Der Fall von Awdijiwka


Teure Fehlentscheidungen Die ukrainische Seite behauptet, sie habe sich zum Schutz ihrer Soldaten aus Awdijiwka zurückgezogen. Das «Institute for the Study of War» behauptet, der Fall von Awdijiwka habe kein strategische Bedeutung. Joe Biden behauptet, der Fall von Awdijiwka habe etwas mit den blockierten Finanzhilfen an die Ukraine zu tun. Nichts davon ist wahr.

Die strategische Bedeutung von Awdijiwka

Awdijiwka ist eine Kleinstadt im Donbass, die etwa 15 Kilometer nordnordwestlich vom Zentrum der ehemaligen Millionenstadt Donezk liegt. Donezk hat noch immer etwa 900’000 Einwohner. Eine Entfernung von 15 Kilometern ist innerhalb der Reichweite von Artilleriegeschützen. Awdijiwka liegt etwa 3 Kilometer vom Flughafen Donezk entfernt, der im Bürgerkrieg 2014/15 schwer umkämpft war und am 15. Januar 2015 an die Separatisten fiel. Der Flughafen wurde damals völlig zerstört und wegen seine Frontnähe nicht wieder aufgebaut.

Awdijiwka ist wie Bachmut und im Gegensatz zu Donezk eine der alten Städte des Donezbeckens. Im Bürgerkrieg 2014 geriet die Stadt im Frühjahr unter separatistische Kontrolle, wurde aber am 30. Juli 2014 von der ukrainischen Armee eingenommen. Das Industriegebiet im Osten der Stadt blieb zunächst eine Pufferzone zwischen den verfeindeten Seiten. Im März 2016 errichtete die ukrainische Armee in diesem Industriegebiet befestigte Stellungen, wodurch die Separatisten die Kontrolle über die Autobahn zwischen Donezk und Horlivka verloren, zwei Städte, die in ihrem Gebiet lagen. Im Januar 2017 kam es zu einer Schlacht um das Industriegebiet, vermutlich nach einer Provokation durch die ukrainische Seite, die von der separatistischen Seite stark überproportional beantwortet wurde.

Im Russisch-Ukrainischen-Krieg, der bei Awdijiwka mit Angriffen der Donbass-Separatisten bereits am 21. Februar 2022 begann, machte die russische Seite anfangs kaum Boden gut. Im Sommer 2022 erreichten die russischen Streitkräfte geringfügige Erfolge im Umland von Awdijiwka. Deren bedeutendster war wohl die Einnahme des nahegelegenen Orts Pisky am 24. August. Gleichwohl liegt Pisky zu weit von Awdjiwika entfernt, als dass die russische Seite von dort aus direkten Druck hätte ausüben können. Während der ukrainischen Sommeroffensive 2023 band die russische Führung bei Awdijiwka ukrainische Kräfte, indem sie Operationen durchführte, die auf eine Einkreisung von Awdijiwka gerichtet waren. In diesen Operationen konnten die neu errichteten ukrainischen Verteidigungslinien jedoch nicht überwunden werden. Anfang Oktober setzte sich die ukrainische Seite sogar für kurze Zeit im nahegelegen Opytne fest.

Geografische Situation bei Awdijiwka basierend auf einem Satellitenbild von Google Earth.

Nach dem Scheitern der ukrainischen Sommeroffensive 2023 leitete die russische Seite am 10. Oktober einen Großangriff auf Awdijiwka ein. Kurz zuvor hatte am 7. Oktober der «Militärexperte» Marcus Keupp im «Focus» einen «Moment der Wahrheit» vorhergesagt, der «spätestens im Winter» für die russischen Truppen kommen werde. Dieser Moment der Wahrheit scheint nun gekommen zu sein. Er sieht allerdings ganz anders aus, als Keupp gedacht hatte.

Am 4. Dezember nahmen die russischen Streitkräfte die Industriezone Promka im Süden von Awdijiwka ein. Sie rückten auch immer weiter an den Flanken der Stadt sowohl im Norden als auch im Süden vor. Awdijiwka befand sich in einer Fronteinbuchtung, die immer tiefer wurde. Das Zahlenverhältnis russischer zu ukrainischen Truppen in diesem Frontabschnitt wurde Anfang Dezember 2023 von der «Kyiv Post» auf 5:1 geschätzt.

Am 20. Januar durchbrachen russische Truppen die ukrainischen Verteidigungslinien beim Restaurant «Tsarska Okhota». Das «Institute for the Study of War» wiegelte ab, das Tempo der russischen Vorstöße sei langsam. Vermutlich am 10. Februar gelang der russischen Seite ein Vorstoß von Opytne aus in den Rücken der befestigten Position Zenith. Die Position war danach bis auf einen ganz schmalen Streifen im Nordwesten umkreist und nicht mehr zu halten. Weil diese Position die letzte Deckung der Südflanke war, konnte man am 11. Februar aus offen zugänglichen Informationsquellen, wie der DeepStateMap, ersehen, dass Awdijiwka aufgegeben werden musste. Dennoch zog Kiew die Truppen nicht geordnet zurück.

