Die skeptische Gesellschaft Ist die Vertrauenskrise in modernen Demokratien dadurch zu lösen, dass man der Bevölkerung Information vorenthält oder dadurch, dass man offen und integer kommuniziert?

Gesetze sind wie Würste: Je genauer wir wissen, wie sie entstehen, desto weniger Respekt haben wir vor ihnen.
John Godfrey Saxe, Dichter und Rechtsanwalt, 1869
Das Zitat mit den Würsten und Gesetzen wird gern Otto von Bismarck zugeschrieben, vermutlich weil dieser im Gegensatz zum tatsächlichen Urheber weltweit bekannt ist. Vielleicht ist es besser, wenn wir nicht so genau wissen, wie bekannte Aphorismen enstehen.
Am 2. Juli hat der Koalitionssauschuss von CDU/CSU und SPD sich auf eine Neufassung des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) geeinigt. Kritiker sprechen – nicht ganz unbegründet – von einer de-facto-Abschaffung des IFG. Bisher konnten Anfragen nach staatlichen Dokumenten voraussetzungslos gestellt werden. Nach dem neuen Gesetz sollen Anfragende ein «berechtigtes Interesse» nachweisen. Das eröffnet dem Staat sehr weitgehende Möglichkeiten, Anfragen abzublocken, zumal in vielen Fällen ein berechtigtes Interesse nur dann nachzuweisen wäre, wenn man den Inhalt der Dokumente bereits kennen würde.
Desweiteren sollen Anfragen juristischer Personen, also von Organisationen, ausgeschlossen werden. Das dürfte Pressevertreter einschließen. Journalisten könnten die Einschränkung nur in den Fällen umgehen, in denen sie ein Interesse als natürliche Person nachweisen könnten. Zusammen mit dem Erfordernis eines berechtigten Interesses kommt die Beschränkung auf natürliche Personen tatsächlich einer de-facto-Abschaffung des IFG gleich, weil dieses Interesse kein gesellschaftliches mehr sondern nur noch eines dieser speziellen Einzelperson sein kann.
Wird in Zukunft dennoch einer Anfrage stattgegeben, sollen pauschal die Namen aller Verantwortlichen, bis hin zu den Führungsspitzen, geschwärzt werden. Selbst wenn durch ein Anfrage Übergriffe aufgedeckt werden, kann auf dieser Basis niemand mehr zur Verantwortung gezogen werden.
Bisher waren die Kosten pro Anfrage auf 500 € gedeckelt. Diese Regelung soll wegfallen, was für die anfragenden Einzelpersonen zu einem erheblichen Kostenrisiko führt. Außerdem sollen zusätzlich zu den bestehenden 30 Ausnahmetatbeständen, bei denen der Staat Auskunft bereits jetzt verweigern kann, weitere geschaffen werden.
Das
Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD 2025, Zeilen 1894-1896
Informationsfreiheitsgesetz in der bisherigen Form wollen wir mit einem Mehrwert für Bürgerinnen
und Bürger und Verwaltung reformieren.
Auch wenn man einen sehr breiten Interpretationsspielraum einräumt, widerspricht der Beschluss des Koalitionsausschusses vom 2. Juli dem Koalitionsvertrag klar. Ein Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger liegt ganz sicher nicht vor, im Gegenteil. Die Revision gegenüber dem Koalitionsvertrag könnte nötig sein, würde aber eine sehr gute Begründung erfordern, wenn die Politiker nicht weiter Vertrauen verlieren wollen. Als Gründe genannt werden jedoch nur eine «veränderte Sicherheitslage» und der Schutz von Behördenmitarbeitern vor «Anfeindungen und Drohungen».
Weder das Eine noch das Andere ist ein guter Grund für die Abschaffung des Auskunftsrechts juristischer Personen oder die Abschaffung des Kostendeckels. Schwere Anfeindungen und Drohungen sind bereits Straftatbestände (§ 115 StGB, §§ 185 ff. StGB). Es ist auch kein einziger Fall dokumentiert, in dem eine Dokumentenherausgabe nach dem bisher gültigen IFG zu Anfeindungen oder Drohungen geführt hätte. Die veränderte Sicherheitslage rechtfertigt allenfalls die Schaffung neuer Ausnahmetatbestände. Die Kommunikation des Koalititionsausschusses muss man daher unaufrichtig nennen.
In diesem Blogbeitrag will ich allerdings der allgemeineren Frage nachgehen, inwieweit die Führung eines Staates oder einer Organisation den Geführten die Gründe der Entscheidungen darlegen sollte. Diese Frage ist von Interesse, weil wir uns in einer gesellschaftlichen Führungskrise befinden. Diese ist nicht auf die Gesellschaften westlicher Prägung beschränkt, fällt in diesen jedoch besonders auf, weil die westlichen Demokratien über Jahrzehnte sehr stabil waren. Inzwischen ist nicht mehr sicher auszuschließen, dass sie bei Beibehaltung des gegenwärtigen Systems unregierbar werden. Wird eine Einschränkung des Informationszugangs diese Entwicklung bremsen oder beschleunigen?
Dass das Volk schwer zu regieren ist,
Lau-Dse, Dau-de-Dsching
kommt dadurch, dass es zuviel weiß.
Darum:
Leitet man den Staat durch Wissenlassen,
So ist das Raub am Staat.
Ich kenne kein besseres Buch über Führung als das Dau-De-Dsching. Mit ein wenig Führungserfahrung führt ein Vergleich dieses mehr als 2000 Jahre alten Werks mit modernen Sachbüchern über Führung ernüchternd aus. Lau-Dse hatte eine viel tiefere Kenntnis der menschlichen Psychologie als heutige Sachbuchautoren. Unser Menschenbild ist oberflächlich geworden, weil unsere Gesellschaft aus spiritueller Sicht oberflächlich ist.
Gleichwohl ist auch das Dau-De-Dsching seiner Entstehungszeit verhaftet, in der es keine Demokratie, keine nennenswerte Gewaltenteilung und keine Massenmedien gab. Ich denke deshalb, dass der oben zitierte Ratschlag heute kaum noch umsetzbar ist.
Richtig bleibt, dass Regieren kurzfristig leichter ist, wenn die Führung einen Informationsvorsprung hat. Wissen ist tatsächlich Macht. Langfristig funktioniert diese Strategie nur, wenn der Informationsvorsprung auch erhalten bleibt. Gelangen die Geführten später an die Information und ergibt sich daraus, dass eine Entscheidung nicht dem Gemeinwohl diente oder dass gravierende Fehler vertuscht worden sind, so geht Vertrauen verloren. Häufen sich solche Vorfälle, so geht Vertrauen in das politische System verloren. In dieser Situation befinden wir uns aus meiner Sicht.
Führungspersönlichkeiten überschätzen häufig das Vertrauen, dass ihnen entgegengebracht wird. Die meisten on ihnen haben eine zu hohe Erwartung, wieviel Vertrauen ihnen zusteht, ohne dass sie ihre Entscheidungen erklären. Das hat damit zu tun, dass es zwei grundlegend verschiedene Arten von Führung gibt. Vielen Führungspersönlichkeiten ist der Unterschied zwischen ihnen nicht hinreichend bewusst.
Persönliche und anonyme Führung
Im Laufe eine Karriere lernt man zunächst, Mitarbeiter zu führen, zu denen man ein persönliches Vertrauensverhältnis aufbauen kann, weil man sehr häufig Kontakt zu ihnen hat. Wenn man es gut macht, werden diese Mitarbeiter nach einiger auch bei unverständlichen Entscheidungen annehmen, man habe einen guten Grund dafür. Es genügt dann, nur den Teil dieser Entscheidungen zu erklären, bei dem man die Information ohne Bedenken preisgeben kann und bei dem man erwarten darf, dass die meisten Mitarbeiter auf der Basis der Information die Entscheidung auch gutheißen. Unvermeidlich wird es auch anderen Entscheidungen geben. Bei diesen verlässt man sich auf das aufgebaute persönliche Vertrauen.
Kompetenz in der persönlichen Führung benötigt man auch auf höheren Stufen, auf denen man einen großen Teil der Geführten nur flüchtig oder gar nicht kennt. Direkte Mitarbeiter hat man immer. Sie sind Multiplikatoren bei der anonymen Führung. Wer das Vertrauen seiner direkten Mitarbeiter verliert, verliert bald auch seine Position.
Zu Personen, die man nicht oder nur flüchtig kennt, kann man kein persönliches Vertrauensverhältnis aufbauen. Als Faustregel darf gelten, dass persönliche Führung nur gegenüber Leuten funktioniert, mit denen man bis vor kurzer Zeit noch täglich Kontakt hatte oder mit denen man gegenwärtig mindestens eine Stunde pro Woche direkten Kontakt hat.
Gegenüber anderen Personen befindet man sich in der anonymen Führung. Diese erfordert ein anderes Rollenverständnis. Man darf von den Geführten nicht erwarten, dass sie bei unverständlichen Entscheidungen annehmen, dass gute Gründe vorliegen. Ein solches Vertrauen erarbeitet man sich bestenfalls dadurch, dass sich die meisten dieser Entscheidungen später als richtig erweisen. Allerdings sind Fehlentscheidungen unvermeidlich. Erstens ist niemand unfehlbar, zweitens fehlt mitunter auch der Führungspersönlichkeit zum Entscheidungszeitpunkt wichtige Information und drittens kann sich eine Entscheidung im Nachhinein als falsch erweisen, wenn sich die Rahmenbedingungen unerwartet ändern.
Führt man nun der Einfachheit halber durch Nichtwissenlassen, so werden die anonym Geführten auch im zweiten und dritten Fall in der Regel annehmen, dass man eine vermeidbare Fehlentscheidung getroffen hatte. In einer komplexen Gesellschaft und in Umbruchphasen kommen diese beiden Fälle häufig vor. Wer zu wenig oder nicht integer kommuniziert, wird in Verdacht geraten, inkompetent zu sein oder die Entscheidungen nicht im Hinblick auf das Gemeinwohl zu treffen. Dieses Problem tritt sogar dann auf, wenn der Informationsvorspruung der Führenden erhalten bleibt, also die Geführten auch im Nachhinein nicht erfahren, auf welcher Basis die falschen Entscheidungen eigentlich getroffen wurden.
Wo bleibt die Vertraulichkeit?
Es ist jedoch auch unmöglich, völlig transparent zu führen. Manche Information, die einer Entscheidung zugrunde liegt, muss vertraulich bleiben, um Persönlichkeitsrechte zu schützen oder Nachteile für die Organisation in einer konkurrierenden oder feindlichen Umgebung zu vermeiden. Wir haben oben oben bereits gesehen, dass diese beiden Gründe gern auch fälschlich herangezogen werden, um ein berechtigtes Verlangen nach Information abzuschmettern.
Es gibt jedoch auch gute Gründe für Intransparenz, die in einem berechtigten Interesse der Führungspersönlichkeit selbst liegen. Von einer Entscheidung kann nur gesprochen werden, wenn ein Spielraum vorliegt. Es muss mindestens eine Abwägung vorgenommen worden sein, die auch hätte anders ausfallen können. Häufig fließt auch ein subjektives Werturteil ein. Die meisten Entscheidungen sind bei Vorliegen aller Information angreifbar.
Viele Entscheidungen sind im Interesse eines Teils der Geführten und laufen dem Interesse eines anderen Teils zuwider. Der zweite Teil wird versuchen, die Entscheidung umzustoßen oder sogar die Führungspersönlichkeit aus ihrer Position zu verdrängen. Letzteres wird vor allem dann angestrebt, wenn weitere Entscheidungen oder sogar systematische Entscheidungen der Führungspersönlichkeit gegen diese Gruppe zu erwarten sind. Es kann jedoch Fälle geben, in den systematische Entscheidungen gegen eine Gruppe nötig oder zumindest in einem berechtigten Interesse einer anderen Gruppe sind.
Keine einfache Lösung
Wie viel Information die Führung über ihre Entscheidungsgrundlagen offenlegen sollte, ist also weder einfach noch allgemeingültig zu beantworten. Der Grad an nötiger Transparenz hängt vom Charakter der Organisation, dem Grad an anonymer Führung und der speziellen Entscheidung ab. Auch die Wahrscheinlichkeit, dass die Information in der Folge bekannt wird, spielt eine Rolle.
In einem demokratischen Staat kommt hinzu, dass auch die Geführten Information als Entscheidungsgrundlage benötigen. Enthält man ihnen zuviel Wissen vor, werden sie ihrerseits Fehlentscheidungen treffen, die im Extremfall die Stabilität des Staates oder der Institution gefährden können.
Wieviel die Führung die Geführten wissen lässt, muss deshalb immer wieder adjustiert werden, mit Blick darauf, wie die Dinge beim gegenwärtigen Informationsgrad laufen. Man darf sich fragen, ob der geplanten Änderung des IFG eine derartige Analyse zugrunde liegt. Wenn dem so ist, hat der Koalitionsausschuss es die Öffentlichkeit zumindest nicht wissen lassen. Die geplante drastische Änderung des IFG jedoch ist sicherlich eine Entscheidung, deren Informationsgrundlage öffentlich diskutierbar ist. Sie sollte auch diskutiert werden.
291 Kommentare zu “Führen und wissen lassen”
Mir stellt sich die Frage, wie die russischen Streitkräfte die Information über ein grosses Munitionslager in der Kleinstadt Wyschnewe westlich von Kiew haben konnten, während die ukrainische Regierung sie nicht hatte.
@izi
Das ist eine gute Frage.
Nun dürfte die Antwort wahrscheinlich einfach sein:
S. lügt dahingehend.
Oder er erinnert sich nicht mehr genau.
«… während die ukrainische Regierung sie nicht hatte.»
Sie gehen hier wie auch in Ihrem Beitrag davon aus, dass Führungskräfte in der Regel besser informiert sind bzw. den direkteren, leichteren Zugang zu den relevanten Informationen haben. Das dürfte in der heutigen Welt mit hoher Komplexität und Arbeitsteilung eher nicht die Regel sein.
Um’s kurz zu machen (ist schon etwas spät heute), ich denke dabei auch an das Peter-Prinzip.
Nur stellt sich dann immer noch die Frage, wie es ein russischer Geheimdienst herausbekommen hat.
Weil die abnehmende Tendenz in den Hierarchieebenen hinsichtlich Arbeitsqualität und Kompetenz von unten nach oben in der Ukraine deutlich steiler ausfällt als in Russland. Es dürfte im Militär- und Geheimdienstbereich in der Ukraine mehr Lagerbildung geben, Machtzirkel, die sich nicht grün sind, als dies in Russland der Fall ist. In der Ukraine müssen zudem US-amerikanische und britische Stellen integriert werden, nicht nur bei Angriffen auch bei der Abwehr, nehme ich an.
Bleibt alles nur Spekulation, wie @ nera schon sagte.
Sie meinen Anarchie von oben in der fortschrittlichen Demokratie?
«Anarchie von oben»
Mit diesem Begriff kann ich leider gar nichts anfangen.
@ Izi
Ich glaube, da kann Ihnen von hier keiner helfen.
Alles was bei rauskommt – wie man sieht – sind wilde Spekulationen.
@izi
>>>Gesetze sind wie Würste: Je genauer wir wissen, wie sie entstehen, desto weniger Respekt haben wir vor ihnen.<<<
Oder wie der Volksmund sagt:
Das Herz einer Frau
Der Magen einer Sau
Der Inhalt einer Wurscht
Bleibt stetig unerfurscht.😅
Ich hätte einige Vorschläge dazu, warum es gemacht wird:
Mild:
Früher musste die Behörde begründen, warum sie Informationen nicht herausgibt. Künftig darf offenbar erst der Bürger begründen, warum er sie überhaupt verdient.
Ironisch:
Informationsfreiheit gibt es natürlich weiterhin. Man muss nur vorher überzeugend erklären, warum man Informationen haben möchte.
Bürokratiesatire:
Der Antrag auf Information beginnt künftig mit dem Antrag, einen Antrag auf Information stellen zu dürfen.
Kafkaesk:
Bürger: «Ich hätte gern Einsicht.»
Behörde: «Warum?»
Bürger: «Damit ich mir eine Meinung bilden kann.»
Behörde: «Und warum wollen Sie sich eine Meinung bilden?»
Orwell-Anspielung:
Informationsfreiheit bleibt selbstverständlich erhalten. Man muss lediglich nachweisen, dass man informationswürdig ist.
Verwaltungsdeutsch:
Der Informationsanspruch wird künftig durch ein vorgeschaltetes Berechtigungsnachweisverfahren zur Feststellung der Informationswürdigkeit optimiert.
Zugespitzt:
Früher musste der Staat begründen, warum er etwas geheim hält. Künftig muss der Bürger begründen, warum der Staat überhaupt aufhören sollte, es geheim zu halten.
Mein Favorit wäre VERWALTUNGSDEUTSCH 🤣
«Früher musste der Staat begründen, warum er etwas geheim hält.»
Ganz einfach: «Das Wissen darüber könnte die Untertanen beunruhigen.»
@ Robert Zapf
Chatty, Perplexity oder der Moderne Chinese?
«Die geplante drastische Änderung des IFG jedoch ist sicherlich eine Entscheidung, deren Informationsgrundlage öffentlich diskutierbar ist. Sie sollte auch diskutiert werden.»
Ja. Beginnen wir mal mit der Frage, wovor die Regierung Angst hat. Sie weiss, dass die Untertanen ihr immer weniger vertrauen. Und da liegt der Gedanke nahe: Was der Untertan nicht weiss macht ihn nicht heiss».
Wenn allerdings über die weitere Einschränkung der Informationsfreiheit öffentlich diskutiert wird, kann sich die beabsichtigte Wirkung der Massnahme in ihr Gegenteil verkehren: Das Misstrauen wächst weiter. Es könnte sich die Auffassung durchsetzen: «Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser». Das wäre nicht schlecht, aus der Sicht von unten.
Ich vermute mal, das geschieht zum jetzigen Zeitpunkt nicht unbeabsichtigt. Es dürfte nicht zufällig in diese Zeit geraten sein.
Die Sondervermögen, Kreditaufnahme, Ausgaben und Zweckentfremdung, militärische Aktivitäten….
Es riecht nach dem Grund: Wir möchten etwas verstecken und Fragen dazu wären ungünstig.
Transparenz und Demokratie werden dadurch nicht gefördert und die Richtung in die das geht ist sehr bedenklich.
Die Bundeswehr kann gerade den Verbleib von 111 Milliarden nicht darlegen. Der «Aufwand» wäre zu groß.
Was ist das für ein Laden? Ein Unternehmen muß 5 Euro Belege parat haben.
Alleine die Antwort der Bundeswehr ist eine Frechheit. Da sitzen rund 200.000 Leute und das reicht nicht um wenigstens einige Belege für vielleicht die Hälfte der Summe aufzutreiben.
Das waren doch keine neuen Türklinken oder Unterhosen. Da müssen doch riesige Summen in Kanäle geflossen sein, die man nicht nennen will.
Stimmt, das passiert nicht zufällig zum jetzigen Zeitpunkt. Fragt sich nur, ob sich die Regierung damit einen Vorteil verschafft & das Ganze nicht nach hinten losgeht.
«Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser»
Geht nicht, weil russisches Sprichwort (wird oft Lenin zugeschrieben, ist baer wie mit Bismarck, den Gesetzen und der Wurst).
Die eigentliche Originalfassung lautet: «Vertraue, aber prüfe nach.»
«Vertraue, aber prüfe nach.»
Auch gut.
Mein Motto ist: Prüfe & vertraue nicht.
«Vertraue nicht SONDERN prüfe»
Oder: «Prüfe, ob Du vertrauen kannst».
Einverständnis zu beiden Varianten.
Diese Version gefällt mir am Besten.
Kommentarloser Kommentar. Aber passt zum Thema.
https://www.dw.com/de/ungarn-budapest-präsident-parlament-verfassung-viktor-orban-tamas-sulyok-peter-magyar/a-77950073
Ich enthalte mich auch eines Kommentars, aber verlinke denjenigen der F.A.Z.
Die NZZ legt offen, dass der in Deutschland angeklagte mutmassliche Drahtzieher des Nord-Stream-Anschlags ein ehemaliger Mitarbeiter des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU ist.
««Wäre Angela Merkel Kanzlerin geblieben, hätte es keinen Krieg gegeben», sagt Sigmar Gabriel»
Quelle: NZZ
Hier äussert sich der führende Transatlantiker der BRD, der für kurze Zeit auch einmal Aussenminister war.
Weitere Schlagworte:
«Handlungsunfähigkeit der EU»
«Viele Wählerinnen und Wähler der AfD kommen von den bisherigen Volksparteien. Die kann man nicht einfach als Neonazis beschimpfen. Ein ganz erheblicher Teil ist frustriert von der Differenz zwischen Reden und Handeln in der deutschen Politik.»
