat zu Bruxel ein reisender Geheimrat von Goethe bekleiden sehe das wiederum anders aus.
Jetzt wird ausgerechnet die Konrad Adenauer Stiftung zitiert, um ‚uns‘ Che politisch/humanistisch in den Kontext Putin/Ukraine einzuordnen.
Viele Menschen, die Che-Shirts tragen, verbinden das mit Antikolonialismus, Widerstand gegen Ungleichheit, internationale Solidarität und revolutionäre Veränderung durch entschlossenen Kampf und weniger mit Erschießungskommandos oder Einparteienstaaten.
Man kann das naiv oder historisch uninformiert finden, aber es unterscheidet sich durchaus von einer offenen Zustimmung zu allen Handlungen der Person selbst.
Und zur Situation Kubas?
Wer die wirtschaftlichen Defizite Kubas/das politisches System dort kritisiert, muss auch das jahrzehntelange US-Sanktionsregime als einen zentralen Faktor dabei berücksichtigen.
Analysen, die die Mängel ausschließlich dem Sozialismus zuschreiben, sind jedenfalls einseitig. Wie wohl auch nicht hinreichend das Embargo allein dafür verantwortlich zu machen ist.
Wenn es nur die USA beträfe, dürfte das für Kuba wohl verkraftbar sein, nicht aber, wenn weltweit Staaten (präziserer deren Unternehmen) mit nicht akzeptablen Sanktionen des US-Regimes belegt werden und es eine EU bis heute mehr oder weniger hinnimmt, bzw. die Strafzahlungen duldet. Jedenfalls eine beschämende politische Aufstellung!
Und eines noch, staatliche Verbrechen, wo Millionen in sinnlosen Kriegen ihr Leben lassen (Befehl und Gehorsam!), werden oft ins Licht der Gerechtigkeit verschoben.
Kommt also ganz darauf an, wer was, zu welcher Zeit und zu welchem Zweck argumentiert.
++Wer die wirtschaftlichen Defizite Kubas/das politisches System dort kritisiert, muss auch das jahrzehntelange US-Sanktionsregime als einen zentralen Faktor dabei berücksichtigen.
Analysen, die die Mängel ausschließlich dem Sozialismus zuschreiben, sind jedenfalls einseitig. Wie wohl auch nicht hinreichend das Embargo allein dafür verantwortlich zu machen ist.++
Das stimmt. Kuba hätte sich wirtschaftlich 6 sozial früher öffnen müssen, es ist nicht vorteilhaft, den Menschen keine Möglichkeiten zur Eigeninitiative zu bieten. Mal sehen wohin der 176-Punkte-Plan führt.
https://www.srf.ch/news/international/kurswechsel-in-havanna-kuba-legt-176-punkte-plan-zur-oeffnung-der-wirtschaft-vor
@pleifel
>>>Jetzt wird ausgerechnet die Konrad Adenauer Stiftung zitiert, um ‚uns‘ Che politisch/humanistisch in den Kontext Putin/Ukraine einzuordnen.<<<
Ja, hat mich auch verwundert.
Aber anderenseits auch nicht.
Das ist ja heutzutage schon fast die neue Gretchenfrage 🤔
Also jetzt nicht im Kontext von Che.
***Im Uebrigen: Ich vermute mal, hier werden auch von dem einen oder anderen Diskussionsteilnehmer viele dunkle Stellen ihrer Seite einfach ausgeblendet.***
Soso. Sagt die Moralapostelin und streichelt dem Kosakenkätzchen* über den flauschigen Kopf.
*Nur so am Rande. Auch das Kosakenkätzchen führt hier soziale Experimente durch. Einen Vertrieben gab es schon – ich glaub eine Figur aus einem Dostojewski-Roman.
Some people go kung fu fighting
Some people go bitcoin mining (Oh yeah)
Some nations go dynamiting
We here like to do some crazy rhyming.
Life is Life
@u_S
>>>
@u_S
>>>
@u_S
>>>Soso. Sagt die Moralapostelin und streichelt dem Kosakenkätzchen* über den flauschigen Kopf.<<<
Sie sehen eine Verbindung von Petro007 zu diesem Petro?
https://de.wikipedia.org/wiki/Petro_Kalnyschewskyj
Nöö
Unternehmen Barbarossa _ Ein Beitrag von Tilo Gräser zum 85. Jahrestag:
https://globalbridge.ch/vor-85-jahren-faschistischer-vernichtungswahn-ueberrollt-die-sowjetunion/
Ich habe das unter «Politische Einsichten» eingestellt. Manches, was Gräser heutzutage schreibt, ist mir zu schrill. Während der Corona-Krise hatte ich sogar einmal mit ihm zusammengearbeitet. Diesen Beitrag finde ich wieder sehr gut geschrieben und recherchiert.
«schrill»…haben Sie ihm das gesagt?
Wir haben uns nach dem 24. Februar 2022 nicht mehr getroffen.
Der hat doch nicht etwa die russischen Freunde in die Ukraine «begleitet»? Oder?
Sorry. Ich weiss, das wollen Sie nicht verraten.
Wuerde ich auch nicht tun.
Das würde mich sehr wundern. Ich finde ihn allerdings schon auch zu unkritisch gegenüber der russischen Führung. Es gibt keine Rechtfertigung für diesen Angriffskrieg.
@ Izi
«Diesen Beitrag finde ich wieder sehr gut geschrieben und recherchiert.»
Der Beitrag an sich mag ja sehr gut recherchiert sein, aber wo dann Meinung dazukommt im fettgedruckten letzteN Teil wird das wieder nur zum ideologisch verblendeten Unnsinn.
Zitat: «An diesem Punkt treffen sich wieder die Interessen der einstigen deutschen Faschisten und jener im Westen, die bis heute Russland im Visier haben. Wie einst Deutschland dient nun die Ukraine samt Faschisten als Bollwerk gegen das heutige, nicht mehr kommunistische Russland – bis zum letzten Ukrainer. Wenn auch der „Bolschewismus“ Geschichte ist, ist Russland immer noch der Feind: Weil es bis heute nicht bereit ist, sich einfach dem Westen unterzuordnen.» (Hervorhebung von @ Nera.)
Scheint bei dem Herrn Graeser immer noch nicht angekommen zu sein, dass Russland gegen die Ukraine einen voelkerrechtswidrigen Angriffskrieg fuehrt, wa?