Russischer Vorstoß auf die «Position Zenith» südlich von Awdijiwka. Quelle: DeepStateMap

Das militärisch korrekte Vorgehen wäre gewesen, die Position Zenith spätestens während des russischen Vorstoßes aufzugeben. Eigentlich bedeutet die Möglichkeit dieses Vorstoßes in den Rücken einer befestigten Stellung durch offenes Feld sogar, dass die Position Zenith bereits eher hätte geräumt werden müssen. Die ukrainische Militärführung ist nicht inkompetent. Sie muss gewusst haben, dass diese Entscheidung taktisch geboten war. Die richtige Entscheidung wurde nicht getroffen, weil die Militärführung glaubte, übergeordnete strategische Gründe zu haben.

Die Aufgabe von Awdijiwka nimmt nicht nur Druck von Donezk und von den russischen Nachschublinien in diesem Frontabschnitt. Bei einer russischen personellen Überlegenheit in diesem Frontabschnitt, die zuletzt von ukrainischer Seite sogar auf 10:1 beziffert wurde, ist nicht klar, ob nach dem Fall von Awdijiwka die Front wieder stabilisiert werden kann. Gleichwohl war es falsch, das taktisch Gebotene nicht zu tun. Das konnte nur dazu führen, dass sich später ein noch größeres Problem ergeben würde.

Wie Awdijiwka fiel

Am 15./16. Februar verlor die ukrainische Seite die «Position Zenith». Darüber sind sich ukrainische und russische Quellen einig. Uneinig sind sie darüber, was genau geschah. Die der russischen Seite sehr nahe stehende Seite southfront.press behauptete, die russischen Truppen hätten von Nordosten her die ukrainischen Truppen in zwei Kontingente geteilt. Sie hätte dabei die Position Zenith eingenommen. Die ukrainischen Truppen in diesem Abschnitt seien daraufhin geflüchtet oder hätten sich ergeben. Dieses Narrativ wird von der Karte gestützt, welche die ukrainische Seite DeepStateMap am 15. Februar veröffentlicht hat (siehe unten). Die ukrainische Seite mil.in.ua gab die Behauptung der Führung der ukrainischen operativ-strategischen Gruppe Tavria wieder. Diese habe sich zu einem Rückzug aus der «Position Zenith» entschlossen. Desweiteren schrieb mil.in.ua: «Der Befehlshaber betont, dass die Einnahme dieser Stellungen dem Feind keinen strategischen Vorteil verschafft und die Situation innerhalb der Verteidigungsoperation in Awdijiwka nicht verändert. Derzeit werden die Umgruppierung der Truppen, die Auffüllung des Nachschubs und die Aufstellung von Einheiten in neuen Positionen fortgesetzt. Geplante Verstärkungen von Einheiten finden statt.»

Mehr Euphemismus ist kaum möglich. Mit diesen Sätzen konnte der Befehlshaber der Gruppe Tavria niemanden täuschen, den Gegner nicht, die eigenen Truppen nicht und den an militärischen Fragen interessierten Teil der Öffentlichkeit nicht. Die Lüge hatte auch sehr kurze Beine. Die Verteidigungsoperation in Awdijiwka brach in der Nacht vom 16. zum 17. Februar völlig zusammen. Mittlerweile ist Awdijiwka selbst nach Meldungen ukrainischer Quellen vollständig in russischer Hand.

Der Fall von Awdijiwka 10.-18. Februar 2024. Die hier gezeigten Karten stellen den tatsächlichen Frontverlauf etwas verzögert dar, weil sie aus öffentlich zugänglicher Information erstellt wurden. Quelle: DeepStateMap

Woran lag es?

Man darf sich die Frage stellen, ob der Fall von Awdijiwka zu verhindern war. Das denke ich nicht. Ich hatte in einem Kommentar unter einem meiner Blogbeiträge bereits zu Winteranfang geschrieben, dass ich den Fall von Awdijiwka im Winter erwarte. Die Ukraine hatte in Bachmut und in der Sommeroffensive ihre besten Truppen verschlissen. Sie hatte diese Truppen nicht durch Soldaten ersetzen können, welche eine ähnliche körperliche und psychische Eignung und eine ähnlich hohe Motivation mitbrachten. Zudem war der Ausbildungsgrad der neuen Truppen geringer. Gleichzeitig war es der russischen Seite gelungen, ihre Truppen hauptsächlich durch Freiwillige im besten Alter zu verstärken. Selbst, was die Zahlen anging, lagen ukrainische und westliche Schätzungen bei einer dreifach höheren Zahl von neu mobilisierten Soldaten auf russischer Seite. Weil die russische Seite ihre Truppen an ruhigen Frontabschnitten nicht verstärken musste, konnte sie dadurch lokal bei Awdijiwka eine zahlenmäßige Überlegenheit erzielen, die Offensivoperationen gegen befestigte Stellungen unter moderaten eigenen Verlusten ermöglichen musste.