«Die Brandmauer ist in der Gesellschaft mit Sicherheit gescheitert.»
«Und sie vertrauen den Politikern nicht mehr. Diese haben in der Vergangenheit immer gesagt: Der New Green Deal wird die neuen Jobs schaffen. Stattdessen hat er dazu beigetragen, dass industrielle Arbeitsplätze in dramatischem Ausmass verlorengingen.»
«Die EU redet jeden Tag über Entbürokratisierung und erfindet dann zwei neue bürokratische Regeln.»
«Einen Frieden wird es möglicherweise erst in ferner Zukunft geben, wenn wir es schaffen, Russland wieder in eine europäische Sicherheitsarchitektur einzubauen.»
«Selbst jene Ukrainer, die Minsk ablehnten, wären heute froh, wenn wir wieder da wären. Selenski wird in den Verhandlungen weniger angeboten bekommen als damals.»
Es gibt Politiker mit Einschätzungsfähigkeit – aber leider nur ehemalige.
***Es gibt Politiker mit Einschätzungsfähigkeit – aber leider nur ehemalige.***
Siggi Pop gehört da nur beschränkt dazu, zu schnell kroch er unter den transatlantischen Rock. So ganz doof ist er nicht, aber alles sagen tut er auch nicht, dann wäre er Europäer.
**Wir Europäer waren es jahrzehntelang gewohnt, dass wir uns nicht in geopolitische Konflikte einmischen sollten. Wir wurden sozusagen dazu erzogen.**
Mir fällt da wieder mal Südslawien ein. Genscher, Schröder, Fischer – auweia. Es begann mit dem Fall der Mauer in Europa.
**Als ich 2017 Aussenminister wurde, war «Geopolitik» noch ein Unwort.**
Autsch mit Achtung, 2013/14 in Kiew nicht mit Plätzchen dagewesen? OK, vielleicht gerade in Opposition zur CDU/FDP.
**Wir sind nicht in der Lage, eingefrorene russische Vermögen in Europa zur Finanzierung der Ukraine zu nutzen.**
Autsch, er könnte ja mal auch nach Moskau reisen und fragen was das für Konsequenzen hätte.
**…Krisen die EU immer nach vorne gebracht. Ich denke etwa an die Covid-Pandemie oder die Euro-Krise.**
Ohweh…frag mal nach in Griechenland. Angela war beliebt, verkauft eure Inseln, ihr Griechen…zum Beispiel…Covid…Deals mit SMS, wa?
**Man kann sich die Frage stellen, ob Europa ohne Deutschland weiter existieren kann.**
Bestimmt, es geht von Lissboa bis zum Ural. Und ja, Deutschland ist wie Frankreich ein wichtiges Land…innerhalb von Europa.
**Deutschland hat schon einmal versucht, eine Rechtsaussenpartei einzuhegen, indem man sie in die Regierung holte. Das Ergebnis war die Zerstörung der ersten deutschen Demokratie.**
Der erste Weltkrieg war die Vorgeschichte, es waren die Eliten des deutschen Reiches und ganz Europa die da reingestolpert sind.
**Deutschland ist ein grosser Gewinner der Globalisierung, aber es gibt eben auch echte Verlierer in unserem Land.**
Jo, die innländische Infrastruktur, Herr Wirtschaftsminister a.D.
**Friedrich Merz versucht durchaus, zu erklären, in welcher Lage wir sind….er macht vor allem eine gute Aussenpolitik.** Selten so gelacht. Von über den Wolken sieht Deutschland wunderbar aus…
**Die USA sind für die Verteidigung Europas unentbehrlich….Die Europäisierung der Nato braucht Zeit** Schon wieder Europa? Die Europäisierung der NATO ist nüscht weiter als der Weg nach Osten bis nach Wladiwostok. Das hätten die Dummköpfe, Handlanger, Rockkrieger in Brüssel auch anders haben können wenn sie europäisch denken würden. Sie sind aber nur Monarchie- und McFans, diese Kulturverbundnation.
**Aber ich bin fest davon überzeugt, dass dieses «magische Dreieck» aus wirtschaftlicher Stärke, militärischer Abschreckungsfähigkeit und Diplomatie auch heute unser Erfolgsrezept sein wird.**
Tja, wann sucht wer den Scharzen Kanal in den Kreml? Militärische Abschreckung? Ja, ich bin auch für ne gute Armee im eigenen Land. Im eigenen Land! Nicht an der Ostflanke. Vor wem? China? Die Mongolen? Der persische Iran? Wirtschaftliche Stärke? Na wenn jeder Abitur macht um in der Verwaltung zu arbeiten….gut, ist überzeichnet.
**Schlächter wie Bashar al-Asad in Syrien**
Und der IS war die demokratische Geburt aus dem IRAN-Krieg heraus, gell Poppie? Wer war noch mal die Hebamme?
**Einen Frieden wird es möglicherweise erst in ferner Zukunft geben, wenn wir es schaffen, Russland wieder in eine europäische Sicherheitsarchitektur einzubauen.**
Mir fällt das gesamte Jahr 2021 ein, da hatten sie ALLE eine letzte Möglichkeit, haben sich aber den Kräften von SleepyJO unterworfen. Und der hatte den Konmiker schon unter Kontrolle, oder waren es die ukrinischen Nationalisten aus dem Burgerladen?
**Die Überlegung in seinem (Trump) Kopf ist offensichtlich, dass sich die USA und China die Welt aufteilen sollen. Und die Europäer sollen zusehen, wie sie klarkommen.**
Geografie ist nicht die größte Stärke des zum Transatlantiker gewendeten. Geschichte vielleicht auch nicht so, wenn auch sehr vorbelastet. Wobei, der Harz in Untersachsen – ohweh. Da isser schon an der kalten Grenze aufgewachsen und nicht beim Niederländer. Allgemein fällt mir auf das er das Wort Multipolar nicht erwähnt hat. Da wäre sogar Europa mit drinne. Egon hätte gesagt, Siggi bleib beim POP. Und Klaus von Hamburg zu Dohnany, schäm Dich du Bückling. Man sieht, es mangelte schob früh unter Schröder an guter Elite.
Trotzdem ein interessantes Interview.
Und vor allem das hier:
««Wäre Angela Merkel Kanzlerin geblieben, hätte es keinen Krieg gegeben», sagt Sigmar Gabriel»
Und der andere Komiker, der fuer die AfD den Pausenclown spielt, will die Uckermaerkerin am liebsten haengen sehen oder an die Wand stellen. Natuerlich bei bei der AfD…auferstanden aus Ruinen.
Yo. Trotzdem ein interessantes Interview.
Sie müssen mal probieren, den Text der Nationalhymne der DDR, aus Ruinen der Sonne zugeneigt und der BRD, Einigkeit und Recht und Freiheit für das alte Land auf jeweils der anderen Melodie singen, soll funktionieren.
Ein Glück, das die aktuelle Hymmne 3 Strophen hat, da ist man für die Zukunft noch anpassungsfähig. Mit A for D, oder Spahn mit nem neuen Leihkönig, ein Waisenhaus haben sie nicht gefunden…
Was mach ich nur mit der Bild von …, aufhängen oder an die Wand stellen.
Ach, Uwe…könnte dein Sachsen und mein Thüringen sich nicht Östereich anschließen…Dynamo würde Championsleague spielen und alles wäre fast so schön wie in Wien.
«Ach, Uwe…könnte dein Sachsen und mein Thüringen sich nicht Östereich anschließen…Dynamo würde…»
Ach sch** mal auf Dynamo. Da wuerden Sie vom Regen in die Traufe kommen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Österreichisch-ukrainische_Beziehungen
Na jut, vielleicht gibt’s auch ’nen Kick und der Volkskanzler ist wieder da. (Bitte nicht verwechseln mit dem Groefaz.)
*Volkskanzler* …wenn die Antje, Ex-Grün die Sacharowa des Ostreichs wird, why not. Da darf bestimmt der WarWeg auch mal fragen dürfen, nicht so wie beim Sauerländer seiner Gesamtdeutschpressekonferenz zu Börlina.
Welche Antje? Ich haette gedacht, die schlummert schon zufrieden, ruhsch und glicklich in den ewigen Jagdgruenden?
Und warum interessiert Sie eigentlich jeder Spahn? Allis fuer Deutschland macht das doch genauso – Privates von der politischen Leitlinie der Partei trennen.
Apropos Fussball: Haben Sie gesehen? Genau wie meine Glaskugel das gezeigt hat.
Und Lautaro, der Edeljoker und il mio Capitano der hat so herzzerreissende Emozioni! Da moechte man am liebsten mitheulen. 😂
@nera
>>>Welche Antje? Ich haette gedacht, die schlummert schon zufrieden, ruhsch und glicklich in den ewigen Jagdgruenden?<<<
Das ist die Antje Vollmer.
Ja, die hat, bevor sie gerufen wurde, allerdings auch noch ein paar wichtige Sätze gesagt.
Werden Sie jetzt nicht unbedingt begeistern.🤔
Die andere Antje ist die Frau Hermenau.
Die hat die Seiten sehr aprupt gewechselt.🤣
*** Apropos Fussball: Haben Sie gesehen? ***
Spanien – Frankreich, der Schweiger von Kiew hat bestimmt vom Himmel aus applaudiert. Die französische Offensivgang hat keinen Fuß an den Ball bekommen. OK – für das Partypublikum war es todlangweilig. Der spanische Trainer im Interview eine Klasse für sich.
Argentinien – Angelsachsen, erste Halbzeit ne niveaulos Kneipenschlägerei.Nen Bonus haben Messi und co. schon, wa? Spielt Internationale auch so einen dreckigen Hackerfußball über 34 Spiele? Dann gehen die Sachsenangler auch noch in Führung und sind so blöd nix damit anzufangen. Verdient die Schlußphase was jedes Fußballherz erfreut. Ich habe glaube von der 75.Minute an um die sieben Hochkaräter erzählt.
Die Emotionen – nun ja, typisch Fußballer. Für die Fans hat es mich gefreut.
Mal schauen, wer Sonntag in Führung geht der wird es. Ich gönne den Dani Olmo ein Tor.
«Mal schauen, wer Sonntag in Führung geht der wird es.»
Nee, das ist egal. Trump soll ja hoechstpersoenlich vor Ort sein. Moeglicherweise leitet er sogar das Spiel.
Und da haben die Linksextremisten von Pedro Sánchez keine Chance. Notfalls setzt T. auch die Kettensaege an.
«Linksextremisten von Pedro Sánchez»
Wusste gar nicht, wie harmlos der Linksextremismus schon geworden ist. Man lernt halt nie aus. 🤔
«Moeglicherweise leitet er sogar das Spiel.»
«Notfalls setzt T. auch die Kettensaege an.»
All das kann man nach dem bisherigen Turnierverlauf nicht sicher ausschliessen.
Eben.
Haben Sie gesehen seine Rede an die Nation, vergangene Nacht? (Ich war leider aus banalen Gruenden verhindert.)
Da bastelt er ja wieder an seiner Legende von den «gestohlenen Wahlen». Jetzt stecken die Chinesen dahinter.
Da ist dann auch diese bange Frage voll berechtigt:
Wird bei den Midterms alles mit rechten Dingen zugehen?
https://www.srf.ch/news/international/usa/rede-zur-lage-der-nation-wird-bei-den-midterms-alles-mit-rechten-dingen-zugehen
@ pleifel
Merke Linksextremismus ist alles, was links von Trump steht.
«Da ist dann auch diese bange Frage voll berechtigt:
Wird bei den Midterms alles mit rechten Dingen zugehen?»
Wenn die Republikaner verlieren und Sie hinterher Trump fragen, wird nicht alles mit rechten Dingen zugegangen sein.
Allerdings muss ich auch sagen: Dass man bei der Registrierung als Wähler seine Staatsbürgerschaft nachweisen muss, ist kein unbilliges Verlangen.
@nera
>>>Da bastelt er ja wieder an seiner Legende von den «gestohlenen Wahlen». Jetzt stecken die Chinesen dahinter.<<<
Und der MDR bastelt an Ahnlichem.
Nur in Bezug auf Russland.🤣
Und auf die Landtagswahlen in ST bezogen.
Aber auch dort entscheidet sich ja nun, welchen Weg Dt. in Zukunft einschlagen wird.🤔
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landtagswahl/desinformation-kampagne-matrjoschka-landtagswahl,fake-news-182.html
Aus dem MDR-Link:
«Auch einseitige Darstellungen können Hinweise auf Desinformation sein.»
Aua. Und ich schaue unter der Woche bei der Morgengymnastik jeden Tag das Frühstücksfernsehen von ARD und ZDF.
«Und warum interessiert Sie eigentlich jeder Spahn?»
Der kann privat machen, was er will – solange es legal ist.
Isses aber nicht. Und das ist dann schon ein Ausschlusskriterium für einen Spitzenpolitker, wenn er sich bewusst an der Gesetzlichkeit des Staates vorbeizumogeln versucht, in dem er eine Führungsrolle beansprucht.
«soll funktionieren»
Das ist kein Bug, sondern ein Feature. Johannes R. Becher hat das mit voller Absicht getan.
Die Konkurrenzhymne von Bertolt Brecht ist von der gleichen Art. Auch zu dieser gibt es eine weitere Melodie, ebenfalls von Hanns Eisler.
Na ja, eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Oder: 3-4 gescheite Sätze zeichnen noch keinen einschätzungsfähigen Ex aus. Der Rest ist Mumpitz, von @ u_S gut dargelegt.
«Einen Frieden wird es möglicherweise erst in ferner Zukunft geben, wenn wir es schaffen, Russland wieder in eine europäische Sicherheitsarchitektur einzubauen.» Wieder? Wann gab es sie? On Top noch das Überhebliche:»Russland…einzubauen». Dabei denkt er wohl an überstülpen nach einem glorreichen Sieg über die RF…in ferner Zukunft.
@ Mymind
«Dabei denkt er wohl an überstülpen nach einem glorreichen Sieg über die RF…in ferner Zukunft.»
Sie haben das Interview gar nicht richtig gelesen, was? Denn Sie unterstellen dem Herrn S. Gabriel da was, was er nie behauptet hat und nicht mal im Entferntesten denkt.
Hier die Aeusserung, die Freunde des russ. Regimes auf die Palme bringt, im Kontext:
«Wie sähe für Sie ein realistisches Friedensszenario aus?
So optimistisch bin ich nicht, dass ich über Frieden nachdenke. Ich wäre erst einmal froh, wenn es zu einem dauerhaften Waffenstillstand käme, zu einem «frozen conflict». Einen Frieden wird es möglicherweise erst in ferner Zukunft geben, wenn wir es schaffen, Russland wieder in eine europäische Sicherheitsarchitektur einzubauen.»
Von «glorreicher Sieg» also keine Spur. Niemand traeumt hier von deutscher Seite vom «glorreichen Sieg.» Man will nur, dass der Aggressor dafuer, dass er die Ukraine in Schutt und Asche legt, nicht auch noch belohnt wird. Sondern das verbrecherische Handeln gestoppt wird.
Da sind Sie wiedermal der russ. Propaganda aufgesessen.
Und klar Kriegsverbrecher P. & seine Bande kann man natuerlich nicht in einer europaeischen Sicherheitsarchitektur einbinden.
Das waere wohl ein Witz.
«Der Rest ist Mumpitz, von @ u_S gut dargelegt.»
Nee, @ u_S wollte sich nur mal auskotzen. Die kalte Gurkensuppe von vor knapp zwei Wochen war vermutl. schlecht geworden. 😆
@nera
Was soll denn das?
Mymind ist weder russischer Propaganda aufgessen, noch unterstellt Sie Gabriel etwas.
Sie hat ihn völlig korrekt zitiert und dazu Ihre Meinung geäussert.
Die müssen Sie ja nicht übernehmen, aber Sie müssen ja auch nicht immer wieder fast zwangsmässig den Petrowitsch geben.
>>>Und klar Kriegsverbrecher P. & seine Bande kann man natuerlich nicht in einer europaeischen Sicherheitsarchitektur einbinden.<<<
Wenns mit den Amis geklappt hat, warum dann nicht auch mit den Russen.🤔
Gruess Sie, Oberst!
«Die müssen Sie ja nicht übernehmen, aber Sie müssen ja auch nicht immer wieder fast zwangsmässig den Petrowitsch geben.»
Nee, ich gebe da viel lieber mal den Chatty (wieder):
«Wann kann eine Meinung zur Unterstellung werden?
Eine Meinung kann eine Unterstellung enthalten, wenn sie auf einer unbelegten Tatsachenbehauptung oder Motivzuschreibung aufbaut.
Beispiel:
Meinung: „Ich halte seine Aussage für arrogant.“
Unterstellung: „Er hält sich offenbar für allen anderen überlegen.“
Die zweite Aussage enthält eine Zuschreibung über die innere Einstellung der Person.
Bezogen auf deinen Fall
„Das ist überheblich.“ → Meinung.
„Dabei denkt er wohl an überstülpen nach einem glorreichen Sieg über die RF.“ → Das ist mehr als eine Meinung, weil Gabriel ein konkreter Gedanke bzw. eine Absicht zugeschrieben wird, die aus seinem Zitat nicht hervorgeht. Das Wort „wohl“ macht deutlich, dass es sich um eine Vermutung handelt, ändert aber nichts daran, dass eine Motiv- oder Gedankenzuschreibung vorgenommen wird.
Deshalb würde ich den Kommentar als überwiegend Meinungsäußerung mit einer spekulativen Unterstellung über Gabriels Vorstellungen bzw. Motive einordnen.»
Aber Sie koennen auch gern Ihren Chatty (oder wem auch immer) gern mal zu einer bestimmten Aussage zu «tragen» versuchen.
«Wenns mit den Amis geklappt hat, warum dann nicht auch mit den Russen.»
Weil wir (Deutschland) immer noch von den Amis abhaengig sind. Von den Russen aber nicht (mehr)? Meine Meinung.
Oder? Gibt’s da andere Gruende?
«Von den Russen aber nicht (mehr)?»
Wenn wir Sicherheit in Europa haben wollen, sind wir auch von Russland abhängig. Genau wie umgekehrt. Und das ist auch die eigentliche Kriegsursache.
++ Wenns mit den Amis geklappt hat, warum dann nicht auch mit den Russen.🤔++
Die EU- & NATO-Europäer sind nun alles andere als Waisenknaben. Vermutlich haben Sie sich genau deswegen so schwer damit getan, eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur mit der RF auf die Beine zu stellen. Es ist zum Heulen.
***Und klar Russland kann man natuerlich nicht in einer europaeischen Sicherheitsarchitektur einbinden.***
Deswegen stehen wir heute auch da wo wir sind. Ihr moralisches Gemüt begrenzt nun mal ihren Weitblick. Morallinke kalte Suppe, haha….nicht vergessen, Russland wird immer unser Feind bleiben, sagte WhataFool. Währendessen filmt der Kosakentiger Livestraßenmusik zu Lemberg und kauf Wurscht für zu Hause. Nur auf den Friedhof schaffte er es noch nicht…dabei kann man dort gut in aller Stille einen musikalischen Ton richtig üben. Und drüber nachdenken ob sich die jungen Toten doch nicht ihr junges Leben zurückwünschen. Das sind die Toten des europäischen tranatlantischen Westens, die Toten des Ostens dürfen sie gerne Putins Geopolitik in die Schuhe schieben.
Alexander Graf Lambsdorff geht. Gute Botschafter bauen selbst in Zeiten größter Spannungen Gesprächskanäle zum Feind auf. Berlin unterstützt Kiew, Moskau betrachtet Deutschland als indirekten Gegner und als Teil einer westlichen Konfrontationspolitik. War der Graf der richtige Botschafter? Schwer zu sagen, der Befehl der Einnordung kommt ja aus Berlin. Alexander Graf Lambsdorffs Nachfolger wird nun der Karrierediplomat Clemens von Goetze.
Ja, ich weiss: Moraö ist hier ein Unwort.
Aber dann immer mit den vielen jungen ukrainischen Toten kommen, ohne vielleicht auch mal die Frage zu stellen, ob vielleicht das alles an dem Arschloch Putin und seiner Bande liegt.
Wie auch immer die Lage vor dem Krieg war…Er musste nicht angreifen!!!
Uebrigens auch 2014 nicht.
Moral laesst sich hier schon gar nicht mehr schreiben.
Die NATO musste ab … nicht weiter nach Osten und Süden sich vergrößern. Yugoland hätte niemals so passieren dürfen. Die Nato und die USA hätten 2021/22 ernsthaft verhandeln können und die großen Europäer Italien/Deutschland/Frankreich und Östereich/Ungarn schon lange vorher. Zu jeder Geschichte gehören zwei dazu.