@Nera
Wenn Sie den Ukrainekrieg völkerrechtlich bewerten, wie bewerten Sie dann den NATO-Einsatz gegen Jugoslawien 1999? Legen Sie in beiden Fällen denselben rechtlichen Maßstab an?
Viel wichtiger finde ich allerdings eine andere Frage: Wie beurteilen Sie den überwiegenden historischen Teil dieses Artikels? Halten Sie auch diesen für Propaganda oder beziehen sich Ihre Einwände ausschließlich auf den Schlussabsatz?
Okay,weil’s Sie sind. Da gruesse ich noch mal mit dem Gesslerhut. Eigentlich muesste das schon hier bekannt sein, andererseits manchaml dreht sich ja auch der Wind…
Das war ohne Frage ein voelkerrechtswidriger Angriffskrieg. Putins Liebling – Gas-Gerd – & Co. haetten dafuer zur Verantwortung gezogen werden muessen.
Hm…aber eigentlich koennte man doch Serbien mindestens eine Mitschuld geben 🤔
https://www.dw.com/de/der-präzedenzfall-25-jahre-nach-dem-ende-des-nato-kampfeinsatzes-gegen-serbien/a-69290729
Was meinen Sie?
@ Oberst Zapf
Da war ja noch eine Frage offen.
Ich wuerde sagen, die historischen Fakten stimmen schon. Der Rest ist ideologisch, so wie «wir» das in der DDR gelernt haben, um eine antiwestliche Haltung und vor allem Antiamerikanismus (USA) in die Koepfe eingetrichtert zu bekommen.
Gut, die andere Seite hat den Antikommunismus auf’s Ohr gedrueckt bekommen (und angesichts der Millionen Toten dieses Experiments, da hatten die das leichter).
Wenn er’s dabei belassen haette: Okay, die Meinung kann man haben. Aber das eigentliche Ziel, was der Herr Graeser meiner Meinung nach damit verfolgt – wie sagt gleich GJ manchmal? Das ist unlauter.
Ich habe den Text spasseshalber auch mal meinem Chatty zur Analyse vorgelegt. Der drueckt sich natuerlich eleganter aus. Aber hat eben auch keine Ahnung. Weiss man ja.
Jetzt mal nur die Zusammenfassung (also von Chatty):
Gesamturteil
Ich würde den Text ungefähr so bewerten:
Aussage Bewertung
Überfall 1941 ✅ historisch korrekt
Vernichtungskrieg ✅ korrekt
Generalplan Ost ✅ korrekt
27 Mio. sowjetische Tote ✅ korrekt
Stalin ignorierte Warnungen ✅ korrekt
Säuberungen der Roten Armee ✅ korrekt
Appeasement und Antikommunismus im Westen ✅ im Kern richtig
Westen wollte gezielt den deutsch-sowjetischen Krieg ⚠️ teilweise belegt, aber überzeichnet
Versailles als antibolschewistischer Masterplan ⚠️ Minderheiteninterpretation
USA förderten Hitlers Krieg gegen die UdSSR ⚠️ stark vereinfachend
Ukraine heute = Fortsetzung derselben Strategie ❌ politische Schlussfolgerung, historisch nicht belegbar
Fazit: Der Text ist im historischen Kern über den Krieg gegen die Sowjetunion weitgehend korrekt. Problematisch wird er dort, wo aus einzelnen, teils zutreffenden Befunden eine durchgängige Erzählung konstruiert wird: Der Westen habe seit über 100 Jahren im Wesentlichen dieselbe Strategie verfolgt und der heutige Krieg in der Ukraine sei eine direkte Fortsetzung dieser Politik. Für diese weitreichende These gibt es in der historischen Forschung keinen breiten Konsens; sie ist eine politische Interpretation, keine gesicherte historische Erkenntnis.»
Aber Sie koennen ja auch mal den modernen Chinesen fragen.
Der hat bestimmt auch keine Ahnung.
Da deckt sich die Analyse von ChatGPT mal weitgehend mit meiner.
Teile der Schlussbemerkungen sind das, was ich als «schrill» bezeichne.
Aber dass der Westen Russland als Feind betrachtet, weil das Land ein alternatives Modell hat und sich nicht unterordnet, trifft zu.
**alternatives Modell**
Also in Russland muss man sehen, wie man so durchkommt. Bis zur Rente. Davor ist hartes Lernen und Arbeit angesagt. Eigentlich ein Vorbild für ähm ja…
**nicht unterordnet**
Nun ja, bei der Größe der Landmasse. Aber Achtung, die Ukraine will irgenwann das größte Flächenland der EUdmitRegelbasierterOrdnung werden.
«das größte Flächenland der EU»
Das ist leicht.
«mit Regelbasierter Ordnung»
Nicht mit Wowa.
Das ist auch leicht, weil Wowa klebt nicht an seinem Praesidentenstuhl.
Der Mann, der hat Charakter.
Der war gut! Kennen Sie noch so einen? 😂
Nee, der ist gut! Auch wenn Sie das nicht gern hoeren wollen, aber noch ist er ja im Amt.
Und Charakter-Schwaechen hat, den Grossmeister mal ausgenommen, jeder Mensch.
Der Wowa ist so gut, wie die Ukraine gerade aussieht.
Nun – ich werde das nicht mehr miterleben.
Ehrlich gesagt war das auch die erste Kommentaroption, die mir durch den Kopf ging 😉
@ u_S und @ Izi
Hey, hey. So geht das nicht, nur weil’s Ihnen gerade zu heiss geworden ist.
Wer soll denn die Kosten bezahlen?» Wa?
Nach ALU, DM und € wäre eine neue Währung noch möglich…LIRA oder GRIWNA.
Auch eine Möglichkeit.
@ Sportsfreund, @ Izi
Griwna/ Hrywnja
Da faellt mir doch tatsaechlich wieder so ein dummer Spruch ein:
«Zwei Dumme, ein Gedanke.»
Wa? 😉
@nera
Wieso? Wir wollen doch in der Währung des von Ihnen idealisierten Staates bezahlen. Ist das jetzt etwa auch wieder nicht recht?
Wie kommen Sie denn dazu, dass ich irgend einen Staat idealisiere?
Das ist nicht mal bei Bella Italia der Fall.
@nera
«Wie kommen Sie denn dazu, dass ich irgend einen Staat idealisiere?»