Hinzu kommt, dass die auf Krieg umgestellte russische Wirtschaft derzeit mehr Munition produziert, vor allem Artilleriemunition, als die westliche Wirtschaft. Im Gegensatz zum Westen, der zusätzlich Israel beliefert, kann Russland die ganze produzierte Menge in den Ukraine-Krieg stecken. Was andere Waffen angeht, sind zusätzlich Importe aus Nordkorea möglich, vermutlich auch aus dem Iran. Die beiden Staaten, die der Westen ohnehin zu Pariahs erklärt hat, haben dabei nichts zu verlieren. Russland, dass ebenfalls zum Pariah-Staat erklärt wurde, auch nicht. Der Verzicht des Westen auf jeglichen diplomatischen Lösungsansatz für den Ukrainekrieg war eine strategische Fehlleistung ersten Ranges. Vorher hatte Russland in Bezug auf Nordkorea und den Iran begrenzt mit dem Westen kooperiert.

Das Gleiche gilt für die Sanktionen gegen Russland, welche der westeuropäischen Wirtschaft viel stärker geschadet haben als der russischen. Es empfiehlt sich nicht, zu Anfang eines Krieges erst mal ins eigene Knie zu schießen, weil die austretende Kugel vielleicht auch den Oberschenkel des Gegners streifen könnte. Ich hatte schon in der Anfangsphase des Kriegs (27. März 2022) vorhergesagt, dass die Sanktionen uns netto wohl mehr schaden würden als Russland. In den Folgemonaten hat die westliche Seite weitere Sanktionen beschlossen, die europäischen Ländern eindeutig stärker schaden mussten als Russland. Diese Symbolpolitik erweist sich nun auch für die Kriegführung als fatal, nachdem sich der Krieg zu einem Abnutzungskrieg entwickelt hat, dessen ökonomische Komponente entscheidend sein kann.

Gleichwohl ist Joe Bidens Behauptung Unsinn, der US-Kongress habe durch die Verzögerung der Ukraine-Hilfen den Fall von Awdijiwka mitverursacht. Die Lieferungen von Artilleriemunition sind nicht aus Geldmangel gescheitert, sondern aus einem Mangel an verfügbarer Artilleriemunition. Die Ukraine ist nicht zahlungsunfähig. Bis vor Kurzem hatte die US-Regierung auch noch Mittel, die sie der Ukraine ohne Bewilligung des Kongresses zur Verfügung stellen konnte. Die Biden-Administration hat bezüglich dieser Hilfen den Willen des Parlaments umgangen, soweit das irgendwie möglich war, bis in rechtliche Grauzonen hinein. Die blockierten Ukraine-Hilfen in den USA mögen einen Effekt auf den Durchhaltewillen in der Ukraine haben. Auf die taktische Lage in Awdijiwka hatten sie keinen. Und Awdijiwka war beim besten Durchhaltewillen nicht zu halten.

Wie geht es weiter?

Die ukrainische Seite behauptet, in den letzten Tagen an der Ostfront vier russische Kampfflugzeuge abgeschossen zu haben, darunter drei Erdkampfflugzeuge. Diese Behauptungen sind nicht nachprüfbar. Ich halte sie allerdings für plausibel. Etwas in dieser Richtung hatte ich erwartet, als mir am 16. Februar klar wurde, dass die Verteidigung von Awdijiwka wohl unkontrolliert zusammenbricht.

Die ukrainische Seite sprach davon, die Truppen in vorbereitete Verteidigungsstellungen im Rückraum von Awdijiwka zu verlegen. Das dürfte nur teilweise eine Schutzbehauptung gewesen sein. Angesichts der kontinuierlichen Verschlechterung der Lage in Awdijiwka seit Oktober 2023 muss der ukrainischen Militärführung klar gewesen sein, dass Awdijiwka sehr wahrscheinlich irgendwann fallen würde. Wir wissen nicht, wo diese Linien liegen. Nur militaryland.net hat Karten mit Verteidigungslinien veröffentlich. Die letzte davon ist vom 21. Dezember 2023. Was darauf westlich der jetzigen Frontlinie eingezeichnet ist, liegt sehr weit westlich dieser Linie und ist viel zu kleinräumig. Ich befürchte, dass die Stellungen zu nahe an Awdijiwka gebaut wurden. Das hatte im Fall Bachmut funktioniert, Saluschnyj dürfte Stellungen für einen geordneten Rüchzug vorbereitet haben und man legt die nächste Linien ungern sehr weit nach hinten. Wenn dem so ist, könnten diese Linien nach der heutigen Karte von DeepStateMap bereits überrannt worden sein. Zudem gibt es bis Selydowe und Pokrowsk keine größeren Siedlungen. Außer den Wowtscha-Stauseen bei Karliwka und Skutschne gibt es bis dorthin auch keine wesentlichen natürlichen Hindernisse mehr. Es gibt keine Deckung. Wenn sich die ukrainischen Truppen nicht in gut vorbereiteten Stellungen festsetzen können, wird es hier zu einem gefährlichen Frontdurchbruch kommen.