Die Geopolitik der Ukraine und die transatlantische Möhre hat ihre Toten selbst auf das Schaffot geführt. Da können sie sich hinter Putin verstecken wie sie wollen, das ist nur die Ausrede für die Moral.
Wissen Sie was Deutschland fehlt, ein Massenfriedhof der Vergangenheit. Für die Gräberplflege genau die politischen Eliten nach Helmut Kohl, dürften ja genug davon leben.
«Die NATO musste ab … nicht weiter nach Osten und Süden sich vergrößern. Yugoland hätte niemals so passieren dürfen. Die Nato und die USA hätten 2021/22 ernsthaft verhandeln können und die großen Europäer Italien/Deutschland/Frankreich und Östereich/Ungarn schon lange vorher.»
Yo, waere, waere…Fahrradkette. (oder so).
@Sportsfreund, mal unter uns gesagt: Bei der Osterweiterug war ich dagegen. War wie @ gelse auch fuer die Aufloesung der NATO. Gegen den voelkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien hatte ich jede Woche (!) damals demonstriert (und protestiert) Aehm Punkt.
Aber das war einmal, ist Vergangenheit, vorbei! Waehrend Herr Putin immer noch froehlich jeden Tag die Ukraine terrorisiert…bis zum Endsieg.
https://www.watson.ch/international/russland/774922807-putin-glaubt-weiter-an-sieg-in-der-ukraine
Und als Mensch, fuer den Gerechtigkeit noch was zaehlt, sage ich mittlerweile: Schluss mit Putins Krieg! Das muss gestoppt werden.
Mit allen Mitteln…*
* …die gemaess UN-Charta nicht als Kriegseintritt gelten
«Aber das war einmal, ist Vergangenheit, vorbei!»
Nein. So funktioniert Politik nicht. So funktioniert auch der Mensch nicht.
„Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen. Wir trennen es von uns ab und stellen uns fremd.“
Christa Wolf, Kindheitsmuster
Literatur mit einer solchen Qualität ist einmal geschrieben worden.
Yo, Christa Wolf habe ich so kurz nach dem Systemzusammenbruch wie bekloppt gelesen. Und spaeter dann noch mal: «Ein Tag im Jahr».
Schade, dass man sie nicht noch mal fragen kann, wie sie zu dem Krieg Russlands gegen die Ukraine stehen wuerde.
Apropos Vergangenheit: Warum geht man dann gerade hier in Deutschland und als Deutscher auf dieser Seite mit Israel so streng ins Gericht?
Auch das neue* Israel hat eine Vorgeschichte, die ueberhaupt erst mit den Verbrechen der deutschen Naziverbrechen ihren Anfang nahm.
* Es gab auch das biblische Israel. Aber das meine ich nicht.
…Verbrechen der…
@ Hausherr:
Zahlen Sie mir das bitte mit als Dividende am Jahresende aus. Dann muessen Sie es auch nicht loeschen.
Noch mehr Dividende.
Korrekt:
«Auch das neue* Israel hat eine Vorgeschichte, die ueberhaupt erst nach den deutschen Naziverbrechen ihren Anfang nahm.»
Sie können nicht pauschasl sagen, dass in D mit Israel streng geurteilt wird. Es gibt 2 starke Fraktionen & eine kleinere dazwischen. Zu letzterer gehöre ich, die nie ein Existenzrecht der Juden im Gebiet des historischen Palästina bestritten habe sowie die Schaffung des Staates Israel im Teil dieser Region, auch im Hinblick auf die grausame Vernichtung der Juden unter der NS-Diktatur. Es gibt aber deswegen keinen Freifahrtschein für die aktuelle israelische Regierung, Kriegsverbrechen zu verüben. Vor allem jene, die mit ähnlich rassistischen Motiven begangen werden. Oder völkerrechtswidrige Kriege zu führen & dabei gezielt Wissenschaftler samt deren Familie & Nachbarn zu eliminieren. Das geht einfach zu weit & dient weder israelischen Interessen noch wird sie Sympathie & Solidarität fördern.
@ Mymind
«Es gibt 2 starke Fraktionen & eine kleinere dazwischen. Zu letzterer gehöre ich, die nie ein Existenzrecht der Juden im Gebiet des historischen Palästina bestritten habe sowie die Schaffung des Staates Israel im Teil dieser Region, auch im Hinblick auf die grausame Vernichtung der Juden unter der NS-Diktatur»
Da bin ich ganz Ihrer Meinung.
«…Das geht einfach zu weit & dient weder israelischen Interessen noch wird sie Sympathie & Solidarität fördern.»
Sehen Sie, da unterscheiden Sie.
Und genau so denke ich eben auch ueber das, was Putin im Namen Russlands macht.
@ Nera
Deer Unterschied ist eben, dass die RF nicht so vorgeht wie Israel. Warum können oder wollen Sie das nicht erkennen?
«Auch das neue* Israel hat eine Vorgeschichte, die ueberhaupt erst mit den Verbrechen der deutschen Naziverbrechen ihren Anfang nahm.»
Das stimmt so nicht. Der Zionismus ist deutlich älter.
Davon abgesehen gehe ich persönlich nicht mit Israel an sich streng ins Gericht. Ich habe dort sehr gute Bekannte und ich habe mich auch schon persönlich dafür eingesetzt, dass israelische Wissenschaftler nicht boykottiert werden. Ich habe sogar eine solche Auseinandersetzung in einer wissenschaftlichen Gesellschaft gewonnen.
Netanyahu ist eine andere Frage. Der ist genauso ein *rschl*ch wie Putin eines ist.
«Und genau so denke ich eben auch ueber das, was Putin im Namen Russlands macht.»
Da sind wir beide uns auch einig.
Nur wäscht das Selenskyj nicht rein.
@ Izi
Nur der Vollstaendigkeit halber…
«Das stimmt so nicht. Der Zionismus ist deutlich älter.»
Der Zionismus, ja. Aber den «neuen» Staat Israel gibt es erst seit Mai 1948. Und meiner Meinung nach haetten die Staaten mit 2/3-Mehrheit dem nicht zugestimmt, wenn es nicht den Holocaust (bzw. die Shoa) gegeben haette.
Und ich meine damit auch nicht Sie («man»), sondern den Grossteil der «anti-imperialisischen Linken».
«Aber den «neuen» Staat Israel gibt es erst seit Mai 1948.»
Aber der Zionismus hatte doch genau dieses Ziel und auch die entsprechende Besidlung in Palästina hatte schon eher begonnen. Deshalb kann man nicht sagen, dass der Mai 1948 der Nullpunkt für den modernen Staat Israel war.
Sonst, liebe @nera, liegt der Nullpunkt des Staates Ukraine im Dezember 1991. Diskutieren Sie das mal mit @Petrowitsch.
@ Mymind
«Deer Unterschied ist eben, dass die RF nicht so vorgeht wie Israel. Warum können oder wollen Sie das nicht erkennen?»
Na ja, wie Sie sehen, erkenne ich das nicht ganz alleine nur nicht.
Ja, lieber @ Izi
…und Russland hatte die Unabhaengikeit der Ukraine anerkannt.
«Die Unabhängigkeitserklärung der Ukraine erfolgte am 24. August 1991, seither ist dieses Datum der Unabhängigkeitstag der Ukraine und der Nationalfeiertag des Landes. Ein Referendum über die Unabhängigkeit bestätigte am 1. Dezember 1991 die Erklärung mit einer Mehrheit von 90,3 Prozent der abgegebenen Stimmen. Tags darauf erkannten Russland, Kanada und Polen die Unabhängigkeit der Ukraine an.»
https://de.wikipedia.org/wiki/Unabhängigkeitserklärung_der_Ukraine
Und hier erklaert es die Souveraenitaet der Ukraine:
https://www.swr.de/swrkultur/wissen/archivradio/russland-garantiert-1994-souveraenitaet-von-ukraine-ist-aber-gegen-nato-os-100.html
«…und Russland hatte die Unabhaengikeit der Ukraine anerkannt.»
Das hatten wir schon x-mal. Die Ukraine hatte sich auch als neutral erklärt.
lieber @ Izi
Ja, ich weiss, das wollen Sie und die Freunde Russlands nicht gern hoeren. Aber wenn es um so etwas wichtiges wie Krieg oder Frieden geht, kann man es eben nicht genug betonen.
Und was die «immerwaehrende» Neutralitaet betrifft…mein Gott…was haelt schon ewig?
Im Uebrigen, wenn Jelzin kein Idiot gewesen waere, haette der diese Bedingung vertraglich festhalten muessen.
«Auch das neue* Israel hat eine Vorgeschichte, die ueberhaupt erst nach den deutschen Naziverbrechen ihren Anfang nahm.»
Zionismus gab es schon vorher, man kann seinen Ursprung vielleicht in Theodor Herzls Buch «der Judenstaat» sehen. Das war aber vor 1933 eine Minderheitsposition unter den Juden.
Zynisch kann man sagen, dass die Nazen mit ihrem mörderischen Antisemitismus dem Zionismus endgültige Legitimität verliehen haben.
Übrigens gibt es in Israel auch Viele, die den Extremzionismus der derzeitgen Regierung nicht gutheissen.
**Aber das war einmal, ist Vergangenheit, vorbei! Waehrend Herr Putin immer noch froehlich jeden Tag die Ukraine terrorisiert…bis zum Endsieg.**
Die europäischen Kläffer verbinden Unterstützung für Kiew mit moralischen Forderungen ohne in diplomatischen Kanälen vorzuarbeiten.
Jeder tote Ukrainer geht auf das Konto von Brüssel, Uschi und co.,Punkt. Aus. Elfmeter. Die Vergangenheit ist niemals vorbei. Nicht in Dresden, nicht in der Familie.
Nee. Schon wieder Schwierigkeiten mit der Wahrheit.
Punkt. Elfmeter. Aus. 😆
«Die NATO musste ab … nicht weiter nach Osten und Süden sich vergrößern.»
Zumal der ‚Auftrag‘ erfüllt war und die Auflösung des Bündnisses die logische Folge gewesen wäre.
Wie man es dann erreicht, die Logik auf den Kopf zu stellen ist bekannt und die begleitende Rethorik arbeitet nun unentwegt an einer Bewusstseinsveränderung der Bevölkerung, die binär nur noch ein Feindbild kennen soll.
Und das soll sich möglichst über Jahrzehnte hinziehen, denn wie sonst lässt sich die Umstrukturierung hinsichtlich Aufrüstung und entsprechender Infrastruktur begründen.
Dann hat sich die Bevölkerung (natürlich vor allem die abhängig Beschäftigten!) gefälligst dieser Alternativlosigkeit zu beugen und die sozialen Kürzungen wie auch schlechtere Arbeitsbedingungen hinzunehmen.
Und ja, warum auf der Vergangenheit ‚herumreiten‘, das muss doch auch mal abgehakt werden können.
Eine Ausnahme gibt es allerdings dabei und das soll sich mit der sogenannten Staatsraison gegenüber Israel zeigen.
Abgesehen von der Indiskutabilität dieser hirnrissigen Prämisse, gilt es auch hier die Maßstäbe anzulegen, die für andere Staaten Gültigkeit haben.
Haben ’sollten‘, denn es kommt wohl weiterhin darauf an, wessen Interessen betroffen sind und wie die Machtverhältnisse dann verteilt sind.
Das ist aber schon längst zur Schleife geworden, denn es lässt sich immer wieder zu einem konkreten Geschehen ein ‚aber‘ einwerfen, wo ein «Er musste nicht angreifen» berechtigt ist (bzw. gegen das Völkerrecht steht).
Natürlich voraussetzend, dass eine vorausgehende, kontinuierliche westliche Konfliktverschärfung ein bloßer demokratischer (und natürlich friedlicher) Prozess gewesen sei, der nichts mit Russland zu tun hatte. usw. usw.
Auf diesem Level und den damit verbundenen Forderungen wird sich die politische Lage im Osten nicht verbessern (auch weltweit) und die Zukunft der Bewohner (vor allem der Jugend), weiter den Bach runter gehen.
Vorgeblich kämpfen sie (natürlich alle freiwillig) für unsere westlichen Werte, die sich für mich allerdings primär im Vorrang der Wirtschaft zeigt und dem damit einseitig verbundenen Reichtum einer oligarchischen Elite.
Einer ‚Elite‘ die mit Demokratie nur dann was am Hut hat, wenn es ihnen nützlich erscheint!
Nützlich dazu: https://www.surplusmagazin.de/catherine-liu-liberale-klasse-verwaltet-ungleichheit-moral-pmc/
Ahhh, die Nato ist schuld!
Was macht eigentlich Armenien falsch? Die Planen doch nicht einmal eine Nato-Mitgliedschaft.
Trotzdem 2013 wie die Ukraine unter dem Druck Russlands umgekippt und im letzten Augenblick das Abkommen mit der EU platzen gelassen. Armenien ist sogar Teil des russischen Militär- und Wirtschaftsraum geworden. Heute enttäuscht, schaut Armenien ganz vorsichtig in Richtung Westen und erlebt sofort russische Wahleinmischung und eine Wirtschaftsblockade. Wieder alles Schuld der Nato oder berechtigte Sicherheitsinteressen Russlands?
Mehr Verdrehung der tatsächlichen Ereignisse geht nicht!
An welcher Stelle?
Sicher ist die russische Sicht eine ganz andere.
«Verdrehung»
Man hängt sich an einem Aspekt/Geschehen/Ereignis auf und ignoriert die kompletten Umstände/Historie.
Die wiederum werden auch nur binär interpretiert, sodass mit dieser Denke jedenfalls keine Kompromisse erzielt werden können.
Das interessiert offensichtlich gewisse Kreise auch weniger, ansonsten würde man sich anders aufstellen.
«Mehr Verdrehung der tatsächlichen Ereignisse geht nicht!»
Wieso das denn?
Die Wirtschaftsblockade ist ueberzogen formuliert. Die russische Wahleinmischung, kann man, bei den «hohen Standards» die hier (fast) nur an @ Petrowitsch themenuebergreifend angelegt werden, leider nicht beweisen.
Ansonsten hat er vollkommen recht. Meiner & Chattys Meinung nach.
Ich glaube wegen der Wahleinmischung sin manche Sachen gar nicht bis nach D vorgedrungen.
Da im Ausland lebende Armenier nicht an armenischen Wahlen teilnehmen dürfen, wollte Russland kostenlose Sonderflüge organisieren. Das war wohl nicht so erfolgreich, weil Armeninien ankündigte allen männlicen Einreisenden eine Einladung zum Kreiswehrersatzamt zu überreichen.
«kann man, … leider nicht beweisen.»
Dann bedeutet diese Behauptung interessierter Kreise gar nichts.
Sie sehen das ja ganz genauso, wenn Trump von chinesischer Einmischung in die US-Wahlen redet.
Na ja, ich weiss nicht, ob es @Petro kann (auf seinen Hinweis hab‘ ich mal gegoogt, und siehe da, es gibt dsbzgl. massenhaft Berichte), aber ich fuerchte in russischen Staatsmedien und querlinken Blasen wird man zu der Sache da nichts finden.
Und was Trump betrifft, wie lange traegt der eigentlich seine Luege von der gestohlenen Wahl schon durch die Gegend?
Wer dem Irren noch irgendetwas glaubt ohne eindeutige Beweise, dem ist wirklich nicht zu helfen.
@ Petrowitsch
++ Das war wohl nicht so erfolgreich, weil Armeninien ankündigte allen männlicen Einreisenden eine Einladung zum Kreiswehrersatzamt zu überreichen. ++
Finden Sie das gut in einer Demokratie?
«gibt dsbzgl. massenhaft Berichte»
Es gibt auch massenhaft Berichte über Entführungen durch Ausserirdische.
Gibt es Belege?
@ Izi
Ja, ich weiss schon, das ist fuer Sie alles nicht vorstellbar.
Nu jut, da will ich Sie mal in Ihren Glauben lass.
Aehm @ Izi: Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ne? 😉
@nera
«Ja, ich weiss schon, das ist fuer Sie alles nicht vorstellbar.»
Anegnommen, es gäbe Ausserirdische auf einem so hohen technologischen Stand, dass sie (unentdeckt) die Erde erreichen könnten. Warum sollten sie Menschen entführen?
Etwa um herauszubekommen, wie sich eine derart defektive Spezies in der Evolutionsgeschichte eines Planeten durchsetzen konnte?
Okay, zugegeben, das wäre als Grundidee eines Science-Fiction-Romans vermutlich tragfähig. 😂
Lieber @ Izi
«Warum sollten sie Menschen entführen?»
Sag ich doch, Sie koenen es sich nicht vorstellen.
Tja, da kannste machen nix. 😭
@izi
>>>Anegnommen, es gäbe Ausserirdische auf einem so hohen technologischen Stand, dass sie (unentdeckt) die Erde erreichen könnten. Warum sollten sie Menschen entführen?<<<
Das ist auch eine naheliegende Frage.
Ich verstehe nur immer noch nicht, warum die Ausseridischen nicht wenigsten die Lichter an ihren Flugobjekten löschen.🤣
Man könnte ja denken, die wollen unbedingt entdeckt werden.🤔
«Warum sollten sie Menschen entführen?»
Sie (Ausserirdische) könnten Menschen als jagdbares Wild betrachten und auf ihrem heimischen Narkt als Delikatesse anbieten.
Der Wunsch, dass sie «homo sapiens» als irgendwie gleichwertig ansehen müssten hat keine rationale Grundlage.
@ Gelse
Oder als Forschungsobjekt oder Exponat im Zoo als Beispiel für die unvernünftigste Spezies unter den Primaten (Ausnahmen bestätigen die Regel).
«und auf ihrem heimischen Markt als Delikatesse anbieten»
Da habe ich ja noch einmal Glück gehabt. In meinem Alter bin ich bestimmt schon zu zäh.
@ Izi
Freuen Sie sich nicht zu frueh.
Frag Mutti 😂
«Freuen Sie sich nicht zu frueh.»
Wer wird denn solchen Aufwand betreiben, wenn das Angebot an ohnehin zartem Fleisch so gross ist? Wenn die Ausserirdischen es bis hier geschafft haben, sollten sie doch rechnen können.
Hoffe ich.
++ Ja, ich weiss: Moraö ist hier ein Unwort. ++
Ganz & gar nicht, aber Moral hat keine Einbahnstraße.
Sie können nicht wissen, was Siggy denkt, ich nehme ihn wörtlich. Wenn sich jemand so ausdrückt, dass er jemanden in etwas «einzubauen» gedenkt, dann weist er demjenigen eine passive Rolle zu & zeigt kein Interesse an einem Kompromiss auf Augenhöhe. Jetzt denken Sie mal weiter: In welcher Lage müsste sich die RF befinden, um als passive Seite in eine europäische Sicherheitsarchitektur eingebaut werden zu können? Genau, sie müsste quasi eine politische, wirtschaftlichee oder militärische Niederlage erleiden & davon träumen eben viele im politischen Westen.
Ihre Reaktion zeigt mir, dass meine polemische Zuspitzung einen wahren Kern enthält, der nicht zugegeben werden will.
Was den Aggressor betrifft: Argumentieren Sie nicht stets so, als gäbe es in den Regierungen von EU- & NATO-Staaten lauter Pazifisten, die noch nie völkerrechtswidrige Angriffskriege ausführten & sich strikt an die UN-Charta halten. Auch die ukrainische Regierung anno 2003 war an einem beteiligt. Alle völkerrechtswidrigen Angriffskriege sind zu verurteilen, doch in der Analyse über die Motive, müssen die Hintergründe & Ursachen betrachtet werden, dabei gibt es freilich Unterschiede, über die wir diskutieren & streiten können|sollen|müssen. Sie können mich gern als Freundin der russischen Propaganda betrachten oder als naives Dummerchen, das dieser Propaganda aufgesessen ist, nur werden Sie daraus keinen Mehrgewinn an Erkenntnis erlangen. Es fällt dann auch auf, dass Sie gern austeilen in Ihrem Glashaus aber schlecht einstecken können. Sehen Sie es sportlicher, ich liebe das einzigartige, deutsche Wort «Streitkultur» & dessen Bedeutung, den es in diesem Kompositum in keiner anderen Sprache gibt. Diskussionen dürfen auch mal über die Strenge schlagen aber nicht in chronische Feindseligkeit überschlagen.
Ein schönes WE
«Wenn sich jemand so ausdrückt, dass er jemanden in etwas «einzubauen» gedenkt, dann weist er demjenigen eine passive Rolle zu & zeigt kein Interesse an einem Kompromiss auf Augenhöhe.»
Das halte ich fuer eine Ueberinterpretation.