Wann immer ich eine Kritik am ukrainischen Staat äussere. fühlen Sie sich sogar persönlich beleidigt. Und es ist, objektiv gesehen, ein sehr kritikwürdiger Staat. Deshalb haben ihn auch bereits vor dem 24. Februar 2022 sehr viele junge Leute verlassen, die dort aufgewachsen waren.
@izitiwab
«Wann immer ich eine Kritik am ukrainischen Staat äussere.»
Es könnte auch an ihrer ganz «spezifischen» Art liegen «Kritik» zu äußern?
@ Izi
«Wann immer ich eine Kritik am ukrainischen Staat äussere. fühlen Sie sich sogar persönlich beleidigt.»
Wie schon @ Petro sagt: Es ist die Art.
Ich glaube Ihnen schon das Sie es selber nicht bemerken (und das Umfeld hier ist dazu wohl auch nicht sonderlich geeignet, dass Sie es bemerken koennten), aber meiner Meinung nach ist bei Ihnen auch ganz schoen viel russ. Propaganda mit in der Argumentation.
Und im allgemeinen spottet man auch nicht ueber das Opfer eines Angriffskriegs.
Zu guter Letzt, klar es hat auch was Psychologisches:
Ich will nicht glauben, dass so ein kluger Mensch wie Sie, nicht langsam mal zu dem Schluss kommen muesste, dass alles, was bzgl. Kreml zum Angriffskrieg gegen die Ukraine aufgefahren wird, nur die Ukraine und den Westen diskreditieren und Europa spalten soll.
Und natuerlich diesen Krieg rechtfertigen.
Oh, wieder nicht konsistent!
Nun ja, ich bin eben im Zwiespalt der Gefuehle 😉
@nera
Haben Sie sich schon mal überlegt, dass gute Propaganda immer auch einen Kern an Wahrheit enthält? Und dass die andere Seite genau diesen Teil der Wahrheit ausblendet, wenn sie ihre Propaganda macht.
@ Izi
Definieren Sie bitte «die andere Seite».
Dann kann ich ueberlegen.
«Definieren Sie bitte «die andere Seite».»
In dem Fall die anti-russische.
Diejenigen, die 2014 verfaassungswidrig die Macht in der Ukraine an sich gerissen haben, waren schon vor 2014 russenfeindlich. Diesen Aspekt kann man nicht ausblenden.
Dass die übergangene dreizehnte Fee Dornräschen zum Tode verurteilte (was eine der eingeladenen Feen zu 100-jährigem Schlaf abmilderte), war böse. Aber es hängt eben auch damit zusammen, dass die dreizehnte Fee ausgeschlossen wurde. Die Geschichte bliebe sonst unverständlich.
«Diejenigen, die 2014 verfaassungswidrig die Macht in der Ukraine an sich gerissen haben, waren schon vor 2014 russenfeindlich.»
Oh‘ da habe ich wiedermal keine Ahnung.
Aber ich habe das zur Analyse ueber meinen Chatty gejagt (Kurzfassung):
«Sprachlich-rhetorisch
Der Satz ist nicht neutral formuliert, sondern enthält:
eine vorausgesetzte Tatsachenbehauptung („verfassungswidrig die Macht an sich gerissen“),
eine pauschale Charakterisierung („russenfeindlich“),
einen impliziten Kausalzusammenhang: Die angebliche Feindseligkeit habe bereits vor 2014 bestanden und erkläre das spätere Handeln.
Sachliche Einordnung
Ob die Machtübernahme 2014 als verfassungswidrig oder als legitime Reaktion auf die damalige Krise zu bewerten ist, wird unter Historikern, Juristen und Politikwissenschaftlern unterschiedlich diskutiert. Ebenso lässt sich die Behauptung, die maßgeblichen Akteure seien generell „russenfeindlich“ gewesen, nicht als gesicherte Tatsache formulieren; sie wäre nur für einzelne Personen oder Gruppen anhand konkreter Aussagen oder Handlungen prüfbar.
Kurz gesagt: Der Satz ist keine neutrale Tatsachenbeschreibung, sondern eine wertende politische Aussage, die mehrere umstrittene Prämissen als gegeben voraussetzt.»
Nun wissen wir ja alle, dass das Ding selber nicht neutral ist. Aber vielleicht kann ja auch @Petro noch was dazu sagen, der auch nicht neutral ist. (Ich hoffe, er registriert das.)
Nun weiss ich nicht genau, wer die 13. uebergangene Fee sein soll*, aber mal unabhaengig davon:
Sollte man nicht besser – unabhaengig davon, ob die eine schwere Kindheit hatte – das verurteilen, was die schon getan hat und weiterhin tut? Immerhin handelt es sich nicht um ein Kavaliersdelikt sondern um ein Kapitalverbrechen. Und das noch aus niederen Beweggruenden.
Und mehr Dornräschen glauben als der boesen Fee (vorallem wenn man von besagter Vorgechichte weiss)?
* Ich denke ab Montag an der Sensoren-Presse (einer Anlerntaetigkeit, bei der man sehr gut verdient 🤣) nach.
@izitiwab
«Die Geschichte bliebe sonst unverständlich.»
Warum erzählen Sie dann die Geschichte nicht vollständig? Das Problem, war doch, dass man nur 12 goldene Teller hatte.
Versuchen Sie in ihrer russischen Dauerschleife über die verfassungswidrige Machtergreifung in der Ukraine mal ihre eigene Argumentation zur Legitimität der kubanischen Regierung. Warum so inkonsequent?
Meinen Sie, dass in Armenien Russland gerade wieder die 13. Fee spielt, für die sie volles Verständnis haben?
@nera
«eine vorausgesetzte Tatsachenbehauptung»
Aber, aber. Jeder, der sich mit der Sache befasst hat, sollte mittlerweile wissen, dass im Parlament die von der Verfassung geforderte Mehrheit für die Absetzung von Janukowitsch 2014 nicht zustande gekommen ist.
Und wer 2014 vor dem Umsturz die Russlandfeindlichkeit dieser Leute nicht mitbekommen hat, der hat nicht zugeschaut. Auch die deutschen Medien waren voll von Beispielen.
«Und wer 2014 vor dem Umsturz die Russlandfeindlichkeit dieser Leute nicht mitbekommen hat, der hat nicht zugeschaut.»