Die russische Militärführung weiß im Gegensatz zu uns, wo die vorbereitete nächste Verteidigungslinie liegt oder lag. So etwas kann man heutzutage nicht vor der Aufklärung verbergen. Sie wird alles daran setzen oder gesetzt haben, zu verhindern, dass sich die fliehenden ukrainischen Truppen dort festsetzen können oder konnten. Um es zu verhindern, waren massive Luftangriffe nötig. Da die Ukraine in diesem Frontabschnitt sicher ihre Truppenluftabwehr konzentriert hat, war mit Abschüssen zu rechnen. Die russische Seite hat viele gepanzerte Fahrzeuge geopfert, um Marinka und Awdijiwka zu nehmen. Sie wird bereit gewesen sein, eine gewisse Anzahl von Flugzeugen und Kampfpiloten zu opfern, um den Erfolg auszubauen. Im für die ukrainische Seite ungünstigsten Fall geht in der Folge auch Territorium nördlich und südlich der Durchbruchstelle verloren. Wir werden erst Mitte bis Ende der kommenden Woche wissen, ob die ukrainische Seite den Durchbruch stoppen kann und an welcher Linie.

Was kann man daraus lernen?

Es gibt möglicherweise weitere Gründe für die desaströse Art und Weise in der Awdijiwka gefallen ist. Darüber kann ich nur spekulieren. Das vorherrschende Narrativ zur Ablösung des kompetenten ukrainischen Oberbefehlshabers Walerij Saluschnyj am 8. Februar 2024 ist, dass Selenskyj in Saluschnyj einen politischen Kontrahenten sah. Saluschnyj ist in der Ukraine populärer als der Präsident selbst. Hinzu gekommen seien Differenzen über die Gesamtstrategie im Krieg und bei den Mobilisierungsbemühungen. Andererseits ist bekannt, dass Saluschnyj bereits die verlustreiche lange Verteidigung von Bachmut für falsch hielt und diese zerschossene Stadt etwa Mitte bis Ende Februar 2023 aufgeben wollte, als es militärisch auch sinnvoll gewesen wäre. Es liegt nahe anzunehmen, dass Saluschnyj Mitte bis Ende Januar 2024 für die Aufgabe von Awdijiwka plädiert hat, deren Unvermeidlichkeit nach dem 20. Januar feststand. Sein Nachfolger Oleksandr Syrskyj hingegen hatte von Dezember 2022 bis zum Ende im Mai 2023 die Verteidigung von Bachmut koordiniert.

Sollte die Ablösung Saluschnyjs durch Syrskyj unter Anderem auch den Grund gehabt haben, dass Selenskyj Awdijiwka nicht aufgeben wollte, kann man daraus etwas lernen. Erstens ist es so, wie es Antoine de Saint-Exupéry in «Der kleine Prinz» beschrieben hat. Der König darf der Sonne nicht morgens befehlen unterzugehen und abends darf er nicht befehlen, dass sie aufgeht oder das Untergehen bleibenlässt. Der König muss das befehlen, was der natürlichen Ordnung der Dinge entspricht. Awdijiwka ist etwa eine Woche nach der Ernennung von Syrskyj gefallen. Dass der Fall so chaotisch verlaufen ist, dürfte mit dem Wechsel des Oberkommandos zu tun haben. Ich nehme auch an, dass Syrskyj diesen Fall wenige Tage nach seiner Ernennung unbedingt verhindern wollte. Syrskyj hat damit seinem Land einen Bärendienst erwiesen und Selenskyj hat Syrskyj einen Bärendienst erwiesen, als er ihn zu diesem Zeitpunkt ernannte.

Die Lehren gehen noch weiter. Was sich in Awdijiwka im Kleinen abgespielt hat, lässt sich auf den Ukrainekrieg im Großen übertragen. Die Realitäten ignoriert niemand ungestraft. Wer führt, sollte kognitive Dissonanzen vermeiden oder überwinden. Die Ukraine und der Westen haben im Ukrainekrieg und bei dessen politischer und wirtschaftlicher Begleitung eine Reihe schwerer Fehler gemacht. Es ist falsch, diese Fehler fortzusetzen und zu vertiefen, nur um sie jetzt noch nicht zugeben zu müssen. Das wird nur zu einem chaotischen und desaströsen Ende führen.


68 Antworten zu “Der Fall von Awdijiwka”

  1. «Gleichwohl ist Joe Bidens Behauptung Unsinn, der US-Kongress habe durch die Verzögerung der Ukraine-Hilfen den Fall von Awdijiwka mitverursacht.»

    So aehnlich twittert auch der Beste aller Militaerexperten:

    » #ukraine does not withdraw from #Avdiivka because it lacks the will to defend it, but because western #appeasement politics have denied ukraine the weapons and ammo required to neutralize #russia’s aggression. unless this changes, the war of attrition will continue.
    12:46 PM · Feb 16, 2024 »

    Danke fuer die umfangreichen Informationen aus Southampton oder wherever you are.

    • Ist zwar jetzt ein «ZDF»-Artikel, aber bei den Aehnlichkeiten unserer Qualitaetsmedien kann man das schon mal verwechseln.