In dem Interview stehen auch Aeusserungen, die ich falsch finde. Das schmälert aber nicht Garbriels Verdienst, in der Position, in der er sich befindet, Tabus der westlichen Diskussion zu brechen.
«Mit Merkel hätte es den Krieg nicht gegeben.» bedeutet, dass dieser Krieg eben auch aus Fehlern westlicher Spitzenpolitiker resultiert. Das will nicht einmal @nera wahrhaben, geschweige denn westliche Journalisten oder Politiker.
Etwas subtiler, aber Gabriel weiss sicher, was er da sagt: Der Verweis darauf, dass Selenskyj weniger bekommen wird als er mit den Minsker Verträgen hatte. Dieser Verweis ergibt nur Sinn, wenn man anerkennt, dass es den Krieg nicht gegeben hätte, wenn die Ukraine die Minsker Verträge, die sie unterschrieben hatte, auch umgesetzt hätte.
Gabriel kennt die ganze Geschichte: Die Sicherheits- und Militärdoktrin der Ukraine, die eine Wiedererlangung des gesamten Donbass auf anderem Weg als über die Minsker Abmachungen anstrebte. Die begleitenden Aufrüstungsdekrete Selenskyjs, bis hin zu demjenigen Anfang Februar 2022. Die Absetzung des ukrainischen Oberbefehlshabers durch Selenskyj im Sommer 2021, der sich öffentlich gegen eine Wiedererlangung des gesamten Donbass auf militärischem Weg ausgesprochen hatte.
Mit anderen Worten, Gabriel hat in diesem Interview deutlich durchblicken lassen, dass er eine Mitverantwortung des Westens und der Ukraine an diesem Krieg sieht.
++ Mit anderen Worten, Gabriel hat in diesem Interview deutlich durchblicken lassen, dass er eine Mitverantwortung des Westens und der Ukraine an diesem Krieg sieht. ++
Das wiederum halte ich für eine «Überinterpretation». Wenn Gabriel die ganze Geschichte kennt & dementsprechend wissen müsste, dass Minsk II dazu diente, die Ukraine aufzurüsten, dann weiß er auch, dass der vom politischen Westen geforderte Waffenstillstand den gleichen Zweck erfüllen soll. In allen Konflikten & Kriegen der vergangenen 3,5 Jahrzehnte war es so, dass die westlich gepamperten Kriegsparteien im Rahmen eines Waffenstillstandes einen Zustrom an Waffen etc. erhielten. Natürlich war ein Waffenstillstand nur dann im Gespräch, wenn diese Seite schwächelte. Das können Sie an allen Beispielen verfolgen.
Die Intention des Gabriel-Interviewa ist in meinen Augen vielmehr, Merkel als Verhandlerin zu pushen, wobei ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht gut einschätzen kann, ob das mit Merz abgesprochen ist. Merkel hätte den Krieg weder verhindern noch einen Konsens mit der RF erzielen können, das lag oberhalb ihrer Befugnisse. Wer Gabriel glaubt, negiert die Realitäten.
«Natürlich war ein Waffenstillstand nur dann im Gespräch, wenn diese Seite schwächelte. Das können Sie an allen Beispielen verfolgen.»
Oder wenn die NATO ihr Kriegsziel erreicht hatte. Das sollten doch gerade Sie wissen.
Dann ist es aber eine Binsenweisheit. Ein Waffenstillstand kommt dann zustande, wenn die unterlegene Seite bei weiteren Kampfhandlungen nicht auf eine für sie günstigere Wendung hoffen kann und die überlegene Seite ihre Ziele so weit erfüllt sieht, dass es sich nicht lohnt, um den Rest weiterzukämpfen.
Deswegen will derzeit die Ukraine einen Waffenstillstand, Russland aber nicht, weil die Ukraine nicht bereit ist, die russischen Kriegsziele in diesem Grade zu erfüllen. Mit anderen Worten hat die Ukraine keine Hoffnung, in diesem Krieg militärisch das zurückzugewinnen, was sie bereits verloren hat, sie will aber in denjenigen Punkten nicht nachgeben, die Russland militärisch nicht erzwingen kann (oder höchstens im Versailles-Stil nach einem ukrainischen Zusammenbruch).
++ Oder wenn die NATO ihr Kriegsziel erreicht hatte. Das sollten doch gerade Sie wissen. ++
Sorry, der brutale, verbrecherische, unprovozierte, völkerrechtswidrige Angriffskrieg umfasste keine direkten kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen den jugoslawischen Streitkräfte & den NATO-Streitkräfte!!! Es war ein reiner Luftkrieg von 19 NATO-Staaten, die eine massive Bombardierung eines kleinen Staates vornahmen, das militärisch so gut wie gar nicht in der Lage war, sich angesichts dieser Aggression zu wehren. Wenn Siee das Abkommen von Kumanovo meinen, dann war das kein Waffenstillstand sondern eine Kapitulation seitens YU, die aber nicht so genannt wurde.
Die einzige direkte militärische Auseinandersetzung gab es in Kosare, wo die UCK von Albanien aus, unterstützt mit NATO-Luftunterstützung & der albanischen Armee, einen Durchbruch nach Kosovo-Metochien unternahm.
Aber gut, dass sie darauf anspielen. Der «Schlächter Milosevic» wusste zumindest, wann er verloren hat & ab wann der Preis für die Souveränität zu hoch war.
Ergänzung: Jugoslawien hatte seinerzeit so gut wie keine militärische Unterstützung eines anderen Staates erhalten. Insofern hinkt das Beispiel, das Sie anführen. Doch in diesem Kontext ist 1998 relevant, als die UCK in Kosovo-Metochien kurz vor dem Kollaps stand & der Westen einen Waffenstillstand erzwang.
++ Oder wenn die NATO ihr Kriegsziel erreicht hatte. ++
Noch eine Ergänzung: I.d.F.kann nicht von einem gemeinsamen NATO-Kriegsziel gesprochen werden. Es gab Interessen der USA auf diesem Teil des Balkan & jene der einflussreichn EU-Staaten, allen voran Deutschland. Die waren nicht kompatibel. Hätte Milosevic den USA einen US-Stützpunkt in Rest-YU gestattet, hätte es keinen Krieg gegeben. Die o.g. EU-Staaten hätten nichts dagegen unternehmen können so wie sie trotz Beteiligung an dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Bondsteel nicht verhindern konnten. In Serbien herrscht nach über einem Vierteljahrhundert immer noch eine rege Debatte darüber, ob Milosevic, wider seine Überzeugung als antiimprerialer Sozialist, mit einem Agreement mit USA die Interessen des Landes & der Bevölkerung besser verkauft hätte. Ich denke nicht, es gab so oder so keine Chance oder die Möglichkeit eines Kompromisses, weil die anderen Seiten kompromisslos agierten. Es gibt da Paralellen zu heute, nur ist die RF eine Atommacht. Aber manche Politiker werden übermütig, wenn sie kleine Fische erledigen können.
@ Izi
«Der Verweis darauf, dass Selenskyj weniger bekommen wird als er mit den Minsker Verträgen hatte. Dieser Verweis ergibt nur Sinn, wenn man anerkennt, dass es den Krieg nicht gegeben hätte, wenn die Ukraine die Minsker Verträge, die sie unterschrieben hatte, auch umgesetzt hätte.»
Darf ich daraus schliessen, dass Sie es anerkennen – und daraus folgend die ganze Korkenzieher-Legende?
Ich weiss nicht, was die Korkenzieher-Legende ist.
Das Minsker Abkommen war ein vernünftiger Kompromiss, so wie es das nach vielen Bürgerkriegen oder regionalen Aufständen gab (und auch in Fällen, wo die Aufständischen ausländische Unterstützung gehabt hatten).
1) Amnestie
2) Teilautonomie
3) Rückkehr des Gebiets unter die Kontrolle der Regierung des Staates
Nichts davon war unbillig und mit nichts davon wäre der ukrainischen Regierung ein Zacken aus der Krone gebrochen.
Wir wissen ausserdem, dass die Ukraine und ihre westlichen Unterstützer nie vorhatten, das Abkommen umzusetzen. Sie wollten tatsächlich nur Zeit gewinnen. Das hat sowohl Poroschenko als auch Merkel offen zugegeben.
Da die Ukraine aber den Donbass zurückholen wollte (erklärtes Staatsziel) und nicht zu diesen Bedingungen, ist klar, dass eine militärische Lösung angestrebt wurde. Man musste nicht sonderlich intelligent sein, um zu erkennen, dass das für Russland ein «casus belli» sein konnte.
Dann hat man sich zweimal verzockt, Anfang 2022 und im April 2022. Das Ergebnis kann jeder besichtigen. Es ist nicht gut für die Ukraine oder für den Westen.
«Das Minsker Abkommen war ein vernünftiger Kompromiss, so wie es das nach vielen Bürgerkriegen oder regionalen Aufständen gab (und auch in Fällen, wo die Aufständischen ausländische Unterstützung gehabt hatten).»
Nehmen wir mal an, das waere es gewesen. Aber das Abkommen wurde von beiden Seiten gebrochen!
https://www.bpb.de/themen/europa/ukraine-analysen/205903/analyse-faktencheck-die-umsetzung-der-minsker-vereinbarungen-zum-donbass-konflikt/
Sind Sie da wirklich ein objektiver Beobachter gewesen, damals? Ich meine, warum, weshalb, wieso?…danach gibt es immer Legenden. Bei jeder Angelegenheit.
Oder ist der Link wieder mal nur westliche Propaganda, einschl. einiger Links auf ukrainische Seiten?
Ich war nicht dabei? Sie?
«…wenn man anerkennt, dass es den Krieg nicht gegeben hätte…»
Aber nehmen wir mal an, Ihnen liegt die Wahrheit vor und es ist genauso gewesen, von dem Sie ueberzeugt sind, dass es so gewesen ist…Haben Sie dann vielleicht auch mal in Erwaegung gezogen, dass es Herrn Putin vielleicht gar nicht recht gewesen waere, wenn pro-russische und pro-westliche Ukrainer friedlich miteinander ausgekommen waeren?
Ich meine P. hat ja noch ganz andere Ziele als nur den Donbas zu «befreien».
«Haben Sie dann vielleicht auch mal in Erwaegung gezogen, dass es Herrn Putin vielleicht gar nicht recht gewesen waere, wenn pro-russische und pro-westliche Ukrainer friedlich miteinander ausgekommen waeren?»
Putin hat mit der Schaukelei der Ukraine zwischen prowestlichen und moderaten (eigentlich eben auch nicht prorussischen) Präsidenten vor 2014 nie ein Problem gehabt.
Die russische Position nach dem Maidan-Umsturz war die Forderung nach einer föderal verfassten Ukraine. Nichts Ungewöhnliches, die Schweiz, die BRD, die USA und Russland sind föderal verfasst. Angesichts der Bevölkerungsverhältnisse in der Ukraine war das eine sehr vernünftige Position. Es war die Maidan-Regierung, die die ganze Ukraine ganz wollte, gegen den Willen vieler ukrainischer Staatsbürger im Donbass. Und es waren die USA und die CIA, die der Maidan-Regierung geraten haben, das Problem mit Gewalt zu lösen. So begann der Bürgerkrieg 2014. Der «Anti-Maidan» hat bis zum gewaltsamen Eingreifen der Regierung in der Ostukraine nichts anderes getan als der Maidan vor dem Umsturz in der Westukraine und in Kiew getan hatte (Besetzungen von staatlichen Gebäuden).
Dass beide Seiten das Minsker Abkommen gebrochen hätten, ist eine westliche Schutzbehauptung. Es gab kleinere Scharmützel an der Kontaktlinie und gegenseitigen Beschuss. Wer jeweils angefangen hat, ist nicht zu eruieren. Keine der beiden Seiten hat nach dem Minsker Abkommen versucht, Boden gutzumachen (bis zum 24. Februar 2022).
Die Ukraine hat sich jedoch geweigert, die Amnestie- und Autonomieregelungen zu schaffen, die sie im Abkommen zugesagt hatte.
@ Izi
Ich sehe schon, Sie sind da von Ihrer Sichtweise voellig uberzeugt.
Was Wikipedia sagt, erkennen Sie in diesem Fall nicht an.
Allerdings ist es auch nicht nur @ Petro, der anderer Meinung ist. Ich weiss jetzt auch nicht, ob die alle aus dem Westen kommen, und die ukrainischen Augenzeugen, die OSZE, AI, Osteuropaexperten, die damals vor Ort waren, usw… dafuer bezahlt wurden, kurz: alle die die Sache ganz anders als die russische Seite sehen. Und Chatty glauben Sie ja auch nicht…
Sei es wie es sei, es gibt jedenfalls in der Weltgemeinschaft keine eindeutige Sicht auf die Ereignisse von damals.
Seien Sie mir bitte nicht boese, aber da ist es fuer mich schon verstoerend, dass Sie als jemand der zwischen den Stuehlen sitzt, anscheinend die russ. Sichtweise einnimmt.
Ganz abgesehen davon, dass es Russland bei seinem voelkerrechtswidrigen Angriffskrieg (man kann es nicht genug betonen) nicht nur um eine Verhinderung eines angeblichen Genozids im Donbas geht.
Wer das glaubt, glaubt auch das Putin kein Arschloch ist. (Psst! BezSesniwieaufsisch!)
«Was Wikipedia sagt, erkennen Sie in diesem Fall nicht an.»
Ich erkenne nichts an, was in Wikipedia steht, aber nicht belegt ist.
Das sollten Sie sich übrigens auch zu eigen machen. Gerade in politischen Fragen ist Wikipedia notorisch unzuverlässig.
Wenn ich zum Beispiel in der Wikipedia finde, dass Selenskyj im Sommer 2021 und Anfang Februar 2022 Aufrüstungsdekrete unterzeichnet hatte, nachdem die Ukraine im Frühjahr 2021 eine neue Sicherheits- und Militärstrategie mit dem expliziten Ziel der Wiedererlangung dre Krim und der besetzten Teile des Donbass verabschiedet hatte, dann recherchiere ich das gegen, bevor ich es hier behaupte.
In diesen Fällen lassen sich die Originaldokumente leicht auf ukrainischen Regierungswebseiten finden. Ich hatte sie bereits vor geraumer Zeit verlinkt.
@nera
Israel führt laufend völkerrechtswidrige Angriffskriege und kein Mensch erwägt Sanktionen oder Waffenlieferungen an die angegriffene Seite.
Insofern hat «völkerrechtswidrig» seine Aussage verloren.
Wird nur gegen Feinde noch gebraucht, aber ist mittlerweile ein unglaubwürdiger Begriff geworden.
An das Minsker Abkommen hat sich Russland keine Sekunde gehalten.
Das Minsker abkommen wäre ohne die militärische Intervention durch Russland 2014 überhaupt nicht notwendig gewesen.
Die Märchen von damals glauben nur noch ganz wenige.
Russland hatte im Minsker Abkommen bzw. in der UN-Resolution 2202 keine Verpflichtungen zur Umsetzung auferlegt bekommen, insofern musste sie gar nichts einhalten.
Ohne den vom politischen Westen finanzierten & organisierten Putsch 2014 in Kiew gäbe es keinen Anlass zum Minsker Abkommen bzw. UN-Resolution 2202.
Die Anwesenheit russischer Truppen im Donbas 2014 ist aber heute kein Geheimnis mehr.
Also der Maidan rechtfertigt aus ihrer Sicht eine russische Intervention? Noch Fragen warum so viele Länder in die Nato wollten?
@ Petrowitsch
Sie haben eine völlig absurde Argumentationstaktik. Sagen Sie Bescheid, wenn Sie an einer ernsthaften Diskussion interessiert sind.
«Die Anwesenheit russischer Truppen im Donbas 2014 ist aber heute kein Geheimnis mehr.»
Das habe ich persönlich nie gutgeheissen. Nur, wie bereits oben gesagt, gibt es keinen Beleg für eine solche Anwesenheit zwischen dem Abschluss des Minsker Abkommens und dem 21. Februar 2022.
«Noch Fragen warum so viele Länder in die Nato wollten?»
Ja.
Warum muss ein Verein Leute, die einen Aufnahmeantrag stellen, unbedingt aufnehmen? Hätte die NATO Alternativen anbieten können, zum Beispiel militärischen Beistandspakt für den Fall eines Angriffes?
«Warum muss ein Verein Leute, die einen Aufnahmeantrag stellen, unbedingt aufnehmen?»
Machen die doch gar nicht. Russland z.B. hatten die nicht aufgenommen 😆.
«Hätte die NATO Alternativen anbieten können, zum Beispiel militärischen Beistandspakt für den Fall eines Angriffes?»
Also @ gelse, weeste doch: Noe. Da macht Russland nicht mit.
@gelse
«Warum muss ein Verein Leute, die einen Aufnahmeantrag stellen, unbedingt aufnehmen?»
Das ist tatsächlich der Punkt. Das aggressive Verhalten Russlands in Europa ist überhaupt erst durch die immer weiter gehende Osterweiterung der NATO, die westliche Unterstützung von antirussischen Kräften in mehreren Nachfolgestaaten der Sowjetunion und die begleitende Tonalität entstanden.
Als Putin noch klar denken konnte, hat er das 2007 auf der Münchner Sicherheitskonferenz formuliert und er hatte damals auch noch recht. Wenn der Westen sich an die Prinzipien gehalten hätte, die im Kalten Krieg im Zuge der Entspannungspolitik entwickelt worden waren (Schlussakte von Helsinki) und keine Politik geostrategischer Ausdehnung verfolgt hätte, stünden wir jetzt nicht da, wo wir stehen.
Spätestens nach Saakaschwilis vertragswidrigem Angriff auf Südossetien und dort stationierte russische Friedenstruppen 2008 hätte man einsehen müssen, dass diese Politik in die Katastrophe führt.
» Noch Fragen warum so viele Länder in die Nato wollten?»
Das kam verstärkt nach dem geplanten Vorrücken der NATO und dem verschlechterten Klima zwischen OST und WEST.
Der NATO-Plan war schon immer, weiter vorrücken nach Osten.
Würde die USA ein Vorrücken Chinas in benachbarte Staaten als freundschaftlichen Akt sehen?
«Würde die USA ein Vorrücken Chinas in benachbarte Staaten als freundschaftlichen Akt sehen?»
Etwas schärfer formuliert: Haben die USA die Stationierung sowjetischer Raketen auf Kuba 1962 akzeptiert oder mit einer (völkerrechtswidrigen) Seeblockade Kubas beantwortet und ihre gesamten Streitkräfte in Alarmbereitschaft versetzt?
Chrutschschow hat damals eingelenkt (un die USA haben eingewilligt, im Gegenzug ihre Jupiter-Raketen aus der Türkei abzuziehen, was umgesetzt, aber nicht öffentlich bekanntgegeben wurde). Damals wussten die führenden Politiker auch während einer Eskalation noch, was auf dem Spiel stand.
Als militärischer Block muß man streng darauf achten, wie eine Ausweitung vom Gegner gesehen wird.
Das geht nur durch Vertrauen, daß davon keine Gefahr oder Überlegenheit ausgeht. Transparenz ist notwendig und vorangehende Gespräche.
Aber trau, schau, wem.
Die russischen Erfahrungen mit Angriffen sitzen tief. Ein Dummkopf, der das nicht bedenkt.
Man hätte beachten sollen, daß die Ukraine ein Pufferstaat ist und wäre er es geblieben hätte es den Einmarsch in dieser Form nicht gegeben.
Die ’90er Jahre waren geprägt von Entspannung und Hoffnungen. Man sollte sich damit beschäftigen, wer das zerstörende Element war.
Der folgende Rückschritt war nicht alternativlos.
@ Izi
«Chrutschschow hat damals eingelenkt (un die USA haben eingewilligt, im Gegenzug ihre Jupiter-Raketen aus der Türkei abzuziehen, was umgesetzt, aber nicht öffentlich bekanntgegeben wurde). Damals wussten die führenden Politiker auch während einer Eskalation noch, was auf dem Spiel stand.»
Damals war die Sowjetunion (Und ja, das war im Prinzip Russland) noch eine Weltmacht.
Jetzt ist das nur noch der feuchte Traum Putins. 🤣
«Man hätte beachten sollen, daß die Ukraine ein Pufferstaat ist»
Die meisten Etymologen sind sich einig, dass der Name Anklänge daran hat.
@nera
«Jetzt ist das nur noch der feuchte Traum Putins.»
Das ist eine unterkomplexe Betrachtung. Zwei Grossmächte haben in den letzten Jahren in Afrika auf Kosten des Westens ihren Einfluss ausgeweitet. Eine davon ist Russland.
Man sollte auch nicht vergessen, dass ein gewisser Donald Trump die Attraktivität der USA als Schutzmacht und Bündnispartner erheblich geschmälert hat.