Ja, da haben Sie einen Punkt. Ich hatte nicht zugeschaut. Aber waren Sie denn damals live vor Ort?
«Auch die deutschen Medien waren voll von Beispielen.»
Mag sein. Da soll der Meinungskorridor ja noch breiter gewesen sein. Kann mich an Odessa erinnern. Aber wegen Russenfeindlichkeit der Ukrainer sollte man dann vielleicht auch mal einen Blick in die Vorgeschichte werfen?
Da die Diskussion zu und in diesem Beitrag so ziemlich tot ist, erlaube ich mir mal zu Ihrem neue Kommentar die ganze Analyse von Chatty in einen neuen Fred zu veroeffentlichen. (Wenn es den Regeln hier widerspricht, koennen Sie natuerlich auch loeschen.)
Ich sehe es ja nicht nur zwischen Ihnen und @ Petro sondern auch unter anderen Ukraine-Experten, dass die Deutung der Ereignisse von damals, auf denen Putin mind. teilweise sein Recht auf seinen voelkerrechtswidrigen Angriffskrieg aufbaut, sehr umstritten sind.
Achso…der Vollstaendigkeit halber hier:
https://blog-samstagern.ch/2026/06/06/gesetzlich-verordnete-zweckentfremdung/#comment-34645
«Mag sein. Da soll der Meinungskorridor ja noch breiter gewesen sein.»
Es gab beim ZDF damals eine «Anstalt»-Sendung, die dem Maidan gewidmet war und von der Claus Kleber, der vorher das «heute journal» moderierte, sichtlich angepisst war. Diese «Anstalt»-Sendung entsprach damals sehr weitgehend meiner Sicht auf die Dinge. Es will nur heute keiner mehr wahrhaben, dass das damals recht viele so gesehen haben.
Aus! Aus! Aus! Oh weh, Deutschland hat fertig…
Sorry, worum ging’s gleich? Aehm ja, die Anstalt… Hatte ich frueher auch gern gesehen. Moeglicherweise hatte ich bei besagter sogar gelacht. Aber da hatte ich als Jungspundin (also so Mitte 40) auch noch junge Welt gelesen.
Also gut, da belassen wir es von meiner Seite erstmal dabei.
Aber, ich hatte gestern mal ueberlegt. Bin mir nicht sicher, wer soll denn die 14. Fee sein? Putin, auch *rschl*ch genannt, doch nicht etwa?
Aehm…falsche Erinnerung. Da kann ja auch nichts richtiges rauskommen.
Ich meinte die hier in Klammern: «(was eine der eingeladenen Feen zu 100-jährigem Schlaf abmilderte)»
Erinnert mich an die Artikel aus der sozialistischen Presse der DDR und Sowjetunion.
Nur ist das Zitat des damaligen US-Senators und späteren US-Präsidenten Harry Truman vom 24. Juni 1941 in der New York Times eben belegt:
„Sehen wir, dass Deutschland gewinnt, so müssen wir Russland helfen, wird aber Russland gewinnen, so müssen wir Deutschland helfen, und auf diese Weise sollen sich nur möglichst viele totschlagen.“
Ich zitiere mal aus Wikipedia:
» „Wenn wir sehen, daß Deutschland gewinnt, sollten wir Rußland helfen, und wenn Rußland gewinnt, sollten wir Deutschland helfen, und auf diese Weise sollten sie so viele wie möglich töten, obwohl ich Hitler unter keinen Umständen siegen sehen möchte.“
Dieses Zitat ohne den letzten Teil wurde später in der sowjetischen und später russischen Propaganda als „Beweis“ für eine amerikanische Verschwörung zur Zerstörung des Landes verwendet. «
Und Sie finden, der letzte Satzteil macht die Aussage wirklich besser?
Ein vollständiges Zitat ist auf jeden Fall besser als manipulative Kürzungen.
Der von Ihnen gelobte Artikel ist voll davon.
Na ja, das falsch geschlachtete Schwein hatter vergessen 😉
Aber Sie haben unbedingt recht. Da muss ich mich jetzt auch korrigieren.
Da soll fuer den alternativen Leser noch mal bestaetigt werden, dass der poeshe Westen auch so richtig boese ist, sogar mit den Faschisten packtiert (bzw. die alle sogar selber Faschos sind), nur um das friedliche Russland zu vernichten. Weil sonst wuerde sich ja der Kommunismus durchsetzen…
Heute so wie damals.
Oder anders: Es gibt eine direkte Linie vom Vernichtungswillen des kollektiven Westens gegen die stalinistischen SU zu des Arschlochs und Corona-Schissers (!) russ. Regime.
In der Tat: Was fuer eine schrille These! Aber den Spagat musste erstmal hinbekommen.
Der Mann hat Übung, wenn er sich auch mal etwas mehr Mühe geben könnte. Vor drei Jahren hat er schon einen fast gleichlautenden Artikel geschrieben.
https://wildungen-digital.de/2023/06/22/22-juni-1941-ein-vergessenes-datum/
Nun ja, der ist halt konsistent in seiner Argumentation.
Kann auch nicht jeder 😉
Wenn man hier so mitliest, spricht doch einiges für Parallelwelten und das nicht nur hinsichtlich der Kosmologie. 🤔
Blasenuniversum 😆
Passiert eben, wenn man keine Ahnung hat.
Wer hat hier keine Ahnung?
Die Störfaktoren?
Ich mein ja eher – jeder Mann und jede Frau und Others haben ihre eigene Ahnung.
«Wer hat hier keine Ahnung?»
Wenn man sich eingesteht, zumindest eine Ahnung davon zu haben, keine oder nur selten hinreichende Ahnung zu haben, dann würden sich vermutlich viele Diskussionen entspannen.
Denn auch diejenigen, denen man viel Ahnung – oder besser Wissen zuschreibt, unterliegen stets dem Risiko eines noch größeren Irrtums.
Eines dürfte jedenfalls kaum bestreitbar sein:
Endgültiges Wissen ist uns nicht möglich. Gerade deshalb lohnt sich die kritische Diskussion, nicht um recht zu behalten, sondern um Irrtümer aufzudecken.
Das klingt zunächst widersprüchlich, gehört aber wohl untrennbar dazu. Denn wie man es auch wendet:
Absolute Gewissheit bleibt uns (wohl) versagt. Dennoch verfügen wir über gute Gründe, Erfahrungen und überprüfbare Erkenntnisse, auf denen sich aufbauen lässt.