      «Aufgrund der zähen Verteidigung von Bachmut und der dort erlittenen Verluste erhielt er den Spitznamen «Schlächter» oder «General 200», wobei sich letzterer auf den sowjetischen Code für den Transport gefallener Soldaten «Cargo 200″ bezog.»

      Ich sehe hier Erklaerungsbedarf: «Schlaechter» und «General 200» – bezieht sich ja auf die gefallenen Soldaten. Meinen die Ukrainer da die russischen oder die eigenen? Ich meine, sollen die Spitznahmen ’ne Auszeichnung sein oder ein Ausdruck fuer seine Gnadenlosigkeit?

      • «Ich sehe hier Erklaerungsbedarf: «Schlaechter» und «General 200» – bezieht sich ja auf die gefallenen Soldaten. Meinen die Ukrainer da die russischen oder die eigenen?»

        Ukrainer. Syrskyj hat die Verteidigung von Bachmut ohne Rücksicht auf eigene Verluste betrieben. Quelle: Politico

        Das ist einer der Gründe, warum die Sommeroffensive sogar meine nicht sehr hohen Erwartungen nicht erfüllt hat. Viele der besten und bestausgebildeten ukrainischen Soldaten waren vorher in Bachmut gefallen. Syrskyj zu ernennen, war in einer Situation, in der die Ukraine Schwierigkeiten mit der Mobilisierung und der Moral neuer Rekrutren hat, eine unsinnige Entscheidung. Und diese Entscheidung sagt etwas darüber aus, wie Selenskyj den Krieg weiter führen will.

  2. Syrskyj hat übrigens die gesamte Militärführung der Ukraine umgebildet, wie militaryland.net bereits am 10. Februar berichtet hat.

    Jerome hatte das so kommentiert: «Der vollständige Wechsel in der ukrainischen Militärführung geht weiter, und es bleibt abzuwarten, ob sich die Situation dadurch zum Guten oder zum Schlechten wendet.»

    Ich denke, es ist noch zu früh, das einzuschätzen. Man sollte die üblichen 100 Tage abwarten. Ich lege mir das auf Wiedervorlage.

  3. Dänemark will der Ukraine seine gesamte Artilleriemunition schenken.
    Tschechien hat 800.000 Granaten «gefunden» die man spenden will, allerdings gegen Bezahlung durch den Westen.
    Hm, einerseits ist der Westen bedroht und fürchtet einen Angriff Russlands, andererseits verschenkt oder verkauft man seine gesamte Munition (bis jetzt 2 Länder). Das passt nicht zusammen.
    Auf jeden Fall geht somit der Krieg weiter. Zu behaupten, die NATO wäre nicht im Krieg wird langsam lächerlich.
    Indirekt ist die Ukraine bereits NATO Mitglied. Das wirft Fragen auf die zur Zeit nicht beantwortet werden dürfen.
    Statt herauszukommen rutscht man immer weiter rein und sieht nur noch den positiven Ausgang. Den negativen Verlauf blendet man aus. Volles Risiko, wie am Roulette-Tisch.
    Was gerade national wie international zerschlagen wird, können wir in 10 Jahren nicht kitten.

    Die Diplomatie scheint sich nicht besonders zu engagieren, das ist wohl beabsichtigt. Die Ausrede, der oder jener möchte nicht, ist zu billig.
    Warten auf einen günstigen eigenen Stand für Verhandlungen ist blauäugig.

  4. https://www.stern.de/news/ukrainischer-regierungschef-wirbt-in-japan-fuer-unterstuetzung-beim-wiederaufbau-34470834.html

    Diese Aussage bedeutet entweder Ausverkauf der Ukraine oder ein Anzapfen der westlichen Aufbaugelder. Oder beides. Goldgräberstimmung, vielleicht zu früh.
    Eine Aussicht, welche Summen der Westen noch zu stemmen hat. In der genannten Aufbausumme ist natürlich nicht alles enthalten. Außerdem kommt noch einiges hinzu.
    Mit den bisherigen Kosten liegen wir dann im Billionenbereich.
    Das Geld kommt nicht von irgendwo, das hat weitreichende Folgen außerhalb des Finanzsektors.
    Und wie die Landkarte dann aussieht ist auch fraglich.
    Generell ist aber ein Ende des Krieges der wichtigste Punkt um Leid endlich zu beenden.
    Die Gelder, die man hervorzaubert, verursachen übrigens neues Leid. International.

  5. «Andrij Sadowyj, Bürgermeister der westukrainischen Metropole Lwiw, hatte die Aktion auf Telegram als niederträchtig und beschämend verurteilt. Sadowyj nannte die polnischen Bauern »prorussische Provokateure«.»

    https://www.spiegel.de/ausland/polen-bauernproteste-aus-unmut-ueber-eu-agrarpolitik-weiten-sich-aus-a-73940481-f44f-409b-925d-4daf1a52598d

    Tja, was tun? «Krieg» gegen die eigenen Bauern?
    Immer mehr wird die Konfrontation in westliche Länder getragen.