Sicher, der grosse Gewinner ist nicht Russland, sondern China. Aber Russland ist nur einer von drei Verlierern. Ja, die EU auch.
@Albatros
«Würde die USA ein Vorrücken Chinas in benachbarte Staaten als freundschaftlichen Akt sehen?»
Dazu müsste man zum Anfang die Frage beantworten, warum sich plötzlich die benachbarten Länder unter den Schutzschild Chinas stellen sollten oder das chinesische Modell für erstrebenswert halten sollten?
Bei Kuba ist die Frage ja einfach zu beantworten.
@izi
>>>Chrutschschow hat damals eingelenkt (un die USA haben eingewilligt, im Gegenzug ihre Jupiter-Raketen aus der Türkei abzuziehen, was umgesetzt, aber nicht öffentlich bekanntgegeben wurde). Damals wussten die führenden Politiker auch während einer Eskalation noch, was auf dem Spiel stand.<<<
Ich weiss jetzt nicht, ob diese Reihenfolge war:
-Chrutschow hat eingelenkt, darauf haben die USA …
oder vielleicht auch so:
-USA haben haben vorgeschlagen, Chrutschow hat eingewilligt…
Es kann auch eine Rolle gespielt haben, dass sich die ganze Sache nun vor der Haustüre der USA abgespielt hat.
Auf alle Fälle war man in Europa der Meinung, dass die USA dann Atomraketen einsetzen würden.
Und seltsamer Weise hatte man mehr Angst vor einem Atomwaffeneinsatz der Amis auf die SU DAMALS, als dass JETZT Russland doch Atomwaffen in Europa einsetzen könnte.
Für mich ist das unverständlich.
Haben Sie dafür eine Erklärung?
«An das Minsker Abkommen hat sich Russland keine Sekunde gehalten.»
Erstens war Russland gar keine Partei dxieses Abkommens. Zweitens gibt es keinerlei Beleg für Aktivitäten russischer Soldaten im Donbass zwischen dem Abschluss des Minsker Abkommens und dem 21. Februar 2022.
Selbst Wikipedia ist schon voll damit.
Also mit dem «keinerlei» wäre ich vorsichtig. Die russische Sicht ist natürlich eine andere.
«Selbst Wikipedia ist schon voll damit.»
Womit? Mit Belegen?
In Moskau und mehreren anderen russischen Städten kommt es seit Tagen zu Demonstration wegen der Absetzung des Verteidigungsministers durch den Präsidenten. Nun werden auch Forderungen immer lauter, den Oberbefehlshaber der russischen Streitkräfte abzusetzen, der in den Augen vieler Russen für die hohen Verluste unter Frontsoldaten verantwortlich ist.
Das selbstherrliche Handeln des Präsidenten scheint zunehmend den Rückhalt für die gegenwärtige Art der russischen Kriegsführung zu gefährden. Es ist zu erwarten, dass sich dadurch die Position Russlands bei zukünftigen Waffenstillstandsverhandlungen verschlechtert.
Das ist natürlich Fake News. Aber Sie wissen, was ich meine.
Und wenn es keine Fake News wäre, dann würden die deutschen Medien – gerade auch die öffentlich-rechtlichen – zu der gleichen Einschätzung gelangen, die ich im zweiten Absatz dargelegt habe.
Warum also findet man diese Einschätzung in einem tatsächlichen, gleichgelagerten Fall nicht? Was ist faul im zeitgenössischen Journalismus?
«Warum also findet man diese Einschätzung in einem tatsächlichen, gleichgelagerten Fall nicht? Was ist faul im zeitgenössischen Journalismus?»
Na, da haben Sie sich aber lange zurueckgehalten. Ich hatte da nur darauf gewartet 😂
Findet man zu Hauf. Sogar in den Hauptnachrichten der ARD zur besten Sendezeit.
Ein Klick genuegt. Z.B. hier:
https://www.instagram.com/reel/Da3GgvcERCp/
Die Nachricht als solche findet man schon. Nur die zugehörige Einschätzung nicht.
Wäre so etwas in Russland passiert, dann wären die deutschen öffentlich-rechtlichen voll von Kommentaren dazu. Aber im Fall der Ukraine passt die Einschätzung nicht ins Narrativ.
Das Problem ist, dass die öffentlich-rechtlichen Medien ein Narrativ haben und ihren Journalismus diesem Narrativ unterordnen.
** Die Nachricht als solche findet man schon. Nur die zugehörige Einschätzung nicht. **
Die dazugehörige Einschätzung müsste nach den bisherigen Mustern lauten, dass die Demonstranten Putin in die Hände spielen. Dieses Narrativ Können sie i.d.F. nicht bedienen.
Selbst Budanov hat das etwas zurückhaltender formuliert.
Sorry, dass ich nicht so zurückhaltend wie Budanov bin.
«Was ist faul im zeitgenössischen Journalismus?»
Journalismus ist also nur gut, wenn er ihre Spekulationen vertritt.
«Das selbstherrliche Handeln des Präsidenten»
Eine seltsam pauschale Aussage unter einem Blog über die Probleme des Führens.
«Journalismus ist also nur gut, wenn er ihre Spekulationen vertritt.»
Nee. Journalismus ist nur gut, wenn er gleiche Sachverhalte auch gleich behandelt.
Jens Spahn wird erst mal **freiwillig** Hinterbänkler: „Eines ist mir in den letzten Tagen immer klarer geworden: Meine Familie ist mir das Wichtigste“
Das ist bei weitem die beste Aussage, die er jemals gemacht hat. Eine Flasche leer weniger …
«**freiwillig**»
Sie sagen es.
Schach, Herr König (Matt in zwei Zügen). König: Ich gebe mich geschlagen.
Jetzt müssen CDU und CSU nur noch einen Fraktionsvorsitzenden finden, der das besser kann. Spahn konnte es nicht gut, aber es gab Gründe, warum er es ursprünglich geworden ist.
«Jetzt müssen CDU und CSU nur noch einen Fraktionsvorsitzenden finden, der das besser kann.»
Warum denn das? Die sind austauschbar wie Kanzler. Und wer weiss schon, wo der Spahn wieder auftauchen wird: In der Hartz/Bürgergeld/Grusibehörde sicher nicht.
«Warum denn das? Die sind austauschbar wie Kanzler.»
Wenn Sie einen Elektriker brauchen: Auch Elektriker sind austauschbar.
Falls dieser aber die Phase auf den Schutzkontakt klemmt, werden Sie schnell bemerken, dass es trotzdem nicht egal ist, ob ein Elektriker sein Handwerk versteht.
Wenn aber der Elektriker den Auftrag gehabt hätte, die Elektrik des Hauses lahmzulegen, und er meinen Auftrag nur angemommen hätte um ins Haus zu gelangen, dann hätte er seinen Auftrag fachgerecht erfüllt. Es wäre dan natürlich trotzdem mein Fehler, den falschen Elektriker gewählt zu haben.
Nicht jeder, der nicht meine Interessen vertritt ist debil.
Das ist richtig. Neben Verschwörungstheorien kommen auch Verschwörungen vor. Aber deutlich seltener. Meistens ist es Inkompetenz.
Rainer Hank verortet in der NZZ das Demokratie-Problem nicht an den Rändern sondern beim Parteienkartell in der Mitte.
Bemerkenswert ist das deshalb, weil Hank mal der Starjournalist der F.A.Z. für Wirtschaftsfragen war. Er schreibt immer noch die Kolumne «Hanks Welt» für die F.A.Z.
«Rainer Hank verortet in der NZZ das Demokratie-Problem nicht an den Rändern sondern beim Parteienkartell in der Mitte.»
Das ist aber nicht von Sarah Wagenknecht abgeschrieben. oder?
Weil, böse ich bin, sage ich dann könnte es es ja auch eine «KI» aus dem Netz gezogen haben. hrmnpfhuahaha
Nee, der Hank hat schon kritisch gedacht, als es noch keine KI gab und er hat im Gegensatz zu Wagenknecht kein Eigeninteresse and dieser Schlussfolgerung.
Aus meiner Sicht liegt es auf der Hand. Schon Brecht hat formuliert:
»Das Volk hat das Vertrauen der Regierung verscherzt. Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?»
Das trifft die Situation in der BRD (und in Frankreich und in Grossbritannien).
«Rainer Hank verortet in der NZZ das Demokratie-Problem nicht an den Rändern sondern beim Parteienkartell in der Mitte.»
Die Hauptaussage des Beitrags ist tatsächlich bemerkenswert, auch das Hervorheben von „Angst vor dem Volk“.
Weniger überzeugend scheint mir die vereinfachte Darstellung was Liberalismus, Demokratie, den Rechtsstaat mit seinen Institutionen hinsichtlich Zustand des deutschen Staatswesens betrifft. Es fehlt mir hier der Überbau, das System, innerhalb dem all diese hehren Dinge nur zu Werkzeugen verkommen sind; der Kapitalismus wird nicht benannt.
Wie schnell sowohl Demokratie als auch Rechtsstaat zu hohlen Schablonen werden können, schäbige Deckmäntelchen für den Kapitalismus, wurde uns während der Coronazeit drastisch vor Augen geführt. Diese „Beschädigungen“ werden seit Corona bewußt nicht repariert, was nur zu weiterem Verfall des Staatswesens führen kann.
Etwas „verräterisch“ wirken die Begrifflichkeiten „die Herrschenden es als hilfreich erachten, …“ und „eine Selbstbindung der Regierenden“; gemeint ist hier jeweils die politische Kaste, die Regierungspositionen einzunehmen vermag. Diese Ausdrucksweisen implizieren einerseits, dass dort moralisch und gesellschaftlich verantwortungsbewusste Personen agieren würden, ich kann das z. Z. für D nicht mehr erkennen; andererseits, dass eine Zweiklassenteilung in Herrschende und Beherrschte als ein quasi „natürlicher“ Zustand vorliegen würde.
Letzteres ist nun tatsächlich eine passende Beschreibung der herrschenden Verhältnisse in unserem Land, nur dass Herr Hank es zu vermeiden scheint das klarer anzusprechen. Demophobie ist mir dafür ein zu schwacher und nicht treffender Begriff.
Von „demokratischer Responsivität“ habe ich bis dato noch nie gehört. Der Begriff scheint auch nur im Englischen halbwegs Sinn zu ergeben, und er scheint aus dem Bereich der Psychologie zu stammen. Damit in Politik oder Demokratie zu argumentieren liegt für mich nicht nahe, da ja wohl Diskursbereitschaft oder Ähnliches gemeint zu sein scheint. Zu letzterer, egal ob nun Diskursbereitschaft oder Responsivität, wäre es ebenfalls nötig eine Verpflichtungskomponente für Herrschende und Beherrschte zu etablieren, also ebenfalls „responsible“ was bei Hank als mit dem Rechtsstaat verknüpft zu verstehen sein soll.
Letztendlich landen wir also hier beim „herrschaftsfreien Diskurs“, siehe Jürgen Habermas. Kann es sowas im Kapitalismus geben?
PS: zwischenzeitlich habe ich etwas in der Fachliteratur zur Demokratietheorie gestöbert, dort gibt es diesen Begriff „Responsivität“ tatsächlich, auffällig oft (nur ein erster Eindruck) seit den 90ern als „Responsivitätskrise“, was aber fast gleichbedeutend mit „Repräsentationsproblematik“ zu sein scheint, beides v. a. durch die Zunahme von Pluralität in den Gesellschaften befeuert -> eine der vor ca. 20 Jahren präferierten Abhilfen: NGO-Finanzierung;
meinen Text oben habe ich hiernach nicht nachgebessert, scheint mir nicht nötig zu sein
«Letztendlich landen wir also hier beim „herrschaftsfreien Diskurs“, siehe Jürgen Habermas. Kann es sowas im Kapitalismus geben?»
Nein, zumindest nicht in der Oeffentlichkeit einschliesslich der öffentlich-rechtlichen Medien.
@Nera
«Jetzt ist das nur noch der feuchte Traum Putins.»
Tja, aber es dürfte schon klar sein, was die USA machen würden (was selbstverständlich Russland nicht zugestanden wird), also falls China mit Kanada und/oder Mexiko ein militärisches Bündnis eingehen und dann selbstverständlich dort auch Truppen stationieren würden?
Also eine demokratische Entscheidung der betreffenden Staaten!
Die Schiffe würden bereits auf dem Seeweg /bedroht/angegriffen, wie es bereits in der Kubakrise der Fall war (von izitiwab erwähnt).
Die geostrategische Lage der USA ist eine natürlich bevorteilte, was die umliegenden Ozeane betrifft und damit verbunden auch deren besondere Empfindlichkeit/Auslegung, gegenüber militärischen Bedrohungspotentialen.
𝗗𝗶𝗲 𝗕𝗲𝘁𝗼𝗻𝘂𝗻𝗴 𝗹𝗶𝗲𝗴𝘁 𝗱𝗮𝗯𝗲𝗶 𝗯𝗲𝗿𝗲𝗶𝘁𝘀 𝗮𝘂𝗳 𝗣𝗼𝘁𝗲𝗻𝘁𝗶𝗮𝗹𝗲!
@ pleifel
«Tja, aber es dürfte schon klar sein, was die USA machen würden (was selbstverständlich Russland nicht zugestanden wird), also falls China mit Kanada und/oder Mexiko ein militärisches Bündnis eingehen und dann selbstverständlich dort auch Truppen stationieren würden?»
Ach, Paul. Das sind doch nur Spekulationen. Zudem noch ziemlich – Verzeihung – absurde.
Oder zeigen Sie mal die Belege, die Ihre Spekulation irgendwie bestaerken koennten.
Junge Welt (die sind Putin-treu) lasse ich nicht gelten.
@nera
>>>Junge Welt (die sind Putin-treu) lasse ich nicht gelten.<<<
Der war gut.🤣😂😅
Am besten Sie senden Pleifel eine Liste der Publikationen, die Sie akzeptieren würden.🤔
@nera
Venezuela.
Irgendwelche Fragen?
@ Izi
Das fragen Sie MICH?
Sie hielten doch jahrelang Trump fuer einen faehigen Mann, der keine Kriege beginnt.
Oder hatte ich da wiedermal was nicht verstanden?
«Sie hielten doch jahrelang Trump fuer einen faehigen Mann, der keine Kriege beginnt.»
Das traf auf seine erste Amtszeit auch zu.
Das hat nichts mit ‚absurd‘ zu tu und Putin spielt ausnahmsweise mal keine Rolle.
Vertiefte Diskussion mit der KI ergibt folgendes Resultat:
Eine nüchterne historische Betrachtung muss berücksichtigen, dass die USA in ihrer Außenpolitik nicht immer völkerrechtliche Grenzen so ausgelegt oder eingehalten haben, wie sie es von anderen Staaten eingefordert haben. Das gilt ebenso wie für andere Großmächte.
Die Frage ist also weniger „was wäre rechtlich erlaubt?“, sondern: Was haben die USA in vergleichbaren Situationen tatsächlich getan oder als Option betrachtet?
Ein Blick auf die amerikanische Außenpolitik der vergangenen Jahrzehnte zeigt, dass Washington bei wahrgenommenen Bedrohungen (oder behaupteter! – von mir) der eigenen Sicherheit wiederholt bereit war, Maßnahmen zu ergreifen, die international umstritten waren oder von anderen Staaten als völkerrechtswidrig kritisiert wurden.
Das bekannteste historische Beispiel ist die Kubakrise von 1962. Als die Sowjetunion begann, Atomraketen auf Kuba zu stationieren, verhängten die USA eine Seeblockade – offiziell als „Quarantäne“ bezeichnet – und waren bereit, eine militärische Eskalation in Kauf zu nehmen.
Die Vereinigten Staaten akzeptierten dabei nicht die Argumentation, dass Kuba als souveräner Staat frei über ein Bündnis mit der Sowjetunion entscheiden könne, sondern betrachteten die sowjetische Militärpräsenz in unmittelbarer Nähe als nicht hinnehmbare Bedrohung.
Übertragen auf ein hypothetisches Szenario, in dem China Truppen, Waffen und Infrastruktur in Kanada/Mexiko stationieren würde, wäre daher nicht auszuschließen, dass die USA versuchen würden, bereits die Verlegung solcher Kräfte zu verhindern.
Historisch betrachtet gehören dazu Maßnahmen wie die Überwachung und Blockierung von Transportwegen, militärische Abschreckung, Zwangsmaßnahmen gegen beteiligte Staaten oder – in einer zugespitzten Krise – auch direkte militärische Aktionen gegen militärische Ziele.
Die Geschichte liefert mehrere Beispiele für ein solches Vorgehen. 1961 unterstützten die USA die Invasion in der Schweinebucht gegen das kubanische Regime. In Vietnam griff Washington massiv ein, um eine Ausbreitung kommunistischen Einflusses zu verhindern.
1983 intervenierten US-Streitkräfte in Grenada. 1989 marschierten sie in Panama ein und stürzten die Regierung von Manuel Noriega. 1991 führten die USA einen Krieg gegen den Irak nach dessen Besetzung Kuwaits. 2001 folgte der Krieg gegen Afghanistan nach den Anschlägen vom 11. September. 2003 schließlich erfolgte die Invasion des Irak, die mit der Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen begründet wurde – deren Existenz sich später nicht bestätigte.
Diese Beispiele zeigen ein wiederkehrendes Muster: Wenn die US-Regierung eine strategische Bedrohung erkennt, insbesondere in unmittelbarer geografischer Nähe oder gegenüber wichtigen Verbündeten, hat Washington historisch oft nicht ausschließlich auf diplomatische oder rechtliche Mittel gesetzt, sondern auch militärische Optionen genutzt.
Ein chinesisches Militärbündnis mit Kanada/Mexiko einschließlich chinesischer Truppenstationierungen und auf die USA ausgerichteter Übungen würde daher in Washington wahrscheinlich als fundamentale Veränderung der Sicherheitslage Nordamerikas betrachtet werden.
Die historische Erfahrung legt nahe, dass die USA versuchen würden, eine solche Entwicklung bereits im Aufbau zu stoppen – möglicherweise mit Mitteln, die weit über klassische Diplomatie hinausgehen.
Eine zusätzliche historische Nuance wäre: Die USA haben bei der Kubakrise gerade nicht sofort die sowjetischen Schiffe versenkt, sondern eine Blockade/Quarantäne gewählt, weil ein Angriff auf sowjetische Schiffe als möglicher Auslöser eines Atomkriegs bewertet wurde.
Gleichzeitig zeigen spätere Fälle (etwa Panama oder der Irakkrieg 2003), dass Washington bei entsprechender politischer Einschätzung durchaus bereit war, militärische Gewalt auch ohne breite internationale Zustimmung einzusetzen.
Die realistischste historische Analogie wäre also nicht „die USA würden sicher chinesische Schiffe angreifen“, sondern: Die USA würden sehr wahrscheinlich versuchen, eine solche Stationierung zu verhindern – und die Schwelle für Zwangsmaßnahmen wäre bei einer direkten militärischen Präsenz einer Rivalen-Großmacht an der eigenen Grenze außergewöhnlich niedrig.
‚Zwangsmaßnahmen‘ ein schöner Euphemismus der KI für militärische Gewalt.
@pleifel
Voellig unnoetige gelb/rote Karte. Falsche Trainerentscheidungen. Argentinien grottenschlecht. Baeh… Ich hoffe, Señor Sanchez kostet den Triumph gegen Trump so richtig aus.
Ok….Firlefanz. Jetzt zum Eigentlichen:
Ich habe mal Ihr «hypothetisches Szenario» durch meinen untrainierten Chatty gejagt:
____________________________________________
«Unter den heutigen geopolitischen Bedingungen gilt ein chinesisch-kanadisches oder chinesisch-mexikanisches Militärbündnis als sehr unwahrscheinlich.
Warum wird dieses Beispiel trotzdem oft verwendet?
Es handelt sich um ein Gedankenexperiment. Es soll nicht behaupten, dass Kanada oder Mexiko tatsächlich kurz davor stünden, sich China anzuschließen. Vielmehr soll es eine Frage aufwerfen:
Wie würden die USA reagieren, wenn eine rivalisierende Großmacht militärisch unmittelbar an ihrer Grenze präsent wäre?»
___________________________________________
«…gilt ein chinesisch-kanadisches oder chinesisch-mexikanisches Militärbündnis als sehr unwahrscheinlich.»
Das meinte ich mit absurd.
Und was mir an Ihrer trainierten KI sofort aufgefallen ist: Folgender Satz ist nur die halbe Wahrheit:
«1991 führten die USA einen Krieg gegen den Irak nach dessen Besetzung Kuwaits.»
Die Aussage ist zwar korrekt. Allerdings haette Ihre KI die Vorgeschichte erwaehnen muessen. Die Besetzung Kuwaits durch den Irak war die Folge eines voelkerrechtswidrigen Angriffskriegs. Waehrend das Eingriffen der USA & Co. UN-legitimiert war.