Deshalb noch Karl Popper zum Abschluss, der nicht nur durch seine Falsifikation bekannt wurde:
«Unser Wissen kann nur endlich sein, während unsere Unwissenheit notwendigerweise unendlich ist.»
Und genau darin zeigt sich auch die Logik wissenschaftlichen Denkens: Nicht die Unfehlbarkeit bringt Erkenntnis voran, sondern die Bereitschaft, den eigenen Irrtum in Betracht zu ziehen.
Es kommt selten vor, dass ich völlig mit Ihrer Meinung übereinstimme, hier aber schon.
Philosophisch betrachtet, stimme ich Ihrem Text zu. Eine darauf aufbauende «kritische Diskussion» setzt voraus, dass die diskutierenden Personen sowohl die Kriterien der Logik & Redlichkeit befolgen als auch Hintergrundwissen zum behandelten Thema aufweisen. In der Realität scheitert dies oft, wenn eine Seite auf dieser Basis argumentiert während sich die andere auf simple Thesen voreingenommener Quellen bezieht, Fakten ignoriert oder leugnet. In diesem Fall öffnet dass poppersche Zitat Ideologen Tür & Tor für eine fatale Scheinausgewogenheit. Wenn alles relativiert werden kann, gerät fundiertes Wissen gegenüber lauten Parolen ins Hintertreffen.
«Wenn alles relativiert werden kann, gerät fundiertes Wissen gegenüber lauten Parolen ins Hintertreffen.»
In diesem Zustand ist die Gesellschaft derzeit. Es wird alles relativiert, ohne das Kriterium der Redlichkeit anzuerkennen.
Andererseits ist es aber eben so, dass tatsächlich alles relativiert werden kann, nur nicht auf beliebige Weise und dass man aufgrund dieser Relativierung nicht umgekehrt eine felsenfeste Behauptung aufstellen kann.
Für Redlichkeit gibt es keinen Ersatz. Deshalb reagiere auch ich mitunter genervt, wenn mir jemand sichtlich unredlich kommt.
@izi
》Für Redlichkeit gibt es keinen Ersatz. Deshalb reagiere auch ich mitunter genervt, wenn mir jemand sichtlich unredlich kommt.《
Aber streng nach Popper ist dies aber auch nur Ihre rein individuelle Reflexion.
Irgendwie dreht man sich da im Kreis, habe ich das Gefühl 🤔
«Aber streng nach Popper ist dies aber auch nur Ihre rein individuelle Reflexion.»
Wwiss nich, ob das streng nach Popper ist (bei Popper bin ich leider ausnahmsweise mal nicht die absolute Expertin), aber da haben Sie unbedingt recht!
«Irgendwie dreht man sich da im Kreis, habe ich das Gefühl»
Im Prinzip ja, aber ansonsten waere es Stillstand.
Oder idealer Sozialismus. 😆
«Im Prinzip ja, aber ansonsten waere es Stillstand.
Oder idealer Sozialismus. 😆»
Ja, wir koennen uns darauf einigen, dass diese beiden das Gleiche sind.
Weswegen es letzteren nicht gibt. Schon Archimdes wusste, dass es keinen Punkt gibt, auf den man sich stellen kann, um die Welt anzuhalten.
@nera
>>>«Irgendwie dreht man sich da im Kreis, habe ich das Gefühl»
Im Prinzip ja, aber ansonsten waere es Stillstand.#
Für mich ist im Kreis laufen allerdings KEIN Fortschritt.
Bei Ihnen klingt das ja fast so.
Lieber im Kreis gehen, als Stehenbleiben.
Ehe ich laufend im Kreis gehe, bleibe ich dann allerdings lieber stehen…
Das spart wenigstens Energie.🤔
Wenn der Kreis gross genug ist, sieht man aber mehr, als wenn man stehenbleibt.
«Aber streng nach Popper»
Bereits Paul Feyerabend, ein Schueler Poppers und spaeter auch ETH-Professor, hat bemerkt, dass man Popper nicht streng nehmen sollte. Von Feyerabend stammt das Bonmot, Poppers «Die offene Gesellschaft und ihre Feinde» sollte eigentlich den Titel haben: «Die offene Gesellschaft. Von einem ihrer Feinde.». Damit meinte er, dass Popper in seinem eigenen akademisc hen Umkreis seine eigene Philosophie nicht gelebt hat.
Mein eigenen Verhaeltnis zu Feyerabend erklaert vielleicht, warum das alles so verzwickt ist. Ich finde den Typen, der etwas eulenspiegelhaftes hatte, faszinierend. Seine Buecher habe ich verschlungen. Gleichwohl halte ich seine Argumente in «Against Method», die darauf hinauslaufen, dass Naturwissenschaft und Schamanentum praktisch gleichwertige Wege der Erkenntnis seien, fuer absurd ueberzogen. Viele Geistes- und Sozialwissenschaftler haben sein «Alles geht!» (Anything goes!) woertlich genommen und daraus ist viel Schaden entstanden.
In dieser Hinsicht hat dann uebrigens auch Feyerabend seine Philosophie nicht gelebt. Als er Krebs bekam, vertraute er sich der Schulmedizin an, keinem Schamanen.
Aus einem seiner letzten Werke, der Autobiographie «Zeit totschlagen», habe ich ein Zitat, das zeigt, wie das mit der intellektuellen Redlichkeit ist:
«…ein moralischer Charakter lässt sich nicht durch Argumente, „Erziehung“ oder Willenskraft schaffen. Er lässt sich nicht durch irgendeine Art von geplantem Handeln schaffen, sei es wissenschaftlicher, politischer, moralischer oder religiöser Natur. Wie die wahre Liebe ist er ein Geschenk, keine Errungenschaft. Er hängt von Zufällen ab, wie elterlicher Zuneigung, einer gewissen Stabilität, Freundschaft und – daraus folgend – von einem empfindlichen Gleichgewicht zwischen Selbstvertrauen und Fürsorge für andere. Wir können Bedingungen schaffen, die dieses Gleichgewicht begünstigen; das Gleichgewicht selbst können wir nicht schaffen. Schuld, Verantwortung, Verpflichtung – diese Begriffe machen Sinn, wenn das Gleichgewicht gegeben ist. Fehlt es jedoch, sind sie leere Worte, ja sogar Hindernisse.»