        • Außergesetzliche Tötungen unliebsamer Personen sind Verbrechen, ganz gleich, welche Regierung das tut.

          Und dass Nawalny eines auch nur annäherend natürlichen Todes gestorben ist, kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden.

          Russland hat übrigens etwa zeitgleich einen ehemaligen Hubschrauberpiloten in Spanien durch den Geheimdienst töten lassen, der mit einem Kampfhubschrauber in die Ukraine desertiert war und dann mit der dort kassierten hohen Prämie ein neues Leben in Spanien begonnen hat. Auch da grenzt die Wahrscheinlichkeit meiner Aussgae an Sicherheit. Es gab sogar einen offiziellen Auftrag an den Geheimdienst, das zu tun.

          In dem Fall hatte übrigens die Ukraine andere Soldaten der Besatzung damals «auf der Flucht erschossen».

          Die Einen wie die Anderen.

          • Nicht unüblich, diese Vorgehensweise. Eine generelle Linie dagegen gibt es nicht. Man sucht sich jeweils die verwerfliche Aktion aus, die andere, gleichgelagerte, ignoriert man.
            Daher sind natürlich viele Verträge oder Regelungen das Papier nicht wert auf dem sie geschrieben stehen.

    • Muss Sie jetzt doch noch mal fragen:

      «Alexei Nawalny.

      Julian Assange.»

      Dachte ja, Ihr Kommentar dazu ist in den unendlichen Weiten des Netzes verloren gegangen. Oder wollten Sie wirklich nur die beiden Namen da stehen lassen, und die Foristen sollten sich ihren Teil selber dazu denken? Oder nach dem Motto: Die beiden Namen sprechen fuer sich.

      • «Oder nach dem Motto: Die beiden Namen sprechen fuer sich.»

        Ich wollte tatsächlich nur die beiden Namen ohne irgendeinen weiteren Kommentar nebeneinander stellen. Das mag minimalistisch sein, aber ich halte das für eine stärkere Aussage als einen längeren Text.

        • Ja, das kann man machen. Ich haette es Ihnen nur nicht zugetraut. Cool.

          Und weil es gerade so gut passt: «Ich bin glücklich.» (Andernblogs.) Ist natuerlich ein schoener Abschluss fuer einen Roman. Nur war das das Ziel und ging’s danach nur noch rueckwaerts? Oder geht die Reise bei Gelegenheit weiter? Das ist die Frage.

          • «Nur war das das Ziel und ging’s danach nur noch rueckwaerts?»

            Ich kann gar nicht rückwärts fahrradfahren und «das Ziel» gibt es nicht. Es gibt immer nur Zwischenziele.

            Glücklich ist man nicht jeden Tag. Aber wenn man mal einen Tag oder ein paar Tage lang nicht glücklich ist, sollte man nicht gleich das Glücklichwerden aufgeben.

            • Aha, da sind Sie also einer von denen, die meinen: «Vorwaerts immer, rueckwaerts nimmer.»

              Das Ziel gibt es nicht – stimmt. Bei mir ist der Weg das Ziel. Und der ist unendlich.

              «Bei dem kleinsten aber und bei dem größten Glücke ist immer eins, wodurch Glück zum Glücke wird: Das Vergessenkönnen oder, gelehrter ausgedrückt, das Vermögen, während seiner Dauer unhistorisch zu empfinden. Wer sich nicht auf der Schwelle des Augenblicks, alle Vergangenheiten vergessend, niederlassen kann, wer nicht auf einem Punkte wie eine Siegesgöttin ohne Schwindel und Furcht zu stehen vermag, der wird nie wissen, was Glück ist.»

  6. Der Antrag der Opposition Taurus zu liefern wurde abgelehnt. FDP Frau Strack Zimmermann stimmte mit der CDU.
    Ist wohl besser so. Zum einen, wieviele gibt es überhaupt und es würde den Krieg noch weiter eskalieren lassen.
    Der Leopard sollte die Wende bringen, nun Taurus. Es scheint nicht wie vermutet zu laufen. Der Gegner kann ja auch noch weitere Waffen ins Feld führen, die nach Taurus kämen.
    So wird der Druck vermindert den Konflikt über Verhandlungen zu lösen. Nur auf Krieg zu setzen ist ein Armutszeugnis.
    Nebenbei, im Kongo wurde die Stadt Goma eingekesselt. Die Bevölkerung hungert, Krankheiten breiten sich aus. Es handelt sich um etwa 2 Millionen Menschen. Eine Größenordnung wie in Gaza.
    Der nächste Krieg bahnt sich an. Unsere Freiheit wird dort aber nicht verteidigt. Und gegen die Flüchtlinge haben wir Frontex.

    • Die BW soll 150 einsatzfähige Taurus besitzen, 450 könnten funktionsfähig gemacht werden.
      Ob die Ukraine Flugzeuge hat um diese zu starten konnte ich noch nicht recherchieren.
      Wie würde Russland antworten? Bei massiven Angriffen auf das Mutterland evtl. mit Mobilmachung und starkem Luftwaffeneinsatz.
      Aber das Waffenarsenal in West und Ost kennt man ja nicht so genau. Da hinken die öff. Informationen gerne 20 bis 30 Jahre hinterher.