Aeh…Vielleicht sollte ich auch das noch erwaehnen (damit sich fuer @ Izi und Ihnen/ euch andere hier, Ihr/ euer Vorurteil gegen ChatCPT, wenn man es nicht zur richtigen Antwort traegt, bestaetigt:
«Der Kommentar ist teilweise plausibel, weil Großmächte häufig versuchen, gegnerische Militärpräsenz in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft zu verhindern. Das ist ein wiederkehrendes Muster internationaler Politik.
Er wird aber vereinfachend, wenn er daraus ableitet, dass deshalb Russlands Vorgehen automatisch genauso zu bewerten sei oder dass die USA zwangsläufig ebenso handeln würden. Zwischen der Einschätzung einer Sicherheitsbedrohung und der Entscheidung, einen Krieg zu beginnen, besteht ein erheblicher Unterschied – politisch, strategisch und völkerrechtlich.»
Ansonsten ist mir voellig klar, dass die USA nicht die «Guten» sind, die Chinesen auch nicht. Aber eben die Russen auch nicht. Und bzgl. der Chinesen und vor allem letzterer scheint mir das hier und in den linken und irgendwie-linken Blasen nicht ganz klar zu sein.
An den Europaern gibt es auch viel auszusetzen, aber als Europaerin ist mir schon gelegen, dass es irgendwann ein geeintes Europa gibt, das sich von der Abhaengigkeit dieser Grossmaechte loesen kann.
Und die EU (die freilich nicht identisch mit ganz Europa ist) immer nur in den Dreck zu ziehen, aber weder die Kompetenz noch die Legitimation zu haben, um es besser machen zu koennen, damit ist keinem geholfen.
Man saegt nicht den Ast ab, auf dem man sitzt.
Wort nach’m Sonntag. Gute Nacht.
«Zwischen der Einschätzung einer Sicherheitsbedrohung und der Entscheidung, einen Krieg zu beginnen, besteht ein erheblicher Unterschied – politisch, strategisch und völkerrechtlich»
Nur mal zum Beispiel.
@ Izi
Ja, da sind mir die Parallelen von Chatty zu Ihnen sofort aufgefallen. Besonders im Vorsatz: «…wenn er daraus ableitet, dass deshalb Russlands Vorgehen automatisch genauso zu bewerten sei oder dass die USA zwangsläufig ebenso handeln würden».
Der Bengel wurde eben in den USA erzogen und trainiert und Sie in der DDR, d.h. im sowjetischen Einflussbereich.
Im Prinzip ist es aber das Gleiche wie bei Ihnen, wenn ein Argument nicht ins Weltbild passt:
Beispiel:
«gibt dsbzgl. massenhaft Berichte» (Ich.)
Es gibt auch massenhaft Berichte über Entführungen durch Ausserirdische.
Gibt es Belege?»
Der Unterschied ist dann eben nur, bei Chatty ist es hoeflich. Und bei Ihnen frech 😉
Trotzdem kannste danach – in dieser Angelegenheit zumindest – aufhoeren, weiterzudiskutieren (und nach geforderten Belegen, Studien oder sonstwas bzw. Argumenten zu suchen). Wenn ‚de keine Lust oder Zeit auf Sinnlos-Streitereien hast.
Zumindest wenn das Gegenueber ein Mensch ist.
«Der Unterschied ist dann eben nur, bei Chatty ist es hoeflich. Und bei Ihnen frech»
Nein. Das ist eine notwenige Frage. Ein «Bericht», für den es keinen Beleg gibt, bedeutet nichts. Das ändert sich auch nicht, wenn es viele sind, zumal sie alle von einer interessierten Seite kommen.
Zitieren Sie dazu einen Bericht neutraler Wahlbeobachter, dann wäre das etwas Anderes. Aber solange es nur Berichte aus bekannt antirussischen Quellen sind, ist Propaganda die wahrscheinlichste Erklärung.
Nun können Wahlbeobachter allerdings kaum beurteilen, was im Vorfeld einer Wahl stattfindet. Dazu sind sie auch nicht da.
Was im Vorfeld einer Wahl stattfindet, ist keine Wahlmanipulation. Man nennt das Propaganda und es ist zulässig.
Da lässt sich auch die EU-Kommissionspräsidentin nicht lumpen, fährt kurz vor einer Wahl nach Moldawien und bietet 1.8 Milliarden Euro an, falls das Stimmvolk das Kreuz auf der richtigen Seite macht.
Verdeckte Parteienfinanzierung, Trollfabriken, die im Vorfeld einer Wahl arbeiten kann man wohl schwer als Propaganda bezeichnen und mit dem Aufzeigen von Perspektiven nach einer Abstimmung vergleichen.
«Verdeckte Parteienfinanzierung»
Das ist sicher bewiesen und die entsprechenden Parteien sind dann gebüsst worden. Haben Sie zufällig ein Link, wo das dargelegt wird?
Ist das jetzt die neue Methode sich ganz dumm zu stellen, um eine Diskussion abzuwürgen?
Sicher hat auch die AfD kein Geld aus Russland bekommen, weil ich keinen Link dafür bringe?
Sie tun doch immer so, als ob Sie KI-Fan wären. Ein wenig Eigeninitiative könnte hilfreich sein.
«Ist das jetzt die neue Methode sich ganz dumm zu stellen, um eine Diskussion abzuwürgen?»
Ohne Belege können Sie alles und jedes behaupten.
Sie haben also keine. Uebrigens auch nicht zu Geldflüssen aus Russland an die AfD. Wenn es die nämlich gäbe, gäbe es längst eine Reaktion des deutschen Staates darauf.
«Aber solange es nur Berichte aus bekannt antirussischen Quellen sind, ist Propaganda die wahrscheinlichste Erklärung.»
Wie schon geschrieben, in den russischen Staatsmedien und im weder-links-noch-rechts-Graubereich sowie bei den russlandfreundlichen Linken wird man dazu nichts finden. Was Sie von NGO’s halten duerfte ja bekannt sein.
Und der Rest der Welt interessiert sich vermutlich nicht sonderlich fuer Armenien.
„Ich hoffe, Señor Sanchez kostet den Triumph gegen Trump so richtig aus.“
Das ist kein Fussballspiel: Die spanische Regierung hat damit, Spanien aus dem USA/Iran-Krieg herauszuhalten eine verantwortungsvolle Entscheidung getroffen. Politiker wie Fussballspieler ist einer der Irrwege von „Stammtischpolitikern. Die Regierungen von USA & BRD danken euch solche unernsten Betrachtungen der Politik aber nicht, sondern sehen das selbstverständlichen Dienst der Untertanen: Das bitte ich zu bedenken,
–
Irak: Der Besetzung von Kuwait war eine Erklärung der USA vorausgegangen, dass man in einen Konflikt in „Nahost“ nicht eingreifen werde. Dass die irakische Regierung Kuwait aks „eigentlich irakisches Territotium“ betrachtete war bekannt.
Warum schreibe ich solche Sachen? Ich war damals schon auf der Welt und konnte lesen.
–
„An den Europaern gibt es auch viel auszusetzen, aber als Europaerin ist mir schon gelegen, dass es irgendwann ein geeintes Europa gibt, das sich von der Abhaengigkeit dieser Grossmaechte loesen kann.“
Wir können aber mühelos erkennen, dass den USA daran absolut nicht gelegen ist. US-Vasallenregimes zu wählen oder durch Nichtwahl zu tolerieen ist so gesehen massiv kontraproduktiv.
Korrektur:
«Dass die irakische Regierung Kuwait aks „eigentlich irakisches Territotium“ betrachtete war bekannt.»
=
Dass die irakische Regierung Kwait als „eigentlich irakisches Territorium“ betrachtete war bekannt.
Ach so, Pedro Sánchez ist Fussballweltmeister? Hab heute früh vergessen das Radio einzuschalten es nicht mitbekommen.
Ich dachte, es weäre die spanische Ablehnung einer Beteiligung am USA/Iran-Krieg gemeint. Die war natürlich ein Fehler, wie man an der ungnädigen Reaktion des US-Präsidenten erkennen kann 😉
@ gelse
«Der Besetzung von Kuwait war eine Erklärung der USA vorausgegangen, dass man in einen Konflikt in „Nahost“ nicht eingreifen werde.»
Belege bitte.
«Dass die irakische Regierung Kuwait aks „eigentlich irakisches Territotium“ betrachtete war bekannt.»
Und weil es bekannt war, war der Angriff nicht voelkerrechtswidrig? Oder was?
Belege bitte.
Ich hab schon gesagt, dass ich damals schon lesen konnte.
Habe auch verfolt, wie Nachrichten zu Erzählungen verändert werden im Laufe der Zeit. Wenn Du die Entwicklung über Jahrzehnte hinweg verfolgst wirst Du das auch feststellen können.
Heute kannst Du Kopien ziehen und aufbewahren. Damals war mir das leider nicht möglich: Vieles ist nur in meinem Kopf gespeichert, und hat keinen USB-Anschluss.
Ich verstehe dich ja. Aber hier legt man Wert auf Belege.
Ansonsten: «Dann bedeutet diese Behauptung interessierter Kreise gar nichts.»
(Du verstehst mich??? 😉 )
«Aber hier legt man Wert auf Belege.»
«Du verstehst mich??»
Wahrscheinlich, ja.
Wohl deswegen werden so gerne «KI»-generierte Texte hereinkopiert statt eigener Beiträge, denn die stellt niemand infrage 🙂
@ gelse
Klang vielleicht jetzt etwas wirr.
Ich hatte das ungefaehr 1991 ff. zwar nicht nehr ganz so gut wie du im Kopf. Aber die Bruchstuecke, die waren auch so.
Aber als ich vor ’ner Weile im Netz mal nach voelkerrechtswidrigen Angriffskriegen seit 1990 suchte, ist mir aufgefallen, dass der Irak gegen Kuwait ein vw Angriffskr… war.
Und jetzt kommt’s: Damals hatte ich noch jeden Tag von vorne bis hinten die «Junge Welt» gelesen. Und heute frage ich mich, ob da nicht nur Teile sondern alles Politische jenseits vom Datum nur «eine Behauptung interessierter Kreise» war.
Verdammt, ich finde die Liste nicht mehr!
Puhh, also Chatty (freilich nicht die beste Quelle):
Weitgehend als völkerrechtswidrige Angriffskriege angesehen
Jahr Konflikt Angreifer Einordnung
1990 Irak gegen Kuwait Irak Eindeutig völkerrechtswidriger Angriff; vom UN-Sicherheitsrat verurteilt.
2003 Irakkrieg
USA, Vereinigtes Königreich u. Verbündete
Breiter Konsens unter Völkerrechtlern: keine ausreichende Rechtsgrundlage, daher völkerrechtswidrig. Auch UN-Generalsekretär Kofi Annan bezeichnete den Krieg als illegal.
2008 Russland gegen Georgien
Russland und Georgien werfen sich gegenseitig Aggression vor. Rechtlich komplex; der russische Einmarsch über Südossetien hinaus wird vielfach als völkerrechtswidrig bewertet.
2014 Russische Annexion der Krim und militärisches Eingreifen in der Ostukraine Russland
Breite internationale Verurteilung als Verstoß gegen das Gewaltverbot und die territoriale Integrität der Ukraine.
2022 Russischer Großangriff auf die Ukraine
Russland
Nahezu einhellig als völkerrechtswidriger Angriffskrieg eingestuft; durch Resolutionen der UN-Generalversammlung verurteilt.
——————————————
By the way:
Da faellt mir neben 2014 auch noch 2008 auf – Georgien. Wie bei Kuwait, genau dasselbe. Mein begrenzter Wissenstand deckte sich mit dem von @ Izi. Klar die Details hatte ich vergessen. Aber eben auch aus der Jungen Welt…
Nun ist natuerlich klar, dass @Izis Quelle nicht die JW ist. Aber seine Quellen sind ja vielleicht diesbzgl. auch «Behauptungen interessierter Kreise»…
Tja, was nu??? 😱
Achso. Falls hier jemand Jugoslawien sucht. Steht unter:
«Fälle mit erheblicher juristischer Kontroverse»
1999
NATO-Luftkrieg gegen Jugoslawien
Kein Mandat des UN-Sicherheitsrats. Viele Völkerrechtler sehen den Einsatz deshalb als völkerrechtswidrig; andere argumentieren mit einer humanitären Intervention. Bis heute umstritten.
——————————————–
Andere Kriege auch. Israel findet man allerdings nirgends. (Zionist. Weltverschw…???)
Na jut, ich habe Urlaub. Ich hoere lieber erstmal auf. Da hat man schliesslich Wichtigeres zu tun 🤣
«Behauptungen interessierter Kreise»…
Was spricht man denn so in den uninteressierten Kreisen?
Aber ach, wenn ich frage bin ich ja interessiert, da werden mir die uninteressierten Kreise wohl kaum verraten welche Nichtinteressen sie vertreten.
«Viele Völkerrechtler sehen den Einsatz deshalb als völkerrechtswidrig; andere argumentieren mit einer humanitären Intervention.»
Die nichtvielen Anderen waren in der BRD die Völkerrechtler Schröder, Scharping und Fischer, erinnere ich.
Belege? Mal gucken, vielleicht erinnert sich ja noch jemand. Aus den uninteressierten Kreisen versteht sich, damit es als seriös gestempelt werden kann.
@ gelse
«Was spricht man denn so in den uninteressierten Kreisen?»
Ich vermute mal, die Wahrheit. Aber da musste mal den @ Izi fragen. Ich habe das Wortpaar nur in meinen Wortschatz aufgenommen, weil das vemutlich Neusprech fuer «Propaganda» ist.
Man will ja up-to-date sein 😉
Ich habe damals noch jede Woch den Spiegel gelesen, und die DVZ als Korrektiv. Wahrscheinlich blieb im Kopf, was ich in beiden übereinstimmend las. Übereinstimmung gab es ab und zu, aber nicht immer.
Bei Wikipedia übrigens fand ich sehr auffällig, dass der Artikel über Libyen vor 2011 Informationen zur «Mahiria» enthielt, das war nach 2011 verschwunden. DaVorkriegs-Libyen ist aus der Geshichte verschwunden.
Es gäbe noch einige Beispiele «Aktualisierungen» der Vergangenheit. Auch zu Afghanistan.
Oder der Geschichte der Sowjetuniun.
@Nera
«Damals hatte ich noch jeden Tag von vorne bis hinten die «Junge Welt» gelesen.»
Das hat sich bei mir zumindest geändert, heute lese ich die jw von hinten nach vorne. -:) Und dazwischen können schon mal ein paar Tage vergehen, zumal digitaler Leser.
Nochmal zur KI. Das ‚Wissen‘ der KI ist die Summe menschlichen Outputs, aber mittlerweile nicht nur. Da Modelle wie ChatGPT zu eigenen ‚Folgerungen‘ kommen, die sie dann auch begründen können.
Zudem ist immer noch entscheidend (nicht anders als bei menschlichen Diskussionen), dass es die eigenen Prompts sind, die die Qualität der Diskussion spiegelt/ergibt.
Aber die KIs weisen einen (mich zumindest bei ChatGPT) auf meine ‚Schwächen‘ hin, falls ich eine Sache zu einseitig auslege oder mir meine Widersprüche nicht aufgefallen sind.
Und das ist noch/bereits alles im Logoff-Verfahren. Im Login-Modus sind Regeln hinterlegt, wo Chatty explizit mir gegenüber einen kritischen Ansatz verfolgen soll. Denn Zustimmung bringt mich nicht weiter, falls wichtige Aspekte dabei unter den Tisch fallen.
Dann noch mal als Nachtrag: es gibt hier im Forum keinen ‚Freund Putins‘! Wohl aber Kritik dann, wenn es so dargestellt wird, als ob Putin allein für die ‚Sch….‘ verantwortlich wäre, die den Westen quasi dazu zwingt, Aufrüstung, Sozialabbau und Einschränkung der Bürgerrechte als Alternativlosigkeit zu ‚verkaufen‘.
Noch was system- und vor allem USA-kritisches von Rügemer in der Neuerscheinung:
https://www.hintergrund.de/hintergrund-buchreihe-wissen-kompakt/#anker1
Ach ja, u.a. lese ich die jw, weil ich auch zu den ‚interessierten Kreisen‘ gehöre. lol
Nachtrag deshalb, weil Unrecht insbesondere da kritisiert werden sollte, wo der Anspruch von Demokratie behauptet wird:
https://www.jungewelt.de/artikel/526340.nahostkonflikt-aufschrei-zur-rettung-des-arztes-abu-safija.html?sstr=Aufschrei%7Czur%7CRettung%7Cdes%7CArztes%7CAbu%7CSafija
@pleifel
Ich habe auch überlegt, was ich nera schreiben soll.
Danke, dass Sie es für mich getan haben.😉
Besser hätte ich es auch nicht gekonnt.🤔
«[Kuwait] Belege bitte.»
Sagen wir so: US-Diplomaten haben mehrfach Signale gesandt, die so verstanden werden konnten.
Transkript des Treffens der US-Botschafterin Glaspie mit Saddam Hussein:
«Wir nehmen zu Ihren innerarabischen Konflikten, wie beispielsweise Ihrem Streit mit Kuwait, keine Stellung. Außenminister (James) Baker hat mich angewiesen, die bereits in den 1960er Jahren an den Irak gerichtete Anweisung zu bekräftigen, dass die Kuwait-Frage nichts mit Amerika zu tun hat.»
(stand 1990 auch in der «New York Times*, Bezahlschranke)
Auch der nach Washington gesandte Bericht von Glaspie über das Treffen wurde wurde damals in der «New York Times» veröffentlicht.
Zwei Tage vor dem Treffen der US-Botschafterin Glaspie mit Hussein hatte die Sprecherin des US-Aussenministeriums, Margaret Tutwiler, auf eine Frage hin gesagt:
«Wir haben keine Verteidigungsabkommen mit Kuwait, und es bestehen keine besonderen Verteidigungs- oder Sicherheitsverpflichtungen gegenüber Kuwait.»
@ Izi
Sagen wir so: Signale, Transkripte und muendliche Absprachen einer linkslastigen Zeitung (D. Trump bezeichnet die als «Fake News») kann ich angesichts der hohen Ansprueche die hier an Belege gestellt werden, nicht gelten lassen.
Kurz: Diese Behauptungen interessierter Kreise bedeuten gar nichts.
Achso…UPI.
«Wir haben keine Verteidigungsabkommen mit Kuwait, und es bestehen keine besonderen Verteidigungs- oder Sicherheitsverpflichtungen gegenüber Kuwait.»
Also wissen’Se 😂
So was nimmt doch niemand ernst!
Wie war das gleich mit Putin kurz vorm Einmarsch vom 24.2.22 gegenueber Spitzenpolitikern der EU sinngemaess?
«Wir werden die Ukraine nicht angreifen».
Hah, hah, hah.
«Hah, hah, hah.»
«Wir haben keine Verteidigungsabkommen mit Kuwait, und es bestehen keine besonderen Verteidigungs- oder Sicherheitsverpflichtungen gegenüber Kuwait.»
Ergo machen wir auch nichts.
Wiederum:
Wir haben Verteidigungsabkommen mit Kuwait, und es bestehen besondere Verteidigungs- oder Sicherheitsverpflichtungen gegenüber Kuwait.
Aber egal, auch dann machen wir ggf. nichts.
Oder vielleicht doch!
Fazit: Bündnisse hin oder her, ist doch eh scheißegal!
7 Tage timeout.
Verstehe, ich und @ Petro haben Sie in die Flucht geschlagen. 😂
Na dann nicht vergessen, F. N. Bescheid zu geben.
«Es soll nicht behaupten, dass Kanada oder Mexiko tatsächlich kurz davor stünden, sich China anzuschließen.»
Man könnte das aber mal, immer noch hypothetisch, weiter spinnen: Was, wenn beide Länder unter dem ökonomischen Drucl der USA und den immer wieder mal geäusserten Eroberungswunsch des Präsidenten dem BRICS-Verbund anschlössen? Und dann mit dem BRICS-Land China eine gemeinsame «Sicherheitsarchitektur» entwickeln würden? Und sich dem südamerikanische Länder anschlössen, aufgrund der Erfahrung, dass die Hegemonie der USA für sie mehr Nach- als Vorteile hat? Würde eine US-Regierung ihrem schwindenden Einfluss auf «ihrem eigenen Kontinent» einfach zuschauen?
Auch hypothetisch zur Zeit. Aber wenn die «Glaskugel» schweigt, weiss man ja nich was wird. Es gab schon Entwicklungen die man nicht kommen sah.