Am Ende ist es mit intelektueller Redlichkeit so wie mit Zen-Erleuchtung. Hat man sie, dann kann man auch erkennen, ob ein anderer sie hat. Und: Es ist keine binaere Sache. Auch jemand, der schon einmal eine Zen-Erleuchtung hatte, ist nicht vollendet und verbleibt nicht immer im Zen.
@izi
Sie haben auf alle Fälle nicht die schlechtesten Bücher gelesen.
Aber Ihr eigenes Elternhaus hat doch gewiss auch entscheidenden Einfluss gehabt.
Und nicht im dogmatischen Sinn, denke ich, obwohl man es ja vermuten könnte.
Wenn man von gängigen Klischees ausgehen würde…🤔
«Und nicht im dogmatischen Sinn, denke ich, obwohl man es ja vermuten könnte.
Wenn man von gängigen Klischees ausgehen würde…»
Nun, während mein Vater mit Kirche nichts am Hut hatte und eine beeindruckende Karriere im Realsozialismus gemacht hat, trifft es eben auch zu, dass er eine Frau aus sehr christlichem Milieu geheiratet hat (das muss ja auch einen psychologischen Hintergrund haben) und dass er als Abiturient als aufsässig galt (Abiturjahrgang 1953) und vor dem Chemiestudium erst einmal ein Jahr zur Bewährung in der Produktion war. Er war auch später nie unkritisch.
Was das sehr christliche Milieu betrifft, aus dem meine Mutter stammt, meint sehr christlich eine starke Ablehnung des Nationalsozialismus aus ethischen Gründen. Meine Mutter hat als Vorschulkind eine Ohrfeige von ihrem späteren Grundschullehrer kassiert, weil sie ihn mit «Guten Tag!» statt mit «Heil Hitler!» gegrüsst hatte. So war sie eben erzogen und die Ohrfeige hat sie geprägt. Später war eine der Aengste meiner Mutter, dass ich als Soldat an die Grenze kommen würde und sie hat mich darauf verpflichtet, dort nicht auf Menschen zu schiessen.
Andererseits hat sie sich dem streng christlichen Milieu entfremdet, als ihr grosser Bruder, den sie verehrte, eine ebenfalls Evangelische geheiratet hat, die man nicht anders als bigott bezeichnen konnte. Ein echter Bruch war es aber nicht. Diese Frau war meine Taufpatin und von ihre habe ich meine Kinderbibel «Der gute Hirte» geschenkt bekommen, sobald ich lesen konnte.
Insofern bin ich in einer geistig diversen Umgebung aufgewachsen, wie man heute sagen würde. Ich habe in der Pubertät sogar mal ein wenig mit der evangelischen Kirche geflirtet, fand sie aber nach näherer Betrachtung abgeschmackt. Die hatten etwas «Dörte-haftes» und das liegt mir nicht.
@ Izi
«…das Gleichgewicht selbst können wir nicht schaffen.
Schuld, Verantwortung, Verpflichtung – diese Begriffe machen Sinn, wenn das Gleichgewicht gegeben ist.»
Also nie.
«Also nie.»
Sie denken gesamtgesellschaftlich. Der Kontext zeigt aber, dass Feyerabend hier über Individuen spricht.
?
?
Zur Abwechslung möchte ich auch Selenskyj mal recht geben:
«Die Drohnenangriffe auf Ziele im russischen Hinterland bezeichnete Selenskyj als gerechte Antwort auf den von Moskau entfachten Krieg.»
(faz.net, Ukraine-Ticker)
Kann man kaum anders sagen.
Aehm…jaha 😉
Anscheinend sind wir uns da mal alle einig.
Dann passt wahrscheinlich auch das dazu (Hab’s wir selber noch nicht angehoert.)
https://www.deutschlandfunk.de/interview-der-woche-mit-serhi-zhadan-ukrainischer-schriftsteller-100.html
Und da sind wir uns schon wieder nicht mehr einig.
Das ist schon wieder der im Durchschnitt ein Meter tiefe Dorfteich. Man kann die ukrainischen Drohnenangriffe auf das russische Hinterland gerechtfertigt finden, man kann sie sogar notwendig finden, aber man sollte doch nicht vergessen, dass fabei auch Menschen umkommen, die gegen den Krieg sind und sogar immer wieder bauch Kinder.
Wer glaubt, es sei in Ordnung, russische Kinder zu töten, weil russische Drohnen, Marschflugkörper und Raketen ukrainische Kinder töten, befindet sich jenseits der Grenze der Humanität.
In Lao-tses Tao-te-King wird anerkannt, dass mitunter Krieg geführt werden muss. Aber Lao-Tse warnt davor, über Siege zu jubeln, denn damit würde man über Tod und Zerstörung jubeln. Bei einer Siegesfeier stehe man wie bei den Trauerriten.
Diese Haltung sollte man auch bei Erfolgen im Krieg an den Tag legen, gerade als Schriftsteller.
Noch nie den 9. Mai gefeiert?
Dann hat die Ukraine alles richtig gemacht, dass man den 9. Mai als Feiertag abgeschafft hat?
Haben Sie überhaupt sich das Interview angehört? Ich bezweifle es, da Sie auf kein einziges Argument von Zhadan eingegangen sind.
«befindet sich jenseits der Grenze der Humanität.»
Das Opfer durch die Hintertür doch wieder zum Aggressor zu machen, ist unredlich.
«gerade als Schriftsteller»
Es gibt einen Anforderungskatalog an Schriftsteller, den Sie verwalten? Eventuell hat Zhadan ja als Soldat, der er ist, geantwortet.
@ Izi
«Und da sind wir uns schon wieder nicht mehr einig.»
Da kam das «aber» also doch noch…
Nun ja, ich war so frei und habe mal den Schwebezustand von Schroedingers Katze beendet und damit leider das (von Ihnen vermutl. unbeabsichtigte) Experiment mindestens verfaelscht.
Vermutlich war es zu frueh, andererseits waere Ihre klare Aussage vermutlich auch unbeachtet geblieben.
Und so scheint es ja wenigstens wieder Bewegung zu geben.
Sabine Adler, Haltungsjournalistin, Ausbildung im Roten Kloster zu LE – führt ein DLF-Interview im Wohlfühlstatus.Zu Gast der Träger des Friedenspreises des deutschen Buchenhandels 2022. Dieses Interview war an die Hörer hier an Deutschland gerichtet. Es erfüllt einen bestimmten Zweck.