      • «Ob die Ukraine Flugzeuge hat um diese zu starten konnte ich noch nicht recherchieren.»

        Die Ukraine hat weder aktuell Flugzeuge, für die es bereits Taurus-Träger gibt, noch solche in Aussicht. Es wäre aber denkbar, die Anpassung in nicht zu langer Zeit hinzubekommen.

        Dass von den 600 bis 6. Dezember 2010 gelieferten Taurus der Bundeswehr nur 150 einsatzbereit sein sollen, sagt auch etwas aus.

    • «Zum einen, wieviele gibt es überhaupt und es würde den Krieg noch weiter eskalieren lassen.»

      Der eigentliche Grund, warum der Kanzler und sein Verteidigungsminister keine Taurus an die Ukraine liefern wollen, ist wohl ein anderer. Wenn ich am Wochenende Zeit finde, werde ich das im nächsten Beitrag erläutern.

    • «Der Leopard sollte die Wende bringen, nun Taurus. Es scheint nicht wie vermutet zu laufen. Der Gegner kann ja auch noch weitere Waffen ins Feld führen, die nach Taurus kämen.»

      Hier kann man nachlesen was Tony Blinken schon 2015 wußte, nicht bloß vermutete: https://web.archive.org/web/20150324160146/http://germany.usembassy.gov/events/archive/2015/03/05/blinken/hertie/
      Er war damals erst kurze Zeit stellvertretender Außenminister unter Obama/Kerry und hat nach seiner Rede an der Hertie School in Berlin in der Diskussion wie folgt geantwortet,

      «Frage: Meine Frage lautet: Kann es eine diplomatische Lösung ohne eine glaubwürdige militärische Drohung geben?
      Stellvertretender Minister Blinken: Das ist die Herausforderung. Ich denke, wenn man auf dem militärischen Terrain in der Ukraine spielt, spielt man in gewisser Weise mit Russlands Stärke, denn Russland ist direkt nebenan. Es verfügt über eine riesige Menge an militärischer Ausrüstung und Streitkräften direkt an der Grenze. Alles, was wir als Länder an militärischer Unterstützung für die Ukraine geleistet haben, wird von Russland wahrscheinlich verdoppelt, verdreifacht und vervierfacht werden. Russland hat die Fähigkeit, das zu tun. Es wäre sehr schwierig für uns, das zu tun. Und dann könnte man durchaus in einen Eskalationskreislauf geraten, der schwer zu kontrollieren und schwer vorherzusagen ist.
      …»

      (Der Hinweis kam von Ray McGovern kürzlich in einem Video)

  7. Alexei Nawalnys Leben war ein Wiederspruch als Mensch im politischen Leben. Konnte man sogar auf Arte sehen.

    Alexei Nawalny verstarb unter ungeklärten Umständen in einem russischen Gefängnis.

    Die Mutter Nawalny wartet vergebens auf die Leiche, wurde inzwischen zu ihr gelassen, kann ihn aber nicht würdig begraben. Würdig heißt 3 Tage nach seinem Tod in orthodoxer Erde, wenn er christlich-orthodox war. Würdig heißt da wo er will oder seine Mutter, seine Familie ihn besuchen kann.

    Frau Nawalny, im Westen der Welt lebend war zur Sicherheitskonferenz. Viel Beifall für sie zur Eröffnung der Unsicherheitskonferenz in München, vor und nach ihrer Rede, kurz nach dem Zeitpunkt der Todesnachricht, eine Trauerminute für ihren Mann? Inzischen wurde ihr auch die Aufwartung und Trauer durch Joe Biden gemacht.

    Jeder macht Propagande wie er kann. Auch auf und mit den frischen Leichen.

    Der König ist tot, es lebe der König.

  8. Die Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Dorothee Feller (CDU), hat in einem Interview der «Neuen Westfälischen» mit Bezug auf Demonstrationen gegen Rechtsextremismus gesagt:

    »Ich möchte Lehrkräfte ausdrücklich ermuntern, an diesen Demonstrationen für unsere lebendige Demokratie teilzunehmen, um ein Zeichen zu setzen – gern auch mit ihren Schülern«

    Ich finde, Frau Feller sollte sofort zurücktreten. Nicht nur sind Lehrer prinzipiell zur politischen Neutralität angehalten, Frau Feller ist als Ministerin auch Dienstherrin aller verbeamteten Lehrer und sie selbst ist in ihrem Amt zur parteipolitischen Neutralität verpflichtet. Es ist kein Geheimnis, dass sich diese Demonstrationen gegen eine zugelassene und im Bundestag vertretene Partei richten, die ein politischer Mitbewerber der CDU ist. Zudem hat Feller die Frage, ob sich das auch auf die AfD beziehe, so beantwortet:

    »Unser Ministerpräsident hat die AfD jüngst als Gefahr für die Demokratie bezeichnet. In diesem Sinne begrüße ich jedes Engagement für Demokratie und gegen alle Feinde des Rechtsstaates.«

    Ich habe mit der Politik der AfD nichts am Hut und will sie nirgends an der Macht sehen, weder im Bund noch in den Ländern. Ich bin aber strikt dagegen, dass Politiker der etablierten Parteien den politischen Kampf mit unzulässigen Mitteln führen. Sollte die AfD doch an die Macht kommen, wird sie sich darauf berufen können.