>>Die Geschichte liefert mehrere Beispiele für ein solches Vorgehen.<<
Das zieht sich durch die Geschichte der USA, man sollte auch Korea nicht vergessen, und Afghanistan: Der Kampf der islamistischen „Mudschahedin“ wurde in den 80er Jahren als „Freiheitskampf“ etikettiert und massiv mit Waffen unterstützt.* Ins gleiche „Fach“ schlägt die Entsendung von Söldnern zum Krieg gegen die Bolschewiken in den 20er Jahren.
Der Krieg der USA war nie so „kalt“ wie er in Europa gerne gesehen wurde.
*Dass die afghanische Regierung die Sowjetunion um Hilfe rief war, anders als hier in Hauptstrommedien dargestellt, eine Folge der Unterstützung der Terroristen durch USA und die islamistische Diktatur Saudiarabien. Später wurde versucht, die Geister, die man damals gerufen hatte, gewaltsam wieder loszuwerden. Ein vergeblicher Versuch, wie sich auch wieder in Afghanistan zeigte.
Teilweise wie bei den Kurden.
Solange andere den Krieg führen, ist er zuhause besser vermittelbar.
Erst unterstützen, dann nach Schwächung bekämpfen. So etwa lief Afghanistan.
Auch ein Stellvertreterkrieg.
Es laufen dauernd schmutzige Dinge die in Hinterzimmern geplant weden. Das man das nicht öffentlich publik macht, scheint mir weniger das Problem zu sein.
Eher daß Vieles nicht für möglich gehalten wird.
Wir, oder die machen so etwas nicht.
Das scheint relativ fest verankert zu sein.
@nera
Irgendwelche Fragen hierzu?
Yo.
Trump hat doch Iran noch gar nicht fertig. Aber ist das, das hier? 🤣
Front 3: Panama – In Vorbereitung, Q3/Q4 2026
https://globalbridge.ch/operation-pivot-wie-trump-die-weltordnung-zertruemmert-um-amerika-zu-retten/
«Trump hat doch Iran noch gar nicht fertig.»
Iran hat Erdöl nach China geliefert. Mit China (+ BRICS) werden die USA wahrscheinlich nie fertig
Ich weiß ja nicht, warum Sie so hoffnungsvoll auf die BRICS und dann noch als Gegenstück zur USA schauen?
Mal so ein paar letzte Meldungen die durch das Internet geistern.
China lässt die Erdgasleitung Kraft Sibiriens 2 platzen. China will russische Inlandspreise für das Erdgas. Damit wird das nichts mit dem Ersatz der verlorenen Einnahmen durch den Wegfall von Westeuropa für Gazprom.
Es gibt wohl keine Benzin/Diesel – Lieferungen für das in die Klemme geratene Russland aus einem der BRICS Länder.
Putin Traum von einer neuen Nordmeeflotte muss wohl noch etwas warten, weil China auf Grund westlicher Sanktionen keine wichtigen Teile liefert.
«Ich weiß ja nicht, warum Sie so hoffnungsvoll auf die BRICS und dann noch als Gegenstück zur USA schauen?»
Das weiss ich auch nicht 🙂
Ich sehe eben dass BRICS existiert.
Und herumgeisternde Meldungen, von denen ich nicht weiss wer sie mit welcher Intention ins Netz speit kommentiere ich nicht.
@izitiwab
«Gibt es Belege?»
Natürlich nicht und falls doch, wird man die Stempel darauf als Fälschung behaupten. 😉
«Natürlich nicht und falls doch, wird man die Stempel darauf als Fälschung behaupten.»
Das ist allerdings tatsächlich die Crux. Jeder kann heutzutage jegliches behaupten, weil man fast keinen Belegen mehr trauen kann.
@Petrowitsch und @nera trauen ja nicht einmal dem, was die (ehemalige) Geheimdienstkoordinatorin der USA am Ende ihrer Amtszeit auf der Basis von Dokumenten der US-Geheimdienste über US-Aktionen behauptet hat.
«Jeder kann heutzutage jegliches behaupten, weil man fast keinen Belegen mehr trauen kann.»
Genauso ist es. Und deswegen traue ich weder der abgetretenen Tussi aus dem Weisen Haus, noch irgendjemand, der Putin fuer nen guten Mann haelt.
Ohne Beweise, die unstrittig sind.
«… noch irgendjemand, der Putin fuer nen guten Mann haelt»
Schwarz-Weiß zu malen ist halt das Bequemste, Es mag zwar Ihre grauen Zellen schonen, aber es stützt halt letztlich doch bloß die stete Eskalation durch die NATO.
Sie vergessen (genauso wie nahezu alle westlichen Spitzenpolitiker), dass so am Ende Atomschläge anstehen werden; davor natürlich noch längere Zeit der weitere Blutzoll in der Ukraine und Russland.
«Sie vergessen (genauso wie nahezu alle westlichen Spitzenpolitiker), dass so am Ende Atomschläge anstehen werden…»
Sie trauen das Putin zu?
Die westlichen Politiker werden zwar hier regelmaeszig als Idioten bezeichnet, aber so bloed sind die dann doch nicht, den Erstschlag zu wagen.
Den Gedanken, dass Europa für die USA das sein kann, was im Schach «Bauernopfer» genannt wird, halte ich aber nicht für abwegig. Habe noch keine Begündung dafür gefunden dass er falsch sein muss.
Ein unangenehmer Gedanke, zugegeben. Damit sollte man sich nicht zu beschäftigen trauen, denn es könnte verunsichern.
«Sie trauen das Putin zu?»
Es war und ist nicht Putin, der sich irrational verhalten hätte, bisher zumindest, sondern es war die Bidenregierung und jetzt die Trumpregierung und mit diesen zusammen, seit dem Dezember 2021, die gesamte NATO. Der Westen rennt immer tiefer rein diese Sackgasse und findet keinen Ausweg mehr. Ihr Hass auf Putin, ebenfalls eine irrationale Reaktion, stützt diesen Irrweg der aussichtslosen Eskalation.
Wunderschoenen Guten Tag erstmal, @ Glenn!
«Es war und ist nicht Putin, der sich irrational verhalten hätte, bisher zumindest..» [Hervorhebungen von Nera]
Da bin ich anderer Meinung.
Und habe auch einem Mann an meiner Seite, den Sie achten.
Hier:
«Als Putin noch klar denken konnte…»
https://blog-samstagern.ch/2026/07/11/fuehren-und-wissen-lassen/#comment-35246
«Und habe auch einem Mann an meiner Seite, den Sie achten.»
… das heißt auch, dass Sie selbst keinerlei sachlich fundierte Argumente anführen können.
Was @ izi, bzw. seine Mutter, von Putin hält, oder auch andere Positionen von @ izi, zum Kapitalismus oder zu «Grenzen des Wachstums» z. B. teile ich nicht.
«… das heißt auch, dass Sie selbst keinerlei sachlich fundierte Argumente anführen können.»
Koennte ich schon. Aber, das Leben ist einfach zu kurz fuer diese Zeitverschwendung. Kriegsverbrecher reicht. Und das «vermutlich» spare ich mir dann auch gleich mal.
«Was @ izi, bzw. seine Mutter, von Putin hält, oder auch andere Positionen von @ izi, zum Kapitalismus oder zu «Grenzen des Wachstums» z. B. teile ich nicht.»
Ich teile vieles von @ Izi nicht (mehr). Und bezueglich dieses verlinkten Kommentars auch fast nur diese zitierte Passage.
Aber mind. achten tuen wir Ihn doch beide? Oder?
Ihn mit kleinem «i». Die anderen Dreckfuhler, die ich heute schon gemacht habe, spare ich mir mal, zu korrigieren.
«Es war und ist nicht Putin, der sich irrational verhalten hätte,..»
Sie halten also regelmäßige Drohungen mit Atomwaffen und regelmäßigen Einsatz nuklear bestückbarer Raketen in einem heißen Krieg für nicht irrational?
Welche westlichen Politiker machen das denn auch?
Um die wiederholte Erinnerung seitens Putin daran, dass Russland eine Atommacht ist, als Drohung bezeichnen zu können, muss man davon ausgehen, dass in den Zeiträumen dazwischen (also wenn Putin nicht darüber spricht) die ständige Bedrohung durch das russischen Atomraketenarsenal gar nicht vorhanden wäre.
Tasächlich aber bedrohen alle Atommächte beständig ohne Unterlass, allein durch die Stationierung ihrer immer zu einem Mindestumfang startbereiten Atomraketen alle anderen Staaten der Welt, die im Bereich der Reichweite des jeweiligen Raketentyps liegen (man nennt das auch die „Nukleare Abschreckung“, oder „nuclear deterrence“). Dieses permanente gegenseitige Bedrohen ist der Sinn der Nuklearen Abschreckung. Solange solche Systeme aufgestellt sind ist die Bedrohung existent. Da ist es egal wann oder wie oft Putin daran erinnert, dass diese u. a. auch von Russland ausgeht. Wie gesagt, permanent von allen so genannten Atommächten.
Hier in diesem blog tun Sie und @ nera so, als wäre diese ständige Bedrohung durch die russischen Atomraketen nur gegeben wenn Putin mal darüber spricht.
Sie beide scheinen noch nie verstanden zu haben was Nukleare Abschreckung ist und bedeutet.
Sich einzubilden eine dieser Atommächte, insbesondere Russland, würde sowieso nie auf den Knopf drücken, so wie ein Toni Hofreiter und Konsorten, das ist grandios irrational. Nur weil Biden und Trump auch zu diesen Vollidioten zählen, ist die Welt derzeit so nah an einem Atomkrieg wie noch nie.
«wiederholte Erinnerung» – ist das Neusprech?
Im Uebrigen denke ich, dass es kaum einen Erwachsenen gibt, der nicht weiss, dass Russland eine Atommacht ist oder zumindest Atomwaffen besitzt.
Das duerfte sich schon lange rumgesprochen haben.
…in Europa.
„Im Uebrigen denke ich, dass es kaum einen Erwachsenen gibt, der nicht weiss, dass Russland eine Atommacht ist oder zumindest Atomwaffen besitzt.“
Davon ist auszugehen. ja. Das Wissen kann aber durch Propaganda übertüncht werden. (Wissen wir ja eigentlich auch) Zum Beispiel mit der Aussage, nur ein permanent weiter erhöhtes militärisches Drohpotential könne den grossen, dann für ganz Europa katastrophalen Krieg verhindern. Die Geschichte der Kriege lehrt uns zwar eher das Gegenteil, sagen „interessierte Kreise“. Nur ist, wer Geld in Rüstung investiert hat an genau solchen Erkenntnissen nicht interessiert. Vor allem, wenn der Flieger stets aufgetankt bereit steht: Amerika ist weit genug entfernt
Ist vielleicht der Rüstungsprofit auch wieder mal so ein Geist, den man rief und jetzt nicht mehr los wird «Besen, Besen seid’s gewesen…» nützt da eher nichts. Aber es gibt im GG einen Artikel, der den Einstieg in eine Deeskalations- und Friedenspolitik erleichtern könnte, im Interesse des Gemeinwohles. Vielleicht wären wir in der BRD damit auch gar nicht alleine: Ist denkbar, dass zum Beispiel die Spanier mitmachen würden? Deren Regierung ist doch neulich schon mal durch eine mutige Entscheidung aufgefallen.
–
Nein, es geht nicht darum dass irgendwo irgendein durchgeknallter Monarch einen Knopf drückt, diese alberne „Vision“ sollten wir mal entsorgen. An der Steigerung der Katastrophengefahr wirken andere, sehr reale Kräfte.
«Im Uebrigen denke ich, dass es kaum einen Erwachsenen gibt, der nicht weiss,»
Warum sollte das von Bedeutung sein. Zu wissen, dass ein Staat eine Atommacht ist, heißt ja noch lange nicht, dass man dann auch verstanden hat was das für Konsequenzen haben kann. Wer gegenüber Russland weiter eskaliert, das tut die NATO durch die Ukraine, das tun alle Unterstützer des kriegerischen Widerstands der Ukraine, der erhöht zwangsläufig das Risiko, dass es zu unbeabsichtigten Atomschlägen kommen kann.
Zum Thema «Neusprech», «regelmäßige Drohungen mit Atomwaffen» wäre in diesen Sinne ebenfalls «Neusprech». Nur deshalb kam es zu meiner Antwort.
Ein kleiner Funken von Gespür für Geschwurbel scheint ja bei Ihnen doch noch vorhanden zu sein, nur bemerken Sie entsprechendes z. B. bei @ petro gar nicht mehr (übrigens auch bei Ihren chatty-Resultaten).
Zum Thema «Neusprech», «regelmäßige Drohungen mit Atomwaffen» wäre in diesen Sinne ebenfalls «Neusprech». Nur deshalb kam es zu meiner Antwort.»
Wie nennt man denn dann «regelmäßige Drohungen mit Atomwaffen» in Altsprech?
Ach @ nera
«Wie nennt man denn dann «regelmäßige Drohungen mit Atomwaffen» in Altsprech?»
Siehe oben meine ausführliche Antwort.
Etwas was es gar nicht geben kann ist weder Alt- noch Neusprech sondern? …
Die Antwort auswählen: G*schw*rb*l
Sie haben sich wieder wortreich um die Beantwortung einer konkreten Frage gedrückt.
«würde sowieso nie auf den Knopf drücken»
Dafür sprechen gute Gründe. China hat es seinem Vasallen untersagt und die russische Elite schafft ihr Geld immer fleißiger ins Ausland. Im Gegensatz zu Ihnen halte ich Putin jetzt auch wieder nicht für so blöd.
«Sie haben sich wieder wortreich um die Beantwortung einer konkreten Frage gedrückt.»
Ihre zwei Fragen waren sinnlos, sie führen zu fruchtlosen Disputen um Unwichtiges. Alle Ihre Beiträge in diesem Blog bisher sind von destruktivem Charakter.
Ansonsten scheinen Sie mich auch falsch zu verstehen. Die Gefahr ist derzeit so groß, dass es zu Atomschlägen kommen könnte, nicht weil einer mit Absicht den Knopf drücken wird, sondern weil die Zeiten für die Kontrolle, ob der Gegner jetzt wirklich losgeschlagen hat und der Automatismus für einen Gegenschlag durchlaufen soll oder nicht, immer kürzer werden, und derartige Vorfälle immer häufiger auftreten. Wer hat denn im laufenden Krieg zwischen NATO und Russland bereits Anlagenkomponenten des atomaren Abschreckungssystems des Gegners angegriffen?
„…das Risiko, dass es zu unbeabsichtigten Atomschlägen kommen kann.“
Vorhanden ist die Möglichkeit, das Angriffspotential im Notfall zu zerstören. Die Zerstörung kann durch einen technischen Fehler oder menschlichen Irrtum ausgelöst werden, ohne dass eine konkrete Angriffsabsicht dahinter stünde. Das ist das Eine.
Die andere Frage ist, warum das Angriffspotential stetig erhöht wird („Wettrüsten“).
Damit kann ein bewusster Angriff provoziert werden, der das „Erstschlagpotential“ der Gegenseite vernichten soll. Die Entscheidung: „Es ist für uns zu gefährlich geworden, dem weiter tatenlos zuzuschauen“ ist nicht unmöglich. Kann jemand den Zeitpunkt berechnen oder stolpern wir wieder blind in die nächste Katastrophe?
Oben habe ich die Frage gestellt: „Ist vielleicht der Rüstungsprofit auch wieder mal so ein Geist, den man rief und jetzt nicht mehr los wird?“ Ist die monströse Aufrüstung eine Folge der Ideologie des grenzenlosen Wachstums, die auch in der privatkapitalistischen Kriegsrüstungsindustrie wirkt? Ich meine, mit der Frage sollten wir uns mal tabulos beschäftigen. Auch wegen der steigenden Gefahr eines katastrophalen Krieges, aber auch wegen der massiven Zerstörungen im zivilen Versorgungsbereich, die stetig wachsende Kriegsrüstung schon in der Vorkriegssituation anrichtet. Wie wir es ja akut erleben.
Die großen Fragen der Weltpolitik müssen jetzt aber erst mal warten, denn Senilo und Infantilo rufen zum Fußballabend in der Loge auf. lol
Yo. Daumendruecken fuer Lautaro.
Wenn er dann kommt 😉
***Voellig unnoetige gelb/rote Karte. Falsche Trainerentscheidungen. Argentinien grottenschlecht. Baeh… ***
Besonders die eigewechselte 5 der Holzhackertruppe. Nu issses endlich vorbei, die greatest Show mit den Fußballpausen dazwischen….sehen sie auch so gut aus wie die heilige Madonna zu New York.
Hallo @Sprtsfreund,
yo, die Furien hamm gewuetet. Und Argentiniens Trainer dachte wohl, die koennen das 0:0 bis zum Elfmeterschiessen halten. Wechselte bis auf einen Stuermer und einen fuers Mittelfeld nur Verteidiger ein. Und als der Fernandez die Rote Karte sah, hat’s sich schon mit weiterer Reaktion von der Auswechselbank.
Apropos Rote Karte: Die erste gelbe Karte fuer Fernández war wirklich dumm (wg. Meckerns). Da geschieht es ihm ganz recht, dass er kurz danach wg. eines richtigen Fouls vom Platz fliegt. Und der Paredes hatte Glueck, dass der erst nach dem Spiel rot bekam.
Ja, so sieht ein Scheiss-Verlierer aus. (Aber der gute, alte Messi ist da anders.)
«….sehen sie auch so gut aus wie die heilige Madonna zu New York.»
Aehm…was? Achso: Besser! 😆
PS: Mein vorheriger Kommentar…
«Wenn er dann kommt.»
…ist mir ein Dreckfuhler passiert. Richtig sollte es heissen:
«Wenn er denn kommt.»
Da es sich aber aus dem Kontext ergibt, und ausser @gelse niemanden mehr zu jucken scheint, Dreckfuhler am Fliessband zu produzieren – einschl. nicht des Herrn im eigenen Hause selber – hatte ich mir die Muehe auch nicht erst gemacht.
Achso vergessen. Das ist ja auf Izis Spielwiese das wichtigste Thema ueberhaupt 😂
«Nu issses endlich vorbei..»
Ja. Das koenn’Se laut sagen.
Und beim naechsten Mal soll sich das Teilnahmefeld ja noch mal vergroessern.
Da haben die Azzurris endlich wieder eine Chance.
In den ukrainischen Streitkräften gibt es einen veritablen Richtungsstreit.
Quelle: NZZ
Laut Andreas Rüesch, sonst ein glühender Verfechter der ukrainischen Position, hat Selenskyj «in dieser Situation keine wirklich guten Optionen».
Nach dem deutschen öffentlich-rechtlichen Fernsehen steht bei dem von Rüesch erwähnten Ultimatum der Demonstranten an Selenskyj das Wort «Generalstreik» im Raum.
Wie war das doch gleich?
«Auch einseitige Darstellungen können Hinweise auf Desinformation sein.»
Oder stimmt da irgendwas von den «interessierten Kreisen»- besonders im «Osten» der Republik – verbreiteten und sehr erfolgreichen Narrativ der «Luegenpresse» nicht?
@nera
>>>Oder stimmt da irgendwas von den «interessierten Kreisen»- besonders im «Osten» der Republik – verbreiteten und sehr erfolgreichen Narrativ der «Luegenpresse» nicht?<<<
Das Narrativ heisst ja auch nicht "Lügenpresse" sondern:
LÜCKENPRESSE😊
Und schon passt es wieder.🤣😂😅
Ich hatte erst gezoegert, und wollte diesen Begriff verwenden. Dann habe ich aber noch mal nachgedacht, dass es den vielleicht noch in linksverqueren Zirkeln oefters gibt, aber nicht mehr allgemein im «Volk», wo die AfD in Umfragen sich zwischen 30 und ueber 40 % bewegt.
Und bei meinem allwissenden Chatty ist das ganz klar (d.h. der musste nicht mal mehr ueberlegen):
«Falls du auf den alltäglichen Sprachgebrauch in den neuen Bundesländern abzielst und nicht auf wissenschaftliche Literatur, würde ich die Häufigkeit grob so einschätzen:
Lügenpresse: sehr häufig
Lückenpresse: vorhanden, aber deutlich seltener – eher eine bewusst gewählte Alternative innerhalb bestimmter medienkritischer Kreise.»
«…sonst ein glühender Verfechter der ukrainischen Position…»
Das ist mir bei Ihnen allerdings auch schon oefters aufgefallen: Wenn man ueber eine Angelegenheit eine sehr andere Meinung als Sie hat, ist man wahlweise Apokalyptiker (Klimawandel, Artensterben…)
…oder im Falle der Ukraine, wenn man nur einfach den Krieg Russlands als das sieht, was er ist – voelkerrechtswidrig, verbrecherisch, durch nichts zu rechtfertigen und Punkt – gleich gluehender Anhaenger von Selenskyj und seiner Politik ist.