Aber Danke das sie es verlinkt haben.
@u_S
Nicht gleich pauschal den Stab brechen. 😉
Es gibt auch ANDERE aus der selben Kaderschmiede:
Michael Meyen hat ebenfalls an der Sektion Journalistik in Leipzig studiert und hat zu dieser Kaderschmiede mit „Das Rote Kloster“ sogar ein umfassendes zeithistorisches Standardwerk verfasst. Später stieg er zum Professor für Kommunikationswissenschaft an der LMU München auf.
Allerdings gilt er mittlerweile als «hochumstritten»🤔
Wes Geld ich ess – dess Lied ich sing.
Ich haette ja gedacht, es gaenge um Brot.
Okay, manche fressen anscheinend auch Geld.
Aber verdient der denne mit seinen «Geschwurbel» wirklich so viel, dass es sich lohnt seine Professorenstelle in Muenchen aufzugeben?
Bezahlt Putin? Weil gefunden habe ich darueber auf die Schnelle nichts. 😆
Backen sie ihr Geld seiber? Brauchen sie für das Brotbacken nur Luft?
Endzeit, wa?
@nera
Meyen ist nicht freiwillig „gegangen“, sondern von der LMU vorzeitig in den Ruhestand versetzt worden.
Ihre ganze Schreibweise ist stark diffamierend und beleidigend aber gleichzeitig fordern Sie selbst das Gegenteil.
Ich nenne so etwas «verbale Inkontinenz».
Das Bärli beim Freitag hat damals immer gesagt: «Behalten Sìe Ihre Projektionen für sich». 🤬
«Meyen ist nicht freiwillig „gegangen“, sondern von der LMU vorzeitig in den Ruhestand versetzt worden.»
Das hiess in meinen jungen Jahren: Er ist «gegangen worden». Und es ist immer noch das gleiche Phänomen.
Klar kann jeder VW-Arbeiter sagen, was er will. Aber das konnte jeder Schichtarbeiter in der DDR auch. Und ein Professor für Kommunikationswissenschaften in München darf es jetzt auch nicht. Nichts, was Meyen je geäussert hat, war justitiabel.
«Allerdings gilt er mittlerweile als «hochumstritten»»
Er hat eben die Grenzen des Sagbaren überschritten. Genau genommen zwar nicht, aber eben doch die Grenzen dessen, was jemand sagen darf, der in der Oeffentlichkeit bekannt ist.
„Der Meinungskorridor war schon mal breiter.» Frank-Walter Steinmeier, 2014
@ u_S
«…führt ein DLF-Interview im Wohlfühlstatus…Dieses Interview war an die Hörer hier an Deutschland gerichtet. Es erfüllt einen bestimmten Zweck.»
Na sicher doch.
Auch die Interviews die der grosse Friedrich oder der Kloeppel von der Weltwoche fuehren, finden im Wohlfuehlstatus statt, sind weder nur an die Ostdeutschen noch nur an die Hoerer in der Schweiz gerichtet…
Und erfuellen einen bestimmten Zweck.
**grosse Friedrich**
Ich glaube, der gibt eher Interviews. Sein Lebenslauf ist jedenfalls interessanter als der vom Adler wo der Dorn blüht. Man muss ihn nicht mögen, aber seine OAZ/BZ ist inhaltlich interessanter als EX-Lochthofen seine Thüringer Allgemeine.
**Kloeppel**
Man muss ihn nicht mögen. Er ist breiter aufgestellt. Und hat das Glück, Schweizer zu sein.
@izitiwab
«Wenn der Kreis gross genug ist, sieht man aber mehr, als wenn man stehenbleibt.»
Und wenn er sehr groß ist, könnte es sogar wie eine Gerade erscheinen. 🙂
Kleine Anmerkung noch zu Paul Feyerabend – Zen – Anything goes und der Charakterfrage usw.
Mit ihm hatte ich mich auch ausführlicher beschäftigt und diese für mich immer wieder lesbaren, offensichtlichen Relativierungen auch von Wissenschaft von ihm, hat mich auf Distanz gebracht.
Nichtsdestotrotz kann man ihn mit Gewinn lesen.
Ein Hinweis noch auf zwei Personen, die neue Ansätze, Vertiefungen in die Sache bringen – Stichwort ‚Dialoge‘ -, wären da David Bohm und Jiddu Krishnamurti zu nennen.
In «The Ending of Time» und «The Limits of Thought» führen die beiden faszinierende Gespräche:
«The Limits of Thought is a series of penetrating dialogues between the great spiritual leader, J. Krishnamurti and the renowned physicist, David Bohm. The starting point of their engaging exchange is the question:
If truth is something different than reality, then what place has action in daily life in relation to truth and reality? We see Bohm and Krishnamurti explore the nature of consciousness and the condition of humanity.
These enlightening dialogues address issues of truth, desire awareness, tradition, and love. Limits of Thought is an important book by two very respected and important thinkers.
Anyone interested to see how Krishnamurti and Bohm probe some of the most essential questions of our very existence will be drawn to this great work.»
Habe kürzlich bei mir nochmal den Jiddu ‚Das Tagebuch‘ ausgegraben, wo er 1961 und 1962 sieben Monate lang täglich Notizen gemacht hatte. Er hat dabei seine Wahrnehmungen und Bewusstseinszustände aufgeschrieben, die völlig außerhalb dessen liegen, was man ansonsten so von Meditationen, Religionen, Philosophie/Geisteswissenschaften lesen kann.
Letztlich ein Versuch, erahnen zu lassen, was für eine ‚gewaltige Größe/Kraft‘ da im Hintergrund ist, die sich allerdings jeglicher Beschreibung entzieht und von ihm (so mein Fazit) als absolute/unendliche ‚Liebe‘ wahrgenommen wird, die aber ein völlig ’stilles Gehirn voraussetzt, also ohne irgend eine Regung des Denkens‘ einherging.
Ein Zustand, den vielleicht auch Blaise Pascal erreicht hatte («Feuernacht» vom 23. November 1654), allerdings im Rahmen (s-)einer christlichen Interpretation verblieben ist, was bei Jiddu in keiner Weise zu finden ist.
Jedenfalls faszinierende Gedankengänge, die sich in vielfachen ‚Versuchen‘ daran abarbeiten, was sich mit Worten nicht adäquat ausdrücken lässt.