      • Sie kann natürlich auch als Ministerin eine persönliche politische Meinung haben und diese aussprechen. Aber wenn sie sich an die ihr unterstellten Lehrerinnen und Lehrer von NRW wendet, spricht sie als Amtsperson und dann darf sie das nicht.

        Ich will nie weder den Satz hören müssen: «Sie sind wehleidig meine Herren und nicht für die heutige Zeit bestimmt.» Leute wie Frau Renner schaffen die Voraussetzungen, dass ein H*ck* einen solchen Satz irgendwann wieder aussprechen kann.

        • Musste erst mal recherchieren. Sie meinten diese Frau?

          https://www.martinarenner.de/parlament/reden/detail/widergaenger-der-faschisten-sollen-nie-mehr-in-die-naehe-der-macht-kommen/

          «Unternehmer und Neonazis.»

          Die pauschal in einen Zusammenhang zu stellen, ist natuerlich Bullshit.

          Andererseits ist aber auch schwierig, wo man dann die Reissleine zieht. Ich wuerde mich da nicht so daran festbeissen, dass die AfD zugelassen ist und demokratisch gewaehlt wurde. Die NSDAP wurde schliesslich auch demokratisch gewaehlt. Und klar ist auch, dass die verfehlte Politik der letzten Regierungen daran einen maszgeblichen Anteil hatte.

          «Aber das kennen wir doch alles/ war doch alles schon mal da/ Und im Falle eines Falles/ Ist das ueberhaupt nicht wahr.

          Abwehr spielen ihre Haende/ Und kein Stein drueckt ihre Brust/ Und wie immer, ganz am Ende/ Haben alle nichts gewusst»

          https://www.youtube.com/watch?v=_14n16KGyDI

          • «Sie meinten diese Frau?»

            Nein. Das war ein Freudscher Dreckfuhler. Ich wollte eigentlich noch einmal Frau Feller erwähnen.

            Andererseits war es eben auch ein Freudscher Dreckfuhler. Das Verhalten, jeden zu den Neonazis zu schlagen, der rechts der eigenen Meinung steht, einigt das rechte Lager. Daher ist politisch falsch, was Frau Renner tut.

            «Ich wuerde mich da nicht so daran festbeissen, dass die AfD zugelassen ist und demokratisch gewaehlt wurde.»

            Doch. Demokratie und Rechtsstaatlichkeit sind unteilbar. Wenn wir diese Prinzipien erodieren, brauchen wir uns hinterher nicht zu wundern, wenn diese Erosion gegen uns verwendet wird.

      • Ja! Der war gut. (Ich habe mir das gerade bildlich vorgestellt.)

        Normalerweise sollte man ja nicht in Abwesenheit (?) schlecht ueber andere Menschen sprechen (Politiker in der Oeffentlichkeit vielleicht ausgenommen.) Ich denke aber, er hat sich das redlich verdient. Schliesslich erwaehnt er mit sueffisanten Laecheln immer oefters seine russischen Trolle und jeder der ’ne andere Meinung hat, ist fuer ihn ein «geistig vielleicht etwas beschraenkter Mensch.»

        • Ja, ich habe keine Probleme, ihn öffentlich zu kritisieren. Damit muss er zurechtkommen. Er selbst hat sich zur öffentlichen Person gemacht.

          «Abwesenheit (?)»

          Dass er mich liest, glaube ich nicht. Es gab zwar sogar mal ein Schulleitungsmitglied, das mich auf «Der Freitag» gelesen hat, aber sie ist nicht mehr in der Schulleitung.

          • «…aber sie ist nicht mehr in der Schulleitung.»

            Tja, so schnell kann’s gehen 😉

            «Dass er mich liest, glaube ich nicht.»

            Also wenn mich jemand anschreiben wuerde und ein Gespraech fuehren woellte und zudem in der gleichen «Firma» ist, waere ich schon neugierig (wenn mir der Name nicht schon bekannt ist) wie der aussieht und ob ich dem schon mal begegnet bin. Dann noch ein kurzer Klick bei google, Name und in dem Fall Ukraine und schon wuesste ich erstmal grob seine Positionen. (Uebrigens steht ziemlich weit oben sogar ein Artikel aus dem Blog hier, aber kann beim Kistenkasper natuerlich anders aufgelistet sein.)

            Ob ich dem dann antworten oder sogar treffen woellte, ist natuerlich eine andere Sache. Und ob ich nun gleich alles lesen wuerde, auch. Aber hin und wieder mal reinschauen (in den aktuellen Blog) schon.

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