Jetzt muss ich aber erstmal den Artikel vom gluehenden Verfechter lesen.
Und Ihnen schoene Bahnreise!
In der Ukrainska Pravda handelt eine Lehrerin an der NATO-Schule (was immer das ist) den entlassenen Verteifigungsminister Fedorov schon als künftigen Anwärter auf die ukrainische Präsidentschaft.
«(was immer das ist)»
Ich nehme mal an, das war nicht wirklich Unkenntnis. Ansonsten, Chatty hat folgende Informationen fuer Sie parat:
«Mit der Formulierung „lecturer at the NATO School“ ist praktisch immer die NATO School Oberammergau gemeint.
Sie befindet sich in:
Oberammergau, Bayern, Deutschland
Etwa 90 km südwestlich von München, nahe Garmisch-Partenkirchen
Adresse: Am Rainenbichl 54, 82487 Oberammergau
Die NATO School Oberammergau wurde 1953 gegründet und ist das wichtigste Ausbildungs- und Schulungszentrum der NATO auf operativer Ebene. Dort werden jedes Jahr zahlreiche Kurse, Seminare und Konferenzen für Militärangehörige, Regierungsbeamte und zivile Fachkräfte aus NATO-Mitgliedstaaten und Partnerländern durchgeführt. Themen sind unter anderem:
NATO-Strategie und Sicherheitspolitik
Krisenmanagement
Cyberverteidigung
Hybride Bedrohungen
Logistik und Einsatzplanung
Zivil-militärische Zusammenarbeit (CIMIC)
Wenn bei Iryna Sergeeva steht, sie sei „lecturer at the NATO School“, bedeutet das daher in aller Regel, dass sie dort als Dozentin oder Gastdozentin Lehrveranstaltungen oder Seminare gehalten hat – nicht, dass sie dort zwangsläufig fest angestellt ist.»
https://www.natoschool.nato.int/s/home
«…- nicht, dass sie dort zwangsläufig fest angestellt ist.»
Danke für das schöne Beispiel, Ihr Chatty liefert mit der Antwort Formulierungen, die eine Unterstellung enthalten oder auf Aussagen reagieren, die es hier gar nicht gegeben hat.
«Ihr Chatty liefert mit der Antwort Formulierungen, die eine Unterstellung enthalten»
Das sehe ich jetzt nicht so. Eher eine Erklaerung.
Eine Unterstellung waere das z.B.:
«Hier in diesem blog tun Sie und @ nera so, als wäre diese ständige Bedrohung durch die russischen Atomraketen nur gegeben wenn Putin mal darüber spricht.
Sie beide haben noch nie verstanden, was Nukleare Abschreckung ist und bedeutet.»
Und nun hat Selenskyj den Oberbefehlshaber ausgetauscht. Das Ultimatum der Demonstranten verlangt aber auch noch, dass Fedorov wieder als Verteidigungsminister eingesetzt wird.
Verammt, da war’n Sie wieder mal eine Sekunde schneller!
https://www.n-tv.de/politik/22-12-Nach-Syrskyj-Entlassung-Selenskyj-ernennt-Drapatji-zum-neuen-Oberbefehlshaber-id30859357.html
…und wundern Sie sich bitte nicht ueber die Zeit der Meldung. Ich bin nicht schneller als das Licht. Ist Kiew-Time.)
Nee, stimmt auch nicht. Mysterioes.
Bei einem Test ist eine KI von OpenAI aus der Testumgebung in das offene Internet ausgebrochen, hat sich in das System des Konkurrenten Hugging Face eingehackt und dort geheime Information genutzt, um das ihm von OpenAI gestellte Problem zu lösen. Neben der Nutzung einer zuvor unbekannten Sicherheitslücke hat die KI dafür auch Zugangsdaten gestohlen.
Quelle: faz.net
Na ja, ein Spionageprogramm funktioniert. Dass Agenten mit der Minox eingeschleust werden ist Schnee von vorgestern.
Ich hoffe ja, dass mein Reinigungsprogramm funktioniert und sich auf meinem Rechner kein digitales Ungeziefer breitmacht.
«Ich hoffe ja, dass mein Reinigungsprogramm funktioniert»
Heisser Tipp! Wenn du das gute Geraet in die Waschmaschine schmeisst, da funktioniert jedes Reinigungsprogramm.
Dat geht aber auch kalt.😆
Vielleicht auch im Wollwaschgang? Dabei wird schonend mit geringere Drehzahl geschleudert.
Aber jetzt gehe ich erst mal Himbeeren ernten.
Mach das! Da kannste die dann auch gleich mitschleudern.
Spart Wasser und Energie.
Magere Beute, es wird für den diesjahrigen Liköransatz nicht ausreichen.
Jetzt hoffe ich auf die Brombeeren.
@ gelse
Da kann ich dir aber leider auch keine grossen Hoffnungen machen. Na gut, vielleicht findeste noch paar welke, aber Staat kannste da auch nicht mit machen.
Allerdings Blaubeeren (mit ’nen paar braunen Flecken. Aber wem’s nicht stoert…) soll es ja massenweise geben, hab‘ ich gehoert.
Da wird bestimmt auch ein schmackhafter Likoer daraus 😉
Die Brombeeren tragen noch grüne Beeren. Wenn es bis Ende August ein mal paar regnen täte könnten sie was werden. denke ich. Ich weiss es nicht, hoffe nur.
Heidelbeeren gibt es hier nicht, Preiselbeeren auch nicht. Aber im Herbst vielleicht Hagebutten, die haben mich bis jetzt noch nie enttäuscht. Die Hagebutte ist übrigens die Vitamin-C-reichste mitteleuropäische Frucht.
Ich will Sie jetzt nicht kraenken, aber Sie sind vermutlich keine Zielperson mit hoher Prioritaet. Ich auch nicht.
Da wiegen Sie sich in einer trügerischen Sicherheit. Auch private PC werden gerne als Zombies für Malware Schleudern, Überlastungsatacken u.a. verwendet. Die Kunst dabei ist, dass Sie davon nichts bemerken.
Der Punkt ist, dass das in der Verantwortung der Firma liegt, die am Betriebssystem (oder einem anderen Einfalltor, wie dem Browser) verdient.
Ich stelle mir gerade vor, wenn ich das zur nächsten IT-Sicherheitsschulung sage …
Na dann sagen Sie doch mal, wie Sie sich sichern, wenn nicht durch die Sicherheitsupdates für die Software, die andere machen.
Etwa 99.999999% der Nutzer können gar nichts anderes tun. Und was einen Angriff eines modernen, leistungsstarken KI-Systems angeht, gehören Sie ganz gewiss zu dieser Gruppe.
Was soll ich schon sagen? So eine Mitarbeiterschulung dauert bei uns mindestens eine Stunde und wissen Sie, wie viel Geld so ein Dozent bekommt.
In DE ist nach IT-Grundschutz so eine Schulung verpflichtend. Ist das in CH nicht so, oder gehen Sie nicht hin?
Nee. Ist in der Schweiz nicht so.
Aber was hat diese Alibi-Uebung mit dem Schutz von Geräten vor KI-Angriffen zu tun? Der Dozent gehört auch zu den 99.999999%.
«Nee. Ist in der Schweiz nicht so.»
Die KI ist da anderer Meinung und es hätte mich auch gewundert, wenn es nicht so wäre.
«Aber was hat diese Alibi-Uebung mit dem Schutz von Geräten vor KI-Angriffen zu tun?»
Von KI waren wir in der Diskussion schon lange weg. Aber bitte ein einfaches Beispiel, durch KI werden die E-Mails ihrer Bank immer «echter» und die dazu «passende» Website natürlich auch.
«Von KI waren wir in der Diskussion schon lange weg.»
Häh? Es ging die ganze Zeit um Computersicherheit bei KI-Angriffen.
«durch KI werden die E-Mails ihrer Bank immer «echter» und die dazu «passende» Website natürlich auch.»
Meine Bank fordert mich nicht per E-Mail auf, auf ein Link zu klicken. Würde auch nichts bringen, weil: MFA.
«Würde auch nichts bringen, weil: MFA.»
Ich finde Berichte von Betrugsopfern die dasitzen und sagen: «Eigentlich bin ich vom Fach. Ich hätte nie gedacht, dass mir so etwas passieren kann.» immer sehr interessant.
«Eigentlich bin ich vom Fach»
Unterstützt mein 99.999999%-Argument, nicht wahr?
Ich hatte vor Langem einmal einen Virus. Kam über ein Foto oder Grafik von einem Freund. der wußte von nichts. Hatte auch einen Virenscanner.
Was unsere cookies so machen weiß auch kaum jemand. Oder was durch win automatisch auf dem Rechner herumlungert.
Nicht zu vergessen, was man freiwillig oder gezwungen selbst zuläßt. Einiges steht in den AGB
Die meistens Cookies lassen wir aus Bequemlichkeit zu. Es ginge auch ohne, aber das wäre mühsamer. So ist es mit fast all dem Zeug.
Mit manchem allerdings nicht mehr. Ich könnte meine Arbeit nicht erledigen, ohne ein Smartphone zu betreiben. Bei manchen Dingen, die ich tun muss, ist Multifaktor-Authentifizierung Pflicht.
Ja, ist bei mir auch so.
Wäre das Handy defekt, weg, oder ohne Ladung ginge fast nichts mehr.
Könnte gleich im Bett bleiben.
3 fach/4 fach, mal sehen, wann eine Blutprobe verlangt wird.
Hatte Anfang diesesJahrtausends auch mal was: Eine email mit Anhang von der gynäkologischen Uniklinik Aachen. Hab mich zwar gefragt, woher die meine emailadresse haben, aber aber das «Netzwerk Intersexualität» wäre es denkbar gewesen. Öffnete also den Anhang. Es wurde irgendwas installiert, in den folgenden Tagen bekam ich massenhaft gleichartige mails aus aller Welt. Das war schon sehr lästig. Ich kontaktierte die EDV-Administration der Aachener Klinik. Der Admin sagte, er wisse, dass im Unibereich ein Trojaner sein Unwesen treibe, aber in der Klinik sei ihm nichts bekannt. Er bedankte sich, er werden der Sache nachgehen. Anschliessend lud ich die Umsonst-Version eines Virenscanners herunter, der identifizierte eine «malware» und blockierte sie. Die Belästigungen hörten dann zwar auf, aber das Ding liess sich nicht deinstallieren. Sozusagen ein digitaler Herpes.
Das war, wie gesagt, vor ca. 20 Jahren. Die Mutation digitalen Ungeziefers ist seitdem sicher fortgeschritten.
Seit dem Vorfall bin ich, als gebranntes Kind, vorsichtig & skeptisch.
Windows 11 hat einen eingebauten Virenscanner (Defender) und nicht einmal die ETH IT empfiehlt einen zusätzlichen. Wie Sie schon schreiben, sind Virenscanner selbst Herpes. Mehrere davon nebeneinander zu betreiben, macht das System langsam.
Man sollte gleichwohl aufpassen, was man herunterlädt und bei kritischen Funktionen Multi-Faktor-Authentifizierung benutzen. Kein Virenscanner der Welt ist immer auf dem neuesten Stand.
Den Virenscanner konnte konnte ich schon deinstallieren, hab ihn ein paar Jahre später rausgeschmissen, nachdem er ein Photoshop-Update blockiert hatte.
Mit «Herpes» meinte ich das Schadprogramm, das der VS zwar blockiert hatte, das sich aber als resistent gegen alle Deinstallationsversuche erwies.
@izi war schneller.
Habe mit dem Spurt zu spät angesetzt.
Gemäß Artikel 12/A des ungarischen Grundgesetzes kann der Präsident nur dann vom Parlament seines Amtes enthoben werden, wenn er „im Zusammenhang mit seinen Aufgaben vorsätzlich gegen das Grundgesetz oder ein Gesetz verstößt“ oder Landesverrat begeht. Ein einfaches politisches Misstrauensvotum gegen den Präsidenten gibt es nicht; die Amtsenthebung setzt ein tatsächliches rechtswidriges Verhalten voraus.
Dagegen haben die neue Magyar-Regierung und ihre Parlamentsfraktion verstossen, indem sie mit einer Parlamentsabstimmung den Präsidenten Tamas Sulyok als abgesetzt erklärten.
Wir die EU wegen dieses Verfassungsbruchs gegen Ungarn vorgehen?
Machen Sie sich mal keine Sorgen. Das ungarische Parlament hatte vorher noch eine Verfassungsänderung beschlossen, welche Sulyok noch selbst unterschrieben hat.
Ja, das ist korrrekt.
Und was GJ macht ist eine Untertellung.
Ich weiss wirklich nicht, was ihn da umtreibt, statt sachlich zu bleiben. 😉
EI, Ei, ei…Es wird immer schlimmer mit der Tastatur…Unterstellung.
Das ist weniger klar als Sie denken. Sulyok hat unter Druck unterschrieben und er hat klar gesagt, dass damit der Gewaltenteilung schwerer Schaden zugefuegt wird und er (ein ehemaliger Verfassungsrichter) das fuer verfassungswidrig haelt.
Dem ist auch so. Mit diesem Trick kann eine 2/3-Parlamentsmehrheit den Prawesidenten immer absetzen, Artikel 12/A ist aber gerade so formuliert, damit das nicht moeglich ist. Die Verfassungsnovelle hat Artikel 12/A auch nicht ausser Kraft gesetzt.
Polgars Absage, die sie damit begruendet hat, dass sie das Land in dieser Situation nicht einigen koenne, hat sehr wahrscheinlich mit diesem Vorgehen zu tun.
«er (ein ehemaliger Verfassungsrichter) das fuer verfassungswidrig haelt.»
Ich glaube, ihre juristische Expertise gehört wieder nicht zu ihren Stärken und ihre Darstellung entspricht nicht den Tatsachen.
Sulyok war zwar logischerweise wenig begeister, sagte aber: «Der Präsident und das Verfassungsgericht können die ungarische Verfassung nicht schützen, das sieht die Verfassung so nicht vor. Das Parlament ist die verfassungsgebende beziehungsweise verfassungsändernde Gewalt. Nach sorgfältiger Abwägung meiner rechtlichen Möglichkeiten und meines Gewissens komme ich nun meiner in der Verfassung festgelegten Pflicht nach. Meine Unterschrift ist das letzte Siegel meiner Pflichterfüllung als Staatspräsident. «
Hallo @ Izi, Gruee Zi
«Die Verfassungsnovelle hat Artikel 12/A auch nicht ausser Kraft gesetzt.»
Das ist die Interpretation von interessierten Kreisen. Und Sulyok gehoert natuerlich selber dazu.
Chatty formuliert es netter:
«…ist jedoch keine objektiv feststehende Feststellung, sondern eine Auslegungsfrage.
Denn:
Die neue Mehrheit hat nicht Art. 12/A aufgehoben, sondern die Verfassung selbst geändert und eine Übergangsregel eingefügt, die das Mandat des amtierenden Präsidenten beendet.
Nach klassischem Verfassungsrecht gilt grundsätzlich: Eine spätere Verfassungsänderung kann frühere Verfassungsbestimmungen ändern oder verdrängen, sofern sie nach den vorgeschriebenen Verfahren beschlossen wurde. Ob dies hier materiell gegen grundlegende rechtsstaatliche Prinzipien verstößt, ist genau der Streitpunkt.»
Was interessiert Sie eigentlich jetzt so an den inneren Angelegenheiten Ungarns?
Okay, die sind EU. Aber das waren die unterm Viktor auch schon. Und, da hatte ich den Eindruck*, dass Sie nicht sonderlich interessiert, wie Orban die Demokratie in Ungarn aushoehlt und einen korrupten Mafia-Staat daraus macht. (*Korrigieren Sie mich bitte, wenn das falsch ist.)
Okay. 7 Tage timeout.
Ticker laeuft. Jetzt.
Jemand gestern die Anstalt gesehen? Interessant aber nicht wirklich zum Lachen. Wäre das Lied da gespielt wurden anstatt es zu erklären hätten die Wenigstens davon Notiz genommen. So dreht sich alles um ein Lied aber nicht um die HeidiFreidiLeidiEiniPertei welche keine Lösung anbietet um das was ist das Volk mit zunehmen.
Nee, aber das Lied ist der Hammer!
Haben Sie Urlaub? Dann bitte nen Hammer nehmen und den nächsten Rechtsalternativladen auseinanderschlagen…
…auf ARTE läuft gerade SaturdayNightFever, das sowas überhaupt noch gezeigt werden darf. WOKAWOKA-TRALALALA.
Man muss sich nur mal vorstellen, ein solches Lied waere von der anderen Seite gekommen.
Dass die Macher der «Anstalt» das nicht sehen koennen, spricht nicht fuer ihre Intelligenz. Ich schaue mir die Sendung aber schon langer nicht mehr an, obwohl ich anfangs Max Uthoff und Claus von Wagner gut fand (und da war ich auch schon ueber 40).
«Man muss sich nur mal vorstellen, ein solches Lied waere von der anderen Seite gekommen.»
Nee, muss ich nicht. Und das ist auch gut so.
Mir reicht schon das staendige Gejammer hier…in Ostdeutschland – dass die Leute nichts mehr sagen duerfen. Schlimmer als in der DDR, blablabla…
Da will ich die nicht auch noch singen sehen.
Ist uebrigens alles von der Kunstfreiheit gedeckt 😅
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/openai-ki-hackerangriff-100.html
Das bedeutet natürlich auch, weltweit müssen zum Schutz vor KI Milliarden aufgewendet werden, wobei es immer schwieriger wird dies zu ereichen.
Man könnte mit eigener KI gegenarbeiten. Das wäre quasi ein Kaufzwang bezüglich KI Modellen und ärmere Staaten/Unternehmen/ Privatleute werden es nicht bezahlen können.
Das Geschäft floriert dagegen, da man eine KI gegen die andere benötigt. Eine künstlich geschaffene Nachfrage, die das Geld aus anderen Bereichen abzieht.
Ein Wettlauf wie bei Hackern und Anti-Viren Software. Reine Kapitalvernichtung.
«Man könnte mit eigener KI gegenarbeiten. Das wäre quasi ein Kaufzwang bezüglich KI Modellen und ärmere Staaten/Unternehmen/ Privatleute werden es nicht bezahlen können.»
Darauf laeuft es wohl hinaus.
Mit Privatleuten meinte ich, zumindest in absehbarer Zeit, den Einkauf über einen Virenscanner zum Beispiel.
Die militärische Führungskrise in der Ukraine scheint zumindest zu einer Verbesserung an der Spitze der Truppen geführt zu haben. Für einmal ein informativer und stringenter Artikel von Andreas Rüesch.
Rüesch argumentiert, dass Drapati grossen Rückhalt im Militär und in der Bevölkerung hat, die Kriegsführung aus eigener Fronterfahrung in komplizierten Situationen kennt und zuvor von Sirski kaltgestellt worden war. Gleichwohl räumt er ein, dass Drapati vor einer komplizierten Aufgabe steht.
Kuckkuck!
Korrektur:
Kuckuck!
😉
Tut mir ehrlich leid für Sie, aber Sie werden erst im Laufe der kommenden Woche erfahren, was das ist, und das Ergebnis wird Ihnen vermutlich nicht gefallen.
@izi
Ich glaube, gelse wollte nur wissen, ob irgendwer noch hier ist.
Sie sehen ja selbst: Wenn der Chef weg ist, versiegt das Gespräch…
Und da es am Schluss um Virenscanner ging…
Zu Ihrem Beitrag:
Der Neue scheint schon etwas besser zu sein.
Aber dahingehend kann ich nichts gross sagen.
Allerdings ist es eben wahrscheinlich im Gegensatz zu Russland schon ein Unterschied, was dessen Eignung betrifft.
Aber ich weiss auch nicht, wie die Situation der Befehlshaber auf der russischen Seite ist.
Auf alle Fälle war das Video zwar spektakulär, deutete aber eher auf «Fahnenflucht» im wahrsten Sinn des Wortes hin.😉
Falls das alles gewesen sein sollte, damals in Marijopol.🤔
Sorry, aber die Sache hat sich bereits erledigt.
@ gelse
Guck-guck!
Hundstage.
Was hast du denne auf dem Herzen?
Oder hat sich die Sache hat bereits erledigt?
gack gack
Auf dem Herzen hab ich nichts, aber mittlerweile schlägt auch hier die Hitze zu. Der Wetterbericht verspricht Erholung aber erst für die zweite Augustwoche. Dann sogar einige Regentropfen.
Hab gerade wieder ein paar Eimer Wasser auf den Rasen vor dem Balkon geschüttet, damit es wenigstens hier grün bleibt und ein bisserl was blüht.