Da bekommt man eine kleine Ahnung von dem, wie wenig wir tatsächlich als evolutionäre Wesen von dem Wissen (normalerweise auch nicht erfahren), was tatsächlich der Fall ist.
so in etwa ..
Laut «Falstaff» hat die Ukraine einen Teil Russlands erobert, nämlich die kalte Suppe Okroschka. Man könnte die Kefir-Variante der ursprünglich auf Kwas basierenden Suppe (die Kwas-Variante habe ich tatsächlich in einem Pionierlager nahe Lipezk gern gegessen) notfalls als turkmenische Variante (Okroschka von Aschchabad) des russischen Gerichts bezeichnen, aber sicher nicht als originär ukrainische Küche. Ukrainisch ist eher eine kalte Variante von Borschtsch.
Schlesische Gurkensuppe tut es auch…
Da bin ich schon (fast) in Niederschlesien aufgewachsen und kenne diese Suppe doch nicht. Bei uns gab es an solchen Tagen süsse Kaltschale.
Ich erinnere mich vage an eine Art Suppe mit Kirschen…Erdbeeren wurden mit kalter Milch gelöffelt…Rhababerkompott sauer gab es auch. Was der Garten so hergab.
«Rhababerkompott sauer»
Gab es bei uns mit Vanillesosse.
Ja, die beste Kaltschale war mit Sauerkirschen (Schattenmorellen), etwas angedickt.
Es soll doch tatsächlich ne DDR-Gurkensuppe gegeben haben?
Sommergericht: die kalte Gurkensuppe, in Bulgarien als Tarator bekannt
https://blog-samstagern.ch/2026/06/06/gesetzlich-verordnete-zweckentfremdung/#comment-34632
Dazu Analyse von Chatty:
Gern. Ich würde die beiden Aussagen getrennt betrachten, weil sie unterschiedliche Behauptungen enthalten.
1. „…die von der Verfassung geforderte Mehrheit für die Absetzung von Janukowitsch 2014 nicht zustande gekommen ist.“
Hier werden mehrere Dinge vermischt.
Die ukrainische Verfassung sah für ein förmliches Amtsenthebungsverfahren (Impeachment) gegen den damaligen Präsidenten Wiktor Janukowytsch ein mehrstufiges Verfahren mit einer sehr hohen Mehrheit (drei Viertel der Abgeordneten) vor.
Was am 22. Februar 2014 tatsächlich geschah, war jedoch kein abgeschlossenes Impeachment-Verfahren. Das Parlament stellte fest, dass Janukowytsch nach seiner Flucht aus Kiew seine Amtsgeschäfte nicht mehr wahrnahm, erklärte ihn für handlungsunfähig und setzte Neuwahlen an. Für diesen Beschluss stimmten 328 von 450 Abgeordneten. Das war eine sehr große Mehrheit, aber nicht die für ein reguläres Impeachment vorgesehene Drei-Viertel-Mehrheit von 338 Stimmen.
Daraus ergeben sich zwei unterschiedliche Bewertungen:
Formaljuristisch argumentieren manche Verfassungsrechtler, dass das in der Verfassung vorgesehene Amtsenthebungsverfahren nicht eingehalten wurde.
Andere verweisen darauf, dass die außergewöhnliche Lage (Flucht des Präsidenten, Zusammenbruch der Regierungsgewalt) ein normales Impeachment praktisch unmöglich machte und das Parlament daher anders handelte.
Die Aussage, die erforderliche Mehrheit für ein Impeachment sei nicht erreicht worden, ist also im engen juristischen Sinn zutreffend. Daraus folgt aber nicht automatisch, dass der Machtwechsel deshalb eindeutig ein verfassungswidriger „Umsturz“ gewesen sei. Genau darüber besteht bis heute erheblicher wissenschaftlicher und politischer Streit.
2. „Vor dem Umsturz war die Russlandfeindlichkeit dieser Leute offensichtlich.“
Das ist deutlich problematischer.
Der Begriff „Russlandfeindlichkeit“ ist wertend und nicht klar definiert.
Während der Euromaidan-Proteste gab es sehr unterschiedliche Gruppen:
liberale und proeuropäische Demonstranten,
Studenten,
gemäßigte Oppositionsparteien,
nationalistische Gruppen wie Swoboda oder der Rechter Sektor.
Nationalistische und antirussische Positionen waren bei einigen dieser Gruppen tatsächlich deutlich vorhanden. Daraus aber auf „diese Leute“ insgesamt zu schließen, ist eine Verallgemeinerung. Das Hauptanliegen der Proteste war nach den meisten historischen Darstellungen die Ablehnung von Korruption, Polizeigewalt und der Kursänderung Janukowytschs weg vom EU-Assoziierungsabkommen.
3. „Auch die deutschen Medien waren voll von Beispielen.“
Auch das ist eine pauschale Behauptung.
Es stimmt, dass deutsche Medien 2013/2014 über:
ukrainischen Nationalismus,
rechtsextreme Gruppen,
antirussische Parolen einzelner Demonstranten
berichteten.
Ebenso berichteten sie aber ausführlich über:
die Massenproteste,
Polizeigewalt,
Korruption,
die politische Krise,
die unterschiedlichen Strömungen innerhalb der Protestbewegung.
Zu sagen, die Medien seien „voll von Beispielen“ für Russlandfeindlichkeit gewesen, ist daher eher eine rhetorische Zuspitzung als eine objektiv überprüfbare Beschreibung.
Gesamtbewertung
Die Passage enthält einen wahren Kern, vermischt ihn aber mit umstrittenen oder wertenden Schlussfolgerungen:
✔️ Richtig: Das reguläre Impeachment-Verfahren mit der dafür vorgesehenen verfassungsrechtlichen Mehrheit wurde nicht abgeschlossen.
⚠️ Umstritten: Daraus unmittelbar einen „Umsturz“ abzuleiten, ist eine politische bzw. juristische Bewertung, keine unstrittige Tatsache.
⚠️ Pauschalisierend: Die Protestbewegung insgesamt als „russlandfeindlich“ zu charakterisieren, wird ihrer Vielfalt nicht gerecht.
⚠️ Unbelegt: Die Behauptung über die deutschen Medien ist eine Generalisierung, für die so keine belastbare Evidenz geliefert wird.»